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Daten/Statistiken 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung Anfangsjahr Vorjahr 2019 Folgejahr Endjahr

Anzahl: 11

HIV-AIDS
Welt 2000-2018
 Globus Infografik 13363
09.08.19    (1416)
dpa-Globus 13363: HIV in der Welt
Die Zahl der HIV-Infizierten (alle Angaben in Millionen (M)) ist von 2000|24,9 laufend gestiegen auf 2018|37,9 (2017|37,2), darunter die meisten Betroffenen (20,6 M) in Ost- und Südafrika. Die Zahl der Neuinfizierten ist ständig gefallen von 2000|2,8 auf 2018|1,7. Die Zahl der AIDS-Toten ist anfangs gestiegen von 2000|1,4 auf 2005|1,7 und danach laufend gesunken auf 2018|0,8. Hauptgründe für die abnehmende Sterblichkeit sind wirksamere Aufklärung und verbesserte Behandlungsmethoden.
Im Jahr 2000 haben die Vereinten Nationen im Rahmen der Millenniumsziele beschlossen, die Verbreitung von Seuchen wie AIDS, Malaria und Tuberkulose wirksam zu bekämpfen (MDG-6), u.a. durch Ausweitung der Versorgung mit lebenswichtigen Medikamenten, die 2018 nur 60% der HIV-Infizierten erhielten. Mit der 2030-Agenda wird dieses Ziel durch das SDG-3 bekräftigt und ausgeweitet.

Quelle: UNAIDS  | Infografik  Tabelle/Infos 

| AIDS/HIV | Gesundheit | Millenniumsziele | 2030-Agenda |
Wasserversorgung
Welt 2017
 Globus Infografik 13371
09.08.19    (1411)
dpa-Globus 13371: Ohne sauberes Wasser
Gemäß 2030-Agenda sollen bis zum Jahr 2030 alle Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser erhalten (SDG-6). Ende 2017 verfügten 5,3 G Menschen über eine Wasserleitung im eigenen Haus (höchstes Niveau der Wasserversorgung). Bei den übrigen 2,2 G war die Wasserversorgung mehr oder weniger eingeschränkt: hoher Zeitaufwand zur Wasserbeschaffung (1,6 G) oder problematische Herkunft des Trinkwassers aus unsicheren Brunnen oder Quellen (435 M), vor allem in China (83,0, Indien 77,8, DR Kongo 29,0). 144 M entnahmen das Wasser direkt aus Flüssen, Teichen, Seen oder Kanälen, vor allem in Nigeria (14,2), Indien (10,1) und Kenia (10,0) Tabelle.

Quelle: WHO/Unicef: Report  Datenbank  | Infografik  Tabelle/Infos 

| Wasser | 2030-Agenda | Indikatoren |
Multidimensionale Armut
 Globus Infografik 13357
02.08.19    (1403)
dpa-Globus 13357: Armut in der Welt
Forscher des UNDP und der Universität Oxford (OPHI) haben den Armutsbegriff der Weltbank ( „finanzielle Armut“: weniger als 1,90 $ pro Tag) erweitert zur "multidimensionalen Armut" mit Indikatoren aus den Bereichen Gesundheit, Bildung und Lebensstandard. Im Jahr 2019 verwendet OPHI insgesamt 10 Indikatoren, die in der Infografik gelistet sind. Aus ihnen wird beim Index der mehrdimensionalen Armut (MPI) der Anteil der Menschen einer Region bestimmt, der gemäß MPI-Methodik* in multidimensionaler Armut lebt. In den 101 untersuchten Ländern mit 5,7 G Menschen beträgt der Anteil 23,1% (1,3 G Menschen, darunter 663 M unter 18-Jährige, davon 428 M unter 10 Jahren). Die Grafik listet jene 11 Länder mit dem größten Anteil (%): ⟨SS 91,9  NE 90,5  TD 85,7  BF 83,8  ET 83,5  CF 79,4  ML 78,1  MG 77,8  BI 74,3  CD 74,0  MZ 72,5⟩ Tabelle.
* Berechnungsbeispiel (MPI/Calculation of the index)
 
Quelle: UNDP, OPHI  | Infografik  Tabelle/Infos 

| Armut & Reichtum | 2030-Agenda | Indikatoren |
Weltbevölkerung
Prognosen 2019-2100
 Globus Infografik 13352
02.08.19    (1402)
dpa-Globus 13352: Das Wachstum der Menschheit
Die Grafik stellt die Entwicklung der Bevölkerung (in G) der Kontinente und weltweit von 2019 bis 2100 gemäß einer UNDESA-Prognose (mittlere Variante*) dar. Die Weltbevölkerung wird von 2019|7,7 laufend wachsen auf 2030|8,5, 2050|9,7 und 2100|10,9. Die Entwicklung der Kontinente ist unterschiedlich (2019|2100|Δ±%): sie schrumpft in Europa (747|630|-16%) und wächst auf allen anderen Kontinenten, besonders stark in Afrika (1308|4280|+227%), dagegen kaum in Asien (4601|4719|+2,6%) Tabelle.
* Rückgang der Fertilitätsrate bis 2100 von derzeit 2,5 auf 1,9 Kinder pro Frau. Würde die Fertilitätsrate nur auf 2,4 sinken, stiege die Weltbevölkerung auf 15,6 G.

