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dpa-Globus Infografiken
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Aktuelles   (die jüngsten Datensätze)
Asyl-Erstanträge
EU 2008-2018
 Globus Infografik 13092
22.03.19    (1325)
dpa-Globus 13092: Auf der Suche nach Asyl
Die Zahl der Erstanträge (in k) auf Asyl in der EU stieg zunächst allmählich von 2008|152,8 auf 2013|367,8 und danach sehr steil auf das Allzeithoch 2015|1.256,6. Danach fiel sie stark ab auf zuletzt 508,8. Top Herkunfts- bzw. Aufnahmeländer 2018 (Anzahl in k):
SY 80,9; AF 41,0; IQ 39,6; PK 24,7; IR 23,2; NG 22,1; TR 22,0; VE 21,9⟩
DE 161,9; FR 110,5; GR 65,0; ES 52,7; IT 49,2; GB 37,3⟩ Tabellenansicht.
Pro 1000 Einwohner ergibt sich bei den Aufnahmeländern eine ganz andere Rangfolge (‰):
CY 8,8; GR 6,1; MT 4,3; LU 3,7; DE 2,0⟩ ... ⟨EE 0,09; HU 0,07; PL 0,06⟩.

Quelle: Eurostat | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Migration |
Frauenquote im Vorstand
EU28 Unternehmen
 Globus Infografik 13085
22.03.19    (1324)
dpa-Globus 13085: Frauen im Vorstand
Im Jahr 2018 betrug die Frauenqote unter den Führungskräften in den größten börsennotierten Unternehmen im EU28-Durchschnitt 26,7% . In 11 Staaten lag die Quote über dem Durchschnitt, insgesamt variiert sie unter den Staaten um den Faktor 5,5.:
FR 44,0; IT 36,4; SE 36,1; FI 34,5; DE 33,8⟩ ... ⟨MT 9,5; GR 9,1; EE 8,0⟩
Unter den Geschäftsführenden ist die Frauenquote mit 17 % noch geringer. Die Spanne reicht von 28% in Litauen bis 5% in Österreich.
Datenquelle ist die eurostat-Arbeitskräfteerhebung, eine umfassende Stichprobenerhebung in allen 28 EU-Ländern. Zu den größten börsennotierten Unternehmen zählt Eurostat die Unternehmen im Blue-Chip-Index (Unternehmen mit großem Marktanteil und hohem Bekanntheitsgrad, u.a. jene im EURO STOXX50)

Quelle: Eurostat | Infografik  Tabelle/Infos  Kontext 

| Gendergap | Frauen |
Gender Pay Gap
DE 2006-2018
 Globus Infografik 13082
22.03.19    (1323)
dpa-Globus 13082: Die Lücke beim Gehalt
Der durchschnittliche unbereinigte* Bruttostundenlohn der Frauen | Männer ist von 2006 13,91|17,90 € kontinuierlich gestiegen auf zuletzt 2018 17,09|21,60 €. Der gerundete "Gender Pay Gap" (GPG)* schwankte bis 2014 zwischen 22% und 23% und ist seitdem 21%.
* inkl.: Teilzeit, geringer entlohnte typische Frauenberufe, weniger Karriere und geringeres Dienstalter: sie verursachen 3/4 der Gehaltslücke. Das restliche Viertel resultiert aus geringerer Entlohnung trotz vergleichbarer Tätigkeit und Qualifikation. Wird nur der letzte Faktor berücksichtigt, spricht man vom "bereinigten" GPG. Er betrug 2014 (aktuellster Stand) rund 6%.

