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Treibhausgase
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Hintergrund:
   Überblick  Treibhausgasemissionen   globaler Treibhausgas-Haushalt 
Kyoto-Protokoll   Emissions-Berechnung   Emissionshandel  
Infografik "Klimagase - Motoren des Treibhauseffekts" Großansicht/ Bezug  
Datentabelle
Überblick: Klimagase - die Motoren des Treibhauseffektes
Mit Klimagas oder Treibhausgas werden die Gase bezeichnet, die wesentlich zum anthropogenen (menschgemachten) Treibhauseffekt beitragen:
Kohlendioxid
(CO2), Methan (CH4), Lachgas (Distickstoffoxyd N2O), Fluorkohlenwasserstoffe (FSKW), Schwefelhexafluorid (SF6).
Die Globus-Grafik gibt für jedes Klimagas wichtige Daten/ Messwerte an:
Verweildauer, Konzentration und ihre Zunahme in der Atmosphäre; Treibhauswirksamkeit.
Der Anteil des jeweiligen Treibhausgases am gesamten anthropogenen Treibhauseffekt stellt die dpa-Grafik 4880 dar:  
       CO2 64 %, CH4 20%, FCKW 10 %, N2O 6 %.
  
Treibhausgase 2006
Großansicht/ Daten
Treibhausgas-Emissionen:
Angaben in Milliarden Tonnen (Gt) CO2-Äquivalent (Datenstand: 2006)
Weltweit sind die Emissionen der 6 Treibhausgase des Kyoto-Protokolls von 5,4 in 1900 auf 42,8 in 2006 angestiegen.
Im Jahr 2006 verteilten sich die weltweiten Treibhausgas-Emissionen wie folgt auf Länder/Regionen: USA 7,1; China 6,8; EU 5,2 ; Rest 23,8.
Pro-Kopf-Treibhausgas-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent:
USA 23,5; Kanada 22,5; Russland 15,3; Südafrika 10,6; EU 10,5; Japan 10,5; Brasilien 8,1; Mexiko 5,3; China 5,2; Indonesien 3,9; Weltdurchschnitt 6,5.

Die USA waren daher 2006 sowohl pro Kopf als auch pro Land Klimasünder Nr. 1.
(Daten zitiert nach: SZ 09.12.08, dortige Datenquelle: Öko-Institut)
CO2-Emissionen 2007
Großansicht / Daten
Nach Daten für 2007 hat China die USA bei den CO2-Emissionen pro Land überholt, ob dies auch für alle 6 Treibhausgase zutrifft, kann noch nicht beurteilt werden, da diese Daten für 2007 und Folgejahre noch nicht für alle Länder vorliegen. Die Pro-Kopf-Emissionen Chinas und weiterer Schwellenländer wie Indien, und Brasilien liegen aber weit unter denen der Industrieländer, bei denen die USA und Australien seit Jahrzehnten mit über 17 Tonnen (t) an der Spitze liegen, abgesehen von kleinen Ländern wie z.B. Golf-Staaten (Katar 40, VAE 32, Kuwait 29 ) oder auch kleine Industrieländer (Luxemburg 20).
Klimaexperten schätzen, dass bei einer Weltbevölkerung von ca. 6,7 Mrd. im Jahr 2007 der Pro-Kopf-Ausstoss im weltweiten Durchschnitt maximal 3 Tonnen CO2-Äquivalent betragen darf, wenn die 2 °C-Schwelle bei der globalen Erwärmung nicht überschritten werden soll. Da die Weltbevölkerung voraussichtlich auf mindestens 9 Mrd. Menschen bis 2050 steigt, muss der Pro-Kopf-Ausstoß immer weiter sinken. Mit 6,5 Tonnen war der Weltdurchschnitt schon 2006 mehr als doppelt so hoch wie gerade noch klimaverträglich.

