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dpa-Globus Infografiken
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Aktuelles   (die jüngsten Datensätze)
Unwort des Jahres 2019

14.01.20    (1598)
Statista: "Klimahysterie" ist das Unwort des Jahres 2019
Der Begriff "Klimahysterie" wurde von der "Sprachkritischen Aktion" zum Unwort des Jahres 2019 gewählt. "Er pathologisiert pauschal das zunehmende Engagement für den Klimaschutz als Art kollektiver Psychose", begründete Nina Janich, Sprecherin der Jury, die Wahl aus 671 eingereichten Vorschlägen, darunter "Alte weiße Männer", "Flugscham" und "Umweltsau".
"Klimahysterie" wurde u.a. von sog. "Klimaskeptikern" in der aktuellen Klimadebatte verwendet, u.a. um Maßnahmen zum Klimaschutz - z.B. die CO2-Steuer/-Bepreisung - abzuwerten und Klimaschützer zu diskreditieren.
Die Statista-Grafik listet die Unwörter seit 2013, zuletzt: "Alternative Fakten (2017), "Anti-Abschiebe-Industrie" (2018)

Statista: Infotext  Infografik 

| Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen |
Textil-Exportländer
Welt 2018
 Globus Infografik 13669
10.01.20    (1599)
dpa-Globus 13669: Woher kommt die Kleidung?
Mehr als 80% der exportierten Kleidung wurde 2018 in 10 Ländern hergestellt (in G$):
CN 158  EU 143  BD 32,0  VN 32,0  IN 17,0  TR 16,0  HK 14,0  ID 9,0  KHUS 6⟩ Tabelle.
Bei der EU (Rg 2) entfällt allerdings ein Großteil des Exports auf den EU-Binnenhandel, nur 34 G$ werden in Länder außerhalb der EU exportiert. Besonders stark angestiegen ist der Export seit 2008 von Bangladesch (+194% ) und Vietnam (+256%).

Quelle: World Trade Statistical Review 2019  | Infografik  Tabelle/Infos 

| Konsum & Produktion | Eine-Welt | Produktlinien |
Atomkraftwerke
DE 2020
 Globus Infografik 13681
10.01.20    (1597)
dpa-Globus 13681: Deutschlands Atomkraftwerke
Nach dem Super-GAU im März 2011 in Fukushima wurden im Juni 2011 in Deutschland 8 ältere Atomreaktoren endgültig vom Netz genommen, für die verbleibenden 9 wurde ein Ausstiegsplan bis zum Endjahr 2022 beschlossen. Inzwischen sind 3 weitere AKW vom Netz: Grafenrheinfeld 2015, Grundremmingen-B 2017 und am 31.12.19 Phillipsburg-2 (), in Betrieb verbleiben noch 6. Bis Ende 2021: Brokdorf, Grohnde, Grundremmingen C. Bis Ende 2022: Emsland, Neckarwestheim-2, Isar-2 (→ Atomausstieg / Daten).
Die Infografik zeigt eine Deutschlandkarte, in der die Standorte der 11 stillgelegten bzw. 6 noch im Betrieb befindlichen AKW grün bzw. gelb markiert sind.

Quelle: BMU  Deutscher Bundestag  | Infografik 

| Atomenergie | Atomausstieg |
Haushaltsmüll
DE 2018
 Globus Infografik 13676
10.01.20    (1596)
dpa-Globus 13676: Was landet in der Tonne?
2018 sank das Müllaufkommen der Haushalte in Deutschland auf 37,8 Mt (-1,3%), das sind 455 kg pro Einwohner (-1,5%), hauptsächlich wegen des Rückgangs der Bioabfälle um 0,4 auf 9,9 Mt (120 kg/Kopf) infolge der langen Dürre und Hitze.
Die Infografik zeigt die Verteilung des Müllaufkommens auf Hausmüll, organische Abfälle*, Sperrmüll sowie getrennt gesammelte Wertstoffe (Papier, Verpackungen, Glas, sonstige (u.a. Holz, Metalle) Tabelle.
*Abfälle aus der Biotonne, Garten- und Parkabfälle

