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Was sind Stammzellen?


AFP-Infografik 02012504
z.B. abgedruckt in:
Westfälische Rundschau, 30.1.02

Embryonale Stammzellen
 

Adulte Stammzellen

Bei Neugeborenen und bei Erwachsenen existieren in verschiedenen Geweben nicht spezialisierte Stammzellen:
Es sind Reservezellen, die jedoch nur eine begrenzte Teilungsfähigkeit haben:
Nervenzellen,
 Muskelzellen,  
 Leberzellen, 
Knochenmark

Natürliche oder künstliche Befruchtung einer Eizelle
 

1. Tag: Beginn der Zellteilung
Stammzellen sind bis zum 4-Zellen-Stadium noch nicht ausdifferenziert
( Totipotente Zellen )

2. Tag : 4 -Zell-Stadium
3. Tag:  8-Zell-Stadium:

Theoretisch kann sich aus jeder Zelle ein Mensch entwickeln.

4.Tag:  Blastozyste
Embryonale Stammzellen sind Vorläuferzellen
 ( Pluripotente Zellen )
Sie entwickeln sich zu Gewebetypen:
Nervenzellen,   Organzellen

ab 7.Woche bis zur Geburt:
spezialisiertes Zellwachstum: Haut, Blutgefäße, Knochen

Text/ Daten aus: AFP-Infografik 0201 2504


Mit Stammzellen hoffen Mediziner, in Zukunft schwere Krankheiten heilen und die Funktion verschlissener Organe wieder herstellen zu können.
Doch: Was sind menschliche embryonale Stammzellen? Wie können sie verwendet werden?

Jeder Organismus enthält solche Zellen. Sie sind Ursprungszellen die noch nicht auf eine bestimmte Funktion spezialisiert sind, und können sich noch in verschiedene Zelltypen entwickeln.

Embryonale Stammzellen können sich nach aktuellem Wissensstand unentwegt weiter teilen und im Körper noch zu mehr als 200 verschiedenen Gewebesorten heranwachsen. Sie Werden daher als pluripotent bezeichnet. Aus diesen Stammzellen kann nach aktuellem Wissen kein Baby mehr entstehen. Die Zellen werden u.a. mit Hilfe von Embryonen gewonnen, die bei einer künstlichen Befruchtung entstehen und nicht für eine Schwangerschaft benötigt werden. Der Embryo stirbt bei der Entnahme der Stammzellen. Werden sie in einen anderen Körper transplantiert, können sie abgestoßen werden.

Adulte Stammzellen kommen in zahlreichen Organen vor. Sie lassen sich relativ leicht zu anderen Zelltypen wandeln. So wandern Stammzellen aus de Knochenmark auch auf natürliche Weise in die Leber ein. Forscher können sie im Vergleich zu embryonalen Stammzellen jedoch nur begrenzt im Labor halten und vermehren. Gewebe, das aus den Stammzellen eines Patienten entwickelt wurde, wird von dessen Körper nicht abgestoßen. Ethische Bedenken gibt es bei ihrem Einsatz nicht.

(aus: WR-Nachrichtendienste / Westfälische Rundschau, 30.1.2002)


  erstellt: 30.1.2002 /zgh                Themen: Gen-/Biotechnologie / Stammzellen

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