=> Daten / Statisiken: Aktuelles / Archiv
    strukturierte Datensammlung
   




Kipp-Punke
Kipp-Punkte im Klimasystem: Germanwatch
Großansicht/ Daten

Globaler Treibhausgas-Haushalt:
Insgesamt ist der globale Treibhausgas-Haushalt ein hoch komplexes System, das noch nicht in allen Details und noch weniger in seiner Dynamik bei sich verändernden Parametern erforscht ist. Klar ist jedoch, dass der Anstieg der Triebhausgas-Konzentrationen in der Atomosphäre ein sich selbst verstärkender und daher besonders gefährlicher Prozess ist: Die erhöhte Treibhausgas-Konzentration verstärkt den Treibhauseffekt, wodurch die globale Erwärmung zunimmt. Dies führt zum verstärkten Schmelzen von Gletschern, Eis und Schnee, was die Albedo der Erde verringert, wodurch mehr Sonnenstrahlung in Erderwärmung umgesetzt wird. Zusätzlich werden aus auftauenden Permafrostböden und austrockenden Mooren gewaltige Mengen an Treibhausgasen freigesetzt, die wiederum den Treibhauseffekt und in der Folge die Erderwärmung verstärken. Außerdem deuten neue Daten darauf hin, dass die Fähigkeit bisheriger CO2-Senken (Meere, Böden, Wälder und sonstige Biomasse), CO2 zu speichern, durch die Erwärmung nachlässt, wodurch mehr Treibhausgase in der Atmosphäre verbleiben. Dieser Teufelskreis ist bereits so stark entfacht worden, dass dringender Handlungsbedarf besteht, wenn die 2 °C-Schwelle nicht überschritten werden soll. Andernfalls drohen Kipp-Punkte im Klimasystem ausgelöst zu werden mit katastrophalen Folgen.
   
CO2-Budgets
2°C-Leitplanke: WBGU-Grafik
Großansicht/ Daten
11.11.09    (143)
WBGU: Nationale CO2-Budgets zur Einhaltung der 2°C-Schwelle
Soll die 2 °C-Schwelle bei der globalen Erwärmung nicht überschritten werden, dürfen nach Berechnungen des WBGU weltweit kumuliert von 2010 bis 2050 nur noch 750 Mrd. Tonnen (Gt) CO2 (Globalbudget) emittiert werden.Wird die Weltbevölkerung im Jahr 2010 von ca. 6,9 Mrd.(G) Menschen als Referenzgröße gewählt, ergeben sich jährlich pro Kopf rund 750Gt / 6,9G /40 = 2,72 t. Für Deutschland mit einer Bevölkerung von 82,2 Mio (M) ergibt sich ein nationales Budget von ca. 750 Gt/ 6,9G. * 82,2 M = 8,93 Gt. Bleibt der aktuelle Jahresausstoß (2008: 0,91 Gt) konstant, wäre das Nationalbudget bereits nach 10 Jahren ausgeschöpft (Reichweite R=10). In der Tabelle werden die entsprechenden Daten für die USA (R=6), China (R=24), Indien (R=88) und Burkina Faso (R=2892) zusammengestellt.
Die extrem kurzen Reichweiten bei den Industriestaaten und China zeigen, dass diese Staaten ihren CO2-Ausstoß sehr schnell und drastisch reduzieren müssen. In einer Übergangszeit könnten die sog. flexiblen Mechanismen des Kyoto-Protokolls (Emissionshandel, CDM-Projekte, Joint Implementation) den Industriestaaten ermöglichen, einen Teil ihrer CO2-Einsparung z.B. in Indien und China zu realisieren und dadurch ein wenig Zeit zu gewinnen. Ohne Emissionshandel müssten die Industrieländer ihren CO2-Ausstoß pro Kopf  im Durchschnitt bereits 2025 auf Null bringen, mit Emissionshandel müsste er bis 2050 auf etwa 1 Tonne reduziert werden.
  
