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Daten/ Statistiken    sta-27162

Anzahl: 1

Energiemehrkosten
DE 01.-03.2022
Energiemehrkosten belasten geringe Einkommen stark | Statista
31.03.22    (2145)
Statista: Energiemehrkosten belasten geringe Einkommen stark
Der Angriffskrieg gegen die Ukraine hat die Energiepreise auf Rekordhöhe getrieben, wodurch die privaten Haushalte um so mehr überproportional betroffen werden, je geringer ihr verfügbares Einkommen ist, so die Ergebnisse einer RWTH-Kurzstudie zur Einkommensverteilung:
1.-10. Dezil: Energieanteil am Einkommen (%) | Erhöhung ggü.Jan.2020 (%P):
1.Dezil 13,3|3,2* 2.Dezil 11,8|3,1 3.Dezil 11,3|2,9 4.Dezil 10,3|2,7 5.Dezil 9,8|2,6 6.Dezil 9,1|2,4 7.Dezil 8,5|2,3 8.Dezil 7,8|2,1 9.Dezil 7,1|2,0 10.Dezil 5,3|1,4 .
Die Mehrbelastung könnte etwa 600.000 Haushalte unter die Schwelle der Armutsgefährdung drücken (). Die Autoren der Studie halten eine Deckelung oder Reduktion der Energiepreise (etwa durch staatliche Eingriffe) für ungünstig, da solche Maßnahmen das dringend erforderliche Energiesparen ausbremsen. Stattdessen empfehlen sie direkte Hilfen für bedürftige Haushalte.

* Lesebeispiel: Das 1.Dezil (die 10% einkommensschwächsten Haushalte) geben durchschnittlich 13,3% ihres Einkommens für Strom, Heizung und Kraftstoffe aus, 3,2%P mehr als im Januar 2020.

Quelle: RWTH-Kurzstudie

Statista: Infotext  Infografik 

| Armut & Reichtum | Energie | Konsum & Produktion | Konflikte |
  

erstellt: 09.08.22/zgh
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