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Umweltschutz
DE 2006-2016
Umweltschutz_DE 2006-2016: Globus Infografik 12569/ 06.07.2018
06.07.18   (1139)
dpa-Globus 12569: Das Geschäft mit dem Umweltschutz in Deutschland
Die Zahl (k) der Beschäftigten im Umweltschutz stieg von 2006|92,4 auf das Allzeithoch 2013|258,7 und sank danach unter leichten Schwankungen auf zuletzt 2016|251,2.
Der Gesamtumsatz (G€) mit Gütern und Dienstleistungen für den Umweltschutz ist zunächst stark gestiegen von 2006|22,4 auf das Zwischenhoch 2011|66,9, brach dann ein auf 2012|61,8 und stieg danach unter leichten Schwankungen auf das Allzeithoch 2016|70,0, die sich wie folgt auf die Umweltbereiche verteilen (%): Klimaschutz 66, Luftreinhaltung 10, Gewässerschutz 10, Abfallentsorgung 5, Lärmbekämpfung 5, Sonstige 4. Tabellenansicht 

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   


| Natur & Umwelt | Müll/Recycling | Wasser | Klima |
Ökostrom-Anteil
DE 2017
Erneuerbare_Energien_DE 2017: Globus Infografik 12502/ 01.06.2018
01.06.18   (1114)
dpa-Globus 12502: Strom aus erneuerbaren Energien
Der Anteil des Ökostroms an der Brutto*-Stromerzeugung in Deutschland (in %) ist von 1992|3,8 laufend gestiegen auf zuletzt 2017|33,3, die sich so verteilen: Windenergie 16,2%; Biomasse 6,9; Sonnenenergie 6,1; Wasserkraft 3,1; Müll 0,9.
Gemäß Ziel der Bundesregierung soll der Ökostromanteil bis 2050 auf 80 % gesteigert werden.
* incl. Eigenverbrauch der Kraftwerke (5% AKW bis 10% Kohlekraftwerk)

Quelle: AGEB    Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    


| Ökostrom | EW-Strom | Erneuerbare | Atomausstieg |
Biomasse-Lebewesen
Erde
Biomassen-Verteilung_Erde: Globus Infografik 12493/ 01.06.2018
01.06.18   (1113)
dpa-Globus 12493: Wer bevölkert die Erde?
Die gesamte Biomasse der Erde beträgt ca. 550 Milliarden Tonnen Kohlenstoff (Gt C), die sich so auf die Lebewesen verteilen: Pflanzen 81,8% ; Bakterien 12,7; Pilze 2,2; Archaeen 1,3; Protisten 0,7; Tiere 0,4 (darunter Menschen 0,01%); Viren 0,04. 
470 Gt C (86%) der Biomasse sind terrestrisch. Weitere 70 Gt C (13%) kommen in den tiefen Oberflächen vor (Meeresböden, ozeanische Kruste, Bodenbereiche an Land,die tiefer als 8 m sind).

Quelle: PNAS     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   


| Bio-Vielfalt | Natur & Umwelt |
Gesundheitsausgaben
DE 2016
Gesundheitsausgaben_DE 2016: Globus Infografik 12480/ 25.05.2018
25.05.18   (1107)
dpa-Globus 12480: Ausgaben für die Gesundheit
Im Jahr 2016 wurden in Deutschland 356,5 Milliarden Euro (G€) für die Gesundheit ausgegeben (4330 € pro Einwohner). Die Grafik listet 8 Einzahler und 10 Ausgabenbereiche. Bei den Einzahlern liegt die GKV (58%) mit weitem Abstand vorne, gefolgt von privaten Haushalten/ Organisationen (13%). Tabellenansicht
Bei den Ausgaben entfallen auf die ersten beiden Bereiche (Krankenhaus 26%, Ärzte 22%) fast die Hälfte, es folgen Pflege (14%) und Apotheken (13%) sowie weitere Bereiche mit einstelligem Anteil.

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Gesundheit |
Wohnenergie
DE-2016
Wohnenergie_DE-2016: Globus Infografik 12330/ 09.03.2018
09.03.18   (1052)
dpa-Globus 12330: Energie fürs Wohnen
Im Jahr 2016 verbrauchten die privaten Haushalte insgesamt 665 TWh Endenergie (EEV) fürs Wohnen, darunter:
Energieart: Gas 40%; Öl 19; Strom 19; Erneuerbare Energien 14; Fernwärme 7; Kohle 1. 
Energiezweck: Heizen 70; Warmwasser 14; Kommunikation u. Unterhaltung u.a. 8; Kochen, Waschen u.a. 6; Beleuchtung 2.
Der durchschnittliche Endenergieverbrauch pro Haushalt1 2016 betrug 16.245 kWh. Gas bleibt mit 40% der mit Abstand wichtigste Energieträger der privaten Haushalte. Von 2010 bis 2016 sank der Anteil von Öl|Kohle um 11,7|38,3%. Der Anteil Erneuerbarer Energien (EE) stieg von 11,4 auf 13,5 %, noch weit entfernt vom Klimaziel der Bundesregierung: bis 2030 mindestens 30 % EE-Anteil am Brutto2-Endenergieverbrauch
1 ohne Mobilität und externe Effekte (u.a. Energieproduktion u.-verteilung, Entsorgung
Lebenszyklusanalyse)
2 incl. Eigenverbrauch der Anlagen zur Strom- u. Wärmeerzeugung sowie Transport- u. Leitungsverluste durch Verteilung u. Übertragung (s. AGEB)
    
Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Endenergie | Kohle | Erdöl | Erdgas | Strom | Erneuerbare | Energiewende |
Einkommen
DE-2017
Einkommensverteilung-DE-2017: Globus Infografik 12302/ 23.02.2018
23.02.18   (1042)
dpa-Globus 12302: Wie das Einkommen verteilt ist
Die Grafik zeigt die Anteile der Einkommensgruppen beim monatlichen Nettoeinkommen* der Haushalte in Deutschland im Jahr 2017 (Untergrenze in € | Anteil in %):
0 €|12,6 %;  1100|10,9;  1500|13,7;  2000|14,2;  2600|22,8;  4000|21,5;  7500|4,3.  Tabellenansicht
* Summe aller Einkünfte inkl. Sozialleistungen, Kapitalerträge u.a., abzgl. Steuern und Sozialabgaben

Quelle: GfK GeoMarketing     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   


| Armut & Reichtum | Konsum & Produktion |
Erneuerbare-Energien
EU28 2016
Erneuerbare-Energien_EU-2016: Globus Infografik 12273/ 09.02.2018
09.02.18   (1033)
dpa-Globus 12273: Energie aus Sonne, Wind und Wasser
Der Anteil der Erneuerbaren Energien (EE) am Endverbrauch (Industrie, Haushalte u.a.) im Jahr 2016 betrug im Durchschnitt der EU28-Staaten 17,0 %, in 14 Staaten lag er darüber. Die Rangliste beginnt mit [SE 53,8%; FI 38,7; LV 37,2; AT 33,5; DK 32,2] und endet mit [GB 9,3%; BE 8,7; MT 6; NL 6; LU 5,4;]. Tabellenansicht
Mit nur 14,8 % liegt Deutschland auf Rang 18.
Laut EU-Klimaziel soll der EE-Anteil bis 2020 auf 20 % gesteigert werden, wobei jedem Mitgliedsstaat ein eigenen Zielwert zugewiesen wurde, beim dem Faktoren wie wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und das EE-Potenzial berücksichtigt wurden. Elf der 28 EU-Länder haben ihre Zielvorgabe bereits erreicht. Deutschland konnte seinen EE-Anteil zwar von 5,8 % im Jahr 2004 auf aktuell 14,8 % steigern, wird aber wahrscheinlich seine Zielmarke 18 % deutlich verfehlen.
Werden auch Länder Europas außerhalb der EU28 einbezogen, sind Island (73 %) und Norwegen (69 %) Spitzenreiter.

Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Erneuerbare | Energiewende |
Wasserverteilung
Erde, Atmosphäre
Wasserverteilung_Erde: Globus Infografik 12227/ 19.01.2018
19.01.18   (1027)
dpa-Globus 12227: So verteilt sich das Wasser der Erde
Das gesamte Wasservolumen der Erde wird auf 1,4 Milliarden Kubikkilometer (Gkm³) geschätzt, davon 97,5 % Salzwasser in Meeren/Ozeanen und 2,5 % Süßwasser in Gletschern (68,7%), im Grundwasser (30,1%), in Permafrostböden (0,8%) sowie auf der Erdoberfläche und in der Atmosphäre (0,4%). Nur der letzte Posten (140.000 km³*) ist leicht zugänglich für Trinkwasser und Bewässerung. In der Tabelle wird dieser Teil weiter aufgeschlüsselt (Seen 67,4%, Bodenfeuchte 12,2%, u. weitere) Tabellenansicht.
*0,4% von 2,5% von 1,4 G = 0,4•10-2  • 2,5•10-2 • 1,4•109 = 1,4•105 = 140.000
 
Quelle: WHO     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   


| Wasser | Globale Agenda 21 | 2030-Agenda |
Waldfunktionen
Wald: Globus Infografik 12213/ 12.01.2018
12.01.18   (1026)
dpa-Globus 12213: Unser Wald: Welche Aufgaben erfüllt er
Der Wald erfüllt vielfältige Aufgaben: er bietet Lebensraum für Tiere; schützt vor Bodenerosion, Lawinen und Steinschlägen; filtert Staub und Schadstoffe aus der Luft; dämmt Lärm; speichert und reinigt Wasser und bildet Grundwasser; schützt vor Hochwasser; ermöglicht Arbeitsplätze in der Holzproduktion und Jagd; bietet vielfältige Möglichkeiten für Erholung und Freizeit.

Quelle: SDW   BfN   UBA   BaySf     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    


| Wald | Natur & Umwelt | Bio-Vielfalt | Wasser | Boden | Klima | Gesundheit |
Umweltschutz
DE-2014
Umweltschutzausgaben_DE-2014: Globus Infografik 12218/ 12.01.2018
12.01.18   (1024)
dpa-Globus 12218: Geld für eine saubere Umwelt
Im Jahr 2014 betrugen die Umweltschutzausgaben in Deutschland insgesamt 58 Mrd. €, die so bezahlt wurden: Unternehmen 62 %, private Haushalte 23% und der Staat 15%. 82 % der Ausgaben waren laufende Ausgaben, die restlichen 18 % Investitionen.
Verteilung auf die Umweltbereiche: Abwasserentsorgung 49 %; Abfallentsorgung 32; Beseitigung von Umweltbelastungen* 11; Forschung und Entwicklung 3; Arten- und Landschaftsschutz 2; Sonstiges 2.
* Luftreinhaltung, Klimaschutz, Lärmschutz u.a. Tabellenansicht

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   


| Natur & Umwelt |
Ökostrommix
DE-1995-2017
Ökostrom_DE-1995-2017: Globus Infografik 12226/ 12.01.2018
12.01.18   (1021)
dpa-Globus 12226: Strom aus Sonne, Wind und Wasser
Die Ökostrommenge ist kontinuierlich von 1995|25,1 TWh auf 2017|216,6 TWh gestiegen, die sich so auf die Energiearten verteilen: Onshore-Windkraft 87,2 TWh; Offshore-Winkraft 18,3; Wasserkraft 19,7; Biomasse 45,5; Photovoltaik 39,8; Hausmüll 6 TWh. Tabellenansicht
Die erneuerbaren Energien waren 2017 mit einem Anteil von 33,1 % an der Bruttostromerzeugung zum ersten Mal die Hauptstromquelle, gefolgt von Braunkohle (22,6 %) und Steinkohle (14,4 %).

Quelle: BdEW     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   


| Ökostrom | Windenergie | Solarenergie | Wasserkraft | EW-Strom |
Alterstruktur
Welt-2020
Alterstruktur-Welt-2020: Globus Infografik 12182/ 22.12.2017
22.12.17   (1011)
dpa-Globus 12182: So alt ist die Welt
Laut UN Population Prospects 2017  wird das Median-Alter weltweit im Jahr 2020 30,9 Jahre betragen. Japan | Niger hat mit 48,2|15,1 Jahren das höchste|niedrigste Median-Alter. Deutschland rangiert mit 46,6 nach Italien (47,9) auf Platz 3. Bei den Regionen reicht die Spanne von Südeuropa (45,9) bis "Mittel-Afrika (17,4); beim Entwicklungsstand von "mehr entwickelt" (42,1) bis "am wenigsten entwickelt" (20,4); beim Einkommen von "hoch" (41,5) bis "niedrig" (18,9). xls-Tabelle
  
Quelle: UN Population Prospects 2017     Infografik-Bezug    xlsx-Tabelle


| Bevölkerung | Eine-Welt | Globale Agenda 21 | 2030-Agenda |
Wohnkosten
EU-2016
Wohnkosten_EU-2016: Globus Infografik 12173/ 22.12.2017
22.12.17   (1010)
dpa-Globus 12173: Die Ausgaben fürs Wohnen
Die Wohnkosten (Miete, Strom, Wasser, Heizung) (in G€) sind in der EU28* von 2000|1206 unter leichten Schwankungen auf zuletzt 2016|1989 gestiegen. Der Anteil der Wohnkosten an den gesamten Konsumausgaben betrug 2016 im Durchschnitt der EU28* 24,5 %; 7 Länder lagen über dem Durchschnitt, DE mit 23,9 % etwas darunter. Der Anteil variiert unter den EU28* um den Faktor 2,8: von [DK 29,1; FI 28,4; GB 27,1; FR 26,2; SE 26,0] bis [PT 18,8; EE 17,6; CY 15,9; LT 15,6; MT 10,3] Tabellenansicht.
In den meisten EU-Ländern sind die Wohnkosten mit Abstand der höchste Posten unter allen Konsumausgaben. Im EU28*-Durchschnitt folgen Verkehr (13 %) und Lebensmittel/alkoholfreie Getränke (12 %).
* ohne Rumänien

Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    


| Konsum & Produktion |
Umweltverschmutzung-Welt-2015
Umweltverschmutzung-Welt-2015: Globus Infografik 12092/ 10.11.2017
10.11.17   (981)
dpa-Globus 12092: Tödliche Umweltverschmutzung
Weltweit starben 2015 rund 9 M Menschen vorzeitig durch Umweltverschmutzung, darunter durch: Luftverschmutzung (Verkehr, offenes Feuer u.a.): 6,5 M; Wasserverschmutzung (keine Sanitäranlagen, verschmutztes Trinkwasser): 1,8; Schadstoffe am Arbeitsplatz: 0,8; Schwermetalle und Chemikalien im Boden: 0,5; Bleivergiftungen 0,5*  Tabellenansicht
In der Weltkarte sind die Staaten gemäß der Anzahl je hk Einwohner vorzeitiger Todesfälle durch Umweltverschmutzung nach 4 Kategorien (<75; ≤  100; ≤  150; >151) von hellgrau bis schwarz eingefärbt. Am stärksten betroffen ist Indien: 2,5 M (192/hk**). In Neu-Delhi wurde Anfang November 2017 der Gesundheitsnotstand ausgerufen wegen extrem hoher Feinstaubwerte: > 900 µg/m³, mehr als 18-fache des WHO-Grenzwerts von 50 µg/m³. Für Deutschland wird die Anzahl der vorzeitigen Toten auf 62 k/Jahr (77/hk***) beziffert, vor allem durch Luftschadstoffe (besonders Feinstaub).
* Summe aufgrund von Überschneidungen > 9 M
** 2,5 M/1300 M = 0,00192 = 192/hk;  *** 62 k/81 M = 6.200/81 hk=76,5/hk
  
Quelle: The Lancet     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Gesundheit | Chemikalien | Wasser | Boden | Feinstaub | 2030-Agenda |
Ökologische Probleme
Welt-2017

01.09.17   (1038)
bpb: Daten und Infografiken zu ökologischen Problemen
Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) stehlt zu sechs ökologischen Kernproblemen jeweils eine Infografik zusammen mit einem ausführlichen Hintergrundtext und teils umfangreichen Datenreihen bereit.
Erderwärmung; jährliche Änderung der Waldbestände; Wasserverbrauch weltweit; Fischbestände auf offener See; bedrohte Arten; ökologischer Fußabdruck und Biokapaziät.

Überblickseite [bpb, 01.09.2017]


| Klimaerwärmung | Wald | Wasser | Nahrung | Bio-Vielfalt | Globale Agenda 21 | 2030-Agenda |
Wohnkosten-Preisniveaus-EU-2016
Wohnkosten-Preisniveaus-EU-2016: Globus Infografik 11826/ 30.06.2017
30.06.17   (947)
dpa-Globus 11826: Wo das Wohnen am teuersten ist
Die Wohnkosten* 2016 variieren innerhalb der EU28 um das 5,5-Fache: von GB 160 bis BG 29. 10|18 EU-Staaten liegen über|unter 100 (DE 108).
Werden weitere 9 Staaten aus Europa hinzugenommen, variiert das Preisniveau sogar um den Faktor 7,4. Das Landerranking dieser 37 Staaten beginnt mit [CH 186; GB 160; LU 155; DK 146; IE 142] und endet mit [AL 32; ME 32; RS 31; BG 29; BA 25]. Tabellenansicht
* Miete, Strom, Energie, Wasser, indiziert: EU28-Durchschnitt =100.

Quelle: Eurostat: Daten  interaktive Grafik      Infografik-Bezug    Tabelle/ Infos   

| Konsum & Produktion |
Energie-Wohnen
DE-2015
Energie-Wohnen-DE-2015: Globus Infografik 11755/ 26.05.2017
26.05.17   (928)
dpa-Globus 11755: Energie fürs Wohnen
Im Jahr 2015 verbrauchte ein durchschnittlicher privater Haushalt in Deutschland 16.073 Kilowattstunden (kWh) Energie*, darunter (Anteil in %): Gas 39; Strom 20; Mineralöl 20; Erneuerbare Energien (Biomasse, Solarthermie u.a.) 14; Fernwärme 8.
Bei den Anwendungen der Energie (Anteil in %) dominiert mit weitem Abstand Heizen 70, gefolgt von Warmwasser 13, Kommunikation/Unterhaltung 9, Kochen/Waschen u.a. 6, Beleuchtung 2. Tabellenansicht
* Ergänzung (zgh): ohne Energie für Mobilität (PKW, ÖPNV, Flugzeug): Sie würde auf Platz 1 oder 2 rangieren (s. Rechnung: Tabelle/ Infos)

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug 

| Energie | Energiewende | Strom | Erdgas | Erdöl | Solarenergie | Biomasse |
Erneuerbare-Energien
EU-2015
Erneuerbare-Energien-EU-2015: Globus Infografik 11648/ 31.03.2017
31.03.17   (897)
dpa-Globus 11648: Energie aus Sonne, Wind und Wasser
Der Anteil der erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch (Industrie, Gewerbe, Haushalte, Verkehr) im Jahr 2015 betrug im Durchschnitt der 28 EU-Staaten 16,7 %. In 13|15 Ländern liegt er über|unter dem EU-Durchschnitt. Die Länderliste beginnt mit [SE 53,9 %; FI 39,3; LV 37,6; AT 33,0; DK 30,8] und endet mit [GB 8,2 %; BE 7,9; NL 5,8; LU 5,0; MT 5,0] Tabellenansicht.
Ziel der EU ist ein Anteil von 20 % bis 2020 und 27 % bis 2030, wobei für jeden Staat ein eigener Zielwert festgelegt wurde, um der unterschiedlichen Ausgangssituation, der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und dem Potenzial bei erneuerbarer Energien gerecht zu werden.
Deutschland (Rang 18) liegt mit 14,6 % deutlich unter dem EU-Durchschnitt und soll bis 2020 eine Quote von 18 % erreichen.
Spitzenreiter in Europa (nicht EU-Mitglied) sind Norwegen (70,2 %) und Island (69,4 %).

Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Erneuerbare | Energiewende | Endenergie |
Einkommensverteilung
DE-2016
Einkommensverteilung-DE-2016: Globus Infografik 11612/ 17.03.2017
17.03.17   (887)
dpa-Globus 11612: Wie das Einkommen verteilt ist
Die Grafik zeigt die Anteile der Einkommensgruppen beim monatlichen Nettoeinkommen* der Haushalte in Deutschland im Jahr 2016 (Untergrenze in € | Anteil in %):
0 €|13,2 %;  1100|11,2;  1500|14,0;  2000|14,2;  2600|22,7;  4000|20,6;  7500|4,0.  Tabellenansicht
* Summe aller Einkünfte inkl. Sozialleistungen, Kapitalerträge u.a., abzgl. Steuern und Sozialabgaben

Quelle: GfK GeoMarketing     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Armut & Reichtum | Bevölkerung |
Umweltzerstörung
Welt-2015
Umweltzerstörung-Welt-2015: Globus Infografik 11564/ 17.02.2017
17.02.17   (871)
dpa-Globus 11564: Tagesbilanz der Umweltzerstörung
Die Infografik bilanziert die tägliche Umweltzerstörung anhand von 7 Indikatoren:
CO2-Emissionen: 99 Mt; Wald-Vernichtung 35600 ha, Frischwasser-Verbrauch 11 Gm3; Ackerland-Abnahme 33 kha; Fischfang 256 kt; 3 neue Pflanzen- und Tierarten auf der "Roten Liste"; Müll-Volumen 3,6 Mt. Tabellenansicht
Diese Tagesbilanz der Umweltzerstörung veranschaulicht die nicht nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen in vielen Bereichen, z.B. Überfischung, Übernutzung der Böden verbunden mit Erosion und vor allem die Klimaerwärmung durch zuviel Treibhausgase mit langfristig so gravierenden Folgen, dass die Lebensgrundlagen auf der Erde für Jahrtausende existenziell reduziert werden.

Quelle: IUCN Red List   UN/Wald, Ackerland   WB/ Frischwasser   WB/Abfall   EK/Kohlendioxid   FAO/Fischfang        Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Natur & Umwelt | Bio-Vielfalt | Boden | Nahrung | Wasser | Müll/Recycling | Treibhausgase |
Lebensbedingungen
Lebensbedingungen-2016: Globus Infografik 11472/ 06.01.2017
06.01.17   (854)
dpa-Globus 11472: Ungleiche Lebensbedingungen
Die Lebensbedingungen werden anhand von 5 Indikatoren verglichen: Zugang zu (1) sauberem Wasser und zu (2) sanitären Einrichtungen; (3) Kindersterblichkeit; (4) Besuch weiterführender Schulen; ( 5) Gesundheitsausgaben. Unter den Ländern mit niedrigem bis mittlerem Einkommen sind die Bedingungen in Subsahara-Afrika am schlimmsten und die in Europa und Zentralasien am besten. Noch deutlich besser sind die Lebensbedingungen in Ländern mit hohem Einkommen. Tabellenansicht
Seit 2011 wurden allerdings deutliche Fortschritte erzielt: Z.B. sank die Kindersterblichkeit in allen Regionen, besondes stark in Subsahara-Afrika: von 130 auf 83 Kinder pro 1000.
 
Quelle: Weltbank     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Armut & Reichtum | Globale Agenda 21 | 2030-Agenda | Indikatoren |
Menschenrechte
Meilensteine
Menschenrechte-Meilensteine: Globus Infografik 11443/ 23.12.2016
23.12.16   (848)
dpa-Globus 11443: Geschichte der Menschenrechte - wichtige Meilensteine
Die Grafik listet elf wichtige Meilensteine in der Geschichte der Menschenrechte. Sie beginnt mit dem Kyros-Zylinder. Nach Eroberung von Babylon im Jahr 539 v.Chr. beschloss Kyros die Sklavenbefreiung, die Religionsfreiheit und Rassengleichheit. Diese und weitere Erlasse ließ er auf einem Tonzylinder eingravieren (British Museum). Weitere Meilensteine sind u.a. die Magna Charta (1215 England), Petition of Right (1628 England), Bill of Rights (1791 USA), Erklärung der Menschen-u. Bürgerrechte (1789 Frankreich), Allg. Erklärung der Menschenrechte (1948 UN) und die Europäische Menschenrechtskonvention (1950 Europarat). Tabellenansicht 

Quelle: BpB     United for Human Rights     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Menschenrechte | Globale Agenda 21 |
Ökosystem-
Dienstleistungen
Ökosystemdienstleistungen: Globus Infografik 11401/ 02.12.2016
02.12.16   (839)
dpa-Globus 11401: Die Erde als Lebensraum
Die Natur liefert eine Vielzahl von Gütern und Leistungen, die eine Basis bieten für Leben auf der Erde, insbesondere für uns Menschen. Diese Ökosystemdienstleistungen lassen sich in vier Kategorien einteilen: Neben den Basisleistungen (Nährstoffe, Photosynthese, Bodenbildung) auch versorgende, selbstregulierende und kulturelle Leistungen. Tabellenansicht
Da diese Leistungen der Natur bisher überwiegend frei verfügbar sind, wird ihre Funktionsminderung oft nicht gegenbilanziert, wodurch mittel- und längerfristig nicht nur enorme Kosten entstehen sondern sogar die Lebensgrundlagen gefährdet werden können. Das Verbrennen fossiler Energien zur Stromerzeugung weltweit z.B. verursacht jährlich einen enormen CO2-Ausstoß (2013-16: ≈ 36 Gt), der den Treibhauseffekt und in der Folge die Erderwärmumg verstärkt mit weitreichenden Folgewirkungen, deren Eindämmung und Linderung Kosten in Billionenhöhe jährlich verursacht.
  
Quelle: WWF   BfN-Fakten   BfN-TEEB   Infografik-Großansicht    Tabelle/ Infos    

| Natur & Umwelt | Nahrung | Wasser | Rohstoffe | Energie | Boden | Klima | Bio-Vielfalt |
Wasserversorgung
Welt-2015
Wasserversorgung-Welt-2015: SZ-Infografik 27.08.2016
27.08.16   (804)
SZ-Grafik: Alles im Fluss
Aus Anlass der Weltwasserwoche vom 28.8.- 2.9.16 in Stockholm stellt die Grafik Basisdaten zur Versorgung mit Trinkwasser und Sanitäranlagen weltweit zusammen, darunter: Gesamtvolumen an Salz- und Süßwasser; Verteilung der Süßwassermenge; Zugang zu Trinkwasser und Sanitäranlagen.   Tabellenansicht
  
Quelle: Süddeutsche Zeitung    Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Wasser | Globale Agenda 21 | Millenniumsziele | 2030-Agenda |
Bodenfläche
DE-2015
Bodenfläche-DE-2015: Globus Infografik 11180/ 12.08.2016
12.08.16   (796)
dpa-Globus 11180: Deutschland im Quadrat
Die Grafik veranschaulicht durch Quadrate, wie sich die gesamte Bodenfläche in Deutschland von 357.376 km² Anfang 2015 auf die verschiedenen Flächenarten aufteilt. Die beiden mit Abstand größten sind (Anteil in %): Landwirtschaftsfläche 52, Waldfläche 31. (alle Flächen -> Tabelle)
Von 2012 bis 2015 hat die Siedlungs- und Verkehrsfläche durchschnittlich um 69 Hektar pro Tag (ha/d) zugenommen mit der Folge, dass durch immer mehr versiegelte Flächen das Risiko von Hochwasser und Überschwemmung steigt und durch den Verlust naturnaher Flächen die Biodiversität leidet. Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie soll dieser Wert bis zum Jahr 2020 auf 30 ha/d gesenkt werden.

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Boden | Natur & Umwelt | Nahrung | Wald | Wasser | Mobilität/Verkehr | Nachhaltigkeitsstrategie |
Umweltschutz-Daten
DE-2014
Umweltschutz-DE-2014: Globus Infografik 11154/ 29.07.2016
29.07.16   (789)
dpa-Globus 11154: Das Geschäft mit dem Umweltschutz
Die Anzahl der Beschäftigten (in 1000) stieg von 2006|92,4 auf den Hochpunkt 2013|258,7 und fiel dann etwas auf 2014|250,4. Der Umsatz (in Mrd.€) stieg von 2006|22,4 auf den Hochpunkt 2011|66,9 und fiel dann unter Schwankungen auf zuletzt 2014|65,4.
Zuletzt (2014) verteilte sich der Umsatz wie folgt auf die Umweltbereiche (in %):
Klimaschutz 59, Luftreinhaltung 12, Gewässerschutz 11, Abfallentsorgung 6, Lärmbekämpfung 5, Sonstige 7. Tabellenansicht

Quelle: Statistisches Bundesamt   GENESIS  Infografik-Bezug   Tabelle/ Infos    

| Klima | Natur & Umwelt | Wasser | Müll/Recycling | Gesundheit |
Kaufkraft
DE-Welt-2016
Kaufkraft-DE-Welt-2016: Globus Infografik 11125/ 15.07.2016
15.07.16   (785)
dpa-Globus 11125: Was kostet die Welt?
Die Grafik listet für 21 ausgewählte OECD-Länder die Kaufkraft* von 100 € im Vergleich zu Deutschland. Besonders hoch ist die Kaufkraft in Osteuropa [PL 195; HU 185; CZ 156; EE 135; SI 127], noch deutlich über 100 im Süden [GR 123, PT 123, ES 112]. IT hat die gleiche Kaufkraft, die weiteren Länder 5 % bis 36 % weniger.  AT 95; US 95; FR 94; JP 93; NL 92; IE 84; SE 83; FI 83; GB 80; NO 74; DK 73; CH 64. Tabellenansicht
Herausragend teuer ist die Schweiz, was an der Aufgabe des Mindestkurses
des Euros in Schweizer Franken (1 €/CHF ≥ 1,20) am 15.1.2015 liegt. Über Nacht fiel der Kurs damals auf unter 1 und pendelte sich später bei etwa 1,1 ein, d.h. die Kaufkraft des Euros sank allein durch diesen Effekt um 9,1 %. Hinzu kommt ein schon vor Freigabe des Wechselkurses höheres Preisniveau in der Schweiz.
* unter Berücksichtigung der Wechselkurse und Kaufkraftparitäten

Quelle: OECD     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Konsum & Produktion | Eine-Welt |
Dürreformen
Dürreformen: Globus Infografik 11076/ 17.06.2016
17.06.16   (767)
dpa-Globus 11076: Formen von Dürre
Je nach Zeitraum und Verlaufsform der Dürre unterscheiden Wissenschaftler zwischen meterologischer (1-2 Monate), landwirtschaftlicher (> 2 Monate) und hydrologischer (ab 4 Monaten) und Grundwasser-Dürre. Ab einem Jahr starker Trockenheit kombinieren sich diese Dürre-Formen zur sozioökonomischen Dürre, die durch starke Negativwirkungen in allen Bereichen gekennzeichnet ist: landwirtschaftliche Produktion, Wasserversorgung der Bevölkerung, die Wirtschaft sowie Flora und Fauna. Als Folge der Klimaerwärmung ist mit häufigeren und vermutlich auch stärkeren Dürren zu rechnen. Tabellenansicht

Quelle: GERICS   DWD     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    

| Naturkatastrophen | Wasser | Klimawandelfolgen | Nahrung |
Ökostrom-DE-2015
Ökostrom-DE-2015: Globus Infografik 11073/ 17.06.2016
17.06.16   (766)
dpa-Globus 11073: Strom aus erneuerbaren Energien
Der Anteil der Erneuerbaren Energien (EE) an der Bruttostromerzeugung in Deutschland ist von 1991 bis 2015 kontinuierlich gestiegen von 3,2 % auf 30,1 %, die sich wie folgt auf die Energieträger verteilen: Windenergie 13,5; Biomasse 6,8; Sonnenenergie 5,9; Wasserkraft 3,0; Müll 0,9. 
Ziel der Bundesregierung ist, den EE-Anteil an der Stromerzeugung bis zum Jahr 2050 auf 80 % zu steigern.

Quelle: AGEB     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Ökostrom | Strom | Erneuerbare | EW-Strom | Windenergie | Biomasse | Solarenergie | Wasserkraft |
Erdgasversorgung
EU-DE-2015
Erdgasversorgung;_EU-DE-2015: Globus Infografik 11054/ 10.06.2016
10.06.16   (762)
dpa-Globus 11054: Gas für Deutschland und Europa
Im Jahr 2015 war Deutschland bei seiner Erdgasversorgung zu 93 % vom Ausland abhängig, vor allem von Russland (40 %) und von Gasfeldern in der Nordsee (Niederlande 29 %, Norwegen 21 %; Dänemark/Großbritannien/Sonstige 3 % ). Der Transport des Erdgases erfolgt über ein europaweit verzweigtes Pipeline-Netz, dessen Hauptstränge in der Europakarte zusammen mit den Standorten von Gasfeldern und Zwischenlagern von verflüssigtem Erdgas eingezeichnet sind. Um die Abhängigkeit von Russland zu verringern, soll das Projekt "Südlicher Gaskorridor" bis 2020 umgesetzt werden, das Erdgas aus Aserbaidschan über Georgien, die Türkei, Griechenland, Albanien nach Italien bringen soll. Im Rahmen des Projekts werden zwei neue Pipelines gebaut: die Trans-Anatolische Pipeline (TANAP) und die Trans-Adria-Pipeline (TAP), deren Verlauf in der Europakarte grün markiert sind. Die beiden gescheiterten Pipelines Nabucco und South-Stream sind in der Karte gelb bzw. rot gekennzeichnet.

Quelle: BDEW   Eurogas     Infografik-Großansicht  

| Erdgas | Energieabhängigkeit |
Atommüll-Endlager-DE
Atommüll-Endlager-DE: Globus Infografik 11019/ 20.05.2016
20.05.16   (749)
dpa-Globus 11019: Suche nach einem Atommüll-Endlager
Mindestens eine Million Jahre soll der hochradioaktive Müll aus Atomkraftwerken sicher endgelagert werden, so die Vorgabe des AkEnd. Weltweit gibt es bisher keinen Standort, bei dem diese extreme Langzeitstabilität nachgewiesen ist. Im Prinzip geologisch geeignet sind Formationen von Salz- und Tongestein, deren Standorte in der Deutschlandkarte zusammen mit erkundungswürdigen Salzstöcken (Zwischenahn, Wahn, Waddekath, Gülze-Sumte, Gorleben) sowie den bisherigen Endlagerprojekten (Gorleben, Morsleben, Asse, Konrad) und zentralen Zwischenlagern (Ahaus, Lubmin) markiert sind. Bis Ende Juni 2016 soll eine Endlagerkommission aus Wissenschaftlern, Politikern und Gesellschaftsvertretern Kriterien für einen Endlager-Standort definieren, der dann bis 2031 festgelegt sein soll.

Quelle: Greenpeace   BfS   BGR     Infografik-Bezug  

| Atomenergie | Atomausstieg | Müll/Recycling |
Gesundheitsausgaben
1993-2014
Der Preis für die Gesundheit: Globus Infografik 10946/ 14.04.2016
14.04.16   (729)
dpa-Globus 10946: Der Preis für die Gesundheit
Die Grafik zeigt den Anstieg der Gesundheitskosten von 1993 bis 2014 bei drei Kriterien: insgesamt (Mrd. €, gerundet) | je Einwohner (€) | in % vom BIP:
1993: 163|2012|9,3;  2000: 214|2601|10,1; 2007: 256|3109|10,2;  2014:328|4050|11,2. Tabellenansicht
Weitere Daten zum Jahr 2014 (Angaben in Mrd.€, gerundet) : Der Beitag der gesetzlichen Krankenkassen war mit 192 am größten. Mit großem Abstand folgten private Haushalte und private Organisationen ohne Erwerbszweck (z.B. Gewerkschaften, Kirchen) mit 43. 164 erbrachten ambulante Einrichtungen, darunter 50 in Arztpraxen und 45 in Apotheken.

Quelle: Gesundheitsberichterstattung des Bundes    Infografik-Bezug     Tabelle/ Infos 

| Gesundheit | BIP |
Naturkatastrophen
2015
Naturkatastrophen-2015 / Globus Infografik 10833 vom 19.02.2016
19.02.16   (663)
dpa-Globus 10833: Naturkatastrophen 2015
2015 wurden erstmals mehr als 1000 Naturkatastrophen registriert: 1060 mit 23.000 (7.700*) Todesopfern und 90 (110*) Mrd. $ Gesamtschäden. Das Erdbeben in Nepal am 25.4.15 mit Stärke 7,8 war die opfer- und schadenshöchste Katastrophe: 9000 Menschen starben, der wirtschaftliche Gesamtschaden betrug 4,8 Mrd.$.
In der Weltkarte sind die 20 nach Schadenshöhe größten Naturkatastrophen nach 4 Ereigniss-Kategorien farblich/symbolisch markiert: tektonisch: Erdbeben (2); meteorologisch: Sturm (9); hydrologisch: Überschwemmungen/ Massenbewegungen (5); klimatologisch: Temperaturextreme/ Dürre/ Waldbrände (4) Tabellenansicht.
* Vorjahreswert

Quelle: Munich Re       Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Naturkatastrophen | Erdbeben | Hochwasser | Hurrikane | Klimawandelfolgen |
Erneuerbare-Energien
EU-2014
Erneuerbare Energien in der EU / Globus Infografik 10836 vom 19.02.2016
19.02.16   (644)
dpa-Globus 10836: Erneuerbare Energien in der EU 2014
Im Jahr 2014 betrug der Anteil der Erneuerbaren Energien (EE) am Endenergieverbrauch in der EU 16 %. Die Grafik listet die EE-Anteile aller 28 EU-Staaten: SE 52,6;  LV 38,7;  FI 38,7;  AT 33,1;  DK 29,2;  HR 27,9;  PT 27,0;  EE 26,5;  RO 24,9;  LT 23,9;  SI 21,9;  BG 18,0;  IT 17,1;  ES 16,2;  GR 15,3;  FR 14,3;  DE 13,8;  CZ 13,4;  SK 11,6;  PL 11,4;  HU 9,5;  CY 9,0;  IE 8,6;  BE 8,0;  GB 7,0;  NL 5,5;  MT 4,7;  LU 4,5.  Tabellenansicht
Laut EU-Klimapolitik soll der EE-Anteil bis 2020 auf 20 % und bis 2030 auf 27 % steigen. Um die unterschiedlichen Ausgangssituationen der Länder, ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und ihr EE-Potenzial zu berücksichtigen, wurde für jedes Land ein eigener Zielwert definiert. Das 2020-Ziel haben bereits 11 Staaten erreicht. Deutschland liegt mit 13,8 % unter dem EU-Durchschnitt und muss bis zu seinem Soll von 18 % noch deutlich zulegen.

Quelle: Eurostat       Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Erneuerbare | Energiewende |
Grüne Jobs
Grüne Jobs / Globus Infografik 10710 vom 18.12.2015
18.12.15   (629)
dpa-Globus 10710: Grüne Jobs
Die Anzahl der Beschäftigten (in Tausend (T)) im Bereich Erneuerbare Energien stieg von 161 T 2004 auf ein Allzeitmaximum von 400 T 2012. Danach sank sie auf 355 T im Jahr 2014, darunter (in T): Windenergie 149 T, Biomasse 120, Solarenergie 49, Geothermie 17, Wasserkraft 12, öffentlich geförderte Forschung/ Verwaltung 8. Besonders stark sank die Beschäftigtenzahl im Bereich Solarenergie: 2013 um knapp 40 % auf 68.500, 2014 um 28 % auf 49.300. Hauptgrund dafür war die Halbierung der Zahl installierter Photovoltaik-Anlagen. Nur in der Windbranche stieg die Anzahl der Arbeitsplätze.