Quelle: Statistisches Bundesamt  | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Müll/Recycling |
Insektenatlas 2020
 Globus Infografik 13680
10.01.20    (1595)
dpa-Globus 13680: Insekten statt Rind, Schwein oder Huhn?
Insekten sind für über zwei Milliarden Menschen ein Alltagsgericht (z.B. in Indien, China, Mexiko). Auch in Europa sindeinige Insektenarten seit 2018 als Nahrungsmittel zugelassen. Die Infografik vergleich den Nährwert (Energiegehalt in kcal | Protein in g) und die Umweltwirkungen (THG-Emissionen, Flächenbedarf) von Mehlwürmern mit Rind-/Schweine- und Hühnerfleisch. Beim Energiegehalt liegen Mehlwürmer weit vorne, beim Protein etwa gleichauf; bei den THG-Emissionen und beim Flächenbedarf sind Mehlwürfer um ein Vielfaches besser Tabelle.
Nicht nur ökologische, auch ethische Gründe sprechenfür Insekten als Nahrungsquelle statt Fleisch von Tieren. Allerdings sind mögliche langfristige Negativfolgen bei einer Massenproduktion von Farminsekten noch nicht hinreichend erforscht, z.B. Verlust genetischer Vielfalt durch Zucht oder zu große Belastung natürlicher Bestände.

Quelle: BUND: Insektenatlas 2020 (pdf) | Infografik  Tabelle/Infos 

| Nahrung | Treibhausgase |
Klimaerwärmung
DE 1881-2019
 Globus Infografik 13682
10.01.20    (1594)
dpa-Globus 13682: 2019 zusammen mit 2014 zweitwärmstes Jahr
Mit einer Mitteltemperatur von 10,3°C ist 2019 zusammen mit 2014 nach 2018 (10,5°) das zweitwärmste Jahr in Deutschland seit 1881, dem Beginn regelmäßiger Temperaturaufzeichnungen. Die Grafik zeigt die Abweichung der Mitteltemperatur in Deutschland bezogen auf 8,2°C, dem Mittelwert der Referenzperiode* 1961-1990, in Form einer Strichcode-Grafik, bei der Abweichungen nach unten bzw. oben durch grau- bis blau bzw. gelb- bis violett-farbige Balken veranschaulicht werden ("Warming stripes"): seit 1988 häufen sich die Gelb-Rot-, seit 2014 die Violett-Balken, eine Veranschaulichung der deutlichen Klimaerwärmung.
2019 gab es bundesweit 52 Sommertage (≥ 25°) und 17 heiße Tage (≥ 30°), an drei aufeinander folgenden Tagen (24.-26.7.) wurde sogar die 40°-Schwelle an 23 Messstationen überschritten. Mit 42,6° am 25.7. markierte Lingen den Allzeit-Rekord in Deutschland. Im Südwesten Frankreichs wurden am 28.6. sogar 45,9° gemessen ().
* Klima-Referenzperioden umfassen i.d.R. 30 Jahre, laut WMO aktuell 1961-1990, zuvor 1931-1960, künftig 1961-2020.

Quelle: DWDPressemitteilung  Zeitreihe/ Trend  | Infografik 

| Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle |
Energiemix
DE 2019
 Globus Infografik 13679
10.01.20    (1593)
dpa-Globus 13679: Deutschlands Energiemix
Nach vorläufigen AGEB-Berechnungen ist der Primärenergieverbrauch (PEV) 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 2,3% gesunken auf 12.815 PJ, da die verbrauchssenkenden Faktoren (höhere Energieeffizienz, Ersatz von Kohle durch Erdgas und EE, konjunkturelle Dämpfung in der Industrie) die verbrauchssteigernden (kühlere Witterung, Bevölkerungszunahme) deutlich überwogen.
Anteile (%) der Primärenergiearten (Änderung zum Vorjahr in %): Mineralöl 35,3 (+1,7); Erdgas 25,0 (+3,6); Braunkohle 9,1 (-20,7); Steinkohle 8,8 (-20,5); Kernenergie 6,4 (-1,1), EE 14,7 (+4,0).
Da der Kohleverbrauch besonders stark sank und die EEdeutlich zulegten, schätzt die AGEB den Rückgang der energiebedingten CO2-Emissionen auf gut 7% (50 Mt) .

