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Daten/Statistiken Waffen/ Rüstung Anfangsjahr Vorjahr 0 Folgejahr Endjahr

Anzahl: 101

Atomsprengköpfe
Welt 2019|2014
Das atomare Auf- und Abrüsten | Statista
17.06.19    (1381)
Statista: Das atomare Auf- und Abrüsten
Die Infografik vergleicht anhand von SIPRI-Daten die Anzahl nuklearer Sprengköpfe der Jahre 2019|2014 der neun Atommächte (Rangfolge gemäß Anzahl 2019):
RU 6500|8000; US 6185|7300; FR 300|300; CN 290|250; UK 200|225; PK 160|110; IN 140|100; IS 90|80; KP 30|7⟩.
Da Russland und die USA stark und Großbritannien etwas abgerüstet haben, sank die Anzahl insgesamt von 16.372 auf 13.865 (-15,3%). SIPRI sieht allerdings keine nachhaltige atomare Abrüstung, weil alle Atomstaaten, vor allem Russland und die USA, ihre Arsenale modernisieren.

Statista: Infotext  Infografik 

| Atomwaffen | Konflikte |
Verteidigungsausgaben
NATO 2018
 Globus Infografik 13213
24.05.19    (1362)
dpa-Globus 13213: Verteidigungsausgaben der NATO-Staaten
Die Verteidigungsausgaben der NATO (in G$) sind von 2011 bis 2015 laufend gesunken und danach wieder gestiegen: 2016|911,1 G$, 2017|917,1; 2018: 987,5. Die Grafik listet die Top10-Staaten im Jahr 2018 (Ausgaben absolut in G$):
US 684; UK 62; FR 51; DE 50; IT 25; CA 21; TR 14; ES 14; NL 13; PL 12⟩ Tabelle.
Laut NATO-Beschluss aus dem Jahr 2014 sollen die Mitgliedsstaaten bis 2024 mindestens 2% vom BIP aufwenden. Im Durchschnitt leistet die NATO mit 2,36% bereits deutlich mehr, was aber vor allem an den USA liegt, die sowohl beim Anteil an den NATO-Ausgaben (69,3%) als auch relativ zum BIP (3,4%) mit extremen Abstand an der Spitze liegen. Neben den USA erfüllen weitere sechs Staaten das 2%-Ziel: Top10 (% vom BIP):
US 3,4; GR 2,2; UK 2,2; EE 2,1; PL 2,1; LV 2,0; LT 2,0; RO 1,9; FR 1,8; HR 1,7⟩ Excel-Tabelle.
Außer Griechenland und den Staaten im Osten Richtung Russland (Baltikum, Polen, Rumänien) liegen die Staaten in Europa weit unter 2 % (z.B. DE 1,23) mit Ausnahme Großbritanniens (Atommacht, Vetomacht) mit 2,2%. Frankreich (Atommach,Vetomacht) liegt mit 1,8 % auf Rang 9 nach Rumänien (1,9%).

Quelle: NATO | Infografik  Tabelle/Infos 

| Waffen | Konflikte | BIP |
Hungerkatastrophen
Welt 2018
 Globus Infografik 13127
12.04.19    (1343)
dpa-Globus 13127: Hunger weltweit
2018 litten 113 Millionen (M) Menschen unter akutem Hunger in 53 Ländern, darunter die Top8 (M):
YE 15,9; CD 13,1; AF 10,6; ET 8,1; SY 6,5; SD 6,2; SS 6,1; NG 5,3⟩ Tabelle.
Hauptauslöser der Hungersnöte (Anteil in %): Kriege/Konflikte 65; Klima (u.a. Dürren, Überschwemmungen, Tropenstürme) 26; Wirtschaftskrisen 9.

Quelle: FAO, FSIN | Infografik  Tabelle/Infos 

| Hunger | Konflikte | Klimawandelfolgen |
Militärausgaben
NATO 2018
Was die NATO-Staaten fürs Militär ausgeben | Statista
03.04.19    (1339)
Statista: Was die NATO-Staaten fürs Militär ausgeben
Aus Anlass der Gründung der NATO vor 70 Jahren am 4.4.1949 informiert die Grafik über die Verteidigungsausgaben von 28 NATO-Mitgliedern (ohne Island) im Jahr 2018. Von insgesamt 1013 G$ entfallen 70% auf die USA, mit großem Abstand folgen ⟨UK 6,1%; FR 5,1; DE 5,0; CA 2,1; TR 1,5⟩, zusammen 90%.
Die NATO verfolgt das Ziel, bis 2024 mindestens 2 % vom BIP aufzuwenden, was 2018 sieben Staaten erreicht haben: ⟨US 3,5%; GR 2,3; UK 2,1; EE 2,1; PL 2,0; LT 2,0; LV 2,0⟩. Deutschland z.B. liegt mit 1,2% deutlich darunter und wird aktuell immer wieder von US-Präsident Trump aufgefordert, seine Ausgaben zügig zu steigern (spon), was in Deutschland aber umstritten ist.

Statista: Infotext  Infografik 

| Konflikte | Waffen |
Konflikte/Kriege
Welt 2018
 Globus Infografik 13069
15.03.19    (1329)
dpa-Globus 13069: Kriege 2018
Laut HIIK gab es 2018 weltweit 372 Konflikte, davon wurden 213 gewaltsam ausgetragen, 16 mit der Intensität eines Krieges. Im Vergleich zum Vorjahr deeskalierten einige Kriege in Asien, Europa, Subsahara-Afrika, Myanmar, Ukraine, DR Kongo und Südsudan. Drei Konflikte intensivierten sich dagegen (Sinai-Halbinsel; Afrin in Syrien; Türkei vs. PKK) bis zum Krieg, 13 weitere wurden in etwa mit gleicher Intensität weitergeführt.

Quelle: HIIK | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Konflikte | Eine-Welt | Globale Agenda 21 | 2030-Agenda |
Waffenhandel
Welt 2014-2018
 Globus Infografik 13071
15.03.19    (1315)
dpa-Globus 13071: Der internationale Waffenhandel
Laut einer neuen SIPRI-Studie ist das Gesamtvolumen des Waffenexports im 5-Jahreszeitraum 2014-2018 im Vergleich zum 5-Jahreszeitraum 2009-2013|2004-2008 um 8%|23% gewachsen.
Top10-Länder beim Anteil am Waffenexport von 2014-2018 (%):
US 36, RU 21, FR 7, DE 6, CN 5, UK 4, ES 3, IL 3, IT 2, NL 2⟩.
Auf die Top5|10 entfallen 75|90% des Weltexports an Waffen.
Top10-Länder beim Anteil am Waffenimport von 2014-2018 (%):
SA 12; IN 9,5; EG 5,1; AU 4,6; CN 4,2; AE 3,7; IQ 3,7; KR 3,1; VN 2,9⟩.
Auf die Top5|10 entfallen 36|53% des Weltimports an Waffen.

Quelle: SIPRI | Infografik  Serie  Kontext 

| Waffen | Konflikte |
Internetfreiheit
Welt 2018
So frei ist das Internet | Statista
11.03.19    (1316)
Statista: So frei ist das Internet
Laut der Studie Freedom on the Net 2018 war das Internet im Erhebungszeitraum vom 01.06.17 bis 31.05.18 nur in 15 von 65 untersuchten Ländern frei, dagegen in 20 unfrei, darunter China mit dem Projekt Goldener Schild - auch "Great Firewall" genannt in Anlehnung an "Great Wall of China" - und Russland mit der gleichen Tendenz zum "eigenen" Internet, abgeschottet vom Rest der Welt, was auch weiteren Ländern attraktiv erscheint. In der Weltkarte sind die Staaten nach 4 Kategorien gefärbt:
 frei: u.a. CAUSARUKFRDEEEHUZAAUNZ
teilweise frei: u.a.: MXCOBRMALYINKR
 unfrei: u.a.: VETREGSDETSAIRRUCN
 nicht erfasst: viele Länder in Lateinamerika, Afrika, Skandinavien

Statista: Infotext  Infografik 

| Eine-Welt | Globale Agenda 21 | Konflikte | Indikatoren |
Atomsprengköpfe
Welt 2014|2018
Das atomare Auf- und Abrüsten | Statista
28.02.19    (1318)
Statista: Das atomare Auf- und Abrüsten
Die Infografik vergleicht die Anzahl nuklearer Sprengköpfe weltweit (SIPRI-Schätzung) in den Jahren 2014|2018: insgesamt 16.372|14.465, die Gesamtzahl ist also seit 2014 gesunken, dagegen in Indien und Nordkorea gestiegen, wie die Rangfolge zeigt:
RU 8000|6850; US 7300|6450; FR 300|300; CN 250|280; UK 225|215; PK 110|145; IN 100|135; IL 80|80; KP 7|15⟩.

Statista: Infotext  Infografik 

| Atomwaffen |
Militärausgaben
US CN RU 1992-2017
China holt bei Militärausgaben auf  | Statista
01.02.19    (1285)
Statista: China holt bei Militärausgaben auf
Die Infografik zeigt die Entwicklung der Militärausgaben (in G$, % vom BIP) der USA, China und Russland von 1992 bis 2017 anhand von SIPRI-Daten (xls). Die Ausgaben der USA liegen im gesamten Zeitraum mit großem Abstand weit oben und schwanken zwischen ca. 400 und 770, zuletzt (2017) 609,8 (3,1%). Die Ausgaben Chinas sind stetig gestiegen von anfangs 12,4 auf zuletzt 228,2 (1,9%). Die Ausgaben Russlands fielen zunächst von anfangs 41 auf das Minimum 14 (1998) und stiegen dann kontinuierlich auf zuletzt 66,3 (4,3%).

Statista: Infotext  Infografik 

| Waffen | Konflikte |
Menschenhandel
Welt 2016
Menschenhandel Welt 2016 Globus Infografik 12960
18.01.19    (1272)
dpa-Globus 12960: Handelsware Mensch
Weltweit wurden 2016 rund 25000 Opfer von Menschenhandel entdeckt, davon (%):
Frauen 49, Mädchen 23, Männer 21, Jungen 7.
Der untere Teil der Grafik zeigt, zu welchen Anteilen Frauen, Mädchen, Männer und Jungen betroffen sind von sexueller Ausbeutung, Zwangsarbeit, Organentnahme und Sonstigem. Sexuelle Ausbeutung dominiert bei Frauen (83% ) und Mädchen (72), Zwangsarbeit bei Männern (82) und Jungen (50). Die Organentnahme findet nur bei Männern statt und ist mit einem Anteil von 1% vergleichsweise gering Tabelle.

Quelle: UNODC | Infografik  Tabelle/Infos 

| Frauen | Kinderarbeit | Globale Agenda 21 | Eine-Welt | Konflikte |
Terrorismusopfer
Welt 1970-2017
Terrorismus_Welt 1970-2017: Globus Infografik 12910/ 21.12.2018
21.12.18    (1248)
dpa-Globus 12910: Terrorismus in der Welt
Die Anzahl der Todesopfer durch Terroranschläge stieg von 1970|159 unter starken Schwankungen auf das Allzeithoch 2014|34.149 und fiel danach auf zuletzt 2017|18.370. Für die meisten Anschläge weltweit ist die IS-Miliz verantwortlich. Ihre Schwächung ist der Hauptgrund für den starken Rückgang der Opferzahlen seit 2014. Die 5 Staaten mit den meisten Terroropfern 2017 (k): ⟨IQ 4,0; AF 3,2; SY 1,8; SO 1,6; NG 1,4⟩ Tabellenansicht.
Der verheerenste Anschlag 2017 war das Selbstmordattentat am 14.10.17 in Mogadischu durch die Terrorgruppe Al-Shabaab mit 587 Toten.

Quelle: Global Terrorism Database | Infografik-Bezug  Tabelle/Infos 


| Terrorismus | Konflikte |
Schusswaffenopfer
Welt 2016
Schusswaffenopfer_Welt 2016: Globus Infografik 12899/ 21.12.2018
21.12.18    (1235)
dpa-Globus 12899: Opfer von Schusswaffen
Weltweit starben 2016 rund 251k Menschen* durch Schusswaffen, davon: Mord 64%, Selbstmord 27, unbeabsichtige Todesfälle 9.
Top10 Anzahl (k): ⟨BR 43,2; IN 26,5; MX 15,4; CO 13,3; VE 12,8; PH 8,0; GT 5,1; RU 4,4; AF 4,1; DE 1,2⟩Tabellenansicht.
In Relation zur Bevölkerungsgröße (Tote pro hk) ergibt sich eine andere Rangfolge:
SV 39,2; VE 39,7; GT 32,3; CO 25,9; GL 25,9; HN 22,5; VG 21,3; BR 19,4; JM 18,1; PR 17,1⟩Tabellenansicht.
* Schätzungen; ohne Opfer durch Krieg, Konflikte, Terrorismus und Exekutionen

Quelle: American Medical Association  | Infografik-Bezug    Tabelle/Infos 


| Waffen |
Fragile States Index
FSI 2018
 Globus Infografik 12894
14.12.18    (1233)
dpa-Globus 12894: Stabile und fragile Staaten 2018
Der Fragile States Index (FSI) bewertet bei 178 Ländern die Gefahr zu kollabieren anhand von 12 Faktoren (u.a. wirtschaftliche Entwicklung, Gesundheitssystem, Braindrain, Konflikte, Menschenrechte). In der Weltkarte sind die Staaten von dunkelrot (sehr fragil) bis dunkelgrün (sehr stabil) eingefärbt. Die fragilsten (hoher FSI) bzw. stabilsten (niedriger FSI) Staaten sind:
SS 113,4; SO 113,2; YE 112,7; SY 111,4; CF 111,5; CD 110,7⟩
LU 20,8; IS 20,7; IE 20,3; DK 19,8; CH 19,2; NO 18,3; FI 17,9⟩ Tabellenansicht.
Deutschland (Rang 167) wird in 6 Kategorien (u.a. Menschenrechte, öffentliche Dienste) mit „exzellent“ bewertet. Nur "durchschnittlich" waren "gruppenbezogene Missstände", wie z.B. Diskriminierung und ethnische Gewalt sowie "Flüchtlinge".
  
Quelle: The Fund for Peace: Pressemitteilung  Report | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Armut & Reichtum | Nahrung | Globale Agenda 21 | Konflikte | 2030-Agenda | Indikatoren |
Wasserkonflikte
Welt 1990-2017
Wasserkonflikte_Welt 1990-2017: Globus Infografik 12887/ 14.12.2018
14.12.18    (1232)
dpa-Globus 12887: Konfliktstoff Wasser
Die Grafik listet die Anzahl gewaltsamer Konflikte im Zusammenhang mit der Wassernutzung von 1990 bis 2017. Nach dem Zischenhoch 1999|19 fiel die Anzahl unter Schwankungen auf das Zwischentief 2009|7 und stieg danach abrupt an auf 2012|42. Mit 73 Konflikten markiert 2017 das Allzeithoch mit deutlichem Abstand zur Vergangenheit.
Wasserressourcen/-systeme können
a) Auslöser von Konflikten sein, z.B. starben 2018 in Mali 8 Menschen bei Kämpfen zwischen Viehzüchtern und Landwirten um den Zugang zu Wasser und Weideflächen;
b) als Waffe eingesetzt werden, z.B. vergiftete 2017 in Somalia eine militante Gruppe Brunnenwasser;
c) absichtlich zerstört werden, z.B. wurde 2018 in der Ukraine die Donetsk Filterstation angegriffen, wobei fünf Angestellte angeschossen wurden und der Betrieb tagelang eingestellt werden musste: rund 350.000 Menschen waren von Wassermangel betroffen.