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie       Infografik-Bezug  

| Arbeit & Umwelt | Erneuerbare | Windenergie | Biomasse | Solarenergie | Geothermie | Wasserkraft |
Klima-Risiko-Index
2016
Risikofaktor Klima / Globus Infografik 10688 vom 11.12.2015
11.12.15   (627)
dpa-Globus10688: Klima-Risiko-Index 2016
Der globale Klima-Risiko-Index (KRI), jährlich erstellt von Germanwatch, bewertet durch eine Zahl, wie stark Länder von Wetterextremen (u.a. Stürme, Starkregen, Hochwasser, Überschwemmungen, Hitzewellen) betroffen sind. Einbezogen werden die Folgen für Menschen und die direkten ökonomischen Verluste. Datenbasis ist der NatCatSERVICE von Munic Re sowie weitere Daten des IWF, u.a. die Bevölkerungszahl und das BIP.
Der KRI 2016 erfasst die 20 Jahre von 1995 bis 2014. Die 10 betroffensten Staaten waren HNMMHTNIPHBDVNPKTHGT, alles Entwicklungsländer, darunter 9 mit dem niedrigsten Prokopf-Einkommen. Aber auch Länder in Europa sind vergleichsweise stark von Wetterextremen betroffen, z.B. Deutschland (Rang 18) durch Überschwemmungen und Hitzewellen. Auch Frankreich (u.a. Hochwasser) und Portugal (u.a. Waldbrände) sind unter den Top20-Staaten.

Quelle: Germanwatch, Munich Re       Infografik-Bezug 

| Naturkatastrophen | Klimawandelfolgen | Hochwasser | Hurrikane |
AKW-Abriss
AKW-Abriss / Globus Infografik 10623 vom 06.11.2015
06.11.15   (612)
dpa-Globus 10623: Vom Atomkraftwerk zur grünen Wiese
Nachdem ein Atomkraftwerk endgültig vom Netz genommen wurde, beginnt ein komplizierter bis zu 30 Jahre dauernder Prozess des Rückbaus. Da die radioaktiven Brennelemente weiter stark strahlen und Wärme erzeugen, müssen die Reaktoren noch jahrelang geschützt und gekühlt werden. Entweder schließt man den Reaktor ca. 30 Jahr lang sicher ein und beginnt erst nach Abklingen der Radioaktiviät mit dem Rückbau, oder der Abbau der Anlagen erfolgt sofort, dann allerdings wegen der Strahlung unter schwierigen Bedingungen und mit viel hochradioaktivem Müll, für den bisher noch keine Endlagerstätte existiert. RWE schätzt die Rückbaukosten für ein AKW auf 500 Mio. bis 1 Mrd. Euro.

Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz   Deutsches Atomforum   Infografik-Großansicht  

| Atomenergie | Atomausstieg | EW-Strom |
Trinkwasser
DE-2013
Trinkwasser-DE-2013 / Globus Infografik 10441 vom 07.08.2015
07.08.15   (686)
dpa-Globus 10441: Aus dem Hahn
Wasserverbrauch 2013 von Haushalten und Kleingewerbe in Deutschland: insgesamt 3,5 Mrd. Kubikmeter Trinkwasser (121,2 Liter je Einwohner und Tag). Der Verbrauch pro Kopf und Tag (Liter) in den Bundesländern variiert stark: HH 138,1;  NW 133,4;  SH 129,8;  BY 129,5;  NI 126,4;  HE 124,3;  HB 120,6;  RP 118,6;  BW 116,4;  BE 113,8;  SL 113,5;  BB 107,8;  MV 104,5;  ST 92,6;  TH 88,3;  SN 86,3.  Tabellenansicht
Bei der Trinkwassergewinnung 2013 dominiert Grundwasser (60,9 %), mit weitem Abstand folgt See- u. Talsperrenwasser (12,2). Angereichertes Grundwasser (8,8), Uferfiltrat (8,6) und Quellwasser (8,4) haben in etwa gleich große Anteile. Der kleine Rest (1,2 %) wird aus Flusswasser gewonnen.

Quelle: Statistisches Bundesamt       Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Wasser | Bevölkerung |
Fracking
Fracking / Globus Infografik 10351 vom 26.06.2015
26.06.15   (594)
dpa-Globus 10351: Erdgasgewinnung durch Fracking
"Fracking" (Kurzform für: Hydraulic_Fracturing) bezeichnet eine Fördermethode, mit der Erdgas (auch Erdöl) aus tiefliegenden schwerzugänglichen Gesteinsschichten (Schiefertonformationen, Kohleflöze, dichte Sandsteinformationen) gewonnen werden kann. In Deutschland finden sich solche "unkonventionellen Lagerstätten" vor allem in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Nord-Hessen und im Oberrheingraben in einer Tiefe von 1000 bis 5000 m. Um sie zu erschließen, wird ein Chemikalien-Wasser-Sand-Gemisch ("Frackfluid") unter hohem Druck in den Untergrund gepresst, damit sich Risse bilden, über die das Gas zum Bohrrohr gelangen und gefördert werden kann.
Diese Fördermethode ist hoch umstritten, weil die verwendeten Chemikalien krebserregende und erbgutverändernde Substanzen enthalten, die ins Trinkwasser und Gelände und darüber in die Nahrungskette gelangen könnten. Auch das Risiko für Erdbeben wird erhöht. Dennoch plant die Bundesregierung zur Zeit ein Gesetz, das Fracking ab 2016 bundesweit zu Probezwecken unter strengen Auflagen erlauben soll.

Quelle: Umweltbundesamt        Infografik-Großansicht  

| Fracking | Erdgas | Erdöl | Chemikalien | Gesundheit |
Gesundheitskosten
2013
Gesundheitskosten-2013 / Globus Infografik 10230 vom 23.04.2015
23.04.15   (692)
dpa-Globus 10230: Die Gesundheits-Gesamtrechnung 2013
Im Jahr 2013 betrugen die Gesundheitsausgaben in Deutschland insgesamt 314,9 Milliarden Euro (3910 €/Einwohner). Die mit Abstand größten Ausgabenposten sind Krankenhaus (26,2 %) und Ärzte (22,5 %), zusammen bereits 48,6 %. Dann folgen etwa gleichauf Apotheken (13,3 %) und Pflege (12,7%). Diese Top4-Ausgaben machen bereits 3/4 der Gesamtausgaben aus. Die Finanzierung der Ausgaben erfolgt vor allem durch die die gesetzliche Krankenversicherung (57,7 %). Mit großem Abstand folgen private Haushalte (13,6 %) und private Krankenversicherung (9,2 %). Tabellenansicht

Quelle: Statistisches Bundesamt       Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Gesundheit |
Wasserspeicher-Böden
Böden als Wasserspeicher / Globus Infografik 10071 vom 05.02.2015
05.02.15   (551)
dpa-Globus 10071: Böden als Wasserspeicher
Die Vereinten Nationen haben 2015 zum Internationalen Jahr der Böden erklärt, um die Bedeutung fruchtbarer und funktionsfähiger Böden für das Wohlergehen der Menschheit heraus zu stellen. Intakte Böden sind die Basis für gesunde Lebensmittel und sauberes Trinkwasser. Durch Versickerung dienen sie als Wasserspeicher und verzögern dadurch den Abfluss von Oberflächenwasser, was das Risiko von Überschwemmungen und Hochwasser senkt; über Verdunstung treiben sie den Wasserkreislauf an. Durch Versiegelung werden diese wichtigen Ökosystemdienstleistungen erheblich gemindert: so sinkt die Verdunstung von 40 auf 30 %; die bodennahe Versickerung von 25 auf 10 %, die Tiefenversickerung von 25 auf 5 %, während der Abfluss von Oberflächenwasser drastisch von 10 auf 55 % gesteigert wird.
Diese Zusammenhänge werden ausführlich im Bodenatlas dargestellt, der von der Heinrich-Böll-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Nachhaltigkeitsinstitut IASS, der Umweltschutzorganisation BUND und der Monatszeitung Le Monde diplomatique herausgegeben wird.

Quelle: Bodenatlas 2015     Infografik-Großansicht  

| Boden | Nahrung | Wasser | Hochwasser |
Trinkwasserzugang
Trinkwasserzugang / Infografik Globus 6822 vom 11.12.2014
11.12.14   (528)
dpa-Globus 6822: Ohne sauberes Wasser
Keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser hatten im Jahr 2012 weltweit knapp 749 Millionen (M) Menschen, die sich wie folgt auf die 10 Regionen verteilten:
(Anzahl in M | Anteil an der jeweiligen Bevölkerung der Region in %):
Subsahara 325|36; Südasien 149|9; Ostasien 114|8; Südostasien 67|11; Lateinamerika 36|6; westliches Asien 20|9; Nordafrika 13|8; Kaukasus/Zentralasien: 11|14; Industrieländer 9|1; Ozeanien 5|44.
Außerdem werden die Anteile (%) der Wasserquellen 1999 | 2012 verglichen:
Anschluss im Haus 45|56; öffentlicher Wasserhahn/ Pumpe/ Brunnen 31|33; unbefestigter Wasseranschluss 17|9; See-/Fluss-/ Bachwasser 7|2.

Quelle: WHO, Unicef      Infografik:  Großansicht: Bezug

| Wasser | Bevölkerung | Globale Agenda 21 | Millenniumsziele | Nachhaltigkeit | Indikatoren | HDI |
Klima-Risiko-Index
2015
Klima-Risiko-Index 2015:  Grafik Großansicht
02.12.14   (502)
Germanwatch: Klima-Risiko-Index 2015
Der globale Klima-Risiko-Index (KRI), jährlich erstellt von Germanwatch, bewertet durch eine Zahl, wie stark Länder von Wetterextremen (u.a. Stürme, Starkregen, Hochwasser, Überschwemmungen, Hitzewellen) betroffen sind. Einbezogen werden die Folgen für Menschen und die direkten ökonomischen Verluste. Datenbasis ist der NatCatSERVICE von Munic Re sowie weitere Daten des IWF, u.a. die Bevölkerungszahl und das BIP. Der KRI 2015 erfasst a) die 20 Jahre von 1994 bis 2013 und b) das Jahr 2013. Die 10 am meisten betroffen Staaten waren in abfallender Reihenfolge:
a) Honduras, Myanmar, Haiti, Nicaragua, Philippinen, Bangladesch, Vietnam, Dom.Rep., Guatemala, Pakistan.
b) Philippinen, Kambodscha, Indien, Mexiko, St.Vincent/Grenadinen; Pakistan, Laos, Vietnam, Argentinien, Mosambik.

Grafik in: Zusammenfassung zum KRI-2015, S.4 [Germanwatch]

| Naturkatastrophen | Klimawandelfolgen | Hochwasser | Hurrikane |
Haushaltsenergie
Energie fürs Wohnen / Infografik Globus 6776 vom 20.11.2014
20.11.14   (508)
dpa-Globus 6776: Energie fürs Wohnen
Der jährliche Energieverbrauch pro Haushalt (in kWh) ist von 17863 im Jahr 2005 auf 16424 in 2012 gesunken. Dann stieg er auf 16973 im Jahr 2013.
Alle Haushalte zusammen verbrauchten 2013 679 TWh Energie, 3,9 % mehr als 2012. Der Verbrauch stieg bei allen Energiezwecken, beim Heizen mit 4,6 % besonders stark.  Anteile im Jahr 2013 in %:
Energieträger: Gas 42, Strom 20, Öl 18, EE 12, Fernwärme 7, Kohle1.
Energiezwecke: Heizung 70, Warmwasser 13, Haushaltsgeräte 9, Kochen/ Waschen u.a. 6, Beleuchtung 2.
Quelle: Statistisches Bundesamt

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| Erdgas | Erdöl | Kohle | Biomasse | Solarenergie | Strom |
Wasserkonflikte
Weltweite Wasserkonflikte / Infografik Globus 6378 vom 08.05.2014
08.05.14   (498)
dpa-Globus 6378: Weltweite Wasserkonflikte seit 1990
Weltweit gibt es zahlreiche und vielfältige Konflikte um die Wassernutzung, von Kämpfen um Wasserressourcen (Quellen, Bäche, Flüsse, Seen, Brunnen) über Wasserrechte bis hin zur Zerstörung von Staudämmen im Krieg. Allein im Jahr 2012 wurden weltweit 31 gewaltsame Auseinandersetzungen gezählt.
In der Weltkarte sind die Länder mit den meisten Wasserkonflikten seit 1990 mit der Anzahl ihrer inner- und zwischenstaatlichen Konflikten markiert: (sortiert nach Anzahl):
Indien 15; USA 12; China 10; Kenia 9; Irak 8; Äthiopien 7; Afghanistan 7; Pakistan 6; Sudan 5; Jugoslawien (ehemalig) 4; Südafrika 4; Syrien 4; insgesamt 91. Der bisher längste Konflikt dauerte mindestens 16 Jahre: die zwei indischen Bundesstaaten Tamil Nadu und Karnataka. stritten sich um Bewässerungsrechte am Fluss Kaveri.
Datenquelle: Pacific Institute

| Wasser | Konflikte | Klimawandelfolgen |
Naturkatastrophen 2013
Naturkatastrophen 2013, Globus-Infografik 6165, 16.01.2014
16.01.14   (492)
dpa-Globus 6165: Naturkatastrophen 2013
Laut Daten des Rückversicherers Munich Re fielen die durch Naturkatastrophen im Jahr 2013 verursachen Schadenskosten um 23 Mrd. auf 125 Mrd. USD. Zu den schadensschwersten Naturkatastrophen zählen die Überschwemmungen in Mitteleuorpa und der Taifun Haiyan auf den Philippinen, in Vietnam und China. Laut Schätzungen von Experten handelt es sich um den stärksten je gemessenen Wirbelsturm mit Spitzengeschwindigkeiten bis zu 300 km/h über Land mit 6095 Toten.
Datenquelle: Munich Re/ NatCatService (pdf).   

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| Naturkatastrophen | Klimawandelfolgen | Hochwasser | Hurrikane | Erdbeben | Tsunami |
Umweltkosten
Umweltkosten der Stromerzeugung / Infografik Globus 6099 vom 12.12.2013
12.12.13   (488)
dpa-Globus 6099: Umweltkosten der Stromerzeugung
Die Umweltkosten umfassen u.a. die Schäden durch Emissionen (Treibhausgase, Luftschadstoffe) und dadurch verursachte Gesundheitsschäden, in Cent/kWh:
Braunkohle 10,75; Steinkohle 8,94; Erdöl 8,06; Erdgas 4,91; Biomasse 3,84; Photovoltaik 1,18; Windenergie 0,26; Wasserkraft 0,18.
Durch den Ausbau der erneuerbarer Energien werden enorme Kosten für Umwelt und Gesundheit vermieden: 8 Mrd. Euro im Jahr 2011.
Datenstand: 2012; Datenquelle: UBA

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| Strom | Kohle | Erdöl | Erdgas | Biomasse | Solarenergie | Windenergie | Wasserkraft | Erneuerbare | Fossile Energien | Treibhausgase |
Weltrisikoindex
Weltrisiko-Index 2013/ Infografik Globus 5934, 20.09.2013
20.09.13   (495)
dpa-Globus 5934: Weltrisikoindex 2013
Der Risikoindex beschreibt durch einen Wert zwischen 0 und 100 %, wie stark ein Land durch Naturkatastrophen (u.a. Erdbeben, Vulkane, Wirbelstürme, Überschwemmungen, Dürren, Meeresspiegelanstieg) gefährdet ist in Kombination mit seiner Fähigkeit, solche Katastrophen zu verhindern oder ihnen vorzubeugen bzw. sie zu bewältigen. Berechnet wird er als gewichtetes Mittel aus 28 Indikatoren. Das höchste Risiko tragen Ozeanien, Südostasien, die südlichen Sahelzone und Zentralamerika, besonders die Inselstaaten Vanuatu und Tonga und die Philippinen, denn hier trifft die hohe Gefährdung auf nur geringe Kapazitäten zur Risikovorbeugung bzw. Katastrophenbewältigung. Das niedrigste Risiko zeigen Katar, Malta und Barbados. Deutschland liegt auf Rang 146 der 173 bewerteten Staaten.

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| Naturkatastrophen | Erdbeben | Vulkane | Tsunami | Hochwasser | Hurrikane | Klimawandelfolgen |
Wasserkreislauf
Der Kreislauf unseres Wassers / Infografik Globus 5617 vom 11.04.2013
11.04.13   (486)
dpa-Globus 5617: Der Kreislauf unseres Wassers
Der Wasserkreislauf wird angetrieben durch die auf die Erde einstrahlende Sonnenenergie, die Wasser aus Meeren und Festlandgewässern verdunstet und in der Atmosphäre aufsteigen lässt, wo die Feuchtigkeit dann durch Winde über weite Strecken transportiert wird. Durch Kondensation infolge von Abkühlung, z.B. durch das Aufsteigen an Bergen, entstehen dabei Niederschläge, wodurch das Wasser wieder auf die Erdoberfläche gelangt. An Land werden die Niederschläge teils in Gletschern und Seen gespeichert, teils versickern sie zunächst und kommen später über Quellen wieder an die Oberfläche, teils fließen sie unmittelbar über Bäche und Flüsse oberirdisch ins Meer, wodurch sich der Wasserkreislauf wieder schließt. Als Folge der Klimaerwärmung wird sich der Wasserkreislauf verstärken, d.h. es wird mehr Wasser verdunsten, wodurch sich das Wettergeschehen intensivieren wird. In der Folge kommt es regional häufiger zu Starkregen und Hochwasser.

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| Wasser | Hochwasser | Nahrung |
Erdgas-Fracking-NRW

27.02.13   (463)
WR-Grafik: Wo Fracking in NRW möglich ist
Am 26.2.13 einigten sich Umweltminister Altmaier (CDU) und Wirtschaftsminister Rösler (FDP) darauf, die umstrittende Erdgas-Fördermethode "Fracking" in Trinkwasserschutzgebieten (14 % der Fläche Deutschlands) zu verbieten und ansonsten eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) vorzuschreiben. Dazu soll das Wasserhaushaltsgesetz entsprechend geändert werden. Wird dieser Gesetzesvorschlag der Bundesregierung vom Bundestag und Bundesrat im Kern unverändert verabschiedet, könnte das in NRW bestehende Fracking-Verbot fallen. Vor diesem Hintergrund stellt die WR eine NRW-Karte bereit, die nach 3 Kategorien eingefärbt ist: Fracking möglich, kaum möglich, nicht möglich. Die größten Gebiete, wo Fracking möglich ist, liegen in folgenden Regionen: zwischen Hamm und Münster; bei Paderborn; südwestlich von Mönchengladbach; südlich von Kleve. Sollten sich in den betroffenen Regionen Vorhaben konkretisieren, ist nach den bisherigen Erfahrungen mit erheblichem Widerstand in der Bevölkerung zu rechnen.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Das Fracking-Verbot in NRW könnte kippen [WR 27.02.13]

| Fracking | Erdgas | Chemikalien | Wasser | Natur & Umwelt |
Erdgas-Fracking
Erdgas-Fracking: Potenziale weltweit:  Grafik Großansicht
23.02.13   (465)
FR-Themenseite: Erdgas-Fracking: Potenziale weltweit
In Erwartung des neuen Gesetzesentwurfs der Bundesregierung zur hochumstrittenen Gasfördertechnik "Fracking", behandelt die FR das Thema ausführlich auf einer Doppelseite: Infografiken /-kästen und ein ausführlicher Hingergrundtext erläutern, wie Fracking funktioniert, welche Risiken diese hoch umstrittene Fördertechnik für Gas in tiefliegenden Gesteinsschichten birgt und welche Potenziale sie weltweit hat.
  
