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Lexikon Gender-Gap (Geschlechter-Kluft)
geschlechtsspezifsche Unterschiede in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft
 
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Hintergrund
Bezug zur
Agenda 21
Die Agenda 21 skizziert im Abschnitt III ("Stärkung der Rolle wichtiger Gruppen") im Kapitel 24 einen "globalen Aktionsplan für Frauen zur Erzielung einer nachhaltigen und gerechten Entwicklung". Dieses Ziel wurde aufgegriffen im 3.Millenniumsziel ("Gleichstellung und größeren Einfluss der Frauen fördern") und als 5. Ziel ("Geschlechtergerechtigkeit") der "17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung" in der 2030-Agenda.
  
 

Obwohl die Gleichstellung von Frauen seit Jahrzehnten offizielle Politik der UN ist und auch tatsächlich in vielen Ländern mehr oder weniger nachhaltig verfolgt wird, zeigt sich in wesentlichen Bereichen von Teilhabe und Verwirklichungschancen noch immer eine deutliche Kluft ("gap"), insbesondere in den Feldern:

Diese und weitere Aspekte werden noch näher ausgeführt.

   
Equal Pay Day


Der "Equal Pay Day" ist ein Aktionstag in vielen Ländern weltweit, der auf die weit verbreitete geringere Entlohnung von Frauen im Vergleich zu Männern aufmerksam machen soll. Details in der Extraseite "Equal Pay Day".
   
  Gender Pay Gap in Deutschland
Gender Pay Gap
DE 2006-2025
 Globus Infografik 18059
09.01.26    (2716)
dpa-Globus 18059: Die Lücke beim Gehalt
Die Grafik zeigt die Entwicklung der geschlechtsspezifische Lohnlücke (eng. Gender pay gap (GPG)) von 2006 bis 2025: sie hat sich von 2006:23% langsam verringert auf 2020:18% und ist dann bis 2023 gerundet gleich geblieben. Zuletzt (2025) betrug der Ø-Bruttoverdienst von Männern|Frauen 27,05|22,81 €/h, also ein unbereinigter* GPG von 15,67% **  ƵR 

* Teilzeit, geringer entlohnte typische Frauenberufe, weniger Karriere und geringeres Dienstalter: sie verursachen rund 60% der Gehaltslücke und werden beim "unbereinigten" GPG nicht rausgerechnet. Die restlichen 40% resultieren aus geringerer Entlohnung trotz vergleichbarer Tätigkeit und Qualifikation. Wird nur der letzte Faktor berücksichtigt, spricht man vom "bereinigten" GPG: rund 6%.
** GPG = (Männerlohn - Frauenlohn)/Männerlohn = 4,24€/27,05€ = 15,67%

Quelle: Destatis: PM 16.12.25  Datenreihe  | Infografik  | Serie  | Kontext  | Zeitreihe 

| Gender-Gap | Equal Pay Day |
   
  Gender Pay Gap in der Europäischen Union
Gender Pay Gap
EU 2024
 Globus Infografik 18439
15.07.26    (2809)
dpa-Globus 18439: Gender Pay Gap in der EU
Der Gender Pay Gap (GPG) (in %) ist im EU-Ø seit 2012 jedes Jahr gefallen, wie die Zeitreihe ab 2010 zeigt (in %):
2010 15,8 2011 16,2 2012 16,4 2013 16,0 2014 15,7 2015 15,5 2016 15,1 2017 14,6 2018 14,4 2019 13,7 2020 12,7 2021 12,3 2022 12,2 2023 11,7 2024 11,1
Rangfolge EU27-Länder im Jahr 2024 (in %): Tabelle
EE 18,8 CZ 18,5 AT 17,6 HU 16,9 FI 16,3⟩ ... ⟨PL 4,0 RO 3,7 BE 0,7 LU -0,8
Deutschland liegt mit 15,6 (Rg 7) über dem EU-Ø. In Luxemburg war der GPG sogar negativ, d.h. Frauen verdienen dort mehr als Männer.

* Gender-Pay-Gap (GPG) = (Männerlohn - Frauenlohn) / Männerlohn ("geschlechtspezifische Lohnlücke"
Die Daten beziehen sich auf den unbereinigten Gender Pay Gap. Er berücksichtigt nicht, dass Frauen häufiger in Teilzeit arbeiten oder eine niedrigere Stellung im Beruf haben als Männer

Quelle: Eurostat  | Infografik  | Tabelle/Infos  | Serie 

| Gender-Gap |
   
  Global Gender Gap Index (GGGI)
Global Gender Gap Index
GGGI WE 2025
 Globus Infografik 18133
13.02.26    (2736)
dpa-Globus 18133: (Un)-gleiche Chancen
Seit 2006 publiziert das Weltwirtschaftsforum (WEF) jährlich den Global Gender Gap Report (GGGR). Der GGGR 2025 berechnet für 148 Länder weltweit den Global Gender Gap Index (GGGI) aus den Kategorien (1) Bildung, (2) Gesundheit und Lebenserwartung, (3) Wirtschaftliche Teilhabe und Möglichkeiten sowie (4) Politische Emanzipation. Der GGGI gibt an, zu wieviel % die geschlechtsspezifsche Lücke (Gendergap) geschlossen wurde. In der Weltkarte sind die Länder gemäß GGGI zur Stufung (53; 63; 73; 83; 93)% gefärbt.
Top|Flop10 Ranking (GGGI in ‰):
IS 926 FI 879 NO 863 UK 838 NZ 827 SE 817 MD 813 NA 811 DE 803 IE 801⟩.
EG 625 ML 617 DZ 614 NE 613 CD 601 GN 595 IR 583 TD 571 SD 570 PK 567⟩ Tabelle.
Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Lage zwar leicht verbessert, doch nur so wenig, dass es bei gleichbleibender Entwicklung noch 123 Jahre dauern würde, bis Männer und Frauen weltweit gleichgestellt sind.