Die Tabelle ist eingebettet in das Factsheet 3/2009  [pdf, 372 KB, WBGU]

| Treibhausgase | Klimawandel | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle | Kyoto-Protokoll | Emissionshandel | CDM | WBGU |
CO2-Emissionspfade
WBGU-Sondergutachten 2009: Budgetansatz
01.09.09    (104)
WBGU: Pro-Kopf-CO2-Emissionspfade 2010 bis 2050
In seinem Sondergutachten 2009 leitet der WBGU aus dem 2 °C-Ziel ein globales CO2-Budget von 750 Mrd. Tonnen CO2 bis 2050 ab und entwickelt dazu Szenarien, wie der weltweite CO2-Ausstoß entsprechend gesenkt werden kann, wobei drei Ländergruppen anhand ihres CO2-Ausstoßes pro Kopf unterschieden werden:
Gruppe 1 (vor allem Industrieländer) : > 5,4 t ; Gruppe 2  (vor allem Schwellenländer ): 2,7 - 5,4 t;  Gruppe 3  (vor allem Entwicklungsländer): < 2,7 t.
Die Pro-Kopf-Emissions-Pfade werden a) ohne  und b) mit Emissionshandel berechnet, so dass sich insgesamt 6 Kurven ergeben. Bis 2020 muss z.B. die Gruppe 1 ihren CO2-Ausstoß von derzeit etwa 12 t auf rund a)  4 t   bzw. b)  8 t  senken, wobei im Falle b) davon ausgegangen wird, dass die Gruppe 1 ihr Budget durch den Emissionshandel um 75 % erhöhen kann. Bis 2050 muss der CO2-Ausstoß gesenkt werden auf a) 0 t ;  b) 1 t. Deutschland (wie auch viele andere Industrieländer) muss seine CO2-Emissionen bis 2020 halbieren, wobei mindestens 35 % Reduktion im eigenen Land und der Rest in Kooperation mit Entwicklungsländern (Emissionshandel, CDM) zu leisten ist.
 
Die Grafik findet sich auf Seite 32 in: Sondergutachten 2009 [2,5 MB]

| Treibhausgase | 2 °C - Schwelle | Emissionshandel | CDM | Kyoto-Protokoll | WBGU |
Kyoto-Protokoll: dpa-Infografik Kyoto-Protokoll:
Um die Klimaerwärmung durch den Treibhauseffekt  abzubremsen, wurde 1997 das Kyoto-Protokoll beschlossen mit dem Ziel,
die weltweiten Treibhausgas-Emissionen im Durchschnitt der Jahre 2008 bis 2012 (1. Verpflichtungsphase des Kyoto-Protokolls) um 5,2 % im Vergleich zu 1990 zu reduzieren. Beim Weltklimagipfel 1997 in Kyoto haben die Vertreter vieler Staaten das Klimaschutzabkommen zwar schnell unterzeichnet, es trat jedoch erst 2005 völkerrechtlich verbindlich in Kraft, vor allem weil die US-Regierung unter George W.Bush das Kyoto-Protokoll ablehnte und deshalb die Ratifizierung nicht weiter verfolgte.
Über Hintergründe und Details sowie zu den Fragen, ob die Kyoto-Ziele in der laufenden 1. Verpflichtungspahse (2008 - 2012) erreicht werden und wie es nach 2012 weitergeht, informiert ausführlich die Extraseite: Kyoto-Protokoll

  
Klimagase: Globus-Grafik 6849 Großansicht/ Daten Die 6 Treibhausgase des Kyoto-Protokolls
Das Kyoto-Protokoll sieht 6 verschiedene Treibhausgase bzw. Treibhausgasgruppen vor, deren Ausstoß insgesamt im Durchschnitt der Jahre 2008 bis 2012 (1. Verpflichtungsphase des Kyoto-Protokolls) um 5,2 % im Vergleich zu 1990 reduziert werden sollen.
  1. Kohlendioxid (CO2): z.B. aus Verbrennung von Kohle, Gas, Erdöl, Holz  
  2. Methan (CH4): z.B. aus: Viehzucht, Reisanbau, Deponien
  3. Lachgas (Distickstoffoxyd N2O): Stickstoffdüngung, Deponien
  4. Perfluorierte Kohlenwasserstoffe (PFC): Aluminium-Produktion
  5. Halogenierte Fluorkohlenwasserstoffe (HFC): Kühlmittel, chem.Industrie
  6. Schwefelhexafluorid (SF6): durch Hochspannungsleitungen
      