Die Infografiken sind eingelinkt im Artikel: Energie aus der Tiefe [FR 23.02.13]

| Fracking | Erdgas | Chemikalien | Wasser | Natur & Umwelt |
Fracking-Animation
Fracking-Animation:  Grafik Großansicht
20.02.13   (469)
Tagesschau-Animation: Was ist Fracking
Die Animation erklärt, was Fracking ist und wie es funktioniert. Fracking ist eine Fördertechnik für sog. Schiefergas, das in tiefliegenden Gesteinsschichten gebunden ist. Um es dort freizusetzen, wird ein Wasser-Sand-Chemikalien-Gemisch (Frack-Fluid) unter hohem Druck eingepresst. Dadurch wird das Gestein aufgebrochen und es entstehen Risse, durch die das Erdgas zum Förderrohr strömen kann. Das Gas-Fracking birgt das Risiko, dass die Chemikalien in Grund- und Trinkwasser gelangen können und wird daher von vielen abgelehnt.
  
Die Animation [mp4, 9,9 MB] ist eingelinkt im Beitrag: Gesetzentwurf zum umstrittenen Fracking [Tagesschau 20.02.13]

| Fracking | Erdgas | Chemikalien | Wasser |
Einkommensverteilung
Einkommensverteilung; monatliche Nettoeinkommen / Infografik Globus 5507 vom 14.02.2013
14.02.13   (460)
dpa-Globus: Einkommensverteilung 2012 in Deutschland
Anteile der Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen (= Summe aller Einkünfte wie Lohn bzw. Gehalt, Rente, Mieteinnahmen, Kapitalerträge u.a. inkl. Sozialleistungen, abzgl. Steuern und Sozialabgaben) in Höhe von:
[0: 14,2 % [1100: 11,8 % [1500: 14,6 % [2000:14,4 % [2600: 22,9 % [4000: 18,8 % [7500: 3,5 %. (Legende) (Quelle: GfK GeoMarketing)

| Armut & Reichtum | Einkommensteuer |
Verkehrsinfrastruktur
Verkehrsinfrastruktur:  Grafik Großansicht
15.01.13   (448)
FR-Grafik: Verkehrsinfrastruktur in Deutschland
Die Verkehrsinfrastruktur (Schienen, Straßen, Wasserwege) ist einer der Hauptfaktoren für die Leistungs- und Zukunftsfähigkeit eines Landes. Das in Teilen jetzt schon marode und in Folge von Unterfinanzieung (Deutschland Schlusslicht im Ländervergleich: s. Grafik (2)) immer mehr verkommende Schienen-, Straßen- und Wasserwegenetz muss daher dringend saniert werden, soll der Standort Deutschland nicht schwer beeinträchtigt werden. Zu diesem Kontext bietet die FR drei Infografiken:
(1) Zustand der Fernstraßenbrücken
(2) Ländervergleich: pro-Kopf-Investitionen in die Schieneninfrastruktur
(3) Gütertransportwege: Streckenlänge/Verkehrsleistung bei Bahn, Schiffen, LKW.
  
Die Grafiken sind eingelinkt im Artikel: Deutschlands Verkehrsinfrastruktur verkommt [FR 15.01.13]

| Mobilität/Verkehr | Nachhaltigkeit |
Energieverbrauch
Energieverbrauch Haushalte in Deutschland: Vergleich 2000 mit 2010; Verteilung 2010 nach Anwendungsbereiichen / Infografik Globus 5394 vom 13.12.2012
13.12.12   (441)
dpa-Globus 5394: Energie fürs Wohnen
Der Energieverbrauch in Deutschland je Haushalt (temperaturbereinigt, in kWh) sank von 20135 (Gas 7781, Öl 6112, Strom 3505, Fernwärme 1042, Kohle 384) im Jahr 2000 um 20,2 % auf 16072 in 2010 (Gas 6075, Öl 3411, Strom 3437, Fernwärme 1096, Kohle 291). 2010 verteilt sich der Energieverbrauch der Haushalte wie folgt auf die Anwendungsbereiche (in %): Raumwärme 71, Warmwasser 13, Elektrogeräte 9, sonstige Prozesswärme (z.B. Kochen, Warmwasser für Geschirrspüler) 6, Beleuchtung 2. Der mit 71 % (11411 kWh) herausragende Anteil der Raumwärme zeigt, wie wichtig die energetische Sanierung der Gebäude für die Energiewende im Wärmebereich ist. Bei Neubauten senkt die Passivhaus-Bauweise den Raumwärmebedarf auf unter 15 kWh/m², ein Plusenergie-Haus produziert netto sogar noch Energie.

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| Energie | Endenergie | Erdöl | Erdgas | Kohle | Strom | EW-Wärme |
Klima-Risiko-Index-2013
Stromkabel-Norger:  Grafik Großansicht
27.11.12   (436)
Germanwatch: Klima-Risiko-Index 2013
Alljährlich im November publiziert Germanwatch den Klima-Risiko-Index (KRI) , der aus Daten von Munich Re berechnet wird und angibt, in welchem Ausmaß die einzelnen Länder in der letzten Dekade von Extremwetter-Ereignissen betroffen waren. In der Weltkarte sind die Länder anhand ihres Klima-Risikos unterschiedlich rot gefärbt: je dunkler rot desto größer das Risiko. Die zehn am meisten betroffenen (Top10) Länder von 1992 bis 2011 waren: Honduras, Myanmar, Nicaragua, Bangladesch, Haiti, Vietnam, Nordkorea, Pakistan, Thailand, Dominikanische Republik.
  
Die Weltkarte ist abgedruckt auf S.11 der Studie: Global Climate Risk Index 2013 [pdf, 0,6 MB; Germanwatch 27.11.12] . Zusammenfassung ( pdf.,0,2 MB).

| Klimawandelfolgen | Naturkatastrophen | Hochwasser | Hurrikane | Nordkorea |
Atommuellendlager
Atommüllendlager:  Grafik Großansicht
19.10.12   (419)
FR-Grafik: Atommüllendlager
In der Deutschlandkarte sind mögliche Standorte für hochradioaktiven Atommüll nach 3 Kategorien eingefärbt: Salzstöcke, Tonsteinformationen (Kreide/ Jura) und kristalline Gesteinsformationen (Granit). Bei den Salzstöcken werden 5 Standorte in Niedersachsen ausgewiesen: Neben Gorleben, der bisher aus politischen Gründen einzige Standort der näher erkundet und teilweise schon ausgebaut wurde, werden noch Waddekath, Gülze-Sumte, Zwischenahn und Wahn benannt. Neben Salzstöcken sind auch Tonstein-Formationen geeignet. Sie kommen in Norddeutschland, am Bodensee und in der Region bei Ulm vor. Granit-Formationen finden sich im Süden und Osten von Dresden und südlich von Hof. Die Endlagersuche soll ergebnisoffen erfolgen, Kritiker sehen jedoch in den bisherigen Verfahrensvorschlägen von Umweltminister Altmaier eine Bevorzugung von Gorleben.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Altmaiers Turbo zündet nicht [FR 19.10.12]

| Atomenergie | Atomausstieg |
Erdgas-Fracking
Erdgasgewinnung; Fracking; nicht konventionelles Erdgas / Infografik Globus 5279 vom 18.10.2012
18.10.12   (425)
dpa-Globus 5279: Erdgasgewinnung durch Fracking
Mit "Fracking" (Kurzform für: Hydraulic_Fracturing) wird eine neuartige Fördermethode für Erdgas bezeichnet, mittels der Erdgas aus bisher nicht zugänglichen Gesteinsschichten (sog. "unkonventionelle" Vorkommen) gefördert werden kann: ein Gemisch (sog. "Frack-Fluid") aus Wasser, Chemikalien und Sand wird unter hohem Druck in den Untergrund gepresst, wodurch das Gestein aufgebrochen und das eingeschlossene Gas freigegeben wird.
Fracking wird schon einige Jahre vor allem in den USA großvolumig angewendet und verspricht auch in Deutschland reiche Ausbeute, vor allem in Nordrhein-Westfalen (NRW), Niedersachsen, Nord-Hessen und dem Oberrheingraben, ist jedoch hierzulande hoch umstritten. Laut einer Risikostudie für NRW enthält das Frack-Fluid krebserregende und erbgutverändernde Bestandteile, die ins Trinkwasser gelangen könnten. Deshalb haben sich in NRW und Niedersachsen Bürgerinitiativen gegen Fracking gebildet.
 
  Großansicht:  Bezug    schleswig-holstein.de

| Fracking | Erdgas | Chemikalien | Wasser | Gesundheit |
Jahrhundertflut-2002

08.08.12   (406)
SZ-Grafik: Jahrhundertflut-2002
Aus Anlass der Jahrhundertflut vor 10 Jahren am Oberlauf von Elbe und Donau informiert die Grafik über die drei teuersten Naturkatastrophen in Deutschland seit 1970.
(Rang) Naturkatastrophe: Zeitraum, Gesamtschäden | versicherte Schäden in Mrd.€:
(1) Hochwasser an Elbe/Donau: 11.-20.8.2002, 11,6 |1,8;  
(2) Wintersturm Kyrill: 18.-19.1.2007, 4,2|2,4;   
(3) Wintersturm Jeanett: 26.-28.2002, 1,7|1,2.
Ergänzend zur Jahrhundertflut 2002 zeigt eine Landkarte die Pegelstände am Oberlauf der Elbe mit Nebenflüssen Mulde und Moldau von Prag bis Wittenberge und am Oberlauf der Donau (Regensburg bis Wien) mit Nebenflüssen Inn (Rosenheim) und Salzach (Salzburg).

Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Naturkatastrophen: Wie Überschwemmungen, Orkane und Dürren die Wirtschaft belasten [SZ 08.08.12, S.24]

| Hochwasser | Naturkatastrophen | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen |

Extremwetterereignisse
Extremwetterereignisse; Unwetter; Starkregen; Überschwemmung; Schlammlavinen; Extremhitze; Dürre; Wassermangel; Waldbrände; Eisschmelze; Nordpol:  Grafik Großansicht
26.07.12   (407)
FR-Grafik: Außergewöhnliche Wetterereignisse im Juli 2012
Im Juli 2012 häufen sich weltweit Extremwetterereignisse, die typisch sind für die Folgen der Klimaerwärmung: Starkregen, Waldbrände, Unwetter, Dürren, Hitzewellen. Die Weltkarte informiert über insgesamt 16 Extremwetterereignisse durch Markierung des betroffenes Landes samt einer Kurzbeschreibung des Ereignisses => Großansicht/ Daten
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Ein Sommer der Extreme [FR 26.07.12, S.22]

| Naturkatastrophen | Hochwasser | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen |
Wassermagel
Wassernot:  Grafik Großansicht
13.03.12   (402)
FR-Grafik: Wassermangel in der Welt
Im Vorfeld des Weltwassertages am 22.03. informiert die Weltkarte über den Grad des Wassermangels in Regionen weltweit durch unterschiedliche Einfärbung:
Hellblau: geringe bis keine Wasserknappheit, u.a. Nordamerika, Europa.
Rot: Wassernotstand, u.a. Mexiko, Magreb, Arab.Halbinsel, Mongolei, Ostaustralien.
Beige: Wasserknappheit befürchtet, u.a. Südafrika, Türkei, Syrien, Iran, Mittelindien.
Oker: ökonomisch bedingte Knappheit, u.a. Peru; Subsahara; Nordindien.
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Die Angst vor Wasser-Kriegen [FR 13.03.12] und beruht auf Daten des Weltwasserberichts (Kernaussagen), der eine gleichartige Weltkarte auf S.390 (pdf-S.17 in Volume 2 [42,3 MB]) zeigt.

| Wasser | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | Ressourcenkonflikte |
EE-Förderung
Förderung erneuerbarer Energien; Erneuerbare Energiegesetz (EEG); EE-Umlage pro kWh; Solaranlagen; Biomasse; Wasserkraft; Gas; Geothermie; Ökostrom-Anteil / Infografik Globus 4833 vom 08.03.2012
08.03.12   (394)
dpa-Globus: Förderung erneuerbarer Energien
Die rote Kurve zeigt den Anstieg des Ökostrom-Anteils von 3,6 % im Jahr 1990 auf 19,9 % im Jahr 2011. Der starke Anstieg liegt vor allem an der Förderung Erneuerbarer Energien (EE) nach dem EEG. Das Kreisdiagramm stellt die Verteilung der EEG-Umlage von insgesamt 3,59 Ct/kWh auf die EE-Arten dar (in Ct): Solaranlagen 1,86; Biomasseanlagen 0,84; Onshore-Windkraft 0,45; Offshore-Windkraft 0,04; Wasserkraft, Gas- und Geothermieanlagen: 0,04; Sonstige 0,37.

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| Erneuerbare | EEG | Windenergie | Solarenergie | Wasserkraft | Geothermie | Ökostrom |
Energieanwendung-2010
Endenergie-2010:  Grafik Großansicht
24.01.12   (380)
AGEB: Energieanwendung-2010
Der Endenergieverbrauch betrug 2010 insgesamt 9060 PJ, die sich wie folgt auf die Sektoren verteilen (in %, Vorjahr in ()): Verkehr 28,2 (29,2); Private Haushalte 28,5 (28,5); Industrie 28,1 (26,5); Gewerbe-Handel-Dienstleistungen 15,2 (15,8).
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Pressedienst 01/2012: Breiter Energiemix in privaten Haushalten [AGEB 23.01.12]

| Endenergie |
Naturkatastrophen-2011

05.01.12   (373)
SZ-Grafik: Naturkatastrophen 2011
Nach Daten des weltgrößten Rückversicherers Munich Re ist 2011 das Jahr mit den bisher höchsten Schadenskosten durch Naturkatastrophen: 380 Mrd. USD, darunter mit 210 Mrd. die teuerste Naturkatastrophe aller Zeiten, das Erdbeben mit Tsuami am 11.3. in Japan (ohne Schäden durch die Atomkatastrophe in Fukushima). Mit deutlichem Abstand folgen die Jahre 2005 (260 Mrd., Hurrikane) und 1995 (250 Mrd., Erdbeben in Kobe). In der Weltkarte sind die Orte der 21 folgenschwersten Ereignisse 2011 nach vier Kategorien farbig markiert und Infokästen bieten Kenndaten zur jeweiligen Katastrophe.
 
Datentabelle zu 21 Naturkatastrophen/ Großansicht der Weltkarte

| Naturkatastrophen | Erdbeben | Tsunami | Vulkane | Hochwasser | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen |
CO2-Emissionen-1751-2010
CO2-Emissionen-1751-2010:  Grafik Großansicht
08.12.11   (368)
FR-Grafik: Energiebedingte CO2-Emissionen 1751 bis 2010
Die Grafik zeigt den Anstieg der weltweiten CO2-Emissionen von 1751 bis 2010 basierend auf Recherchen von CDIAC (Angabeformat: Jahr| CO2-Emissionen in Mt, auf 1 Stelle gerundet):
1751|11,0  •  1781|18,3  •  1811|40,3  •  1841|124,7  •  1871|572,1  •  1901|2024,2  •  1931|3447,0  •  1961|9461,0  •  1991|22863,8  •  2000|24752,3  •  2006|30619,5  •  2007|31327,2  •  2010|33512,7.
Ergänzend sind an der Kurve wichtige Ereignisse im Industrialisierungsprozess notiert, die nennenswert zum Anstieg der CO2-Emissionen beitrugen: 1770: Beginn der industriellen Revolution/ Weiterentwicklung der Dampfmaschine  •  1840: Beginn der Nutzung elektrischen Stroms  •  1885: Erfindung des Autos  •  1908: Beginn der Massenmotorisierung in den USA  •  1960: Einführung von Düsenflugzeugen in der Passagierluftfahrt
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: China heizt der Welt ein [FR 08.12.11, S.3]

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen |
Erdgaslagerstätten
Fracking:  Grafik Großansicht
Dezember 11   (468)
UBA-Grafik: Konventionelle und unkonventionelle Erdgaslagerstätten
Die Querschnittszeichnung zeigt die Lage von konventionellen und unkonventionellen Erdgas-Lagerstätten im Untergrund. Die konventionellen Lagerstätten sind nach oben durch eine Schicht von Barrieregestein abgedichtet, darüber befindet sich eine Sandsteinschicht, in deren oberen Bereich Grundwasserleiter verlaufen. Eingebettet im dichten Sandstein unter dem Barrieregestein sind sog. "tight gas"-Lagerstätten. In noch größer Tiefe durchzieht eine Schicht von dichtem Schiefergestein den Untergrund, das Schiefergas (shlae gas) oder Kohleflözgas (coalbeded methane) enthält. Diese unkonventionellen Lagerstätten können mit der "Fracking"-Fördertechnik ausgebeutet werden.
  
Die Grafik ist abgedruckt auf S. 1. der UBA-Stellungnahme zur Schiefergasförderung in Deutschland [Stand.: Dez.12]

| Fracking | Erdgas | Chemikalien | Wasser | Natur & Umwelt |
Fracking
Fracking:  Grafik Großansicht
Dezember 11   (467)
UBA-Grafik: Gewinnung von Schiefergas mittels Fracking
Die schematische Darstellung erklärt die Fördertechnik "Fracking", mit der Erdgas aus bisher nicht zugänglichen tiefliegenden Gesteinsschichten gewonnen werden kann. Zunächst wird eine vertikale Tiefbohrung auf das Niveau der Gesteinsschicht abgeteuft, die das Schiefergas enthält. Auf diesem Niveau erfolgen dann diverse Horizontalbohrungen mit einer Länge von 600 m bis zu mehreren km. Um das Gestein durchlässigt für den Gasfluss zu machen, wird ein Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien (sog. "Frack-Fluid") unter sehr hohem Druck in die Bohrrohre gepresst, deren Bohrwände im Bereich der Lagerstätten perforiert sind, damit das Frack-Fluid in das Gestein eindringen und umgekehrt das dadurch freigesetzte Gas in das Bohrsystem einströmen kann.
Fracking ist hoch umstritten, weil ein Teil des Frack-Fluids im Untergrund bleibt und der wieder an die Oberfläche zurückgepumpte Teil neben den verwendeten Chemikalien weitere gefährliche aus dem Gestein herausgelöste Stoffe enthält, darunter radioaktive Substanzen, die in das Grundwasser und die Böden und darüber in die Nahrungskette gelangen können.
  
Die Grafik ist abgedruckt auf S. 2. der UBA-Stellungnahme zur Schiefergasförderung in Deutschland [Stand.: Dez.12]

| Fracking | Erdgas | Chemikalien | Wasser | Gesundheit |
Naturkatastrophen-1950-2010
Naturkatastrophen seit 1980; Todesopfer; Erdbeben; Tsunami; Zyklone; Huffikan; Dürre, Hitze; Erdrutsche; Sturzfluten; Hochwasser; Sturmflut / Infografik Globus 4634 vom 24.11.2011
24.11.11   (366)
dpa-Globus: Die schlimmsten Naturkatastrophen seit 1950
Im Zeitraum von 1950 bis 2010 ereigneten sich weltweit 291 große* Naturkatastrophen mit insgesamt rund 2,4 Mio Tote und Gesamtschäden von 2100 Mrd. USD. Die meisten Katastrophen verursachte die Tektonik (Erdbeben, Tsunamis, Vulkanausbrüche) (56 %), gefolgt von Stürmen (33 %) und Überschwemmungen bzw. Massenbewegungen (6%).
Die Grafik informiert über die 10 opferreichsten Naturkatastrophen (Angabe in 1000 Toten):
(1) 2010 Haiti: Erdbeben 223; (2) 2004 Indischer Ozean: Erdbeben/Tsunami 220; (3) 2008 Birma: Zyklon/ Sturmflut 140; (4) 1991 Bangladesch: Zyklon/Strumflut 139; (5) 2005 Pakistan/Indien/Afghanistan: Erdbeben 88; (6) 2008 China: Erdbeben 84; (7) 2003 Europa: Dürre/Hitze 70; (8) 2010 Russland Hitze 56;
(9) 1990 Iran: Erdbeben 40; (10) 1999 Venezuela: Erdrutsche/ Sturzfluten 30.
* In dieser Statistik der Munich Re werden Katastrophe als "groß" gewertet, falls mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllt war: überregionale oder internationale Hilfe; Tausende von Todesopfern; Hunderttausende Obdachlose; substanzielle gesamtwirtschaftliche oder erhebliche versicherte Schäden.
 