Quelle: Vereinte Nationen | Infografik  Tabelle/Infos 

| Bevölkerung | 2030-Agenda | Indikatoren |
Erdüberlastungstag
Welt 2019
Erdüberlastungstag jedes Jahr ein bisschen früher | Statista
29.07.19    (1393)
Statista: Erdüberlastungstag jedes Jahr ein bisschen früher
Jährlich berechnet das Global Footprint Network über den ökologischen Fußabdruck den Erdüberlastungstag (auch "Welterschöpfungstag" genannt, engl. Earth Overshoot Day), 2019 ist es der 29. Juli . Ab diesem Tag sind die regenerierbaren Ressourcen der Erde durch die Menschheit verbraucht bzw. die Aufnahmekapazität für Abfälle, Schadstoffe und Abgase (z.B. CO2-Senken) erschöpft. Ab diesem Datum lebte die Menschheit quasi "auf Pump", also von Übernutzung auf Kosten der jetzt jungen Menschen und künftiger Generationen im Widerspruch zur Zukunftsfähigkeit, dem Kernaspekt von Nachhaltigkeit.
Die Grafik zeigt das Datum des Erdüberlastungstags in 5er Schritten für die Jahre 1970 (29.12.) bis 2015 (5.8.) und für 2019 (29.7.). Das Datum ist ständig vorgerückt; Hauptgrund dafür ist der ressourcenaufwändige Lebensstil vor allem der Industrieländer, zunehmend auch von Schwellenländern wie China und Brasilien. Würden alle Menschen so leben wie z.B. in Deutschland bräuchte es 3,0 Erden. Eine weitere Statista-Grafik zeigt das Ranking der Überlastungsfaktoren für ausgewählte weitere Länder (im Durchschnitt weltweit: 1,75).
US 5,0; AU 4,1; RU 3,2; DE 3,0; CH 2,8; JP 2,8; UK 2,7; FR 2,7; IT 2,7; PT 2,5; ES 2,5; CN 2,2; BR 1,7; IN 0,7⟩

Statista: Infotext  Infografik  Kontext 

| Indikatoren | 2030-Agenda | Nahrung | Rohstoffe | Energie | Klima | Nachhaltigkeit |
Wasserstress
Welt 2019
 Globus Infografik 13330
19.07.19    (1384)
dpa-Globus 13330: Wasserstress: Wo wird das Wasser knapp?
Der Grad der Wasserknappheit wird gemessen anhand der Quote Verbrauch/Ressourcen. Überschreitet sie 25%, spricht man von "Wasserstress". Im Jahr 2018 litten 53 Länder mit 2 G Menschen im Jahresmittel unter Wasserstress. Im weltweiten Durchschnitt liegt die Quote bei 11%, durch die wachsende Weltbevölkerung und als Folge der Klimaerwärmung wird sie vermutlich deutlich steigen.
In der Weltkarte (Quelle: S.14/pdf-27) sind die Länder bezogen auf den Grad des Wasserstresses nach 4 Kategorien gefärbt: dunkelblau (< 10%), hellblau (< 25), gelb (< 70), rot (≥ 70). Besonders von Wasserstress betroffen (rot) sind 22 Länder der MENA-Region. Deutschland zählt zur 3. Kategorie (gelb), ebenso wie z.B. Italien, Spanien, Türkei, China und Japan.

Quelle: World Water Development Report 2019 | Infografik 

| Wasser | 2030-Agenda | Indikatoren |
Nachhaltigkeitsziele
Welt 2019
 Globus Infografik 13287
28.06.19    (1408)
dpa-Globus 13287: Nachhaltigkeitsziele
Im Jahr 2015 haben 193 Staaten die 2030-Agenda beschlossen mit dem Ziel, 17 Nachhaltigkeitsziele (SDGs) bis 2030 umzusetzen. Das Sustainable Development Solutions Network (SDSN) bewertet bei den Vertragsländern, in wie weit sie die einzelnen 17 SDGs erfüllen (jeweils mit einem Wert von 0 bis 100%). Der Durchschnitt der 17 Einzelwerte dient dann als Index für das jeweilige Land. Die Grafik zeigt das Ranking der Top20 Staaten:
DK 85,2  SE 85,0  FI 82,8  FR 81,5  AT 81,1  DE 81,1⟩ ...⟨IE 78,2  CA 77,9⟩  Tabelle.
Die Einzelwerte und den Index samt detaillierter Länderanaylsen publiziert das SDSN 2019 zum ersten Mal im Sustainable Development Report. Beim anstehenden Zwischenbilanzgipfel der Staats- und Regierungschefs im September wird er ernüchternd wirken: Kein Land wird vermutlich alle Ziele erreichen.
Bei Deutschland, wie auch bei allen anderen OECD-Staaten, gibt es den größten Aufholbedarf beim Klimaschutz und nachhaltigem Konsum. Der bisherige ressourcenaufwändige Lebensstil verbunden mit extrem hohen Schadstoff- und Müllaufkommen, externalisiert auf Kosten und zu Lasten ärmerer Länder, bedarf einer grundlegendenen Umkehr in Richtung mehr Nachhaltigkeit.

