Homepage: Agenda 21 Treffpunkt
Suchen Themen Lexikon
Register Fächer Datenbank
Medien Links Daten
Projekte Dokumente  
Schule und Agenda 21
Lokale Agenda Globale Agenda
Homepage: Agenda 21 Treffpunkt
Kontakt    Haftungsausschluss

 8. März

Internationaler Tag der Frauen

zur Themenübersicht zum Oberthema


Historische
Hintergründe

Auf Anregung der deutschen Frauenrechtlerin und Sozialistin Clara Zetkin beschloss die II.Internationale Sozialistische Frauenkonferenz am 27.8.1910  in Kopenhagen die Einführung eines jährlichen weltweiten Frauentags, ohne jedoch ein bestimmtes Datum zu fixieren. Der Beschluss wurde im Folgejahr umgesetzt: Am 19.3.1911 wurde der erste Frauentag in Dänemark, Deutschland, Österreich-Ungarn und der Schweiz gefeiert.
1921 legte dann die Zweite Kommunistische Frauenkonferenz in Moskau den 8. März als jährlichen Aktionstag fest. Der 8. März soll an historische Ereignisse erinnern, wo Frauen sich gegen die vorherrschende Missachtung ihrer Rechte auflehnten, u.a.:
08.03.1857: Textilarbeiterinnen in New York beginnen einen Warnstreik
08.03.1917: Tausende russischer Frauen protestierten in St. Petersburg gegen Krieg und Hunger
  
Frauenbewegung
in der Bundesrepublik
In der Bundesrepublik erlangte der Weltfrauentag erst in den 1960er Jahren mit der Frauenbewegung wieder an Bedeutung. Im Vordergrund stehen seitdem Themen wie: Gewalt gegen Frauen, Schwangerschaftsabbruch, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Armutsrisiken bei Alleinerziehenden, Altersarmut bei Rentnerinnen, Erhöhen der Chancen in Politik und Wirtschaft z.B. durch Quotierung.
  
Frauenrechte
Gleichstellung
Mit vielfältigen Aktionen soll der jährliche Aktionstag immer wieder einfordern, dass die Rechte der Frauen beachtet und ihre Gleichstellung in allen Ländern und Regionen tatsächlich in der Praxis umgesetzt wird. Die Realität weicht von dieser Zielvorgabe jedoch erheblich ab, nicht nur in armen Entwicklungsländern sondern auch in entwickelten Ländern.
Die mangelhafte Umsetzung der Geschlechtergerechtigkeit erweist sich zugleich als wesentliches Hemmnis für eine nachhaltige Entwicklung.
  
Bedeutung der Frauen in der Agenda 21 Die bei der Konferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro beschlossene Agenda 21 sieht bei der Umsetzung der Agenda 21 die Frauen in einer entscheidenen zentralen Rolle. Im Teil III (Stärkung der Rolle wichtiger Gruppen) skizziert das Agenda 21-Dokument in Kapitel 24 einen "globalen Aktionsplan für Frauen zur Erzielung einer nachhaltigen und gerechten Entwicklung".

 
  Weltfrauentag 2006


 
Aus Asien wurden einige Demonstrationen gemeldet, in denen Frauen ihre Rechte einforderten. In Deutschland fand der Weltfrauentag dagegen eher wenig Beachtung in der Öffentlichkeit und in den Medien: geringere Löhne und Karrierechancen für Frauen im Vergleich zu Männern, mangelnde Betreuungsmöglichkeiten für Kinder, finanzielle Förderung von Familien mit Kindern (Elterngeld) und die geringe Geburtenrate samt ihren Folgen für die sozialen Sicherungssysteme (Renten) waren die Hauptthemen.
  
Weltfrauentag 2006 / taz-Dossier

taz-Dossier: Internationaler Tag der Frauen 2006
Zum Weltfrauentag am 8.3.06 hat die tageszeitung (taz) ein 10-seitiges Dossier zusammengestellt mit u.a. folgenden Beiträgen:
Klischees auf dem Prüfstand  •  Feminisums und Mütter  •  Mutter sein in Europa
 • Interview: Die Revolution der Frau Kroetz-Relin   •  Verena und Co: Mütter in den Medien  •  Report: Die Hausfrau stirbt aus  •  Porträt: Eine Mutter hasst ihr Kind  •  Mann und Mutter   •  Rap-Musik: Alle Schlampen außer Mutti   •  Studie: Kinder und Glück   •  Erfahrungsbericht: Was Mütterratgeber verschweigen

Alle Artikel können online abgerufen werden
von dieser Übersichtsseite [taz, 8.3.06]


  

  Weltfrauentag 2005

 
Ein Themenschwerpunkt beim Weltfrauentag 2005 war die Zehn-Jahresbilanz zur Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking.

