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Daten/Statistiken Waffen/ Rüstung Anfangsjahr Vorjahr 2022 Folgejahr Endjahr

Anzahl: 22

Düngemittel
Preisanstieg
2019-2022
Dünger wird deutlich teurer | Statista
02.05.22    (2171)
Statista: Dünger wird deutlich teurer
Die Grafik zeigt die Preisentwicklung für fünf Düngemittel von 2019 bis 2022. Die Preise sind schon ab 2020 gestiegen (außer Kaliumchlorid), zuletzt sprunghaft (außer Phosphat) infolge des Kriegs in der Ukraine, der die Gaspreise in die Höhe trieb. Gas ist ein wichtiger Rohstoff für die Produktion von Kunstdünger. Die extremen Preise setzen einen Teufelskreis in Gang: Landwirte zögern beim Düngemittelkauf in Hoffnung auf sinkende Preise ⇒ Nachfrage sinkt ⇒ Hersteller drosseln die Produktion ⇒ Düngemittel werden knapper ⇒ Preise steigen.
Preise etwa Ende März 2022 (in $/t):
➊ DAP 938 ➋ UREA 908 ➌ TSP 793 ➍ Kaliumchlorid 563 ➎ Phosphorit 179.
(1) Phosphat-Stickstoff-Dünger   (2) Harnstoff   (3) konzentrierter Stickstoff-Dünger  (4) Dünger auf Basis von Kalisalz   (5) Gestein zur Produktion von Phosphordünger.

Quelle: World Bank

Statista: Infotext  Infografik 

| Nahrung | Hunger | Erdgas | Konflikte |

Militärausgaben
WE 2021
 Globus Infografik 15357
29.04.22    (2168)
dpa-Globus 15357: Geld fürs Militär
Die weltweiten Militärausgaben* sind 2021 weiter gestiegen auf 2113,3 G$ (+0,7% ggü. Vorjahr, Allzeithoch), darunter die Top15-Länder (Anteil in %):
US 37,9 CN 13,9 IN 3,6 UK 3,2 RU 3,1 FR 2,7 DE 2,6 SA 2,6 JP 2,6 KR 2,4 IT 1,5 AU 1,5 CA 1,2 IR 1,2 IL 1,2⟩ Tabelle.
Mit extremen Abstand an der Spitze liegen die USA mit 801 G$, mehr als die folgenden neun Länder zusammen (777). Die USA fokussierten in den vergangenen Jahren verstärkt auf FuE, um ihren technologischen Vorsprung aufrecht zu erhalten. Konkurrent Russland steigerte seine Ausgaben um 2,9% auf 65,9 G$, finanziert aus dem Export von Rohstoffen, vor allem Erdöl und Erdgas. In Relation zum BIP liegt Russland vor den USA (% vom BIP):
SA 6,6 IL 5,2 RU 4,1 US 3,5 KR 2,8 IN 2,7 IR 2,3 UK 2,2 AU 2,0 FR 1,9 CN 1,7 IT 1,5 CA 1,3 DE 1,3 JP 1,1⟩ Tabelle.

* Waffen u. sonstige Rüstungsgüter, Personalausgaben, Militärhilfen, militärische FuE

Quelle: SIRPIPM  Database | Infografik  Tabelle/Infos 

| Waffen | Konflikte |
Wasserkonflikte
WE 2000-2019
Kampf ums Wasser nimmt zu | Statista
19.04.22    (2162)
Statista: Kampf ums Wasser nimmt zu
Die Anzahl der Wasserkonflikte nimmt in 5 von 6 Regionen weltweit zu, wie der Vergleich der Dekaden 2000-09 und 2010-19 zeigt:
➊ Asien 111|388 ➋ Afrika 68|150 ➌ Lateinamerika & Karibik 18|61 ➍ Europa 13|18 ➎ Nordamerika 7|10 ➏ Australien & Neuseeland 2|0.
Hotspot der Wasserkonflikte ist Asien. Bei gewaltsamen Grenzkonflikten um den Zugang zu Wasserressourcen zwischen Tadschikistan und Kirgisistan wurden 2021 mindestens 41 Menschen getötet und mehr als 200 verletzt. Weil die größten und wichtigsten Flüsse Asiens von China kontrolliert werden (vor allem Brahmaputra, Mekong), sehen Experten dort ein wachsendes Risiko für eskalierende Wasserkonflikte. So auch in Afrika, besonders beim Nil-Wasser. Äthiopien hat begonnen, seinen neuen Staudamm (GERD) am Blauen Nil zu füllen, weshalb Sudan und Ägypten Nachteile für ihre Wasserversorgung fürchten ().