  Um die Treibhauswirksamkeit (Global Warming Potential GWP) durch eine einzige Zahl bewerten zu können, wird die Treibhauswirkung der Treibhausgase mit der von CO2 verglichen (GWP von CO2 = 1) und mit "CO2-Äquivalent" bezeichnet.  
Kohlendioxyd CO2
1
Methan CH4
21
Lachgas N2O
310
CHF3 u.a
11300
CF4 u.a.
6500
SF6
23900
aus: Globus 7215    

Berechung der Treibhausgas-Emissionen:
 
Die CO2-Emissionen ergeben sich zum weitaus größten Teil aus der Verbrennung fossiler Energien, für die es hinreichend verlässliche Statistiken gibt. Dieser Teil der CO2-Emissionen wird in Statistiken mit "energiebedingte CO2-Emissionen" bezeichnet.
Weitere CO2-Quellen, z.B. Verbrennen von Holz (Brandrodung, Waldbrände, private Kamine), beim Abfackeln von Gasen oder Brennen unterirdischer Kohleflöze können zwar beträchtlich sein, allerdings nur grob geschätzt werden; sie tauchen daher in den Statistiken oft nicht auf, obwohl ihr Anteil am Gesamtausstoß z.T. nennenswerte Anteile umfasst.
Die restlichen Treibhausgase sind noch schwerer zu bilanzieren, da sie in vielfältigen komplexen Prozessen entstehen, deren Stoffströme und Emissionen allenfalls grob geschätzt werden können. Entsprechend rar sind aktuelle Statistiken.

Auch die indirekten Emissionen durch veränderte Landnutzung (z.B. Waldrodung, Trockenlegung von Mooren, Verwüstung) nehmen laufend zu und erreichen Anteile im zweistelligen Prozentbereich, sind aber schwierig im Hinblick auf die unterm Strich resultierende Klimaerwärmung zu bilanzieren:
werden z.B. auf gerodeten Regenwaldflächen Sojaplantagen eingerichtet, fällt der Wald als CO2-Senke aus, was die Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre und damit die Klimaerwärmung über den Treibhauseffekt verstärkt. Die Sojaplantagen haben jedoch eine etwas höhere Albedo als der ursprüngliche dunkelgrüne Regenwald, d.h. mehr Sonnenenergie wird zurück ins Weltall reflektiert, was die Klimaerwärmung bremst. Dieser Effekt wird noch verstärkt, weil die Sojaflächen z.T. erodieren und verwüsten, wodurch dann noch hellere Landflächen mit einer höheren Albedo entstehen. Diese beiden gegensätzlichen Effekte (Schwächung von CO2-Senken vs. Albedo-Erhöhung) zu bilanzieren, ist jedoch sehr komplex und halbwegs validierte globale Daten liegen bisher nicht vor. Erste Ergebnisse deuten jedoch an, dass Waldrodung in meist schneebedeckten Regionen (Nord-Skandinavien, Sibirien) die Klimaerwärmung bremst, während es beim Regenwald in Äquatornähe umgekehrt ist.
Während die Landnutzung (LULUCF = Land-Use, Land-Use-Change and Forestry) in manchen Statistiken z.B. des UNFCCC erfasst wird (s. "National greenhouse gas inventory data"), bleibt die Albedo- Änderung i.d.R. bisher unberücksichtigt, obwohl sie erhebliche Effekte haben kann, wie Berechnungen des US-Wissenschaftlers Haschem Akbari zeigen: Würden Dächer und Straßenbeläge in den weltweit hundert größten Städten weiß gefärbt, stiege die Albedo der Erde um 0,03 %, was einen Erwärmungseffekt von 44 Gt CO2 ( = weltweite Emissionen in rund 18 Monaten) kompensieren würde.
  