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| Naturkatastrophen | Erdbeben | Tsunami | Vulkane | Hurrikane | Hochwasser |
Erneuerbare Energien
erneuerbaren Energien in Deutschland; installierte Leistung; Ausbauszenario; Wind; Photovoltaik; Biomasse; Wasserkraft; Geothermie / Infografik Globus 4632 vom 24.11.2011
24.11.11   (361)
dpa-Globus: Zukunft der erneuerbaren Energien
Nach verstärktem Energiesparen und erhöhter Energieeffizienz ist der Ausbau der Erneuerbaren Energien in Kombination mit Energiespeichern ein Eckpfeiler der Energiewende. Die Tabelle listet für 2010 die Ist-Werte und für 2020 bzw. 2030 die politischen Zielvorgaben der Bundesregierung im Rahmen des Leitszenarios vom Umweltministerium (BMU), in dem der Ausbau von Wind- und Solarstrom mit Abstand den größten Anteil haben.
Installierte Nennleistung in Gigawatt (GW)
 
Windkraft
Photovoltaik
Biomasse
Wasserkraft
Geothermie
2010
27,20
17,32
4,96
4,78
0,01
2020
45,75
50,25
8,92
4,67
0,30
2030
62,84
62,25
9,88
4,94
1,01

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| Erneuerbare | Windenergie | Solarenergie | Biomasse | Wasserkraft | Geothermie | Energiewende | Energiesparen | Energieeffizienz | nachhaltige Energie |
Atommüll-Endlager
Atommüllendlager-Standorte:  Grafik Großansicht
11.11.11   (353)
FR-Grafik: Mögliche Standorte für hochradioaktiven Atommüll
In der Deutschland-Karte sind mögliche Standorte für hochradioaktiven Atommüll nach 2 Kategorien eingefärbt: Salzstöcke (rot) und Tongestein (gelb). Bei den Salzstöcken werden 5 Standorte in Niedersachsen ausgewiesen: Neben Gorleben, der bisher aus politischen Gründen einzige Standort, der näher erkundet und teilweise schon ausgebaut wurde, werden noch Waddekath, Gütze Sumte, Zwischenahn und Wahn benannt. Neben Salzstöcken sind auch Tonstein-Formationen geeignet, die ebenfalls in Norddeutschland vorkommen, aber auch am Bodensee und in der Region bei Ulm. Die Schweiz hat sich bereits auf die Tonstein-Formation am Bodensee festgelegt. Prinzipiell können auch Granit-Formationen geeignet sein, z.B. wollen Schweden und Finnland in Granit einlagern. Die Granit-Formationen in Deutschland könnten jedoch zu zerklüftet sein, um eine Langzeitstabilität über 1 Millionen Jahre - so die offizielle Vorgabe - zu gewährleisten.
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Jenseits von Gorleben [FR 11.11.11, S.2]

| Atomenergie | Atomausstieg | Müll/Recycling |
Weltbevölkerung
Weltbevölkerung 1804 - 2083; 1 bis 10 Millarden Menschen / Infografik Globus 4601 vom 10.11.2011
10.11.11   (355)
dpa-Globus: Das Wachstum der Menschheit
Die Kurve zeigt den Anstieg der Weltbevölkerung von 1 Mrd. im Jahr 1804 auf 7 Mrd. in 2011 und prognostiziert - unter allmählicher Abschwächung des Anstiegs - ein weiteres Wachstum auf 10 Mrd. Menschen bis 2083. Da schon jetzt akuter Mangel an Ressourcen weit verbreitet ist - aktuell hungern rund 1 Mrd. Menschen - werden sich die Probleme einer ausreichenden Versorgung mit Wasser, Nahrung, Energie und Lebensraum weiter drastisch verschärfen, vor allem auch durch die Folgen der Klimaerwärmung. Falls sie nicht auf 2 °C eingebremst werden kann, drohen global Eskalationsprozesse, die kaum beherrschbar sein werden.

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| Bevölkerung | Nahrung | Hunger | Wasser | Energie | Ressourcenkonflikte |
Wetterkatastrophen
Große Wetterkatastrophen 1950 - 2010 / Infografik Globus 4611 vom 10.11.2011
10.11.11   (354)
dpa-Globus: Große Wetterkatastrophen
Das Stabdiagramm veranschulicht die Anzahl großer Wettterkatastrophen* von 1950 bis 2010, aufgeschlüsselt nach Stürmen (grün), Überschwemmungen/Massenbewegungen (blau) und Temperaturextremen/ Dürren/ Waldbrände (orange). Insgesamt waren es 206 Wetterkatastrophen mit 1,04 Mio. Toten und 1380 Mrd. USD Schäden.
Die Toten|Schäden verteilen sich wie folgt auf die Katastrophentypen (in %): tropische Stürme (73|23); Überschwemmugen (13|27); Temperaturextreme (12|10); Unwetter/ Tornado/ Hagel (2|27).
* In dieser Statistik der Munich Re werden Extremwetter als Katastrophe gezählt, falls mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllt war: überregionale oder internationale Hilfe; Tausende von Todesopfern; Hunderttausende Obdachlose; substanzielle gesamtwirtschaftliche oder erhebliche versicherte Schäden.

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| Naturkatastrophen | Hochwasser | Hurrikane | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen |
Überschwemmung-Thailand
Ueberschwemmung-Thailand:  Grafik Großansicht
01.11.11   (351)
FR-Grafik: Überschwemmungen in Thailand
Etwa 1/3 Drittel der Fläche Thailands sind immer noch überschwemmt, rund 2,5 Mio. Menschen sind betroffen. Knapp 400 Menschen starben bisher, die meisten durch Ertrinken oder durch Stromstöße von havarierten Leitungen. Rund 50.000 Patienten werden abulant in Krankenhäusern behandelt. Zwar verlief das Hochwasser in der Hauptstadt Bangkok glimpflicher als zunächst befürchtet. Nun droht aber die Ausbreitung von Seuchen, wie z.B. das Dengue-Fieber und andere Fiebererkrankungen, deren Erreger sich durch die weiträumigen Überschwemmungen explosionsartig vermehren und ausbreiten, vor allem die Aedes Moskitos. Die Regierung plant ein Investitionsprogramm im Umfang von umgerechnet 21 Mrd. Euro, um den gesundheitlichen und wirtschafltichen Folgen der Hochwasserkatastrophe zu begegnen, darunter ca. 2 Mrd. für die Instandsetzung von rund 14000 überfluteten Fabriken. Experten rechnen noch mit Monaten, bis sich die Lage halbwegs normalisiert, der Wiederaufbau wird mindestens 1 Jahr dauern.
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Angst vor Rattenfängergelbsucht [FR 01.11.11, S.37]

| Hochwasser | Naturkatastrophen | Gesundheit | Konsum & Produktion |
Hochwasser-Thailand

29.10.11   (350)
Tagesschau-Landkarte: Hochwasserkatastrophe in Thailand
Seit Ende Juli 2011 wird Thailand von den schlimmsten Überflutungen seit 50 Jahren heimgesucht. Ausgelöst wurde die noch andauernde Hochwasserkatastrophe durch außergewöhnlich starken Monsunregen. Etwa 1/3 der 77 Provinzen sind entlang der Flüsse Thailands überschwemmt, ca. 2 Mio. Menschen sind betroffen. Die Schäden werden auf umgerechnet 3 bis 6 Mrd. Euro geschätzt. Die Reisproduktion wird um 15% bis 20 % geringer ausfallen und unter 20 Mio.Tonnen sinken. Hundertausende Arbeiter verloren ihren Job, da Tausende Unternehmen nicht mehr prodzieren können, darunter auch für den Export wichtige Zulieferfirmen von Computer- und Autozubehör. Es droht z.B. eine weltweite Verknappung von Computer-Festplatten.
Zwar können einzelne Extremwetter nie als Folge der Klimaerwärmung abgeleitet werden, aber Klimamodelle legen nahe, dass der Monsunregen sich wahrscheinlich als Folge der Klimaerwärmung im Durchschnitt der Jahre verstärken wird und dass künftig häufiger mit extremem Monsunregen zu rechnen ist. Die aktuelle Katastrophe ist daher eine Mahnung, sich besser als bisher durch Anpassungsmaßnahmen (u.a. Deiche, Wasserbarrieren, Rückhaltebecken, Überflutungsräume) auf solche extremen Wassermassen vorzubreiten.
  
Die Landkarte ist eingelinkt im Artikel: Provinzen überschwemmt - Bangkok gerettet? [Tagesschau 17.10.11]

| Hochwasser | Naturkatastrophen | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen |
Hunger-Somalia
 / Infografik Globus 4383 vom 21.07.2011
21.07.11   (343)
dpa-Globus: Dürretod in Afrika
In Folge der Klimaanomalie "La-Niña" leidet die Region am Horn von Afrika unter der schwersten Dürre-Katastrophe seit 60 Jahren, verbunden mit schweren Ernteausfällen sowie massivem Viehsterben und in der Folge verbreitetem Nahrungsmangel. Besonders betroffen ist Somalia, das sich wegen des seit Jahren andauernden Bürgerkrieges (failed state) nicht auf die vorhergesagte Katastrophe vorbereitet hat. In der Landkarte sind die Regionen im Hinblick auf den Grad des Nahrungsmangels von Juni bis Juli 2011 unterschiedlich stark rot eingefärbt: von nur minimal gefährdet bis katastrophal betroffen. Für die betroffenden Staaten wird jeweils die Anzahl der von Nahrungsmangel oder Hunger bedrohten Menschen notiert (in Mio): Äthiopien 4,6; Somalia 3,7; Kenia 2,4; Dschibuti 0,1. Eine Tabelle bietet Daten zu einer Auswahl von verheerenden Dürre- bzw. Hungerkatastrophen mit Todesopfern in Afrika von 1957 bis 2011,
  
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| Hunger | Nahrung | Naturkatastrophen | La Niña | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle |
Pumpspeicherkraftwerk
Pumpspeicherkraftwerke; Stromspeicherung; Strom-Puffer; Ökostrom-Speicher; Strommangel; Stromüberschuss / Infografik Globus 4317 vom 17.06.2011
17.06.11   (341)
dpa-Globus: Puffer im Stromnetz
Da die Wind- und Solarstrommenge im Zeitverlauf stark schwankt, muss Strom in Phasen von hohem Angebot gespeichert und bei Stromknappheit wieder ins Netz eingespeist werden. Die bisherige von 31 Pumpspeicherkraftwerken bereitgestellte Pufferkapazität von rund 7 GW und 40 GWh reicht bei weitem nicht aus, um z.B. eine mehrtägige Windflaute auszugleichen. Im Zuge der Energiewende muss also die Speicherkapazität stark ausgebaut werden. Die bisher energieeffizienteste großvolumige Speichertechnik ist die Pumpspeicherung, bei der Wasser aus einem Unterbecken in ein höhergelegenes Oberbecken gepumt wird. Strom wird also als potentielle Energie gespeichert. Bei Strommangel strömt das Wasser aus dem Oberbecken wieder zurück ins Unterbecken, wobei es einen Generator antreibt. So wird die potentielle Energie zurück gewandelt in Strom. Um nennenswerte Speicherkapazitäten zu erzielen, sind große Wasserbecken und Höhenunterschiede erforderlich, weshalb der Aus- und Neubau von Pumpspeicherkraftwerken oft auf Widerstand in der betroffenen Region trifft, aktuell z.B. in Atdorf im Schwarzwald.

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| Windenergie | Solarenergie | Ökostrom | EW-Strom |
Stromverbrauch
private Haushalte

17.05.11   (336)
EnergieAgentur NRW: Stromverbrauch in privaten Haushalten
Die Auswertung von 380.370 Ein- bis Sechs-Personen-Haushalten ergab, dass die Anzahl der Personen im Haushalt und die Lebenssituation (z.B. Single) erheblichen Einfluss haben auf den Stromverbrauch insgesamt wie auch auf seine Verteilung auf die Sektoren. Im Durchschnitt über alle Haushalte ergeben sich folgende Anteile in %. Büro 12,9; TV/Audio 11,9; Warmwasser 11,9; Kühlen 10,4; Licht 9,7; Kochen 9,0; Diverses 7,2; Trocknen 6,6; Umwälzpumpe 6,0; Spülen 5,1; Waschen 4,9; Gefrieren 4,5. Bei allen Haushalten zählen TV/Audio sowie - falls vorhanden - ein Arbeitszimmer und die Warmwasserbereitung zu den Top 4 Verbrauchsbereichen.
  
Energieagentur NRW:   Details der Analyse    Großansicht der Grafik

| Strom | Energiesparen |
Stromkosten-Vergleich
Stromkosten-Vergleich, gesamtgesellschaftliche Stromkosten;  Photovoltaik, Atomstrom, Kernenergie; Steinkohle; Braunkohle; Windstrom; Wasserkraft / Infografik Globus 4221 vom 05.05.2011
05.05.11   (334)
dpa-Globus: Was Strom wirklich kostet
Die üblichen Strompreise, die sich an der Strombörse EEX durch den Stromhandel bilden, spiegeln nicht im vollen Umfang die Kosten wieder, die insgesamt unter Einbeziehung der sog."externen Kosten" (u.a. staatliche Förderung; Treibhausgase, sonstige Umweltschäden) entstehen. Für diese "wirklichen" Stromkosten ergeben sich aus einer FÖS-Studie im Auftrag von Greenpeace-Energy folgende Entstehungspreise (in Ct/kWh): Wasserkraft 6,5; Onshore-Windstrom 7,6; Braunkohle 12,1; Steinkohle 12,1; Atomstrom 12,8*; Photovoltaik-Strom 46,5.
* Beim Atomstrom bleiben die Kosten eines Super-GAUs bzw. entsprechend erhöhte Versicherungsprämien (bis zu 270 Ct/kWh: s. Grafik in taz 06.11.10) ebenso unberücksichtigt wie die Kosten für die Endlagerung von Atommüll, da sie nicht hinreichend verlässlich geschätzt werden können. Wie beim UBA werden daher behelfsweise die externen Kosten des schlechtesten fossilen Brennstoffs, der Braunkohle, angesetzt.
 
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| Strom | Ökostrom | Kohle | Atomenergie | Windenergie | Solarenergie | Wasserkraft |
Atomanlagen-F
Atomanlagen in Frankreich:  Grafik Großansicht
26.04.11   (330)
Sortir du nucléaire: Landkarte der Atomanlagen in Frankreich
Die französische Organisation "Sortir du nucléaire" stellt eine Landkarte online und zum Download bereit, in der die Standorte der zahlreichen Atomanlagen in Frankreich mittels kleiner Symbole (Anzahl) markiert sind : aktive (58) und endgültig stillgelegte (9) Atomreaktoren, Reste des Uranabbaus (ca.20), Herstellung/ Wiederaufbereitung von Brennstäben (6); Lagerung radioaktiver Abfälle (ca.40); militärische atomare Einrichtungen (ca.30); Atomforschungseinrichtungen (6); Bestrahlungseinrichtungen (6), sonstige (6). In der Online-Version können die Atomanlagen interaktiv ausgewählt werden. Aus deutscher Sicht besonders problematisch sind die Atomanlagen an der Ostgrenze Frankreichs, darunter 3 Atomkraftwerke mit zusammen 8 aktiven Reaktoren in gefährlich geringer Distanz zu Großstädten (Auswahl mit Entfernung in km) und Ballungsräumen in Deutschland: Fessenheim: Freiburg 25, Karlsruhe 130, Stuttgart 150; Cattenom: Trier 40, Saarbrücken 50; Mainz 150; Karlsruhe 160; Köln 170; Frankfurt 190; Dortmund: 240; Chooz: Aachen 110; Köln 175; Dortmund 240, Mainz 240 km.

| Atomenergie | Atomausstieg | Uran |
Tschernobyl
Tschernobyl; Atomkatastrophe; Super-GAU; Kernenergie; Kernkraft; Siedewasserreaktor; Grafit; Steuerstäbe / Infografik Globus 4179 vom 15.04.2011
15.04.11   (322)
dpa-Globus: Die Katastrophe von Tschernobyl
Am 26.4.1986 geriet der Reaktor IV des Kernkraftwerks Tschernobyl im Verlaufe eines Tests (Simulation eines vollständigen Stromausfalls) außer Kontrolle. Das Grafit, mit dem die Kettenreaktion im Reaktorkern moderiert wurde, geriet in Brand und erzeugte eine so große Hitze, dass der Reaktor explodierte, wobei der Reaktorkern und die Schutzhülle komplett zerstört wurden. Durch die aufsteigende heiße Luft wurde Radioaktivität im gewaltigen Umfang von mehren Trillionen (1018) Becquerel in große Höhen transportiert, wo es mit den Winden über Ländergrenzen hinweg weiträumig bis nach Nord-, Mittel- und Westeuropa verteilt wurde. In Deutschland ist die Radioaktivität noch heute nach 25 Jahren in manchen Pilzen und - durch Anreicherung in der Nahrungskette - z.B. in Wildschweinfleisch regional (besonders in Süddeutschland) so stark, dass sie zum Verzehr ungeeignet sind.Unmittelbar nach der Katastrophe starben mehrere Aufräumarbeiter an Strahlenkrankheit. Die Gesamtzahl von Toten durch die Verstrahlung wird auf  4.000 (IAEO) bis über 1,4 Millionen weltweit geschätzt.

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| Tschernobyl | Fukushima | Atomenergie | Atomausstieg |
Kernschmelze

18.03.11   (316)
vdi-Grafik: Kernschmelze
Bei dem havarierten Atomkraftwerk in Fukushima (Japan) handelt es sich vom Typ her um einen Siedewasserreaktor, der Wasser als Kühlmittel und zugleich als Moderator für die Kernspaltung in den Brennstäben nutzt. Im oberen Teil wird der Ablauf im Normalbetrieb gezeigt. Gekühles Wasser wird in den Reaktordruckbehälter gepumpt, wo es durch die Energie aus der Kernspaltung in den Brennstäben erhitzt wird und verdampft. Der Dampf wird aus dem Reaktordruckbehälter nach außen auf eine Dampfturbine geleitet, die einen Generator zur Stromerzeugung antreibt. Wird die Wärme aus dem Reaktorkern nicht genügend abgeführt, überhitzt er und die Brennstäbe schmelzen schließlich bei Temperaturen ab 1900 °C. Die Überreste der zerstörten Brennstäbe sammeln sich als extrem heiße hochradioaktive Masse am Boden des Druckbehälters, dessen Boden sie durchschmelzen können. In der Folge kann Radioaktivität in großem Umfang in die Umwelt gelangen.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Knackpunkt war Ausfall der Notstromdiesel [vdi 18.03.11]

| Atomenergie | Atomausstieg | Fukushima |
Atomkraft-D

16.03.11   (321)
Spiegel-Grafik: Atomkraft in Deutschland
In der Deutschlandkarte sind die Atomkraftwerke (AKW) nach 3 Kategorien mittels kleiner Meiler-Symbole markiert: In Stilllegung bzw. Stilllegung beschlossen (schwarz); in Betrieb (gelb); durch das Moratorium vorerst abgeschaltet (orange). Durch Klick auf den jeweiligen Standort können Detail-Infos zum AKW abgerufen werden: Reaktortyp; Nennleistung; Jahr der Aufnahme des Leistungsbetriebs; Datum außer Betrieb; Datum der begonnenen Stilllegung; Betreiber; Standort; Bild des AKW.
Über weitere Menü-Button können folgende Infos aktiviert werden: Landkarte der Erdbebenzonen mit dortigen AKW-Standorten nach 3 Kategorien gefärbt bzgl. der Intensität zu erwartender Erschütterungen; Funktionsweise der Kernspaltung und das Funktionsschema von Leichtwasserreaktoren: Siedewasserreaktor und Druckwasserreaktor.
 
