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BGR-Energiestudie-2006
BGR-Kurzstudie 2006: nicht erneuerbare Energien
31.12.06   (22)
BGR: BGR-Energiestudie 2006: Reserven, Ressourcen und Verfügbarkeit von Energierohstoffen 2006
Die BGR untersucht die nicht erneuerbaren Energien, also die fossilen (Erdöl, Erdgas, Kohle) und nuklearen Energieträger (Uran, Thorium).
Weltweite Daten für das Jahr 2006: Anteil am gesamten Primärenergieverbrauch: 90%, Förderung 433 EJ, Reserven (technisch/wirtschaftlich gewinnbare Mengen) 39.500 EJ, Ressourcen (geologisch indiziert, aber nicht technisch/wirtschaftlich gewinnbar) 341.550 EJ. Förderung, Reserven und Ressourcen stehen also etwa im Verhältnis 1: 90: 790. Hieraus schließt die BGR, dass die globalen Reserven mit Ausnahme beim konventionellen Erdöl längerfristig eine ausreichende Deckung des Energiebedarfs ermöglichen.

Überblick: Hintergrund/ Zusammenfassung/ Kerndaten [BGR]
Kurzstudie: Download (pdf )

| Fossile Energien | Atomenergie | Erdöl | Erdgas | Kohle | Uran | Energieabhängigkeit | Rohstoffe |

Treibhausgase-2006
UNFCCC-Bericht 2006
30.10.06   (69)
UNFCCC: Report 2006: Treibhausgase 1990 bis 2004
Jedes Jahr melden die Industrieländer* ihre Treibhausgas**-Emissionen dem UN-Klimasekretariat (UNFCCC) mit Sitz in Bonn, das daraus einen jährlichen Report zusammenstellt. Der Report 2006 umfasst die Treibhausgas-Emissionen von 1990 (Referenzjahr des Kyoto-Protokolls) bis 2004. Im Durchschnitt aller Industrieländer* sanken die Emissionen von 1990 bis 2000 um 3,3 %, was aber vor allem am wirtschaftlichen Niedergang der mittel- und osteuropäischen Länder lag, deren Emissionen um 36,8 % sanken, während sie in den restlichen Industrieländern um 11,0 % stiegen.
Seit 2000 zeichnet sich eine insgesamt steigende Tendenz ab, auch unter den mittel- und osteuropäischen Ländern, die nun einen starken Anstieg um 4,1 % aufweisen. Bezogen auf die Branchen war der Anstieg im Transportsektor mit 23,9  % besonders stark.
* Die 41 Industrieländer, die im Annex I der Climate-Change-Convention gelistet sind
** engl.:  Greenhouse Gas (GHG); (deutsch: THG: Treibhausgas)
  
Weitere Infos auf der UNFCCC-Website: Presseerklärung (pdf, 137 kB)
View Webcast    Presentation (ppt)    GHG Data 2006 booklet (378 kB)
Changes in GHG emissions from 1990 to 2004 for Annex I Parties
(54 kB)

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimawandel | Klimaerwärmung |
Stern-2006
STERN-REVIEW ON THE ECONOMICS OF CLIMATE CHANGE
06.10.06   (3)
Nicholas Stern: Stern-Report zur Ökonomie des Klimawandels
Der im Auftrag der britischen Regierung vom früheren Weltbank Ökonom Nicholas Stern erstellte Report umfasst 700 Seiten und wurde am 30.10.06 veröffentlicht.
Laut Report sind etwa 1 % des weltweiten BIP pro Jahr notwendig, um katastrophale Folgen der globalen Erwärmung abzuwenden. Durch Tatenlosigkeit entstünden jedoch 5 bis 20 mal höhere Kosten, so Stern. Er warnt, dass der Klimawandel die größte Rezession seit der Weltwirtschaftskrise nach dem Wall Street Crash 1929 auslösen könnte, wenn nicht sofort ein nachhaltiger Klimaschutz eingeleitet werde.
Stern ist ein in der Fachwelt anerkannter Ökonom. Sein Report gilt als mit Sorgfalt erstellt, Fachleute halten ihn daher für die bislang gewichtigste Bilanzierung der Kosten von Klimaschutz und Klimaschäden.
Infos / Presseerklärungen/ Download des Sternberichts [hm-treasury.gov.uk]

| Klimawandel | Treibhausgase | BIP |
Czisch-2006
Czisch-Dissertation-008
11.04.06   (16)
Gregor Czisch (Uni Kassel): Dissertation: Szenarien zur zukünftigen Stromversorgung, kostenoptimierte Variationen zur Versorgung Europas und seiner Nachbarn mit Strom aus erneuerbaren Energien
Gregor Czisch (Uni Kassel) beweist mit seiner Dissertation, dass eine Stromversorgung Europas unter ausschließlicher Nutzung bereits in der Praxis gut erprobter erneuerbarer Energien (Wind- und Wasserkraft, Biomasse) technisch und wirtschaftlich machbar ist. Dazu muss allerdings ein Groß-Verbundnetz installiert werden, das die Staaten Europas, Nordafrikas und des Nahen Osten mit einander über leistungsstarke HGÜ verbindet. Mit diesem Super-Netz (Super-Grid) können große Strommengen aus Solarkraftwerken in Nordafrika und dem Nahen Osten, Geothermie-Kraftwerken in Island und Wasserkraft aus Skandinavien in die Regionen Europas transportiert werden, wo der Stromverbrauch hoch und der regional erzeugte Strom nicht ausreicht.
Die Stromgestehungskosten von 4,65 €ct / kWh liegen im Bereich des heute Üblichen und deutlich unter den Kosten von z.B. Kohleverstromung mit CCS-Technologie. Außerdem ergeben sich durch das Stromverbundnetz ausgezeichnete Entwicklungsperspektiven für die ärmeren Nachbarstaaten der EU, insbesondere für die nordafrikanischen Staaten mit ihrem reichen Angebot an Wind- und Sonnenenergie.
Zusammenfassung/ Stichwortliste/ Download [pdf, 24,8 MB, Uni-Kassel]
Presseartikel: Fritz Vorholz: Auf dem Weg ins Solarzeitalter [ZEIT 23.10.08]

| Ökostrom | Erneuerbare Energien | Energiewende | Windenergie | Wasserkraft | Biomasse | Geothermie | Solarenergie | DESERTEC | nachhaltige Energie |
  

erstellt: 21.07.17/zgh Archiv-Übersicht Vorjahr 2006 Folgejahr

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