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Realeinkommen_DE 2023: Globus Infografik 18273 vom 23.04.2026 Realeinkommen in Deutschland Mindestlohn_EU 2026: Globus Infografik 18220 vom 02.04.2026 Mindestlohn in der EU Gender Pension Gap_EU 2024: Globus Infografik 18214 vom 25.03.2026 Der Gender Pension Gap in der EU 18163 Kipp-Elemente_WE 2025: Globus Infografik 18163 vom 10.03.2026 Kipp-Elemente weltweit Ölpreis_WE 2022-2026: Globus Infografik 18176 vom 06.03.2026 Der Ölpreis seit 2022
  
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Realeinkommen in Deutschland
Realeinkommen_DE 2023: Globus Infografik 18273 vom 23.04.2026 G18273 / 23.04.26
Auf die Kaufkraft kommt es an
Menschen können auf unterschiedliche Weise Geld verdienen. Manche bekommen ein Gehalt für ihre Arbeit. Andere erhalten Sozialleistungen wie das Bürgergeld oder beziehen eine Rente. Das Geld, das jeden Monat auf ihrem Konto landet, nennt man Nominaleinkommen. Wie viel man sich von dem Geld leisten kann, hängt davon ab, wie teuer das Leben in der jeweiligen Region ist. Um die Einkommen trotzdem miteinander vergleichen zu können, berechnen Fachleute das Realeinkommen. Damit soll die Kaufkraft der Menschen besser abgebildet werden – also die Menge an Waren und Dienstleistungen, die mit dem Geld gekauft werden kann. Am meisten können sich die Menschen im Landkreis Heilbronn in Baden-Württemberg leisten: Im Jahr 2023 lag das Realeinkommen hier bei 39 424 Euro pro Kopf. Auf Platz zwei landete der bayerische Landkreis Starnberg. Hier hatten die Menschen zwar bundesweit das höchste Nominaleinkommen, doch sind die Lebenshaltungskosten dort auch sehr hoch. Das deutschlandweit niedrigste Realeinkommen hatten im Jahr 2023 die Menschen in der hessischen Stadt Offenbach am Main: 21 430 Euro pro Kopf.
Quelle: iW-Köln   bpb Realeinkommen   Nominaleinkommen   Kaufkraft  
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| Armut & Reichtum | Bevölkerung |
Mindestlohn in der EU
Mindestlohn_EU 2026: Globus Infografik 18220 vom 02.04.2026 G18220 / 02.04.26
Gesetzlicher Mindest-Stundenlohn in 22 EU-Ländern
In 22 der 27 EU-Länder gibt es einen gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn. Dieser reicht derzeit von 3,74 Euro pro Stunde in Bulgarien bis zu 15,63 Euro in Luxemburg. In Deutschland gibt es den gesetzlichen Mindestlohn seit dem 1. Januar 2015. Anfang 2026 wurde er von 12,82 Euro auf 13,90 je Stunde angehoben. Damit liegt er an vierthöchster Stelle innerhalb der Europäischen Union. Laut dem Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut wurden die Mindestlöhne in den EU-Ländern in den vergangenen Jahren deutlich angehoben, um den EU-Bürgerinnen und -Bürgern einen angemessenen Lebensstandard zu sichern. Bei der Festlegung der Mindestlohnhöhe orientieren sich viele EU-Staaten an bestimmten Referenzwerten, wie sie auch in der Europäischen Mindestlohnrichtlinie empfohlen werden. Die Mindestlohnkommission in Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, sechzig Prozent des Medianlohns zu erreichen.
Quelle: Wirtschafts- u. Sozialwissenschaftliches Institut  
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| Armut & Reichtum | Arbeit & Umwelt |
Der Gender Pension Gap in der EU
Gender Pension Gap_EU 2024: Globus Infografik 18214 vom 25.03.2026 G18214 / 25.03.26
Rentenlücken in jedem EU-Land
Die Rente von Frauen fällt oft niedriger aus als die der Männer. Dieser Unterschied im Alterssicherungseinkommen zwischen den Geschlechtern wird als {Gender-Pension-Gap} bezeichnet. Im Jahr 2024 betrug er in der EU durchschnittlich 24,5 Prozent. Das heißt, dass die Alterseinkünfte von Frauen, die sie etwa aus Rente, Hinterbliebenenrente, Pensionen und privater Vorsorge bezogen, im Schnitt 24,5 Prozent geringer ausfielen als die Alterseinkünfte der Männer. Je nach EU-Land fällt der Gender Pension Gap mal größer und mal kleiner aus. Das EU-Land mit dem größten Gender Pension Gap 2024 war Malta: Die Rente von Frauen war dort gut 40 Prozent niedriger als die der Männer. Auch in den Niederlanden, Österreich, Luxemburg, Belgien und Irland erhielten Frauen mehr als 30 Prozent weniger Einkommen im Ruhestand als Männer. Deutschland lag mit 25,8 Prozent knapp über dem EU-Durchschnitt. Das EU-Land mit dem niedrigsten Gender Pension Gap 2024 war Estland, wo Frauen im Schnitt 5,6 Prozent weniger Rente erhielten als Männer. Damit zeigt sich auch: In keinem EU-Land fiel die durchschnittliche Rente von Frauen mindestens gleich hoch aus wie die der Männer. Das liegt an den unterschiedlichen Erwerbs- und Lebensverläufen der Geschlechter. Frauen verdienen oft weniger als Männer – selbst bei gleicher Arbeit. Außerdem unterbrechen sie ihre Arbeit häufiger und länger, etwa wenn sie ein Kind bekommen haben oder um Angehörige zu pflegen. Auch arbeiten sie häufiger in Teilzeit.
Quelle: Eurostat   Eurostat  bpb   BMBFSFJ