Quelle: Pacific Institute  | Infografik-Bezug   


| Wasser | Konflikte | Ressourcenkonflikte |
Ängste
DE 2018
Ängste_DE: Globus Infografik 12691/ 07.09.2018
07.09.18    (1176)
dpa-Globus 12691: Die größten Ängste der Deutschen
Die Politik von US-Präsident Donald Trump und ihre Folgen bereiten den Deutschen am meisten Angst (69%). Es folgen Ängste im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise (63%) und vor der Überforderung von Politikern (61%). Terrorismus (59%), in den vergangenen Jahren auf Rang 1, liegt nun auf Platz 5. Unter den insgesamt 16 gelisteten Ängsten rangiert z.B. der Klimawandel mit seinen gravierenden Folgen erst auf Platz 11, was möglicherweise auch daran liegt, dass die repräsentative Umfrage vom 8. Juni bis 18. Juli 2018 stattfand, als die Folgen der diesjährigen Hitzewelle und Dürre (historische Ernteeinbußen; Waldbrände) vielen Menschen noch nicht so bewusst waren.

Quelle: R+V Versicherung     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    


| Bevölkerung | Migration | Terrorismus | Naturkatastrophen | Chemikalien | Klimawandelfolgen | Gesundheit | Konsum & Produktion | Konflikte |
Atommächte
Welt 2018
Atommächte_Welt 2018: Globus Infografik 12553/ 29.06.2018
29.06.18    (1137)
dpa-Globus 12553: Atommächte
Die Anzahl der Nuklearwaffen weltweit ist zwar von 2010|22.600 kontinuierlich gefallen auf 2018|14.465, aber laut SIPRI werden die 9 Atommächte auf absehbare Zeit nicht auf Nuklearwaffen verzichten, denn sie modernisieren aktuell ihre Arsenale oder haben dies angekündigt. China hat die Zahl der Atomwaffen sogar von 270 auf 280 erhöht.
Rangfolge: ⟨RU 6850; US 6450; FR 300; CN 280; GB 215; PK 140-150; IN 130-140; IL 80; KP 10-20⟩ Tabellenansicht.
Die Daten stammen teils aus öffentlichen Quellen (z.B. Regierungsangaben), teils hat SIPRI: sie geschätzt: bei Nordkorea z.B. aus der in einem Forschungsreaktor produzierten Menge an Plutonium.

Quelle: SIPRI     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 


| Atomwaffen | Atomwaffensperrvertrag |
Waffenexporte
DE 2017
 Globus Infografik 12557
29.06.18    (1134)
dpa-Globus 12557: Deutschlands Waffenexporte
Der Wert (G€) der Rüstungsexporte Deutschlands sank zunächst laufend von 2007|1,51 auf das Bereichstief 2012|0,95 (Ausreisser 2010|2,12), danach stieg er unter starken Schwankungen auf das Bereichshoch 2017|2,65.
Top10-Abnehmerländer 2017(M€): ⟨DZ 902; EG 638; QA 351; KR 212; SA 110; SG 82; TR 62; RO 40; ID 36; CZ 25⟩ Tabellenansicht.
  
Quelle: Bundesregierung  Infografik-Bezug  Tabelle/ Infos  Kontext 

| Waffen |
Global-Peace-Index
Welt-2018
Global-Peace-Index_Welt-2018: Globus Infografik 12534/ 15.06.2018
15.06.18    (1120)
dpa-Globus 12534: Globaler Frieden
Der Weltfriedensindex (Global Peace Index (GPI)) berechnet den Grad der Friedfertigkeit eines Staaten mittels 23 Einzelindikatoren aus drei Gruppen: Konflikte im In- und Ausland, gesellschaftliche Sicherheit, Militarisierung. Beim Weltfriedensindex 2018 werden 163 Staaten bewertet. An der Spitze liegen [,|staat; IS, NZ, AT, PT, DK]. Das Schlusslicht bilden [,|staat; SO, IQ, SS, AF, SY] Tabellenansicht xls-Tabelle.
Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Friedfertigkeit in 71|92 Staaten erhöht|verringert. Deutschland liegt unverändert auf Rang 17. Es zählt mit den USA, China, Frankreich und Russland zu den größten Waffenexporteuren (zusammen 75 % aller Waffenexporte).

Quelle: Globaler Friedensindex     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    

| Konflikte | Globale Agenda 21 |
OPCW
OPCW: Globus Infografik 12451/ 11.05.2018
11.05.18    (1100)
dpa-Globus 12451: Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen
In der Weltkarte sind die 192 Vertragsstaaten der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) grün gefärbt, die Nicht-Mitglieder (Ägypten, Nordkorea, Südsudan) rot und Israel (ohne Ratifizierung) orange. Die OPCW überprüft die Einhaltung der Chemiewaffenkonvention von 1997, bietet technische Hilfe bei der Vernichtung von C-Waffen und kontrolliert ihre Zerstörung.

Quelle: OPCW     Infografik-Bezug  


| C-Waffen |
Konflikte, Kriege
Welt 2017
 Globus Infografik 12462
11.05.18    (1096)
dpa-Globus 12462: Kriege 2017
Laut HIIK gab es 2017 weltweit 385 Konflikte, davon wurden 222 gewaltsam ausgetragen, 20 mit der Intensität eines Krieges. 6 Kriege werden als neu eingestuft: 4 in Subsahara-Afrika, 2 in Asien/ Ozeanien.
Am meisten betroffen ist weiterhin die Subsahara-Region, besonders die Zentralafrikanischen Republik, wo seit 2012 durch die Kämpfe zwischen der Rebellenallianz Ex-Séléka und christlichen Anti-Balaka-Gruppen mindestens 1000 Menschen getötet und ca. 1,1 Millionen vertrieben wurden. In Europa verzeichnet das HIIK weiterhin den Krieg in der Ukraine seit 2014.

Quelle: HIIK | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Konflikte | Globale Agenda 21 |
Todesurteile, Hinrichtungen
Welt 2017
Todesurteile, Hinrichtungen_Welt 2017: Globus Infografik 12437/ 04.05.2018
04.05.18    (1092)
dpa-Globus 12437: Todesurteile und Hinrichtungen 2017
In der Weltkarte sind die Länder mit Hinrichtungen schwarz und solche mit Todesurteilen grau gefärbt. Das Land mit den mit Abstand meisten Exekutionen ist China: Amnesty International (AI) schätzt die Zahl auf mehrere Tausend. Offzielle Zahlen liegen nicht vor, da China seine Hinrichtungen als Staatsgeheimnis behandelt. Laut AI wurden 2017 mindestens 993 Menschen in weiteren 22 Ländern hingerichtet, 39 weniger als im Vorjahr. Nach China sind die 9 Länder mit den meisten Hinrichtungen (Mindestzahl):
IR 507; SA 146; IQ 125; PK 60; EG 35; SO 24; US 23; JO 15; SG 8⟩ Tabellenansicht.
2017 wurden mindestens 2591 Menschen zum Tode verurteilt,deutlicher weniger als im Vorjahr mit einem Rekordhoch von 3117 Todesurteilen.

Quelle: Amnesty International (AI)     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    


| Konflikte | Globale Agenda 21 | Eine-Welt |
Israel-Palästina
1947-2017
Israel-Palästina_1947-2018: Globus Infografik 12433/ 27.04.2018
27.04.18    (1090)
dpa-Globus 12433: Israel und die Palästinenser
Aus Anlass der Ausrufung Israels als unabhängiger Staat durch Ben Gurion vor 70 Jahren (14.05.1948) stellt die Infografik die Entwicklung des ehemaligen Mandatsgebiets Palästina in 4 Stationen dar: (1) 1947: Teilungsplan der UNO: Jüdischer Staat, Arabischer Staat, internationaler Sonderstatus; (2) 1949: nach dem Unabhängigkeitskrieg: Israel mit geteiltem Jerusalem; (3) 1967: nach dem Sechstagekrieg: annektierte Gebiete: Golanhöhen, Westjordanland, Sinai; (4) 2017: Israel, palästinensische Autonomiegebiete (Gazastreifen, Westjordanland mit jüdischen Siedlungen)

Quelle: University of Central Arkansas   McMaster University   Jewish Virtual Library   Isrealisches Außenministerium       Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   


| Konflikte |
Migrationsströme
Welt 2017
Migrantenströme_Welt 2017: Globus Infografik 12361/ 23.03.2018
23.03.18    (1066)
dpa-Globus 12361: Weltweite Wanderungsströme
Im Jahr 2017 haben weltweit 258 M Menschen ihre Heimat verlassen (2000|173; 2010|220). In der Weltkarte sind die Hauptmigrationsströme (Summe: 241 M) innerhalb (Binnenwanderung) und zwischen den Regionen (Auswanderung) eingetragen. Die jeweils drei größten Ströme sind (M):
Binnen: Asien 63; Europa 41; Afrika 19.
Extern: Lateinamerika -> Nordamerika 26; Asien -> Europa 21; Asien -> Nordamerika 17
  
Quelle: Int. Migration Report 2017  Infografik-Bezug   Tabelle/ Infos    xlsx


| Migration | Bevölkerung | Konflikte | Eine-Welt |
Verteidigungsausgaben
NATO 2017
Verteidigungsausgaben_NATO-2017: Globus Infografik 12335/ 09.03.2018
09.03.18    (1053)
dpa-Globus 12335: Verteidigungsausgaben der Nato-Staaten
Die Ausgaben der NATO fielen ab 2011 kontinuierlich auf 2015|895 G$ und stiegen danach auf zuletzt 2017|946 G$, darunter die Top10 (%): ⟨US 72,2%; GB 5,8; FR 4,7; DE 4,5; IT 2,4; CA 2,1; TR 1,3; ES 1,3; PL 1,1; NL 1,0⟩. Tabellenansicht
Die NATO hat sich 2014 das Ziel gesetzt, bis 2024 mindestens 2 % vom BIP für Verteidigung aufzuwenden. Im Durchschnitt wurden 2017 sogar 2,4% erreicht, die europäischen Staaten lagen aber im Durchschnitt mit 1,47 % deutlich unter 2% und nur 5 darüber, wie das Ranking zeigt:
US 3,6; GR 2,3; GB 2,1; EE 2,1; RO 2,0; PL 2,0⟩ bis ⟨ES 0,92; BE 0,91, LU 0,44⟩ Tabellenansicht.
Deutschland liegt mit 1,2 % auf Rang 17 von 28 erfassten Staaten (ohne Island).
  
Quelle: NATO     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    

| Waffen | Konflikte |
Korruptionsindex
CPI 2017
 Globus Infografik 12322
02.03.18    (1049)
dpa-Globus 12322: Korruption weltweit
Transparency International berechnet jährlich aus Expertenbefragungen den Korruptionswahrnehmungsindex (engl. Corruption_Perceptions_Index (CPI)), der die wahrgenommene Korruption in Wirtschaft, Politik und Verwaltung abbilden soll. Der CPI 2017 umfasst 180 Länder, die gemäß ihres CPI-Wertes (0 bis 100) in 10 Kategorien von "nicht korrupt" bis "höchstgradig korrupt" eingeteilt werden und in der Weltkarte von dunkelgrün bis dunkelrot gefärbt sind. Werden die Staaten nach CPI-Wert sortiert, entsteht folge Rangfolge: ⟨NZ 1, DK 2, FI 3, NO 3, CH 3, DE 12, US 16⟩ ... ⟨YE 175, SD 175, AF 177, SY 178, SS 179, SO 180⟩ Tabelle.
Deutschland liegt zum dritten Mal in Folge auf Rang 12.

Quelle: Transparency International CPI2017 | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Transparency | Globale Agenda 21 | Eine-Welt | Konflikte |
Kinder in
Konfliktgebieten
Welt-2016
Kinder_in_Konfliktengebieten-2016: Globus Infografik 12308/ 23.02.2018
23.02.18    (1043)
dpa-Globus 12308: Kinder in Konfliktgebieten
Laut der Studie "Krieg gegen Kinder" der Kinderrechtsorganisation Save the children lebten im Jahr 2016 357 Millionen (M) Kinder weltweit (ca. 1/6) in Konfliktgebieten (1995: 200 M).
Die 6 schwersten Verbrechen in bewaffneten Konflikten sind: (1) Tötungen und Verstümmelungen, (2) Einsatz beim Militär oder in bewaffneter Gruppe, (3) sexuelle Gewalt, (4) Entführungen, (5) Angriffe auf Schulen und Krankenhäuser, (6) kein Zugang zu humanitärer Hilfe.
Die zehn gefährlichsten* Länder sind: SY  AF  SO  YE  NG  SS  IQ  CD  SD  CF Tabellenansicht
* gemessen an 9 Indikatoren, u.a. der Häufigkeit jedes der o.g. 6 schweren Verbrechen und der Konfliktintensität.

Quelle: Save the children     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   


| Kinder/Jugendliche | Kindersoldaten | Konflikte |
Terrorismus-Index
Welt-2016
Terrorismus-Index_Welt-2016: Globus Infografik 12130/ 01.12.2017
01.12.17    (993)
dpa-Globus 12130: Am stärksten von Terrorismus betroffen
Die Denkfabrik "Institute for Economics and Peace" bewertet jährlich den Einfluss von Terrorismus in 130 Ländern mit dem "Global Terrorism Index" (GTI). Er wird berechnet aus drei Anzahlen (terroristischer Vorfälle, Todesopfer, Verletzte) und den verursachten wirtschaftlichen Auswirkungen. In der Weltkarte sind die Länder gemäß ihres GTI nach 6 Kategorien gefärbt. Im Jahr 2016 starben weltweit 25.673 Menschen, 13 % weniger als 2015 und 22 % weniger als 2014. Die zehn Staaten mit den meisten Toten waren: [IQ 9765; AF 4574; SY 2102; NG 1832; PK 956; SO 740; TR 658; YE 641; LY 376; IN 340] Tabellenansicht.
Für die meisten Anschläge war die IS-Miliz verantwortlich, auch in Europa: 2016 verursachten 630 Terroranschläge insgesamt 826Tote.

Quelle: Institute for Economics and Peace     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Terrorismus | Konflikte |
Atomrüstung
Welt-2017
Atomrüstung-Welt-2017: Globus Infografik 11847/ 07.07.2017
07.07.17    (945)
dpa-Globus 11847: Atomare Rüstung
Anfang 2017 besaßen 9 Länder zusammen geschätzte 14.935 Nuklearwaffen, darunter 4.150 einsatzbereite: RU 7000; US 6800; FR 300; CN 270; GB 215; PK 130-140; IN 120-130; IL 80; KP 10-20. Tabellenansicht
Laut SIPRI gibt es derzeit keine Anzeichen dafür, dass die Atommächte in absehbarer Zukunft auf Nuklearwaffen verzichten. Alle Atommächte seien dabei, ihre Arsenale zu modernisieren. Mitte der 1980er Jahre gab es rund 70.000 Atomwaffen. Gegenüber 2016 ist die Zahl um 460 zurückgegangen.

