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  Hurrikan "Katrina" Lexikon

Hintergrund    Ursachen für die mangelnde Katastrophenbewältigung      Bilanz der Katastrophe    
Hurrikane: Basiswissen, Daten/ Statistiken         Klimaerwärmung/ Hurrikanzyklen  
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Hintergrund
Hurrikane/ Taifune

 

Die Inhalte zur Begriffsklärung (Hurrikan, Taifun), zu Namen von Hurrikanen und Taifunen sowie Basiswissen/ Daten/ Statistiken zu Hurrikanen und Taifunen wurden ausgelagert in die übergreifende Lexikonseite:
=> Hurrikane/ Taifune
  

"Katrina"

"Rita"

Namen für Hurrikane:  Seit 1953 werden Sturmtiefs, so auch Hurrikane, mit Vornamen bezeichnet, zunächst mit nur weiblichen, ab 1979 abwechselnd auch mit männlichen. Die Namen werden von der "World Meteorological Organziation" ausgesucht und in einer alphabetisch sortieren Liste bereitgestellt.  
Bei dem Hurrikan, der vom 29.8. bis zum 31.8.05 ein Großteil der Infrastruktur an der US-Küste am Golf von Mexiko zerstörte, war laut Liste der Atlantik-Namen der Name "Katrina" an der Reihe. Nach 5 kleineren Tropenstürmen/ Hurrikanen im Atlantik suchte dann ab dem 20.9.05 der Hurrikan "Rita" mit einer ähnlichen Zugbahn wie "Katrina" erneut die Südküste der USA heim. (Details: => Hurrikan-Namen)
 
Interaktive Infografik
Hurrikan "Katrina": Zugbahn / interaktive Infografik bei SPIEGEL-ONLINE
Großansicht [SPIEGEL]

Hurrikan "Katrina": verursachte Schäden/ interaktive Infografik bei SPIEGEL-ONLINE
Großansicht [SPIEGEL]
Zugbahn des Hurrikans "Katrina"
"Katrina" traf am 25.8.05 mit Böen von 130 km/h Spitzengeschwindigkeit auf den dicht besiedelten Südosten des US-Staates Florida und verursachte bereits dort erhebliche Schäden: mindestens 7 Menschen starben, heftige Niederschläge verursachten Überschwemmungen.
Anschließend bewegte sich der Hurrikan über den Golf von Mexiko, wo er durch das ca. 30 ° C warme Wasser viel Energie gewann und in der Spitze die Kategorie 5 erreichte. Am 28.8. wurde die Zwangsevakuierung von New Orleans angeordnet, am 29.8. traf "Katrina" auf die Südküste der USA, wo der Hurrikan auf einem Küstenstreifen von etwa 100 Meilen (161 km) die Infrastruktur weitestgehend zerstörte. Beim Eintreffen in New Orleans hatte sich "Katrina" auf Kategorie 3 abgeschwächt. Über Land verlor der Hurrikan rasch weiter an Energie und versiegte zum 31.8. auf dem weiteren Zug nach Nordost.
Über die beiden interaktiven Infografiken [SPIEGEL-Online] können Detail-Infos zur Zugbahn des Hurrikans "Katrina" wie auch zu den verursachten Schäden abgerufen werden. In der unteren Grafik sind wichtige Orte des Geschehens mit roten Punkten markiert. Per Klick auf diese Punkte können Infos zu den dortigen Schäden abgerufen werden.
  
Infografik: Katastrophengebiet am Golf von Mexiko/ Großansicht : DIE ZEIT Nr. 37/2005
Großansicht [ZEIT 37/05]

Infografik: Katastrophengebiet am Golf von Mexiko
In der Landkarte der US-Golfküste sind die 3 hauptsächlich betroffenen Bundesstaaten (Louisiana, Mississippi, Alabama) und die Regionen an der Küste farblich markiert. Die Katastrophenregion nimmt mit 235000 km² in etwa die Fläche Großbritanniens (ohne Nordirland) ein.
Weitere Elemente der Landkarte: Zugbahn von "Katrina" (gepunktete Linie); Route nach Westen, über die Gerettete aus New Orleans abtransportiert wurden ( durchgezogene Linie); Notunterkünfte für Obdachlose (Dreiecke mit schwarzem Rand).
Die Grafik ist eingebettet in einen Lagebericht über Biloxi, die ebenfalls stark zerstörte Stadt östlich von New Orleans [ZEIT 37/05, S.5]
  

Website naturgewalten.de
www.naturgewalten.de/
katrina.htm
Hurrikan-"Katrina": Satelliten-Bilder, Hintergrund-Informationen
Zahlreiche Satelliten-Bilder samt umfangreichen Hintergrund-Informationen bietet die Website naturgewalten.de (von Thomas Sävert, Meteorologe und Geophysiker). Der Schwerpunkt der Spezialseite zu Katrina liegt bei geophysikalischen und meteorologischen Aspekten. Über die gut strukturierte Linksammlung können vielfältige kontextbezogene Inhalte abgerufen werden.
Bedingt durch die zahlreichen Fachbegriffe- und inhalte ist die Website eher für die Oberstufe geeignet, das umfangreiche Bildmaterial ist auch für die Sekundarstufe I interessant.
  