Infografik: Info; Großansicht [FR]

Emissionshandel,  Nationaler Allokationsplan:
Das Kyoto-Protokoll umfasst Maßnahmen, mit denen Staaten ihre Treibhausgas-Emissionen reduzieren können, darunter der Handel mit Emissionsrechten
, der ab 2005 in der EU eingeführt wurde. Nach Vorgaben der EU muss jeder Staat einen sog. Nationalen Allokationsplan erstellen, also eine Liste energieintensiver Unternehmen vorlegen und deren CO2-Emissionen schätzen, woraus eine Obergrenze für die CO2-Emissionen insgesamt wie auch für jedes am Emissionshandel beteiligte Unternehmen festgelegt wird. Damit der Handel mit den Emissionsrechten in Gang kommt, müssen die zugeteilten Emissionsrechte kleiner sein als der Bedarf. Diese Verknappung motiviert dann die CO2-Emittenten, den Bedarf an Emissionsrechten durch  CO2-reduzierende Maßnahmen zu verringern und ggf. überschüssige Kontigente an jene Unternehmen zu verkaufen, die einen Bedarf an zusätzlichen Emissionsrechten haben.

Globus Infografik: Emissionshandel Am 17.12.03 beschloss das Bundeskabinett die rechtlichen Grundlagen und die Vorgaben für den Emissionshandel. Der Nationale Allokationsplan (NAP) regelt die Verteilung der Emissionsrechte auf die rund 1800  CO2-intensivsten Anlagen in Deutschland. Der Plan wird durch das Umweltministerium erarbeitet und dann vom Bundeskabinett beraten und ggf. nach Änderungen beschlossen. Die EU-Kommission prüft dann, ob der NAP den EU-Kriterien genügt, insbesondere, ob der NAP die verlangte CO2-Reduktion umsetzt, ggf..muss der NAP nachgearbeitet werden.
  • NAP I für die 1. Emissionshandelsphase 2005 - 2007:
    Höchstgrenze von 1497 Millionen Tonnen (Mt) CO2,
    also 499 Mt im Durchschnitt der 3 Jahre,
    beschlossen vom Bundeskabinett am 31.03.04
  • NAP II für die 2. Emissionshandelsphase 2008 - 2012:
    Höchstgrenze von 2410 Millionen Tonnen (Mt) CO2,
    also 482 Mt im Durchschnitt der 5 Jahre,
    beschlossen vom Bundeskabinett am 28.06.04
     

  
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Presse-/ Online-Medien
Datenbank
Der Presse-/Medienspiegel (Tages-, Wochenzeitungen, Monatszeitschriften und Online-Medien sowie Infos aus Newslettern von Umweltverbänden und NGOs) bieten vielfältige aktuelle und Hintergrund-Informationen.
Alle Datenbank-Einträge zum Thema  "Treibhausgase":
Jahrgang:  04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 
   
Beliebige Suchbegriffe können recherchiert werden durch direkte Eingabe in die Maske oben auf der Startseite zum Presse-Archiv.  
  
