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Anzahl: 16

Armutsgefährdung
DE 2025
 Globus Infografik 18152
27.02.26    (2743)
dpa-Globus 18152: Armutsgefährdung in Deutschland
Die Grafik zeigt den Verlauf der Armutsgefährdungsquote* von 2008 bis 2025 (in %). Der Hochpunkt in diesem Zeitraum war 2014: 16,7; der Tiefpunkt 2023:14,4. Nachdem die Quote in den Jahren 2021 bis 2023 deutlich gesunken war, ist sie danach wieder gestiegen und erreichte zuletzt (2025) wieder das Niveau von 2020, wie die Zeitreihe zeigt (Quote in %):
'08 15,2 '09 15,5 '10 15,6 '11 15,8 '12 16,1 '13 16,1 '14 16,7 '15 16,7 '16 16,5 '17 16,1 '18 16,0 '19 14,8 '20 16,1 '21 16,0 '22 14,8 '23 14,4 '24 15,5 '25 16,1 .
Zuletzt (2025) waren in Deutschland 13,3 M Menschen armutsgefährdet*, das entsprach einer Quote von 16,1%. Unter den Bevölkerungsgruppen variierte diese Quote stark ()

* Als armutsgefährdet gelten Menschen mit einem Netto-Äquivalenzeinkommen (ÄE) unter der Armutsrisikoschwelle = 60% vom Median-Netto-ÄE der Gesamtbevölkerung. Diese Schwelle lag 2025 für Alleinlebende bei 1446€/mon und für Haushalte mit 2 Erwachsenen und 2 Kindern unter 14 Jahren bei 3036 €/mon.
  
Quelle: DestatisPM 3.2.26   Haushaltstypen  Personengruppen  | Infografik  | Serie 

| Armut & Reichtum | Bevölkerung |
Armutsgefährdung
DE 2025
 Globus Infografik 18126
13.02.26    (2737)
dpa-Globus 18126: Armutsgefährdet
Im Jahr 2025 waren in Deutschland 13,3 M Menschen armutsgefährdet*, das entsprach einer Quote von 16,1%. Unter den Bevölkerungsgruppen variierte diese Quote stark. Armutsgefährdungsquote in Deutschland 2025 (in %):
 Arbeitslose  64,9  Studierende, SchülerInnen, Hausfrauen/-männer  33,8  Alleinlebende  30,9  Menschen im Ruhestand  19,1  Menschen in Haushalten ohne Kinder  17,7  Kinder bis 17 Jahre  15,8  Ab 65-Jährige  19,7 .

*Als armutsgefährdet gelten Menschen mit einem Netto-Äquivalenzeinkommen (ÄE) unter der Armutsrisikoschwelle = 60% vom Median-Netto-ÄE der Gesamtbevölkerung. Diese Schwelle lag 2025 für Alleinlebende bei 1446€/mon und für Haushalte mit 2 Erwachsenen und 2 Kindern unter 14 Jahren bei 3036 €/mon.
  
Quelle: DestatisPM 3.2.26   Haushaltstyp 2020-25   Gruppen 2020-25  | Infografik  | Serie 

| Armut & Reichtum |
Armutsgefährdung
DE 2024
 Globus Infografik 17971
28.11.25    (2708)
dpa-Globus 17971: Armutsgefährdet
Im Jahr 2024 waren in Deutschland 13,1 M Menschen armutsgefährdet*, das entsprach einer Quote von 15,5%. Unter den Bevölkerungsgruppen variierte diese Quote stark. Armutsgefährdungsquote in Deutschland 2024 (in %):
 Arbeitslose  60,7  Studierende, SchülerInnen, Hausfrauen/-männer  32,4  Alleinlebende  27,0  Menschen im Ruhestand  19,0  Menschen in Haushalten ohne Kinder  17,0  Kinder bis 17 Jahre  15,2  Menschen in Haushalten mit Kindern  13,4 .

*Als armutsgefährdet gelten Menschen mit einem Netto-Äquivalenzeinkommen (ÄE) unter der Armutsrisikoschwelle = 60% vom Median-Netto-ÄE der Gesamtbevölkerung. Diese Schwelle lag 2024 für Alleinlebende bei 1378 €/mon und für Haushalte mit 2 Erwachsenen und 2 Kindern unter 14 Jahren bei 2893 €/mon.
  
