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  Hurrikane / Taifune / Zyklone Lexikon

    Hintergrund: Basiswissen, Daten/ Statistiken     Klimaerwärmung/ Hurrikanzyklen  
Aktuelles/ Archiv   Hurrikansaison 2005   Weblinks       Unterrichtsmaterialien

Hintergrund Basiswissen, Daten, Statistiken


Begriffsklärung

"Hurrikan"

"Taifun"

"Zyklon"
 


Wirbelstürme
[Wiki] in den Tropen werden je nach Region unterschiedlich benannt, z.B.:
- "Hurrikan": Atlantik, Karibik, östlicher Pazifik
- "Taifun": westlicher Pazifik, z.B. China, Japan
- "Zyklon": Australien, Indischer Ozean (besonders: Golf von Bengalen),
                 afrikanischen Ostküste (Mauritius,
La Réunion, Madagaskar )
   
Der Begriff "Hurrikan" stammt ursprünglich aus einer Indianersprache und bezeichnet einen starken Wirbelsturm ab Windstärke 12 ("Orkan": höchste Stufe auf der Beaufort-Skala [Wiki] zur Klassifizierung von Windstärken [Wiki]), also ab einer Windgeschwindigkeit von über 118 km/h.
  

Infografik: Wie Wirbelstürme entstehen/ Großansicht  in: DIE ZEIT 36/ 1.9.2005
Großansicht [ZEIT 36/05]


Hurrikun-Entstehung: Infografiken in "Spektrum der Wissenschaft", August 2005

"Hurrikan an der Leine"
(pdf, 602 KB, 10 S., bei:
Spektrum der Wissenschaft")


Infografik: Wie Wirbelstürme entstehen
Die Infografik erklärt in 4 Schritten (links abgebildet nur der 4.Schritt), wie Wirbelstürme über dem Meer entstehen: Ist das Meerwasser hinreichend warm (über 26 ° C), steigt genügend Wasserdampf auf, um den Prozess der Hurrikanbildung in Gang zu bringen. Als der Hurrikan "Katrina" über den Golf von Mexiko zog, betrug dort die Temperatur des Meerwassers etwa 30 ° C.
Die Erdrotation erzeugt die sog. Corioliskraft
, die die aufsteigende feuchte Luft in eine Spiralbewegung versetzt, die im Zentrum ein starkes Tiefdruckgebiet erzeugt, in das von außen neue feuchte Luft nachströmt, wodurch die Drehbewegung immer stärker wird.
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel "Treibhausgas wird tiefgestapelt" [ZEIT 36/1.9.05]. Der erläuternde Text zur Infografik ist derzeit nur in der Printausgabe der ZEIT (S.33) enthalten.

Eine noch detaillierte Darstellung bietet der Artikel "Hurrikan an der Leine" (pdf, 602 KB, 10 S., bei: Spektrum der Wissenschaft"). Er enthält 3 Infografiken mit erläuternden Texten zur Entstehung eines Hurrikans, die auch gut für den Unterricht geeignet sind.
Weiter Infos: => Unterricht

  
Spezial: Naturkatastrophen, bei : Stern.de Im Spezial "Naturkatastrophen - Geißeln der Menschheit" bietet stern.de in der Rubrik "Wirbelstürme" eine animierte Bilderfolge zur Entstehung eines Hurrikans.  
   
Hurrikane sind riesige Wirbel mit einer Ausdehnung bis zu etwa 1000 km. Der gesamte Wirbel bewegt sich oft nur mit geringer Geschwindigkeit (um die 20 km/h) auf seiner Zugbahn weiter, im Zentrum ("Auge") ist die Windgeschwindigkeit demnach gering (Drehen auf der Stelle, langsame Weiterbewegung auf der Zugbahn), außerhalb des Zentrums dagegen kann sie mehr als 250 km/h (Kategorie 5: höchste Stufe) betragen. Beim Hurrikan "Katrina" wurden Windgeschwindigkeiten über 300 km/h und bei "Wilma", dem stärksten Hurrikan seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1851, Spitzenböen bis zu 340 km/h gemessen.
Die folgenden Hurrikan-Kategorien beziehen sich auf Windgeschwindigkeiten, die im sich drehenden Wirbel außerhalb des Zentrums gemessen werden:
Hurrikan-
Kategorien:
Kategorie 1: 119 - 153 km/h  (Windstärke 12 nach Beaufort-Skala [Wiki] )
Kategorie 2: 154 - 177 km/h
Kategorie 3: 178 - 209 km/h
Kategorie 4: 210 - 249 km/h
Kategorie 5: mehr als 250 km/h
  
Vor "Katrina" erreichten bisher nur 3 Hurrikane die höchste Kategorie 5:
  "Andrew" 1992/ Florida, 43 Tote,
  "Camille"
1969 Mississippi, 256 Tote,
  "Ohne Namen", 1935, Florida, 600 Tote.


Hurrikan "Rita", der kurz nach "Katrina" auf nahezu gleicher Bahn über den Golf von Mexiko zur Südküste der USA zog, erreichte ebenfalls die höchste Kategorie 5, ebenso "Wilma" ab dem 19.10.05
   
