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Daten/Statistiken Kyoto-Protokoll / Klimaschutzabkommen Anfangsjahr Vorjahr 2009 Folgejahr Endjahr

Anzahl: 6

CDM-Projekte
Clean-Development-Mechanism (CDM)-Projekte; Emissionshandel; Emissionsrechtehandel; Entwicklungsländer  / Infografik Globus 3210 vom 04.12.2009
04.12.09   (154)
dpa-Globus: Entwicklungshilfe für das Klima
Für den Klimaschutz ist es egal, wo auf der Erde Treibhausgase eingespart werden, wichtig ist nur wie viel. Deshalb ist es sinnvoll, die Treibhausgase dort zu reduzieren, wo es am preiswertesten ist, so in ärmeren Ländern, die sich z.B. keine energieeffiziente Technologien leisten können oder wollen. Das Kyoto-Protokoll sieht daher sog. Clean-Development-Mechanism (CDM)-Projekte vor, mit denen Industrieländer Treibhausgase in ärmeren Ländern einsparen und sich als eigenen Beitrag zur Treibhausgas-Reduktion anrechnen dürfen. Deutschland fördert insgesamt 180 CDM -Projekte, darunter 63 in China und 40 in Indien.
 
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| CDM | Emissionshandel | Kyoto-Protokoll | Treibhausgase |
Treibhausgase-2007
Treibhausgasbilanz, Länder des Kyoto-Protokolls und USA 2007 / Infografik Globus 3180 vom 13.11.2009
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13.11.09   (130)
dpa-Globus: Klimabilanz von Ländern des Kyoto-Protokolls im Jahr 2007
Der Treibhausgas-Ausstoß der Industrieländern ist im Jahr 2007 um 3,9 % im Vergleich zu 2006 gestiegen, obwohl das Kyoto-Protokoll eine Reduktion um 5,2 % im Durchschnitt der Jahre 2008 bis 2012 (1.Verplichtungsperiode) im Vergleich zu 1990 verlangt. Bei den meisten Staaten zeichnet sich aufgrund ihrer Treibhausgasemissionen 2007 (Ist) ab, dass sie ihre Kyoto-Vorgabe (Soll) deutlich verfehlen werden, ausgenommen die Staaten Osteuropas, die aufgrund ihres wirtschaftlichen Niedergangs nach Auflösung des Ostblocks ab 1990 deutlich weniger emittiert haben.
Werden die westlichen Industriestaaten anhand der Differenz  Soll - Ist sortiert, so ergibt sich folgende Rangfolge:
Top5 (besser als Kyoto-Vorgabe): Schweden (+13,1); Frankreich  (+ 5,3); Großbritannien (+ 4,8); Belgien (+ 0,8); Deutschland (+ 0,3).
Flop5 (schlechter als die Kyoto-Vorgabe): Spanien (-38,5); Kanada (- 33,2); Österreich (- 24,3); USA (- 23,8); Australien (-22,0).
 
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| Treibhausgase | Kyoto-Protokoll | Treibhauseffekt | Klimawandel |
Klimaschutz-
Finanzierung
Klimaschutz-Finanzierung: iwd-Grafik
12.11.09   (132)
iwd-Grafik: Klimaschutz: Woher das Geld kommen könnte
Der Klimawandel schreitet voran, Maßnahmen zur Treibhausgas-Reduktion wie auch zur Anpassung an die Folgen der globalen Erwärmung werden immer dringlicher. Die EU-Kommission rechnet bis 2020 mit jährlichen Kosten von 175 Mrd. € weltweit, falls die 2 °C-Schwelle nicht überschritten werden soll. Zur Finanzierung werden unterschiedliche Modelle und Bemessungsgrundlagen für jene Staaten diskutiert, die die Kosten tragen sollen, allen voran die Industriestaaten, u.a.: BIP; Treibhausgas-Ausstoß in einem bestimmten Jahr, z.B.2006; kumulierte Treibhausgase-Emissionen z.B. 1950 - 2005; oder eine globale CO2-Steuer, ggf. mit einem Freibetrag von 1,5 bis 2 Tonnen CO2. Je nach Modell variieren die veranschlagten Kosten (in Mrd. €), z.B.: USA: 64 - 88; EU15: 52 - 75; Deutschland: 12 - 19; Japan: 15 - 22; Kanada: 6 - 9; Norwegen: 0,5 - 2. Sollen die erforderlichen 175 Mrd. € alleine über eine CO2-Steuer finanziert werden, fallen Kosten in der Größenordung von 10 € an, z.B. im Jahr 2005: 175 Mrd. € / 15,2 Mrd.tCO2 = 11,51 €/ tCO2.
  