Quelle: DestatisPM-29.01.25  PM-17.11.25  Daten  | Infografik  | Serie 

| Armut & Reichtum | Bevölkerung |
Armutsrisiko; DE Bundesländer 2023
 Globus Infografik 17495
04.04.25    (2592)
dpa-Globus 17495: Von Armut bedroht
Im Jahr 2023 betrug die Armutsgefährdungsquote* in Deutschland 16,6%, in West-|Ostdeutschland 16,3|17,7 %. Unter den Bundesländern variierte die Quote stark:
B) ⟨HB 28,8 BE 20,0 SL 19,7 ST 19,4⟩ ... ⟨SH 16,7 BB 15,0 BW 13,5 BY 12,8⟩
L) ⟨HB 20,4 BE 19,6 HH 19,4 NW 18,3⟩ ... ⟨BB 14,5 MV 14,1 TH 13,4 SN 13,2⟩ Tabelle.
  
* Anteil der Personen mit einem Einkommen unter der Armutsgefährdungsschwelle **
 = 60% des Median-Einkommens berechnet mit dem B(undesmedian L(andesmedian
** Im Bundesdurchschnitt pro Monat: Einpersonenhaushalte: 1247 €; Familien mit 2 Kindern < 14 Jahre: 2620 €
Kritik am Median als Bezugsgröße  
 
Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder  | Infografik  | Tabelle/Infos  | Serie 

| Armut & Reichtum | Bevölkerung | Indikatoren |
Armutsgefährdung
DE Bundesländer 2022
 Globus Infografik 16703
01.03.24    (2431)
dpa-Globus 16703: Von Armut bedroht
Im Jahr 2022 betrug die Armutsgefährdungsquote* in Deutschland 16,8%, in West-|Ostdeutschland 16,6|17,2 %. Unter den Bundesländern variierte die Quote stark:
B) ⟨HB 29,1 NW 19,7 HH 19,5 ST 19,2⟩  ...  ⟨SN 16,7 BB 14,2 BW 13,5 BY 12,6⟩
L) ⟨HH 20,6 HB 20,0 NW 18,7 BE 18,7⟩  ...  ⟨MV 14,3 BB 13,9 TH 13,7 SN 12,7⟩ Tabelle.
* Anteil der Personen mit einem Einkommen unter der Armutsgefährdungsschwelle
 = 60% des Median-Einkommens berechnet mit dem B(undesmedian L(andesmedian
Kritik am Median als Bezugsgröße  

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder  | Infografik  | Tabelle/Infos  | Serie 

| Armut & Reichtum |
Armutsquote
DE 2020-22
Armut und Ausgrenzung | Statista
17.10.23    (2363)
Statista: Armut und Ausgrenzung
Der Internationale Tag für die Beseitigung der Armut mahnt jährlich am 17.Oktober, dass eines der Hauptziele der 2030-Agenda, die Beseitigung von Armut (SDG-1), weit davon entfernt ist, bis 2030 erreicht zu werden. Laut Weltbank leben 2023 weltweit rund 650M Menschen (8%) in Armut (Lebensunterhalt < 2,15 $/d). Auch in Deutschland sind über 20% der Bevölkerung von Armut und Ausgrenzung bedroht, wie die Grafik belegt.
Anteil armutsgefährdeter Personen in Bevölkerungsgruppen 2020-22 (in %*):
 Gesamt  20,4|21,0|20,9  Frauen  21,2|21,7|21,6  Männer  19,5|20,2|20,1  <18-Jährige  22,3|23,7|24,0  18-64  19,6|20,3|20,3  >64  21,0|20,5|19,8  Frauen>64  22,6|22,1|21,8  Männer>64  19,0|18,5|17,3
Frauen sind insgesamt armutsgefährdeter als Männer, besonders die über 64-Jährigen, wo zuletzt 21,8% von Altersarmut betroffen waren. Gründe dafür sind Erwerbslosigkeit während Schwangerschaften und Elternzeit sowie weitere Faktoren beim Gender Gap.

* gemäß AROPE-Indikator mit drei Teil-Indikatoren:
1) Armutsgefährdung 2) erhebliche materielle Entbehrung 3) sehr geringe Erwerbstätigkeit
AROPE = At Risk Of Poverty or social Exclusion

