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Meeresspiegelanstieg
Der Meeresspiegel steigt kontinuierlich | Statista
08.06.20    (1678)
Statista: Der Meeresspiegel steigt kontinuierlich
Laut NASA ist der Meeresspiegel von 1993 bis 2020 um 93,2 mm gestiegen als Folge der Klimaerwärmung, weil sie das Wasservolumen erhöht durch a) Wärmeausdehnung des Meerwassers und b) mehr Wasser aus schmelzenden Gletschern und Eisschilden.
Der steigende Meeresspiegel bedroht Küstenregionen weltweit und damit den Lebensraum von hunderten Millionen Menschen, darunter 30 Megacities (xlsx), die durch ihre Meernähe und niedrige Lage direkt gefährdet sind (). In Europa sind Den Haag, Amsterdam und London am stärksten betroffen, aber auch Hamburg ist bedroht. Weitere Infos dazu im Statista Dossier Plus „Rising seas and real estate in Europe“.


Statista: Infotext  Infografik  Serie 

| Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen |
Meeresspiegelanstieg
Welt 2000-2300
 Globus Infografik 13472
27.09.19    (1481)
dpa-Globus 13472: So steigt der Meeresspiegel
Die globale Erwärmung verursacht eine fortschreitende Schmelze der Gletscher weltweit. Die Schmelzwässer fließen in die Ozeane und lassen den Meeresspiegel steigen, ebenso die Wärmeausdehnung der Ozeane. Die Infografik zeigt den vom IPCC in seinem jüngsten Report prognostizierten Anstieg des Meeresspiegels von 2000 bis 2300 mit Zwischenmarke 2100 nach zwei Senarien im Hinblick auf den Grad der realisierten Klimaschutzmaßnahmen (durchschnittlicher Anstieg in Metern):
a) keine (rot) : bis 2100 Anstieg um 0,84 m, bis 2300 Anstieg um 2,2 bis 5,5 m.
b) ausreichende (blau): bis 2100 Anstieg um 0,43 m, bis 2300 Anstieg um ca. 0,9 m.
Zum Vergleich ist außerdem die mittlere Meereshöhe der Jahre 1986 bis 2005 als Nulllinie eingezeichnet.
Ergänzung (zgh): Der steigende Meeresspiegel gefährdet die Küsten weltweit und bedroht den Lebensraum von hunderten Millionen Menschen, z.B. werden 30 von den 43 Megacities (xlsx) im Jahr 2030 durch ihre Meernähe und niedrige Höhe gefährdet sein.

Quelle:  Sonderbericht Ozean und Kryosphäre  | Infografik  Serie 

| Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | Kippelemente | 2 °C - Schwelle |
Polareis-Verlust
Antarktis 1992-2015
Schwindendes Eis | Statista
25.09.19    (1478)
Statista: Schwindendes Eis
Im dritten Sonderbericht 2019 des IPCCs analysieren mehr als 100 ForscherInnen aus 36 Ländern die Folgen der Klimaerwärmung auf die Entwicklung der Ozeane und Kryosphäre: Im Vergleich zu früheren Szenarien haben sich Eisschmelze (Poleis und Gletscher) und Meeresspiegelanstieg beschleunigt. Die Infogrrafik zeigt den Eisverlust in der Antarktis für zwei 10-Jahreszeiträume:
a) von 1992 bis 2001: 147 Gt/Jahr    b) von 2006 bis 2015: 155 Gt/)
Ergänzung (zgh): Nach neuen Hochrechnungen wird der Meeresspiegel bis zum Jahr 2100 bis zu 110 cm steigen und damit Küstengebiete weltweit gefährden, darunter Metropolregionen wie z.B. New York City (20,2 M Einwohner, 10 m üb.NHN), Kalkutta (14,1 M, 6 m), Jakarta (30,0 M, 8 m), Tokio (37,6 M, 6 m).



Statista: Infotext  Infografik  Serie 

| Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen |
Polareisschmelze
Arktis Antarktis
1860-2018
Schmelzende Pole | Statista
20.09.19    (1475)
Statista: Schmelzende Pole
Aus Anlass des Starts der "Polarstern" am 20.9.19 zur bisher größten Arktis-Expedition (MOSAiC) () zeigt die Infografik die Entwicklung der Eisfläche (in Mkm²) der Arktis und Antarktis von 1980 bis 2018. In der Arktis ist sie von 7,6 auf 4,6 (-38,8%), in der Antarktis von 18,8 auf 17,6 (-6,2%) abgeschmolzen. Der Hauptgrund für das starke Schmelzen in der Arktis ist, dass hier die Erwärmungsrate mindestens doppelt so groß ist wie die globale Rate.
Ergänzung (zgh): Arktis und Antarktis sind Kippelemente des globalen Klimasystems: Werden gewisse Schwellenwerte beim Abschmelzen überschritten, kippt es durch die Eis-Albedo-Rückkopplung in einen irreversiblen sich selbst verstärkenden Prozess, an dessen Ende die Pole und Grönland komplett sowie die Gebirge weltweit größtenteils eisfrei wären. Der Meeresspiegel würde dadurch um 66 bis 70 m steigen. Die Niederlande, Dänemark, Bangladesch und das Amazonasbecken z.B. wären weitestgehend unter Wasser, ebenso die meisten Megacities, da sie niedrig in Meernähe liegen. Von Berlin blieben nur einzelne Hügel übrig (), Dortmund (86 m ü. NHN) wäre eine Küstenstadt und in Köln (53 m ü. NHN) würden nur der Dom (Höhe: Hauptschiff: 43 m, Südturm: 157 m) und die Hochhäuser aus dem Meer ragen.

Datenquelle: NSIDC 

Statista: Infotext  Infografik  Serie 

| Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | Kippelemente |
Meeresspiegel-
anstieg
Meeresspiegelanstieg: Land unter / Infografik Globus 6814 vom 11.12.2014
11.12.14    (519)
dpa-Globus 6814: Land unter
Nach Prognosen des IPCC wird der Meeresspiegel als Folge der Klimaerwärmung selbst bei sehr effektivem Klimaschutz um mindestens 26 cm bis Ende dieses Jahrhunderts steigen. Falls aber der Treibhausgas-Ausstoß weiter wie bisher steigt, wird der Anstieg bis zu 86 cm betragen. Zum Ende des Jahrhunderts werden weltweit etwa 177 Millionen Menschen in von Überschwemmungen gefährdeten Gebieten leben. In der Weltkarte sind die Top-10 betroffenen Länder mit dem Anteil (in %) betroffener Menschen an der Gesamtbevölkerung eingetragen: Niederlande 47, Vietnam 26, Thailand 12, Japan 10, Myanmar 9, Bangladesch 7, Philippinen 7, Ver. Arab.Emirate 7, Belgien 6, Bahrain 6.
Außerdem werden die 20 Länder mit den meisten betroffenen Menschen gelistet, darunter die Top-10 (Anzahl auf Millionen gerundet): China 51, Vietnam 23, Japan 13, Indien 13, Bangladesch 10, Indonesien 10, Thailand 8, Niederlande 8, Philippinen 6, Myanmar 5. Deutschland liegt mit 1,7 auf Platz 14.
Quellen: Climate Central, New York Times;      Infografik:  Großansicht: Galerie  Serie 

| Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | IPCC |
  

erstellt: 09.07.20/zgh
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