Radio- und Fernseh-
Sendungen
Der Radio- und Fernseh-Sendungen bieten vielfältige vielfältige aktuelle und Hintergrund-Informationen:    =>  Programm-Vorschau
 
Die Sendungen können oft längere Zeit in der jeweiligen Mediathek bzw. auf der Website des Senders online abgerufen werden. Anhand des folgenden Archivs können kontextbezogene Sendungen recherchiert werden
Jahrgang:  2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 

  
Daten/Statistiken/ Infografiken: Aktuelles   (die jüngsten Datensätze)
CO2-Emissionen
EU 2018
 Globus Infografik 13194
17.05.19    (1357)
dpa-Globus 13194: CO2-Emissionen in der EU
Der CO2-Ausstoß durch Verbrennen fossiler Energieträger (Kohle, Erdgas, Erdöl) in der EU28 ist 2018 um 2,5% im Vergleich zum Vorjahr gesunken. In 20 Mitgliedsstaaten ging er ebenfalls zurück. Ranking (%):
PT -9,0; BG -8,1; IE -6,8; DE -5,4⟩ ... ⟨UK -0,3; DK -0,2; CZ -0,1⟩ Tabelle.
Ranking der 8 Staaten mit gewachsenem CO2-Ausstoß (%):
LV 8,5; MT 6,7; EE 4,5; LU 3,7; PL 3,5; SK 2,4; FI 1,9; LT 0,6⟩ Tabelle

Aufgrund ihrer Einwohnerzahl (EW), Wirtschaftskraft und CO2-Intensität variiert der Anteil der EU-Mitglieder am EU-Gesamtausstoß sehr stark. Deutschland (82,9 M EW) liegt mit weitem Abstand vorn, fast doppelt so viel wie Großbritannien auf Rang 2 (66,2 M EW).
DE 22,5%; UK 11,4; PL 10,3; IT 10,0; FR 10,0; ES 7,7⟩ ... ⟨LV 0,2; CY 0,2; MT 0,0⟩ Excel-Tabelle.

Die Änderung des CO2-Ausstoßes hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Ob z.B. eine CO2-Abnahme Ergebnis effektiver CO2-Reduktionspolitik (Energie-, Verkehrs-, Agrarwende) ist und nicht nur hauptsächlich Folge situativer Änderungen (z.B. Konjunkturrückgang, schrumpfende Bevölkerung, Witterung) muss daher für jedes Land analysiert werden. Der CO2-Rückgang in Deutschland resultierte vor allem aus der Dürre und Hitze in Europa 2018.

Quelle: Eurostat | Infografik  Tabelle/Infos 

| Treibhausgase |
THG-Ausstoß
DE 2008-2018
Deutschland senkt den Treibhausgas-Ausstoß um 4,2 Prozent | Statista
04.04.19    (1333)
Statista: Deutschland senkt den Treibhausgas-Ausstoß um 4,2 Prozent
Das Klimaziel der Bundesregierung für 2020 war ursprünglich, den Treibhausgas (THG)-Ausstoß (in MtCO2e) im Vergleich zu 1990 (Referenzjahr des Kyoto-Protokolls) von 1.252 um 40 % auf 751 zu senken. Laut Grafik verharrten die Emissionen seit 2008 über 900, erstmals 2018 wurde diese Schwelle unterboten: nach vorläufigen UBA-Schätzungen lagen sie bei 869, 4,2 % weniger als im Vorjahr, was jedoch vor allem am Wetter lag: der Hitzesommer verursachte einerseits durch die Dürrewelle extreme Tiefstände bei den Flüssen, was Frachten und damit Treibstoffe verteuerte mit weniger Verkehr in der Folge. Im Verkehrssektor sanken daher die THG-Emissionen um 2,9%. Andererseits brachte die vielerorts extreme Sonnenscheindauer mehr Solarstrom. Zusammen mit dem Ausbau der Windkraft und weniger Kohlestrom konnte die Energiewirtschaft ihren THG-Ausstoß um 4,5 % senken. Da die Reduktionen aus wetterbedingten Effekten und nicht aus Maßnahmen zur THG-Reduktion resultierten, gilt das 2020-Ziel als nicht mehr erreichbar. Die nächsten beiden Zielmarken sind: bis 2030 bzw. 2050 Reduzierung auf 563 (-55%) bzw. 250 (-80%) MtCO2e.