New Orleans

Lageübersicht

New Orleans: Lageübersicht/ Infografik, Großansicht bei FAZ.NET
Großansicht [FAZ.NET]

Schlecht vorbereitet für Tag X.
Warum die Deiche von New Orleans nachgaben

[DLF, 3.11.05]
Besonders betroffen wurde die Metropole "New Orleans". Zwar hatte sich "Katrina" von Hurrikan-Kategorie 5 abgeschwächt auf Kategorie 3, dennoch waren die Sturmschäden noch erheblich. Schlimmer noch wirkte die bis zu 7,5 m hohe Flutwelle, die vom Meer her über die Küste hereinbrach. Als weitaus folgenreicher erwies sich jedoch, dass ein erheblicher Teil des Stadtgebietes unterhalb des Spiegels des Meeres bzw. des "Lake Pontchartrain" im Norden liegt. Als Dämme und Deiche entgegen den Vorausschätzungen brachen, wurde ein Szenario Realität, das nach Berechnungen der Behörden im statistischen Mittel angeblich nur alle 200 Jahre auftreten soll: New Orleans lief voll wie eine große "Suppenschüssel". Der Wasserstand erreichte z.T. einen Pegel von mehreren Metern über Grund, ganze Stadtteile standen bis zu den Dächern im Wasser, 80 % der Stadtfläche waren geflutet.
Kommentar des niederländischen Wasserbau-Experten Han Vrijling, Professor an der Technischen Universität Delft: "Die Deiche von New Orleans schützen allenfalls gegen Hurrikans, wie sie alle 30 Jahre zu erwarten sind." [FR, 3.9.05]
  
Artikel: "Wenn New Orleans versinkt" , pdf-Download bei: Spektrum der Wissenschaft, August 2005 "Wenn New Orleans versinkt"
[pdf, 431 KB, 8 Seiten, bei:
Spektrum der Wissenschaft]

Die angekündigte Katastrophe
Die Möglichkeit solch eines Katastrophenverlaufs wurde unter Wissenschaftlern und Katastrophenexperten seit Jahren erörtert und war auch den verantwortlichen Behörden bekannt. Bereits im Juni 2002 hatte die führende Lokalzeitung in New Orleans, die "Times Picayune", auf über 30 Seiten im Detail geschildert, welche katastrophalen Folgen ein Hurrikan der Kategorie 4 verursachen würde. "Die Frage ist nicht, ob es so kommt, sondern nur wann", warnte der Leitartikel die Bevölkerung.
Noch wenige Wochen vor Beginn der Hurrikan-Katastrophe, in der Ausgabe vom August 2005, wurde das Szenario im "Spektrum der Wissenschaft" ("Wenn New Orleans versinkt" (pdf, 431 KB, 8 S.)) ausführlich und anschaulich bebildert dargestellt. (hervorragend für den Unterricht geeignet).
Im Beitrag werden auch die menschgemachten Ursachen herausgestellt, die den Verlauf der Katastrophe samt ihren Folgen beträchtlich verstärkt haben (z.B.: Deich- und Kanalbau, Trockenlegung von Feuchtgebieten, Nichtstun gegen die Erosion von Marschen und vorgelagerten Inseln).
Ebenso war bekannt, dass Deiche und Dämme nur für Hurrikane bis zur Kat
egorie 3 ausgelegt waren. Da die Wahrscheinlichkeit für stärkere Hurrikane im Großraum New Orleans jedoch für sehr gering gehalten wurde, unterblieben weitergehende vorbeugende Katastrophenschutzmaßnahmen.
Späte Einsicht der Behörden: Wir haben "gepokert" und verloren.
   

FAZ-Infografik: New Orleans unter Wasser / Großansicht bei FAZ.NET Großansicht
[FAZ.NET]
   Eine ähnliche noch detaillreichere Grafik zeigt die ZEIT Nr.36/ 1.9.05, S.32
(bisher nur in der Printausgabe)
  
FAZ-Infografik: New Orleans unter Wasser
Der Ausschnitt aus dem Stadtplan New Orleans' (oben) zeigt, wie die Stadt von Wasser umgeben ist: im Norden der "Lake Pontchartrain", im Süden das Meer, durch die Stadt fließt der Mississippi, der über Kanäle mit dem See im Norden verbunden ist.
Der Querschnitt (unten) durch New Orleans verdeutlicht, dass große Teile der Stadt unterhalb des Meeres- bzw. Flussspiegels liegen.
 
  
Tausende Tote
Millionen Obdachlose
Chaos und Anarchie

Da viele Menschen der einem Tag vorm Eintreffen von "Katrina" angeordneten Evakuierung nicht folgen konnten oder wollten, verschlimmerte sich die Lage in New Orleans und Umgebung dramatisch: Über 1 Millionen Menschen wurden obdachlos, viele Menschen starben an Trinkwasser- oder Nahrungsmangel, kollabierten in der Hitze oder starben an Schwäche oder Krankheit, weil die Vorräte bald erschöpft waren und Hilfe von außen nicht schnell genug geleistet wurde. Unter den zunehmend Verzweifelten brach Gewalt und Anarchie aus. Obwohl das Kriegsrecht verhängt wurde, schafften es die Polizei und eine wegen des Irakkonflikts verkleinerte Nationalgarde tagelang nicht, die Lage in den Griff zu bekommen. Unter den Augen der völlig überforderten viel zu wenigen Schutz- und Hilfskräfte wurde geplündert, geprügelt, geschossen, gemordet, vergewaltigt, teils vor laufenden Kameras der Nachrichtensender. Sie zeigten albtraumhafte Bilder und Szenen von Zerstörung, Elend und Chaos, wie sie bisher in der zivilisierten Welt weder gesehen noch für möglich gehalten wurden.

