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E-Auto-Neuzulassungen in der EU
G18477 / 07.08.26
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Mehr Elektroauto-Neuzulassungen
In der Europäischen Union waren im Jahr 2025 mehr als 260 Millionen Pkw zugelassen. Knapp acht Millionen dieser Autos waren rein elektrisch betrieben. Das entspricht einem Zuwachs von 31,5 Prozent im Vergleich zum Jahr davor.Die Neuzulassungen von E-Autos haben ebenfalls kräftig zugelegt. Sie stiegen 2025 um knapp 30 Prozent auf 1,89 Millionen an. Im Jahr 2024 waren die E-Auto-Neuzulassungen noch rückläufig ( minus sechs Prozent im Vergleich zu 2023). Rein elektrisch betriebene Pkw machten 2025 17,3 Prozent aller in der EU neu zugelassenen Autos aus. Damit belegten sie den dritten Rang nach Pkw mit reinen Benzinmotoren (27,3 Prozent) und Nicht-Plug-in-Hybriden (33,1 Prozent). Quelle: Eurostat Eurostat © dpa-infocom GmbH
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Kriege 2025 G18443 / 23.07.26 |
US-Amerikanern stehen doppelt so viele Kalorien zur Verfügung wie benötigt Durchschnittlich 2000 Kilokalorien Energie pro Tag benötigt ein Mensch in Deutschland mindestens (der sogenannte Grundumsatz). Zur Verfügung standen den undesbürgerinnen und -bürgern im Jahr 2023 im Schnitt mehr als 3500 Kilokalorien.Das geht aus Zahlen von Our World in Data (OWID) und der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hervor. Die durchschnittliche Kalorienverfügbarkeit pro Person und Tag ist eine wichtige Kennzahl, um die Nahrungsversorgung und die Nahrungssicherheit eines Landes zu beurteilen. Sie wird ermittelt anhand aller Kalorien, die der Bevölkerung durch die eigene landwirtschaftliche Produktion sowie Importe zur Verfügung gestellt werden können. In den zurückliegenden Jahrzehnten ist die Pro-Kopf-Kalorienverfügbarkeit weltweit tendenziell gestiegen. Allerdings sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern teils erheblich. So stehen den Menschen in den reichen Industrienationen deutlich mehr Kalorien zur Verfügung als notwendig wären. In den USA etwa waren es 2023 knapp 4000 Kilokalorien, obwohl die Menschen dort einen durchschnittlichen Grundumsatz von knapp 2000 Kilokalorien haben. In armen Ländern wie beispielsweise dem Jemen ist die Lage anders. Hier standen jedem Menschen 2023 nur 1811 Kilokalorien am Tag zur Verfügung. Der Grundumsatz im Jemen ist aufgrund demografischer Faktoren (etwa Durchschnittsalter der Bevölkerung) zwar vergleichsweise gering (ca. 1700 Kilokalorien). Dennoch ist die Spanne zwischen den verfügbaren Kalorien und dem Grundumsatz deutlich geringer als etwa in den USA. Zudem muss bedacht werden, dass die Kalorienverfügbarkeit nicht erfasst, wie viele Kalorien tatsächlich konsumiert werden (oder bspw. als Lebensmittelabfall im Müll landen). Und letztlich kann auch innerhalb eines Landes die Kalorienverfügbarkeit sehr unterschiedlich sein. Quelle: Our World in Data © dpa-infocom GmbH
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Investitionen in die Schiene
G18447 / 23.07.26
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Mehr Verkehr, weniger Schienen
39 000 Kilometer – so lang ist aktuell das Schienennetz der Eisenbahnen in Deutschland. Doch obwohl das Schienennetz in den vergangenen Jahren geschrumpft ist, ist die Bahn populärer geworden. Allein vom Jahr 2000 bis zum Jahr 2024 ist die Verkehrsleistung (transportierte Güter oder Personen mal Strecke) stark gestiegen: um 64 Prozent im Güterverkehr und um 46 Prozent im Personenverkehr. Dieses Ungleichgewicht führt dazu, dass immer mehr Strecken überlastet sind. Abhilfe scha en sollen Investitionen. 222 Euro pro Kopf hat der Bund im Jahr 2025 in die Schieneninfrastruktur gesteckt. Das sind 24 Euro pro Kopf mehr als im Vorjahr und 107 Euro pro Kopf mehr als noch 2023. Die Organisation Allianz pro Schiene lobt die Investitionen, merkt aber auch an, dass Ausbau und Neubau von Schienen weitestgehend auf der Strecke bleiben. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern rangiert Deutschland im Mittelfeld. Ganz vorn stehen Luxemburg und die Schweiz, die im Jahr 2025 rund 622 bzw. 504 Euro pro Kopf in die Schieneninfrastruktur investiert haben. Quelle: Allianz pro Schiene Allianz pro Schiene © dpa-infocom GmbH