Namensliste 2005
Nr. Name Hurrikan
Index/Kat.
1 Arlene - / -   
2 Bret - / -   
3 Cindy - / -   
4 Dennis 1./ 4 
5 Emily 2./ 4 
6 Franklin - / -   
7 Gert - / -   
8 Harvey - / -   
9 Irene 3. / 2 
10 Jose - / -  
11 Katrina 4. / 5
12 Lee - / -  
13 Maria 5. / 2 
14 Nate 6. / - 
15 Ophelia 7. / -
16 Philippe 8. /  -
17 Rita 9. / 5
18 Stan 10. / -
19 Tammy - / -   
20 Vince 11. / -
21 Wilma 12, / 5 
22 Alpha - / -     
23 Beta 13. / 3    
24 Gamma  - / -   
25 Delta - / -    
26 Epsilon 14. / 1    
Seit 1953 werden Sturmtiefs, so auch Hurrikane, mit Vornamen bezeichnet, zunächst mit nur weiblichen, ab 1979 im Atlantik nach Protesten der Frauenbewegung abwechselnd auch mit männlichen. Ab Windstärke 8 (Beaufort-Skala) bekommen Tropenstürme einen Namen, der von der "World Meteorological Organziation (WMO)" nach Regionen getrennt vergeben wird: Atlantic; Eastern North Pacific; Central North Pacific; Western North Pacific; Western Australian Region; Northern Australian Region; Eastern Australian Region; Fiji Region ; Papua New Guinea Region; Philippine Region; Southwest Indian Ocean.
Die Atlantik-Liste bietet für das aktuelle Jahr 2005 (linke Spalte) und für 5 weitere Jahre jeweils 21 Namen in alphabetischer Reihenfolge. Nach Ablauf des Jahres 2005 werden die Namen aus 2005 wieder für das Jahr 2011 verwendet und dann im 6-Jahres-Zyklus so weiter.
Reichen die 21 Namen in einem Jahr nicht aus, folgen hilfsweise die Buchstaben des griechischen Alphabets: "Alpha", "Beta", "Gamma", "Delta", "Epsilon" usw. Dies war erstmals in der Rekord-Hurrikansaison 2005 so: die Namensliste reichte bis zum 9.12.05 bis zum Namen "Epsilon".

Laut Liste für 2005 (linke Spalte) folgten auf "Katrina" (11. Tropensturm/ 4. Hurrikan) die Namen Lee, Maria, Nate, Ophelia, Philippe. Da es sich um Tropenstürme bzw. Hurrikane handelte, die vergleichsweise wenig Schaden anrichteten, wurden diese Namen in den Medien kaum bekannt. Nur Ophelia an der Ostküste der USA richtete einige Schäden an und fand kurzzeitige Erwähnung.
Ab dem 20.9.05 suchte dann der Hurrikan "Rita" (17. Tropensturm/ 9. Hurrikan) mit einer ähnlichen Zugbahn und Stärke wie "Katrina" (Kategorie 5) erneut die Südküste der USA heim. "Rita" war der 3. stärkste Hurrikan im Atlantik seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1851.
Hurrikan "Stan" (18. Tropensturm/ 10. Hurrikan) zog vom 1.- 5.10.05 von der Westkaribik über Mittelamerika und verursachte Starkregen mit Überschwemmungen, Erdrutschen und Schlammlavinen.
Hurrikan "Vince" (20. Tropensturm/ 11. Hurrikan) zog ab dem 8.10.05 als erster Hurrikan seit Beginn der Aufzeichnungen entgegen der normalen Westrichtung nach Nordost zur Iberischen Halbinsel und verursachte dort Starkregen und Überschwemmungen.
Hurrikan "Wilma" (21. Tropensturm, 12. Hurrikan) entstand um den 15.10.05 in der Karibik in der Nähe der Halbinsel Yukatan. Schnell entwickelte er sich zum stärksten je gemessenen Hurrikan der Kategorie 5 mit geschätzten Spitzenböen bis zu 340 km/h. Mit Windböen und meterhohen Flutwellen zerstörte er weite Regionen Yukatans.
Während "Wilma" am 23.10.05 von Yukatan nach Nordost weiterzog und danach auf den Süden Floridas traf, bildete sich im Atlantik bereits ein neuer Hurrikan. Erstmals seit Beginn der Hurrikan-Aufzeichnungen im Jahr 1851 reichten die offiziellen 21 Namen der Atlantikliste der WMO nicht aus. Nach den Regeln der Namensvergebung für Tropenstürme wurde deshalb als Name "Alpha" (1.Buchstabe des griechischen Alphabets) gewählt. Danach folgten noch die Tropenstürme "Beta" bis "Epsilon".
Die Hurrikansaison im Atlantik endete offiziell am 30.11.05. Mit Hurrikan "Epsilon" (29.11. - 8.12.05) reichte erstmals seit Beginn der Aufzeichnungen 1851 ein Hurrikan weit in den Dezember hinein. Auch beunruhigt die Fachwelt, dass "Epsilon" bei einer vergleichsweise niedrigen Wassertemperatur von etwa 24 °C entstand und sogar trotz absinkender Temperaturen (auf etwa 21 °C) über einige Tage Bestand hatte. Bisher hielten Hurrikanexperten mehr als 26 °C für erforderlich, damit überhaupt ein Hurrikan entstehen und andauern kann.

Mit jetzt 26 Tropenstürmen, darunter 14 Hurrikane, wurde das Allzeithoch aus dem Jahr 1933 (21 Tropenstürme) bzw. 1969 (12 Hurrikane) überboten. Noch nie gab es außerdem 3 Hurrikane der höchsten Kategorie 5 (Katrina, Rita, Wilma) im selben Jahr.
  

Infografik: Hurrikane / Großansicht 14 Tage lang im FR-ePaper-Angebot

Infografik: Hurrikane im Atlantik
Die Landkarte (oben) zeigt das typische Entstehungsgebiet der Hurrikane westlich der Kapverdischen Inseln sowie den Bereich möglicher Zugbahnen nach Westen im Großraum der Karibik/ Golf von Mexiko. Darunter werden die 5 Hurrikan-Stufen (Kategorien) über die Windgeschwindigkeit definiert. Zusätzlich wird notiert, welche Höhe Sturmflut-Wellen auf jeder Stufe erreichen können.
Unten wird die saisonale Verteilung der Hurrikane in den USA von 1900 bis 2000 veranschaulicht: Juni 11, Juli 18, Aug.42, Sep. 65, Okt. 25, Nov. 4.
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel "Im Schwitzkasten. Klimaforscher Kerry Emanuel zeigt, dass Hurrikane durch den Treibhauseffekt immer langlebiger und heftiger werden" [FR,13.9.05, S.27], 14 Tage lang online abrufbar im FR-ePaper-Angebot.