Angesichts der zu jeder Zeit und allerorten präsenten TV-Teams fragten sich viele verzweifelte Opfer: Warum waren nicht die Hilfskräfte und die Nationalgarde mindestens genau so schnell wie die Fernsehsender ?  Warum dauerte es Tage, bis endlich Hilfe geleistet wurde? Warum war die Nothilfe so erbärmlich schlecht organisiert?

Dazu im folgenden eine Zusammenstellung von Einschätzungen:   

Ursachen für die mangelnde Vorbereitung auf die Hurrikan-Katastrophe
und ihre extrem schlechte Bewältigung


Rassismus-Vorwurf

Hintergrund:
"Eine eindeutige Dimension von Rasse und Klasse"
[taz, 5.9.05]

Filmemacher Michael Moore:
Offener Brief an G.W. Bush
[taz,5.9.05]

Ray Nagin, Bürgermeister von New Orleans:
"Die in Washington sollen endlich ihren Arsch hochkriegen und was tun"
[taz, 5.9.05]

Hilfsaktionen in New Orleans: Der Rassismusvorwurf an die US-Behörden ist ungerecht
[ZEIT 38/15.9.05]

 


Die Hauptbetroffenen der durch "Katrina" ausgelösten Katastrophe an der Golfküste der USA waren fast ausschließlich Schwarze. Nachdem tagelang keine wirksame Hilfe von außen geleistet wurde und New Orleans in Elend und Chaos versank, wurde der Rassismus-Vorwurf unter den Betroffenen immer lauter: Wären mehr Weiße von der Katastrophe betroffen gewesen, hätten die Verantwortlichen schnell und effektiv gehandelt. Als Beleg für diesen Verdacht wurde auch der Umstand gesehen, dass führende Mitglieder der US-Regierung die Katastrophe erst nach Tagen ernsthaft zur Kenntnis nahmen: Präsident George W. Bush beendete erst am 3. Tag nach Beginn der Katastrophe zögernd seinen Urlaub und wirkte auch anschließend unentschlossen und desorientiert. Erst nach 5 Tagen flog er in das Krisengebiet. Vizepräsident Cheney erholte sich in Wyoming und trat auch danach tagelang nicht in Erscheinung, ebenso Außenministerin Condolezza Rice, die noch am 31.8. beim Shopping und im Theater in New York gesichtet wurde, obwohl sie aus Alabama stammt, einem der betroffenen US-Bundesstaaten an der Golfküste.
Der schwarze Bürgerrechtler Jesse Jackson erinnerte an Sklaverei im 19. und Rassendiskriminierung von Schwarzen im 20. Jahrhundert. "Eine Hinterlassenschaft, die bis heute fortlebt", so prangerte er den späten Einsatz der Hilfskräfte an.
Manche Kommentatoren erinnerten an die Überschwemmungen von 1927, als die Wohngebiete von Schwarzen vorsätzlich geflutet wurden, um den Wasserdruck auf die Deiche zu senken.
  

Armut
soziale Ungleichheit

ANALYSE: Schwarz ist die Farbe des Elends
[FR, 5.9.05]

Wie auch bei Katastrophen in anderen Regionen der Erde waren hauptsächlich Arme betroffen. Etwa 1/4 der Bevölkerung New Orleans (zu 70% Schwarze), lebte in Armut, meist von der monatlichen Fürsorge. Etwa 100000 Einwohner besaßen kein eigenes Auto und waren bei der angeordneten Evakuierung auf ein öffentliches Notfall-Transportsystem angewiesen, das zuvor nie erprobt wurde und dann auch versagte. Vielen war zudem zum Monatsende das Geld knapp geworden, sodass sie sich die Evakuierung bzw. eine privat organisierte Abreise nicht leisten konnten oder wollten, ein Hauptgrund, warum so viele Menschen sich nicht rechtzeitig in Sicherheit brachten.
   

mangelnde private Vorsorge

Versagen der Behörden

Jordan Flaherty:
"Die große Wut. Die Notlage ist entstanden aus Rassismus, Nachlässigkeit und Inkompetenz"
[ZEIT 37/8.9.05]

Insgesamt scheint der aufziehende Hurrikan "Katrina" von den Verantwortlichen auf allen Ebenen wie auch von der Bevölkerung nicht wirklich ernst genommen bzw. in seinen katastrophalen Folgen weit unterschätzt worden zu sein. Die Rückstufung von "Katrina" von Kategorie 5 auf 3 mag dazu beigetragen haben. Ein Großteil der Bevölkerung traf keine oder nur unzureichende Katastrophenvorsorge (rechtzeitiges Verlassen des Krisengebietes bzw. Anlegen von ausreichenden Vorräten). Aber auch die Behörden agierten zu spät: so wurde erst 24 Stunden vor Eintreffen von "Katrina" in New Orleans die Evakuierung angeordnet, obwohl der Katastrophenplan eine Frist von 48 Stunden vorschreibt. Wertvolle Zeit verstrich ungenutzt, auch in den verbleibenden 24 Stunden wurde die Evakuierung nur nachlässig betrieben, z.B. blieb die gesamte Flotte der Schulbusse ungenutzt und versank anschließend in den Fluten.
Auch die betroffenen Bundesstaaten reagierten verhängnisvoll verzögert. So forderte z.B. die Gouverneurin von Louisiana, Kathleen Blanco, erst am 31.8. Hilfe der Zentralregierung an und erklärte erst am 3.9. den Katastrophenfall.
Wie mit einfachen rechtzeitig eingeleiteten Maßnahmen die Schäden hätten begrenzt werden können, zeigte die effiziente Selbsthilfe der US-Ölwirtschaft [ZEIT 37/05].
  

Vorrang der Terrorbekämpfung


Oberster Krisenmanager in der Krise
[taz, 6.9.05]

Viele Kommentatoren sehen eine Hauptursache für die mangelnde Vorbereitung auf die angekündigte Katastrophe im falsch ausgerichteten Katastrophenschutz der USA. Nach den Terroranschlägen vom 11.9.2001 wurde der Katastrophenschutz stark auf den "War on Terrorism" [Wiki] ausgerichtet. Die Mittel für den vorbeugenden Schutz gegen Naturkatastrophen wurden um 1/3 gekürzt und zugleich die Organisation FEMA (Katastrophenhilfswerk) dem neugegründeten Superministerium für "Heimatschutz" unterstellt, das die Naturgefahren allenfalls nachrangig behandelte und sich bei der durch "Katrina" ausgelösten Katastrophe als unvorbereitet und ineffektiv erwies. Der Leiter des Heimatschutzministeriums, Michael Chertoff, wird inzwischen zunehmend kritisiert.

Begünstigung von Gefolgsleuten

 

Bei der Besetzung der Leitungsstelle der FEMA orientierte sich George W. Bush nicht an Organisations- und Fachkompetenz: er benannte seinen politischen Gefolgsmann Michael D. Brown, zuvor Leiter eines Pferdezuchtverbandes, eine eklatante Fehlbesetzung, wie schon vor der Katastrophe vielfach kritisiert wurde und sich dann in der Krisenbewältigung verhängnisvoll bestätigte. Er wurde deshalb am 9.9.05 (als "Bauernopfer") von der Leitung des Katastrophenschutzes entbunden.
  
falsche Prioritäten in der Mittelverteilung Auch die Verteilung der schon gekürzten Mittel für Katastrophenschutz wurde kaum am Gefahrens- und Schadenspotenzial drohender Katastrophen ausgerichtet sondern mehr am Bush-Prinzip "Freunde belohnen, Feinde bestrafen", wie Kritiker anprangern.
  
Irakkrieg Dass die Mittel zur Vorbeugung und Bewältigung von Naturkatastrophen so stark gekürzt wurden, ist auch Folge des andauernden und kostspieligen Irakkriegs, der außerdem Personal (Nationalgarde, Soldaten), Material und Geräte (u.a. Transporter, Räumgerät, Flugzeuge) bindet, die bei der Katastrophenbewältigung an der Golfküste in den USA fehlten.
  
 
Bilanz der Hurrikan-Katastrophe


Opfer, Schäden

siehe auch:
Bilanz nach 100 Tagen und nach 1/2 Jahr,


Nach derzeitigem Stand (16.09.05) wird die Zahl der Toten auf etwa 1200 und die Zahl der aus ihrer Heimat Vertriebenen auf über 1 Million geschätzt. Noch immer kampieren Hunderttausende in Notunterkünften, etwa 400000 haben ihren Arbeitsplatz verloren, viele auf Dauer. Die gesamten unmittelbaren Schäden belaufen sich auf etwa 125 Mrd. US-Dollar. Nach einem Treffen mit George W. Bush am 8.9.05 schätzte der Führer der demokratischen Minderheit im Senat, Reid, die Gesamtkosten für Opferhilfe und Schadensbeseitigung sogar auf bis zu 150 Mrd. Dollar. Werden Wachstumseinbußen sowie Folgeschäden in Landwirtschaft und Umwelt sowie bei Menschen mit einbezogen, schätzt Claudia Kemfert (DIW) die Gesamtschäden auf 600 Mrd.Dollar, knapp 5 % des Bruttosozialprodukts der USA.
Damit ist "Katrina" nicht nur der mit Abstand folgenschwerste Hurrikan aller Zeiten, sondern übertrifft bei den materiellen Schäden die Tsunami-Katastrophe ab dem 26.12.2004 im Indischen Ozean (Schäden: ca. 10 Mrd. US-$) um ein Mehrfaches und auch die bisher schwerste Naturkatastrophe (Erdbeben in Kobe, Japan, am 17.1.1995: 6430 Tote, 100 Mrd. US-$ Schäden).
  

