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Dokumente Energiewende/ nachhaltige Energieversorgung Archiv-Übersicht Vorjahr 2008 Folgejahr

BINE-Thermie-2008
BINE-Themeninfo Solarwärme
27.11.08   (27)
BINE: BINE-Themeninfo I/2008: Große Solarwärmeanlagen für Gebäude
Große Solaranlagen liefern – gerechnet auf den Quadratmeter Kollektorfläche – mehr Wärme als Kleinanlagen und haben geringere Verluste, weil sich Wärme in großen Einheiten besser speichern lässt, was die Kosten pro erzeugter Wärmeeinheit verringert. Viele große Gebäude, wie Mietshäuser, Hotels, Wohnheime oder Krankenhäuser eignen sich daher besonders gut für den Einsatz von Solarthermie. Bisher wird diese Chance allerdings selten genutzt. Das neue BINE-Themeninfo "Große Solarwärmeanlagen für Gebäude" (I/2008) informiert auf 20 Seiten über die Technik, ihre Anwendungsmöglichkeiten und Forschungsergebnisse dazu.
Infos: Überblick/ Zusammenfassung/ Downloads [BINE]
Dokument: Download [pdf, 1,1, MB; BINE]

| Erneuerbare Energien | Solarenergie | Energiesparen | Energiewende |
EEA-Report-6/2008
EEA Report 6/2008: Energie und Umwelt
20.11.08   (28)
EEA: EEA-Report 6/2008: Energie- und Umwelt-Report
In ihrem Report Nr.6/2008 kritisiert die Europäische Umweltagentur (EEA), dass die EU-Staaten die Energiewende zu langsam umsetzen. Der Ausbau der erneuerbaren Energien zieht sich hin: Bis 2020 soll ein Anteil von 20 % erreicht werden, bisher sind es aber erst 8,6 %. Außerdem wurden Effizienzgewinne durch Ausweitung der Energienutzung aufgefressen. Zwischen 1995 und 2005 fiel der Anteil fossiler Energien kaum von 83 % auf  79 % und der Anteil erneuerbarer Energien stieg nur wenig von 6,3 auf 8,6%. Die EEA rechnet bis 2030 mit einem Anstieg des Primärenergieverbrauchs zwischen 10 bis 16 % und schätzt, dass fossiler Energien weiterhin einen hohen Anteil stellen werden. Die Abhängigkeit der EU von Energieimporten aus Drittländern wird weiter steigen: Von 2000 bis 2005 stieg der Importanteil bereits von 51 % auf  54 %. Besonders problematisch ist die hohe Abhängigkeit von nur einem Land: Russland stellt knapp 18 % des gesamten Primärenergieverbrauchs der EU.

Infos: Übersicht (4.12.08)  Pressemitteilung (20.11.08) 
Report:  Zusammenfassung  [1083 KB]   Hauptaspkete (4.12.08)

| Erneuerbare Energien | Fossile Energien | Energieabhängigkeit | Energiewende |  | Energieeffizienz |

REO-2030-2008
Stromkapaziät bis 2030
Infografik: Stromkapazität bis 203, in: Renewable Energy Outlook 2030 Scenario / Energy Watch Group
Großansicht
S.2 in
Kurzinformation
(pdf, 1,2 MB)
10.11.08   (20)
Dipl. Ing. Stefan Peter, Dr. Harry Lehmann, Energy Watch Group: Renewable Energy Outlook 2030 Scenario
Die Studie wurde von Dipl. Ing. Stefan Peter und Dr. Harry Lehmann im Auftrag der Energy Watch Group (EWG) erstellt.
Anders als fossile Energien sind erneuerbare Energien nicht begrenzt, da sie sich aus unerschöpflichen natürlichen Energiequellen (Sonnenstrahlung, Erdwärme, Erdrotation) speisen. In welchem Umfang sie genutzt werden können, hängt daher vor allem davon ab, wie schnell sie ausgebaut werden. Die Studie analysiert deshalb, in welchem Umfang bis 2030 Investitionen in erneuerbare Energien, differenziert nach verschiedenen Weltregionen, realistischerweise umsetzbar sind. Bei starker politischer Unterstützung, freiem Marktzugang und jährlichen Investitionen, die allmählich auf etwa 1000 Mrd. € weltweit ansteigen, lässt sich bis 2030 beim Strom ein Deckungsgrad von 62 %, bei Wärme von 16 % und bei Strom/Wärme zusammen von 29 % der erneuerbaren Energien am weltweiten Endenergiebedarf erzielen (oberes Szenario). Bei nur halb so hohen Investitionen wird ein Anteil von 17 % bei  Strom/Wärme erreicht (unteres Szenario). Zum Vergleich: Die weltweiten Militärausgaben 2006 beliefen sich auf  900 Mrd. €. Bei den Szenarien wurde bei der Entwicklung des Endenergiebedarfs die Prognosen des "World Energy Outlooks" (WEO) der IEA zugrunde gelegt, obwohl die EWG nach ihren Analysen nicht davon ausgeht, dass konventionelle Energieträger in so hohem Umfang verfügbar sein werden.
Infos/ Presse/ Downloads   Kurzinfo (1,2 MB)  Langfassung (engl., pdf, 7,5 MB)

