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Kaffee
dramatischer Verfall der Kaffeepreise
globale Märkte und Fairer Handel

Aktuelles    Hintergrund    FairerHandel   Wissen/ Forschung   Gesundheit

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November 2006


Lexikonbeitrag zu Oxfam

=> Oxfam

Dokumentarfilm "Schwarzes Gold"
Vom 2. November 2006 bis April 2007 wird Oxfam Deutschland im Rahmen des Filmfestivals "ueber arbeiten" den Dokumentarfilm "Schwarzes Gold" (GB 2006, Regie: Marc und Nick Francis) präsentieren. Der Film beleuchtet die Abhängigkeiten auf dem weltweiten Kaffeemarkt und deren verheerende Folgen für die Kaffeeproduzenten und ihre Familien.
Mehr Informationen über den Film und das Festival: [Oxfam]
  
März 2005

Lexikonbeitrag zu Oxfam

=> Oxfam
Aktuelles zur Kaffeekrise – höhere Preise und weitere Entwicklungen
Nach dem lange währenden Preisverfall wird der Kaffee nun auch für Verbraucher erstmals wieder teurer: Die großen Kaffeeröster von Kraft Foods bis Nestlé und Tchibo haben Anfang 2005 angekündigt, den Verbraucherpreis um 70 Cent pro Pfund anzuheben. In welchem Maß die kleinen Kaffeeanbauern in Mittel- und Südamerika, Asien sowie Afrika, deren Existenz von angemessenen Preisen für ihre Kaffeeernte abhängt, davon profitieren, ist noch ungewiss. [aus: Oxfam-Newsletter, 1.4.05]
Mehr Infos dazu und zur 4C-Initiative [Oxfam]
 
  Aktuelle Kaffeepreise an der Rohstoffbörse
Boerse-go hat eine Spezialseite zu Rohstoffen eingerichtet, von der aus die aktuellen Preise von 26 Rohstoffen an Rohstoffbörsen abgerufen werden können, darunter auch Agrar-Rohstoffe wie Kaffee. Die Chart-Galerie bietet auch einen laufend aktualisierten Chart zum Kaffeepreis an.
 
Gemeinsame Studie
erstellt von:
Weltbank, UN, Internationaler Kaffeeverband

The State Of
Sustainable Coffee

[worldbank.org]

Weitere Infos/ Daten/ Statistiken:
[was-wir-essen-Newsletter, 29.10.03
]


Nachhaltiger-Kaffee: Weltweite Nachfrage steigt rasant
Fair gehandelter oder biologisch angebauter Kaffee gewinnt auf dem Weltmarkt immer mehr an Bedeutung. Nach einer Studie der Weltbank steigt der weltweite Verbrauch von Öko-Kaffee jährlich um 10 bis 20 %, während die Nachfrage für herkömmliche Sorten nur um 1 - 2 % pro Jahr wächst. Obwohl der Anteil des Bio-Kaffees am Weltmarkt noch bei unter 2 % liegt, leben knapp eine Million Familien in 32 Ländern von dieser Anbauart. Die Rohstoffpreise für konventionelle Ware liegen dagegen auf einem historischen Tiefstand, da ein Überangebot am Markt besteht.
(-> nächster Abschnitt)
Der Nachhaltigkeitsrat zeigt auch die Probleme auf: "
Ökologisch angebauter und fair gehandelter Kaffee gewinnt nur langsam an Boden. Fallende Kaffeepreise und stagnierende Absatzmärkte führen dazu, dass viele der rund 1 Million Kaffeebauern, die nachhaltig wirtschaften, ohne politische Unterstützung eher schlechte Zukunftsaussichten haben. ... Kaffee ist nach Erdöl das zweiwichtigste Handelsprodukt im globalen Markt und die Haupteinnahmequelle für rund 25 Millionen Bauern in Schwellen- und Entwicklungsländern."   weiter.. [Nachhaltigkeitsrat]
[aus: Rat für Nachhaltige Entwicklung, Newsletter vom 29.10.03]
  

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Kaffeepreis für Roh- bzw. Röstkaffee: 1970 - 2001
 Infografik: Kaffeepreise 1970 bis 2001
Großansicht/ Daten
  

Getränke: Preisvergleich
Infografik: Preisvergleich bei Getränken
Großansicht/ Daten


Die Hintergründe der Kaffeepreiskrise in globalisierten Märkten analysiert der ZEIT-Artikel "Kaffee ist ihr Schicksal" [ZEIT, 49/02, S.19].