Quelle: Pacific Institute
Statista: Infotext  Infografik 

| Wasser | Konflikte |
Militärausgaben
NATO 2021
 Globus Infografik 15309
08.04.22    (2155)
dpa-Globus 15309: Verteidigungsausgaben der Nato-Staaten 2021
Die Militärausgaben der NATO sind 2021 auf 1,175 T$ gestiegen (+ 5,8% ggü.Vorjahr)
Top10-Staaten 2021 (Anteil in %):
US 69,0 UK 6,2 DE 5,4 FR 4,9 IT 2,8 CA 2,3 PL 1,3 NL 1,2 ES 1,2 TR 1,1⟩ Tabelle.
Top10-Staaten 2021: Ausgaben in % vom BIP:
GR 3,6 US 3,6 PL 2,3 UK 2,2 HR 2,2 LV 2,2 EE 2,2 LT 2,0 FR 1,9 RO 1,9⟩ Tabelle.
Laut NATO-Beschluss (2014) sollen die Mitgliedsstaaten bis 2024 mindestens 2% vom BIP aufwenden. Der NATO-Ø lag mit 2,65% bereits deutlich darüber, vor allem wegen des herausragend großen Beitrags der USA (3,6% vom BIP, Anteil 69%). Außer Griechenland und Staaten nahe Russland (Baltikum, Polen, Rumänien) lagen alle Staaten weit unter 2 % (z.B. Deutschland 1,49|Rg 20) mit Ausnahme Großbritanniens (2,25) und Frankreichs (1,93), beides Atommächte (P5 im UN-Sicherheitsrat mit Vetorecht).

Quelle: NATOPressemitteilung  Report 2021 (pdf) | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Konflikte | Waffen |
Getreide-Importanteil
Ukraine-Export 2020
Wohin die Ukraine ihr Getreide exportiert | Statista
06.04.22    (2156)
Statista: Wohin die Ukraine ihr Getreide exportiert
Die Ukraine war 2020 eines der größten Getreide-Exportländer. In der Weltkarte sind die Länder gefärbt gemäß ihres Anteils am Getreide-Export der Ukraine zur Stufung (1, 5, 10)%. An der Spitze des Ranking lagen Länder in Afrika und Asien (Anteil in %):
EG 17,0 ID 15,1 BD 8,4 PK 6,9 TR 5,6 MA 5,3⟩.
Deutschlands Anteil (0,04%) war sehr gering (7105 t Weizen und Mengkorn); bei Weichweizen (zur Mehlherstellung) ist Deutschland sogar unabhängig von Importen ().
Der Ukrainekrieg (Ernteausfälle, Exporteinschränkungen) führt zur Verknappung und zum Preisanstieg bei Getreide und gefährdet daher die Ernährungssicherheit insbesondere von Ländern in Afrika und Asien.

Quelle: International Trade Center

Statista: Infotext  Infografik 

| Nahrung | Konflikte |
Selbstversorgung
DE 2020/21
Deutschland droht kein Engpass bei Weizenmehl | Statista
04.04.22    (2148)
Statista: Deutschland droht kein Engpass bei Weizenmehl
Leere Regale in deutschen Supermärkten z.B. bei Weizenmehl sind Folge von Hamsterkäufen, nicht aber von zu wenig Weizenvolumen in Deutschland, denn der Selbstversorgungsgrad (SVG) beträgt bei Weizen 125% und bei Gerste 113%, im Inland wird also mehr produziert als verbraucht. Bei Roggen|Triticale müssen 16|17% importiert werden, bei Hafer|Körnermais 29|41%. Auch bei anderen Grundnahrungsmitteln (u.a. Kartoffeln, Milch ) liegt der SVG über 100%, dagegen müssen Gemüse/Obst zu großen Teilen importiert werden (). Der Ukrainekrieg gefährdet allerdings die Weizenversorgung vieler anderer Länder, besonders stark der am wenigsten entwickelten ().