Statista: Infotext  Infografik 

| Treibhausgase | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle | Kyoto-Protokoll |
nachhaltige Ernährung
 Globus Infografik 12997
08.02.19    (1291)
dpa-Globus 12997: Der umweltfreundliche Speiseplan
Um die wachsende Weltbevölkerung nachhaltig zu ernähren, bedarf es einer radikalen Wende bei der Ernährung vor allem in den Industrienationen: pro Tag nur noch 43g Fleisch, dafür 300 g Gemüse und 250 g Joghurt, Käse und andere Milchprodukte Tabelle.

Parallel zur Umstellung der Ernährung bedarf es einer grundlegenden Agrarwende. Für fünf Bereiche haben Wissenschaftler Grenzwerte festgelegt, darunter der Ausstoß von Treibhausgasen, der Wasserverbrauch und der Einsatz nitrathaltiger Düngemittel.

Quelle: The Lancet Vol.393: Studie  Datentabelle | Infografik  Tabelle/Infos 

| Nahrung | Gesundheit | Treibhausgase |
Daten/Statistiken/ Infografiken: Archiv   (jahrgangsweise chronologisch)
Jahrgang:  06  07  08  09  10  11  12  13  14  15  16  17  18  19 

  
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Daten-Extraseite Vielfältige weitere Informationen bietet die umfangreiche strukturierte Sammlung:
   => Treibhausgase: Daten/ Statistiken/ Infografiken

 
Dokumente: Aktuelles   (die jüngsten Datensätze)
Emissions-Gap
Report 2018
RNE: Peer Review
27.11.18    (132)
UNEP: Emissions Gap Report 2018
Nachdem der weltweite Ausstoß von Treibhausgasen (THG) drei Jahre lang in etwa konstant blieb, ist er 2017 von 52,8 auf das Allzeithoch 53,5 GtCO2e (+1,2%) gestiegen. Im Vorfeld der diesjährigen UN-Klimakonferenzin Katowice 2018 vom 3.-14.12.18 mahnt der Emissions-Gap-Report, dass die Staaten ihre bisherige CO2-Reduktion mindestens verdreifachen müssten, um das Pariser Klimaabkommen umzusetzen. Im Vergleich zu 2017 müsste der THG-Ausstoß bis 2030 für das 1,5|2 °C-Ziel um 55|25% gesenkt werden. Nur die bisherigen Reduktionszusagen von Brasilien, China und Japan würden ausreichen.

Download: Full Report (pdf)  Executive Summary (pfd) [UNEP, 27.11.18]

| Treibhausgase | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle |
Konzernatlas
Konzerntatlas:  Grafik Großansicht
12.01.17    (126)
BUND et al.: Konzernatlas
Die industrialiserte Landwirtschaft und stark konzentrierte Lebensmittelindustrie, beherrscht von wenigen weltweit agierenden Konzernen, verursachen Artensterben, Hunger und Armut und einen nennenswerten Anteil der Treibhausgas-Emissionen. Hoch subventionierte Lebensmittel aus dem reichen Norden überschwemmen Agrarmärkte in den armen Ländern des Südens und zerstören lokale Märkte, wodurch immer mehr Kleinbauern in den Ruin getrieben werden. Darüber informiert der Konzernatlas auf 48 Seiten mit zahlreichen Infografiken, Landkarten und Analysen.
Der Atlas steht bei den Herausgebern Heinrich-Böll-Stiftung, Oxfam Deutschland, Rosa-Luxemburg-Stiftung, BUND, Germanwatch und Le Monde diplomatique zum Download bereit. Diese Webseiten bieten ergänzende Infos und Zusammenfassungen.