| Erneuerbare Energien | Energiewende | nachhaltige Energie | Ökostrom | Geothermie |
energierevolution-2008
Energie[r]evolution
27.10.08   (17)
DLR, Greenpeace, EREC: Energie[r]evolution: Ein nachhaltiger Ausblick auf die globale Energiefrage
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat im Auftrag von Greenpeace und EREC ein Energieszenario für eine globale Energiewende entwickelt. Durch verstärkte Energieeffizienz, Ausbau der Erneuerbaren Energien und Dezentralisierung der Energieversorgung mit Ausweitung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) gelingt eine klimaverträgliche Reduktion der CO2-Emissionen: Sie überschreiten 2015 ihren Höchststand und gehen dann bis 2080 kontinuierlich auf 40 % des heutigen Niveaus zurück. Um den Entwicklungs- und Schwellenländern noch Entwicklungschancen zu geben, reduzieren die OECD-Länder ihre Emissionen schneller: ihr derzeitiger Anteil von 50% an den weltweiten Emissionen wird bis 2020 auf 38 % reduziert. Die Umsetzung des Energieszenarios würde bis 2030 allein im Strombereich weltweit über 18 Billionen Dollar Brennstoffkosten für fossile Energien einsparen. Die Hälfte davon müsste umgekehrt in die Energieinfrastruktur investiert werden, was wie ein gigantisches Konjunkturprogramm wirken würde.
Wie schon 2007 wollen Greenpeace und EREC mit ihrem Energieszenario eine nachhaltige Alternative zum jährlichen World Energy Outlook der IEA anbieten.

Infos/ Materialien zur Studie:
greenpeace.de: Überblick  Zusammenfassung  Langfassung (engl., pdf, 4,6 M)
greenpeace.at:  ausführlicher Überblick/Hintergrund   Kurzfassung (deu, 1,2 M)
Presseberichte: taz 28.10.08   DLF 7.7.08     Leonardo 3.9.08

| Erneuerbare Energien | Energieeffizienz | Energiesparen | Energiewende | KWK | Treibhausgase | Klimawandel | NaWaRo | Biomasse | nachhaltige Energie |

Leitstudie-2008
Leitstudie 2008
16.10.08   (9)
BMU / DLR: Leitstudie 2008: Weiterentwicklung der "Ausbaustrategie Erneuerbare Energien" vor dem Hintergrund der aktuellen Klimaschutzziele Deutschlands und Europas
Erklärtes Klimaschutzziel der Bundesregierung ist, den CO2-Ausstoß bis 2020 um 40% und bis 2050 sogar um 80 % im Vergleich zu 1990 (Referenzjahr des Kyoto-Protokolls) zu senken. Zur Umsetzung dieser CO2-Reduktionsziele hat Umweltminister Gabriel (SPD) beim renommierten Institut für Technische Thermodynamik (ITT) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) die sog. Leitstudie 2008 in Auftrag gegeben. Laut Studie können die CO2-Reduktionsziele unter Fortführung des Atomausstiegs zwar noch erreicht werden, aber nur dann, wenn der Stromverbrauch durch mehr Energieeffizienz und Energiesparen um 6 % bis 9 % pro Kopf gesenkt wird und beim Neubau fossiler Kraftwerke verstärkt Gas statt Kohle eingesetzt wird. Von den 28 GW-Alt-Kohlekraftwerken, die bis 2020 stillgelegt werden, dürfen laut Studie höchstens 10 GW durch Kohlekraftwerke ersetzt werden, was der Summe der Kraftwerksleistung jener Kohlekraftwerke entspricht, die aktuell im Bau oder in konkreter Plaunung sind.
Weitere Infos:  BMU, DLR   Leitstudie-2008: Infos/ Download [BMU ]
Presseberichte

