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Daten/Statistiken Frauen/ Mädchen; Genderpolitik Anfangsjahr Vorjahr 0 Folgejahr Endjahr

Anzahl: 50

Frauenquote Vorstände
Welt 2019
 Globus Infografik 13468
27.09.19    (1486)
dpa-Globus 13468: Frauen in der Chefetage
Die Grafik zeigt den Frauenanteil in den Vorständen der jeweils 30 größten Unternehmen im nationalen Leitindex am 01.09.2019 von sechs analysierten Ländern (in %).
US 27,8  SE 22,7  GB 22,3  FR 19,8  DE 14,7  PL 13,0⟩ Tabelle.  
Deutschland liegt mit 14,7% im weltweiten Vergleich weit hinten. Bei allen 160 börsennotierten Unternehmen ist die Frauenquote sogar noch deutlich kleiner (9,3%).Würde die bisherige Praxis der Rekrutierung weitergeführt, wäre das Ziel "Frauenquote 40%" erst 2041 erreicht, würden ab jetzt gleich viele Männer und Frauen eingestellt, bereits 2023.
Die börsennotierten Unternehmen sind gesetzlich verpflichtet, eine feste Quote zur Steigerung des Frauenanteils in ihren Vorständen festzulegen. Selbst „null“ ist möglich, was derzeit bei 58 der 160 börsennotierten Unternehmen und bei 6 der 30 DAX-Konzerne der Fall ist.

Quelle: AllBright Bericht  | Infografik  Tabelle/Infos 

| Frauen | Gendergap |
Geburtenzahl
DE 2008-2018
Mehr Babys, ältere Mütter | Statista
03.09.19    (1451)
Statista: Mehr Babys, ältere Mütter
Die Anzahl der Lebendgeborenen in Deutschland ist im dargestellten Zeitraum von 2008 bis 2018 gestiegen von anfangs 682.514 auf zuletzt 787.523 (+2.622 zum Vorjahr). Die Fertilitätsrate* 2018 betrug in Gesamtdeutschland 1,57 (wie Vorjahr), in Ost-|Westdeutschland (je ohne Berlin) 1,60|1,58.
Unter den Bundesländern variiert die Fertilitätsrate von 1,62 bis 1,45 .
Die Anzahl der Geburten pro 1000 Frauen ab 40 Jahre ist im Verlaufe der Zeit deutlich gestiegen: von 1990|23 auf 2018|88.
* vereinfacht: durchschnittliche Kinderzahl pro Frau, genauer: zusammengefasste Geburtenziffer

Datenquelle: Destatis 

Statista: Infotext  Infografik 

| Bevölkerung | Frauen |
Geburtsalter
EU 2017
 Globus Infografik 13369
09.08.19    (1414)
dpa-Globus 13369: Junge Mütter, alte Mütter
Der Anteil von jungen|älteren* Müttern lag 2017 im EU28-Durchschnitt bei 3,7|4,1%. Die Grafik zeigt die zehn Länder mit dem höchsten Anteil an jungen bzw. ältern Müttern (in %):
BG 12,5  RO 12,1  HU 8,5  SK 8,1  LV 5,1  UK 4,7  LT 4,4  MT 4,4  PL 3,9  HR 3,7⟩
ES 8,8; IT 8,6; GR 6,6; IE 5,9; LU 5,9; PT 5,3; UK 3,5; HU 3,4; FR 3,4; CY 3,3⟩ Tabelle.
In Deutschland betrug der Anteil der Teenager-Mütter 2,8%. Das Erstgeburtsalter lag im Durchschnitt der 28 EU-Länder bei 29 Jahre.
* Erstgeburt unter 20 bzw. ab 40 Jahre

Quelle: Eurostat  | Infografik  Tabelle/Infos 

| Frauen | Kinder/Jugendliche | Bevölkerung |
Arbeitszeiten
Frauen-Männer
EU 2018
 Globus Infografik 13214
24.05.19    (1368)
dpa-Globus 13214: Unbezahlte und bezahlte Arbeit
Die ILO hat durch eine Befragung in 64 Ländern, die 70% der Weltbevölkerung ab 15 Jahren umfassen, die Arbeitszeiten von Frauen und Männern insgesamt und darunter die nicht bezahlte Arbeit ermittelt (in Minuten pro Tag). Die Grafik listet die Ergebnisse für 21 ausgewählte EU-Staaten Tabelle Excel-Tabelle.
Ranking der Gesamtarbeitszeiten (Min.pro Tag) von Frauen | Männern:
F:  ⟨LT 539; LV 511; PT 490; SE 441⟩ ... ