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Globus Infografiken: Galerie Von Armut bedrohte Großstädter
Armutsgefährdungsquote1 in Deutschland in %
Globus 11276
30.09.2016
Armutsrisiko_Großstadte-DE-2015 / Infografik Globus 11276 vom 30.09.2016 Großansicht:
Bezug


Abstract
Top15-Städte2 im Jahr 2015
Nr Stadt Bund
Stadt3
1 Duisburg 26,6 17,9
2 Dortmund 25,7 19,0
3 Leipzig 25,1 16,9
4 Bremen 23,1 17,9
5 Berlin 22,4 15,3
6 Hannover 22,3 20,0
7 Nürnberg 22,3 20,6
8 Essen 21,0 19,2
9 Dresden 20,0 16,5
10 Köln 19,6 19,6
11 Düsseldorf 18,2 20,0
12 Hamburg 15,7 19,0
13 Stuttgart 14,8 20,5
14 Frankfurt a. M. 14,2 18,2
15 München 9,6 19,1
 
 
Armutsgefährdungsquote
Jahr Durchschnitt
Top15-Städte
2
Durchschitt in
Deutschland
2005 17,5 14,7
2006 16,6 14,0
2007 17,4 14,3
2008 17,8 14,4
2009 18,1 14,6
2010 18,1 14,5
2011 19,2 15,0
2012 19,3 15,0
2013 19,5 15,5
2014 19,3 15,4
2015 20,0 15,7
 
 
  1 Anteil der Menschen mit einem Einkommen* unter der Armutsgefährdungsschwelle**
* Einkommen: Nettoäquivalenzeinkommen
** 60 % des Median-Nettoäquivalenzeinkommen
, berechnet mit dem Bundesmedian bzw. mit dem Großstadt-Median in der Spalte "Stadt"
2 die 15 bevölkerungsreichsten Städte in Deutschland
3 ergänzte Spalte (nicht enthalten in der Globus-Grafik)
 
  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder  
  Keine Gewähr für die Korrektheit der Daten
 
 
Ergänzung (zgh)
  Die Berechnung der Armutsgefährdungsschwelle über das Medianeinkommen wird vielfältig kritisiert:
a) Der Median ist kein Maß für Armutsrisiko sondern ein (sehr grobes) Maß für Einkommensungleichheit (viel genauer: Gini-Koeffizient). Statt des Einkommenmedians sollte direkt das (regional berechnete) soziokulturelle Existenzminium als Bezugsgröße gewählt werden.
b) Selbst wenn der Median als Berechungsbasis akzeptiert wird, stellt sich die Frage, ob nicht der Median der jeweiligen Großstadt angemessener wäre als der Bundesmedian, um regionale Unterschiede (vor allem das Einkommensniveau) angemessener abzubilden.
Es ergeben sich dann deutlich andere Werte (geringer im Osten, höher im Westen) und ein völlig anderes Ranking, wie die ergänzte Spalte zum Stadtmedian zeigt. Dann wären die Menschen in Nürnberg, Stuttgart und Düsseldorf am meisten von Armut gefährdet, ein "gefühlsmäßig" wenig realistisches Ergebnis. Was vor allem fehlt ist die Berücksichtigung unterschiedlicher Lebenshaltungskosten, insbesondere der Mietkosten, also eine Kaufkraftbereinigung der Berechnung der Armutsrisikoquote.
(ausführlicher Hintergrund: Georg Cremer: Armut in Deutschland, München, 2016, Kapitel 3.4 (Ost und West: bricht Deutschland auseinander), im Ebook ab Position 576)
    
         
Hinweise zum Bezug der Infografik
Bezug der Grafik: 
In hoher druckfähiger Auflösung bei Globus-Infografik  
Online: 
bisher keine Quelle recherchiert
abgedruckt in:
bisher keine Quelle recherchiert
ähnliche Infografiken
  bisher nicht recherchiert
   

Stand: 30.09.16/zgh | Armut & Reichtum | Bevölkerung |   zur Themenübersicht Armut & Reichtum: Deutschland, Europa, weltwei zum Seitenanfang

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