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Die Probleme der Rentenversicherung
G18442 / 15.07.26
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Mehr Ältere, weniger Jüngere
Deutschland ist geprägt durch eine schnell alternde Gesellschaft. Die Lebenserwartung nimmt weiter zu, die Geburtenrate ist niedrig. Der demografische Wandel führt dazu, dass immer mehr Ältere der jüngeren Generation gegenüberstehen werden. Das stellt die Sozialsysteme, insbesondere die gesetzliche Rentenversicherung, in den nächsten Jahrzehnten vor große Herausforderungen. Mit der stufenweisen Einführung der „Rente mit 67“ wird das gesetzliche Renteneintrittsalter Schritt für Schritt heraufgesetzt. Wer früher in Rente gehen möchte, muss Abschläge in Kauf nehmen. Bereits in den vergangenen Jahren ist das tatsächliche durchschnittliche Renteneintrittsalter wieder gestiegen – von 60,2 Jahren im Jahr 2000 auf 63,0 Jahre im Jahr 2024. Im Jahr 1960 war eine Person in der Bundesrepublik durchschnittlich 59,2 Jahre alt, wenn sie sich aus dem Berufsleben verabschiedete. Damals erhielt man gut 53 Prozent seines Bruttogehalts als Rente, im Schnitt für knapp 10 Jahre. Wer 2024 in den Ruhestand ging, wird durchschnittlich mehr als 20 Jahre Rente beziehen. Dafür werden Rentnerinnen und Rentner jedoch nur 44 Prozent ihres Bruttogehalts bekommen. Quelle: Deutsche Rentenversicherung Deutsche Rentenversicherung Bundesministerium für Arbeit und Soziales © dpa-infocom GmbH
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Arbeitgeber Energiewende
G18427 / 08.07.26
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Inländische Produktion für mehr Unabhängigkeit
Sie entwickeln Verfahren, die Abgase reduzieren, organisieren Projekte, um den Energieverbrauch senken, oder bauen Solar- und Windenergieanlagen. Im Jahr 2025 waren in Deutschland rund 436 300 Menschen im Bereich erneuerbare Energien beschäftigt – so viele wie noch nie. Dabei arbeiteten die meisten von ihnen im Bereich Windenergie: rund 131 300 Beschäftigte im Bereich Onshore-Windenergie und weitere 41 000 im Bereich Offshore-Windenergie. Zusammen waren das mehr als ein Drittel aller Arbeitsplätze im Bereich erneuerbare Energien. Es folgten Biomasse mit 96 800 und Solarenergie mit 88 200 Beschäftigten als wichtigste Arbeitgeber der Energiewende. In den vergangenen 25 Jahren haben politische Entscheidungen den Arbeitsmarkt in diesem Wirtschaftszweig immer wieder stark beeinflusst. So führten etwa die Kürzung von Fördermitteln bei Photovoltaik, die Ausbau-Deckelung von Windkraftanlagen oder das heftig diskutierte Heizungsgesetz dazu, dass immer wieder Arbeitsplätze verloren gingen. Auch wird die Zahl der Arbeitsplätze durch private Investitionen bestimmt. Bleiben diese aus, werden Arbeitsplätze abgebaut. Eine Expertin der Bertelsmann Stiftung erklärt: „Die Beschäftigung wächst dort, wo durch Planungssicherheit private Investitionen in den Ausbau der erneuerbaren Energien fließen.“ Doch der Ausbau allein reiche nicht aus, um Arbeitsplätze zu sichern. Es brauche auch inländische Produktion. Das zeigt das Beispiel Solarenergie: Obwohl immer mehr Solaranlagen installiert werden, sinkt die Zahl der Beschäftigten, da die Module im Ausland produziert werden. Die Expertin der Bertelsmann Stiftung warnt davor, diesen Fehler bei etwa Windkraftanlagen oder Wärmepumpen zu wiederholen. Sie sagt: „Es geht dabei nicht nur um Arbeitsplätze, sondern auch um eine strategische Unabhängigkeit im Energiebereich. Dafür braucht es eine verlässliche Energiepolitik, auch über Wahlperioden hinweg.“ Quelle: Bertelsmann Stiftung Bundesministerium für Wirtschaft und Energie © dpa-infocom GmbH
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| Stand: 07.08 |
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