Energieversorgung

Erdölförderung pro Tag:
weltweit 82 Mio Barrel,
davon 1/4 für die USA

Hintergrund:
"Träumt weiter. Hurrikan Katrina und die Spekulanten treiben den Ölpreis in die Höhe. Ein vorübergehendes Problem? Mitnichten, sagen Experten "
[ZEIT 37/8.9.05]

Nach derzeitigem Stand (10.09.05) scheinen einige Bohrinseln und -türme im Golf von Mexiko und ein Teil der Raffinerien an der Südküste durch "Katrina" zerstört oder stark beschädigt worden zu sein. Mehr als die Hälfte des US-Ölimports wird über Terminals an der US-Golfküste abgewickelt, etwa 50 % der gesamten Raffineriekapazitäten befinden sich dort. Durch die Zerstörungen fehlt in den USA etwa 1/4 des täglichen Erdölbedarfs und ca. 1/10 des Treibstoffs. Um den plötzlichen Öl- und Spritmangel zu kompensieren, kauften die Energiekonzerne am Weltmarkt, besonders am Rotterdamer Spotmarkt, Erdöl und Treibstoff ein, was den Erdöl- und Treibstoffpreis auch in Deutschland in kurzer Zeit auf neue Höchststände trieb.
Um Versorgungsengpässen bzw. Preisspekulationen an den Terminbörsen vorzubeugen, gab die Internationale Energieagentur (IEA) auf Wunsch der USA für einen Zeitraum von 30 Tagen täglich 2 Millionen Barrel aus den nationalen strategischen Erdölreserven der 26 IEA-Mitgliedsstaaten frei. Diese Maßnahme beruhigte zwar ein wenig die Energiemärkte [WELT,4.9.05], wurde aber von Fachleuten kritisiert: sie halten den leichten Rückgang der Preise nur für kurzfristig und mahnen, dass die strategischen Erdölreserven nur bei einem tatsächlichen Energiemangel eingesetzt werden sollten. Der IAE-Chef, Claude Mandil, befürchtete [WELT, 3.9.05T] sogar eine weltweite Energiekrise nach "Katrina" und mahnte die Industrieländer, mehr in Forschung und Entwicklung alternativer Energien zu investieren.
  

Umweltschäden

Brühe à la Louisiana
[taz, 6.9.05]


Operation Trockenlegung.
US-Biologen prüfen Flutschäden nach Katrina

[DLF, 13.9.05]

Ölverseuchung nach Hurrikan Katrina schlimmer als befürchtet
[GPM, 16.9.05]

  

Experten warnen vor dem "toxic stew", einem giftigen Gemisch aus Benzin, Chemikalien und menschlichen Abfällen, angereichert mit Bakterien, die mit hoher Wahrscheinlich zum Ausbruch von Seuchen führen können. Inzwischen wurde deshalb die vollständige Zwangsevakuierung New Orleans' angeordnet: "Wer trotzdem bleibt, wird sterben", warnten die Behörden eindringlich.
Obwohl eine von Menschen entleerte Stadt das einstweilen beste "Rückhaltebecken" für die Giftbrühe böte, haben die Behörden beschlossen, das verseuchte Wasser in den Mississippi und den Lake Pontchartrain abzupumpen und damit großflächig zu verteilen. Umweltexperten halten dies für e
ine eklatante Fehlentscheidung mit weitreichenden Folgeschäden in der Zukunft.
  
// Dieses Thema wird im Rahmen der laufenden Aktualisierung weiter ausgearbeitet.
  

ökologische Schäden
Fischereiindustrie

Die Austern ersticken im Schlamm. "Katrina" hat in den US-amerikanischen Südstaaten die Fischereibranche lahm gelegt / Negative Auswirkungen auf den Tourismus
[FR, 20.9.05]

Aufgrund eines Berichtes vom 19.9.05, erstellt von Vince Guillory (Meeresbiologe, Louisiana Department of Wildlife and Fisheries (LDWF)), der zuvor per Flugzeug die Fischerdörfer der Südküste inspiziert hatte, erklärte Handelsminister Carlos Gutierrez die Fischereiindustrie an der Golf-Küste für vollständig zerstört. Damit ist auch der Tourismus, der nach der Ölindustrie wichtigste Sektor, katastrophal betroffen, denn viele Touristen kamen wegen der berühmten Fischrestaurants mit ihren begehrten Regionalgerichten aus lokalen Meeresfrüchten. Etwa 35 % der Austern und 46 % der Krabben Nordamerikas stammen aus der ökologisch sehr sensiblen Sumpf- und Marschlandschaft rund um New Orleans, die nun durch den Hurrikan "Katrina" geflutet, verwüstet und zudem ökologisch schwer geschädigt wurde. Die Austern wurden durch dicke Schlickschichten und die Krabben durch den zu geringen Sauerstoffgehalt der Gewässer erstickt. Damit ist der Meeresfrüchtebranche am Golf bis auf Weiteres die Existenzgrundlage entzogen.
  