Der Artikel eignet sich hervorragend für den Unterricht: Daten, Fakten, Infografiken (links), Hintergründe, auch konkrete Schicksale von Menschen an unterschiedlicher Position in der Kaffeewirtschaft, z.B. die Familie eines verarmten Kaffeebauern in Kolumbien; ein Kaffeeeinkäufer des Tschibo-Konzerns; der Direktor der Interational Coffee Organization (ICO); der Chef der Neumann-Gruppe (größter Kaffeehändler der Welt); der Leiter von Oxfam (im nächsten Abschnitt).

Der Artikel berichtet auch über Initiativen und Projekte, die Teufelsspirale aus Überangebot und sinkenden Preisen zu durchbrechen: Fairer Handel, TansFair, Reduzierung der Anbauflächen bei gleichzeitiger Diversifizierung der Produktion in den Anbauländern. Oft weichen Kaffeebauern allerdings auf den Anbau von Kokain oder Heroin aus. Satellitenbilder zeigen bereits wachsende Anbauflächen der Kokapflanze.
  
dramatischer Verfall des Kaffeepreises

Chart Kaffeepreis

Oxfam DeutschlandAm 18.9.02 startete Oxfam International eine weltweite Kampagne zur Lösung der Krise auf dem Kaffee-Markt. Der dramatische Verfall des Weltmarkt-preises für Kaffee hat dazu geführt, dass 25 Millionen Kaffeebäuerinnen und –bauern vor dem Ruin stehen. Zur selben Zeit fahren die großen Kaffee-Konzerne riesige Profite ein. Deshalb ruft Oxfam die Kaffeekonzerne und Regierungen dazu auf, einen weltweiten Rettungsplan für Kaffee zu vereinbaren, damit der Kaffeemarkt für arme und reiche Länder gleichermaßen funktioniert.
Ausführliche Hintergrund-Informationen (u.a. Terms of Trade), Statistiken, Charts, G
rafiken in der Studie: "Armut in der Kaffeetasse!"   Download [pdf, 3,7 MB]

Ein Hintergrundbericht in der Tageszeitung (im folgenden) erläutert die Hintergründe der Kampagne und nennt einige Daten und Fakten.



[taz, 19.9.02, S.11]
Kaffeegenuss auf Kosten der Armen.  Massiver Preisverfall für Rohkaffee ruiniert Existenz von Kaffeebauern. Oxfam startet weltweite Rettungskampagne
Wer ein Paket Kaffee in seinen Einkaufsladen packt, bezahlt nur zehn Prozent für die Bohnen. Die Preise für Rohkaffee sind so niedrig wie seit 30 Jahren nicht mehr. 90 Prozent des Verkaufserlöses wird an Zwischenhändler, Transporteure, Lagereien, Röstereien und die Verpackungsindustrie verteilt. Vor zehn Jahren konnten die Kaffeebauern noch ein Drittel des Endpreises für sich verbuchen.
"Die großen Kaffeekonzerne streichen riesige Profite ein, während 25 Millionen Kaffeebauern vor dem Ruin stehen", sagte Paul Bendix von Oxfam gestern in Berlin. In der vietnamesischen Provinz Dak Lak erzielen die Produzenten nur 60 Prozent ihrer Kosten. Hier, aber auch in Honduras und Äthiopien könnten sie ihre Grundnahrungsmittel nicht mehr bezahlen.
  
Alternativen zum Kaffeeanbau

Frankfurter Rundschau
(FR) 28.1.03, S.3
Bezug des Textes

Der Artikel schildert anschaulich die Lage der Kaffeebauern und Wanderarbeiter und zeigt Alternativen/ Perspektiven für die Zukunft auf.

