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Korruption in der Welt
G18147 / 20.02.26
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Zwei Drittel der Länder erreichen keine 50 Punkte In vielen Teilen der Welt nimmt die Zahl an Rechtsnationalen und Populisten zu und das hat Konsequenzen, sagt die Organisation Transparency International. Ihr jährlich erhobener Korruptionswahrnehmungsindex zeigt, dass wahrgenommene Korruption im öffentlichen Sektor weltweit zugenommen hat. Dabei bewertet Transparency International die wahrgenommene Korruption auf einer Skala von 0 bis 100, wobei 100 keinerlei Korruption bedeutet. Im Jahr 2025 lag der globale Durchschnittswert bei 42 Punkten – der tiefste Wert seit mehr als 10 Jahren. Mehr als zwei Drittel der 182 untersuchten Länder erreichten nicht einmal 50 Punkte. Dabei hat Korruption besonders in den Ländern zugenommen, in denen rechtsextreme oder populistische Parteien an die Macht gekommen sind. Transparency International erklärt: Der Grund ist, dass diese Regierungen Schutzmechanismen gegen Korruption massiv abbauen. Die letztplatzierten Länder Südsudan und Somalia erreichen beide gerade einmal 9 Punkte. Im Südsudan wurden die ersten geplanten Wahlen seit der Unabhängigkeit im Jahr 2024 nochmals verschoben. Somalia hat in den vergangenen Jahren zwar erste Schritte hin zum Staatsaufbau gemacht, ist aber noch immer ein extrem instabiles Land ohne Gewaltenteilung. Die Zahlen von Transparency International zeigen zudem, dass auch in Demokratien die Korruption zunimmt: Vor zehn Jahren erreichten noch 12 Länder mehr als 80 Punkte im Index, heute sind es nur noch 5. Deutschland steht mit 77 Punkten auf dem zehnten Platz und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 2 Punkte verbessert. Schaut man jedoch auf die langfristige Entwicklung in Deutschland, so hat die Korruption in den vergangenen 10 Jahren zugenommen. Quelle: Transparency International Transparency International BMZ Auswärtiges Amt © dpa-infocom GmbH
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(Un)-gleiche Chancen
G18133 / 13.02.26
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Deutschland auf dem neunten Platz
Eine Welt, in der alle Menschen – unabhängig von ihrem Geschlecht – die gleichen Chancen und Rechte haben: Dieses Ziel haben wir bisher zu 68,8 Prozent erreicht. Das zeigt der Global Gender Gap Report 2025, der die Gleichstellung in 148 Ländern untersucht hat. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Lage leicht verbessert. Schaut man auf die 100 Länder, die seit 2006 konstant untersucht werden, wird jedoch klar: Es geht nur im Schneckentempo voran. In dieser Geschwindigkeit wird es noch 123 Jahre dauern, bis Männer und Frauen weltweit gleichgestellt sind. Die Lage in den Weltregionen ist aktuell sehr unterschiedlich. Nordamerika und Europa schneiden am besten ab: Hier ist die Lücke zu 75,8 Prozent bzw. 75,1 Prozent geschlossen. Das beste Ergebnis erzielt Island mit 0,926 von 1,0 möglichen Punkten. Island ist somit das einzige Land, das die Lücke zu mehr als 90 Prozent geschlossen hat. Das letztplatzierte Land (Pakistan) erreicht lediglich 0,567 Punkte. Deutschland landet mit 0,803 Punkten auf Platz 9. Untersucht wurde die Chancengleichheit in vier verschiedenen Kategorien: wirtschaftliche Teilhabe und Chancen, Gesundheit und Lebenserwartung, Bildung sowie politische Repräsentation. Im Bereich Bildung erreichen 41 Länder volle Chancengleichheit und auch im Bereich Gesundheit schneiden immerhin 18 Länder mit 0,980 Punkten sehr gut ab. Anders sieht es im Bereich politische Repräsentation aus: Dort erreichen nur 7 Länder mehr als 0,600 Punkte. Quelle: WEF Global Gender Gap Report 2025 © dpa-infocom GmbH
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So hoch sind die Abgaben
G18114 / 06.02.26
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Was vom Bruttolohn abgezogen wird