Quelle: BLE

Statista: Infotext  Infografik 

| Nahrung | Konflikte |
Weizenimport
Russland-Ukraine 2020
Wo Weizen besonders knapp wird | Statista
04.04.22    (2147)
Statista: Wo Weizen besonders knapp wird
Der Krieg in der Ukraine verursacht Ernteausfälle und Russland hat einen Exportstopp für Agrarprodukte wie Weizen bis Ende Juni 2022 verhängt, was die Weizenversorgung vieler Länder gefährdet, darunter insbesondere viele Entwicklungsländer mit hohem Importanteil aus beiden Ländern.
Anteil der Importe 2020 aus Russland|Ukraine|Summe (in %):
SO 32|68|100 BJ 100|0|100 LA 71|23|94 EG 61|21|82 SD 70|5|75 CD 54|15|69 SN 48|18|66 TZ 61|3|64⟩.
Neben Weizen sind Russland und die Ukraine auch die größten Exporteure anderer wichtiger Grundnahrungsmittel (), z.B. ca. 2/3 beim Weltexport von Sonnenblumenöl und noch etwas mehr bei Sonnenblumenkuchen als Vorprodukt für Sonnenblumenöl und Tierfutter.
   
Quelle: UN Comtrade (pdf)

Statista: Infotext  Infografik 

| Nahrung | Hunger | Konflikte |
Energiemehrkosten
DE 01.-03.2022
Energiemehrkosten belasten geringe Einkommen stark | Statista
31.03.22    (2145)
Statista: Energiemehrkosten belasten geringe Einkommen stark
Der Angriffskrieg gegen die Ukraine hat die Energiepreise auf Rekordhöhe getrieben, wodurch die privaten Haushalte um so mehr überproportional betroffen werden, je geringer ihr verfügbares Einkommen ist, so die Ergebnisse einer RWTH-Kurzstudie zur Einkommensverteilung:
1.-10. Dezil: Energieanteil am Einkommen (%) | Erhöhung ggü.Jan.2020 (%P):
1.Dezil 13,3|3,2* 2.Dezil 11,8|3,1 3.Dezil 11,3|2,9 4.Dezil 10,3|2,7 5.Dezil 9,8|2,6 6.Dezil 9,1|2,4 7.Dezil 8,5|2,3 8.Dezil 7,8|2,1 9.Dezil 7,1|2,0 10.Dezil 5,3|1,4 .
Die Mehrbelastung könnte etwa 600.000 Haushalte unter die Schwelle der Armutsgefährdung drücken (). Die Autoren der Studie halten eine Deckelung oder Reduktion der Energiepreise (etwa durch staatliche Eingriffe) für ungünstig, da solche Maßnahmen das dringend erforderliche Energiesparen ausbremsen. Stattdessen empfehlen sie direkte Hilfen für bedürftige Haushalte.

* Lesebeispiel: Das 1.Dezil (die 10% einkommensschwächsten Haushalte) geben durchschnittlich 13,3% ihres Einkommens für Strom, Heizung und Kraftstoffe aus, 3,2%P mehr als im Januar 2020.

Quelle: RWTH-Kurzstudie

Statista: Infotext  Infografik 

| Armut & Reichtum | Energie | Konsum & Produktion | Konflikte |
Waffenhandel
WE 2017-2021
 Globus Infografik 15280
25.03.22    (2141)
dpa-Globus 15280: Internationaler Waffenhandel
Der internationale Waffenhandel ist im 5-Jahreszeitraum 2017-21 um 4,6% gesunken im Vergleich zu 2012-16.
Top10-Länder beim Waffenexport bzw. -Import 2017-21 (Anteil in %):
US 38,6 RU 18,6 FR 10,7 CN 4,6 DE 4,5 IT 3,1 UK 2,9 KR 2,8 ES 2,5 IS 2,4⟩
IN 11,3 SA 11,0 EG 5,7 AU 5,4 CN 4,8 QA 4,6 KR 4,1 PK 3,0 AE 2,8 JP 2,6⟩ Tabelle
2017-2021 exportierte Deutschland Waffen in 53 Länder, darunter die Hauptabnehmer Südkorea und Ägypten mit jeweils 4 U-Booten.