Quelle: Sipri     Infografik-Großansicht      Tabelle/ Infos   

| Atomwaffen | Atomwaffensperrvertrag | Sicherheitsrat |
Binnenflüchtlinge
Welt-2016
Binnenflüchtlinge-Welt-2016: Globus Infografik 11824/ 30.06.2017
30.06.17    (944)
dpa-Globus 11824: Flüchtlinge im eigenen Land
Ende 2016 betrug die Zahl der Binnenflüchtlinge (Internal Displaced Persons (IDP)) infolge von Konflikten (Gewalt, Unterdrückung, Krieg) 40,3 Millionen (M), fast doppelt so viele wie im Jahr 2000 und 6,9 M mehr als 2015, darunter 6,6 M im Hochrisikobereich (high-risk contexts), vor allem in Syrien und Subsahara Afrika, wo die Dem.Rep.Kongo besonders betroffen ist. Die Liste der 24 Staaten mit den meisten konfliktbedingten Binnenflüchtlingen beginnt mit [CO 7,2; SY 6,3; SD 3,3; IQ 3;  CD 2,2] und endet mit [LY 0,3; CI 0,3; CY 0,3; ET 0,3; GT 0,3]. Tabellenansicht
Hinzu kommen 24,2 M neue Binnenflüchtlinge infolge von Naturkatastrophen (u.a. Stürme, Überschwemmungen, Erdbeben).

Quelle: IDMC     Infografik-Großansicht      Tabelle/ Infos 

| Migration | Konflikte | Naturkatastrophen |
Flüchtlinge
Welt-2016
Flüchtlinge-Welt-2016: Globus Infografik 11810/ 23.06.2017
23.06.17    (940)
dpa-Globus 11810: Flüchtlinge weltweit
Ende 2016 zählte das UNHCR weltweit 66,5 Millionen (M) Flüchtlinge, 0,3 M mehr als 2015, darunter 40,3 | 22,5 M Binnen- | Auslands-Flüchtlinge plus 2,8 M, die einen Asylantrag stellten. Die Haupt-Herkunfts- bzw. Aufnahmeländer der Auslandsflüchtlinge waren [SY 5,5 MAF 2,5; SS 1,4; SO 1,0] bzw. [TR 2,9 MPK 1,4; LB 1,0; IR 1,0] Tabellenansicht
Pro Einwohner beherbergte der Libanon die meisten Flüchtlinge: 169 pro 1000.

Quelle: UNHCR     Infografik-Großansicht      Tabelle/ Infos   

| Migration | Konflikte |
Global Peace Index
Welt-2017
Weltfriedensindex-2017: Globus Infografik 11779/ 09.06.2017
09.06.17    (937)
dpa-Globus 11779: Globaler Frieden
Der Weltfriedensindex (Global Peace Index (GPI)) versucht, den Grad der Friedfertigkeit eines Staaten zu berechnen mittels Indikatoren aus 3 Gruppen: Konflikte im In- und Ausland, gesellschaftliche Sicherheit, Militarisierung. Beim Weltfriedensindex 2017 wurden 23 Indikatoren verwendet und 163 Staaten bewertet. An der Spitze liegen [ISNZPTATDK]. Das Schlusslicht bilden [YESSIQAFSY]. Tabellenansicht
Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Friedfertigkeit bei 93|68 Staaten erhöht|verringert.
Top5 Auf-|Absteiger: CFLKKHPTDJ    |   ETBISAMLLS.
Die USA wurden um 11 Plätze auf Rang 114 abgestuft, vor allem wegen wachsender Ungleichheit, mehr Korruption und schwindender Pressefreiheit. Deutschland liegt auf Rang 16 (wie Vorjahr).
 
Quelle: Institute for Economic and Peace     Infografik-Großansicht      Tabelle/ Infos 

| Konflikte | Terrorismus | Indikatoren |  | Globale Agenda 21 |
Aufklärungsquote
DE-2016
Straftaten-Aufklärungsquote-DE-2016: Globus Infografik 11741/ 19.05.2017
19.05.17    (921)
dpa-Globus 11741: Den Tätern auf der Spur
Die Aufklärungsquote von Straftaten in Deutschland* insgesamt schwankt seit Jahren zwischen 53,1 % und 56,3 %; 2016 betrug sie 56,2 %. Über 90 % lag die Quote bei folgenden Strafttaten: Erschleichung von Leistungen 99,1; Mord und Totschlag 94,6; Rauschgiftdelikte 93,6, Verstoß gegen das Waffengesetz 93,1. vorsätzliche Körperverletzung 91,1; Ladendiebstahl 90,6.
Weit unterdurchschnittlich ist die Aufklärungsquote bei massenhaften Straftaten, u.a. PKW-Diebstahl 25,1; Sachbeschädigung 24,8; Computer-Datenabgriff 23,1; Wohnungseinbruch 16,9; Straßenkriminaliät 16,3; Fahrraddiebstahl 8,8; Taschendiebstahl 6,4. Tabellenansicht
* Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) erfasst nur Fälle, die bekannt geworden sind. Außerdem gilt ein Fall schon als aufgeklärt, wenn mindestens ein dringend Tatverdächtiger ermittelt wurde, unabhängig davon, ob er später angeklagt oder verurteilt wird.
  
Quelle: Bundeskriminalamt     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Bevölkerung | Konflikte | Indikatoren |
Militärausgaben
Welt 2004-2016
 Globus Infografik 11704
28.04.17    (909)
dpa-Globus 11704: Militärausgaben weltweit
Die Militärausgaben weltweit (G$) sind von 2004|1315 auf den Höchstwert 2011|1700 gestiegen und dann wieder etwas gefallen auf das Zwischentief 2014|1664. Zuletzt stiegen sie wieder leicht auf 2016|1688.
Top10 Staaten (Anteil an den weltweiten Ausgaben in %): US 36,3; CN 12,8; RU 4,1; SA 3,8; IN 3,3; FR 3,3; GB 2,9; JP 2,7; DE 2,4KR 2,2 Tabelle.
Den stärksten Anstieg bzw. Rückgang verzeichnete die Region Asien/Ozeanien (+4,6 %) bzw. Zentralafrika/Karibik (- 9,1 %). In Nordamerika sind die Militärausgaben erstmals seit 2010 wieder gestiegen (+ 1,7 %), in Deutschland um + 2,9 % im Vergleich zu 2015.

Quelle: SIPRI | Infografik  Tabelle/Infos  Serie  Kontext 

| Waffen | Konflikte | Globale Agenda 21 |
Pressefreiheit
Welt-2016
Pressefreiheit-Welt-2016: Globus Infografik 11697/ 28.04.2017
28.04.17    (908)
dpa-Globus 11697: Pressefreiheit
Jährlich erstellt Reporter ohne Grenzen eine Rangliste der Presse- und Informationsfreiheit in 180 Ländern. Top5- bzw. Flop5-Staaten 2016: [NO; SE; FI; DK; NL] bzw. [CN; SYTM; ER; KP] Tabellenansicht.
In der Weltkarte sind die Länder nach 5 Kategorien von dunkelgrün (gute Lage) bis dunkelrot (sehr ernste Lage) eingefärbt. Zur besten Kategorie zählen die skandinavischen Länder, Belgien, Niederlande, Irland, Neuseeland und auch Deutschland (Rang 16). Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Lage in knapp 2/3 der 180 Länder verschlechtert, weil auch in an sich demokratisch verfassten Ländern die Überwachung durch Geheimdienste ausgebaut und gleichzeitig Journalisten zunehmend angegriffen sowie Whistleblower verstärkt bedroht und verfolgt werden.

Quelle: Reporter ohne Grenzen     Infografik-Großansicht      Tabelle/ Infos    

| Konflikte | Eine-Welt | Globale Agenda 21 | Indikatoren |
Todesurteile-Hinrichtungen
Welt-2016
Todesurteile-Hinrichtungen-Welt-2016: Globus Infografik 11683/ 21.04.2017
21.04.17    (904)
dpa-Globus 11683: Todesurteile und Hinrichtungen 2016
In der Weltkarte sind die Länder mit Hinrichtungen schwarz und solche mit Todesurteilen grau gefärbt. Das Land mit den bei weitem meisten Exekutionen ist China: Amnesty International (AI) schätzt die Zahl auf mehrere Tausend. Offzielle Zahlen liegen nicht vor, da China seine Hinrichtungen als Staatsgeheimnis behandelt. Laut AI wurden 2016 mindestens 1032 Menschen in weiteren 22 Ländern hingerichtet, 602 weniger als im Vorjahr. Nach China sind die 9 Länder mit den meisten Hinrichtungen (Mindestzahl): IR 567;  SA 154;  IQ 88;  PK 87;  EG 44;  US 20;  SO 14;  MY 9;  BD 10. Tabellenansicht 
Die USA (Rang 7) waren seit 2006 zum ersten Mal nicht unter den Top5, weil laut AI u.a. Chemikalien für die Giftspritzen knapp wurden, denn immer mehr Pharmahersteller verweigerten die Lieferung von Produkten, die für Hinrichtungen oder Folter verwendet werden können und die deshalb einem EU-Export-Verbot unterliegen.
  
Quelle: Amnesty International     Infografik-Großansicht      Tabelle/ Infos    

| Konflikte | Menschenrechte | Eine-Welt | Globale Agenda 21 |
Kriege 2016
 Globus Infografik 11671
13.04.17    (899)
dpa-Globus 11671: Kriege 2016
Im Jahr 2016 verzeichnete das Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung (HIIK) insgesamt 402 Konflikte, 226 davon wurden gewaltsamausgetragen. Besonders betroffen war die Subsahara-Region: in 8 der 48 Staaten gab es gewaltsame Auseinandersetzungen und Anschläge mit hohen Opferzahlen. Zwei neue Kriege kammen 2016 hinzu, weitere 16 wurden mit gleicher Gewalt wie im Vorjahr ausgetragen. In Europa wird der Krieg in der Ukraine als einziger hochgewaltsamer Konflikt weiter geführt.

Quelle: HIIK | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Konflikte |
Waffenhandel
Welt 2012-2016
 Globus Infografik 11589
02.03.17    (878)
dpa-Globus 11589: Der internationale Waffenhandel
Anteile der größten Exporteure bzw. Importeure am Welthandel mit konventionellen Großwaffen 2012 bis 2016 in %.
Ex: ⟨US 33; RU 23; CN 6; FR 6; DE 6; GB 5; ES 3; IT 3; UA 3; IL 2; NL 2⟩.
Im: ⟨IN 13; SA 8; AE 5; CN 5; DZ 4; TR 3; AU 3; IQ 3; PK 3; VN 3; EG 3⟩ Tabelle.
Deutschland lieferte Waffen an insgesamt 60 Länder (Top3: KR GR US), darunter 28 % an europäische Staaten

Quelle: SIPRI  Tabelle/Infos  | Infografik  Serie  Kontext 

| Waffen | Konflikte |
Verteidigungsausgaben
NATO-Staaten 2016
Verteidigungsausgaben-NATO-2016: Globus Infografik 11582/ 24.02.2017
24.02.17    (873)
dpa-Globus 11582: Verteidigungsausgaben der Nato-Staaten
Nachdem die Verteidigungsausgaben der NATO-Staaten* im Zeitraum 2011 bis 2015 kontinuierlich gesunken sind, stiegen sie 2016 erstmals wieder an auf 918,3 Milliarden Dollar (G$) (2,43 % vom BIP). Top10 Staaten bei den Ausgaben: US 664,1 G$; GB 60,3; FR 43,6; DE 40,7; IT 21,9; CA 15,4; TR 11,6; ES 11,1; PL 9,3; NL 9,0. Tabellenansicht
2014 hatte die Nato beschlossen, bis 2024 mindestens 2 % vom BIP für Verteidigung aufzuwenden. Der bisher realisierte Anteil liegt bei vielen Staaten deutlich darunter, wie die Top10 Liste zeigt: US 3,61 %; GR 2,38; BG 2,21; EE 2,16; PL 2,00; FR 1,78; TR 1,56; NO 1,54; LT 1,49; RO 1,48. Tabellenansicht
Deutschland lag mit 1,19 % auf Rang 15.
* 27 von 28 Nato-Staaten: ohne Island (keine Daten)
  
Quelle: NATO     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    

| Waffen | Konflikte |
Fragile-Staaten-Index
Welt-2016
Fragile_Staaten-2016: Globus Infografik 11533/ 03.02.2017
03.02.17    (867)
dpa-Globus 11533: Fragile Staaten 2016
In der Weltkarte sind die Staaten im Hinblick auf ihren "Fragile States Index" von dunkelgrün (sehr stabil) bis dunkelrot (sehr fragil) eingefärbt. Der Index bewertet die Gefahr eines Landes zu kollabieren ("gescheiterter Staat") anhand von 12 Bereichen (u.a.: Flüchtlinge; Menschenrechte; innere Konflikte; Diskriminierung; ethnische Gewalt; öffentliche Dienste; Gesundheitssystem; Armut; Abwanderung von Fachkräften (Braindrain)).
Die 5 stabilsten bzw. fragilsten von insgesamt 178 Ländern: [NO 177; FI 178; DK 175; CH 174; DE 165] bzw. [SO 1; SS 2; CF 3; SD 4; YE 4]. Tabellenansicht
Deutschland bleibt auf dem guten Rang 165. Sechs Kategorien, darunter Menschenrechte und öffentliche Dienste, werden mit "exzellent" bewertet, nur durchschnittlich waren "gruppenbezogene Missstände"(u.a.. Diskriminierung, ethnische Gewalt) und "Flüchtlinge".