  

Hurrikan-Saison



Begriffe
Statistiken







Statistiken bis 2004

Rekordjahr 2005

Die sog. "Hurrikan-Saison" reicht im Atlantik vom 1.6. - 30.11. jeden Jahres. In diesem Zeitraum erwärmt die Sonneneinstrahlung die Oberflächentemperatur des Meerwassers über die 26° C- Schwelle, ab der Hurrikane entstehen können.

Langjährige statistische Durchschnittswerte:
10 Stürme erreichen eine Geschwindigkeit von mindestens 62 km/h (Windstärke 8 nach Beaufort-Skala), ab dann nennt man sie "Tropensturm" und gibt ihnen einen Namen, z.B. "Katrina". 6 der 10 Tropenstürme erreichen Windgeschwindigkeiten von mehr als 118 km/h (Windstärke 12 (Orkan): höchste Stufe der Beaufort-Skala) und werden ab dieser Geschwindigkeitsschwelle "Hurrikan" genannt (Kategorie 1), davon treffen 5 auf die Südküste der USA. Etwa 2 Hurrikane pro Saison erreichen Geschwindigkeiten ab 178 km/h (Kategorie ab 3 aufwärts), man spricht dann vom "großen Hurrikan" ("Major Hurricane").
Die Jahre mit den meisten Tropenstürmen: 1933: 21; 1995: 19.
Das Jahr mit den meisten Hurrikanen: 1969: 12.
Das Jahr mit den meisten großen Hurrikanen: 1950: 8.
Für das Jahr 2005 rechnete das National Hurricane Center (Maryland) mit 18 bis 21 Tropenstürmen, darunter 9-11 Hurrikane, davon 5-7 "große Hurrikane".
[Daten aus: FR,6.9.05]
Diese Vorausschätzungen wurden inzwischen bei weitem überboten:
   => Rekord-Hurrikansaison 2005

Saisonale Verteilung der Hurrikane in den USA von 1900 bis 2000:
    Juni 11, Juli 18, Aug.42, Sep. 65, Okt. 25, Nov. 4.
(siehe Infografik: Hurrikane im Atlantik)
   

Die folgenschwersten Hurrikane
ab dem Jahr 1900
ohne Jahr 2005
[ARD-Text, 29.8.05, S.158]

 

1. "Galveston" (Texas), 1900, Kategorie 4, mindestens 8000 Tote
2. "Lake Okeechobee" (Florida), 1928 Kategorie 4, mindestens 2500 Tote
3. "Ohne Namen" (Florida Keys), 1919 Kategorie 4, etwa 600 Tote
4. "Labor Day" (Florida Keys), 1935 Kategorie 5, 408 Tote
5. "Aufrey" (Louisiana), 1957 Kategorie 4, 390 Tote
6. "Grand Isle" (Louisiana), 1909 Kategorie 4, 350 Tote
7.  "Ohne Namen" (New Orleans), 1915 Kategorie 4, 275 Tote
8. "Camille" (Mississippi), 1969 Kategorie 5, 256 Tote
9. "Great Miami", Florida, 1926 Kategorie 4, 243 Tote
Jahr 2005: 1. "Katrina" (Golfküste USA): Kategorie 5: Tote: ~ 1000, Schäden: ~ 150 Mrd.$
2. "Rita" (Golfküste USA): Kategorie 5: Tote: ~ 10, Schäden: ~ 10. Mrd.$
3. "Wilma" ( Mexiko, Yukatan): Kategorie 5: Tote: ?, Schäden:
einige Mrd.$
    "Wilma" war der stärkste je gemessene Hurrikan.
   
Klimaerwärmung vs. Hurrikanzyklen


Zahl der Hurricanes nimmt zu. US-Forscher: Klimaerwärmung ist schuld    Von Volker Mrasek
[DLF, 16.9.05]
auch: Studiogespräch mit Volker Mrasek
[rm-Format, Leonardo]


Viele Klimaforscher sehen in den obigen Daten einen Anstieg der Häufigkeit und Intensität der Hurrikane und halten dafür den anthropogenen (menschgemachten) Treibhauseffekt für hauptverantwortlich.
Die physikalischen Prozesse, die zur Entstehung eines Hurrikans führen, zeigen, dass die Oberflächentemperatur des Meerwassers einer der wichtigsten Faktoren ist. Die Oberflächentemperatur hat sich jedoch bereits durch die Klimaerwärmung infolge des Treibhauseffekts im Durchschnitt um etwa 0,5 °C erhöht.
  
Hurrikane im Mittelmeer
Hurrikan-Experte erklärt das Entstehen der Wirbelstürme

[DLF, 29.8.05]

Ab einer Oberflächentemperatur von über 26 ° C verdunstet hinreichend viel Wasser, damit ein Hurrikan entstehen kann. Durch die globale Erwärmung kann sich der Anteil der Meeresflächen, die die Temperaturschwelle von 26 ° C überschreiten, vergrößern und damit auch die Häufigkeit von Hurrikanen. Experten (z.B.: Gerd Tetzlaff vom Institut für Meteorologie an der Universität Leipzig) halten es für möglich, dass in Zukunft Hurrikane sogar im Mittelmeer entstehen können.
  