Quelle: Statistisches Bundesamt

Statista: Infotext  Infografik  | Serie 

| Armut & Reichtum | 2030-Agenda | Gender-Gap |
Armutsgefährdung
Bundesländer 2009,2019
 Globus Infografik 14125
21.08.20    (1762)
dpa-Globus 14125: Von Armut bedroht
Im Jahr 2019 betrug die Armutsgefährdungsquote* im Bundesdurchschnitt 15,9% (West-|Ostdeutschland: 15,4%|17,9%). Unter den Bundesländern variiert die Quote um den Faktor 2,1 (Rangfolge in %);
HB 24,9  ST 19,5  MV 19,4  BE 19,3  NW 18,5⟩ ... ⟨SH 14,5  BW 12,3  BY 11,9⟩ Tabelle.
Rangfolge bei der Veränderung der Quote im Vergleich zu 2009 (in %P):
HB 4,8  HE 3,7  NW 3,3  NI 1,8  BW 1,4⟩ ... ⟨BB -1,5  ST -2,3  SN -2,3  MV -3,7⟩ Tabelle.
* Anteil der Menschen mit einem Einkommen unter der Armutsgefährdungsschwelle**
** 60% vom Median-Verdienst (berechnet mit Bundes-Median): Bundesdurchschnitt netto pro Monat: Single-Haushalte: 1074 €; Familie (2 Eltern, 2 Kinder < 14 Jahre): 2256 €

Quelle: Statistisches Bundesamt  | Infografik  | Tabelle/Infos  | Serie 

| Armut & Reichtum |
Armutsrisikoquote
Bundesländer 2018
 Globus Infografik 13661
03.01.20    (1589)
dpa-Globus 13661: Armut in Deutschland
Die Armutsrisikoquote* lag 2018 deutschlandweit bei 15,5% (Vorjahr: 15,8%), unter den Bundesländern varriert sie stark: Rangfolge (berechnet mit Bundesmedian):
HB 22,7  MV 20,9  ST 19,5  BE 18,2  NW 18,1⟩ ... ⟨BB 15,2  BW 11,9  BY 11,7⟩.
Eine stark andere Rangfolge ergibt sich bei Verwendung des Landesmedians (%):
HH 18,4  HB 17,6  HE 16,9  NW 16,6  BE 16,5⟩ ... ⟨BB 13,1  SN 12,3  TH 11,9⟩ Tabelle
In den Ostländern ging die Armut zwischen 2008 und 2018 überwiegend zurück, während sie z.B. in NRW weiter zunahm. Beim Zehnjahresvergleich ist NRW das Schlusslicht (+ 3,4 Prozentpunkte), was im Wesentlichen an der Entwicklung im Ruhrgebietliegt.
* Anteil der Personen mit einem Einkommen unter 60% des Median-Einkommens, berechnet mit Bundes- bzw. Landesmedian.

Quelle: Der Paritätische Gesamtverband  | Infografik  | Tabelle/Infos  | Serie 

| Armut & Reichtum |
Armutsgefährdung
Bundesländer 2017
 Globus Infografik 12817
09.11.18    (1208)
dpa-Globus 12817: Von Armut bedroht
Im Jahr 2017 betrug die Armutsgefährdungsquote* in Deutschland 15,8%. Unter den Bundesländern variierte die Quote stark:
a) ⟨HB 23,0 ST 21,0 MV 19,4⟩  ...  ⟨HH 14,7 BW 12,1 BY 12,1⟩
b) ⟨HH 18,7 HB 18,2 BE 17,4⟩  ...  ⟨BB 13,1 SN 12,4 TH 11,8⟩ Tabellenansicht.
* Anteil der Personen mit einem Einkommen unter der Armutsgefährdungsschwelle
 = 60% des Median-Einkommens berechnet mit dem a) Bundesmedian b) Landesmedian (nicht Teil der Infografik).

Quelle: Statistisches Bundesamt | Infografik  | Tabelle/Infos  | Serie 

| Armut & Reichtum |
Armutsgefährdung
Bundesländer 2016
Armutsgefährdung-DE-2016: Globus Infografik 11968/ 08.09.2017
08.09.17    (959)
dpa-Globus 11968: Von Armut bedroht
Die Armutsgefährdungsquote* im Jahr 2016 in Deutschland insgesamt betrug 16 %, in 9|7 Bundesländern lag die Quote über|unter diesem Durchschnitt: HB 22,6 % ; ST 21,4; MV 20,4; BE 19,4; NW 17,8; SN 17,7; SL 17,2; TH 17,2; NI 16,7; BB 15,6; RP 15,5; HE 15,1; SH 15,1; HH 14,9; BY 12,1; BW 11,9. Tabellenansicht
* Anteil der Menschen mit einem Nettoäquivalenzeinkommen (NÄE) unter der Armutsgefährdungsschwelle = 60 % des Median-NÄE in Deutschland.  
Im Bundesdurchschnittlag die Schwelle bei Einpersonenhaushalten bei 969 €, bei Paaren mit zweiKindern unter 14 Jahren bei 2035 € pro Monat.
Ergänzung (zgh): Kritik am Median als Bezugsgröße für die Schwelle
  
Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos  | Serie 

| Armut & Reichtum | Bevölkerung |
Armutsgefährdung
DE-2015
Armutsgefährdungsquote-DE-2015: Globus Infografik 11675/ 13.04.2017
13.04.17    (900)
dpa-Globus 11675: Von Armut bedroht
Die Armutsgefährungsquote* (in %) ist in Deutschland von 2005|12,2 gestiegen auf 2015|16,7. Im Jahr 2015 waren Alleinerziehende (33,7) und Alleinlebende (33,1) mit Abstand am meisten und Paare mit 1 Kind (10,1) oder 2 Kindern (8,7) am wenigsten betroffen. Im Hinblick auf die Erwerbssituation waren Arbeitslose (69,1) mit Abstand am meisten und Erwerbstätige (9,7) am wenigsten gefährdet. Wie schon in den Vorjahren hatten Frauen (17,4) ein höheres Armutsrisiko als Männer (15,9). Tabellenansicht
* Anteil der Menschen mit einem Nettoäquivalenzeinkommen (NÄE) unter der Armuts-gefährdungsschwelle (= 60 % des Median-NÄE in Deutschland).Diese Schwelle lag z.B. für Alleinlebende bei 1033 € und für Familien mit zwei unter 14-jährigen Kindern bei 2170 €.
Die Berechnung der Schwelle relativ zum Median ist umstritten (s.dpa-Globus 11291)

Quelle: Statistisches Bundesamt   Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    | Serie 

| Armut & Reichtum |
Armutsgefährdung
Bundesländer 2015
Armutsgefährdungsquote-Bundesländer-2015: Globus Infografik 11291/ 07.10.2016
07.10.16    (822)
dpa-Globus 11291: Von Armut bedroht
Im Jahr 2015 betrug die Armutsgefährdungsquote* (in %) im deutschlandweiten Durchschnitt 15,7 (2014: 15,4). In 10 Bundesländern [HB 24,8 %; BE 22,4; MV 21,7; ST 20,1; TH 18,9; SN 18,6; NW 17,5; SL 17,2; BB 16,8; NI 16,5] war sie größer, in HH gleich und in 5 Ländern [RP 15,2 %; SH 14,6; HE 14,4; BW 11,8; BY 11,6] kleiner. Die Quote Ostdeutschlands (19,7 %) lag deutlich über der Westdeutschlands (14,7 %). Tabellenansicht
* Anteil der Menschen in Privathaushalten mit einem Einkommen unter der Armutsgefährdungsschwelle ( = 60 % des Medianeinkommens in Deutschland). Im Bundesdurchschnitt lag diese Schwelle bei Einpersonenhaushalten bei 942 Euro, bei Paaren mit zwei Kindern unter 14 Jahren bei 1.978 Euro monatlich.

Quelle: Statistische Ämter d.Bundes u.d. Länder  Infografik-Bezug   Tabelle/ Infos | Serie 

| Armut & Reichtum | Bevölkerung |
Armutsgefährdungs-
Quote 2005-2014
Armutsgefährdung-2014 / Globus Infografik 10643 vom 12.11.2015
12.11.15    (668)
dpa-Globus 10643: Von Armut bedroht
Als armutsgefährdet gilt, wer mit weniger als der Armutsschwelle (60 % des mittleren Einkommens*) auskommen muss. Sie betrug z.B. 2014 für Alleinlebende 987 €, für Familien mit 2 unter 14-jährigen Kindern 2072 €.
Der Anteil der Armutsgefährdeten wird als Armutsgefährdungsquote bezeichnet. Sie ist seit 2005 von 12,2 % auf 16,7 % im Jahr 2014 gestiegen. Sie hängt stark vom Haushaltstyp (11 bis 33 %) und der Erwerbssituation (10 bis 67 %) ab und ist bei Frauen (17 %) höher als bei Männern (16 %). Tabellenansicht
* mittleres Einkommen = Median-Äquivalenzeinkommen