Das Institut für Technische Thermodynamik (ITT) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) erstellt im Auftrag von Greenpeace und EREC jährlich die Studie "energy(r)evolution", die eine nachhaltige Alternative zum traditionellen World Energy Outlook (WEO) der IEA bieten soll.

| Treibhausgase | Klimawandel | Energiesparen | Energieeffizienz | Fossile Energien | Erneuerbare Energien | Atomausstieg | Energiemix | Energiewende | nachhaltige Energie |
northsea-grid
Studie: A north sea electricity grid [r]evolution
August 08   (31)
Greenpeace: A north sea electricity grid [r]evolution. Electricity output of interconneted offshore wind power. A vision of offshore wind power integration
Laut einer Windkraft-Studie im Auftrag von Greenpeace könnten Windparks in der Nordsee (Nennleistung 68,4 GW; Strommenge: 247 TWh/Jahr) 71 Millionen Haushalte mit Strom versorgen, falls die Windkraftanlagen in ein gemeinsames Netz der sieben Nordsee-Anrainerstaaten integriert werden. Der erforderliche Netzausbau über 62000 km wird auf 15 bis 20 Milliarden Euro veranschlagt, was wenig ist im Vergleich zur gewonnenen Strommenge. Das gemeinssame Stromnetz ermöglicht auch den Stromhandel zwischen den Anrainerstaaten, was weitere Effizienzgewinne verspricht.

Studie: Download [pdf, 10,3 MB]

| Windenergie | Strom | Erneuerbare Energien | Energiewende | nachhaltige Energie |

IEKP-2008
KEKP: Integriertes Energie- und Klimaprogramm der Bundesregierung
Infos/ Dokumente

04.07.08   (29)
Bundesregierung: Integriertes Energie- und Klimaschutzprogramm (IEKP)
Bei ihrer Kabinettsklausur am 23./24.8.2007 in Meseberg einigte sich die Bundesregierung auf Eckpunkte für ein Integriertes Energie-und Klima-Programm (IEKP), das inzwischen vom Bundestag und Bundesrat (4.7.08) beschlossen wurde. Danach will die Bundesregierung bis 2020 die Treibhausgas-Emissionen Deutschlands im Rahmen eines internationalen Klimaschutzprogramms (z.B. Kyoto-II) um 40 % im Vergleich zu 1990 reduzieren, vorausgesetzt die EU beschließt eine Reduktion um mindestens 30 % und andere Staaten beschließen ebenfalls ergeizige Reduktionsziele. Die Bundesregierung setzt dabei vor allem auf mehr Energieeffizienz und einen Ausbau erneuerbarer Energien sowie der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK).
Infos: Überblick/ Hintergrund/ Downloads   Presseerklärung vom 5.12.07 
Dokumente/Downloads: Zusammenfassung (104 KB)   Langfassung (430 KB)
Bericht zur Umsetzung (pdf, 486 KB, BMU) 
IEKP-konkret: Was bringt das Paket für BüergerInnen
Lexikon: Integriertes Energie- und Klimaprogramm (Wikipedia)

| Klimawandel | Treibhausgase | Erneuerbare Energien | Energieeffizienz | KWK | Energiesparen | Energiewende | Biomasse | Kyoto-Protokoll | nachhaltige Energie |
Umweltgutachten-2008
SRU: Umweltgutachen 2008
18.06.08   (10)
Sachverständigenrat für Umwelt (SRU): Umweltgutachten 2008: Umweltschutz im Zeichen des Klimawandels
Alle 4 Jahre bilanziert der Sachverständigenrat für Umwelt (SRU) in seinem Umweltgutachten die deutsche und europäische Umweltpolitik. Im Umweltgutachten 2008 steht der Klimaschutz und der Naturschutz im Mittelpunkt. Der SRU fordert, den für Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel unerlässlichen Naturschutz zu bewahren und fortzuentwickeln. Das anspruchsvolle 40%-Reduktionsziel für Treibhausgase begrüßt der SRU, hält aber das dazu vorgelegte Klimaprogramm für nicht hinreichend.
Download:   Kurzfassung [pdf, 188 KB] Langfassung [pdf, 4,0 MB]
Presseberichte
Umweltgutachten 1974 - 2008:  Überblick/ Download-Angebote

| Treibhausgase | Klimawandel | Emissionshandel | Kyoto-Protokoll | Bio-Vielfalt | Natur & Umwelt | Energieeffizienz | Energiesparen | Umweltrat | Energiewende |
EWG-erdoel-2030-2008
Ölförderung weltweit