Schadensbewertung
durch
Prof. Dr. Claudia Kemfert,
Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
in Berlin
"In den USA werden durch den Hurrikan "Katrina" Wachstumseinbußen in Höhe von 0,2 bis 0,4 % befürchtet. Rechnet man die Schäden an Infrastruktur, Landwirtschaft, Mensch und Umwelt hinein, werden die Schäden um das 3-fache höher sein, also 600 Mrd. US-Dollar. Das macht knapp 5 % des Bruttosozialprodukts der USA aus. Es ist billiger, Vorsorge zu treffen, als zukünftig immer mehr klimabedingte Schäden zu begleichen. Daher müssen wir verstärkt auf den Ausbau Erneuerbarer Energien setzen. Nur so können wir dem Klimawandel entgegenwirken."
[zitiert aus: IEE-Presseinformation vom 8.9.05
 
 
Bezug zur
Agenda 21
// dieses Thema wird noch bearbeitet
 
Hurrikane: Basiswissen, Daten, Statistiken

 


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Klimaerwärmung vs. Hurrikanzyklen

 


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TV-Tipp
So., 15.10.06:
16.25 - 16.55 Uhr,
WDR Fernsehen
Wdh. 17.10., 11:45

Rückkehr unerwünscht? Schwarze in New Orleans
Der Film geht den Vorwürfen nach, ob hinter dem schleppenden und unorganisierten Wiederaufbau von New Orleans Methode steckt: Sollen die Armen und Schwarzen - was in den meisten Fällen identisch ist - ausgesperrt werden?
..mehr [Lernzeit]  
   
TV-Tipp
Montag, 28.08.06,
20:15 - 21:00, phoenix, Wdh.  29.8.: 7:30.
Katrina - Die ganze Macht eines Hurrikans
Anlässlich des Jahrestages von Hurrikan "Katrina" zeigt PHOENIX als deutsche Erstausstrahlung eine bewegende Dokumentation über den zerstörerischsten Wirbelsturm in der US-Geschichte: mehr als 1300 Tote, eine Schneise der Verwüstung durch 5 Bundesstaaten am Golf von Mexiko, New Orleans fast vollständig überflutet und zerstört. ..mehr  [phoenix]

   
Bilanz
nach 1/2 Jahr
Die Einwohnerzahl ist von ursprünglich rund 460.000 auf 134.000 gesunken, die Anzahl der Arbeitskräfte schrumpfte um 1/3, ca. 20.000 von 81.000 Kleinbetriebe arbeiten wieder, in 18 von 117 Schulen findet wieder Unterricht statt, 800 von 4000 Restaurants sind wieder geöffnet.  [taz, 28.2.06]
    

Bilanz
nach 100 Tagen

Eine Bilanz der New York Times nach hundert Tage zeigt, dass die Folgen der Katastrophe in der einstigen Metropole New Orleans noch lange nicht bewältigt sind: Über 100000 Häuser und Geschäfte können nicht genutzt werden, nur 75.000 von ursprünglich 500.000 Menschen sind nach New Orleans zurückgekehrt; 5 Millionen Tonnen Schutt müssen geräumt werden; nur in 1 von 116 öffentlichen Schulen findet wieder Unterricht statt; nur 10 % der städtischen Busse sind in Betrieb.
mehr.. [FR, 17.12.05, 14 Tage online]
 
Presse-/
Online-Medien
Datenbank
Der Presse-/Medienspiegel (Tages-, Wochenzeitungen, Monatszeitschriften und Online-Medien sowie Infos aus Newslettern) bietet vielfältige aktuelle und Hintergrund-Informationen.
Alle Datenbank-Einträge zum  Hurrikan "Katrina"
Jahrgang:  2005   2006     
 
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Lexikon:  Hurrikane  
Spezials: Naturkatastrophen   Hochwasser  Hochwasser 2005   Hochwasser 2002  
   

zum Seitenanfang Weblinks

   

Lexikonseite zu Wikipedia

Achtung:
Als "freie" Enzyklopädie bietet Wikipedia keine Gewähr für jederzeitige Korrektheit aller Inhalte

Die freie Enzylopädie Wikipedia bietet einige ergiebige Beiträge im Kontext der aktuellen Hurrikan-Katastrophe im Süden der USA. Besonders der erste Beitrag geht ausführlich und detailliert auf den Hurrikan "Katrina" ein. Die weiteren Beiträge bieten Hintergrund-Informationen

  1. Hurrikan "Katrina"
  2. Hurrikan
  3. Tropischer Wirbelsturm
aktuelle Nachrichten
Videosequenzen
Audiobeiträge
Spezial-Websites
Archive
Die TV- und Radiosender haben in zahlreichen Sendungen über die Katastrophe durch den Hurrikan "Katrina" berichtet. Neben den laufenden Nachrichten wurden zusätzliche Spezialsendungen (z.B. ARD-Blickpunkt nach der Tagesschau bzw. Heute-Spezial im ZDF) eingeschoben. Diese Sendungen bzw. deren Inhalte sind z.T. auch ins Internet gestellt worden: Videosequenzen, Audiobeiträge und andere multimediale Angebote zu aktuellen wie vergangenen Ereignissen können über die Homepage und Archive online abgerufen werden.
Wir stellen im folgenden eine Auswahl vor:
  

