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Migrationshintergrund-DE-2016: Globus Infografik 11934 vom 25.08.2017 Menschen mit Migrationshintergrund Langzeitarbeitslose-DE-2017: Globus Infografik 11947 vom 01.09.2017 Langzeitarbeitslose kinderlose_Frauen-DE-2016: Globus Infografik 11898 vom 04.08.2017 Frauen ohne Kinder Naturkatastrophen-2016: Globus Infografik 11878 vom 28.07.2017 Naturkatastrophen 2016 Slums-Welt-2014: Globus Infografik 11873 vom 21.07.2017 Afrika: Leben in Slums
  
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Langzeitarbeitslose-DE-2017: Globus Infografik 11934 vom 25.08.2017
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Ein Fünftel der Bevölkerung Deutschlands mit Migrationshintergrund
Die Bevölkerung mit Migrationshintergrund erreichte 2016 zum fünften Mal in Folge einen neuen Höchststand. Von den 82,4 Millionen Einwohnern Deutschlands im Jahr 2016 hatten etwa 18,6 Millionen Menschen bzw. 22,5 Prozent einen Migrationshintergrund. Davon zählen 12,7 Millionen zur ersten Generation, d.h. sie sind selbst eingewandert. Zu den Menschen mit eigener Migrationserfahrung gehören nach der Definition des Statistischen Bundesamtes alle zugewanderten Ausländer, selbst zugewanderte eingebürgerte Ausländer sowie Spätaussiedler. Die Zahl der ausländischen Zuwanderer ist im Vergleich zum Vorjahr um rund 18 Prozent gestiegen. Knapp ein Drittel der Menschen mit Migrationshintergrund wurde bereits in Deutschland geboren und hat keine eigene Migrationserfahrung. Das sind zum Beispiel deutsche Kinder von eingebürgerten ehemaligen Ausländern oder Ausländer, die in Deutschland geboren wurden. Dieses Drittel zählt zur zweiten bzw. dritten Generation. – Hinweis: Die Daten basieren auf dem Mikrozensus, einer Stichprobenerhebung, bei der jährlich rund ein Prozent der Bevölkerung in Privathaushalten befragt wird. Das bedeutet jedoch, dass Schutzsuchende in Aufnahmeeinrichtungen nicht befragt wurden, weil es sich bei der Mehrheit der Einrichtungen nicht um Wohngebäude handelt.
Quelle: Statistisches Bundesamt   Bundeszentrale für politische Bildung  
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: Globus Infografik 11947 vom 01.09.2017
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Schwerpunktregionen in Ostdeutschland und Nordrhein-Westfalen
Im Juli 2017 waren 2,52 Millionen Menschen bei der Bundesagentur für Arbeit als arbeitslos gemeldet. Davon waren rund 900.000 oder 35,7 Prozent Langzeitarbeitslose, d. h. sie waren ein Jahr und länger ohne Job. Im Bundesländervergleich für das Jahr 2016 liegen Bremen, Brandenburg und Nordrhein- Westfalen mit Quoten von jeweils über 40 Prozent an der Spitze. Der Blick auf die 401 Landkreise und kreisfreien Städte zeigt noch weitere Schwerpunktregionen. Insgesamt gab es im Juli 2017 drei Kreise in Deutschland, in denen mehr als die Hälfte aller Arbeitslosen länger als ein Jahr ohne Job waren. Im Landkreis Recklinghausen in Nordrhein-Westfalen war die Langzeitarbeitslosenquote mit 53,0 Prozent am höchsten. Die 30 Kreise mit den geringsten Anteilen an Langzeitarbeitslosen lagen bis auf eine Ausnahme alle in Bayern, allen voran Pfaffenhofen an der Ilm mit 11,0 Prozent.
Quelle: Bundesagentur für Arbeit  
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Naturkatastrophen-2016: Globus Infografik 11898 vom 04.08.2017
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Trend gestoppt?