Quelle: AGEB  | Infografik  Serie 

| Energiemix | Primärenergie | Kohle | Erdöl | Erdgas | Atomenergie | Erneuerbare |
Strommix
DE 1990-2019
Strommix_DE 2010-2019: dpa 100409/ 03.01.2020
03.01.20    (1592)
dpa: Stromerzeugung in Deutschland
Die Infografik zeigt die Entwicklung der Bruttostromerzeugung (in TWh) in Deutschland von 1990 bis 2019 (Anstieg von 1995|537 auf 2008|642, Einbruch 2009|597; danach schwankend zwischen 613 und 654) und die Verteilung auf die Energieträger. Daten der Jahre 1995|2010|2019 in TWh: Braunkohle 143|146|114; Steinkohle 147|117|57; Erdgas 41|89|91; Erdöl 9|9|5; Kernenergie 154|141|75; EE 25|105|243.
  
Quelle: Agora Energiewende  AGEB 

| Strom | Ökostrom | EW-Strom |
Strommix
DE 2010-2019
 Globus Infografik 13660
03.01.20    (1591)
dpa-Globus 13660: Der Strommix
Die Grafik zeigt die Entwicklung des Anteils der Energieträger an der Bruttostromerzeugung in Deutschland von 2010 bis 2019 (Anteil 2010|2019 in %): EE 17|40; Kernenergie 22|12; Steinkohle 19|9; Braunkohle 23|19; Erdgas 14|15; Sonstige 5|5. Der EE-Anteil von 40% im Jahr 2018 verteilt sich wie folgt (%): Wind-Onshore 17; Photovoltaik 7; Biomasse 7; Wind-Offshore 4; Wasserkraft 3; Siedlungsabfälle 1 xlsx-Tabelle.
Ergänzung (zgh): Infolge des deutlichen Anstiegs des CO2-Preises im Emissionshandel von unter 5 auf ca. 25 € ist 2019 erstmals der Anteil der Braun-|Steinkohle nennenswert gesunken von 23|13 auf 19|9% und der von Erdgas gestiegen von 13 auf 15%, der Hauptgrund für das Sinken der THG-Emissionen in Deutschland von 867 auf 811 MtCO2e. Der Kernenergie-Anteil war seit 2017 konstant 12%, nach Abschaltung von Philippsburg-2 am 31.12.19 () wird er 2020 auf ca. 10% sinken, nach Abschluss des Atomausstiegs Ende 2022 auf Null. Der dann fehlende Kernkraftstrom (ca. 75 TWh) muss möglichst zügig komplett durch EE-Ausbau ersetzt werden (ergänzt durch Erdgas- und Importstrom). Laut Ziel der Bundesregierung soll der EE-Anteil im Stromsektor bis 2030 auf 65% gesteigert werden.

Quelle: BDEW  Bundesregierung  | Infografik  Tabelle/Infos 

| Strom | Ökostrom | EW-Strom |
Armutsrisikoquote
Bundesländer 2018
 Globus Infografik 13661
03.01.20    (1589)
dpa-Globus 13661: Armut in Deutschland
Die Armutsrisikoquote* lag 2018 deutschlandweit bei 15,5% (Vorjahr: 15,8%), unter den Bundesländern varriert sie stark: Rangfolge (berechnet mit Bundesmedian):
HB 22,7  MV 20,9  ST 19,5  BE 18,2  NW 18,1⟩ ... ⟨BB 15,2  BW 11,9  BY 11,7⟩.
Eine stark andere Rangfolge ergibt sich bei Verwendung des Landesmedians (%):
HH 18,4  HB 17,6  HE 16,9  NW 16,6  BE 16,5⟩ ... ⟨BB 13,1  SN 12,3  TH 11,9⟩ Tabelle
In den Ostländern ging die Armut zwischen 2008 und 2018 überwiegend zurück, während sie z.B. in NRW weiter zunahm. Beim Zehnjahresvergleich ist NRW das Schlusslicht (+ 3,4 Prozentpunkte), was im Wesentlichen an der Entwicklung im Ruhrgebietliegt.
* Anteil der Personen mit einem Einkommen unter 60% des Median-Einkommens, berechnet mit Bundes- bzw. Landesmedian.