Quelle: SIPRI: Presse  Faktenblatt  | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Waffen | Konflikte |
Agrarexport 2020
Ukraine|Russland
Krieg setzt Exportmarkt für Agrarprodukte unter Druck | Statista
15.03.22    (2127)
Statista: Krieg setzt Exportmarkt für Agrarprodukte unter Druck
Die Ukraine und Russland zählen bei wichtigen Grundnahrungsmitteln zu den Top-Exportländern weltweit, der Ukrainekrieg gefährdet daher zunehmend die Ernährungssicherung, weil die Exportmenge sinkt und die Preise für Lebens- und Futtermittel steigen. Vor diesem Hintergrund zeigt die Grafik den Exportanteil der Ukraine|Russlands bei wichtigen Agrarprodukten (in %):
➊ Sonnenblumenkuchen 51|18 ➋ Sonnenblumenöl 44|21 ➌ Weizen 9|19 ➍ Gerste 13|13 ➎ Mais 14|1 ➏ Rapssaat 9|3.
  
Quelle: Statistisches Bundesamt

Statista: Infotext  Infografik 

| Nahrung | Hunger | Konflikte |
Vermögensverlust
RU Oligarchen
ab 23.2.22
Finanzieller Aderlass für Russlands Oligarchen | Statista
11.03.22    (2126)
Statista: Finanzieller Aderlass für Russlands Oligarchen
Als Folge von Putins Angriffskrieg in der Ukraine ab dem 24.02.22 ist das Vermögen russischer Milliardäre stark geschrumpft, wie die Auswahl sechs bekannter Oligarchen zeigt: Verlust in in G$|%
Alekperow 14,1|73,0 ➋ Timtschenko 6,5|40,8 ➌ Mordaschow 8,1|29,3 ➍ Potanin 7,2|24,2 ➎ Fridman 7,2|24,2 ➏ Abramowitsch 1,7|11,0.

Quelle: Bloomberg Billionaires Index

Statista: Infotext  Infografik 

| Konflikte | Armut & Reichtum |
Spritpreise DE
03.2021-03.2022
Krieg in der Ukraine erreicht deutschen Benzinmarkt | Statista
08.03.22    (2123)
Statista: Krieg in der Ukraine erreicht deutschen Benzinmarkt
Der Ukrainekrieg hat die Preise für Energie und Kraftstoffe inzwischen auf Allzeithochs getrieben, Diesel z.B. auf über 2€/. Schon im Februar waren die Spritpreise auf Rekordhöhe gestiegen: Diesel|Superbenzin 1,73|1,65 €/ℓ. Vor diesem Hintergrund zeigt die Grafik die Entwicklung der Spritpreise für Diesel|Superbenzin vom 1.2.21 bis 1.3.22: 133,5|151,5 ➚ 175,6|182,7 ct/ℓ.
Im März sind die Energie- und Spritpreise weiter gestiegen. Sollte es zu verschärften Sanktionen bis hin zum Importstopp von fossilen Energien aus Russland kommen, ist ein weiterer kräftiger Preisanstieg wahrscheinlich.

Quelle: destatis, MWV, ADAC

Statista: Infotext  Infografik 

| Ölpreis | Energie | Konflikte |
Außenhandel
Russland 2001-2020
Chinas Aufstieg zu Russlands wichtigstem Handelspartner | Statista
04.03.22    (2119)
Statista: Chinas Aufstieg zu Russlands wichtigstem Handelspartner
Die Grafik zeigt den Anteil (in %) der Importe Russlands aus seinen 3 wichtigsten Lieferländern von 2001 bis 2020:
Deutschland: 13,8➘10,1; China 1,6➚23,7; USA 7,9➘5,7.
Seit 2007 ist die Handelsbilanz (Export-Import) Russlands mit China negativ. Zu den wichtigsten Importgütern Russlands zählen Geräte der Nachrichtentechnik, zur Speicherung von Bild und Ton, der Datenverarbeitung und Büromaschinen. Die wichtigsten Exportgüter nach China sind Erdöl und Erdölprodukte. Die Verlagerung des Außenhandels seit 2001 weg von Deutschland hin zu China könnte Teil einer langfristigen Strategie sein, im Konfliktfall - wie aktuell im Ukrainekrieg - weniger anfällig für Sanktionen seitens westlicher Länder zu sein.