Frauenrechte
FR-Themenseite:10 Jahre nach der UN-Fraunenkonferenz in Peking

=> FR-Themenseite

Frauenrechte weltweit: 10 Jahre nach der Weltfrauenkonferenz in Peking
Auf der Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking wurde eine völkerrechtlich nicht bindende Aktionsplattform beschlossen, die u.a. Frauenrechte als Menschenrechte definiert, das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung garantiert und Maßnahmen gegen die Ungleichheit in Wirtschaft, Politik und Bildung einfordert. Zehn Jahre nach der Weltfrauenkonferenz überprüft nun die UN-Frauenrechtskommission vom 28.2.- 11.3.05 in New York die Umsetzungsberichte der Regierungen.
Aus diesem Anlass hat die Frankfurter Rundschau (FR) eine Themenseite erstellt mit folgenden Beiträgen:

  1. Hintergrund/ Analyse: Bilanz nach 10 Jahren
  2.

Infobox: UN-Frauenkonferenz 1995 in Peking

  3. Bericht: Gleichstellungspolitik in Deutschland
  4. Bericht: Frauenpolitik in den USA: konservatives Rollback
  5. Gastbeitrag: Geschlechtergerechtigkeit in Politik und Wirtschaft
  6. Infografik: Jahresgehälter von Frauen im Vergleich zu Männern
  7. Infografik: Frauenanteil in Parlamenten ausgewählter Länder
Die Inhalte der FR-Themenseite stellen wir ausführlicher vor in einer Extraseite .
Achtung: Die Artikel und die Infografik sind bis zum 12.3.05 online abrufbar im FR-14 Tage-Archiv. Alle Inhalte können bis zum 12.3.05 im FR-ePaper-Angebot nach kostenloser Registrierung im Original-Layout abgerufen werden, danach werden alle Elemente in kostenpflichtige Datenbanken gestellt.
  
Weltfrauentag
Weltfrauentag 2005: FR-Themenseite vom 8.3.2005
=> FR-Themenseite
Alljährlich am 8.März erinnert der  Weltfrauentag daran, dass die Rechte der Frauen weltweit beachtet und ihre Gleichstellung in allen Ländern und Regionen der Erde tatsächlich umgesetzt werden sollen. Zum Weltfrauentag 2005 hat die Frankfurter Rundschau (FR) eine Themenseite erstellt mit folgenden Beiträgen:
  1. Infokasten: Bilanz seit der Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking
  2.

Bericht: Hilfsprojekt für selbstmordgefährdete Landfrauen in China

  3.

Bericht: Gleichberechtigung in Indonesien

  4. Bericht: Frankfurter Forum "Frauen Macht Karriere"
  5. Bericht: Deutsches Hilfsprojekt für alleinstehende Frauen im Nordirak
  6. Bericht: NGOs in Russland, die von Frauen geleitet werden
  7. Bericht: Genitalverstümmelung in Kenia. Eine junge Christin wehrt sich.
  8. Kommentar zum Weltfrauentag und Bilanz seit 1995
  9. Nachrichten für Kinder: Weltfrauentag 2005
Die Inhalte der FR-Themenseite stellen wir ausführlicher vor in einer Extraseite .
Achtung: Die Artikel und die Infografik sind bis zum 21.03.05 online abrufbar im FR-14 Tage-Archiv. Alle Inhalte können bis zum 21.03.05 im FR-ePaper-Angebot nach kostenloser Registrierung im Original-Layout abgerufen werden, danach werden alle Elemente in kostenpflichtige Datenbanken gestellt.
  
Welftrauentag 2005: Dossier in der tageszeitung (taz) am 8.3.2005

Zum Weltfrauentag 2005 hat die tageszeitung (taz) am 8.3.05 ein umfangreiches Dossier zusammengestellt mit 7 Themenschwerpunkten:
 • Geschlechterrollen  • Geschlechterkampf  • Unfruchtbarkeit/ Zeugungsunfähigkeit
 • Sexualverhalten der Deutschen  •  Chefinnen  •  Versorgung
 •
Zukunftsperspektiven
Die Dossiers stellen wir in einer Übersichtsseite vor, von der aus die Artikel online aus dem taz-Archiv abgerufen werden können. 


 
  Weltfrauentag 2004

Gewalt gegen Frauen

Frauentag 2004: Häusliche Gewalt gegen Frauen/ Brot für die Welt

Brot für die Welt

 
Häusliche Gewalt überwinden

Der gefährlichste Ort für Frauen ist der, wo sie vermeintlich am sichersten sind: ihr Zuhause. Nach den Ergebnissen einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus dem Jahr 2000 ist 20 bis 50 Prozent aller Frauen weltweit von ihrem Partner oder einem männlichen Familienmitglied körperliche Gewalt angetan worden. Gewalt gegen Frauen ist nicht nur eine Familienangelegenheit, sondern die verbreitetste Verletzung der Menschenrechte weltweit.
Zum Weltfrauentag am 8. März 2004 macht „Brot für die Welt“ deshalb zusammen mit „Hoffnung für Osteuropa“ und dem Diakonischen Werk der EKD auf sein Eine-Welt-Projekt „Häusliche Gewalt überwinden“ aufmerksam. Ziel ist es, verschiedene Strategien des Umgangs mit häuslicher Gewalt zusammen zu tragen und nutzbar zu machen.    Weitere Infos [Brot für die Welt]
  

AIDS-Waisen
Special zum internationalen Frauentag

AIDS in Südafrika: Großmütter tragen die Last
Etwa 500.000 Waisen, deren Mütter an AIDS gestorben sind, werden in Südafrika von ihren Großmüttern großgezogen.
Über die Leistung dieser Frauen berichtet die Welthungerhilfe auf unserer Website.
Weitere Berichte im Special zum internationalen Frauentag:
  
   

Stand: 08.03.05/zgh

Themen: Frauen    Eine Welt   

zur Themenübersicht  zum Seitenanfang


Homepage: Agenda 21 Treffpunkt
Suchen Lexikon
Register Fächer Datenbank
Medien Links Daten  
Projekte Dokumente  
Schule und Agenda 21
Lokale Agenda Globale Agenda
Homepage: Agenda 21 Treffpunkt

Kontakt über uns Impressum Haftungsausschluss Copyright   © 1999 - 2017  Agenda 21 Treffpunkt