Quelle: Der Paritätische Gesamtverband  | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Armut & Reichtum |
Archiv   (jahrgangsweise chronologisch)
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thematisch übergreifende Angebote

Statistisches Bundesamt destatis.de
www.destatis.de

Das Statistische Bundesamt stellt eine Fülle von Daten/ Statistiken zu vielen Themen bereit, die für die Agenda 21 relevant sind, darunter u.a.:
Umwelt, Land- und Forstwirtschaft, Verkehr, Tourismus, Bevölkerung, Sozialleistungen, Gesundheitswesen, Bauen und Wohnen.
Die Themen können über die Menüleiste links auf der Homepage abgerufen werden.
Weitere Datenbanken (z.B. EDS, im folgenden) sind über die Menüleiste rechts erreichbar.
  
Statistisches Bundesamt destatis.de
www.destatis.de
Europäischer Daten-Service (EDS)
Das Statistische Bundesamt bietet nun auch Daten/ Statistiken auf Europa-Ebene an, darunter zahlreiche für die Agenda 21 wichtigen Bereiche, u.a.:
Umwelt und Energie; Bevölkerung, Arbeit und Soziales; Landwirtschaft und Fischerei ; Verkehr; Wissenschaft und Technologie
Diese Themen können in der Menüleiste links auf der Homepage angeklickt werden.
http://www.eds-destatis.de

Forschungsdatenzentrum des Statistischen Bundesamtes
www.forschungsdatenzentren.de
Infos:
Forschungsdatenzentrum des Statistischen Bundesamtes,
65180 Wiesbaden
Herr Thomas Wende
Tel: 0611/75-4231
forschungsdatenzentrum@destatis.de

Daten der Statistischen Ämter: "Campus-Files"
Studierende und Lehrende bekommen Zugang zu amtlich erhobene Statistiken
über die wirtschaftliche und soziale Lage in Deutschland. Sie können so mit realistischen Datensätzen Methodenkenntnisse erwerben und vermutete sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Zusammenhänge untersuchen.
Das erste "Campus-File" basiert auf dem Mikrozensus, bei dem jährlich 370.000 Haushalte zu Erwerbstätigkeit, Arbeitsmarkt und Ausbildung befragt werden. Es steht kostenfrei unter www.forschungsdatenzentren.de zum Download bereit.
"Campus-Files" wird fortgesetzt mit der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe, Sozialhilfestatistik, Lohn- und Einkommensteuerstatistik sowie dem Mikrozensus für weitere Erhebungsjahre.
  

Datenbank EPER

The European Pollutant Emission Register (EPER)
Die Online-Datenbank EPER ist das erste Europa weite Register für Emissionen der Industrie in Luft und Wasser. Erfasst sind derzeit die Daten von 9342 industriellen Anlagen in den 15 EU-Staaten sowie Norwegen. Die Datenbank bietet komfortable Suchfunktionen, u.a. auch den Zugriff auf Detail-Daten von Anlagen oder die Quellen von bestimmten Emissionarten.
Mittels Zoom-Funktion können über eine Europakarte die Anlagen einer Region recherchiert werden.
www.eper.cec.eu.int/eper/default.asp
Daten für Deutschland:  www.eper.de/eper2003
   => Daten/ Statistiken:   Klima   Wasser  Treibhausgase  
  

aktuelle und historische
Landkarten
Die Online-Bibliothek der Uni Texas bietet über 5800 historische und aktuelle Landkarten und wächst täglich weiter. Die Bandbreite ist sehr groß, z.B.: Karten zur epidemischen Ausbreitung von SARS ; Topographien zur weltweiten politischen und marktwirtschaftlichen Lage aus verschiedenen Jahrzehnten; Seekarten von Meeresströmungen und Packeisverteilung; Daten zur Population und Vegetation Afrikas.   Weitere Infos [3sat-nano]
  
   

Stand:28.07.10/zgh

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