www.tagesschau.de

Dossier: Chaos und Zerstörung nach dem Hurrikan "Katrina"
Angebot: Nachrichten/ Videosequenzen, aktuelle und Hintergrund-Infos;
reichhaltige Bildstrecken;
  

www.heute.t-online.de/
ZDFheute

Thema: Hurrikan "Katrina"
Angebot: aktuelle Berichterstattung; Hintergrund; zahlreiche Bildstrecken;
Mediathek (Videosequenzen)
Für den Unterricht besonders interessant:
- Bildserie: Wie New Orleans überflutet wurde
- Bildserie: Erschütternde Bilder der Katastrophe
- Klimaexperte Mojib Latif: "Extreme Wetterereignisse nehmen zu"
 
Nachrichtensender NTV
www.n-tv.de
Der Nachrichtensender NTV hat eine Extra-Site zur Hurrikan-Katastrophe zusammengestellt mit zahlreichen aktuellen und Hintergrund-Infos. Neben Lageberichten aus den betroffenen Orten und der Region am Golf von Mexiko stellt der Sender umfangreiches Bildmaterial bereit, das einen anschaulichen Eindruck von den verheerenden Folgen des Hurrikans "Katrina" vermittelt.
Für den Unterricht besonders interessant:
 - Marode Deiche und Dämme: Vorhersehbare Katastrophe
 - Katastrophe war "Weckruf": Worldwatch schlägt Alarm 
 - Energieagentur warnt: Weltweite Energiekrise möglich
 - "Verbessert den Küstenschutz": Tipps eines Niederländers
  
  // weitere Weblinks werden im Zuge der laufenden Aktualisierung ergänzt.
   
Websites von Printmedien (Tageszeitungen, Wochenzeitschriften, Magazine)
 
Die Printmedien haben die Hurrikankatastrophe mit aktuellen und Hintergrund-Berichten sowie Bildmaterial und Infografiken begleitet, die auch z.T. in die Online-Ausgaben eingestellt wurden und dort - je nach Website - einige Tage bis zu Monaten kostenlos abgerufen werden können.
Eine Auswahl stellen wir im folgenden vor:
  

FAZ-Dossier: Hurrikan "Katrina"

FAZ.NET
   www.FAZ.NET

FAZ.NET-Dossier: Hurrikan "Katrina"
FAZ.NET
, Online-Ausgabe der FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung), hat ein umfangreiches Dossier zum Hurrikan "Katrina" und seinen katastrophalen Folgen zusammengestellt mit vielfältigen aktuellen wie Hintergrund-Informationen und Bilderserien, die einen anschaulichen Eindruck der Katastrophe vermitteln.
Für den Unterricht besonders interessant sind die Infografiken:
1. New Orleans: Stadtplan, Lageübersicht
2. New Orleans: Querschnitt durch die Stadt
3. Zugbahn von Hurrikan "Katrina"
  

Frankfurter Rundschau Online
www.fr-aktuell.de
Topthema: die Hurrikan-Katastrophe
Die Frankfurter Rundschau (FR) berichtete laufend über die Hurrikankatastrophe. Die Artikel und zahlreiche eingebettete Bilder und Infografiken sind in der Extrasite "Die Hurrikan-Katastrophe" zusammengestellt.
  

www.spiegel.de
Spezial: Südstaaten unter Wasser. "Katrina" und die Folgen
Aktuelle und Hintergrund-Infos; Bildstrecken; Videosequenzen;
Für den Unterricht besonders interessant u.a.:
- interaktive Karte: der Weg des Hurrikans "Katrina"
- interaktive Karte: die Schäden des Hurrikans "Katrina"
  


www.zeit.de

Infografik: Wie Wirbelstürme entstehen/ Großansicht  in: DIE ZEIT 36/ 1.9.2005
Großansicht [ZEIT 36/05]

Infografik
"eine Stadt läuft voll"
ZEIT Nr.36/ 1.9.05, S.32

(bisher nur in der Printausgabe)

Die Wochenzeitschrift bietet in der Ausgabe Nr.36/ 1.9.05 den Artikel "Amerikas Sintflut" an, von dem aus zahlreiche weitere aktuelle und Hintergrund-Beiträge online abgerufen werden können.
Der für den Unterricht besonders interessant sind u.a.:
 - "Kein Klimasignal: Die diesjährige Hurrikan-Saison über dem Atlantik ist
    besonders aktiv. Das ist aber normal
" / Kommentar von Gero von Randow
 - Infografik: Wie ein Hurrikan entsteht
 - Infografik: Eine Stadt läuft voll
 
  // weitere Weblinks werden im Zuge der laufenden Aktualisierung ergänzt.
   
zum SeitenanfangUnterricht: Materialien, Medien
   

Artikel: "Wenn New Orleans versinkt" , pdf-Download bei: Spektrum der Wissenschaft, August 2005
"Wenn New Orleans versinkt"
[ pdf, 431 KB, 8 Seiten, bei:
Spektrum der Wissenschaft"]
Hurrikun-Entstehung: Infografiken in "Spektrum der Wissenschaft", August 2005
"Hurrikan an der Leine"
(pdf, 602 KB, 10 S., bei:
Spektrum der Wissenschaft")

