Hitzebetroffenheit DE Städte 2026
 15.06.26
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dpa-Globus 18366: Städte im Hitze-Check In ihrem "Hitze-Check 2026" bewertet die Deutsche Umwelthilfe (DUH), in welchem Ausmaß die Menschen in den 195 Städten mit mindestens 50k Einwohnern von Hitze betroffen sind mit ihrem Hitzebetroffenheitsindex (HBI)*. Die Infografik gruppiert die 195 Städte anhand ihres HDI zur Stufung (13,74; 16,16) in 3 Gruppen:
gering betroffen (<13,74) 37 durchschnittlich (13,74 bis 16,16) 137 extrem (>16,16) 21
Am geringsten betroffen: Hattingen, Gummersbach, Ibbenbüren.
Am stärksten betroffen: Mannheim; Ludwigshafen a.R.; Worms. .
Eine Hauptursache - neben der Klimaerwärmung - für die insgesamt viel zu hohe Hitzebetroffenheit in den 195 Städten ist der gewaltige Baumverlust: in den vergangenen 7 Jahren sind dort knapp 1 M Bäume verschwunden. Dadurch wird die von Fachleuten empfohlene sog. "3-30-300 Regel" ** viel zu häufig nicht eingehalten.
* Für die HBI-Berechnung werden bewohnte Flächen in 100m x 100m große Raster zerlegt und anhand von 4 Indikatoren ausgewertet: Versiegelung; Grünvolumen; Oberflächentemperatur; Bevölkerungsdichte.
** 3-30-300 Regel: (1) 3 Bäume aus dem Fenster sehen können; (2) 30% Baumbeschirmung (Schattenwurf)im Umfeld haben; (3) höchstens 300 m von der nächsten Grünfläche entfernt leben. |
Quelle: DUH UBA BMG | Infografik | Tabelle/Infos
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