Interaktive Grafik: Atomkraft in Deutschland [spiegel.de 16.03.11]

| Atomenergie | Atomausstieg | Erdbeben |
CO2-Endlager
Potentielle CO2-Endlager in Deutschland:  Grafik Großansicht
20.02.11   (302)
Greenpeace: Potentielle CO2-Endlager in Deutschland
In der Deutschlandkarte sind die Standorte potentieller CO2-Endlagerstätten für CCS durch Kreisflächen markiert, deren Flächengröße das geschätzte Volumen von unter 5 km³ bis über 30 km³ Gasvolumen darstellt. Die mit Abstand meisten und größten CO2-Endlager liegen in Norddeutschland und in der Nordsee. Weitere nennenswerte Potentiale bieten Ostdeutschland und die Region um München. Bei den CO2-Lagern handelt es sich vor allem um saline Aquifere (Salzwasser führendes poröses Tiefengestein), die von Ton- und Schieferschichten überdeckt sind, die verhindern sollen, dass das eingepresste CO2 nach oben in die Atmosphäre ausgast. Die Karte wurde von Greenpeace aus Daten der BGR erstellt, die allerdings zunächst nur potentielle Standorte ausweist. Die tatsächliche Eignung kann erst durch gezielte geophysikalische Erkundung (u.a.Bohrung) vorort festgestellt werden. CCS bei Kohlekraftwerken ist hoch umstritten und ist z.B. laut SRU-Sondergutachten und Leitstudie 2010 kontraproduktiv. In den betroffenen Regionen regt sich immer mehr Widerstand und die Gesetzesnovelle der Bundesregierung scheiterte bisher an der Ablehnung von Bundesländern wie Schleswig-Holstein, wo potentielle CO2-Endlager im großen Umfang vermutet werden.
 
Download: Landkarte potentieller CO2-Endlager [pdf, 1,8 MB]

| CCS | Sequestrierung | Treibhausgase | Fossile Energien | Klimaerwärmung |
La_Nina-El_Nino
Klimaphänomene La Niña und El Niño:  Grafik Großansicht
18.01.11   (299)
FR-Grafik: Klimaphänomene La Niña und El Niño
Eine Hauptursache für die Hochwasserkatastrophen in Pakistan und Australien sehen Experten in dem Klimaphänomen "La Niña" im tropischen Pazifik, bei dem das Wasser im Westpazifik stärker als üblich erwärmt wird, was dann häufig Starkregen in den Anrainerländern verursacht. Bei "El Niño" ist es umgekehrt: Das Wasser im Westpazifik ist kühler als normal mit der Folge von Trockenheit und Dürre, im Ostpazifik dagegen verursachen höhere Wassertemperaturen Starkregen in normalerweise eher trockenen Regionen. Auch die Tiefenströmungen im Pazifik verändern sich, so dass z.B."El Niño" den Zustrom von nährstoffreichem Kaltwasser vor Südamerika abschwächt, was die Fischbestände dezimiert. Experten vermuten, dass die globale Erwärmung beide Klimaphänome verstärkt und möglicherweise teils auch räumlich verlagert, was z.B. erklären könnte, warum sich der Monsun 2010 nach Nordwest verschoben und dadurch die Hochwasserkatastrophe in Pakistan verursacht hat.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: La Niña stört weltweit das Wetter [FR 18.01.11]

| El Niño | Klima | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | Naturkatastrophen | Hochwasser |
Rohstoffverbrauch
Rohstoffimporte, Rohstoffverwendung in Deutschland / Infografik Globus 3918 vom 25.11.2010
25.11.10   (284)
dpa-Globus: Deutschlands Materialbedarf
Die Grafik vergleicht den Rohstoffverbrauch Deutschlands in den Jahren 2000 und 2008, differenziert nach importierten bzw. im Inland gewonnenen Rohstoffen, aufgeschlüsselt nach 5 Rohstoffgruppen.
Angabe: Import 2000;2008 | Export 2000;2008 in Mio Tonnen.
Baummineralien: 28;20 | 679;552 • Biomasse: 81;106 | 245;261 •  Energieträger: 268;310 | 221;209  •  Industriematerialien. 37;35 | 59;60  •  Erze: 107;134 | 0;0.
Beim Rohstoffmport werden neben den direkt importierten Rohstoffen auch Halb- und Fertigwaren einbezogen, allerdings nicht jene Rohstoffe, die zur ihrer Erzeugung im Ausland benötigt wurden. Werden diese sog. "indirekten Rohstoffe" (anschaulich auch "Rohstoffrucksack" genannt") eingerechnet, stieg der Rohstoffverbrauch im Zeitraum 2000 bis 2008 um 3,3 %, nach herkömmlicher Rechnung (ohne Rohstoffrucksack) sank er um 5,7 %. Der sog. "inländische" Rohstoffverbrauch (Inland + Import - Export (jeweils mit Rucksack)) sank um 18,5 %. (Quelle: destatis.de)
 
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| Rohstoffe | UGR | Nachhaltigkeitsstrategie | NWI |
Stromerzeugungskosten
Stromerzeugungskosten:  Grafik Großansi <BR>
		06.11.10  
              <FONT FACE=(274)

taz-Grafik: Stromerzeugungskosten
Die Infografik vergleicht die Produktionskosten (P), die Subventionskosten (S) und die externen Kosten (E; u.a. Umweltschäden, Schäden im Katastrophenfall).
Kosten für P|S|E in Cents/kWh: Steinkohle: 3,3|0,5|6; Braunkohle: 2,9|0,5|7; Biomasse und erneuerbare Abfälle: 9,6|3,5|2,9; Gase: 4,2|0,5|2,9; Wasser-/Windkraft: 14|3,5|0,15; Kernenergie: 3,5|3,2|270*; Photovoltaik: 55|3,5|0,8.
*Geschätzte Versicherungsprämie, wenn die Schäden im Falle eines Super-GAUs nach üblichen Industriestandards in vollem Umfang versichert werden müssten. Bisher sind nur 2,5 Mrd.€ von 5500 Mrd.€ (weniger als 1/2000) der Schäden versichert.
 
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Was uns die Atomkraft kostet [taz 06.11.10]

| Strom | Ökostrom | Fossile Energien | Erneuerbare | Atomenergie | Atomausstieg |
Atomkraft-Kosten
Atomkraft-Kosten:  Grafik Großansicht
06.11.10   (273)
taz-Grafik: Die wahren Kosten der Atomkraft
Aus Anlass der CASTOR-Transporte vom 6.bis 8.11.10 stellt die taz auf einer Doppelseite Daten zur Stromproduktion und Atomkraft zusammen:
- Gewinne der Konzerne Eon, RWE, EnBW, Vattenfall von 2000 bis 2009
- Strompreis für Privat-/Gewerbekunden, Steuern/Abgaben; Stromproduktion
- Förderung/ Subventionen der Atomkraft
- Durchschnitts-Alter: AKW weltweit, stillgelegte AKW, älteste AKW
- Preissteigerung beim AKW-Neubau in Finnland
- Schadenskosten im Falle eines Super-GAUs, Versicherungskosten
- Stromkosten: Produktion, Subventionen und externe Kosten
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Die wahren Kosten der Atomkraft [taz 06.11.10]

| Strom | Ökostrom | Fossile Energien | Erneuerbare | Atomenergie | Atomausstieg |
Atommüll

04.11.10   (275)
ZEIT-Grafik: Strahlende Last
Aus dem aktuellen Anlass der CASTOR-Transporte geht die Infografik der Frage nach, wo in Deutschland wieviel radioaktiver Müll lagert und wie gefährlich er ist. Bisher sind 204000 m³ schwach- und mittelradioaktiver Atommüll angefallen.Er wurde zunächst in den inzwischen geschlossenen Endlagern Morsleben und Schacht Konrad gelagert, ebenso im Salzbergwerk Asse-II, das aber nach Laugeneinbrüchen einsturzgefährdet ist, weshalb die dortigen Atommüllfässer wieder rückgeholt werden müssen. Der restliche schwach- bis mittelradioaktive Müll wird in 6 Zwischenlagern aufbewahrt. Da es noch kein Endlager für den hochradioaktiven Müll (24300 m³) gibt, wird dieser in Castoren aufbewahrt, die in den Zwischenlagern Ahaus und Gorleben oder direkt bei den Kernkraftwerken stehen. In der Landkarte (oben rechts) sind die Standorte der AKW und der Zwischenlager sowie der Endlager für schwach- und mittelradioaktiven Müll eingetragen. Wird die im Okt.2010 von der schwarzgelben Koalition beschlossene Laufzeitverlängerung umgesetzt, wird die Menge des hochradioaktiven Mülls bis zum Jahr 2040 um 33 % größer sein als beim bisherigen Atomausstieg. Das Diagramm (rechts unten) zeigt, wie die Strahlungs z.B. eines Brennelements im Laufe der Zeit nur sehr langsam abnimmt: z.B. beträgt die Strahlungsdosis in 1 m Entfernung auch nach 100 Jahren noch 5 Sievert pro Stunde. Setzte sich ein Mensch dieser Strahlung 1 Stunde lang aus, würde er mit 50 % Wahrscheinlichkeit innerhalb 1 Monats sterben (sog. "LD-50-Dosis"). Es dauert 3 Mrd. Jahre, bis diese Strahlung auf das Niveau in der Natur absinkt.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Die strahlende Atomlast der Bundesrepublik [ZEIT 45/04.11.10]

| Atomenergie | Atomausstieg | CASTOR | Gesundheit |
Stuttgart 21
Bahnprojekt Stuttgart 21; Neubau-Trassen; Bauzeit, Baukosten / Infografik Globus 3830 vom 14.10.2010
14.10.10   (280)
dpa-Globus: Das Bahnprojekt Stuttgart 21
Von den ursprünglich geplanten Bahnprojekten "München 21", "Frankfurt 21" und "Stuttgart 21" ist nur das letzte übrig geblieben und hat sich zu einem der umstrittensten Projekte der letzten Jahre entwickelt: Mit Milliardenaufwand soll der bisherige oberirdische Kopf- in einen unterirdischen Durchgangsbahnhof umgebaut und an die geplante ICE-Neubaustrecke nach Ulm angeschlossen werden. Die Gegner dieses Projekts kritisieren die extrem hohen Kosten und fürchten Kürzungen in anderen Bereichen, die unterm Strich zu weniger nachhaltiger Mobilität führten als die Beibehaltung des Kopfbahnhofs. Die Befürworter halten das Gegenteil für richtig. Eine von Heiner Geißler moderierte am 30.11.10 beendete Schlichtung konnte keinen Konsens herbeiführen. Geißler befürwortete grundsätzlich die Fortführung von "Stuttgart 21", forderte allerdings mit seinem "7-Punkte-Plan" grundlegende Verbesserungen.
 
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| Mobilität/Verkehr |
AKW-Laufzeitverlängerung

02.09.10   (264)
SZ-Grafik: AKW-Laufzeitverlängerung. Drei-Klassen-Gesellschaft
Die Grafik informiert über Inbetriebnahme, Restlaufzeit, Betreiber, Standort und den technischen Zustand der 17 Atomkraftwerke (AKW) in Deutschland, die in 3 Klassen eingeteilt werden.

  • Rot: 5 ältere AKW: geringer Terrorschutz, technisch anfällig, sehr viele Störungen, umgehend abzuschalten: Brunsbüttel, Isar 1, Krümmel, Philippsburg 1, Neckarwestheim
  • Gelb: 5 problematische AKW, teils auch alte Baureihe, möglichst zügig abzuschalten: Biblis A, Biblis B, Brokdorf, Grundremmingen B, Unterweser
  • Grün: 7 jüngere oder modernisierte AKW mit wenigen Störungen: Emsland, Grafenrheinfeld, Grohnde, Grundremmingen C, Isar 2, Neckarwestheim 2,         Phillipsburg
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Ein sicheres Problem. Neue Auflagen für deutsche Atomkraftwerke treiben einen Keil in die Branche [SZ 02.09.10, S.20]

| Atomenergie | Atomausstieg |
Pakistan-Flut
Pakistan-Flut:  Grafik Großansicht
19.08.10   (262)
Tagesschau: Ursachen für die Flutkatastrophe in Pakistan
Der Monsun dehnte sich im Jahr 2010 ungewöhnlich weit nach Norden bis nach Pakistan aus, vermutlich in Folge einer extrem starken Ausprägung der Klimaanomalie La Niña im Südost-Pazifik. Außerdem brachte der Monsun sehr viel mehr Regen als üblich. Beide Ursachen gelten als typische Folgen der Klimaerwärmung. Der stärkste Monsum seit 80 Jahren verursachte in Pakistan, einem normalerweise trockenen Land mit wenig Abflüssen, die folgenschwerste Umweltkatastrophe seit Gründung des Staates.
  
Das Video ist eingelinkt im Artikel: Klima-Anomalie La Niña setzt Pakistan zu [Tagesschau 19.08.10]

| Hochwasser | Naturkatastrophen | La Niña | Klimawandelfolgen |
Pakistan-Flutkatastrophe

17.08.10   (261)
ZEIT-Grafik: Flutkatastrophe in Pakistan
Die Landkarte Pakistans zeigt die Gebiete starker (dunkelblau) und mittlerer Überschwemmungen entlang des Indus. Etwa 1/5 der Fläche Pakistans ist überschwemmt, rund 20 von 174 Mio Einwohnern sind betroffen, die meisten obdachlos und ihrer Existenzgrundlage beraubt. Die Infrastruktur ist vielerorts völlig zerstört. Mindestens 1500 Menschen kamen in den Fluten um, Millionen sind auf der Flucht. Es drohen die Ausbreitung von Seuchen, Wasser- und Nahrungsmangel. Wegen des Ausmaßes der Katastrophe rief das WFP die Staatengemeinschaft zu mehr und schnellerer Hilfe auf.
 
Die Landkarte  ist eingelinkt im Artikel: Pakistans Kornkammer steht unter Wasser [ZEIT 17.08.10]

| Hochwasser | Naturkatastrophen | Klimawandelfolgen |
Trinkwasserversorgung
Trinkwasserversorgung:  Grafik Großansicht
30.07.10   (258)
FR-Weltkarte: Trinkwasserversorgung
In der Weltkarte sind die Länder anhand des Anteils der Bevölkerung mit Zugang zu sauberem Trinkwasser nach 5 Stufen eingefärbt: dunkelblau: über 90%; hellblau: über 75 bis 90 %; hellrot: 50 bis 75 %; dunkelrot: unter 50 %.
Besonders von Wassermangel betroffen sind Länder in Zentralafrika, Afghanistan und Papua-Neuguinea.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Die UN erklären auf Antrag Boliviens Wasser zum Menschenrecht [FR 30.07.10]

| Wasser | Nachhaltigkeit |
Primärenergieverbrauch
Energieverbrauch 2009 weltweit; Öl, Kohle, Erdgas, Wasserkraft, Kernenergie / Infografik Globus 3648 vom 16.07.2010
16.07.10   (271)
dpa-Globus: Energieverbrauch 2009 weltweit
In Folge der weltweiten Wirtschaftskrise sank der Primärenergieverbrauch 2009* erstmals seit 1982 auf 11,2 Gt-RÖL (= 468,9 EJ). Die Grafik veranschaulicht die Verteilung auf die Primärenergiearten (in %): Öl: 34,8; Kohle: 29,4; Erdgas: 23,8; Wasserkraft: 6,6; Kernenergie:5,5.
Verteilung auf die Regionen (in %): Asien u. Pazifik: 37,1; Europa+Eurasien: 24,8; Nordamerika: 23,9; Naher Osten: 5,9; Mittel-/Südamerika: 5,0; Afrika: 3,2.
" Datenquelle ist der jährliche BP-Statistical-Review, bei dem nur weltweit gehandelte Energiearten erfasst werden. Bei den erneuerbaren Energien wird daher nur die Wasserkraft berücksichtigt, Windenergie, Solarenergie, Geothermie und die in vielen armen Regionen vorherrschende Biomasse (z.B. Holz, Stroh, Dung) bleiben unberücksichtigt.
 
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| Primärenergie | Erdöl | Kohle | Erdgas | Wasserkraft | Atomenergie |
Energiequellen
Energiequellen:  Grafik Großansicht
02.07.10   (256)
Klett-Weltkarte: Energiequellen - Energierohstoffe und erneuerbare Energien
Die sich immer noch ausweitetende Ölpest-Katastrophe im Golf von Mexiko ist einmal mehr eine Mahnung, verstärkt und beschleunigt die Energiewende zu vollziehen: Weg von den fossilen, hin zu den erneuerbaren Energien. Die Klett-Weltkarte bietet dazu vielfältige Hintergrund-Informationen, aufgeschlüsselt nach Regionen: Vorräte an fossilen Energien (Erdöl, Erdgas, Braun- u. Steinkohle, Uran) und ihre Reichweite; Erdöl- und Erdgashandel; Nutzung erneuerbarer Energien (Wasserkraft, Windkraft, Solarenergie, Geothermie).
  
Download: Weltkarte der Energiequellen [pdf, 2,4 MB, Klett 02.07.10]

| Fossile Energien | Erdöl | Erdgas | Kohle | Erneuerbare | Windenergie | Wasserkraft | Solarenergie | Geothermie | Energiewende |
Stromtrassen-DE
Stromtrassen in Deutschland: 380 V-Leitungen: Bestand und Ausbau:  Grafik Großansicht
24.06.10   (257)
FR-Grafik: Stromtrassen in Deutschland: 380 kV-Leitungen: Bestand und Ausbau
Das rasant steigende Ökostrom-Angebot, darunter große Anteile des volatilen Wind-und Solarstroms, erfordern den schnellen Ausbau der Hochspannungsnetze und der Stromspeicherkapaziäten. Zum bisher 40.000 km langen 380 kV-Netz sollen in einer ersten Ausbaustufe 850 km ergänzt werden, bisher wurden aber nur 80 km realisiert. Die geplanten Neubau-Trassen, z.B. eine 380 kV-Trasse durch den Thüringer Wald ("Thüringer Strombrücke"), sind jedoch hoch umstritten und von Bürgerinitiativen bekämpft. Sie behaupten, dass durch besseres Netzmanagement, durch Angleichung von Stromangebot und - nachfrage auf eine Reihe neuer Stromtassen verzichtet werden könne, die vermutlich eher zur Ausweitung des EU-weiten Stromhandels verwendet werden sollen statt Teil einer echten Energiewende in Deutschland zu werden.
 