Die oben eingestellten Informationen und Materialien können als "Rohstoff" für den Unterricht genutzt werden.
Hervorragend ist z.B. der Beitrag "Wenn New Orleans versinkt" (pdf, 431 KB, 8 S., bei: Spektrum der Wissenschaft") geeignet, auf den schon oben verwiesen wurde: Wenige Wochen vor der tatsächlichen Katastrophe stellt er deren Verlauf ausführlich, in verständlicher Sprache und sehr gut bebildert dar, ebenso die menschgemachten Ursachen, die den Verlauf der Katastrophe samt ihren Folgen beträchtlich verstärkt haben (z.B.: Damm- und Kanalbau, Trockenlegung von Feuchtgebieten, Nichtstun gegen die Erosion von Marschen und vorgelagerten Inseln).
 
Der Artikel "Hurrikan an der Leine" (pdf, 602 KB, 10 S., bei: Spektrum der Wissenschaft") enthält Infografiken mit erläuternden Texten zur Entstehung eines Hurrikans, die auch gut für den Unterricht geeignet sind. Im Artikel wird insgesamt die Frage erörtert, ob Hurrikane durch technische Maßnahmen (Impfung) abgeschwächt oder in ihrer Zugbahn beeinflusst werden können.
 
Anschauliche Satellitenbilder von "Katrina" und vielfältige Hintergrund-Infos, auch übergreifend zu Hurrikanen, bietet die Extraseite zu "Katrina" der insgesamt sehr ergiebigen Website naturgewalten.de von Thomas Sävert (Meteorologe, Geophysiker).
 
Speziell für den Unterricht aufbereitete Materialien, die im nennenswerten Umfang den Hurrikan "Katrina" behandeln, gibt es aufgrund der Aktualität bisher noch nicht. Nach Erscheinen werden sie hier eingestellt.
 
Einstweilen können auch die Infos, Links und Materialien weiterhelfen, die in einer Extraseite zum Thema "Hurrikan" bei ZUM-Wiki laufend gesammelt werden.   
  
Für Kinder in der Grundschule eignet sich zur Einführung in das Thema "Hurrikan" im Zusammenhang mit den aktuellen Hurrikanen "Katrina" und "Rita" eine Infoseite der Kindersendung "Lilipuz" (WDR5-Rundfunk). Dort wird in einfacher Sprache erklärt, wie Hurrikane entstehen und die Frage beantwortet, ob es zur Zeit besonders viele Hurrikane gibt und wie sich die Hurrikan-Zahl in Zukunft entwickeln könnte.
  
  Als Hintergrund für die aktuelle Hurrikan-Katastrophe kann auf Materialien zurückgegriffen werden zu Wirbelstürmen, die zum Standard-Repertoire z.B. des Erdkunde-Unterrichts zählen.

Im folgenden stellen wir 4 Seiten aus Bildbänden des Gerstenberg-Verlags vor, die Basiswissen über Wirbelstürme und Hurrikane anschaulich vermitteln.
Die Bildbände sind oft in der Schul- bzw. Stadtbibliothek vorhanden.

Wirbelstürme
Entstehung
Windstärken
nach Beaufort-Skala


Das visuelle Lexikon
der Umwelt
,
Gerstenberg-Verlag
S. 54/55

Infos, Inhaltsverzeichnis,
6 Beispielseiten
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Tropische
Wirbelstürme


Das Wetter,
Gerstenberg-Verlag
S. 44/45

Infos, Inhaltsverzeichnis,
8 Beispielseiten
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CD-ROM


skreenshot Wetter-CD
Das Wetter
Neben vielen anderen Wetter-Themen behandelt die CD-ROM "Das Wetter" von Navigo (USM- Digital Media) das Phänomen tropischer Wirbelstürme.
Zur Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit kann die Lern-CD-ROM zum Selbstlernen herangezogen werden. Das Thema Wirbelstürme wird im Kapitel "Phänomen Wetter" mit Texten, Filmsequenzen, Animationen und Sprachausgabe behandelt. Der Inhalt ist zwar schon etwas betagt (1997) und greift den Hurrikan Andrew als Beispiel auf; die Informationen zur Entstehung von Wirbelstürmen sind aber anschaulich dargestellt.
Neben tropischen Wirbelstürmen werden Tornados, Gewitter und Schneestürme erklärt.
Das Programms ist einfach und selbsterklärend. Schüler werden heute kaum noch Schwierigkeiten im selbständigen Umgang mit dem Programm haben.
Informationen mit Screenshots der Themenseiten sowie Angaben zum aktuellen Preis und zur Bestellung des Programms finden Sie auf der Seite von Navigo.
Systemvoraussetzungen:
Win95, Win98, WinME, NT 4.0, Windows 2000, Windows XP
CPU: Athlon/Pentium, 75 MHz; RAM: 16 MB; Grafik: 640 x 480, 256 Farben
MAC OS
CPU: Power PC; RAM: 16 MB; Grafik: 640 x 480, 256 Farben
  
   

Stand: 27.08.06/zgh =>  Hurrikane   Naturkatastrophen
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