Ferien auf der Finca. Orchideen, Zitronen, Touristen: Landwirte in Mexiko versuchen mit viel Fantasie, die Kaffeekrise zu überwinden
Als 25-Jähriger hatte der Agraringenieur Joachim Ehrlich das Angebot angenommen, als Verwalter auf einer Kaffeefinca zu arbeiten im südöstlichsten Zipfel des mexikanischen Bundesstaats Chiapas, unweit der Grenze zu Guatemala. Er avancierte zum Fincabesitzer und erlebte die goldenen Zeiten des Kaffees mit. Jetzt aber steht Ehrlich vor dem Abgrund, der Bank und anderen Kreditgebern schuldet er 300 000 Dollar, die er bei den derzeitigen Kaffeepreisen nicht zurückzahlen kann.
Ehrlich pflanzt seit einiger Zeit auch Orchideen, Nutzhölzer und Zitronen an und beteiligt sich am Projekt "Ruta del Café", Touristen zu beherbergen - Ferien auf der Kaffeefinca. Die Güter liegen oft in spektakulärer Lage, mitten in Kaffeeplantagen auf knapp 1000 Meter Höhe.
Außerdem will Ehrlich zusammen mit anderen Fincas eine eigene Rösterei und eine eigene Marke aufbauen und selbst vertreiben, um Zwischenhändler und marktbeherrschende Groß-Konzerne wie Tchibo, Jacobs und Nestlé zu umgehen. 
  

Presseartikel


weitere Presseartikel im Archiv zum Thema
Fairer Handel
Kaffeebauern empört die Krönung. Oxfam protestiert gegen die Preispolitik des US-Konzerns Kraft Foods / Überproduktion und schlechte Qualität angeprangert [FR, 23.4.04] "Kraft macht Profite auf Kosten der Kaffeebauern": Unter diesem Motto demonstrierten Aktivisten der internationalen Entwicklungshilfe-Organisation Oxfam in neun Ländern vor nationalen Zentralen des Lebensmittelkonzerns Kraft Foods für "gerechtere Handelsbedingungen". Die Kampagne beklagt vor allem die niedrigen Rohkaffeepreise auf Grund von Überproduktion. Dadurch sei die Existenzgrundlage von 25 Millionen Kaffeebauernfamilien in mehr als 50 Entwicklungsländern bedroht."

KAFFEEMARKT: Verhaltenskodex soll Bauern schützen [FR, 7.5.03] "Das Entwicklungsministerium will mit Kaffeefirmen, Gewerkschaften und Umweltgruppen Kriterien für eine verantwortungsvolle Kaffeewirtschaft aufstellen. Der Preiskampf im Kaffeemarkt sei für die Verbraucher nur kurzfristig von Nutzen, erklärte die Parlamentarische Staatssekretärin Uschi Eid (Grüne). Die Kaffeequalität leide, wenn die Erzeugerpreise die Produktionskosten nicht mehr deckten".
  
C-A-F-F-E-E - mach nicht so viel Kaffee [taz, 13.5.03]
Überproduktion und Billigkaffee aus Asien treiben Preise in den Keller. Kaffeebauern verlassen ihre Felder, ziehen in Slums oder bauen Drogen an. Jetzt wollen Produzenten, Händler, Röster und Entwicklungshelfer mit Verhaltenkodex Abhilfe schaffen

"Billiger Kaffee macht arm" [FR, 16.8.03] Seit Jahren fällt der Weltmarktpreis für den zweitwichtigsten Rohstoff der Welt / Langsam merken auch die Konsumentenländer, dass etwas geschehen muss/ Von Matthias Thieme
"Der Kaffeemarkt funktioniert nicht mehr", warnen Hilfsorganisationen. Während die großen Konzerne die Preise drücken können und dicke Profite einstreichen, rentiert sich der Anbau der Bohnen für viele Bauern in Entwicklungsländern nicht mehr. Die Bundesregierung hat deshalb ein neues Projekt aus der Taufe gehoben: "Common Codes for the Coffee Community". Und die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und der Deutsche Kaffeeverband (DKV) wollen mit Kaffeeindustrie, Produzenten, Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen ein gemeinsames Regelwerk für nachhaltigen Kaffeeanbau erarbeiten
  

sinkende Kaffeepreise

Die bietet in ihrem Grafik-Service eine Infografik mit informativem Text zum Thema "Kaffee" an:
"Mehr Kaffee für immer weniger Geld:  Kaffee ist so billig wie noch nie. Der Weltmarktpreis ist auf 54 US-Cents pro halbes Kilo Rohkaffee gefallen. Was den Genießer hierzulande freut, bedeutet für Millionen Kaffeebauern in über  50 Entwicklungsländern eine Katastrophe. ... mehr >>