"Im Schwitzkasten. Klimaforscher Kerry Emanuel (MIT) zeigt, dass Hurrikane durch den Treibhauseffekt immer langlebiger und heftiger werden"
[FR,13.9.05, S.27], 14 Tage lang online abrufbar im FR-ePaper-Angebot.
Die globale Erwärmung erhöht auch die Lufttemperatur über den Meeren. Je wärmer die Luft ist, um so mehr Feuchtigkeit kann sie aufnehmen, was die "innere Energie" und damit die Intensität von Hurrikanen steigert. Nach neuen Forschungsergebnissen des Atmosphärenforschers ("Sturmpapst") Kerry Emanuel (MIT) hat in den letzten 3 Dekaden zwar nicht die Häufigkeit jedoch die Lebensdauer und Zerstörungskraft tropischer Wirbelstürme drastisch zugenommen. Hauptursache dafür sei die Erhöhung der Oberflächentemperatur der Meere, so die Analyse Emanuels.
    
   

ausführlicher
Hintergrund- Bericht:
Globale Erwärmung gibt Hurrikans mehr Kraft
[TR-Aktuell, 16.9.05]

Die Analysen Emanuels bestätigt eine in der Zeitschrift Science (16.9.05) veröffentlichte Hurrikan-Studie einer Forschungsgruppe am Georgia Institute of Technology unter der Leitung von Paul Webster: Laut Studie erwärmte sich das Oberflächenwasser der Meere weltweit im Durchschnitt um 0,5 °C, parallel dazu stieg die durchschnittliche Zahl sehr starker Hurrikane (Kategorie 4 oder 5) pro Jahr von durchschnittlich 10 in den 70-er Jahren auf durchschnittlich 18 in der Dekade 1995-2004.

Hurricanes and Global Warming - Is There a Connection?
[www.realclimate.org]
Die Ergebnisse Kerrys und Websters werden untermauert von renommierten Klimaforschern wie Mojib Latif sowie Stefan Rahmstorf, Michael Mann, Gavin Schmidt und weiteren Klimaforschern (siehe: www.realclimate.org).
  
langjährige Zyklen Einige Klimaexperten verweisen außerdem auf langjährige Zyklen in der Hurrikanhäufigkeit. "Ich vermute, dass wir bereits jetzt einen deutlichen Einfluss der Erderwärmung bei den Hurrikanen haben. Aber noch ist das nicht der wichtigste Einflussfaktor. Es gibt da einen natürlichen Zyklus in der Atmosphäre: alle 25 Jahre kommt eine Phase mit intensiven Stürmen, und das dominiert die gegenwärtige Entwicklung." [Tom Mason, Uni. von Tampa, in: DLF, 31.7.05]
  
WDR5-Leonardo: Der Ansturm der Hurrikans Leonardo: Wissenschaftsmagazin im WDR5-RundfunkDer Ansturm der Hurrikane
Das Nationale Hurrikan-Zentrum des US-Wetterdienstes rechnet mit weiteren Stürmen noch in diesem Jahr. Bleibt der Hurrikan "Katrina" kein Einzelfall? Wohin geht der Trend in dieser Hurrikan-Saison?
Was ist die Ursache für die aktuelle Häufung von immer stärker werdenden Hurrikanen: Klimaerwärmung oder langjährige Zyklen?
Studiogespräch mit Volker Mrasek [rm-Format, 5:13; WDR5-Leonardo, 16.9.05]
  
Infografik: Schwere Hurrikane in den USA ab 1851/ Großansicht bei: derStandard.at
Großansicht [derStandard.at]
Infografik: Schwere Hurrikane in den USA ab 1851 (Kategorie 3-5)
Die Zickzack-Kurve zeigt, wie stark die Anzahl schwerer Hurrikane in den USA seit 1851 geschwankt hat: zwischen 1 (1860-70) und 10 (1940-50). Die letzten beiden Dekaden (1980-2000) lagen mit jeweils 5 etwas unter dem Durchschnitt.
Die Grafik ist eingebettet in die Webseite "George 'Hurricane' Bush" [derStandard.at], die Positionen und Meinungen zur Häufigkeitsverteilung der Hurrikane bereitstellt.
  
Gero von Randow:
"Mehr Killer-Stürme"
[ZEIT online, 38/2005]


In einer zusammenfassenden Bewertung der obigen Debatte über die Frage, ob die Klimaerwärmung Anzahl oder/und Stärke von Hurrikanen erhöht, gelangt Gero von Randow (Wissenschaftsjournalist, der schon öfter die Klimaerwärmung relativiert hat) zur Einschätzung: "Die Zahl extrem starker Hurrikans ist offenbar gestiegen. Doch einen Zusammenhang mit dem Erdklima sieht die Wetterkunde nicht", so der Untertitel seines Kommentars.
   
// Weitere Daten/Bewertungen werden im Rahmen der laufenden Aktualisierung hier eingestellt
 
  
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Presse-/ Medien
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TV-Tipp Hurrikans - Menschgemachte Katastrophen?
Di., 25.10.05: 21 - 21.45 Uhr, Q-21 - Wissen für morgen , WDR Fernsehen
Seit 150 Jahren werden Hurrikans im Atlantik erfasst und die Daten aufgezeichnet. Und seit 1995 nimmt ihre Zahl zu. Das aber, sagt Cambridge-Professor Kerry Emanuel, habe nichts mit dem Treibhauseffekt zu tun, sondern sei eine natürliche Schwankung des Klimazyklus im Atlantik.
http://www.lernzeit.de/sendung.phtml?detail=623499 
  
