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Zu- und Abwanderung in Deutschland
G18374 / 22.06.26
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Wanderungssaldo deutlich gesunken Im Jahr 2025 sind rund 1,48 Millionen Menschen nach Deutschland gezogen. Das waren 12,6 Prozent weniger als im Jahr 2024. Bei den Fortzügen gab es mit rund 1,24 Millionen Menschen einen leichten Rückgang um 1,5 Prozent. Unterm Strich kam Deutschland im Jahr 2025 somit auf einen Wanderungsüberschuss von rund 235 000 Personen. Im Jahr zuvor war dieser mit rund 430 000 fast doppelt so hoch. Als eine der Ursachen für die geringere Zuwanderung im Jahr 2025 nennt das Statistische Bundesamt eine geringere Nettozuwanderung aus den Hauptherkunftsländern von Asylsuchenden, wie beispielsweise Syrien, die Türkei und Afghanistan. Zudem sei auch die Nettozuwanderung aus der Ukraine deutlich zurückgegangen. Die Zuwanderung spielt in Deutschland eine große Rolle beim Bevölkerungswachstum. Bereits seit 1972 gibt es in Deutschland jährlich mehr Sterbefälle als Geburten. Ohne die regelmäßigen Wanderungsgewinne wäre die Bevölkerung Deutschlands bereits seitdem geschrumpft. Quelle: Destatis Destatis © dpa-infocom GmbH
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Städte im Hitze-Check
G18366 / 15.06.26
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Ein Appell für mehr Grün
Kopfschmerzen, Erschöpfung und Schwindel – das sind nur einige der Folgen extremer Hitze. In welchen Städten die Menschen in Deutschland am stärksten von Hitze betroffen sind, zeigt der Hitzebetroffenheitsindex (HBI) der Deutschen Umwelthilfe. Für den Index wurden Versiegelung, Menge an Vegetation, Oberflächentemperatur und Bevölkerungsdichte untersucht. Von den 195 untersuchten Städten ab 50 000 Einwohnern schnitten nur 21 Städte mit einem HBI-Wert ab, den die Deutsche Umwelthilfe (DUH) als in Ordnung einstuft. 37 Städte waren hingegen von extremer Hitze betroffen. Besonders schlecht bewertete die DUH Mannheim, Ludwigshafen am Rhein und Worms. Eine DUH-Expertin bemängelt: „Besonders alarmierend ist, dass in den untersuchten Städten in den vergangenen sieben Jahren nahezu eine Million Bäume verschwunden sind. Diese Tatsache lässt sich nicht schnell wieder umkehren, denn Bäume brauchen Zeit, um zu wachsen.” Fachleute empfehlen eigentlich die sogenannte 3-30-300 Regel: 3 Bäume aus dem Fenster sehen können, 30 Prozent Baumbeschirmung (Schattenwurf) im Umfeld haben und höchstens 300 Meter von der nächsten Grünfläche entfernt leben. Quelle: DUH UBA BMG © dpa-infocom GmbH
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Superreiche in Deutschland
G18367 / 11.06.26
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Geballter Wohlstand
Wenige haben viel: In Deutschland besitzen rund 5000 Menschen jeweils mehr als 100 Millionen US-Dollar. Dabei geht es nur um das finanzielle Vermögen, also Bargeld, Einlagen, Anleihen, Aktien, Investmentfonds, Lebensversicherungen und Pensionen. Der Global Wealth Report der Boston Consulting Group (BCG) zeigt: Diese Superreichen besaßen im Jahr 2025 gut 27 Prozent des gesamten deutschen Finanzvermögens. Damit ist in den vergangenen Jahren sowohl die Zahl der Supereichen gestiegen, als auch ihr Anteil am Gesamtvermögen. Im Jahr 2020 hatte BCG noch gut 3500 Superreiche gezählt. Damals hatte ihr Anteil am deutschen Gesamtfinanzvermögen bei gut 23 Prozent gelegen. BCG geht davon aus, dass sich dieser Trend in den kommenden Jahren fortsetzen wird. Für das Jahr 2030 sagen die Fachleute voraus, dass gut 6800 Superreiche mehr als 30 Prozent des Finanzvermögens besitzen werden. Ein Experte erklärt: „Die Konzentration des Vermögens an der Spitze nimmt weiter zu – wer mehr hat, kann breiter streuen und in renditestärkere Anlageklassen wie Aktien oder Private Equity investieren.“ Im Jahr 2025 standen den rund 5000 Superreichen in Deutschland rund 66 Millionen Menschen gegenüber, deren Finanzvermögen höchstens 250 000 US-Dollar betrug. Quelle: BCG, Global Wealth Report © dpa-infocom GmbH