Quelle: The Fund for Peace     Infografik-Großansicht      Tabelle/ Infos 

| Eine-Welt | Migration | Konflikte | Globale Agenda 21 | 2030-Agenda | Indikatoren |
Rüstungsriesen
Welt-2015
Rüstungsriesen-Welt-2015: Globus Infografik 11432/ 16.12.2016
16.12.16    (846)
dpa-Globus 11432: Rüstungsriesen
Im Jahr 2015 setzten die 100 größten Rüstungskonzerne (ohne China¹) zusammen 371 Mrd. USD mit Rüstungsgütern und Dienstleistungen (u.a. Instandhaltung, Reparatur, Training) um, der fünfte Rückgang in Folge. Die Grafik listet die Top-10 Unternehmen mit ihrem Umsatz in Mrd.² USD: Lockheed Martin 36 (US), Boeing 28 (US), BAE-Systems 26 (GB), Raytheon 22 (US), Northrop 20 (US), General Dynamics 19 (US), Airbus 15 (EU), United Technologies 10 (US), Finmeccanica 9 (IT), L-3 Communications 9 (US).   Auf hinteren Rängen folgen die 3 größten aus DE: 30) Rheinmetall 2,9, 46) ThyssenKrupp 1,9, 85) Krauss-Maffei Wegmann 0,8.
Das Kreisdiagramm zeigt die Top-Anteile der 100 größten Rüstungskonzerne nach Unternehmenssitz (in %): US 56,6;  GB 10,6;  RU 8,1;  FR 5,8;  EU³ 3,5; IT 2,9;  IL 2,1;  KR 1,7;  JP 2,3; DE 1,5;  IN 1,5.
¹ aufgrund mangelnder Datenlage    ² hier auf ganze Mrd. gerundet
³ Unternehmen aus nicht nur einem Land: Airbus GroupMBDA

Quelle: SIPRI         Infografik-Bezug   Kontext 

| Waffen | Konflikte |
Kindersoldaten
Welt-2015
Kinder_in_gewaltsamen Konflikten-Welt-2015: Globus Infografik 11306/ 14.10.2016
14.10.16    (814)
dpa-Globus 11306: Kinder in gewaltsamen Konflikten
Im Jahr 2015 wurden Kinder mindestens in den folgenden 20 Ländern für gewaltsame Konflikte rekrutiert, d.h. sie wurden als Soldaten, Gepäckträger, Boten, Köche, Sexsklaven, Spione und Selbstmordattentäter benutzt: CO  ML  NG  LY  SD  SS  CF  CD  SO  IL  PS  LB  SY  IQ  YE  AF  PK  IN  MM  TH  PH. Tabellenansicht
Die UN werfen 7 staatlichen Armeen oder Regierungstruppen [CD  SD  SS  SO  YE  AF  MM Tabellenansicht] und 51 bewaffneten Gruppen vor, Minderjährige als Soldaten oder für andere Hilfsarbeiten zu rekrutieren.
Kinder gelten als "billigere" Kämpfer als Erwachsene. Sie sind leicht manipulierbar, werden mit Drogen und Alkohol gefügig gemacht, entführt und mit falschen Versprechungen in die Armee gelockt. Das Kinderhilfswek terre des hommes schätzt die Zahl der Kindersoldaten weltweit auf 250.000.

Quelle: UN-Beauftragter für Kinder in bewaffneten Konflikten    Infografik-Bezug

| Kindersoldaten | Kinderrechte | Konflikte |
Flüchtlinge
Welt 1990-2015
Fluechtlinge-Welt1990-2015: Globus Infografik 11163/ 05.08.2016
05.08.16    (788)
dpa-Globus 11163: Weltweit auf der Flucht
Die Grafik zeigt die Entwicklung der Flüchtlingszahlen von 1989 bis 2015, differenziert nach Binnen- und Externflüchtlingen. Die Zahlen stiegen in der Folge des Beginns von drei herausragenden Konflikten jeweils stark an: Balkankonflikt ab 1991 (22,5|19,4), Irakkonflikt ab 2003 (24,6|13,7), "Arabischer Frühling" ab 2011 (26,4|15,2). Vor allem durch den seit 2011 eskalierenden Irakkonflikt stiegen die Zahlen zuletzt auf den bisherigen Höchstwert: 2015 (40,8|21,3).Tabellenansicht 
Besonders betroffen ist Syrien: Von den ursprünglich 21 Millionen (M) Einwohnern sind 11,5 M (55 %) geflohen (6,6 Binnen-|4,9 Externflüchtlinge).

Quelle: IDMC   UNHCR     Infografik-Großansicht     Tabelle/ Infos 

| Migration | Konflikte | Bevölkerung | Globale Agenda 21 |
Flüchtlinge
Welt 2015
Flüchtlinge-Welt-2015: Globus Infografik 11109/ 08.07.2016
08.07.16    (772)
dpa-Globus 11109: Geflüchtet
Im Jahr 2015 flohen weltweit 65,3 Millionen (M) Menschen vor Krieg, Gewalt und Unterdrückung, darunter 40,8 M Binnen-, 21,3 Auslandsflüchtlinge und 3,2 M Asylsuchende. Die Top5 Herkunftsländer sind: Syrien 4,9 M; Afghanistan 2,7; Somalia 1,1; Südsudan 0,8; Sudan 0,6; zusammen 10,1 M, fast die Hälfte aller Flüchtlinge ins Ausland, vor allem in die Nachbarländer, wie die Grafik der Flüchtlingsströme aufschlüsselt. Nur 1,1 M der Flüchtlinge aus diesen 5 Hauptherkunftsländern suchten Sicherheit in weit entfernten Ländern, hauptsächlich in Europa.

Quelle: UNHCR     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Migration | Bevölkerung | Konflikte |
Flüchtlinge
Welt_2015
Flüchtlinge_Welt_2015: Globus Infografik 11100/ 01.07.2016
01.07.16    (771)
dpa-Globus 11100: Flüchtlinge weltweit
Ende 2015 waren laut UNHCR 65,3 Millionen (M) Menschen auf der Flucht, davon 40,8 M Binnen- und 21,3 M Extern-Flüchtlinge sowie 3,2 M Asylanträge. Die Grafik zeigt die Top10-Herkunftsländer in der Weltkarte und die Top10-Aufnahmeländer in der Liste (in 1000):
Herkunft: SY 4873; AF 2666; SO 1123; SS 779; SD 629; CD 541; CF 471; MM 452; ER 411; CO 340. 
Aufnahme: TR 2541; PK 1561; LB 1071; IR 979; ET 736; JO 664; KE 554; UG 477; CD 383; TD 370.
 
Quelle: UNHCR    Infografik-Bezug   Infografik-Großansicht      Tabelle/ Infos 

| Migration | Bevölkerung | Konflikte |
Kleinwaffenexporteure
Welt-2013
 Globus Infografik 11080
24.06.16    (781)
dpa-Globus 11080: Die größten Exporteure von Kleinwaffen 2013
Weltweit wurden 2013 Kleinwaffen, leichte Waffen und deren Munition im Wert von 5.800 Millionen US-Dollar (M$) exportiert. Auf Munition (Rang1: 2.000 M$) folgen Sport-/Jagdwaffen und Pistolen.
Top16 Exporteure (M$): US 1093; IT 644; DE 447BR 387; AT 345; KR 296; TR 231; RU 205; CZ 171; IL 145; BE 141; HR 139; CN 126; CH 107; JP 105; ES 103. Tabellenansicht  
In Deutschland ist insbesondere der Export von Klein- und leichten Waffen gestiegen: von 472 M$ 2012 auf 557 M$ (+18 %).

Quelle: Small Arms Survey  Infografik  Tabelle/Infos  Kontext 

| Waffen | Konflikte |
Flüchtlinge-Welt-2015
Flüchtlinge-Welt-2015
20.06.16    (768)
taz-Grafik: Hier leben die Flüchtlinge
Aus Anlass des Weltflüchtlingstags hat die taz aus Daten des UNHCR-Reports "Global Trends 2015" eine umfangreichen Infografik erstellt zu den Zielländern der insgesamt 65,3 Millionen Flüchtlinge weltweit: Aufnahmezahlen absolut (differenziert in Binnen- und Externflüchtlinge) und relativ zur Gesamtbevölkerung. Berücksichtigt werden dabei Länder mit mindestens 100.000 Flüchtlingen. Daten für alle Länder bieten die umfangreichen xls-Tabellen des UNHCR-Reports.

Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Die Weltgemeinschaft ist gescheitert [taz 20.06.16]

| Migration | Konflikte | Klimawandelfolgen |
Atommächte-2016
Atommächte-2016: Globus Infografik 11078/ 17.06.2016
17.06.16    (770)
dpa-Globus 11078: Atommächte
Die Anzahl der geschätzten Atomwaffen weltweit sank im Zeitraum 2010 bis 2016 von 22600 auf 15395 (darunter 4120 einsatzbereit), die sich anfang 2016 auf 9 Länder verteilen:  RU 7290;  US 7000;  FR 300; CN 260; GB 215; PK 110-130; IN 100-120; IL 80; KP 10. Tabellenansicht
Russland und die USA liegen mit weitem Abstand an der Spitze und verfügen zusammen über mehr als 93 % der Nuklearwaffen. Sie wollen ihre Bestände kostenträchtig modernisieren (USA: 348 Mrd. $ bis 2024). Auch die anderen Atommächte planen neue Atomwaffen, weshalb SIPRI zur Einschätzung gelangt, dass atomare Abschreckung weiter ein Eckpfeiler der Stategien der Atommächte bleibt.

Quelle: Sipri     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Atomwaffen | Atomwaffensperrvertrag | Sicherheitsrat | Konflikte |
Global Peace Index
Welt-2016
Weltfriedensindex-2016: Globus Infografik 11068/ 17.06.2016
17.06.16    (764)
dpa-Globus 11068: Globaler Frieden
Zum zehnten Mal veröffentlicht die Denkfabrik "Institute for Economics and Peace" (IEP) ihren Weltfriedensindex (Global Peace Index (GPI)), in dem andauernde inländische und internationale Konflikte, soziale Sicherheit und Militarisierungsgrad bewertet werden. Im Jahr 2016 wird der Friedenszustand von 163 Ländern anhand von 23 Einzelindikatoren (u.a. Terrorismus, Polizeigewalt, soziale Sicherheit) berechnet. In der Weltkarte sind die Länder gemäß ihres Indexwerts von dunkelblau (sehr hoch) bis hellblau (sehr gering) gefärbt. Die 5 besten / schlechtesten Staaten:
[IS  DK  AT  NZ  PT] / [SO  AF  IQ  SS  SY]. Tabellenansicht
Zwar hat sich der Indexwert in 81 Ländern im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Das Ausmaß der Verschlechterungen in 79 Ländern ist aber so gravierend, dass das weltweite Friedensniveau gesunken ist, vor allem durch wachsenden Terrorismus und höhere politische Instabilität. Besonders betroffen sind Staaten im Nahen Osten und in Nordafrika, allen voran Jemen, Libyen und Bahrain.

Quelle: Insitute for Economic and Peace     Infografik-Bezug   Tabelle/ Infos 

| Konflikte | Terrorismus |
Binnenflüchtlinge
Welt-2015
Binnenflüchtlinge-2015: Globus Infografik 11017/ 20.05.2016
20.05.16    (751)
dpa-Globus 11017: Flüchtlinge im eigenen Land
40,8 Millionen (M) Menschen waren Ende des Jahres 2015 in ihrem eigenen Land auf der Flucht vor Gewalt, Unterdrückung und Krieg, fast 9 M mehr als im Vorjahr. Die Anzahl der Binnenflüchtlinge ist fast doppelt so groß wie die Anzahl der Flüchtlinge ins Ausland. In der Weltkarte sind die Länder im Hinblick auf die Anzahl der Binnenflüchtlinge von dunkelrot ( ≥  3 M) bis gelb (< 0,5 M) eingefärbt. Unter der Weltkarte sind die 30 Länder mit den meisten Binnenflüchtlingen gelistet, hier die Top10: SY 6,6 MCO 6,3; IQ 3,3; SD 3,2; YE 2,5; NG 2,1; SS 1,7; UA 1,7; CD 1,5; PK 1,5. Tabellenansicht

Quelle: IDMC     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Migration | Konflikte | Eine-Welt |
Militärausgaben
Welt 2004-2015
 Globus Infografik 10945
14.04.16    (728)
dpa-Globus 10945: Militärausgaben weltweit 2015
Die weltweiten Militärausgaben (Jahr|Milliarden Dollar) sind von 2004|1386 gestiegen auf das Bereichshoch 2011|1785. Nach leichtem Abfall auf 2013|1754 sind sie zuletzt wieder etwas gestiegen auf 2015|1773.
Top10 Staaten 2015, Anteil an den weltweiten Ausgaben in %: US 35,6; CN 12,8; SA 5,2; RU 4,0; GB 3,3; IN 3,1; FR 3,0; JP 2,4; DE 2,4KR 2,2.Tabelle
Nach Angaben von SIPRI sind die Militärausgaben gestiegen in Zentral- u. Osteuropa, in Asien, Ozeanien und in jenen Nahost-Ländern, zu denen Angaben verfügbar waren. In den USA und Westeuropa sind die Ausgaben weiter gesunken, allerdings schwächer als in den Vorjahren.

Quelle: SIPRI | Infografik  Tabelle/Infos  Serie  Kontext 

| Waffen | Konflikte |
Internationaler-Strafgerichtshof
Internationaler-Strafgerichtshof: Globus Infografik 10925/ 07.04.2016
07.04.16    (718)
dpa-Globus 10925: Der Internationale Strafgerichtshof
Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) wurde am 17.7.1998 als ständiges Gericht mit Sitz in Den Haag gegründet, um vier besonders schwere Verbrechen gegen das Völkerrecht zu verfolgen: Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen und Verbrechen der Aggression. Der IStGH nahm seine Tätigkeit am 1.7.2002 auf. Bisher sind 124 Staaten beigetreten, nicht jedoch u.a. die USA, Russland und China, da diese Staaten verhindern wollen, dass sich ihre Staatsangehörige vor dem IStGH verantworten müssen.
Das erste Urteil des IStGH erging am 10.7.2012 gegen den früheren kongolesischen Milizenführer Thomas Lubanga. Verurteil wurde er zu einer Freiheitsstrafe von 14 Jahren wegen der Rekrutierung und des Einsatzes von Kindersoldaten.
Nicht zu verwechseln ist der IStGH mit dem ebenfalls in Den Haag ansässigen Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien, auch UN-Kriegsverbrechertribunal oder Haager Tribunal genannt.

Quelle: Internationaler Strafgerichtshof   Auswärtiges Amt       Infografik-Bezug  

| Konflikte | Globale Agenda 21 | Eine-Welt | Kindersoldaten | Kinderrechte |
Migration-Ausländer
DE 1954-2015
Migration-DE-2015 / Globus Infografik 10922 vom 01.04.2016
01.04.16    (700)
dpa-Globus 10922: Zu- und Abwanderung von Ausländern
Die Grafik zeigt die Zu-und Abwanderung in DE von 1954 bis 2015. Die Zuwanderung ist 2015 drastisch angestiegen: auf knapp 2 Millionen (M). Bei 0,86 M Abgewanderten ergibt sich ein Wanderungssaldo von 1,14 M, das höchste jemals gemessene, fast doppelt so groß wie im Vorjahr (0,577 M). Hauptgrund dafür ist die starke Zuwanderung von Schutzsuchenden aus Ländern, wo Menschen durch Konflikte, Bürgerkriege und Terrorismus gefährdet sind. In den Jahren vor 2015 fand die Migration hauptsächlich mit anderen EU-Staaten statt.