zum SeitenanfangHurrikansaison 2006
 
Die Hurrikansaison 2006 fiel entgegen aller Erwartung im Atlantik sehr schwach aus. Nach der offiziellen Vorhersage der NOAA waren 15 Wirbelstürme erwartet worden, darunter auch einige, die die USA erreichen sollten. Tatsächlich entwickelten sich nicht einmal 11 (langjähriger Durchschnitt) und alle drehten rechtzeitig auf dem Atlantik ab, ohne die üblichen Staaten um den Golf von Mexiko heimzusuchen. Ganz anders im Pazifik: Gleich mehrere Super-Taifune wüteten dort und verursachten in China, Südkorea und den Philippinen vermutlich weit über 1000 Todesopfer und enorme Sachschäden.
Den Grund für diese "verkehrte Wetterwelt" sehen Forscher inzwischen in einem außergewöhnlich früh schon im Juni einsetzenden El Niño, der das Pazifikwasser in den Tropen aufheizte und dadurch die Wirbelsturm-Entstehung begünstigte. El Niño beeinflusst jedoch auch das Wetter weiträumig bis in den Atlantik hinein und schwächte z.B. durch Verstärkung der Scherwinde in 7-8 km Höhe die Hurrikanbildung im Atlantik.
mehr... [dw-world 19.12.06]
 
zum SeitenanfangHurrikansaison 2005
 
Rekordsaison 2005
(Stand: 9.12.05):
Die Hurrikansaison 2005 überbot fast alle bisherigen Rekorde
seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1851:

bisheriger Rekord
Anzahl
Anzahl
Jahr
Tropenstürme
26
21
1933
Hurrikane
14
12
1969
große Hurrikane (Kategorie >2)
6
8
1950
Hurrikane der Kategorie 5
3
1
*
* seit Beginn der Aufzeichnungen 1851 bis 2004 gab es ingesamt
nur 3 Hurrikane der Kategorie 5: in den Jahren 1935, 1969, 1992
  
Tropenstürme/
Hurrikane

Im folgenden eine Übersicht zu den Tropenstürmen/ Hurrikanen im Jahr 2005
ab Hurrikan "Katrina" (chronologisch geordnet):

Zugbahn von "Epsilon"
Hurrikan "epsilon": Zugbahn, Großansicht bei: wunderground.de
Großansicht [wungerground]
Details bei:
www.naturgewalten.de

Hurrikan "Epsilon":  29.11. - 08.12.05, mitten auf dem Atlantik
26. Tropensturm, 14. Hurrikan, Kategorie: 1
Epsilon ist der erste Hurrikan, der bei Wassertemperaturen weit unter der bisher angenommen Schwelle von 26 °C entstand: Die Temperaturen lagen anfangs bei 24 °C später bei 21 °C. Noch nie zuvor gab es einen Hurrikan, der bis in den Dezember hinein bestand. Als Ende einer Hurrikansaison galt bisher immer der 30.November eines Jahres.
  
Zugbahn von "Delta"
Hurrikan "delta": Zugbahn, Großansicht bei: wunderground.de
Großansicht [wungerground]
Details bei:
www.naturgewalten.de

Tropensturm "Delta": 23.11. - 28.11.: südwestlich der Azoren, Kanaren
25. Tropensturm, fast Hurrikanstärke
Delta entstand mitten im Atlantik zwischen der Karibik und Westafrika und zog insgesamt nach Osten. Dabei streifte Delta die Kanaren und verursache dort Orkanböen und Starkregen.
  
Zugbahn von "Gamma"
Hurrikan "gamma": Zugbahn, Großansicht bei: wunderground.de
Großansicht [wungerground]
Details bei:
www.naturgewalten.de

Tropensturm "Gamma":  14.11. - 21.11.05, Karibik
24. Tropensturm
Gamma entstand in der Ostkaribik bei den Kleinen Antillen, zog nach Westen an der Küste Honduras vorbei, wo der Tropensturm Starkregen verursachte.
  
Zugbahn von "Beta"
Hurrikan "beta": Zugbahn, Großansicht bei: wunderground.de
Großansicht [wungerground]
Details bei:
www.naturgewalten.de

Hurrikan "Beta":  27.10. - 31.10.05, Karibik, Nicaragua
23. Tropensturm, 13. Hurrikan, maximale Kategorie: 3
Beta entstand nördlich von Panama, zog nach Norden, überquerte die Insel Providencia, drehte dann nach Südwest ab nach Nicaragua, wo er glücklicherweise auf eine dünnbesiedelte Region traf. Er verursachte Starkregen mit Bergrutschen und Überschwemmungen.


  
Zugbahn von "Alpha"
Hurrikan "alpa": Zugbahn, Großansicht bei: wunderground.de
Großansicht [wungerground]
Details bei:
www.naturgewalten.de

Tropensturm "Alpha":  ab dem 22.10.05, östliche Karibik
22. Tropensturm
Erstmals seit Beginn der Aufzeichnungen 1851 bekam ein Tropensturm den Namen "Alpha", weil die 21 Namen der offiziellen NOAA-Liste der Hurrikannamen für den Atlantik für eine Hurrikansaison nicht ausreichten.
"Alpha" entwickelte sich am 22.10. südlich von Puerto Rico zum 22. Tropensturm und zog nach Nordwest, wo er am 23.10. die Insel Hispañola überquerte, wo er Starkregen mit Überschwemmungen und Erdrutschen verursachte.
Vermutlich wird sich "Alpha" mit Hurrikan "Wilma" vereinigen.
  
Zugbahn von "Wilma"
Hurrikan "Wilma": Zugbahn, Großansicht bei: wunderground.de
Großansicht [wungerground]
Details bei:
www.naturgewalten.de
  