Quelle: GTAI

Statista: Infotext  Infografik 

| Konsum & Produktion | Weltmarkt | Konflikte |
Atomkraftwerke
Ukraine
Die Kernkraftwerke der Ukraine | Statista
03.03.22    (2118)
Statista: Die Kernkraftwerke der Ukraine
Der Krieg in der Ukrainekrieg gefährdet zunehmend die dortigen Atomkraftwerke und erhöht das Risiko von Havarien, bei denen Radioaktivität austritt, wie zwei Ereignisse der letzten Tage zeigen. Nach Informationen der IAEA setzten am 3.3. Artillerie-Geschosse ein Verwaltungsgebäude im Kernkraftwerk Saporischschja in Brand. Laut Regierungsangaben wurde bisher keine erhöhte Radioaktivität in der Umgebung gemessen. In der Vorwoche hatten russische Truppen das Kernkraftwerk Tschernobyl besetzt und dabei radioaktiven Staub aufgewirbelt, der seit der Nuklearkatastrophe 1986 die Umgebung belastet. Vor diesem Hintergrund zeigt die Ukrainekarte die aktuell von Russland besetzten Gebiete sowie die 5 AKW-Standorte mit insgesamt 21 Reaktorblöcken:
in Betrieb | in Bau | stillgelegt | zerstört:
Saporischschja 6|0|0|0 • Tschernobyl 0|0|3|1 • Riwne 4|0|0|0 • Chmelnyzkyj 2|2|0|0 • Süd-Ukraine 3|0|0|0.

Statista: Infotext  Infografik 

| Atomenergie | Tschernobyl | Konflikte |
Ukrainekrieg, Flüchtende
Europa 02.03.22
Polen ist Hauptziel für Mehrheit der Geflüchteten | Statista
02.03.22    (2115)
Statista: Polen ist Hauptziel für Mehrheit der Geflüchteten
Vom Beginn der russischen Invasion in der Ukraine am 24.2. bis zum 2.3. 11:30 sind rund 800.000 Menschen aus der Ukraine in Nachbarländer und weitere EU-Länder geflüchtet, darunter (Anzahl Geflüchteter):
PL 453.982 HU 116.348 SK 67.000 MD 65.099 RU 42.900 RO 38.461 BY 341⟩.
Nach Schätzungen des UNHCR werden in den kommenden Monaten weitere 12 M Menschen innerhalb der Ukraine vertrieben und 4 M aus dem Land flüchten. Zur Linderung der Krise rufen die Vereinten Nationen auf zur Soforthilfe im Umfang von 1,7 G$.

Quelle: UNHCR

Statista: Infotext  Infografik 

| Migration | Konflikte |
Erdgasspeicher
DE 01.-02.2022
Deutsche Erdgas-Reserven schrumpfen schnell | Statista
24.02.22    (2109)
Statista: Deutsche Erdgas-Reserven schrumpfen schnell
Der Füllstand der Erdgasspeicher in Deutschland ist von 53,7% anfang Januar auf aktuell 30,4% gesunken. Deutschland ist in hohem Grad abhängig von Energieimporten aus Russland: Erdgas 57%, Kohle 36%, Erdöl 29% (). Sollte Russland seine Energieexporte nach Deutschland reduzieren oder gar einstellen (oder umgekehrt: Sanktionen/ Embargo der EU), droht mindestens ein kräftiger Anstieg der Energiepreise (Gas-, Öl-, Strompreise ), möglicherweise sogar ein Engpass in der Energieversorgung, der aber durch verstärkten Import von Flüssigerdgas (LNG) () gemildert werden könnte ().
  