  


www.planet-wissen.de

Das Thema "Kaffee" in seinen vielseitigen Facetten war Schwerpunkt des TV-Wissenschaftsmagazin "Planet-Wissen" (WDR 3, 28.11.02 mit u.a. folgenden Themen: verschiedene Sorten und Anbaugebiete; Qualitätsunterschiede; Wertschöpfungskette; Tiefstpreise durch Überangebot auf dem Weltmarkt; TransFair und Fairer Handel; Kaffee und seine Kulturgeschichte; Koffein und Gesundheit.
Das Internetangebot zu "Planet-Wissen" bietet hierzu weitere Infos, insbesondere zum Thema "Kaffee und Gesundheit, Koffein" samt Linksammlung.
  
  


www.kaffeezentrale.ch
Kaffeeanbaugebiete der Erde:
Auf der Weltkarte kann per Klick auf eine der 6 Kaffeebohnen die jeweilige Erdregion gezoomt werden. In den so aktivierten Regionalkarten lässt sich wiederum durch Klick auf Bohnen Informationen zum jeweiligen Anbauland abrufen. Alternativ kann das gewünschte Land regionsweise aus einer alphabetischen Liste gewählt werden. Der Kaffeeguide bietet eine Vielzahl weiterer interessanter Infos.
  
Infografik: Kaffeeimport Deutschlands; Großansicht [FR]
Großansicht 14 Tage [FR]
Infografik: Deutschlands Kaffeelieferanten
Rohkaffee-Einfuhrmengen nach ausgewählten Exportländern;
Angaben in Tausend Säcken à 60 kg, Angaben gerundet auf 1000 bzw.10000:
gesamt 15000, darunter 557 aus anderen Ländern als den folgenden:
Brasilien 4250; Vietnam 2550, Kolumbien 1450, Indonesien 1410; Peru 741; Äthiopien 0,677; Honduras 0,671; Papua-Neuguinea 0,477; El Salvador 441; Guatemala 283; Kenia 225; Tansania 213; Costa Rica 210; Burundi 200; Mexiko 184; Uganda 169; Indien 159; Ruanda 141.
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel:"Hamburger Kaffeehändler: links und fair. Kooperative in der Hansestadt kauft direkt bei Bauern in Mexiko ein - und kritisiert die Konkurrenzorganisation Transfair. " [FR, 27.07.06, 14 Tage online]
   
  

zum SeitenanfangFairer Handel



90 Prozent des Verkaufserlöses wird an Zwischenhändler, Transporteure, Lagereien, Röstereien und die Verpackungsindustrie verteilt. Vor zehn Jahren konnten die Kaffeebauern noch ein Drittel des Endpreises für sich verbuchen.

An dieser "unfairen" Verteilung der Gewinne in der Wertschöpfungskette knüpft die Idee des "Fairen Handels" an: Durch besondere Verträge mit Produktionsgemeinschaften vor Ort und über besondere Vertriebswege und Weiterverarbeitung abseits der großen internationalen Kaffeekonzerne soll erreicht werden, dass die eigentlichen Produzenten einen ausreichenden Gewinn erzielen, der den Kaffeebauern und ihren Familien eine menschenwürdige Existenz sichert.