Quelle: destatis | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Gendergap | Equal Pay Day | Frauen |
Waffenhandel
Welt 2014-2018
 Globus Infografik 13071
15.03.19    (1315)
dpa-Globus 13071: Der internationale Waffenhandel
Laut einer neuen SIPRI-Studie ist das Gesamtvolumen des Waffenexports im 5-Jahreszeitraum 2014-2018 im Vergleich zum 5-Jahreszeitraum 2009-2013|2004-2008 um 8%|23% gewachsen.
Top10-Länder beim Anteil am Waffenexport von 2014-2018 (%):
US 36, RU 21, FR 7, DE 6, CN 5, UK 4, ES 3, IL 3, IT 2, NL 2⟩.
Auf die Top5|10 entfallen 75|90% des Weltexports an Waffen.
Top10-Länder beim Anteil am Waffenimport von 2014-2018 (%):
SA 12; IN 9,5; EG 5,1; AU 4,6; CN 4,2; AE 3,7; IQ 3,7; KR 3,1; VN 2,9⟩.
Auf die Top5|10 entfallen 36|53% des Weltimports an Waffen.

Quelle: SIPRI  | Infografik  Serie  Kontext 

| Waffen | Konflikte |
Gender Pay Gap
DE 1995-2018
Keine Veränderung beim Gender Pay Gap | Statista
14.03.19    (1322)
Statista: Keine Veränderung beim Gender Pay Gap
Im Jahr 2018 lag der durchschnittliche unbereinigte¹ Bruttoverdienst der Frauen|Männer laut destatis bei 17,09|21,60 €, der Gehaltsabstand ("Gender Pay Gap"(GPG)) betrug also 21%², wie schon 1995 und wieder durchgängig seit 2017. Rein rechnerisch mussten Frauen bis zum 18.03.18³ ("Equal Pay Day") quasi umsonst arbeiten. In Ostdeutschland lag der GPG deutlich niedriger bei 7%, weil dort die Hauptursachen für die Gehaltslücke (typische Frauenberufe mit geringerer Bezahlung, viel Teilzeit, weniger Karriere) nicht so ausgeprägt sind. In der EU28 ist der GPG nur in Estland (25,6) deutlich größer als in Deutschland, in UK (20,8) und Tschechien (21,1) ähnlich groß und in den meisten anderen Ländern deutlich geringer mit Minimum in Italien und Luxemburg (5,0) (eurostat 2017)
1 inkl. Teilzeit/geringfügiger Beschäftigung und Azubis/Praktikanten
2 17,09/21,60 = 0,79 = (100 - 21)%
3 365•21% = 77 (77.Tag im Jahr = 18. März)

Statista: Infotext  Infografik  Serie  Kontext 

| Gendergap | Equal Pay Day | Frauen | Konsum & Produktion | Indikatoren |
Internetfreiheit
Welt 2018
So frei ist das Internet | Statista
11.03.19    (1316)
Statista: So frei ist das Internet
Laut der Studie Freedom on the Net 2018 war das Internet im Erhebungszeitraum vom 01.06.17 bis 31.05.18 nur in 15 von 65 untersuchten Ländern frei, dagegen in 20 unfrei, darunter China mit dem Projekt Goldener Schild - auch "Great Firewall" genannt in Anlehnung an "Great Wall of China" - und Russland mit der gleichen Tendenz zum "eigenen" Internet, abgeschottet vom Rest der Welt, was auch weiteren Ländern attraktiv erscheint. In der Weltkarte sind die Staaten nach 4 Kategorien gefärbt:
 frei: u.a. CAUSARUKFRDEEEHUZAAUNZ
teilweise frei: u.a.: MXCOBRMALYINKR
 unfrei: u.a.: VETREGSDETSAIRRUCN
 nicht erfasst: viele Länder in Lateinamerika, Afrika, Skandinavien

Statista: Infotext  Infografik 

| Eine-Welt | Globale Agenda 21 | Konflikte | Indikatoren |
BIP pro Kopf
EU28 2017
 Globus Infografik 13057
08.03.19    (1321)
dpa-Globus 13057: Die Wirtschaftskraft der EU-Regionen
In der Europakarte sind 280 NUTS2-Regionen gemäß BIP pro Kopf im Jahr 2017 (Index: 100 = EU-Durchschnitt 30.000 €/Kopf) nach 5 Kategorien gefärbt (rechte Grenzen: 66, 84, 99, 121, 626). Die Regionen mit dem höchsten bzw. niedrigsten Index:
  West-Inner-London* 626; Luxemburg 253; Südirland 220; Hamburg 202; Brüssel 196
  Nordwestbulgarien 31; nördliches, südliches Mittelbulgarien 34, 35;
Rangfolge DE: Hamburg 202, Oberbayern 177, Stuttgart 159, ..., Mecklenburg-Vorp. 83.