Quelle: Gas Infrastructure Europe

Statista: Infotext  Infografik 

| Erdgas | Erdöl | Strom | Energieabhängigkeit | Konflikte |
BIP-Reduktion
Embargo gegen Russland
Gas-Embargo würde Russland empfindlich treffen | Statista
24.02.22    (2108)
Statista: Gas-Embargo würde Russland empfindlich treffen
Die EU belegt Russland wegen seines Kriegs gegen die Ukraine mit Sanktionen , die in erster Linie die Ökonomie Russlands spürbar treffen sollen. Vor diesem Hintergrund listet die Grafik die erwartete BIP-Reduzierung Russlands bei sektoralen Sanktionen der EU* (in %):
➊ Erdgas: 2,9 ➋ Rohöl: 1,2 ➌ Maschinen, Anlagen: 0,5 ➍ Kraftwagen: 0,3 ➎ Unternehmensdienstleistungen: 0,2 ➏ Elektrische Geräte: 0,1 ➐ Transportausrüstung: 0,1 ➑ Computertechnik: 0,1.

* simuliert wurde ein völliger Stopp aller Importe/ Exporte der jeweiligen Produktgruppe

Quelle: IfW Kiel

Statista: Infotext  Infografik 

| Konflikte | BIP | Konsum & Produktion | Erdgas | Erdöl |
Grenzen Russlands
Putins Imperiums-Fantasie? | Statista
23.02.22    (2105)
Statista: Putins Imperiums-Fantasie?
US-Botschafterin Linda Thomas-Greenfield warf Wladimir Putin am 21.02.22 im UN-Sicherheitsrat vor (), er erhebe Anspruch auf alle Gebiete des ehemaligen russischen Kaiserreichs 1914. Vor diesem Hintergrund zeigt die Landkarte Russland in den heutigen Grenzen sowie ergänzend die heute 15 souveränen Staaten, die früher Teil des Kaiserreichs waren: Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Belarus, Ukraine, Moldawien, Georgien, Armenien, Aserbaidschan, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan. Hinzu kommen Teile Polens (inkl. Warschau) und der heutigen Türkei. Laut Osteuropahistoriker Karl Schlögel will Putin zurück zur Großmacht und zur Vorherrschaft in Europa. "Statt sich der anstrengenden Modernisierung zu stellen, setzt Putin zur Ablenkung auf einen kleinen erfolgreichen Krieg". ().

Statista: Infotext  Infografik 

| Konflikte | Sicherheitsrat |
Handelsbilanz
Russland 2001-2021
Russlands Handelsüberschuss steigt in der Krise | Statista
22.02.22    (2104)
Statista: Russlands Handelsüberschuss steigt in der Krise
Mehr als 2/3 des Exports Russlands entfielen auf Erdöl und Erdgas (gefolgt von Metallprodukten sowie Chemikalien, Holz und Getreide). Russland zählt zu den Top-Exporteuren von Erdgas und Erdöl, deren Preisanstieg haben daher Russlands Handelsüberschuss zuletzt (Q4-2021) deutlich erhöht (➚ 67,6 G€), entsprechend auch das Handelsdefizit der EU mit Russland (➚ 69,2 G€). Die Grafik zeigt die Entwicklung von 2001 bis 2021 der Exporte (differenziert nach Erdöl, Erdgas, Sonstige) sowie der Importe. Die Handelsbilanz (Exporte-Importe) ist zusätzlich als rote Kurve eingezeichnet. Die Eskalation des Russland-Ukraine-Konflikts wird vermutlich den Export und Import deutlich senken.