Quelle: Statistisches Bundesamt       Infografik-Bezug   Serie 

| Ausländer | Migration | Bevölkerung | Konflikte |
Kriege-Konflikte
2015
 Globus Infografik 10870
10.03.16    (706)
dpa-Globus 10870: Kriege 2015
Im Jahr 2015 zählte das HIIK weltweit insgesamt 409 Konflikte, davon wurden 223 gewaltsam ausgetragen. Die Intensität eines Krieges erreichten 19 Konflikte in 16 Regionen, die in der Tabelle gelistet werden Tabellenansicht. Fast 1/4 der Konflikte fanden in Subsahara-Afrika statt. Boko Haram weitete seinen Kampf für ein Kalifat vom Norden Nigerias auf die Nachbarländer Kamerun, Tschad und Niger aus. Rund 12000 Menschen starben in diesem Konflikt, 2,4 Millionen wurden vertrieben.
Im Jahr 2015 kamen 3 neue Kriege hinzu:
Türkei: eskalierender Konflikt: Regierung vs. verbotene kurdische PKK.
Philippinen: schwere Kämpfe: islamistische Rebellengruppe BIFF vs. Regierung.
Südsudan: eskalierende Konflikte: zwischen verschiedenen Gruppen um Vieh und Land

Quelle: HIIK | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Konflikte |
Religionseinfluss
Religionseinfluss / Globus Infografik 10867 vom 03.03.2016
03.03.16    (658)
dpa-Globus 10867: Der Einfluss der Religion
Alle zwei Jahre berechnen 250 Wissenschaftler für 129 Entwicklungs- und Schwellenländer den sog. "Bertelsmann Stiftung Transformation Index" (BTI). Anhand von 17 Kriterien wird die Qualität von Demokratie, Marktwirtschaft und Regierungsführung bewertet. Die Studie zum BTI-2016 zeigt, dass die Religion in 21 Staaten (u.a. Türkei) immer mehr Einfluss auf die Politik ausübt, im 10-Jahres-Vergleich sind es sogar 53 Staaten; nur in 12 Staaten nahm der Druck religiöser Dogmen ab.
In der Weltkarte sind die 42 Staaten, in denen die Religion im Jahr 2016 einen spürbaren Einfluss auf Politik und Rechtsordnung hat, im Hinblick auf den Grad des Einflusses eingefärbt von grau (säkularer Staat, u.a. EU) über gelb (u.a. RUTN), orange (u.a. TR  EG  MA  ID), rot (SY  IQ  AF  PK) hin zu dunkelrot (theokratischer Staat: IR  SA).

Quelle:  Bertelsmann-Stiftung       Infografik-Großansicht  

| Eine-Welt | Konflikte | Globale Agenda 21 |
Fremdenfeindliche
Straftaten 2015
Fremdenfeindliche Straftaten / Globus Infografik 10862 vom 03.03.2016
03.03.16    (652)
dpa-Globus 10862: Fremdenfeindliche Straftaten 2015
In der Deutschlandkarte sind die Bundesländer im Hinblick auf die Anzahl der erfassten fremdenfeindlich motivierten Straftaten pro 100.000 Einwohner unterschiedlich stark braun eingefärbt. Der Durchschnitt für Deutschland liegt bei 5,9; die Länder im Osten liegen bis zum 3-Fachen darüber. Vergleichsweise wenige Straftaten zeigen die Länder im Süden. Außerdem wird die absolute Zahl der Strafttaten notiert: BB 17,9|440;  MV 15,6|250;  ST 15,4|345;  BE 14,3|497;  SN 12,6|509;  NI 6,9|543; DE 5,9|4810NW 5,1|893;  RP 4,3|172;  BY 3,9|493;  SH 3,6|101;  HH 3,6|64;  TH 3,2|68;  BW 3|324;  HB 1,7|11;  HE 1,4|88;  SL 1,2|12. Tabellenansicht
Fremdenfeindliche Gewalttaten stiegen von 316 auf 612, die Zahl der Verletzten von 272 auf 459. Die Anzahl rechtsextremer Straftaten in Deutschland insgesamt hat um 30 % im Vergleich zum Vorjahr auf 13.846 Delikte zugenommen.

Quelle: BMI       Infografik-Bezug         Tabelle [htm]    Tabelle [xls]

| Ausländer | Migration | Konflikte | Bevölkerung | Sozialwissenschaften |
Islam-Nahost/Nordafrika
Islam-Naher-Osten / Globus Infografik 10849 vom 25.02.2016
25.02.16    (656)
dpa-Globus 10849: Glaubensrichtungen des Islam im Nahen Osten
Mit 1,6 [G] Anhängern ist der Islam nach dem Christentum (2,2 G) die 2. größte Weltreligion. Innerhalb des Islams haben sich unterschiedliche Glaubensrichtungen herausgebildet, die immer wieder zu Konflikten führen, besonders im Nahen Osten. Die Verbreitungsgebiete der dortigen Haupt-Glaubensrichtungen (Sunniten, Schiiten, Ibaditen, Wahhabiten) sind in der Karte unterschiedlich eingefärbt. Die Sunniten sind mit Abstand die größte Gruppe weltweit und auch in der MENA-Region, gefolgt von den Schiiten. Ursprung für die Spaltung in diese beiden Hauptrichtungen im Islam war die Frage, wer legitimer Nachfolger des Propheten Mohammed (+ 632) sein sollte. Die Schiiten (von »Schiat Ali«: Partei Alis) meinten, dass Ali, der Vetter und Schwiegersohn Mohammeds, der Nachfolger sein sollte, konnten sich aber nicht durchsetzen und spalteten sich 661 von der sunnitischen Mehrheit ab. Nachfolger Mohammeds wurde sein Schwiegervater Abu Bakr.

Quelle: Gulf 2000 project, Columbia University       Infografik-Großansicht 

| Konflikte | Globale Agenda 21 |
Waffenhandel
Welt 2011-2015
 Globus Infografik 10848
25.02.16    (648)
dpa-Globus 10848: Der internationale Waffenhandel
Die Grafik listet für Export und Import die 10 Staaten mit dem größten Anteil am Welthandel mit konventionellen Großwaffen von 2011 bis 2015 in %:
Export: ⟨US 33; RU 25; CN 6; FR 6; DE 5; GB 5; ES 4; IT 3; UA 3; NL 2⟩
Import: ⟨N 14; SA 7; CN 5; AE5; AU 4; TR 3; PK 3; VN 3; US 3; KR 3⟩ Tabelle.
Beim Export liegen die USA und Russland mit weitem Abstand vorne, beim Import Indien. Deutschland (Rang 5, Exportanteil 5 %) lieferte Großwaffen in insgesamt 27 Länder, vor allem in die USA, nach Israel und Griechenland. 29 % der Exporte aus Deutschland gingen in Länder Europas.

Quelle: SIPRI | Infografik  Tabelle/Infos  Serie  Kontext 

| Waffen | Konflikte |
Militärausgaben
Welt 2015
 Globus Infografik 10829
19.02.16    (641)
dpa-Globus 10829: Militärausgaben weltweit 2015
Anhand des Berichts "Military Balance", in dem das Internationale Institut für Strategische Studien (IISS) jedes Jahr 171 Länder analysiert, listet die Infografik die 15 Länder mit den höchsten Militärausgaben (für Personal, Ausrüstung, Anlagen, Gebäuden) 2015: US 598;  CN 146;  SA 82;  RU 66;  GB 56;  IN 48;  FR 47;  JP 41;  DE 37;  KR 34;  BR 24;  AU 23;  IT 22;  IQ 21;  IL 19. Tabellenansicht
Allein die Ausgaben der USA umfassen mehr als 1/3 der weltweiten Verteidigungsetats und die Zahlen insgesamt spiegeln einen starken Westen. Während jedoch die USA und Europa ihre Militärausgaben stetig reduzieren, weiten Länder wie Russland und China sie aus. Die IISS-Experten sehen daher das militärische Gleichgewicht ins Wanken geraten und meinen, dass die Welt gefährlicher wird.

Quelle: IISS | Infografik  Tabelle/Infos  Serie  Kontext 

| Waffen | Konflikte | Globale Agenda 21 |
Rüstungsriesen
Rüstungsriesen / Globus Infografik 10713 vom 18.12.2015
18.12.15    (630)
dpa-Globus 10713: Rüstungsriesen 2014
Im Jahr 2014 setzten die 100 größten Rüstungskonzerne (ohne China¹) zusammen 401 Mrd. USD mit Rüstungsgütern und Dienstleistungen um. Die Grafik listet die Top-10 Unternehmen mit ihrem Umsatz in Mrd.² USD: Lockheed Martin 38, Boeing 28, BAE-Systems 26, Raytheon 21, Northrop 20, General Dynamics 19, Airbus 15, United Technologiies 13, Finmeccanica 11, L-3 Communications 10. Auf hinteren Rängen folgen die 3 größten aus DE: 31) Rheinmetall 3, 42) ThyssenKrupp 2, 83) Krauss-Maffei Wegmann 1.
Das Kreisdiagramm zeigt die Top10 Anteile (in %) der 100 größten Rünstungskonzerne nach Unternehmenssitz: US 54,4;  GB 10,4;  RU 10,2;  FR 5,6;  IT 3,0;  JP 2,3;  IL 1,9;  KR 1,7;  DE 1,6;  IN 1,2;    EU³ 3,8.
¹ aufgrund mangelnder Datenlage    ² hier auf ganze Mrd. gerundet
³ Unternehmen aus nicht nur einem Land: Airbus Group, MBDA (BAE Systems/ EADS/Finmeccanica)

Quelle: SIPRI  Infografik-Bezug  Kontext 

| Waffen | Konflikte |
Fragile States Index
FSI 2015
Fragile Staaten 2015 / Globus Infografik 10674 vom 04.12.2015
04.12.15    (626)
dpa-Globus 10674: Fragile Staaten 2015
In der Weltkarte sind 178 Staaten im Hinblick auf den Grad ihrer "Fragilität" von dunkelrot (sehr fragil) bis dunkelgrün (sehr stabil) gefärbt. Die 5 gefährdesten Staaten sind Südsudan, Somaila, Zentr. Afrik. Republik, Dem.Rep.Kongo und Sudan; die fünf stabilsten sind Finnland, Schweden, Dänemark, Norwegen und Luxemburg. Deutschland liegt erst auf Rang 14 der stabilsten Staaten: zwar wird es in fünf Kategorien (u.a. Menschenrechte, öffentliche Dienste) mit "exzellent" bewertet, schneidet aber nur durchschnittlich ab beim Indikator "gruppenbezogene Missstände" (u.a. Diskriminierung und ethnische Gewalt).
Die "Fragilität" wird gemessen mit dem "Fragile States Index" (FSI), der von der privaten Denkfabrik "The Fund for Peace" berechnet wird aus 12 Indikatoren, darunter Bevölkerungsdruck, innere Konflikte, Armut/ wirtschaftlicher Niedergang, ungleiche Entwicklung, Menschenrechte und öffentliche Dienste.

Quelle: The Fund for Peace       Infografik-Bezug  Serie 

| Armut & Reichtum | Nahrung | Globale Agenda 21 | Konflikte | Indikatoren | HDI | NWI |
Ölpreis_1970-2015
Ölpreis_1970-2015 / Globus Infografik 10632 vom 12.11.2015
12.11.15    (666)
dpa-Globus 10632: Der Ölpreis seit 1970
Die Kurve zeigt die Entwicklung des Ölpreises für ein Barrel OPEC-Rohöl in US-Dollar von 1970 (1,67 $) bis 2015 (51,84 $). Sein Allzeithoch markierte der Ölpreis 2012 mit 109,45 $, sein Allzeittief seit 1976 mit 12,28 $ im Jahr 1998 im Zuge der Asienkrise .Tabellenansicht
Der ÖLpreis hängt stark von wirtschaftlichen Faktoren (Angebot/ Nachfrage, Wirtschaftskrisen) und politischen Ereignissen (u.a. Konflikte, Kriege, Terroranschläge) sowie der OPEC-Politik ab. Elf besonders wichtige Ereignisse sind in der Grafik notiert. Der Preisverfall seit dem Allzeithoch 2012 beruht vor allem auf einem hohen Ölangebot, u.a. verursacht durch den Fracking-Boom in den USA, bei eher geringer Nachfrage durch eine schwächelnde Weltkonjunktur.

Quelle: Opec     Infografik-Bezug      Tabelle [htm]Serie 

| Ölpreis | Erdöl | Fracking | OPEC | Konflikte | Globale Agenda 21 |
Sichere Herkunftsländer
Sichere Herkunftsländer / Globus Infografik 10610 vom 29.10.2015
29.10.15    (610)
dpa-Globus 10610 : Sichere Herkunftsländer
Asylanträge von Bewerbern aus sog. "sicheren Herkunftsländern" werden gesondert beschleunigt bearbeitet und i.d.R. abgelehnt, weil in diesen Ländern per Definition keine Asylgründe (bewaffnete Konflikte, Gewalt, Folter oder sonstige persönliche Verfolgung) vorliegen. Der Bundestag beschloss am 15.10.15 ein Paket zur Verschärfung des Asylgesetzes, in dem die Balkanländer Bosnien und Herzegowina, Mazedonien und Serbien sowie Ghana und Senegal in die Liste der "sicheren Herkunftsländer" (bisher EU-Staaten, Albanien, Kosovo) übernommen werden. Die Einstufung als "sicherer Herkunftsstaat" ist umstritten, weil in manchen Staaten immer noch persönliche Verfolgung stattfindet oder droht, z.B. im Kosovo, wo sogar die Bundeswehr im Einsatz ist. Die Liste wird alle zwei Jahre überprüft.

Quelle: BAMF    BMJV     Infografik-Großansicht  

| Migration | Konflikte |
Militärausgaben
Nato 2010/2015
Militärausgaben-Nato / Globus Infografik 10524 vom 17.09.2015
17.09.15    (674)
dpa-Globus 10524: Militärausgaben der Nato-Staaten
Die "North Atlantic Treaty Organization" (NATO) wurde 1949 gegründet mit dem Ziel, seine Mitglieder im Falle eines Angriffs zu verteidigen und ihre Freiheit zu garantieren. Die Grafik vergleicht bei den derzeit 28 Mitgliedern den Anteil der Verteidigungsausgaben am BIP im Jahr 2010 und 2015. Die 6 Länder mit den a) höchsten b) geringsten Anteilen 2015 sind:
a) US 5,4|3,6   GR 2,6|2,4   PL 1,8|2,2   GB 2,7|2,2   EE 1,8|2,0 FR 2,0|1,8
b) SI 1,6|1,0   CZ 1,3|1,0   BE 1,1|0,9   ES 1,1|0,9   HU 1,1|0,9   LU 0,5|0,5. Tabellenansicht
Deutschland, das 1955 der NATO beitrat, liegt mit 1,2 % auf Rang 15. Insgesamt sind die Militärausgaben seit 2010 gesunken. Nur in den osteuropäischen Staaten (PL  EE  RO  LT) ist der Anteil gestiegen.

Quelle: Nato  Infografik-Bezug  Tabelle  Kontext 

| Waffen | Konflikte | BIP |
Asylverfahren
Ablauf eines Asylverfahrens / Globus Infografik 10463 vom 21.08.2015
21.08.15    (599)
dpa-Globus 10463: Ablauf eines Asylverfahrens
Unter den EU-28 Staaten ist Deutschland - gemessen an absoluten Zahlen - eines der größten Aufnahmeländer für Asylsuchende. Schon bis Ende Juni 2015 wurden mit rund 160.000 fast soviele Asylanträge gestellt wie im gesamten Vorjahr (173.000). Etwa ein Drittel der Asylsuchenden kam aus Syrien, Irak und Afghanistan. Aufgrund des starken Anstiegs der Flüchtlingszahlen in den letzten Wochen prognostizieren Experten ca. 800.000 bis 1.000.000 Asylsuchende für das Gesamtjahr 2015.
Die Globus-Grafik erläutert den Ablauf eines Asylverfahrens auf Basis des Artikels 16a  GG, der politisch Verfolgten Asyl gewährt, aber auch Ausnahmen definiert, z.B. die Herkunft aus einem sog. "sicheren Herkunftsland". Über den Asylantrag entscheidet das BAMF. Bei Ablehung besteht die Möglichkeit der zeitweisen Duldung (z.B. wegen Reiseunfähigkeit) oder die Klage beim zuständigen Verwaltungsgericht.