* Hinweis (zgh): In "West-Inner-London" konzentrieren sich die Finanzdienstleister und erhöhen das BIP/Kopf extrem überproportional zu Einwohnerzahl

Quelle: Eurostat  |  Infografik 

| BIP | Konsum & Produktion |
Inflationsrate
DE 2018
 Globus Infografik 13062
08.03.19    (1320)
dpa-Globus 13062: Neue Messlatte für die Preise
Die Inflationsrate wird berechnet als das gewichtetes Mittel der Preisänderungen der Komponenten eines Warenkorbs. Die Komponenten samt ihren Gewichten (sog. "Wägungsschema") werden alle fünf Jahre an die sich ändernden Verbrauchsgewohnheiten angepasst, z.B. werden manche Güter neu aufgenommen, andere gestrichen oder durch modernere ersetzt. Der neue Warenkorb basiert auf der Ausgabenstruktur der privaten Haushalte im Jahr 2015. Laut Grafik war die monatliche Inflationsrate 2018 nach dem neuen Wägungsschema jeden Monat kleiner als nach dem vorigen Wägungsschema Tabellenansicht

Quelle: destatis: Übersicht  Pressemitteilung | Infografik  Tabelle/Infos 

| Konsum & Produktion |
Staatsfinanzen
DE 2008-2018
 Globus Infografik 13059
08.03.19    (1319)
dpa-Globus 13059: Deutschlands Staatsfinanzen
Die Grafik zeigt die Entwicklung des Finanzierungssaldos (Einnahmen - Ausgaben) des Staatshaushalts in Milliarden Euro (G€) und in Relation zum BIP (%) von 2008 bis 2018. Das Saldo fiel von 2008|-4,5G€|-0,2% auf das Bereichstief 2010|-108,9|-4,2 und stieg danach jedes Jahr (Ausnahme 2013: leichter Rückgang). Seit 2014 ist der Saldo positiv und seitdem laufend gestiegen auf das Allzeithoch 2018|58,0|1,7 (Bund +17,9 G€; Länder +11,1; Kommunen +14,0, Sozialversicherung +14,9).
Die Hauptgründe für den Rekordüberschuss 2018 waren: guter Arbeitsmarkt; kauffreudige Verbraucher; niedriges Zinsniveau; Rückgang der Staatsverschuldung.

Quelle: destatis: Pressemitteilung  Pressebroschüre | Infografik  Zeitreihe 

| Konsum & Produktion |
Women in Work Index
OECD 2019
Länder mit den besten Arbeitsbedingungen für Frauen | Statista
08.03.19    (1314)
Statista: Länder mit den besten Arbeitsbedingungen für Frauen
Die Infografik listet die Top10-Staaten beim "Women in Work Index", der von PwC als gewichtetes Mittel aus 5 Indikatoren* als Zahl zwischen 0 und 100 (Bestwert) berechnet wird: ⟨IS 79,1; SE 76,1; NZ 73,6; SI 73,5; NO 72,3; LU 71,9; DK 70,1; PL 69,2; FI 67,6; BE 66,1⟩.
Deutschland (62,0) liegt auf Rang 18 von 33 analysierten OECD-Ländern, deren Daten interaktiv bei PwC abgerufen werden können.
* Gender-Gap bei der (1) Bezahlung und (2) Teilhabe am Arbeitsmarkt; (3) Zugang zum Arbeitsmarkt; (4) Arbeitslosenquote; (5) Vollzeitquote  (Datenstand: 2017)