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Wandern von Mast zu Mast [FR 24.06.10], Teil 2/6 der FR-Serie zur Energiewende

| Strom | Ökostrom | Windenergie | Solarenergie | EW-Strom |
Heizungsanlagen-D-2008
Heizungsanlagen in deutschen Wohnhäusern:  Grafik Großansicht
09.06.10   (252)
FR-Grafik: Heizungsanlagen in deutschen Wohnhäusern 2008
Das größte Einsparpotenzial beim Primärenergieverbrauch und bei der CO2-Reduktion in Deutschland bieten die 17,8 Millionen (M) Heizungsanlagen in den Wohnhäusern, darunter 7,9 M Gaskessel und 6,0 M Ölkessel, also 78 % mit veralteter energieverschwendender und viel CO2 produzierender Technik. Die restlichen energieeffizienteren und daher klimagünstigeren Anlagen verteilen sich wie folgt:  Brennwerttechnik: Gas 2,7 M; Öl 0,2 M; Wärmepumpe 0,3 M; Biomassekessel 0,7 M. Insgesamt 1,3 M Anlagen werden durch Solarthermie unterstützt. (Quelle: BDH).
Mit dem Markt-Anreiz-Programm (MAP) förderte die Bundesregierung ab 1.1.09 Heizungen auf Basis von erneuerbaren Energien (Öko-Wärme) und aus KWK-Anlagen. Diese Förderung wurde am 3.5.10 vom Finanzminsterium gestoppt und mit einer Haushaltssperre belegt, angeblich um Geld zu sparen, obwohl sich die Förderung laut Ifo-Berechnungen durch induzierte zusätzliche Steuereinnahmen selbst finanziert.
     
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Ausgebremste Klimaschützer [FR 09.06.10]

| Erneuerbare | KWK | Biomasse | Energiesparen | Energieeffizienz |
Ölpest-US-Golfküste

06.05.10   (238)
ZEIT-Grafik: Weg vom Öl: Kampf gegen die Ölpest an der US-Golfküste
Am 20.04.10 havarierte die Ölplattform "deepwater horizon" vor der US-Golfküste. Zementierungsarbeiten in rund 1500 m Tiefe misslingen und es kommt zu einer Explosion auf der Ölplattform, bei der 11 Menschen sterben und die Plattform im Meer versinkt. Da ein Absperrventil versagt und das Steigrohr birst, laufen täglich etwa 800.000 Liter eines besonders zähen Erdöls ins offene Meer. Es droht die größte Umweltkatastrophe in der US-Geschichte mit Schadenskosten, die jene nach dem Hurrikan Katrina 2005 oder nach der Tankerhavarie der "Exxon Valdez" 1989 noch übertreffen könnten.
Die Grafik informiert über den Ablauf der Havarie, über die laufenden und geplanten Arbeiten zur Eindämmung der Ölpest am Meeresgrund (Ersatz des defekten Sperrventils, Abdeckung des Bohrlochs durch einen Stahlbetonhälter), an der Meeresoberfläche (Abfackeln oder Absaugen des Öls) sowie in Landnähe (Ölbarrieren, direktes Abschöpfen/ Absaugen des Öls, Reinigung von Tieren und Stränden). Die infolge der Ölpest gefährdeten seltenen Arten (u.a. Braunpelikane, Wale, Delphine, Austern und andere Meeresfrüchte, Meeresschildkröten und Fische) in den artenreichen Ökosystemen (Meer, Marschen des Mississippi-Deltas) werden kurz vorgestellt und beschrieben.
   
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Weg mit dem Öl [ZEIT 06.05.10]

| Erdöl | Öltanker/Ölpest | Bio-Vielfalt |
Atomstandorte-D
Atomstandorte in Deutschland:  Grafik Großansicht
15.04.10   (231)
FR-Grafik: Atomstandorte in Deutschland
Beim Nukleargipfel in Washington am 12/13.04.10 ist wieder einmal deutlich geworden, dass prinzipiell bei jedem Standort, wo nukleares Material (z.B. Uran, Plutonium) lagert, die Gefahr besteht, dass diese radioaktiven Stoffe in falsche Hände (z.B. Terroristen) gelangen und daraus Bomben gebaut werden oder auch z.B. das Trinkwasser verseucht wird. Vor diesem Hintergrund zeigt die Deutschlandkarte die Standorte von Anlagen, wo derzeit nukleare Materialen gelagert werden.
Atomkraftwerke: Brunsbüttel, Brokdorf, Krümmel, Unterweser, Lingen, Grohnde, Biblis, Grafenrheinfeld, Phillipsburg, Neckarwestheim, Grundremmigen, Isar.
Forschungsreaktoren: Geesthacht, Berlin, Braunschweig, Jülich, Mainz, Rossendorf, Karlsruhe, München.
Zentrale Zwischenlager: Greifswald, Gorleben, Ahaus.
Atommüll-Endlager: Asse, Morsleben.
Atomwaffenstandort: Büchel.   
 
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Das Terror-Risiko vor der Haustür [FR 15.04.10, S.7]

| Atomenergie | Atomausstieg | Atomwaffen | Uran | IAEO | Atomwaffensperrvertrag |
Atommülllager-Salz-Ton

13.04.10   (232)
Spiegel-Grafik: Atommülllager: Guter Ton - schlechtes Salz?
Die Landkarte zeigt untersuchungwürdige Standorte für Atommüll-Endlager in Deutschland und den Nachbarländern Frankreich und Schweiz, wobei zwei Gesteinsarten zur Auswahl stehen: Tonsteinformationen und Salzstöcke. Während Frankreich in Bure (Lothringen) und die Schweiz in Benken (am Bodensee) Tonstein favorisieren, wurde in Deutschland die Standortsuche aus poltischen Motiven gegen den Rat von Geologen schnell auf die angeblich ergebnisoffene Erforschung des Salzstockes bei Gorleben beschränkt.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Dokumente entlarven Willkür bei Gorleben-Wahl [spiegel.de 13.04.10]

| Atomenergie | Atomausstieg |
Dürre_am_Mekong
Dürre am Mekong:  Grafik Großansicht
22.03.10   (221)
FR-Grafik: Weltwassertag 2010: Dürre am Mekong
Aus Anlass des Weltwassertags am 22.3.2010 zeigt die FR-Landkarte den Verlauf des Mekong, wo sich derzeit die Konflikte wegen Wasserknappheit zuspitzen. Der Wasserstand des Mekong, mit 4300 km einer der längsten Flüsse der Erde, ist so niedrig wie seit Jahrzehnten nicht mehr, mancherorts nur noch 35 cm. Seit Februar musste der Schiffsverkehr stellenweise eingestellt werden. 60 Millionen Menschen sind aber auf das Wasser für ihre Felder angewiesen. Infolge des geringen Wasservolumens ist im Mündungsdelta bereits Salzwasser 35 km weit ins Landesinnere vorgedrungen und machen das Grundwasser ungenießbar. Da viele Flussanrainer ihre Abwässer in den Mekong einleiten und seine Selbstreinigungskraft durch zu geringes Wasservolumen stark leidet, sind bereits Cholera-Fälle aufgetreten. Auch China im Oberlauf des Mekong ist betroffen: dort herrscht die schlimmste Dürre seit 50 Jahren. Laut einem Bericht der "Mekong River Commission" (Zusammenschluss von Vietnam, Kambodscha, Laos und Thailand) sind das frühe Ende der Regenzeit im Jahr 2009 und die ausgebliebenen Niederschläge während des Monsuns sowie das Klimaphänomen "El Niño" für die ausgewöhnliche Trockenheit verantwortlich. .
  
Die Grafik ist abgedruckt (nicht online) im Artikel: Dürre am Weltwassertag [FR 22.03.10]

| Wasser | El Niño | Klimaerwärmung |
Atommülllager-Asse-II

20.03.10   (220)
SZ-Grafik: Atommülllager Asse-II
Der Querschnitt durch den Salzstock bei Wolfenbüttel zeigt den Aufbau des ehemaligen Bergwerks Asse-II, das akut durch Einsturz gefährdet ist. Durch Klüfte im Gebirge oberhalb des Salzstocks dringen täglich rund 12000 Liter salzhaltiges Grundwasser ein, das zum größten Teil in einer Kammer in 659 m Tiefe aufgefangen wird, um es vom darunter lagernden Atommüll fernzuhalten. In den tieferen Schichten hat sich über die Jahrzehnte ein Laugensumpf angesammelt, dessen Feuchtigkeit sich in die lockeren Bodenbereiche der 750 m-Sohle ausgebreitetet hat, wo durch Kontakt mit radioaktiven Atommüll radioaktiv verseuchte Lauge entstanden ist. Auf der 750 m-Sohle sind außerdem 124494 Fässer mit schwach strahlendem Atommüll gelagert. Die mittelradioaktiven Abfälle lagern in 1293 Fässern 250 m höher auf der 500 m-Sohle. Alle Fässer sollen möglichst schnell an die Oberfläche geholt werden, um sie noch rechtzeitig vorm Einsturz der Asse zu bergen. Die Kosten werden auf  2 bis 4 Mrd. Euro geschätzt.
 
Die Grafik ist abgedruckt (nicht online) im Artikel: Verstrahlt, vergraben, vergeigt - das Desaster des Atomlagers Asse [SZ 20.03.10, S.8]

| Atomenergie | Atomausstieg |
Metropolregionen
Megastädte und Metropolregion:  Grafik Großansicht
20.03.10   (219)
FR-Grafik: Megastädte und Metropolregionen
Laut UN-Habitat-Report nimmt die Verstädterung vor allem durch Landflucht weiter zu. Im Verlaufe von 2009 überschritt die Weltbevölkerung den Zeitpunkt, ab dem mehr Menschen in Städten als außerhalb wohnen. Parallel zur Verstäderunng wachsen die Elendsviertel: ca. 830 Mio Menschen in den Entwicklungs- und Schwellenländer leben in Slums. Relativ zur schnell wachsenden Bevölkerung sank jedoch der Anteil der Slum-Bewohner in vielen Metropolen. Ein neuer Trend sind sog."Städte-Korridore": eine Kette von Städten, die immer näher zusammen wuchern, z.B. Hongkong, Shenzen, Guangzhou in China mit 120 Mio Einwohnern. Die Zusammenballung verursacht immense Probleme: Verwaltung, Lebensmittel- und Wasserversorgung, Abwässer, Energiebedarf, Verkehrs- und Umweltbelastung sowie Schadstoff- und Treibhausgas-Ausstoß.
Die Tabelle listet die Top10-Metropolen (Einwohner innerhalb der Stadtgrenzen | in der Metropolregion in Mio): Auf Rang 1 liegt Tokio (8,5|40), gefolgt von Seoul (11,0|30) und Mexiko-Stadt (8,7|25).   => Großansicht/ Daten

| Bevölkerung | Globale Agenda 21 |
Atommüll-Endlager-Gorleben
Planung für das Endlager in Gorleben:  Grafik Großansicht
16.03.10   (218)
FR-Grafik: Planung für das Atommüll-Endlager in Gorleben
Im Zuge des Atomausstiegs wurde 2000 ein Moratorium für die Erkundung von Standorten zur Endlagerung hochradioaktiven Atommülls beschlossen, das nun nach 10 Jahren ausläuft. Umweltminister Röttgen plant nun eine weitere "ergebnisoffene" Erkundung von Gorleben, obwohl schon um 1977 die mit der Bewertung von Gorleben beauftragten Experten den Salzstock für kaum geeignet hielten Quellennachweis. Entgegen der Expertise der Experten, nach der die Langfristsicherheit nicht gewährleistet war, wurde der Salzstock in Gorleben - wie auch der in Asse Quellennachweis - nur aufgrund wirtschaftlicher und politischer Gründe als einziger möglicher Standort in Deutschland erkundet Quellennachweis. Die nun aktuell von Röttgen fortgeschriebene Fokusierung auf Gorleben begründet Zweifel an der vorgeblich "ergebnisoffenen" Erkundung.
 
Die Grafik im Artikel "Gorleben geht vor" [FR 16.03.10] zeigt einen Querschnitt durch den Salzstock in Gorleben, bei dem u.a. eine Grundwasserader und Salzlaugen-Nester sowie Risse die Langfristsicherheit über Millionen Jahre gefährden. (erweiterte Grafik: FR 20.9.09)

| Atomenergie | Atomausstieg |
Wasserverbrauch-1990-2008
Wasserverbrauch in Deutschland 1990 bis 2008 / Infografik Globus 3349 vom 19.02.2010
19.02.10   (198)
dpa-Globus: Kühl, klar, kostbar. Wasserverbrauch in Deutschland
Der Wasserverbrauch je Einwohner und Tag (in Litern) ist von 147 im Jahr 1990 auf 122 im Jahr 2007 gesunken. 1990 bzw. 2007 verteilte sich der Wasserverbrauch von insgesamt 6767 bzw. 5121 Mio m³ wie folgt auf die Kundengruppen (Anteil in %): Haushalte und Kleingewerbe 69,3|79,6; Industrie 19,5|14,2; Sonstige 11,2|6,2.

=> Großansicht: Bezug

| Wasser |
Atomkraftwerke-USA

18.02.10   (200)
SZ-Grafik: Atomreaktoren in den USA
Präsident Obama will mit Milliarden-Bürgschaften den Bau neuer Atomkraftwerke (AKW) fördern, um die Republikaner für seine Energiepolitik zu gewinnen, die auch den starken Ausbau erneuerbaren Energien und den großvolumigen Einsatz von CCS-Technologien bei der Kohleverstromung umfasst. Ob die Energiewirtschaft tatsächlich neue AKW bauen wird, bleibt fraglich, da bisher der Neubau von Kernkraftwerken in den USA als zu teuer galt. In der Landkarte der USA ist das geplante Atommüllendlager in Yucca Mountain in der Wüste von Nevada und die Standorte der bisherigen 104 AKW markiert. Beim AKW Vogtle (Region Atlanta) sind zwei neue Reaktoren in Planung.
 
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Kernkraft für den Umweltschutz [SZ 18.02.10, Printausgabe/Epaper S.8].

| Atomenergie | Fossile Energien |
Atommülllager-Asse-II
Atommüll-Endlager; Asse II;  / Infografik Globus 3293 vom 22.01.2010
22.01.10   (172)
dpa-Globus: Der Atommüll soll raus aus Asse II
Die Stabilität des ehemaligen Salzbergwerkes Asse ist akut durch Laugeneinbrüche und Einsturz gefährdet. Ein Gutachten sieht die Standsicherheit allenfalls bis 2020 für gegeben und hält von drei Sanierungsoptionen die Rückholung der 126000 Fässer für am besten. Die beiden anderen Optionen - Umlagerung der Fässer in andere Teile der Grube bzw. vollständige Verfüllung des Bergwerks mit Beton - würden keine Langfristsicherheit (über Hundertausende Jahre) bieten. Aber auch die Bergung der Fässer (Kostenschätzung: 1,5 Mrd. Euro) ist nur eine Notoperation unter Zeitdruck, da der genaue Inhalt der Fässer unbekannt und die Grube schon jetzt in Teilen durch Einsturz bedroht ist.
 
  => Daten der Infografik/ Großansicht

| Atomenergie | Atomausstieg |
Atommülllager-Asse-II

16.01.10   (168)
taz-Grafik: Schachtanlage Asse II
Insgesamt etwa 126.000 Fässer mit Atommüll sind von 1967 bis 1978 im ehemaligen Salzbergwerk Asse bei Wolfenbüttel (Niedersachsen) eingelagert werden. Da die Stabilität der riesigen Grube akut durch Laugeneinbrüche und Einsturz gefährdet ist, müssen die Fässer nun auf Entscheidung des BfS rückgeholt werden, da anders die Langzeitsicherheit nach Atomgesetz (Vorgabe des AkEnd: 1 Mio. Jahre) nicht gewährleistet wäre. Erste Kosten-Schätzungen ergeben ca. 16.000 € pro Fass, insgesamt rund 2 Mrd. €, seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland eine der größten Schadenssummen, die durch menschliches Versagen (u.a. Schlampigkeit, Skrupellosigkeit, Gleichgültigkeit, Ignoranz; Profitgier) verursachte wurde. Umweltorganisationen fordern, dass vor allem die Betreiber von Atomkraftwerken, die die Asse in wachsendem Umfang als billige Müllkippe für ihre radioaktiven Abfälle nutzten, die immensen Kosten bezahlen. Vor dem Hintergrund der mächtigen Atomlobby und den aktuellen Kräfteverhältnissen in der Politik ist es jedoch nicht unwahrscheinlich, dass am Ende die Steuerzahler für den skandalösen Umgang mit dem Atommüll aufkommen müssen.
Die Grafik zeigt schematisch die Einlagerung der Fässer in der Schachtanlage Asse II:
511-Meter-Sohle: 1.000 Tonnen mittelradioaktiver Müll in 1300 Fässer
725-750 Meter-Sohle: 88.000 Tonnen schwachradioaktiver Müll in 125.000 Fässern.
  
Die Grafik ist eingebettet im Artikel: Die "kürzeste" Endlagerung der Welt [taz,16.1.09, Printausgabe, Online-Quelle bisher unbekannt]. Weitere Infos:  SZ

| Atomenergie | Atomausstieg |
Klima-Risiko-Index-2010
Klima-Risiko-Index:  Weltkarte bei Germanwatch
Text/ Großansicht
08.12.09   (148)
Germanwatch: Klima-Risiko-Index 2010 für die Jahre 1990 bis 2008
Extremwetter-Ereignisse (u.a. Stürme, Überschwemmungen, Hitzeperioden und Dürren) werden als Folge der globalen Erwärmung in Anzahl und Intensität zunehmen und haben deshalb existenzielle Bedeutung für viele Länder und  Menschen. Mittels Daten von Munich Re berechnet Germanwatch alljährlich den globalen Klima-Risiko-Index, der angibt, in welchem Ausmaß die einzelnen Länder von Extremwetter-Ereignissen betroffen waren. In der Weltkarte sind die Länder anhand ihres Klima-Risikos unterschiedlich rot gefärbt: je dunkler rot desto größer das Risiko. Im Hinblick auf die Opferzahlen ist Südasien die am meisten betroffene Region.
Die 10 am meisten betroffenen (Top10) Länder in der Periode 1990 bis 2008: Bangladesch, Myanmar, Honduras, Vietnam, Nicaragua, Haiti, Indien, Dominikanische Republik, Philippinen, China.
    
Informationen zum Klima-Risiko-Index bei Germanwatch [08.12.09]:  Presseerklärung, WeltkarteHintergrundpapierd, darin eine Tabelle mit den Opferzahlen auf S.6.

| Klimawandel | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | Naturkatastrophen | Hurrikane | Hochwasser |
Treibhausgase
Treibhausgase, Treibhauseffekt, CO2, CH4, FCKW, N2O, Erderwärmung, Klimaerwärmung, Klimawandel, Kyoto-Protokoll, Klimaschutz / Infografik Globus 3181 vom 20.11.2009
20.11.09   (134)
dpa-Globus: Treibhausgase: die Motoren der Erderwärmung
Die Grafik informiert über den Anstieg der Treibhausgas-Konzentrationen in der Atmosphäre von 1750 bis 2007: Kohlendioxid (CO2) um 37 %, Methan (CH4) um 156 %, Distickstoffoxid (N2O) um 19 %, die FCKW waren früher nicht vorhanden. Hauptursache für die steigende CO2-Konzentration in der Atmosphäre ist einerseits die Verbrennung fossiler Brennstoffe, wie Öl, Kohle und Gas, bei der CO2 freigesetzt wird. Andererseits sinkt durch fortschreitende Abholzung von Wäldern und durch veränderte Landnutzung die Fähigkeit von sog. "CO2-Senken" (Wälder, Pflanzen, landwirtschafte Nutzflächen, übrige Biosphäre), CO2 zu binden, so dass sich immer mehr CO2 in der Atmosphäre anreichert. Der Anstieg der Konzentration von Methan liegt vor allem an der Ausweitung des Reisanbaus und der Rinderhaltung. Methan ist zwar 25 mal klimawirksamer als CO2, wird aber bereits nach 12 Jahren in der Atmosphäre abgebaut. Bei CO2 dagegen werden innerhalb von 30 Jahren etwa die Häflte und weitere 30 % im Verlaufe mehrerer Jahrhunderte aus der Atmosphäre in CO2-Senken (Meere, Biosphäre, Landmassen) überführt. Die restlichen 20 % verbleiben mehrere Jahrtausende in der Atmosphäre. Flourchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) sind sogar 4750-mal so klimawirksam wie CO2, ihre Konzentration in der Atmosphäre sinkt jedoch inzwischen in Folge des Montreal-Protokolls langsam.
 