Weitere Infos zum Fairen Handel mit Kaffee im folgenden:
  


www.transfair.org
  
altes Siegel (oben),
ab 26.2.2003 abgelöst durch das folgende neue europaweit gültige Siegel

TransFair - Verein zur Förderung des Fairen Handels
TransFair ist die führende Zertifizierungsorganisationen im Fairen Handel. TransFair handelt nicht selbst mit Waren, sondern vergibt sein Siegel für fair gehandelte Produkte.
"Fair" bedeutet ein direkter Handel mit Produzentengruppen unter Ausschluss von Zwischenhändlern; die Zahlung über dem Weltmarktniveau festgelegter Mindestpreise, Vorfinanzierung und langfristige Lieferbeziehungen.
Wenn ein Produkt die Kriterien von TransFair erfüllt, wird es mit dem Gütesiegel (links) ausgezeichnet. Weitere Infos [bei TransFair]
Seit 1993 sind Markenartikel mit dem TransFair-Siegel auf dem deutschen Markt. Kaffee gibt es bundesweit in rund 22.000 Geschäften, Supermärkten und Weltläden. Hinweise zu Händlern mit fairem Kaffee im Angebot [bei TransFair] 

Faltblatt: Vom Preisverfall und Fairen Handel. Informationen zum Verfall des Kaffeepreises auf dem Weltmarkt und eine Einführung in den Fairen Handel mit TransFair-Produkten.  Download [pdf, 1,61MB, transfair.org] 
  


www.transfair.org
Neues europaweit einheitliche Logo für fair gehandelte Produkte
Fair gehandelte Produkte aus Entwicklungsländern sind künftig in ganz Europa an einem einheitlichen Logo zu erkennen. Das Logo wird vom Verein «TransFair» vergeben, einem Zusammenschluss aus 38 Entwicklungsorganisationen.
Die mit dem Siegel versehenen Waren (z.B. Kaffee, Tee, Schokolade,Orangensaft) werden in 13 europäischen Ländern auch in Supermärkten angeboten.
Die Vergabe des Siegels ist an strenge soziale und ökologische Auflagen geknüpft, z.B. umweltschonendender Anbau, keine Kinderarbeit. Dafür erhalten die Produzenten für die Rohstoffe Preise über Weltmarktniveau. Im normalen Handel müssen sie sich häufig mit Dumping-Preisen begnügen.
Ausführliche Infos zur Neuausführung [vistaverde]

=>  Faire Fußbälle   Eine Welt / Globalisierung
=> Fairer Handel
  

Das größte Fair-Handelshaus (außerhalb Supermarkketten)
Wissenswertes über das Handelshaus, die Partner und Produkte

www.gepa3.de
  

www.pottkaffee.de

Die Kampagne "Der Pott kocht fair" wird von Eine-Welt-Foren und Agenda 21-Gruppen im Ruhrgebiet initiiert. Koordinator ist ein Sprecherrat, bestehend aus PrO-Fair Oberhausen, Exile in Essen und der Weltläden-basis Gelsenkirchen.
Den Kaffee der Kampagne gibt es im ganzen Ruhrgebiet zu kaufen, er trägt den jeweiligen Städtenamen als Markennamen. Die verschiedenen Stadtkaffee-Tüten haben ein einheitliches Design, das durch ein stadt-bezogenes Logo und den Namen des Kaffees ergänzt wird.
Der Kaffee wird aus reinen Hochland-Arabica-Sorten bester Qualität hergestellt. Die Bohnen werden von Kleinbauern in Kolumbien auf biologische Weise angebaut und im Rahmen bestehender Fair-Handels-Organisationen nach Deutschland importiert. Die Kampagne "Der Pott kocht fair" verbindet soziales Engagement und ökologische Aspekte: Kleinbauern wird ihre wirtschaftliche Existenz gesichert. - Biologischer Anbau hilft, die Umwelt zu erhalten.

  

Der Kaffeegarten von Schloss-Dyck / Grünes Klassenzimmer
Wie sieht Kaffee eigentlich aus, bevor er als Pulver aus der Tüte rieselt? Dschungelgrüne Kaffeepflanzen laden Sie ein, einmal genauer hinzuschauen. Weiße duftende Blüten, dunkelrote Kaffeekirschen, schattenspendende Palmen locken Sie auf eine Entdeckungsreise in die tropische Welt des Kaffeeanbaus. Der Weg vom Keimling bis zur Tasse: anschaulich und zum mit machen aufbereitet in der multimedialen und interaktiven Ausstellung.
Wenn Sie neugierig geworden sind, wissen wollen, wo der Kaffee wächst, sich dafür interessieren, wer für unseren Kaffeegenuss die Kirschen pflückt - lassen Sie sich in den Kaffeegarten locken.
Weiter Infos auf der Website:    Wirhandelnfair-nrw.de