Hurrikan "Wilma":  ab 15.10.05, Karibik, Halbinsel Yukatan, Golf v. Mexiko
22. Tropensturm / 12. Hurrikan 2005 im Atlantik.
Stärkster je gemessener Hurrikan
Der Tropensturm "Wilma" entstand am 15.10.05 in der Nähe von Jamaika und entwickelte sich bis zum 18.10. zum 12. Hurrikan der Saison 2005. Schon bis zum 19.10. wuchs "Wilma" zum stärksten je gemessenen Hurrikan mit Spitzenböen bis zu 340 km/h und einem Rekord-Tiefdruck von 882 Hektopascal. Zwar schwächte sich "Wilma" beim Zug über Yukatan zwischenzeitlich auf Kategorie 2 ab, verursachte aber dennoch erhebliche Zerstörungen und Überschwemmungen, da er nur langsam (7 km/h) weiterzog und daher über lange Zeiträume Starkregen und Flutwellen verursachte. Weite Regionen Yukatans, vor allem die Stadt Cancún, wurden erheblich zerstört. Aufgrund rechtzeitiger vorbeugender Maßnahmen (u.a. Massen-Evakuierungen) wurden bis zum 23.10. nur 8 Tote gemeldet. Da sich "Wilma" auf dem Zug in Richtung Kuba inzwischen wieder über den warmen Wasser des Golf von Mexikos verstärkte, ist noch mit hohen Schäden im Süden Floridas und Westen Kubas zu rechnen.
Infografik: Zugbahn von Hurrikan
Großansicht [FR]
Infografik: Zugbahn von "Wilma" / Hurrikan-Stufen und Wellenhöhe
Die Landkarte (oben) zeigt die Zugbahn von "Wilma" von der Halbinsel Yukatan durch die Karibik nach Florida.
Die Grafik (unten) listet die Hurrikan-Stufen (Kategorien) von 1 bis 5 und gibt jeweils an, mit welcher Wellenhöhe auf der jeweiligen Stufe zu rechnen ist.
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: "Mexiko rüstet sich für den Hurrikan. "Wilma" etwas schwächer / Zehntausende bringen sich in Sicherheit / Sturm am Wochenende in Florida erwartet." [FR, 21.10.05, 14 Tage online]
  
Zugbahn von "Vince"
Hurrikan "Vince": Zugbahn, Großansicht bei: www.wunderground.de
Großansicht [wungerground]

Details bei:
www.naturgewalten.de


Hurrikan "Vince":  08. - 11.10.05, Ostatlantik, Madeira/Iberische Halbinsel
20. Tropensturm / 11. Hurrikan 2005 im Atlantik.
Tropischer Wirbelsturm zog erstmals nach Spanien und Portugal
Hurrikan "Vince" hatte sich im Atlantik bei der Insel Madeira gebildet und zog - entgegen der sonst üblichen Westrichtung - nach Nordosten zur Iberische Halbinsel. Stark abgeschwächte Ausläufer zogen über Süd-Portugal/ Südwest-Spanien hinweg und verursachten dort Böen bis zu 70 km/h und heftige Regenfälle. Größere Schäden wurden nicht gemeldet.[gpp,11.10.05]
"Vince" ist der östlichste Sturm, der sich jemals nördlich von 20° nördlicher Breite gebildet hat, und zugleich der erste, der entgegen der üblichen Westrichtung nach Portugal/ Spanien zog.
  
Zugbahn von "Stan"
Hurrikan "Stan": Zugbahn, Großansicht bei: www.wunderground.de
Großansicht [wungerground]
Details bei:
www.naturgewalten.de

Hurrikan "Stan": 1. - 10.10.05, westlicher Golf von Mexiko, Mittelamerika,
19. Tropensturm / 10. Hurrikan im Atlantik im Jahr 2005.
"Stan" entstand Nahe der Halbinsel Yukatan in der Westkaribik und zog dann nach Westen über Mittelamerika hinweg. In Kombination mit einem ostpazifischen Tief verursachte "Stan" starke Niederschläge in Mittelamerika mit Hochwasser, Überschwemmungen und Erdrutschen. Hauptbetroffen waren Guatemala und El Salvador: Weit mehr als 1000 Menschen wurden Opfer, insbesondere der gewaltigen Erdrutsche und Schlammlawinen.
  
Infografik: Hurrikan
Großansicht 14Tage [FR]
Infografik: Hurrikan "Stan": Zugbahn in Zentralamerika
Hurrikan "Stan" zog aus der Karibik nördlich von Honduras zunächst nach Nordwest über den Nordosten der Halbinsel Yukatan hinweg und drehte dann über dem Golf von Mexiko nach Westen, überquerte den Süden Mexikos und traf am 4.10.05 auf die Ostküste. Dort und in den Anrainerstaaten verursachte er erhebliche Schäden durch Starkregen und in der Folge Überschwemmungen, Schlammlawinen und Erdrutsche mit zahlreichen Toten.
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: " Ungezählte Tote. Die Ärmsten in Guatemala sind am heftigsten von "Stan" betroffen. " [FR, 24.10.05, 14 Tage online]
   
Satellitenfoto von
"Rita" am 21.9.05

Hurrikan "Rita": Satellitenfoto/ Großansicht bei bei www.saevert.de, Quelle: NOAA

 Großansicht [saevert.de]
[Quelle: NOAA]

  
vorhergesagte Zugbahn
von "Rita" am 23.9.05

Zugbahn von Hurrikan "Rita", Großansicht bei www.saevert.de,   Quelle: NHC-NOAA
Großansicht [saevert.de]
[Quelle: NHC-NOAA]