Quelle: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)      Infografik-Großansicht  

| Migration | Bevölkerung | Konflikte |
Atomeinigung
Die Atomeinigung mit dem Iran / Globus Infografik 10463 vom 24.07.2015
24.07.15    (600)
dpa-Globus 10409: Die Atomeinigung mit dem Iran
Die Grafik informiert über die Standorte der bekannten Atomanlagen im Iran und über Details des Atomabkommens, das die fünf UN-Vetomächte (US; CN; RU; GB; FR) und Deutschland nach jahrelangen Verhandlungen mit dem Iran im Juli 2015 vereinbart haben, das allerdings noch vom Wächterrat im Iran und vom US-Kongress bestätigt werden muss. Danach darf Iran die Atomenergie für zivile Zwecke nutzen, aber keine Atombomben bauen, weshalb die Urananreicherung stark beschränkt und die Kontrolle durch die IAEO erweitert wird. Im Gegenzug werden die bisherigen Sanktionen gegen den Iran außer Kraft gesetzt, bei Verstößen gegen den Vertrag aber wieder reaktiviert.

Quelle: Institute for Science and International Security, dpa, BBC    
Infografik-Großansicht: "Die Welt erklären mit Globus-Grafiken" (pdf, S.15)

| Iran | Atomenergie | Atomwaffen | Uran | IAEO |
Flüchtlinge
Flüchtlinge / Globus Infografik 10380 vom 09.07.2015
09.07.15    (598)
dpa-Globus 10380: Flüchtlinge in der Welt
Im Jahr 2014 flohen weltweit knapp 60 Millionen (M) Menschen vor Konflikten, Gewalt, Verfolgung und Unterdrückung, davon 19,5 M ins Ausland, vor allem (86 %) in weniger entwickelte ärmere Länder.
Die Weltkarte zeigt die Top-20 Aufnahmeländer (in M): TR 1,59; PK 1,51; LB 1,15; IR 0,98; ET 0,66; JO 0,65; KE 0,55; TD 0,45; UG 0,39; CN 0,30; AF 0,28; US 0,27; IQ 0,27; FR 0,25; SS 0,25; RU 0,24; EG 0,24; SD 0,24; CM 0,23; DE 0,22.
Ursache für die große Zahl an Flüchtlingen sind schon länger anhaltende, aber auch mindestens 15 neue Konflikte in den letzten 5 Jahren, davon Afrika 8, Naher Osten 3, Asien 3 und Europa 1 (Ukraine).

Quelle: UNHCR       Infografik-Großansicht  

| Migration | Bevölkerung | Konflikte | Armut & Reichtum |
Waffenexporte
DE 2000-2014
Waffenexporte-DE-2014 / Globus Infografik 10374 vom 02.07.2015
02.07.15    (679)
dpa-Globus 10374: Deutschlands Waffenexporte 2014
Die Grafik listet die 10 größten Abnehmerländer 2014 von Kriegswaffen aus Deutschland (Wert in Millionen Euro (M€)): IL 607;  KR 294;  PL 163;  AE 105;  BN 91;  DZ 77;  IQ 63;  SA: 48;  SG: 46;  GB 41.Tabellenansicht
Die Kurve zeigt die Entwicklung der Waffenexporte von 2000 bis 2014 (Mio €):
Allzeittief 2002|318; Allzeithoch: 2010|2119; Zwischentief: 2012|946.
2014 (1823 M€) hat sich der Waffenexport im Vergleich zu 2013 (957 M€) fast verdoppelt. Hauptgrund dafür war der U-Boot-Verkauf (600 M€) an Israel , wodurch Israel auf Platz 1 der Abnehmerländer rangierte. 87,9 % der Gesamtausfuhren entfielen auf Unternehmen, 12,1 % auf das Verteidigungsministerium. Der Anteil des Waffenexports 2014 betrug 0,16 % des Gesamtexports.

Quelle: Bundesregierung    Infografik-Bezug     Tabelle [htm]

| Waffen | Konflikte | Konsum & Produktion |
Binnenfllüchtlinge
Binnen-Flüchtlinge / Globus Infografik 10368 vom 02.07.2015
02.07.15    (597)
dpa-Globus 10368: Flüchtlinge im eigenen Land
Weltweit waren Ende 2014 (2013) insgesamt 38 (27) Millionen (M) Menschen auf der Flucht vor Gewalt, Konflikten und Unterdrückung, so viele wie nie zuvor. Der starke Anstieg beruht vor allem auf lang anhaltenden Konflikten u.a. im Irak, Südsudan, Syrien, Dem.Rep.Kongo und Nigeria.
Die Weltkarte zeigt die 30 Länder mit den meisten Binnenflüchtlingen, eingefärbt in Rot, Orange, Gelb bzgl. der Intervallgrenzen 1.000.000, 500.000, 100.000. Die am stärksten betroffen Länder (rot: ≥ 1 M) waren:
SY 7,6; CO 6,0; IQ 3,3; SD 3,1; CD 2,8; PK 1,9; SS 1,5; SO 1,1; NG 1,1.

Quelle: IDMC (Jahresbericht 2015; Pressemitteilung 6.5.15)       Infografik-Großansicht

| Migration | Bevölkerung | Konflikte | Globale Agenda 21 |
Flüchtlinge
Flüchtlinge / Globus Infografik 10362 vom 26.06.2015
26.06.15    (596)
dpa-Globus 10362: Flüchtlinge in der Welt
Die Zahl der Menschen (in Millionen (M)), die weltweit flüchteten vor Kriegen, Konflikten, Unterdrückung und Not, stieg von 27,5 M im Jahr 2005 auf 59,5 M in 2014, darunter 38,2 M Binnenflüchtlinge, 21,3 M Flüchtlinge ins Ausland und 1,8 M Asylsuchende. Die Hälfte aller Flüchtlinge sind unter 18 Jahre alt. Der starke Anstieg ab 2013 liegt vor allem am Bürgerkrieg in Syrien seit 2011, der die größte Fluchtbewegung weltweit verursacht hat. Daher ist erstmals seit 30 Jahren nicht mehr Afghanistan das Hauptherkunftsland sondern Syrien.
Top10-Herkunftsländer der Flüchtlinge Ende 2014 (in M): SY 3,88; AF 2,60; SO 1,11; SD 0,67; SS 0,62; CD 0,52; MM 0,48; CF 0,41; IQ 0,37; ER 0,36.

Quelle: UNHCR     Infografik-Großansicht  

| Migration | Konflikte | Hunger |
UN Sanktionen
UN Sanktionen / Globus Infografik 10253 vom 07.05.2015
07.05.15    (588)
dpa-Globus 10253: UN Sanktionen
Gemäß Kapitel VII Artikel 41 der UN-Charta kann der Sicherheitsrat Sanktionen gegen Einzelpersonen, Gruppen oder Staaten (bzw. deren Eliten) beschließen. Die häufigsten Ziele dieser Sanktionen seit 1991 waren (Anteil in %):
Kriege, bewaffnete Konflikte lösen: 59; Terrorismusbekämpfung: 14; Massenvernichtungswaffen begrenzen: 11; Unterstützung der Demokratie: 10; Sonstige (z.B. Hilfe bei Menschenrechtsverletzungen, Schutz der Zivilbevölkerung): 6.
In der Weltkarte sind die von gezielten UN-Sanktionen betroffenen Regionen seit 1991 rot markiert: Haiti, ehemaliges Jugoslawien, Nordkorea sowie 12 Staaten in Afrika (SL, CI, LR, LY, SD, SS, ER, ET, SO, CD, AO, RW) und 3 in Nahost (IQ, IR, AF).
Die Sanktionsinstrumente umfassen: Waffen- u. Handelsembargo, Diplomatie, Finanzen (z.B. Kontensperrung), Einreiseverbote und die Transportwege (z.B. Landeverbot für Flugzeuge)

Quelle: Graduate Institute, Targeted Sanctions Consortium, Watson Institute, bpb; Internet: URL1, URL2, URL3      Infografik-Großansicht  


| Sicherheitsrat | Iran | Nordkorea | Konflikte |
Asylanträge
Asylanträge / Globus Infografik 10214 vom 16.04.2015
16.04.15    (578)
dpa-Globus 10214: Schutzsuchende in der Welt
Alljährlich veröffentlicht das UNHCR einen Bericht mit den Flüchtlingszahlen in den 44 wichtigsten Industrieländern, darunter 38 aus Europa und 6 sonstige. Für 2014 schätzt das UNHCR die Zahl der Asylanträge auf insgesamt rund 866.000, der vierte Anstieg in Folge und fast der bisherige Spitzenwert von 900.000 im Jahr 1992.
Die 10 Staaten (Alpha2) mit den meisten Asylanträgen, insgesamt| je 10.000 Einwohner:
DE 173,1|21; US 121,2|4; TR 87,9|12; SE 75,1|78; IT 63,7|10; FR 59,0|9; HU 41,4|42; GB 31,3|33; AT 28,1|33; NL 23,9|14.
Wird nicht gemäß der Zahl insgesamt sondern pro 10.000 Einwohner sortiert ergibt sich eine völlig andere Reihenfolge mit SE an der Spitze, DE auf Rang 9 und z.B. Malta, das mit insgesamt 1300 Asylanträgen nicht unter den obigen Top-10 auftaucht, auf Rang 5.

Quelle: UNHCR     Infografik-Bezug 

| Migration | Konflikte | Globale Agenda 21 |
Asylbewerber
Asylbewerber / Globus Infografik 10188 vom 02.04.2015
02.04.15    (565)
dpa-Globus 10188: Auf der Suche nach Asyl
Die Kurve zeigt die Entwicklung der Asylbewerberzahl in der EU im Zeitraum 2008 bis 2014. Sie stieg zunächst von 225.150 unter Schwankungen auf 335.290 in 2012. Seitdem hat sich der Anstieg deutlich erhöht: 435.190 in 2013 und zuletzt 626.065.
Daten für 2014, Anzahl in Tausend (T), auf ganze T gerundet, Staaten in Alpha-2:
Staaten mit den meisten Asylbewerbern: DE 203; SE 81; IT 65; FR 63; HU 43.
Hauptherkunftsländer: SY 123; AF 41; KO 38; ER 37; RS 31.
Die höchste Asylbewerberquote hat Schweden mit 8,4 Bewerbern pro 1000 Einwohnern, Deutschland mit einer Quote von 2,5 liegt auf Rang sechs.

Quelle: Eurostat      Infografik-Großansicht  

| Migration | Konflikte |
Waffenhandel
WE 2010-2014
 Globus Infografik 10175
26.03.15    (571)
dpa-Globus 10175: Der internationale Waffenhandel
Anteile am Welthandel mit konventionellen Großwaffen 2010 bis 2014 in %; jeweils die Top-10 Staaten beim Export bzw. Import:
Export: ⟨US 31; RU 27; CN 5; DE 5; FR 5; GB 4; ES 3; IT 3; UA 3; IL 2⟩
Import: ⟨IN 15; SA 5; CN 5; AE 4; PK 4; AU 4; TR 3; US 3; KR 3; SG 3⟩.
Die USA und Russland sind mit weitem Abstand die größten Exporteure auf dem weltweiten Waffenmarkt und umfassen zusammen bereits 58 %. China hat inzwischen Deutschland auf den 4. Platz verdrängt. Insgesamt exportierte Deutschland Großwaffen in 55 Länder, darunter 30 % nach Europa. Die Hauptabnehmer waren USA, Israel und Griechenland.

Quelle: SIPRI  Infografik  Serie 

| Waffen | Konflikte |
Kriege u. Konflikte
2014
 Globus Infografik 10178
26.03.15    (567)
dpa-Globus 10178: Kriege und Konflikte 2014
Laut HIIK gab es im Jahr 2014 insgesamt 424 Konflikte, davon 46 hochgewaltsame. In der Weltkarte sind die Länder mit gewaltsamen Konflikten bzw. Kriegen rot bzw. schwarz gefärbt. Die 21 Kriege (höchste Gewalt-Kategorie) werden in der Tabelle darunter detaillierter beschrieben (sortiert von West nach Ost) : von Mexiko (Drogenkartell - Armee), Ukraine (Milizen - Regierung) über Kriege in Afrika und Nahost bis Afghanistan (Taliban/ Milizen - Regierung) sowie Pakistan (islamistische Gruppen - Regierung).
Afrika ist der Kontingent mit den meisten Konflikten. Besonders betroffen ist der Vielvölkerstaat Nigeria, wo mindestens 10.000 Menschen starben und 1 Million vertrieben wurden.

Quelle: HIIK | Infografik  Serie 

| Konflikte | Globale Agenda 21 |
Militärausgaben
Welt 2014
Rüstung-2014 / Globus Infografik 10114 vom 26.02.2015
26.02.15    (562)
dpa-Globus 10114: Militärausgaben weltweit 2014
In seinem Jahresbericht "Military Balance" 2015 bilanziert das IISS die Verteidungsausgaben (in Milliarden USD) von 171 Staaten, darunter die Top-15:
USA 581; China 129; Saudi-Arabien 81; Russland 70; Großbritannien 62; Frankreich 53; Japan 48; Indien 45; Deutschland 44; Südkorea 34; Brasilien 32; Italien 24; Israel 23; Australien 23; Irak 19.
Ein Schwerpunktthema des Berichts ist Russlands "hybride Kriegsführung", also
die Kombination aus konventioneller und verdeckter Vorgehensweise, aus Cyberangriffen sowie Energiepolitik als Druckmittel.