| Eine-Welt | Armut & Reichtum | Hunger | Rohstoffe | Weltmarkt | Gen-/Biotechnologie | Treibhausgase | Boden | Chemikalien | Gesundheit | Globale Agenda 21 | Eine-Welt | 2030-Agenda | Nachhaltigkeit |
Bodenatlas-2015
Fleischatlas-2014:  Grafik Großansicht
08.01.15    (117)
BUND: Bodenatlas-2015
Der vom BUND zusammen mit der Heinrich-Böll-Stiftung, dem Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) und Le Monde Diplomatique herausgegebene "Bodenatlas 2015" bietet umfangreiche und vielfältige Daten, Grafiken und Fakten über die Bedeutung, die Nutzung und den Zustand von Land, Böden und Agrarflächen in Deutschland, Europa und weltweit. Ein zentraler Aspekt ist der viel zu hohe Flächenverbrauch: im Inland (in Deutschland 70 Hektar pro Tag), vor allem aber im Ausland über die indirekte Beanspruchung von Flächen über Import von Agrarprodukten und anderen Gütern (für Deutschland 80 Mio.ha, mehr als Doppelte der eigenen Landfläche). Hinzu kommt der direkte Ankauf oder das langfristige Pachten von Flächen vor allem auch in Ländern, die selbst unter Nahrungsmittelknappheit leiden (Landgrabbing). Weitere Themen sind u.a. Bodenfruchtbarkeit, Biodiversität, Ökolandbau, Tierhaltung; Energiepflanzen und Biokraftstoffe.

Infos, Downloads: Bodenatlas 2015

| Boden | Nahrung | Bio-Vielfalt | Ökolandbau | Treibhausgase | Globale Agenda 21 | Indikatoren |
Dokumente: Archiv   (jahrgangsweise chronologisch)
Jahrgang:  06  07  08  09  10  11  12  13  14  15  16  17  18  19 

    
 
Unterrichtsmaterialien: Aktuelles   (die jüngsten Datensätze)
Umweltbewußte
Ernährung
Zuflucht Deutschland:  Grafik Großansicht
Foto: kliim stream/flickr.com
CC BY 2.0

Unterrichtsmaterialien
24.09.18   (79)
BMU: Gesundheit und Ernährung.  Das Klima isst mit
Der Lebensmittelkonsum hat einen bedeutenden Anteil an den CO2-Emissionen privater Haushalte, eine umweltbewußte Ernährung kann daher nennenswert zum Klimaschutz beitragen. Das BMU bietet zu diesem Themenkomplex Hintergrund-Infos, Unterrichtsvorschläge und Arbeitsmaterialien.

Informationen, Downloads

| Nahrung | Ökolandbau | Treibhausgase | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle |
Energie-Klima-EU
Energie-Klima-EU:  Grafik Großansicht
Zeitschrift
April 11   (57)
LpB: Energie-und Klimapolitik in der EU
Reihe "Deutschland und Europa", ISSN 1864-2942
Heft Nr 61-2011 der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) aus der Reihe "Deutschland & Europa" bietet vielfältige Informationen (Texte, Tabellen, Statistiken, Infografiken) rund um den Themenkomplex Energie und Klima, wobei auch aktuelle Ereignisse (Fukushima, Umbrüche in arabischen Staaten) einbezogen werden. Vor dem Hintergrund globaler Herausforderungen (Klimaerwärmung, nachhaltige Energieversorgung) liegt der Schwerpunkt des Heftes auf Lösungsstrategien in der EU, vor allem dem Emissionshandel. Weitere Kapitel behandeln die Geschichte der Energiepolitik seit 1945 und speziell die Energie- und Klimapolitik Russlands. Die beiden letzten Kapitel widmen sich der Zukunft der Atomenergie und der Erneuerbaren Energien. Das Heft eignet
sich für den Unterricht ab etwa Jahrgangsstufe 10.
  
Infos/Bestellung   Inhaltsverzeichnis/didaktische Hinweise  Download (pdf, 6,3 MB)

| Energie | Klima | Klimaerwärmung | Treibhausgase | Atomenergie | Fossile Energien | Erneuerbare | Emissionshandel |
Unterrichtsmaterialien: Archiv   (jahrgangsweise chronologisch)
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Stand: 12.02.10/zgh Themen Klima  > Kyoto-Protokoll  
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