Details bei:
www.naturgewalten.de

Hurrikan "Rita": 20. - 25.9.05, Golf von Mexiko, Südküste der USA,
18. Tropensturm / 9. Hurrikan im Atlantik im Jahr 2005.
Kaum hatten die USA begonnen, die Folgen von Hurrikan "Katrina" zu beheben, suchte mit "Rita" ein ebenso starkter Hurrikan mit ähnlicher Zugbahn erneut die Südküste der USA heim. "Rita" erreichte wie "Katrina" die höchste Hurrikan-Kategorie 5 und war der 3.stärkste Hurrikan im Atlantik seit Beginn der Aufzeichnungen. Aufgrund der erschütternden Erfahrungen mit "Katrina" wurden rechtzeitig großflächige Evakuierungen an der Südküste (z.B. Galveston 267000 Menschen und noch einmal New Orleans) und im Hinterland (Metropole Houston) angeordnet. Etwa 2,7 Millionen Menschen versuchten überwiegend mit privaten PKWs zu flüchten, wodurch nach kurzer Zeit die längsten und hartnäckigsten Staus aller Zeiten entstanden. Die Tankstellen waren schnell überlastet und vielen ging bald der Sprit aus, so dass viele Autos unterwegs ohne Treibstoff liegen blieben. Glücklicherweise zog "Rita" etwas weiter östlich als prognostiziert vorbei, sodass die in offener Landschaft schutzlos im Stau Steckenden verschont blieben.
Nur 10 Menschen wurden Opfer von "Rita", insgesamt blieben die Schäden an Land durch die rechtzeitig eingeleiteten vorbeugenden Maßnahmen im Vergleich zu "Katrina" vergleichsweise klein. Meerwasser wurde über 30 km weit ins Landesinnere gedrückt, dadurch wurden Anbau- und Weideflächen verwüstet. Der Ort Cameron wurde fast vollständig, Creole etwa zur Hälfte zerstört; besonders betroffen waren auch die Städte Beaumont und Lake Charles. Die stark gefährdete Stadt Galveston wie die Metropole Houston blieben weitestgehend verschont, dagegen wurden die Ölanlagen im Golf von Mexiko wie auch an der US-Südküste erneut stark getroffen. Die Gesamtschäden werden auf 8 bis 11 Mrd. $ geschätzt.
   

Satellitenfoto von
"Katrina" am 28.8.05  

Hurrikan "Katrina": Großansicht bei www.saevert.de / Quelle: NOAA
Großansicht [saevert.de]
[Quelle: NOAA]


Hurrikan "Katrina": Zugbahn / interaktive Infografik bei SPIEGEL-ONLINE
Großansicht [SPIEGEL]

Ausführliche Infos
=> Hurrikan "Katrina"

Hurrikan"Katrina": 25. - 31.8.05, Golf von Mexiko/ Süden der USA
12. Tropischer Wirbelsturm / 4. Hurrikan im Atlantik im Jahr 2005.
"Katrina" traf am 25.8.05 mit Böen von 130 km/h Spitzengeschwindigkeit auf den dicht besiedelten Südosten des US-Staates Florida und verursachte bereits dort erhebliche Schäden: etwa 10 Menschen starben, heftige Niederschläge verursachten Überschwemmungen.
Anschließend bewegte sich der Hurrikan über den Golf von Mexiko, wo er durch das ca. 30 ° C warme Wasser viel Energie gewann und in der Spitze die Kategorie 5 erreichte. Am 28.8. wurde die Zwangsevakuierung von New Orleans angeordnet, am 29.8. traf "Katrina" auf die Südküste der USA, wo der Hurrikan auf einem Küstenstreifen von etwa 100 Meilen (161 km) die Infrastruktur weitestgehend zerstörte. Beim Eintreffen in New Orleans hatte sich "Katrina" auf Kategorie 3 abgeschwächt. Über Land verlor der Hurrikan rasch weiter an Energie und versiegte zum 31.8. auf dem weiteren Zug nach Nordost.
Insgesamt starben etwa 1000 Menschen, Millionen waren tagelang obdachlos. Die unmittelbaren Schäden werden auf 150 Milliarden US-Dollar, die mittel- und längerfristigen Folgeschäden auf 600 Milliarden US-Dollar geschätzt.
Damit ist "Katrina" nicht nur der mit Abstand folgenschwerste Hurrikan aller Zeiten, sondern übertrifft bei den materiellen Schäden die Tsunami-Katastrophe ab dem 26.12.2004 im Indischen Ozean um ein Mehrfaches und auch die bisher schwerste Naturkatastrophe (Erdbeben in Kobe, Japan, am 17.1.1995: 6430 Tote, 100 Mrd. Dollar Schäden).
  
 
  
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Lexikon:  Hurrikan "Katrina"   Treibhauseffekt   Klimawandel  
Spezials: Naturkatastrophen   Hochwasser  Hochwasser 2005   Hochwasser 2002  
   

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  1. Hurrikan
  2. Tropischer Wirbelsturm
  3. Hurrikan "Katrina" (26.-31.8.05, Kategorie 5, Südküste der USA)
  4. Hurrikan "Rita" (20.-25.9.05 , Kategorie 5, Südküste der USA)
weitere
externe Lexika
Hurrikan   [Politikerscreen, Stand: 13.09.04]
Hurrikane [donnerwetter.de]
Hurrikan   [top-wetter.de]
Hurrikan  Taifun/ Tornado   [discovery.de]
  
   
  
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Hurrikun-Entstehung: Infografiken in "Spektrum der Wissenschaft", August 2005
"Hurrikan an der Leine"
(pdf, 602 KB, 10 S., bei:
Spektrum der Wissenschaft")

Der Artikel "Hurrikan an der Leine" (pdf, 602 KB, 10 S., bei: Spektrum der Wissenschaft") enthält Infografiken mit erläuternden Texten zur Entstehung eines Hurrikans, die auch gut für den Unterricht geeignet sind. Im Artikel wird insgesamt die Frage erörtert, ob Hurrikane durch technische Maßnahmen (Impfung) abgeschwächt oder in ihrer Zugbahn beeinflusst werden können.

Anschauliche Satellitenbilder und vielfältige Hintergrund-Infos bietet die ergiebige Website naturgewalten.de von Thomas Sävert (Meteorologe, Geophysiker).
  