Quelle: International Institute for Stategic Studies (IISS)Serie  Kontext 

| Konflikte | Waffen | Globale Agenda 21 |
Handelsware Boden
Handelsware Boden / Globus Infografik 10109 vom 19.02.2015
19.02.15    (560)
dpa-Globus 10109: Handelsware Boden
Von 2000 bis 2014 wurden weltweit rund 37 Mha Land verkauft oder verpachtet an Investoren aus dem Ausland.
Top-10 Käuferländer (Mha): USA 7,2; Malaysia 3,6; Singapur 2,8; VAE 2,8; Großbritannien 2,3; Indien 2,1; Saudi-Arabien 1,6; Hongkong 1,4; China 1,3; Südkorea 1,2.
Top-10 Verkäuferländer (Mha): Papua-Neuguinea 3,8; Südsudan 3,5; Indonesien 3,5; D.R.Kongo 2,8; Mosambik 2,2; DR Kongo 2,1; Ukraine 1,6; Liberia 1,3; Sierra Leone 1,3; Brasilien 1,1.
Die betroffenen Flächen werden wie folgt genutzt (Anteile in %): Nahrungspflanzen 28; Agrokraftstoffe 19; Holz-/Textilfaser 10; Tourismus 10; Sonstige 22.
Knappheit an Anbaufläche und Wassermangel in den Käuferländern sind die Hauptgründe für das "landgrabbing", das einerseits häufig einhergeht mit Missachtung von Landrechten bis hin zu gewalttätigen Vertreibung von Bauern, andererseits aber bei positivem Verlauf auch Arbeitsplätze schaffen und die Infrastruktur ausbauen kann.
Quellen: Institut der deutschen Wirtschaft Köln     Land Matrix
 
 Infografik-Großansicht  

| Boden | Nahrung | Globale Agenda 21 | Konflikte |
Kinder in gewaltsamen Konflikten
Kinder in gewaltsamen Konflikten; Kindersoldaten; Kindersklaven; Kinderarbeit / Globus Infografik 10105 vom 19.02.2015
19.02.15    (558)
dpa-Globus 10105: Kinder in gewaltsamen Konflikten
In der Weltkarte sind jene 23 Länder grün gefärbt, in denen Kinder und Jugendliche in bewaffneten Konflikten und Kriegen missbraucht werden, u.a. als Kämpfer, Selbstmordattentäter, auch als Boten, Sanitäter und Sexsklaven. Laut UN rekrutieren sieben staatliche Armeen oder Regierungstruppen und 51 bewaffnete Gruppen Minderjährige als Soldaten. Hauptgründe für diesen verbreiteten Missbrauch sind, dass Kinder/ Jugendliche weniger Kosten verursachen und leichter manipuliert werden können.
Quellen: UNICEF    UN-Beauftragter für Kinder in bewaffneten Konflikten
 
  Infografik-Großansicht  

| Kinder/Jugendliche | Kindersoldaten | Kinderrechte | Konflikte |
Asylsuchende 2014
 Globus Infografik 10069
29.01.15    (549)
dpa-Globus 10069: Schutzsuchende in Deutschland
Die Zahl der Asylanträge (in Tausend (T)) fiel von 128 T im Jahr 1995 unter leichten Schwankungen auf ein Tief von 19 T in 2007. Danach stieg die Zahl immer steiler auf zuletzt (2014) 173 T.
Top-10-Herkunftsländer 2014 (Veränderung zu 2013 in %): Syrien 39.332 (+ 232); Serbien 17.172 (+50); Eritrea 13.198 (+265); Afghanistan 9.115 (+18); Albanien 7.865 (+531); Kosovo 6.908 (+104); Bosnien/Herzegowina 5.705 (+72); Mazedonien 5.614 (-10); Somalia 5.528 (+46); Irak 5.345 (+35);

Quelle: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge   BAMF | Infografik  Serie 

| Bevölkerung | Migration | Konflikte |
Fragile States Index
FSI 2014
Fragile Staaten 2014 / Infografik Globus 6801 vom 04.12.2014
04.12.14    (524)
dpa-Globus 6801: Fragile Staaten 2014
In der Weltkarte sind 178 Staaten im Hinblick auf den Grad ihrer "Fragilität" von dunkelrot (sehr gefährdet) bis dunkelgrün (sehr stabil) gefärbt. Sehr stark vom Staatszerfall gefährdet sind Südsudan, Somaila, Zentr. Afrik. Republik, Kongo und Sudan. Die Top5 der stabilsten Staaten sind Finnland, Schweden, Dänemark, Norwegen und Schweiz. Deutschland liegt erst auf Rang 14 der stabilsten Staaten, da es u.a. beim Indikator "Diskriminierung u. ethnische Gewalt" nur durchschnittlich bewertet wird.
Die "Fragilität" wird gemessen mit dem "Fragile States Index" (FSI), der von der privaten Denkfabrik "The Fund for Peace" berechnet wird aus 12 Indikatoren, darunter Bevölkerungsdruck, innere Konflikte, Armut/ wirtschaftlicher Niedergang, ungleiche Entwicklung, Menschenrechte und öffentliche Dienste.
Tabelle aller Staaten, Weltkarte, Indikatoren [FragileStatesIndex]

Infografik:  Großansicht: GalerieSerie 

| Armut & Reichtum | Globale Agenda 21 | Konflikte | Nachhaltigkeit | HDI | NWI |
Flüchtlinge weltweit
Flüchtlinge in der Welt / Infografik Globus 6698 vom 17.10.2014
17.10.14    (534)
dpa-Globus 6698: Flüchtlinge in der Welt 2013
Laut Jahresbericht des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR waren im Jahr 2013 weltweit ca. 51 Millionen (M) Menschen auf der Flucht vor Verfolgung, Gewalt und Krieg, 6 M mehr als im Vorjahr. In der Weltkarte sind die Länder mit den meisten Flüchtlingen mit entsprechend großen Kreisenflächen gekennzeichnet: Diese Top10-Staaten sind:
Afghanistan 2,56 M; Syrien 2,47; Somalia 1,12; Sudan/Südsudan 0,65; Dem.Rep.Kongo 0,50; Birma 0,48; Kolumbien 0,40; Irak 0,40; Vietnam 0,31; Eritrea 0,31.
Die Top10-Aufnahmeländer sind: Pakistan 1,62 M; Iran 0,86; Libanon 0,86; Jordanien 0,64; Kenia 0,53; Tschad 0,43; Äthiopien 0,43; China 0,30; USA 0,26.

Quelle: UNHCR;      Infografik: Großansicht: Bezug    

| Migration | Konflikte | Globale Agenda 21 | Bevölkerung |
Wasserkonflikte
Weltweite Wasserkonflikte / Infografik Globus 6378 vom 08.05.2014
08.05.14    (498)
dpa-Globus 6378: Weltweite Wasserkonflikte seit 1990
Weltweit gibt es zahlreiche und vielfältige Konflikte um die Wassernutzung, von Kämpfen um Wasserressourcen (Quellen, Bäche, Flüsse, Seen, Brunnen) über Wasserrechte bis hin zur Zerstörung von Staudämmen im Krieg. Allein im Jahr 2012 wurden weltweit 31 gewaltsame Auseinandersetzungen gezählt.
In der Weltkarte sind die Länder mit den meisten Wasserkonflikten seit 1990 mit der Anzahl ihrer inner- und zwischenstaatlichen Konflikten markiert: (sortiert nach Anzahl):
Indien 15; USA 12; China 10; Kenia 9; Irak 8; Äthiopien 7; Afghanistan 7; Pakistan 6; Sudan 5; Jugoslawien (ehemalig) 4; Südafrika 4; Syrien 4; insgesamt 91. Der bisher längste Konflikt dauerte mindestens 16 Jahre: die zwei indischen Bundesstaaten Tamil Nadu und Karnataka. stritten sich um Bewässerungsrechte am Fluss Kaveri.
Datenquelle: Pacific Institute

| Wasser | Konflikte | Klimawandelfolgen |
Waffenimport-export
Waffenimport-export:  Grafik Großansicht
18.03.13    (474)
FR-Infografik: Top-10 Länder beim Waffenimport und -export
Die Tabellen listen die 10 Länder, die den größten Anteil in % am Weltmarkt beim Waffenexport bzw. - Import haben.
Export: USA 30, Russland 9, Deutschland 9, Frankreich 8; Großbritannien 4, China 4, Spanien 3, Niederlande 3, Italien 3, Israel 2.
Import: Indien 10, Südkorea 6, China 5, Singapur 4, Algerien 4, USA 3, V.A.E. 3; Griechenland 3.

Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Grenzenloser Waffenhandel [FR 18.03.13]

| Waffen | Konflikte |
Kriege-Konflikte-2012
 Globus Infografik 5539
07.03.13    (472)
dpa-Globus 5539: Kriege und Konflikte 2012
In der Welkarte sind jene 15 Länder, die im Jahr 2012 von Kriegen betroffen waren, dunkel orange markiert, weitere Länder mit hochgewaltsamen Konflikten hell-orange. Das Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung (HIIK) zählte 17 innerstaatliche Konflikte und einen Krieg zwischen den Staaten Sudan und dem neugegründeten Südsudan. Mit Abstand die meisten Konflikte ereigneten sich in Afrika, wobei Nigeria und Sudan unter mehreren internen Konflikte litten. Die meisten Toten verursachten Konflikte im vorderen und mittleren Orient. | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Konflikte |
Nordkorea-Atombombentest
Nordkorea-Atombombentest:  Grafik Großansicht
13.02.13    (453)
FR-Infografik: Nordkorea testet Atombombe
Am 12.02.13 testete Nordkorea zum dritten Mal eine Atombombe, wie schon 2006 und 2009 gegen internationalen Protest und unter Missachtung mehrerer Resolutionen des UN-Sicherheitsrats, der den Test unverzüglich und einstimmig verurteilte. Selbst der bisher engste Verbündete, China, geht auf Distanz und bestellt zum ersten Mal den Botschafter Nordkoreas ein. Da Nordkoea auch schon erfolgreich Langstreckenraketen getestet hat (zuletzt am 12.12.12), die mit einer Reichweite von 10000 km bis zur US-Westküste reichen, kündigte Präsident Obama am Folgetag in seiner "Rede zur Lage der Nation" den Ausbau der Raketenabwehr an. Neben den Reichweiten von Langstreckenraketen (z.B. Pjöngjang-Los Angeles 9552 km ) zeigt die Grafik das Epizentrum des vom Bombentest ausgelösten Erdbebens der Stärke 5,1 und die Standorte von Atomanlagen in Nordkora.
  
Die Landkarte ist abgedruckt im Artikel: Kims neuer Test [FR 13.02.13, S.2]

| Nordkorea | Atomwaffen | Sicherheitsrat | IAEO |
Militarisierungsindex
globaler Militarisierungsindex (GMI); Militärausgaben; Soldaten; Waffen; BICC; / Infografik Globus 5376 vom 06.12.2012
06.12.12    (440)
dpa-Globus 5376: Die Bedeutung des Militärs
Die Rangliste umfasst eine Auswahl von 27 aus 135 Staaten, die anhand des Globalen Militarisierungsindex (GMI) bewertet werden. Der GMI soll die Bedeutung des Militärs im Verhältnis zur Gesellschaft abbilden. Berechnet wird er vom BICC mittels Kriterien wie Militärausgaben pro BIP und pro Gesundheitsausgaben; Militärpersonal pro Bevölkerungszahl und pro Ärztezahl, Zahl schwerer Waffen pro Bevölkerungszahl. Je höher der GMI ist, desto größer ist die Bedeutung des Miliärs.
Die 10 Staaten mit dem höchsten GMI: (1) Israel 877, (2) Singapur 807, (3) Syrien 782, (4) Russland 764, (5) Jorandien 748, (6) Zypern 725, (7) Kuwait 717, (8) Aserbaidschan 705, (9) Bahrain 686, (10) Saudi-Arabien 685.
Einen relativ hochen GMI haben: (14) Griechenland 662, (24) Türkei 609, (29 USA 591. Auswahl weiterer Staaten: (61) Frankreich 483, (63) Großbritannien 480, (71) Indien 454, (82) China 415, (86) Deutschland 410, (112) Japan 340.
Die 3 Staaten mit dem geringsten GMI: (135) Mauritius 105, (134) Ghana 142, (133) Jamaika 213.

Grafik.Bezug    Rangliste    Hintergrund/ Weltkarte    Jahresbericht 2012   

| Waffen | Konflikte |
Flüchtlinge 2011
Flüchtlinge weltweit 2011;  / Infografik Globus 5049 vom 28.06.2012
28.06.12    (414)
dpa-Globus : Flüchtlinge in der Welt
Ende 2011 waren weltweit 42,5 Millionen (M) Menschen von Flucht und Vertreibung betroffen, darunter 26,4 M Binnenflüchtlinge und knapp 1 M Asylsuchende. Die meisten Betroffen bleiben in der Region, was folgende Verteilung zeigt (Anteil innerhalb|außerhalb in %): Lateinamerika/Karibik 75|25; Europa 93|7; Afrika 80|20; Asien 84|16. Pakistan hat besonders viel Flüchtlinge (1,7 M) aufgenommen (die meisten aus Afghanistan), auch Iran und Syrien (die meisten aus dem Irak). Unter den Industriestaaten liegt Deutschland mit 571000 aufgenommen Flüchtlingen an der Spitze.
In der Weltkarte wird die Anzahl von Menschen, die aus ihrem Land infolge von Krisen und Konflikten geflohen sind, durch eine 5-stufige Farbklassifikation dargestellt: [0:blassrot ]10.000 ]100.000 ]250.000 ]500.000:dunkelrot ( Legende). Am stärksten betroffen (Angabe in Millionen (M)) waren: Afghanistan 2,7; Somalia 1,1; Irak 1,4; Sudan 0,5.
  
  => Großansicht: Bezug  

| Konflikte | Migration | Globale Agenda 21 |
Indien
Langstreckenraketen
Reichweiten von Indiens Langstreckenraketen:  Grafik Großansicht
20.04.12    (400)
FR-Grafik: Reichweiten von Indiens Langstreckenraketen
Am 19.4.12 hat Indien erfolgreich die neue atomwaffenfähige Langstreckenrakete "Agni V" getestet. Mit einer Reichweite von 5000 km erfasst sie auch alle Großstädte in China. Experten gehen daher davon aus, dass die neue Langstreckenrakete vor allem zur Abschreckung und Eindämmung von China dienen soll, was sich einreiht in die Asienstrategie der USA, die Indien nicht zuletzt deswegen als Atommacht akzeptierte, obwohl Indien bisher den Atomwaffensperrvertrag nicht unterzeichnet hat. Kritiker wenden u.a.ein, dass die immensen Aufwendungen für das Atomprogramm besser in die Entwicklung des immer noch von krasser Armut und Ungleichheit geprägten Landes investiert werden sollten.
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: 50 Tonnen indisches Selbstbewusstsein [FR 20.04.12]

| Atomwaffen | Atomwaffensperrvertrag | Globale Agenda 21 |
Schahab3-Reichweite
Schahab3-Reichweite:  Grafik Großansicht
31.01.12    (385)
FR-Grafik: Reichweite der iranischen Mittelstreckenrakete Schahab-3
Das Schahab-Raketen-System hat Iran von China übernommen. Die Schahab-3 ist eine Mittelstreckenrakete mit einer Reichweite von 2000 km, die in der Nahost-Karte als Linie eingezeichnet ist. In dem von der Rakete erfassten Gebiet liegen u.a. folgende Staaten, die sich durch das Atomprogramm Irans bedroht sehen: Israel, Ägypten, Saudi-Arabien, Türkei, Russland, Pakistan und Indien. Manche Experten schätzen, dass Iran schon in etwa 2 Jahren in der Lage sein könnte, eine Atombombe zu bauen. Insbesondere Israel würde diese atomare Bedrohung vermutlich nicht hinnehmen und zuvor versuchen, kritische Atomanlagen, z.B. zur Urananreicherung, zu zerstören. Vor diesem Hintergrund wächst das Risiko, dass der Iran-Konflikt zu einem Krieg eskaliert.  

Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Klassische Abschreckung [FR 31.01.12]

| Iran | Atomwaffen | Sicherheitsrat | IAEO |
Korea-Grenzen
Grenzen zwischen Nord- und Süd-Korea:  Grafik Großansicht
30.01.12    (386)
FR-Grafik: Grenzen zwischen Nord- und Süd-Korea
Der Koreakrieg von 1950 bis 1953 endete mit einem Waffenstillstand, der bis heute nicht zu einem offiziellen Friedensvertrag weiterentwickelt werden konnte. Seit 1953 trennt eine 248 km lange und durchschnittlich 4 km breite Demarkationslinie (demilitarisierte Zone entlang des 38.Breitengrads) Nord- und Südkorea, eine der am schärfsten bewachten Grenzen weltweit. Umstritten sind die Seegrenzen: die 1953 von den USA einseitig definierte Grenze verläuft nahe dem Festland. Nordkorea lehnt sie deswegen ab und hat eine deutlich weiter vom Festland entfernt verlaufene Grenze festgelegt. Diese kontroverse Grenzfestlegung hat immer wieder zu Konflikten geführt, zuletzt am 23.11.11, wo Artilleriegefechte zwei Tote und zahlreiche Verletzte forderten.
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Nordkoreanisch mit Untertiteln [FR 30.01.12]

| Nordkorea | Sicherheitsrat |
Strasse_von_Hormus
Strasse_von_Hormus:  Grafik Großansicht
31.12.11    (371)
FR-dpa-Grafik: Straße von Hormus
Nachdem Iran am 28.12.11 mit der Blockade der Straße von Hormus gedroht hat für den Fall, dass neue Sanktionen gegen iranisches Öl verhängt werden, droht der Iran-Konflikt auf gefährliche Weise zu eskalieren: Da rund 1/5 der weltweiten Ölversorgung mittels Öltanker durch die Straße von Hormus erfolgt, werden die USA notfalls mit Gewalt für offene Seewege sorgen. Die in der Region stationierte 5. US-Flotte (Hauptquartier in Bahrain) gilt zwar als militärisch weit überlegen, dennoch könnten partisanen- und terrorartige Attaken seitens Iran die Durchfahrt durch die etwa 54 km breite Meerenge und damit die Ölversorgung weltweit beeinträchtigen. Ein drastisch steigender Ölpreis mit der Gefahr einer weltweiten Rezession (s.Ölkrisen 1973, 1979, 1990) könnte die Folge sein.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Nervenkrieg um die Straße von Hormus [FR 31.12.11]

| Iran | Erdöl | Sicherheitsrat |
Rüstungsproduktion
Rüstungsproduktion und Rüstungskonzerne:  Grafik Großansicht
21.02.11    (300)
FR-Grafik: Rüstungsproduktion und Rüstungskonzerne
Laut SIPRI-Bericht konnten die 100 größten Waffenkonzerne ihren Umsatz 2009 (jüngste Daten) trotz Wirtschaftskrise um 8 % auf 400 Mrd. US-Dollar steigern. Mit einem Anteil von 61,5 % an der weltweiten Rüstungsproduktion und 7 der 10 umsatzstärksten Waffenhersteller liegt die USA weiter auf Rang 1, gefolgt von Westeuropa 30,0 %, Asien 6,0 % und sonstige 2,5 %.
Die 10 umsatzstärksten Rüstungskonzerne waren (in Mrd. US-Dollar): Lockheed Martin (USA) 33,4; BAE System (GB) 33,3; Boeing (USA) 32,3; Northrop Grumman (USA) 27,0; General Dynamics (USA) 25,6; Raytheon (USA) 23,1; EADS (Westeuropa: F,D, E, NL) 15,9; Finmeccanica (It) 13,3; L-3 Communications (USA) 13,0; United Technologies (USA) 11,1.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Rüstungsboom dank Irak und Afghanistan. [FR 21.02.11]

| Waffen | Konflikte |
Streubomben-Riesterrente

14.12.10    (287)
Finanztest: Streubomben in Riesterverträgen
Kaum ein Riester-Sparer will sein Geld in Streubomben und andere heimtückische Waffen investiert wissen. Die Grafik bei test.de schlüsselt auf, wie die Riesterbeiträge, die zunächst in Banksparplänen, Rentenversicherungen oder Fondssparplänen angelegt sind, über den Kauf von Anleihen und Aktien sowie über Vergabe von Krediten auch zu Unternehmen gelangen, die immer noch Streubomben produzieren oder vertreiben, obwohl diese ab dem 1.8.10 weltweit geächtet sind. Finanztest hat bei 6 Fondsgesellschaften, 86 Banken, 20 Bausparkassen und 62 Versicherungen nachgefragt, ob sie Anlagen in die seit 1.8.10 geächteten Waffen ausschließen. Die Analyse zeigt, dass viele Geldinstitute Kriterien einer ethischen Geldanlage nicht oder allenfalls nachrangig beachten.
 
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Auf vermintem Gelände. Streubomben in Riester-Verträgen [Finanztest Nr.1/11 vom 14.12.10]

| Waffen | Konsum & Produktion |
Kernreaktor
Kernreaktor; Funktionsweise; Kernspaltung; Kettenreaktion; Brennstäbe, Steuerstäbe, Bremsmittel;  / Infografik Globus 3777 vom 09.09.2010
09.09.10    (282)
dpa-Globus : So kommt ein Kernreaktor in Gang
Während Strom aus Kernfusion - wenn überhaupt - frühestens ab etwa 2060 kommerziell verfügbar wird, produzieren Reaktoren seit Jahrzehnten in einer Reihe von Ländern weltweit Strom nach dem Prinzip der Kernspaltung, das in der Grafik erläutert wird. Einige Staaten, allen voran China, Russland und Indien, planen den Bau neuer Kernkraftwerke, obwohl die Stromerzeugung in Kernkraftwerken eine Hochriskotechnologie ist: Neben der Gefahr von Reaktorkatastrophen, z.B. nach Terrorangriffen, und der ungeklärten Atommüllfrage besteht auch das Risiko der Proliferation: trotz Atomwaffensperrvertrag und weltweiter Überwachung durch die IAEO sind inzwischen auch Indien, Pakistan, Israel und Nordkorea ebenfalls Atommächte geworden. Außerdem wird Iran, das im August 2010 sein erstes Kernkraftwerk in Betrieb genommen hat, verdächtigt, Kerntechnik zum Bau von Atomwaffen zu missbrauchen.
 
  => Großansicht: Bezug     Großansicht: Galerie

| Atomenergie | Atomausstieg | Atomwaffensperrvertrag | IAEO | Atomwaffen | Nordkorea | Iran |
Flüchtlinge-
UNHCR-Bericht-2009
Flüchtlinge weltweit 2009:  Grafik Großansicht
16.06.10    (254)
FR-Grafik: Flüchtlinge weltweit 2009
Laut UNHCR-Jahresbericht waren im Jahr 2009 weltweit 43 Millionen (M) Menschen auf der Flucht. Hauptursachen dafür sind Kriege oder Dauerkrisen (Afghanistan, Somalia, Dem.Rep.Kongo, Sudan, Irak, ...) und sich verschärfende Konflikte um knapper werdende Ressourcen, darunter Wasser, Nahrungsmittel und Siedlungsräume nicht zuletzt als Folge der Klimaerwärmung. Rund 5,5 M Flüchtlinge leben seit 5 oder mehr Jahren im Exil, nur 0,25 M kehrten in die Heimat zurück. Da sich die Ursachen für Migration im Trend verschärfen werden, ist künftig mit einer wachsenden Zahl von Flüchtlingen zu rechnen.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: UNHCR-Bericht: 43 Millionen sind auf der Flucht [FR 16.06.10]

| Migration | Konflikte | Klimawandelfolgen | Ressourcenkonflikte |
Atomstandorte-D
Atomstandorte in Deutschland:  Grafik Großansicht
15.04.10    (231)
FR-Grafik: Atomstandorte in Deutschland
Beim Nukleargipfel in Washington am 12/13.04.10 ist wieder einmal deutlich geworden, dass prinzipiell bei jedem Standort, wo nukleares Material (z.B. Uran, Plutonium) lagert, die Gefahr besteht, dass diese radioaktiven Stoffe in falsche Hände (z.B. Terroristen) gelangen und daraus Bomben gebaut werden oder auch z.B. das Trinkwasser verseucht wird. Vor diesem Hintergrund zeigt die Deutschlandkarte die Standorte von Anlagen, wo derzeit nukleare Materialen gelagert werden.
Atomkraftwerke: Brunsbüttel, Brokdorf, Krümmel, Unterweser, Lingen, Grohnde, Biblis, Grafenrheinfeld, Phillipsburg, Neckarwestheim, Grundremmigen, Isar.
Forschungsreaktoren: Geesthacht, Berlin, Braunschweig, Jülich, Mainz, Rossendorf, Karlsruhe, München.
Zentrale Zwischenlager: Greifswald, Gorleben, Ahaus.
Atommüll-Endlager: Asse, Morsleben.
Atomwaffenstandort: Büchel.   
 
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Das Terror-Risiko vor der Haustür [FR 15.04.10, S.7]

| Atomenergie | Atomausstieg | Atomwaffen | Uran | IAEO | Atomwaffensperrvertrag |
Atomwaffen-Start-2
Atomwaffen:  Grafik Großansicht
03.04.10    (229)
FR-Grafik: Start-2-Vertrag zur Atomwaffen-Reduktion
Am 8.4.2010 tritt der neue Start-2-Vertrag mit einer Laufzeit von 10 Jahren in Kraft: Danach wollen die USA und Russland ihre strategischen Trägerwaffen (Raketen/Bomber mit einer Reichweite über 5500 km, atombetriebenen U-Boote) um die Hälfte und die nuklearen Gefechtsköpfe darauf um ein Viertel verringern. Tausende taktische Atomwaffen von geringerer Reichweite und Sprengkraft erfasst der Start2-Vertrag nicht.
In der Weltkarte im Artikel "Mit den Waffen des Freundes" [FR 03.04.10] sind zentrale Daten zur Atomwaffen-Verbreitung eingetragen: offizielle und faktische Atommächte sowie Länder, die verdächtigt werden, an Atomwaffen zu arbeiten oder solche Atomprogramme eingestellt haben, und Länder, die für die USA Atomwaffen stationiert haben. Zu den Ländern sind jeweils die Anzahl von Sprengköpfen sowie von Trägersystemen (Raketen, U-Boote, Flugzeuge) notiert. Außerdem sind die Orte der wichtigsten atomaren Explosionen seit 1945 in der Weltkarte markiert.

| Atomwaffen |
Rüstungsexporte-D-2005-2009

16.03.10    (215)
SZ-Grafik: Rüstungsexporte Deutschlands 2005-2009
Deutschland war im Zeitraum 2005-2009 der weltweit dritt-größte (nach den USA und Russland) Rüstungsexporteur. Hauptabnehmerländer deutscher Waffen (in Mrd.$): Türkei 1736; Griechenland 1611; Südafrika 1427; Südkorea 1390; Spanien 955; Österreich 838.
  
Die Grafik ist abgedruckt (nicht online) im Artikel: "Ein erschreckender Anstieg" [SZ 16.03.10]

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Waffenhandel
Weltweiter Waffenhandel:  Grafik Großansicht
15.03.10    (214)
FR-Grafik: Weltweiter Waffenhandel: Konventionelle Rüstungsgüter 2005 - 2009
Laut SIPRI-Bericht hat Deutschland seine Position als Waffen-Großhändler noch ausgebaut. Seit 2000 hat sich Deutschlands Anteil am weltweiten Waffenhandel von 6 % auf 11 % fast verdoppelt. Trotz weltweiter Finanz- und Wirtschaftskrise haben die meisten Staaten ihren Waffenhandel nicht verringert. Die Top5-Exporteure USA, Russland, Deutschland., Frankreich u. Großbritannien haben zusammen rund 76 % am Weltexport, die Top5 Importeure China, Indien, Südkorea, VAE und Griechenland kaufen zusammen 33 % der weltweit exportierten Waffen.
  
=>  vollständige Daten / Großansicht der Grafik

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Truppen-Afghanistan
Truppenkontingente in Afghanistan:  FR-Infografik Großansicht
27.01.10    (180)
FR-Grafik: Truppenkontingente in Afghanistan
Die Grafik zeigt die Truppenstärken von 11 aus 43 ausgewählten Nationen. Insgesamt sind 45780 Soldaten in Afghanistan stationiert, darunter: USA 45780; Großbritannien 9500, Deutschland 4280*, Frankreich 3750, Italien 3150, Kanada 2830, Polen 1955, Niederlande 1950, Türkei 1755, Australien 1550, Spanien 1065. (* derzeitige Kontigentobergrenze: 4500; Stand: Dez.2009)
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Mehr Soldaten, mehr Polizisten [FR 27.1.10]

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Weltsicherheitsrat
Weltsicherheitsrat; UN-Sicherheitsrat; Vereinte Nationen; Krieg und Frieden / Infografik Globus 3166 vom 06.11.2009
16.11.09    (133)
dpa-Globus : Der Weltsicherheitsrat
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, kurz Weltsicherheitsrat oder auch UN-Sicherheitsrat genannt, ist eines der sechs Hauptorgane der Vereinten Nationen. Erstmals trat er am 17.01.1946 zusammen. Seine Hautaufgabe ist der Erhalt des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit. Als einziges UN-Organ kann der Sicherheitsrat bei Aggressionen oder Friedensbruch Sanktionen verhängen, vom Wirtschaftsboykott bis hin zu militärischen Maßnahmen.
Die Grafik informiert über die Zusammensetzung der Sicherheitsrats: 5 ständige (mit Vetorecht) und 10 wechselnde Mitgliedsstaaten, die für jeweils 2 Jahre nach einem Regionalschlüssel gewählt werden. Beschlüsse erfordern mindestens 9 von 15 Stimmen und des darf kein Veto eingelegt werden.
 
=> Bezug der Infografik     Großansicht zeitweise in Galerie

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Kernspaltung
 Kernspaltung, Kettenreaktion, Otto Hahn, Lise Meitner, Radioaktivität, Uran,  / Infografik Globus 2525 vom 19.12.2008

19.12.08    (27)
Globus-Infografik: Die Kernspaltung
In Erinnerung an die Entdeckung der Kernspaltung im Dezember 1938 durch Lise Meitner und Otto Hahn veranschaulicht die Grafik den Ablauf bei der atomaren Kettenreaktion: Ein Neutron wird auf einen Atomkern von Uran 235 geschossen, wodurch Uran 236 entsteht, das nach kurzer Zeit meist in Krypton und Barium zerfällt. Dabei wird Energie abgestrahlt und es werden Neutronen frei, die ihrerseits wieder neue Urankerne spalten usw. Ungebremst setzt diese Kettenreaktion gewaltige Energiemengen in kurzer Zeit frei, was zum Bau von Atombomben führte. 1945 warfen die USA je eine Atombombe auf Hiroshima und Nagasaki ab und verursachten damit Tote, Verwunde und Langzeit-Strahlenschäden in bisher nicht gekannten Ausmaß. Ab 1954 gelang es, die Kettenreaktion in Kernkraftwerken so zu verlangsamen, das die enormen Energiemengen zur Stromerzeugung genutzt werden konnten.  Im Jahr 2007 betrug der Anteil des Atomstroms in Deutschland 22,1 % und weltweit 17 %.
=> Großansicht (vorübergehend in Galerie)     Bezug der Infografik

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erstellt: 23.07.19/ zgh Waffen/ Rüstung Anfangsjahr Vorjahr 0 Folgejahr Endjahr

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