  
NRW Kaffee Forum
1. Veranstaltung:

3. April 2003
Landeskirchenamt
Düsseldorf

Kampagnre "Wir handeln fair. NRW"
Der faire Handel ist ein wichtiger Baustein für globale Nachhaltigkeit und
internationale Gerechtigkeit. In Nordrhein-Westfalen ist die gesellschaftliche Unterstützung dafür deutlich gewachsen. Dazu haben unter anderem die zahlreichen Städtekaffees beigetragen. Die Landesregierung unterstützt dieses Engagement über die vom Eine-Welt-Netzwerk NRW initiierte Kampagne "Wir handeln fair. NRW" sowie im Rahmen der Landesagenda. Als Ort der Begegnung, an dem die engagierten Personen, Institutionen und Unternehmen ihre Erfahrungen austauschen können, ist jetzt das NRW Kaffee-Forum eingerichtet worden.
Info: Monika Dülge, Wir handeln fair. NRW,
Dr. Thomas Fues
, Eine-Welt-Beauftragter der Landesregierung NRW, c/o Umweltministerium, eMail: christina.ensslin@munlv.nrw.de  Fax: 0211/4566 424
  
Kaffeekampagne 
"Die Rheinische Affaire"

Die Rheinische Affaire
www.die-rheinische-affaire.de
Im Jahr 2002 startete die Kaffeekampagne "Die Rheinische Affaire" mit der
Einführung des Bonn Café. Inzwischen sind die Städtecafés Köln, Bonn, Neuss, Städte und Regional-Kaffees im RheinlandLeverkusen, Brühl, Hürth, Neuwied und die Regionalcafés Mittelrhein und Vorgebirge auf dem Markt. Der Erfolg kann sich sehen lassen: Die Menschen sind von der Qualität, vom Namen und von der Verpackung fasziniert. 2003 konnten 10 Tonnen fair gehandelter Kaffee verkauft werden. Bonn kann in diesen Tagen die 11.111te verkaufte Tüte ihres Stadtkaffees melden. Dies ist Anlass für ein besonderes Event: Mit der "Schwimmenden Kaffeetafel" von Koblenz nach Köln wird dieser Erfolg am 5.4.03 gefeiert und gleichzeitig über den Fairen Handel informiert. Die Tour beginnt in Koblenz auf der "Carmen Sylva" um 11.15 Uhr und endet in Köln gegen 17.00 Uhr mit einer Abschlussveranstaltung, an der auch die NRW Umweltministerin Bärbel Höhn teilnehmen wird.
Info: Günter Haverkamp, Eine-Welt-Promotor für Medien, Fon: 0211/9945137,
Fax: 0211/9945138, eMail: medienpromotor@web.de
[Quelle: Agenda-Transfer Newsletter Nr.13/2003]
  
Agenda-Kaffee-Aktion der Evangelisch-methodistischen Weltmission Agenda-Kaffee-Aktion der Evangelisch-methodistischen Kirche
Unter dem Stichwort »Fairer Handel - eine Chance für uns alle« hat eine Arbeitsgruppe der Weltmission der Evangelisch-methodistischen Kirche eine Arbeitshilfe entwickelt, um fair gehandelten Kaffee noch mehr in ihren Gemeinden bekannt zu machen. Die Aktion hat zum Ziel, mit dem sogenannten Agenda-Kaffee und einem eigenen Aufkleber in vielen Gemeinden Kaffee zu verkaufen und über den fairen Handel zu informieren.
Neben einem Textvorschlag für einen Gemeindebrief bietet die Website eine umfangreiche Arbeitshilfe [pdf/ 1,63 MB/ 32 S; ] zum kostenlosen Download an. Die Mappe enthält viele nützlichen Informationen, u.a.: Entwicklung der Rohkaffee-Preise; Fairer Handel: Grundsätze und Partner; Infos über Brasilien; Anregungen für die Gemeindearbeit; Adressen/ Kontakte.
Website: www.emkweltmission.de/kaffeeaktion/index.htm
  

zum Seitenanfang Wissen,  Forschung


Kaffee
mit Abstand das meist konsumierte Getränk

Getränke: Pro-Kopf-Verbrauch in Liter im Jahr 2002

Kaffee 156,3; Bier: 121,5; Mineralwässer: 118,1; Erfrischungsgetränke: 112,8; Milch: 89,3; Fruchtsäft: 40,3; Tee: 26,2; Wein: 20,3; Spirituosen: 5,9; Sekt: 3,9; Kaffeemittel: 3,1    [Daten aus: Globus-Grafik 8689; Quelle: ifo]
 