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| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Fossile Energien |
Meeresspiegelanstieg
Meeresspiegelanstieg; betroffene Staaten und Küstengebiete; Klimawandel, Migration / Infografik Globus 3176 vom 13.11.2009
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13.11.09   (131)
dpa-Globus: Vom Wasser bedroht
Eine der gefährlichsten Folgen der globalen Erwärmung ist der Anstieg des Meeresspiegels, voraussichtlich bis zu 100 cm am Ende des 21.Jahrhunderts. Weite Küstenbereiche werden überflutet und durch Stürme, Küstenerosion oder Versalzung können Menschen dort nicht mehr leben. Nach Einschätzung der UN ist mit Millionen von sog. "Klima-Flüchtlingen" zu rechnen. Manche flache Inselstaaten in der Südsee werden auf Dauer im Meer versinken. Die Infografik listet die am stärksten betroffenen Staaten mit Küstengebieten bis maximal 10 m über dem Meeresspiegel.
 
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| Klimawandel | Wasser |
Nabucco-Pipeline
Nabucco-Pipeline FR-Infografik
Text/ Großansicht
02.11.09   (127)
FR-Infografik: Nabucco-Erdgaspipeline
Die geplante 3300 km lange Erdgas-Pipeline soll ab 2014 Erdgas aus der Kaspi-Region und Mittelasien nach Österreich bringen, wo es in die bestehenden Gasnetze eingespeist wird. Das auf 8 Milliarden Kosten veranschlagte Projekt stockt immer noch, da es bisher  keine festen Lieferverträge für die geplanten 30 Millionen Kubikmeter Gas gibt. Aufgrund erster inoffizieller Gespräche Irans mit Firmen des Nabucco-Konsortiums keimt die Hoffnung, dass Iran nach Lösung des Atomstreits zu einem der großen Gaslieferländer für Nabucco werden könnte. Iran verfügt über die zweitgrößten bekannten Erdgasvorkommen nach Russland, das mit der South-Stream-Pipeline in Konkurrenz zu Nabucco treten will.
  
Die Grafik ist eingebettet im Artikel "Teheran bietet sich als Partner an" [FR 02.11.09]

| Erdgas | Fossile Energien | Energieabhängigkeit |
Hunger-Afrika
Atomüll-Endlager Gorleben: FR-Infografik
Text/ Großansicht
23.10.09   (125)
FR-Infografik: Hunger in Afrika
Am Horn von Afrika hungern Millionen Menschen mehr als sonst, da es seit Monaten nicht mehr geregnet hat und die Ernte infolge von Wassermangel verdorben ist. An den versiegenden Wasserstellen kommt es immer häufiger zu Konflikten und Kämpfen unter den Nomaden. Die Region wurde zwar immer wieder von Dürren heimgesucht, die jetzige ist jedoch nach Einschätzung von Experten eine Jahrhundertdürre infolge der Klimaerwärmung.
Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) schätzt den Bedarf an Nothilfe auf 300 Mio US-Dollar, hat jedoch nur 24 Mio zur Verfügung.
In der Landkarte Südeuropas/Afrikas sind die Länder hinsichtlich ihrer Ernährungslage unterschiedlich gefärbt: von dunkelrot (gravierend: z.B. Tschad, Äthiopien, Eritrea, Kongo) über rot (sehr ernst: z.B.Kenia, Tansania, Mosambik), hellrot (ernst: z.B. Sudan, Nigeria, Namibia) bis blassrot (mäßig: z.B. Marokko, Südafrika) sowie beige (wenig problematisch: z.B. Magreb-Länder), blau (Industrieland: z.B. Portugal, Spanien) und weiß (keine Angaben: z.B. Somalia).
  
Die Grafik ist eingebettet im Artikel "Mord am Wasserloch" [FR 23.10.09]

| Hunger | Wasser | Klimawandel |
Atommüll-Endlager-Gorleben
Atomüll-Endlager Gorleben: FR-Infografik
Großansicht [FR]
20.10.09   (124)
FR-Infografik: Planung für das Endlager in Gorleben
Die Untersuchung, ob der Salzstock in Gorleben geeignet ist als Endlager für Atommüll, begann bereits im Jahr 1979, wurde aber im Jahr 2000 durch den "Atomkonsens" gestoppt. Die Umweltminister Trittin und Gabriel versuchten vergeblich, weitere Standorte erkunden zu lassen, da der Salzstock in Gorleben inhomogen, teils zerklüftet und von Rissen sowie gipshaltigen Schichten durchzogen ist. Seine Eignung als Endlager war daher unter Experten von Anfang an umstritten. Nachdem aufgedeckt wurde, dass Gutachten auf Weisung der Regierung Kohl manipuliert wurden, um Gorleben als geeignet erscheinen zu lassen, ist der Streit um die Endlagerung des Atommülls neu entfacht worden. Die neue Regierung setzt dennoch wieder auf Gorleben, wo bereits 1,5 Mrd. € in die Erkundung und den Ausbau der unterirdischen Infrastruktur zur Aufnahme radioaktiven Atommülls investiert wurden.
  
Die Grafik ist eingebettet im Artikel "Milliarden im Salz" [FR 20.10.09]

| Atomenergie | Atomausstieg | CASTOR |
Oekostrom
Strom aus erneuerbare Energien; Ökostrom; Stromerzeugung; Windenergie, Biomasse; Wasserkraft; biogener Anteil des Abfalls; Photovoltaik; Geothermie / Infografik Globus 3032 vom 03.09.2009
03.09.09   (105)
dpa-Globus: Strom aus erneuerbaren Energien
Der Anteil des Ökostroms an der Bruttostromerzeugung stieg von 3,4 % in 1990 auf 15,1 % in 2008. Vergleich der installierten Leistung in GW im Jahr 1990 und 2008: Windenergie 40 | 40.400; Biomasse: 222 | 22.518; Wasserkraft: 17.000 | 21.300; biogener Anteil des Abfalls: 1200 | 4.543; Photovoltaik: 1 | 4.000; Geothermie: 0 | 18.
 
=> Bezug der Infografik    Großansicht zeitweise in Galerie   

| Ökostrom | Windenergie | Biomasse | Wasserkraft | Solarenergie | Geothermie |
Wasser-Fußabdruck
Wasserverbrauch; virtuelles Wasser; Wasser-Fußabdruck Deutschlands / Infografik Globus 2993 vom 13.08.2009
13.08.09   (112)
dpa-Globus: Deutschlands Wasser-Fußabdruck
Laut WWF-Studie "Der Wasser-Fußabdruck Deutschlands" beträgt der Wasserverbrauch Deutschlands pro Jahr rund 160 Mrd. m³ Wasser (mehr als das dreifache Volumen des Bodensees), das sind täglich 5.288 Liter Wasser pro Einwohner. Davon werden lediglich 124 Liter direkt (z.B.Waschen, Kochen) genutzt. Die beiden mit Abstand größten Posten im Wasserverbrauch entfallen auf Agrarprodukte: Importe 61,9 m³; Inland: 55,7 m³, zusammen also fast 3/4 des gesamten Wasserverbrauchs. Darin einbezogen ist auch das sog. "virtuelle Wasser", also Wasser, das bei der Herstellung eines Produkts verdunstet, verschmutzt oder verbraucht wird.
 
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| Wasser | Nahrung | Konsum & Produktion | Eine-Welt |
CCS-CO2-Pipeline-RWE
CO2-Pipeline: Landkarte des Trassenverlaufs, Großansicht beim BUND
CO2-Pipeline: Trassenverlauf bei Eurosolar
14.05.09   (74)
BUND-Landkarte: Trassenverlauf der geplanten RWE-CO2-Pipeline
Der Energiekonzern RWE plant ein 400 MW  CCS-Versuchskraftwerk bei Hürth im Rheinischen Braunkohlerevier in der Nähe von Köln. Von dort soll ab 2014/15 das abgeschiedene Treibhausgas CO2 mittels Pipeline nach Schlweswig-Holstein gepumpt werden, wo es in unterirdisch auf Dauer gelagert werden soll. Aus Anlass der Bundesratssitzung am 15.05.09, in der der CCS-Gesetzentwurf beraten wird, publiziert der BUND eine Landkarte, derzufolge die Trasse westlich am Ruhrgebiet vorbei über Lingen und Oldenburg westlich an Hamburg vorbei nach Stadum/ Hörup (nördlich von Husum) verlaufen soll. Laut Eurosolar verläuft die Trasse dagegen viel weiter östlich durch dichtbesiedeltes Gebiet: durch die Region Wuppertal nach Norden in den Ennepe-Ruhr-Kreis, über die Region Hagen, südöstlich an Dortmund vorbei über Unna, Hamm, Warendorf nach Niedersachsen. RWE wollte den Trassenverlauf auf taz-Anfrage nicht bestätigen: Es gebe verschiedene noch zu prüfende Varianten. Gespräche mit Planungsbehörden liefen jedoch bereits.
Umweltschützer kritisieren, dass der CCS-Gesetzentwurf auf die Gesundheitsrisiken für Lebewesen durch Leckagen bei der Pipeline kaum eingeht und die aufwändige CCS-Infrastruktur zum erheblichen Teil vom Steuerzahler bezahlt werden muss. Laut BUND gibt der CCS-Gesetzentwurf der CO2-Speicherung den Vorrang und verhindert dadurch auf Dauer die dringend notwendige Nutzung der Kavernen als Druckluftspeicher zum Zwischenspeichern von Ökostrom, insbesondere vom hohen aber schwankenden Windstromaufkommen in Norddeutschland und künftig von Off-Shore-Windparks in der Nord- und Ostsee.
  
BUND: Presseinformation    Landkarte des Trassenverlaufs

| CCS | Sequestrierung | Treibhausgase | Kohle |
Erdgas-Nabucco-Pipeline

08.05.09   (73)
Tagesschau: Landkarte: Trassenverlauf der Nabucco-Erdgas-Pipeline
In die Landkarte ist der geplante Verlauf der Nabucco-Pipeline rot eingezeichnet. Die Trasse der Erdgas-Pipeline schließt in Erzurum (Ost-Türkei) an die Südkaukasus-Pipeline an und verläuft über Bulgarien, Rumänien und Ungarn nach Österreich. Die Trasse ist 3300 km lang, wird rund 8 Mrd. € kosten und soll ab etwa 2013 in der Anfangsphase rund 10 Mrd. m³ Gas pro Jahr aus der Kaspi-Region nach Mittel- und Westeuropa transportieren. Unklar ist jedoch, ob die maximale Kapazität von 31 Mrd. m³ Gas pro Jahr jemals ausgelastet werden kann, da mögliche Lieferländer wie Aserbaidschan, Turkmenistan Erdgas alternativ nach Russland, China und Indien exportieren könnten. Probleme gibt es auch mit der Türkei als Transitland und bei der Finanzierung der Pipeline.
  
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel "EU schließt Abkommen mit Gas-Lieferländern" [tagesschau 8.5.09]

| Erdgas | Energieabhängigkeit |
Atommüll-Endlager-Gorleben
 Atommüll-Endlager Gorleben / Infografik Globus 2495 vom 05.12.2008
05.12.08   (25)
Globus-Infografik: Das geplante Atommüll-Endlager Gorleben
Das Atommüll-Problem ist immer noch nicht gelöst: Der vorhandene und künftig noch anfallende Atommüll muss über Millionen Jahre sicher gelagert werden. Die 1979 begonnende Erkundung des Salzstocks in Gorleben wurde im Zuge der Vereinbarung zum Atomausstieg ab 2000 bis 2010 storniert. Während die Befürworter (u.a. Wirtschaftsministerium) den Salzstock in Gorleben für die Endlagerung hochradioaktiven Mülls für geeignet einschätzen, halten die Kritiker den Salzstock für geologisch nicht stabil genug und verweisen auf Wassereinbrüche im Versuchsendlager Asse II, deren Bekanntwerden ab Juni 2008 die Atommüll-Kontroverse neu entfachten. Sie fordern daher eine bundesweite Suche nach geeigneten Lagerstätten.
=> Daten der Infografik/ Großansicht

| Atomenergie | Atomausstieg | CASTOR | Müll/Recycling |
Atommüll
Atommüll: denzentrale Zwischenlager bei AKW; zentrale Zwischenlager, Morsleben, Asse, Konrad, Gorleben / Infografik Globus 2284 vom 15.08.2008
Großansicht / Daten
15.08.08   (9)
Globus-Infografik: Wohin mit dem Atommüll?

Die Globus-Grafik informiert über die

  • dezentralen Zwischenlagern bei 13 Standorten von Atomkraftwerken für abgebrannte Brennelemente
  • zentralen Zwischenlager für hochradioaktiven Atommüll an 4 Standorten
  • Endlager an 4 Standorten
  => Daten der Infografik / Großansicht

| Atomenergie | Atomausstieg | Müll/Recycling |
Primärenergie-PEV-2007
Weltprimärenergieverbrauch 1982 bis 2007: BP Statistical Review of World Energy
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Juni 08   (5)
BP-Statistik: Weltweiter Primärenergieverbrauch 1982 bis 2007
Angaben in Millionen Tonnen Öläquivalent (1 Mtoe = 41,868 PJ)
Der Primärenergieverbrauch* stieg im gesamten Zeitraum an: von rund 6600 Mtoe in 1982 auf rund 11100 Mtoe 2007. Wasser- und Kernkraft wuchsen in den letzten 10 Jahren vergleichsweise wenig, Erdöl etwas mehr, am stärksten Erdgas und Kohle.
Quelle: BP Statistical Review of World Energy, Juni 2008 (Datenstand: 31.12.07)
Infos: Überblick/ Zusammenfassung [deutschebp.de]
Dokument: Download [pdf, 6,3 MB, deutschebp.de]  
Die Grafik befindet sich auf S. 42 des Reports. Eine Tabelle auf  S.41 listet den Primärenergieverbrauch* von diversen Ländern weltweit, gegliedert nach Regionen,
sowie in der Summe weltweit: Angaben für 2007 in Mtoe :
Primärenergie
Erdöl
Kohle
Erdgas
Kernenergie
Wasser
Gesamt
3952,8
3177,5
2637,7
622,0
709,2
11099,3
Anteil in %
35,6 %
28,6 %
23,8 %
5,6 %
6,4 %
100 %*

*Achtung: Im BP-Statistical Review werden grundsätzlich nur die kommerziell im großen Maßstab gehandelten Energieträger erfasst. Ausgeschlossen bleiben daher Brennstoffe wie z.B. Holz, Torf  oder tierische Exkremente, obwohl sie in manchen armen Ländern eine große Rolle spielen. Außer Wasserkraft bleiben auch alle weiteren erneuerbaren Energien (Windkraft, Geothermie, Solarenergie, Biomasse) unberücksichtigt.

| Primärenergie | Fossile Energien | Erneuerbare | Atomenergie | Erdöl | Erdgas | Kohle | Energiemix |

Erneuerbare_Energien-2004
Erneuerbare Energien: weltweiter Energieverbrauch  2004 / Infografik Globus 1382 vom 18.05.2007
18.05.07   (78)
dpa-Globus: Energiequelle Natur
Weltweiter Verbrauch von Energie 2004 aus erneuerbaren Quellen:
weltweit insgesamt 16,8 TWh (= Milliarden kWh),   davon in:
Region
gesamt
Biomasse/Abfälle
Wasserkraft
Sonstige
Asien (ohne China):
4,8 TWh
92 %
4 %
4 %
OECD-Länder
3,7 TWh
53 %
35 %
12 %
Afrika
3,3 TWh
97 %
3 %
0,3 %
China
2,9 TWh
88 %
12 %
0 %
Lateinamerika
1,6 TWh
62 %
36 %
1 %
Schwellenländer
0,48 TWh
35 %
64 %
4 %
Naher Osten
0,04 TWh
32 %
43 %
24 %

Stand: Ende 2004;    Quelle:  BMU / IEA      

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| Erneuerbare | nachhaltige Energie |
CO2-Endlager
CCS -  CO2-Speicherung in tief liegenden geologischen Formationen:  Grafik Großansicht
31.03.07   (305)
IPCC: CCS - CO2-Speicherung in tief liegenden geologischen Formationen
Der IPCC (Weltklimarat) stellt in der Infografik vier Möglichkeiten zur CO2 Endlagerung im Untergrund vor:
1) CO2-Einpressung in ausgebeutete Öl- und Gaslagerstätte
2) CO2-Einpressung in Öl- und Gaslagerstätte kombiniert mit Gasliftförderung
3) Tiefe Salzlagerstätte  a) an Land (onshore)  b) unter dem Meeresgrund (offshore)
4) CO2-Einpressung in Kohlelagerstätte kombiniert mit Gasliftförderung von Methan
  
Großansicht der Grafik: S.9 in: CCS in the IPCC Fourth Assessment [IPCC 31.03.07]

| CCS | Sequestrierung | Treibhausgase | Erdöl | Erdgas | Kohle | Fossile Energien | Kipp-Punkte |
Treibhausgase-EU-2005
Treibhausgase in der EU im  Jahr 2005, Veränderung gegenüber 1990 / Infografik Globus 1251 vom 16.03.2007
16.03.07   (77)
dpa-Globus: Treibhausgase in der EU im Jahr 2005
Emissionen der 6 wichtigsten vom Menschen verursachten Treibhausgase*
im Jahr 2005 in Mio Tonnen CO2-Äquivalent /Veränderung bzgl. 1990 in %:
Deutschland 994/-19,2; Großbritannien 658/-14,0; Italien 584/+12,3; Frankreich 563/-1,4; Spanien 442/+53,8; Polen 387/-15,8; Niederlande 220/+3,2; Belgien 150/+2,3; Tschechien 148/-24,5; Griechenland 137/+25,4; Österreich 94/+19,2; Ungarn 85/-30,6; Portugal 84/+39,5; Finnland 70/-1,9; Irland 70/+25,8; Schweden 69/-4,9; Dänemark 64/-7,7; Slowakei 52/-28,5; Estland 21/-50,2; Litauen 21/-59,1; Slowenien 20/-0,9; Luxemburg 14/+11,4; Lettland 11/-58,2; Zypern 9/+49,0; Malta 3/+45,8.  
* Kohlendioxid, Methan, Lachgas, Perfluorierte Kohlenwasserstoffe, Fluorkohlenwasserstoffe, Schwefelhexafluorid 
Quelle: DIW  Berlin

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| Treibhausgase |
Primärenergie 2005
Primärenergie 2006: AGEB-Berechnung
Quelle:
Arbeitsgemeinschaft
Energiebilanzen
(AGEB)

20.12.06   (295)
AGEB: Primärenergie und Energiemix 2005 und 2006 in Deutschland
(1) Primärenergieverbrauch 2006 in MtSKE
(2) Primärenergieverbrauch 2005 in MtSKE
(3) Anteil an der gesamten Primärenergie 2006 in %
(4) Anteil an der gesamten Primärenergie 2005 in %
(1)
(2)
(3)
(4)
2006
2005
2006 %
2005 %
Mineralöl
176,2
175,8
35,7
36,1
Erdgas
112,6
110,9
22,8
22,7
Steinkohle
64,0
62,9
13,0
12,9
Kernenergie
62,3
60,7
12,6
12,4
Braunkohle
53,7
54,5
10,9
11,2
Wasser/ Wind
6,4
5,9
1,3
1,2
Sonstige
18,4
16,9
3,7
3,5
Summe
493,6
487,6
100,0
100,0


| Primärenergie | Energiemix | Erdöl | Erdgas | Kohle | Atomenergie | Windenergie | Wasserkraft |


erstellt: 20.07.18/zgh
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