Großansicht
S.10 in
Kurzfassung
(pdf, 1,2 MB)
Mai 08   (21)
Dipl. Kfm. Jörg Schindler, Dr. Werner Zittel: Zukunft der weltweiten Erdölversorgung
Die Studie wurde von Dipl. Kfm. Jörg Schindler und Dr. Werner Zittel (Ludwig Bölkow-Systemtechnik) im Auftrag der Energy Watch Group (EWG) erstellt. Die Autoren analysieren die künftige Verfügbarkeit von Erdöl bis 2030, wobei sie von den selben 10 Weltregionen ausgehen wie die IEA in ihrem jährlichen "World Energy Outlook" (WEO). Während die IEA im WEO 2006 ein stetes hinreichend großes Wachstum der Ölversorgung voraussetzt, stützen sich die Autoren auf eine branchenweit verwendetet Datenbank (IHS) mit historischen Förderdaten und Förderprofilen ergänzt um eigene Abschätzungen der Reserven, die z.T. zu drastisch geringeren Werten führen: so werden die Ölreserven im Nahen Osten auf  363 statt 677 Gb (Mrd. Barrel) und die Weltreserven auf 854 statt 1255 Gb veranschlagt. Eine detaillierte Analyse diverser Ölfelder weltweit führt zum Ergebnis, dass die weltweite Ölförderung bereits 2006 ihren Höhepunkt ("Peak-Oil") erreicht hat, danach zunächst nur langsam, zunehmend ab 2020 und stark ab 2030 abfallen wird. Die Autoren prognostizieren in der Folge eine wachsende Versorgungslücke, die durch andere fossile, nukleare oder alternative Energiequellen nicht schnell genug geschlossen werden kann. Sie sehen daher die Welt vor einem tiefgreifenden Strukturwandel, der beinahe jeden Aspekt unseres Alltagsleben beeinflussen wird.
Infos/ Presse/Downloads   Kurzfassung(1,2 MB)   Langfassung (2,9 MB)

| Erdöl | Fossile Energien | Energiewende |
SGP-2008
Masterplan Solarenergie 2008
21.02.08   (15)
Ken Zweibel, James Masan , Vasilis Fthenakis: Masterplan Solarenergie (Solar Grand Plan)
Trotz ihres immer noch hohen Verbrauchs fossiler Energien können die USA eine Energiewende bis 2050 schaffen durch einen breit angelegten Umstieg auf Solarenergie. Laut "Solar Grand Plan" der US-Wissenschaftler Ken Zweibel, James Masan und Vasilis Fthenakis kann die Sonnenenergie dann 70 % des Stroms und 35 % der gesamten Primärenerige bereitstellen. Dazu sollen ca. 80.000 km² Ödland im sonnigen Südwesten mit Solarzellen und Parabolrinnenkraftwerke bestückt werden. Als Stromspeicher für die Nacht dienen Druckluftspeicher in unterirdischen Kavernen. Mittels HGÜ (Hochspannungs–Gleichstrom–Übertragung) soll der Strom über lange Strecken transport werden. Um diese umfangreiche Infrastruktur zu etablieren und konkurrenzfähig zu machen, werden staatliche Subventionen von 420 Mrd. Dollar in den Jahren 2011 bis 2050 veranschlagt.
 Hintergrund/ Überblick/ Download: (SW 21.2.08) 
Pressebericht: (DLF 24.10.08)

| Solarenergie | Ökostrom | Energiewende | DESERTEC | Fossile Energien | Erneuerbare Energien | nachhaltige Energie |
  

erstellt: 23.04.17/zgh Energiewende/ nachhaltige Energieversorgung Archiv-Übersicht Vorjahr 2008 Folgejahr

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