Der langjährige Trend zur Kinderlosigkeit in Deutschland ist vorerst gestoppt. Das geht aus aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor. Etwa jede fünfte Frau bleibt demnach „endgültig kinderlos“. Diese Quote stabilisierte sich in den letzten fünf Jahren. Gleichzeitig erreichte die Geburtenziffer erstmals seit 1982 wieder den Wert von 1,5 Kindern je Frau. Die Experten des Bundesamtes erklären diese Entwicklung vor allem mit den verbesserten Bedingungen für Eltern, Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren. Bei den akademisch gebildeten Frauen ist die Kinderlosigkeit sogar zurückgegangen. Unter den 40- bis 44-jährigen Akademikerinnen war der Anteil der Kinderlosen mit 25 Prozent um drei Prozentpunkte geringer als 2012 (28 Prozent). Der Vizepräsident des Statistischen Bundesamtes Georg Thiel sprach allerdings von „fragilen Zahlen“. Der demografische Wandel sei damit nicht gestoppt.
Quelle: Statistisches Bundesamt  
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: Globus Infografik 11878 vom 28.07.2017
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Schäden in Höhe von 175 Millarden Dollar
Jedes Jahr veröffentlicht der Rückversicherer Munich Re eine Jahresbilanz: Wie viele schwere Naturkatastrophen hat es gegeben? Wie viele Menschen sind dabei ums Leben gekommem? Für das Jahr 2016 lautet die Bilanz: weniger Todesopfer, aber höhere Gesamtschäden. Im Vergleich zum Vorjahr verdoppelte sich die Schadenssumme fast von 90 Milliarden Dollar auf rund 175 Milliarden Dollar. Die Zahl der Todesopfer ging deutlich zurück. Ohne Opfer von Hungersnöten und ohne Vermisste starben im Jahr 2016 rund 9200 Menschen durch Naturkatastrophen. Insgesamt wurden rund 1300 Schadenereignisse in der Datenbank der Munich Re registriert, 750 davon stuften die Experten als relevant ein. Besonders hervorzuheben sind zwei Ereignisse: Im April erschütterte ein Erdbeben-Doppelschlag die japanische Insel Kyushu – es war die teuerste Katastrophe des Jahres. Im Herbst 2016 verwüstete der Hurrikan Matthew ganze Landstriche in Haiti, traf dann die Bahamas und streifte entlang der US-Ostküste. Die Schäden summierten sich auf 9,7 Milliarden Dollar. Auffällig ist auch der hohe Anteil an Überschwemmungen, die knapp ein Drittel der Gesamtschäden ausmachten. Für ein Jahr kann das Zufall sein. Ob solche Ereignisse in Zukunft wegen des Klimawandels häufiger auftreten werden, untersuchen Wissenschaftler auf der ganzen Welt. Die Forscher hoffen damit, eine Grundlage für eine bessere Katastrophenvorsorge zu liefern.
Quelle: Munich Re  
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: Globus Infografik 11873 vom 21.07.2017
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Das elfte Millenniumsziel: Sicheres und nachhaltiges Wohnen
Städte sind der Motor der Wirtschaft, sie bieten Raum für Innovationen und nachhaltige Entwicklungen. Jedes Jahr wächst die Zahl der Großstadtmenschen um zwei Prozent, in Afrika südlich der Sahara sogar um durchschnittlich vier Prozent. Aber nicht alle Menschen profitieren von den Vorteilen der Stadt. Das elfte Ziel der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen widmet sich den Problemen, denen viele Stadtmenschen ausgesetzt sind: unsichere Häuser, kein Zugang zu sauberem Wasser, schlechte Luft und viel zu viele Menschen auf engstem Raum. Mehr als die Hälfte der Stadtbevölkerung in Afrika südlich der Sahara lebt in Slums (55 Prozent). Ihnen fehlt es entweder an Trinkwasser, Sanitäranlagen, robusten Häusern oder ausreichend Platz; in vielen Fällen treffen alle Faktoren zu. Besonders betroffen ist der Südsudan: Im jüngsten Staat der Welt leben rund 96 Prozent der Stadtmenschen in Slums. Viele davon sind Flüchtlinge im eigenen Land. Für das Jahr 2016 geht das Beobachtungszentrum für Binnenflüchtlinge (IDMC) von 1,9 Millionen Binnenflüchtlingen im Südsudan aus. Sie fliehen vor dem Bürgerkrieg, vor Gewalt und Hunger und landen in den Elendsvierteln der Städte. – Trotz dieser erschreckenden Zahl hat sich die globale Arbeit für bessere Lebensbedingungen in den Städten insgesamt ausgezahlt, denn 1990 lebten noch 67 Prozent der Stadtmenschen in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara in Slums.
Quelle: Weltbank: Interaktive Weltkarte     Weltbank: Studie  
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Stand: 02.06.17/zgh

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