Quelle: WEF: Global Gender Gap Report 2025  | Infografik  | Tabelle/Infos  | Serie 

| Gender-Gap | Frauen |
   
  
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Presse-/ Medien-
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Daten/Statistiken/ Infografiken: Aktuelles   (die jüngsten Datensätze)
Gender Pay Gap
EU 2024
 Globus Infografik 18439
15.07.26    (2809)
dpa-Globus 18439: Gender Pay Gap in der EU
Der Gender Pay Gap (GPG) (in %) ist im EU-Ø seit 2012 jedes Jahr gefallen, wie die Zeitreihe ab 2010 zeigt (in %):
2010 15,8 2011 16,2 2012 16,4 2013 16,0 2014 15,7 2015 15,5 2016 15,1 2017 14,6 2018 14,4 2019 13,7 2020 12,7 2021 12,3 2022 12,2 2023 11,7 2024 11,1
Rangfolge EU27-Länder im Jahr 2024 (in %): Tabelle
EE 18,8 CZ 18,5 AT 17,6 HU 16,9 FI 16,3⟩ ... ⟨PL 4,0 RO 3,7 BE 0,7 LU -0,8
Deutschland liegt mit 15,6 (Rg 7) über dem EU-Ø. In Luxemburg war der GPG sogar negativ, d.h. Frauen verdienen dort mehr als Männer.

* Gender-Pay-Gap (GPG) = (Männerlohn - Frauenlohn) / Männerlohn ("geschlechtspezifische Lohnlücke"
Die Daten beziehen sich auf den unbereinigten Gender Pay Gap. Er berücksichtigt nicht, dass Frauen häufiger in Teilzeit arbeiten oder eine niedrigere Stellung im Beruf haben als Männer

Quelle: Eurostat  | Infografik  | Tabelle/Infos  | Serie 

| Gender-Gap |
Gender Pension Gap
EU 2024
 Globus Infografik 18214
25.03.26    (2753)
dpa-Globus 18214: Der Gender Pension Gap in der EU
Die geschlechtsspezifische Lohnlücke (Gender Pay Gap) beträgt im EU-Ø im Jahr 2024 11,1%, die Rentenlücke (Gender Pension Gap (GPG) ist mit 24,5% sogar noch deutlich größer. Unter den 27 EU-Ländern variierte die Rentenlücke 2024 um den Faktor 7,2 (in %):
MT 40,3 NL 36,3 AT 35,6 LU 32,7 BE 31,3⟩ ... ⟨SI 9,7 CZ 9,6 HU 9,6 SK 8,4 EE 5,6⟩ Tabelle.
Deutschland lag mit 25,8% knapp über dem EU-Ø 24,5%. Die Hauptursachen für die Rentenlücke sind jene für die Lohnlücke: unterschiedliche Erwerbs- und Lebensverläufe der Geschlechter. Frauen verdienen meist weniger als Männer – selbst bei gleicher Arbeit; sie unterbrechen oder reduzieren ihre Erwerbstätigkeit häufiger und länger, oft zur Betreuung von Kindern und Angehörigen.

Quelle: Eurostat  Eurostat  bpb  BMBFSFJ  | Infografik  | Tabelle/Infos 

| Gender-Gap |
Global Gender Gap Index
GGGI WE 2025
 Globus Infografik 18133
13.02.26    (2736)
dpa-Globus 18133: (Un)-gleiche Chancen
Seit 2006 publiziert das Weltwirtschaftsforum (WEF) jährlich den Global Gender Gap Report (GGGR). Der GGGR 2025 berechnet für 148 Länder weltweit den Global Gender Gap Index (GGGI) aus den Kategorien (1) Bildung, (2) Gesundheit und Lebenserwartung, (3) Wirtschaftliche Teilhabe und Möglichkeiten sowie (4) Politische Emanzipation. Der GGGI gibt an, zu wieviel % die geschlechtsspezifsche Lücke (Gendergap) geschlossen wurde. In der Weltkarte sind die Länder gemäß GGGI zur Stufung (53; 63; 73; 83; 93)% gefärbt.
Top|Flop10 Ranking (GGGI in ‰):
IS 926 FI 879 NO 863 UK 838 NZ 827 SE 817 MD 813 NA 811 DE 803 IE 801⟩.
EG 625 ML 617 DZ 614 NE 613 CD 601 GN 595 IR 583 TD 571 SD 570 PK 567⟩ Tabelle.
Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Lage zwar leicht verbessert, doch nur so wenig, dass es bei gleichbleibender Entwicklung noch 123 Jahre dauern würde, bis Männer und Frauen weltweit gleichgestellt sind.

Quelle: WEF: Global Gender Gap Report 2025  | Infografik  | Tabelle/Infos  | Serie 

| Gender-Gap | Frauen |
Daten/Statistiken/ Infografiken: Archiv   (jahrgangsweise chronologisch)
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[1] destatis: PressemitteilungenPD19_098_621  [14.03.2019]
 

Stand: 18.03.19/zgh
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