Gen-Manipulation

Forscher wollen koffeinfreie Kaffeebohne züchten
Verantwortliches Gen entdeckt
Infos bei 3sat-nano
  

Wissenspool

Deutscher Kaffeeverband
vielfältige Informationen, insbesondere unter Kaffeewissen die "Kaffeebibliothek" mit systematisiertem Wissen: von der Pflanze, über Anbau, Verarbeitung, Verkauf bis zum Endverbraucher. Viele Daten, Statistiken und Infografiken.
www.kaffeeverband.de

Lexikon

Kaffeewissen von A-Z
www.wohlgemuth.net/kaffee.htm
  

Foto-Show

Der lange Weg einer Kaffeebohne

Koffein als Indikator für Wasserverschmutzung

Koffein gelangt als Kaffeesatz oder über die Urinausscheidung in das Abwasser. In der Kläranlage wird Koffein jedoch nur zu 99,9 % abgebaut, bleibt somit nachweisbar und zeigt an, wie viel geklärte oder auch ungeklärte Haushaltsabwässer in ein geschütztes Gewässer gelangt sind. [FR 29.1.03]
  
  

zum SeitenanfangKaffee, Koffein und Gesundheit


Blutdrucksteigerung

Untersuchungen am Universitätskrankenhaus
in Zürich


Ob mit oder ohne Koffein - Kaffee wirkt blutdrucksteigernd

Auch koffeinfreier Kaffee kann den Blutdruck in die Höhe treiben. Das zeigten Untersuchungen am Universitätskrankenhaus in Zürich. Entkoffeinierter Kaffee erhöhte bei Testpersonen den Blutdruck und die Nervenaktivität. Wie es in einer Meldung der Zeitschrift "Ernährungs-Umschau" weiter heißt, fanden die Schweizer Forscher heraus, dass bei regelmäßigen Kaffeetrinkern koffeinfreier Kaffee keine
blutdrucksteigernde Wirkung hatte, während bei gelegentlichen Kaffeetrinkern der Blutdruck auch bei der entkoffeinierten Variante nach oben ging. Noch sind weitere Untersuchungen notwendig, ob Personen mit Blutdruck-Problemen vom Genuss entkoffeinierten Kaffees abgeraten werden muss, denn in die Untersuchung waren bisher nur 15 Personen einbezogen. Die Forscher vermuten, dass ein weiterer Inhaltsstoff im Kaffee für die Steigerung des Blutdrucks und der Nervenaktivität verantwortlich ist. Welche Substanz das ist, muss noch erforscht werden.
Renate Kessen / aid- Presseinfo Nr.2/03
http://www.aid.de/presseinfo/impressum.html
  

Studie: Kaffee gegen Gallensteine

Der regelmäßige Konsum von Kaffee beugt Gallensteinen vor. Das geht aus
einer amerikanischen Langzeitstudie hervor. [mehr.. vistaverde,5.12.02]
  

Links

Vorkommen, Wirkungsweise und Eigenschaften von Koffein
http://www.foodnews.ch/x-plainmefood/lebensmittel/Coffein.html

Anmerkungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE)
http://www.dge.de/Pages/navigation/verbraucher_infos/koffein.html

Kaffee und Gesundheit:
http://www.lifeline.de/cda/page/center/0,2845,8-1192,FF.html

Informative Webseite der Kaffee- (und Koffein-) Liebhaberin Gerlinde Berghold
http://www.moccapur.de/kaffee/koffein.htm

Koffein und Sport
Wirkung von und körperliche Reaktionen auf Koffein. http://de.fitness.com/nutrition/articles/koffein.htm


Stand 31.03.05/zgh

Themen: Fairer Handel   Eine Welt/ Globalisierung  

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