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Kipp-Elemente weltweit
18163 Kipp-Elemente_WE 2025: Globus Infografik 18163 vom 10.03.2026 G18163 / 10.03.26
Kleine Veränderungen mit großen Folgen
Küsten sind schlechter vor Stürmen geschützt, Bewohner fangen nicht mehr genug Fische, Touristen bleiben aus – das alles wird wahrscheinlich passieren, wenn große Korallenriffe absterben. Fachleute haben errechnet, dass die Korallenriffe nahe des Äquators in den kommenden zehn Jahren einen kritischen Schwellenwert erreichen. Denn dann hat sich die Erde voraussichtlich um ein bis zwei Grad Celsius seit der vorindustriellen Zeit erwärmt. Kippelemente werden diese Schwellenwerte genannt, die zu starken und teils nicht mehr umkehrbaren Veränderungen führen können. Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung vergleicht sie mit einer Vase auf einem Tisch, dessen Platte immer schiefer gestellt wird: „Erst passiert nichts – dann reicht eine kleinste Erschütterung, und sie kippt.“ Bei welchen Temperaturen Elemente des Klimasystems kippen, ist unterschiedlich. Zudem lassen sich manche Kipppunkte genauer vorhersagen als andere. So ist es sehr wahrscheinlich, dass der Kipppunkt des Grönländischen Eisschilds zwischen 0,8 und 3,0 Grad Celsius Erderwärmung liegt. Kipppunkte von Meeresströmungen hingegen sind schwer vorherzusagen. Fest steht jedoch: Je stärker die Erde sich erwärmt, desto größer wird das Risiko, dass Elemente kippen.
Quelle: PIK   Global Tipping Points Report 2025  
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Der Ölpreis seit 2022
Ölpreis_WE 2022-2026: Globus Infografik 18176 vom 06.03.2026 G18176 / 06.03.26
Steigende Ölpreise durch Konflikte im Nahen Osten
Der Ölpreis schwankt von Tag zu Tag. Er ist stark abhängig von Angebot und Nachfrage. Zudem können Ereignisse wie Naturkatastrophen, politische Krisen und Kriege die Preisentwicklung beeinflussen. So war der Ölpreis stark gestiegen, kurz nachdem Russland im Februar 2022 die Ukraine angegriffen hatte. Russland gehört zu den größten Öl-Exporteuren der Welt. Die Sanktionen gegen russische Öl-Exporte führten somit zu einer Versorgungsunsicherheit am Ölmarkt. Dadurch war der Preis für ein Barrel Opec-Rohöl (159 Liter) von rund 96 US-Dollar auf knapp 130 US-Dollar gestiegen – ein Preisanstieg von rund 34 Prozent in nur zwei Wochen. Im Verlauf des Jahres 2022 war der Ölpreis wieder stark gesunken. Daraufhin hatte die Öl-Allianz Opec+ umfassende Förderkürzungen beschlossen. Das geringe Angebot bei gleichzeitig hoher Nachfrage sollte die Preise wieder stabilisieren. Im Herbst 2023 führte die Verlängerung der Förderkürzungen dazu, dass die Ölpreise deutlich anstiegen. Hinzu kamen Eskalationen im Krieg zwischen Israel und der Hamas, die die geopolitischen Sorgen am Ölmarkt verstärkten. Auch der langanhaltende Konflikt zwischen Israel und dem Iran hat in den letzten Jahren den Ölpreis immer mal wieder nach oben getrieben. Seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar 2026 ist der Ölpreis um knapp 16 Prozent gestiegen (Stand: 3.3.2026). Obwohl der Ölpreis sensibel auf geopolitische Entwicklungen reagiert, seien die Schwankungen heutzutage meist nur kurzfristig, so die Bundeszentrale für politische Bildung. Sie erklärt: Wegen der Klimaerwärmung wird der Verbrauch von Öl zunehmend eingeschränkt. Dafür werden Erneuerbare Energien in fast allen Ländern weiter ausgebaut, wodurch die Bedeutung von Öl als Energieträger zukünftig weiter abnehmen sollte.
Quelle: Opec   Bpb   IEA   EIA  
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Stand: 24.04.26/zgh

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