Quelle: Statistisches Bundesamt       Infografik-Bezug      Tabelle [htm] | Serie 

| Armut & Reichtum | Bevölkerung | Sozialwissenschaften |
Armutsgefährdung
Bundesländer 2013
Armutsgefährdung / Infografik Globus 6791 vom 27.11.2014
27.11.14    (523)
dpa Globus 6791: Armutsgefährdung
Als armutsgefährdet gilt, wer weniger als die Armutsschwelle (60 % des mittleren Einkommens* einer Bevölkerungsgruppe) verdient. Die Armutsschwelle hängt ab vom Haushaltstyp und von der Bezugsgruppe. Für Deutschland insgesamt lag sie 2013 bei einem 1-Personenhaushalt bei 892 €, bei einem Haushalt mit 2 Erwachsenen und 2 Kindern unter 14 Jahren bei 1873 €. In Deutschland waren 2013 16 % armutsgefährdet. In Ost- bzw. Westdeutschland betrug die Armutsgefährdungsquote 19,8 bzw. 14,4 %, in den Bundesländern variiert sie von 11,3 % in Bayern bis 24,6 % in Bremen. Die stärkste Zu- bzw. Abnahme zeigten Hamburg (+ 2,1 Prozentpunkte) bzw. Bremen (- 0,4) .
Vollständige Daten zu den Bundesländern beim Statistischen Bundesamt
* Median des Nettoäquivalenzeinkommens

Infografik:  Großansicht: Bezug | Serie 

| Armut & Reichtum |
Armutsgefährdungs-
quote 2013
Armutsgefährdungquote / Infografik Globus 6743 vom 06.11.2014
06.11.14    (541)
dpa-Globus 6743: Von Armut bedroht
Die Kurve zeigt die Entwicklung der Armutsgefährdungsquote* (in %) von 2005 bis 2013. Sie stieg anfangs stark, von 12,2 auf 15,2 in nur 2 Jahren, danach schwächer auf 16,1 in 2012. Im letzten Jahr 2013 blieb sie unverändert.
Anteile der Haushalte, die 2013 von Armut gefährdet* waren (in %):
Alleinerziehende 35,2; Alleinlebende 31,9; Paar mit 3 oder mehr Kindern 13,7; Paar ohne Kinder 11,4; Paar mit 1 Kind 11,1; Paar mit 2 Kindern 8,5.
Verteilung nach Erwerbssituation (in %): arbeitslos 69,3; nicht erwerbstätig 24,3; im Ruhestand 15,0; erwerbstätig 8,6.
Insgesamt waren 2013 (wie auch 2012) 17,2 % der Frauen und 15,0 % der Männer armutsgefährdet*.
* Nach Definition der EU gilt als armutsgefährdet, wer weniger als 60 % des Median-Äquivalenzeinkommen der Bevölkerung verdient. Die Armutsgefährdungsquote ist der Anteil der Armutsgefährdeten.
Quelle: Statistisches Bundesamt     

Infografik:  Großansicht: Bezug | Serie 

| Armut & Reichtum |
Armutsgefährdungs-
Quote
Armutsgefährdungsquote:  Grafik Großansicht
21.12.12    (442)
FR-Grafik: Armutsgefährdungsquote 2011 in Deutschland
Die Armutsgefährdungsquote wird gemäß EU-Standard definiert als Anteil der Menschen (einer Bezugsgruppe¹), deren Einkommen² unterhalb der Armutsgefährdungsschwelle liegt, also weniger als 60 % des mittleren³ Einkommens beträgt (s. Relative Armut).
¹ hier: Staat, Bundesland  ²Nettoäquivalenzeinkommen (Privathaushalte)  ³ Median
Bezogen auf die Bundesländer variiert die Schwelle (in €) beim Single| Familien* -Haushalt zwischen 718|1507 (Mecklenburg-Vorpommern) und 925|1943 (Baden-Württemberg), deutschlandweit betrug sie 848|1781.
* 2 Erwachsene + 2 Kinder (unter 14 Jahre)
Laut Armutsbericht 2012 des Paritätischen Wohlfahrtverbandes betrug die Quote im Jahr 2011 in Deutschland 15,1 % (12,4 Millionen). Besonders betroffen sind Berlin (+ 24,1 %) und NRW (+ 19,4 %, Duisburg + 45 %, Essen + 50 %). In der Deutschlandkarte sind die Regionen nach 3 Kategorien eingefärbt:  ]0: blau ]12,0: hellrot ]17,1: dunkelrot (Legende). Im Durchschnitt am wenigsten armutsgefährdet sind Bayern und Baden-Württemberg (blau), die mittlere Kategorie (hellrot) umfasst Westdeutschland, Thüringen und Brandenburg. Die restlichen Länder Ostdeutschlands fallen in die höchste Kategorie (dunkelrot).
Hintergrund: absolute vs. relative Armut; Kritik: relative Armut in Euroländern
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Arm trotz Arbeit [FR 21.12.12] | Serie 

| Armut & Reichtum |

  

erstellt: 20.03.26/zgh
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