Quelle: Zentralbank der Russischen Föderation

Statista: Infotext  Infografik 

| Weltmarkt | Konsum & Produktion | Konflikte | Erdöl | Erdgas |
NATO-Erweiterung
Europa ab 1952
 Globus Infografik 15211
18.02.22    (2102)
dpa-Globus 15211: Die Nato-Osterweiterung
In der Europakarte sind die Staaten im Hinblick auf die NATO-Osterweiterung gefärbt: NATO-Beitritt: vor 1999  ab 1999  heutiges Russland. Die Grenze der Sowjetunion 1991 ist rot eingezeichnet.
Zeitleiste: 1949:12, 1982:16, ab 1999: +14 auf aktuell 30 Staaten
1949: 12 Gründerstaaten: ⟨BE DK FR IS IT CA LU NL NO PT UK US
1952: Griechenland, Türkei (13-14),   1955: Deutschland (15), 1982: Spanien (16),
1999: Polen, Tschechien, Ungarn (17-19),
2004: Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Rumänien, Slowakei, Slowenien (20-26)
2009: Albanien, Kroatien (27-28)
2017: Montenegro (29)    2020: Nordmazedonien (30)
Der Ukraine wurde 2008 eine künftige NATO-Aufnahme in Aussicht gestellt, die Putin verhindern will. Er fordert sogar eine Rückkehr zum Zustand 1997.

Quelle: NATO  | Infografik 

| Konflikte |
Handelspartner
Russland 2020
EU und Russland - trotz Sanktionen eng verbunden | Statista
09.02.22    (2092)
Statista: EU und Russland - trotz Sanktionen eng verbunden
Die Annexion der Krim 2014 durch Russland hat den Ex-/Import mit seinen Handelspartnern teils reduziert (Ausnahmen), wie der Vergleich der Anteile der Top5-Staaten am gesamten Warenexport und -import 2013|2020 zeigt (in %: )
Ex: ⟨EU 50,7|33,7 CN 6,8|14,7 NL 11,3|7,5 UK 3,1|6,8 DE 7,0|5,5⟩
Im: ⟨EU 40,0|33,9 CN 16,9|23,7 DE 12,0|10,1 US 5,3|5,7 BY 4,4|5,4⟩.
Hinweise (zgh): Eine Eskalation im Ukraine-Konflikt würde die Handelsbeziehungen aufgrund dann verhängter Sanktionen weiter beeinträchtigen, wovon besonders Deutschland erheblich betroffen wäre, vor allem im Hinblick auf die Energieversorgung, wie die Importanteile bei den Top3-Primärenergien 2020 zeigen (in %): Erdgas 55 , Steinkohle 36 (), Erdöl 31 (). Ein Ersatz von Erdgas aus Russland z.B. durch Import von Flüssigerdgas (LNG) (aus: Katar, USA, Australien, ... ) würde Erdgas - und über Wechselwirkungen auch andere Energiearten - weiter verteuern mit gravierenden Folgen für Deutschland und die EU.

Quelle: IMF, IW

Statista: Infotext  Infografik 

| Konflikte | Konsum & Produktion | Erdgas | Kohle | Erdöl | Energieabhängigkeit |
NATO-Osterweiterung
Europa 1990 - 2020
Die Geschichte der NATO-Osterweiterung | Statista
26.01.22    (2084)
Statista: Die Geschichte der NATO-Osterweiterung
Im aktuellen Ukraine-Russland-Konflikt (WDR, bpb) spielt die NATO-Osterweiterung eine zentrale Rolle. Russland verlangt die Widerrufung der Beitrittseinladung an die Ukraine und Georgien*, die NATO-Länder bestehen auf dem Selbstbestimmungsrecht der Völker. Vor diesem Hintergrund zeigt die Europakarte die NATO-Erweiterung 1952-1982 und ab 1999, 8 Jahre nach dem Ende der Sowjetunion und des Warschauer Pakts 1991:
12.03.1999: Polen, Tschechien, Ungarn
29.03.2004: Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Rumänien, Slowakei, Slowenien
01.04.2009: Albanien, Kroatien
2017: Montenegro
2020: Nordmazedonien
aktuelle Beitrittskandidaten: Bosnien & Herzegowina, Georgien, Ukraine

* Der Westen habe der Sowjetunion bei der Wiedervereinigung Deutschlands 1990 angeblich zugesagt, die NATO nicht zu erweitern, was Historiker jedoch widerlegt haben (ZEIT, SZ)

Statista: Infotext  Infografik 

| Konflikte |
  

erstellt: 29.05.22/ zgh Waffen/ Rüstung Anfangsjahr Vorjahr 2022 Folgejahr Endjahr

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