Statista: Infotext  Infografik  Kontext 

| Gendergap | Frauen | Bevölkerung |
Archiv   (jahrgangsweise chronologisch)
Jahrgang:  07  08  09  10  11  12  13  14  15  16  17  18  19 
  
thematisch übergreifende Angebote

Statistisches Bundesamt destatis.de
www.destatis.de

Das Statistische Bundesamt stellt eine Fülle von Daten/ Statistiken zu vielen Themen bereit, die für die Agenda 21 relevant sind, darunter u.a.:
Umwelt, Land- und Forstwirtschaft, Verkehr, Tourismus, Bevölkerung, Sozialleistungen, Gesundheitswesen, Bauen und Wohnen.
Die Themen können über die Menüleiste links auf der Homepage abgerufen werden.
Weitere Datenbanken (z.B. EDS, im folgenden) sind über die Menüleiste rechts erreichbar.
  
Statistisches Bundesamt destatis.de
www.destatis.de
Europäischer Daten-Service (EDS)
Das Statistische Bundesamt bietet nun auch Daten/ Statistiken auf Europa-Ebene an, darunter zahlreiche für die Agenda 21 wichtigen Bereiche, u.a.:
Umwelt und Energie; Bevölkerung, Arbeit und Soziales; Landwirtschaft und Fischerei ; Verkehr; Wissenschaft und Technologie
Diese Themen können in der Menüleiste links auf der Homepage angeklickt werden.
http://www.eds-destatis.de

Forschungsdatenzentrum des Statistischen Bundesamtes
www.forschungsdatenzentren.de
Infos:
Forschungsdatenzentrum des Statistischen Bundesamtes,
65180 Wiesbaden
Herr Thomas Wende
Tel: 0611/75-4231
forschungsdatenzentrum@destatis.de

Daten der Statistischen Ämter: "Campus-Files"
Studierende und Lehrende bekommen Zugang zu amtlich erhobene Statistiken
über die wirtschaftliche und soziale Lage in Deutschland. Sie können so mit realistischen Datensätzen Methodenkenntnisse erwerben und vermutete sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Zusammenhänge untersuchen.
Das erste "Campus-File" basiert auf dem Mikrozensus, bei dem jährlich 370.000 Haushalte zu Erwerbstätigkeit, Arbeitsmarkt und Ausbildung befragt werden. Es steht kostenfrei unter www.forschungsdatenzentren.de zum Download bereit.
"Campus-Files" wird fortgesetzt mit der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe, Sozialhilfestatistik, Lohn- und Einkommensteuerstatistik sowie dem Mikrozensus für weitere Erhebungsjahre.
  

Datenbank EPER

The European Pollutant Emission Register (EPER)
Die Online-Datenbank EPER ist das erste Europa weite Register für Emissionen der Industrie in Luft und Wasser. Erfasst sind derzeit die Daten von 9342 industriellen Anlagen in den 15 EU-Staaten sowie Norwegen. Die Datenbank bietet komfortable Suchfunktionen, u.a. auch den Zugriff auf Detail-Daten von Anlagen oder die Quellen von bestimmten Emissionarten.
Mittels Zoom-Funktion können über eine Europakarte die Anlagen einer Region recherchiert werden.
www.eper.cec.eu.int/eper/default.asp
Daten für Deutschland:  www.eper.de/eper2003
   => Daten/ Statistiken:   Klima   Wasser  Treibhausgase  
  

aktuelle und historische
Landkarten
Die Online-Bibliothek der Uni Texas bietet über 5800 historische und aktuelle Landkarten und wächst täglich weiter. Die Bandbreite ist sehr groß, z.B.: Karten zur epidemischen Ausbreitung von SARS ; Topographien zur weltweiten politischen und marktwirtschaftlichen Lage aus verschiedenen Jahrzehnten; Seekarten von Meeresströmungen und Packeisverteilung; Daten zur Population und Vegetation Afrikas.   Weitere Infos [3sat-nano]
  
   

Stand:28.07.10/zgh

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