Deutsche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen eine hohe Steuer- und Abgabenlast schultern. Im Jahr 2024 summierte sich die Belastung für einen ledigen Arbeitnehmer ohne Kinder und mit einem durchschnittlichen Einkommen auf 37,4 Prozent. Davon entfielen 16,7 Prozent auf die Einkommensteuer und 20,7 Prozent auf die Sozialabgaben. Das geht aus Berechnungen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor. Nur in Belgien und Litauen wurde der Faktor Arbeit noch stärker belastet. Die OECD errechnete für Belgien eine Belastung von 39,7 Prozent für durchschnittliche Arbeitnehmende und für Litauen eine Belastung von 38,2 Prozent. Eine sehr niedrige Abgabenquote wies das OECD-Mitgliedsland Chile mit 7,2 Prozent auf. Quelle: Eurostat Eurostat OECD © dpa-infocom GmbH
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Treibhausgase der EU
G18099 / 30.01.26
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Großer Rückgang bei der Energieversorgung
3,3 Milliarden Tonnen Treibhausgase setzten Wirtschaftszweige und private Haushalte der Europäischen Union im Jahr 2024 frei. Das war ein Rückgang von knapp 17 Prozent im Vergleich zum Jahr 2014. Der Wirtschaftszweig mit den größten Treibhausgasemissionen 2024 war das Verarbeitende Gewerbe: 688 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente wurden hier freigesetzt. Dicht dahinter folgten die privaten Haushalte mit 680 Millionen Tonnen. Die Energieversorgung lag mit 531 Millionen Tonnen auf Platz 3. Dafür hat dieser Bereich im Zeitraum von 2014 bis 2024 seine Treibhausgasemissionen am meisten reduziert: um 46 Prozent. Während die meisten Branchen ihre Emissionen senken konnten, wurden 2024 im Bereich Verkehr und Lagerei 15 Prozent mehr Treibhausgase freigesetzt als noch 2014. Beim Blick auf die einzelnen EU-Länder zeigt sich: 21 Mitgliedstaaten konnten ihre Treibhausgasemissionen in diesem Zeitraum senken. Allen voran Estland, das 2024 fast nur noch die Hälfte der Treibhausgase von 2014 freisetzte. Am anderen Ende steht Malta: Der kleine Inselstaat setzte 2024 mehr als doppelt so viele Treibhausgase frei wie noch 2014. Dennoch ist Malta damit immer noch das EU-Land mit den geringsten Emissionen. Das EU-Land mit den größten Treibhausgasemissionen 2024 war mit Abstand Deutschland: Knapp 700 Millionen Tonnen wurden hier 2024 freigesetzt. Quelle: Eurostat Eurostat © dpa-infocom GmbH
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Strom aus erneuerbaren Energien in der EU
G18090 / 23.01.26
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Spitzenreiter Österreich
Fast die Hälfte des Stroms, der im Jahr 2024 in der EU verbraucht wurde, stammte aus erneuerbaren Energien. Damit hat Strom aus Wind, Sonne, Wasser und Co. in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen. Im Jahr 2014 machten Erneuerbare noch 28,6 Prozent des Brutto-Stromverbrauchs der EU aus. 2004 hatte ihr Anteil sogar nur 15,9 Prozent betragen. Seitdem hat sich ihr Anteil also fast verdreifacht. Unter den Erneuerbaren machte Windenergie 2024 den größten Anteil aus: 38 Prozent des Brutto-Stromverbrauchs stammten daher. Danach folgten Wasserkraft und Solarenergie, die je rund ein Viertel des verbrauchten Stroms lieferten. Besonders Strom aus Sonnenenergie hat in den letzten Jahren stark zugenommen: Im Jahr 2008 hatte die Sonne nur ein Prozent des in der EU verbrauchten Stroms geliefert. Innerhalb der EU unterscheidet sich der Anteil an Strom aus erneuerbaren Energien stark von Land zu Land. In Österreich stammten 2024 gut 90 Prozent des verbrauchten Stroms aus Erneuerbaren, größtenteils aus Wasserkraft. Auch Schweden bezog mit 88 Prozent den Großteil seines Stroms aus erneuerbaren Quellen. In Deutschland lieferten erneuerbare Energien etwas mehr als die Hälfte des Stroms. Das EU-Land mit dem geringsten Anteil erneuerbarer Energien am Brutto-Stromverbrauch war Malta mit nur 10,7 Prozent. Quelle: Eurostat Eurostat © dpa-infocom GmbH
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| Stand: 20.02 |
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