Die iwd-Grafik befindet sich auf S.7 der iwd-Ausgabe 46/2009 (1,7 MB)

| Klimawandel | Treibhausgase | Emissionshandel | Kyoto-Protokoll | 2 °C - Schwelle |
CO2-Budgets
2°C-Leitplanke: WBGU-Grafik
Großansicht/ Daten
11.11.09   (143)
WBGU: Nationale CO2-Budgets zur Einhaltung der 2°C-Schwelle
Soll die 2 °C-Schwelle bei der globalen Erwärmung nicht überschritten werden, dürfen nach Berechnungen des WBGU weltweit kumuliert von 2010 bis 2050 nur noch 750 Mrd. Tonnen (Gt) CO2 (Globalbudget) emittiert werden.Wird die Weltbevölkerung im Jahr 2010 von ca. 6,9 Mrd.(G) Menschen als Referenzgröße gewählt, ergeben sich jährlich pro Kopf rund 750Gt / 6,9G /40 = 2,72 t. Für Deutschland mit einer Bevölkerung von 82,2 Mio (M) ergibt sich ein nationales Budget von ca. 750 Gt/ 6,9G. * 82,2 M = 8,93 Gt. Bleibt der aktuelle Jahresausstoß (2008: 0,91 Gt) konstant, wäre das Nationalbudget bereits nach 10 Jahren ausgeschöpft (Reichweite R=10). In der Tabelle werden die entsprechenden Daten für die USA (R=6), China (R=24), Indien (R=88) und Burkina Faso (R=2892) zusammengestellt.
Die extrem kurzen Reichweiten bei den Industriestaaten und China zeigen, dass diese Staaten ihren CO2-Ausstoß sehr schnell und drastisch reduzieren müssen. In einer Übergangszeit könnten die sog. flexiblen Mechanismen des Kyoto-Protokolls (Emissionshandel, CDM-Projekte, Joint Implementation) den Industriestaaten ermöglichen, einen Teil ihrer CO2-Einsparung z.B. in Indien und China zu realisieren und dadurch ein wenig Zeit zu gewinnen. Ohne Emissionshandel müssten die Industrieländer ihren CO2-Ausstoß pro Kopf  im Durchschnitt bereits 2025 auf Null bringen, mit Emissionshandel müsste er bis 2050 auf etwa 1 Tonne reduziert werden.
  
Die Tabelle ist eingebettet in das Factsheet 3/2009  [pdf, 372 KB, WBGU]

| Treibhausgase | Klimawandel | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle | Kyoto-Protokoll | Emissionshandel | CDM | WBGU |
CO2-Emissionspfade
WBGU-Sondergutachten 2009: Budgetansatz
01.09.09   (104)
WBGU: Pro-Kopf-CO2-Emissionspfade 2010 bis 2050
In seinem Sondergutachten 2009 leitet der WBGU aus dem 2 °C-Ziel ein globales CO2-Budget von 750 Mrd. Tonnen CO2 bis 2050 ab und entwickelt dazu Szenarien, wie der weltweite CO2-Ausstoß entsprechend gesenkt werden kann, wobei drei Ländergruppen anhand ihres CO2-Ausstoßes pro Kopf unterschieden werden:
Gruppe 1 (vor allem Industrieländer) : > 5,4 t ; Gruppe 2  (vor allem Schwellenländer ): 2,7 - 5,4 t;  Gruppe 3  (vor allem Entwicklungsländer): < 2,7 t.
Die Pro-Kopf-Emissions-Pfade werden a) ohne  und b) mit Emissionshandel berechnet, so dass sich insgesamt 6 Kurven ergeben. Bis 2020 muss z.B. die Gruppe 1 ihren CO2-Ausstoß von derzeit etwa 12 t auf rund a)  4 t   bzw. b)  8 t  senken, wobei im Falle b) davon ausgegangen wird, dass die Gruppe 1 ihr Budget durch den Emissionshandel um 75 % erhöhen kann. Bis 2050 muss der CO2-Ausstoß gesenkt werden auf a) 0 t ;  b) 1 t. Deutschland (wie auch viele andere Industrieländer) muss seine CO2-Emissionen bis 2020 halbieren, wobei mindestens 35 % Reduktion im eigenen Land und der Rest in Kooperation mit Entwicklungsländern (Emissionshandel, CDM) zu leisten ist.
 
Die Grafik findet sich auf Seite 32 in: Sondergutachten 2009 [2,5 MB]

| Treibhausgase | 2 °C - Schwelle | Emissionshandel | CDM | Kyoto-Protokoll | WBGU |
Umweltthemen
Umweltthemen-EU-Klimapolitik: iwd-Grafik 2009-11
12.03.09   (56)
iwd-Grafik: Umweltthemen: Was die Wirtschaft umtreibt
Das Umweltexperten-Panel des IW Köln befragte im Janur 2009 190 Umweltexperten (2/3 aus Betrieben, 1/3 aus Wirtschaftsverbänden), welche Umweltthemen aus ihrer Sicht aktuell besonders wichtig sind, wobei 13 Themen zur Auswahl standen (Anteile in %):
Klimapolitik in DE/ EU 26,3; Energieeffizienz 22,1; REACH-Umsetzung 11,6; Post-Kyoto-Prozess 11,6; Erneuerbare Energien 6,3; Ökodesign-Richtlinie 4,7; Abfall-/Kreislaufwirtschaft 4,7; Ökologische Industriepolitik 4,2; Feinstaub/ Stickoxyde 2,1; Umweltgesetzbuch 2,1; Sonstige Themen 4,3.
Die iwd-Grafik befindet sich auf S. 8 der iwd-Ausgabe 09/09 (911 KB)

| Energieeffizienz | Klimawandel | Treibhausgase | Kyoto-Protokoll | Erneuerbare | Feinstaub | Natur & Umwelt |
  

erstellt: 19.08.18/ zgh Kyoto-Protokoll / Klimaschutzabkommen Anfangsjahr Vorjahr 2009 Folgejahr Endjahr

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