CD-ROM


skreenshot Wetter-CD
Das Wetter
Neben vielen anderen Wetter-Themen behandelt die CD-ROM "Das Wetter" von Navigo (USM- Digital Media) das Phänomen tropischer Wirbelstürme.
Zur Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit kann die Lern-CD-ROM zum Selbstlernen herangezogen werden. Das Thema Wirbelstürme wird im Kapitel "Phänomen Wetter" mit Texten, Filmsequenzen, Animationen und Sprachausgabe behandelt. Der Inhalt ist zwar schon etwas betagt (1997) und nimmt den Hurrikan Andrew als Beispiel, die Informationen zur Entstehung von Wirbelstürmen sind aber anschaulich dargestellt.
Neben tropischen Wirbelstürmen werden Tornados, Gewitter und Schneestürme erklärt.
Das Programms ist einfach und selbsterklärend. Schüler werden heute kaum noch Schwierigkeiten im selbständigen Umgang mit dem Programm haben.
Informationen mit Screenshots der Themenseiten sowie Angaben zum aktuellen Preis und zur Bestellung des Programms finden Sie auf der Seite von Navigo.
Systemvoraussetzungen:
Win95, Win98, WinME, NT 4.0, Windows 2000, Windows XP
CPU: Athlon/Pentium, 75 MHz; RAM: 16 MB; Grafik: 640 x 480, 256 Farben
MAC OS
CPU: Power PC; RAM: 16 MB; Grafik: 640 x 480, 256 Farben
  

Direktbezug
beim Verlag
 

Petra Sauerborn: Natur- und Umweltkatastrophen. Menschengemacht? Informationen, Hintergründe, Projektideen, Verlag an der Ruhr, Mülheim 2005,
ISBN 3-86072-928-4, 113 Seiten, DIN A 4, 19,60 €
Die Hurrikan-Saison 2005 mit den stärksten je gemessenen Hurrikanen wie "Katrina", "Rita" und "Wilma" war die verheerenste seit Beginn der Aufzeichnungen. Es bleiben Schrecken und Ratlosigkeit: Sind die häufigeren und stärkeren Hurrikane Folgen der Klimaerwärmung? Auch in unseren Breiten häufen sich Naturkatastrophen. Die Elbeflut im August 2002 setzte ganze Landstriche unter Wasser, infolge des Hitzesommers 2003 starben in Europa über 20.000 Menschen und ein Tornado verursachte 2004 im Ruhrgebiet Schäden in Millionenhöhe. Ende 2004 kostete die Tsunami-Flutkatastrophe in Südasien unzählige Menschenleben. Ausmaß und Folgen von Naturkatastrophen scheinen immer verheerender zu werden.
Die Arbeitsmappe informiert, hinterfragt und sensibilisiert: Wie entstehen “Natur”katastrophen? Welche Zusammenhänge gibt es zwischen diesen und dem Eingriff der Menschen in die Natur? Anhand von Karten- und Bildmaterial, Grafiken und Statistiken beschäftigen sich die Schüler mit historischen und aktuellen Risikogebieten. Sie suchen nach Ursachen von Überflutungen, Vulkanausbrüchen, Wirbelstürmen, Erdbeben, Waldbränden etc., führen Modell-Versuche durch und lernen, dass ein verantwortungsbewusster Umgang mit der Natur (über)lebenswichtig ist.
Inhaltsverzeichnis     Beispielseiten    [pdf, Verlag a.d.Ruhr]

  

Bildbände Im folgenden stellen wir 4 Seiten aus Bildbänden des Gerstenberg-Verlags vor, die Basiswissen über Wirbelstürme und Hurrikane anschaulich vermitteln.
Die Bildbände sind oft in der Schul- bzw. Stadtbibliothek vorhanden.

Wirbelstürme
Entstehung
Windstärken
nach Beaufort-Skala


Das visuelle Lexikon
der Umwelt
,
Gerstenberg-Verlag
S. 54/55

Infos, Inhaltsverzeichnis,
6 Beispielseiten
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Tropische
Wirbelstürme


Das Wetter,
Gerstenberg-Verlag
S. 44/45

Infos, Inhaltsverzeichnis,
8 Beispielseiten
zur Ansicht und
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Für Kinder in der Grundschule eignet sich zur Einführung in das Thema "Hurrikan" im Zusammenhang mit den aktuellen Hurrikanen "Katrina" und "Rita" eine Infoseite der Kindersendung "Lilipuz" (WDR5-Rundfunk). Dort wird in einfacher Sprache erklärt, wie Hurrikane entstehen und die Frage beantwortet, ob es zur Zeit besonders viele Hurrikane gibt und wie sich die Hurrikan-Zahl in Zukunft entwickeln könnte.
  

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Theaterstück "Sturmfrei"
Ein Schauspiel zwischen Naturgewalten und Konsumgelüsten
Das neue Stück von theaterspiel wurde inspiriert durch den Hurrikan "Katrina" und spielt im Jahr 2015. Eine Unwetterwarnung vor einem nahenden Hurrikan wird verbreitet, doch zwei Frauen in einem hochmoderen Küchenstudio verpassen in ihrem Konsumrausch und auf der Suche nach dem ultimativen Abenteuer die örtlichen Evakuierungsmaßnahmen. Die zunehmende Katastrophe zwingt sie jedoch, die eigenen Interessen hinter sich zu lassen und die Situation gemeinsam zu meistern.
Ein Schauspiel zwischen Naturgewalten und Konsumgelüsten, geeeignet ab 16 Jahren.  Das Stück wird gefördert durch Kulturforum Witten, Ökofonds, KulTour SüdWest  und Kulturregion Südwestfalen.
Weitere Infos/ Gebühren/ Bühnengröße/ Termine  [pdf, 57,4 KB]
Homepage: www.theater-spiel.de
Kontakt:   Beate Albrecht, Annenstr.3, D - 58453 Witten
Tel./Fax: 02302-888446, Mobil: 0160-4136395
E-mail:   BeateAlbrecht (bei) t-online.de

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  Hurrikan "Katrina"  Naturkatastrophen  |  Kultur  | 
  

   

Stand: 22.05.06/zgh => Naturkatastrophen   => Hurrikan "Katrina"  
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