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Lebenserwartung nach Weltregionen
G18350 / 05.06.26
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33 Jahre Unterschied
Wo wir geboren werden, beeinflusst, wie alt wir voraussichtlich werden. Denn die durchschnittliche Lebenserwartung bei der Geburt ist weltweit sehr unterschiedlich. Das zeigen die aktuellsten Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Lebenserwartung von Menschen, die im Jahr 2021 geboren wurden. Aus den Werten geht hervor, dass Menschen im Westpazifik die höchste Lebenserwartung haben: Im Durchschnitt sind es dort 77 Jahre. Europa und Amerika folgen kurz darauf mit durchschnittlich 76 bzw. 74 Jahren. In Afrika sieht die Lage anders aus: Hier werden die Menschen im Durchschnitt nur 64 Jahre alt. Die Spanne im Ländervergleich reicht dort von 51 bis 76 Jahre. Vergleicht man einzelne Länder unterschiedlicher Weltregionen miteinander, werden die Unterschiede noch deutlicher: Wer 2021 in Lesotho in Afrika geboren wurde, lebt im Schnitt 33 Jahre weniger als jemand, der 2021 in Japan zur Welt kam. Denn in Lesotho werden die Menschen durchschnittlich 51,5 Jahre alt und in Japan 84,5 Jahre. Weltweit betrug die Lebenserwartung von Menschen, die 2021 geboren wurden, durchschnittlich 71 Jahre. Quelle: WHO WHO © dpa-infocom GmbH
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Übergewichtige Kinder und Jugendliche
G18328 / 27.05.26
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Immense Kosten durch Übergewicht Süßigkeiten, salzige Snacks, Fertiggerichte, zuckerhaltige Getränke – Millionen von Kindern und Jugendlichen weltweit wachsen in einem Umfeld auf, in dem ungesunde und nährstoffarme Lebensmittel leicht verfügbar sind und extrem beworben werden. Die Folge: Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden unter Übergewicht. Im Jahr 2022 waren nach aktuellen Schätzungen von Unicef 20 Prozent der 5- bis 19-Jährigen weltweit von Übergewicht betroffen. Selbst in Ländern, die mit Unterernährung bei Kindern zu kämpfen haben, nimmt die Zahl übergewichtiger Kinder zu. Besonders hoch ist der Anteil übergewichtiger Kinder in Inselstaaten im Pazifik: Unter den Top 10 Ländern mit dem höchsten Anteil übergewichtiger Kinder waren 2022 acht pazifische Inselstaaten. Am höchsten war der Anteil der betroffenen 5- bis 19-Jährigen in Niue (63 Prozent). Unicef sagt: Dass nichts dagegen unternommen wird, führt zu enormen Kosten – für Kinder, Familien, die Gesellschaft und Wirtschaft. Denn Übergewicht kann u. a. zu Problemen wie Fettleibigkeit und Bluthochdruck führen, die bis ins Erwachsenenalter bestehen bleiben können. Das kann wiederum das Risiko für u. a. Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sogar Krebs erhöhen. Zudem stehen Übergewicht und Fettleibigkeit bei Kindern und Jugendlichen auch im Zusammenhang mit einem geringen Selbstwertgefühl, Angstzuständen und Depression. Die gesundheitlichen Probleme bedeuten auch höhere medizinische Kosten. Staaten weltweit kämpfen bereits mit steigenden Gesundheitskosten und sinkender Produktivität von Arbeitskräften infolge einer zunehmend übergewichtigen Gesellschaft. Quelle: Unicef Unicef © dpa-infocom GmbH
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| Stand: 22.06 |
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