Quelle: SDSN  Bertelsmann-Stiftung  | Infografik  Tabelle/Infos 

| 2030-Agenda | Indikatoren |
Artensterben
Welt 2019
 Globus Infografik 13193
17.05.19    (1356)
dpa-Globus 13193: Bedrohte Natur
Das Ausmaß des Artensterbens war in der Menschheitsgeschichte noch nie so groß wie heute. Laut Bericht des Weltbiodiversitätsrats IPBES sind etwa 1M von 8M Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Die Infografik informiert über einige Kernaspekte des Berichts: Anteil der vom Aussterben bedrohten Arten (Amphibien 40%, Meeressäuger 33, Haie 33, Korallen 33); Anteile der durch den Menschen deutlich veränderten Naturräume (Meere 66%, Land 75%); Anteil der Landfläche weltweit, deren landwirtschaftliche Produktivität sich verschlechtert hat (23%).
Der Verlust an Biodiversität in Kombination mit dem Klimawandel gefährdet insbesondere die Ernährungssicherheit der Menschheit, weil reduzierte genetische Ressourcen die Fähigkeit zur Anpassung an die globale Erwärmung drastisch verringern: z.B. fehlen künftg vermehrt Getreidearten, die auch bei höheren Temperaturen und verringerten Niederschlägen noch genügend Ernteertrag liefern.

Quelle: IPBES | Infografik 

| Bio-Vielfalt | Nahrung | Indikatoren | Globale Agenda 21 | 2030-Agenda |
Konflikte/Kriege
Welt 2018
 Globus Infografik 13069
15.03.19    (1329)
dpa-Globus 13069: Kriege 2018
Laut HIIK gab es 2018 weltweit 372 Konflikte, davon wurden 213 gewaltsam ausgetragen, 16 mit der Intensität eines Krieges. Im Vergleich zum Vorjahr deeskalierten einige Kriege in Asien, Europa, Subsahara-Afrika, Myanmar, Ukraine, DR Kongo und Südsudan. Drei Konflikte intensivierten sich dagegen (Sinai-Halbinsel; Afrin in Syrien; Türkei vs. PKK) bis zum Krieg, 13 weitere wurden in etwa mit gleicher Intensität weitergeführt.

Quelle: HIIK | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Konflikte | Eine-Welt | Globale Agenda 21 | 2030-Agenda |
Infektionskrankheiten
Welt 1990-2017
Todesfälle durch Infektionskrankheiten gehen zurück | Statista
06.02.19    (1288)
Statista: Todesfälle durch Infektionskrankheiten gehen zurück
Die Todesfälle weltweit durch Infektionskrankheiten, gegen die geimpft werden kann, sind zusammen von 1990|3,3 M auf 2017|1,8 M gesunken: Tuberkulose -26%, Meningitis -38, Masern -86, Keuchhusten -46, Hepatitis B-0,4, Tetanus -59. Die Hauptgründe für den Rückgang sind laut RKI (pdf) verbesserte Hygiene, Ernährung sowie Schutzimpfungen. Ohne den wachsenden Einfluss von Impfgegnern könnten noch größere Erfolge bei der Prävention erziehlt werden. Laut WHO verbreiten zahlreiche Websites irreführende Behauptungen zu Impfstoffen und verunsichern damit Eltern und Patienten. Besonders groß ist der Anteil der Impfkritiker in Frankreich (2015: 41%); in Deutschland, wo es keine Impfpflicht sondern nur eine Impfempfehlung (STIKO) gibt, beträgt er rund 10%.

Statista: Infotext  Infografik 

| Gesundheit | 2030-Agenda | WHO |
Welterschöpfungstag
 Globus Infografik 12955
18.01.19    (1269)
dpa-Globus 12955: Welterschöpfungstag
Der Earth Overshoot Day fiel 2018 auf den 1.8., d.h. ab August waren die regenerierbaren Ressourcen der Erde durch die Menschheit verbraucht bzw. die Aufnahmekapazität für Abfälle, Schadstoffe und Abgase (z.B. CO2-Senken) erschöpft. Ab diesem Datum lebte die Menschheit quasi "auf Pump", also von Übernutzung auf Kosten der jetzt jungen Menschen und künftiger Generationen im Widerspruch zur Zukunftsfähigkeit, dem Kernaspekt von Nachhaltigkeit. Der ökologische Fußabdruck der Länder weltweit variiert extrem, entsprechend auch der landesbezogene "Overshoot Day" (DE 02.05.):
QA 09.02.  LU 19.02.  AE 04.03.  US 15.03.⟩ ... ⟨MA 17.12.  VN 21.12⟩ Tabelle.

Quelle: Global Footprint Network | Infografik  Tabelle/Infos  Kontext 

| Indikatoren | 2030-Agenda | Nahrung | Rohstoffe | Energie | Klima |
  

erstellt: 23.08.19/ zgh 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung Anfangsjahr Vorjahr 2019 Folgejahr Endjahr

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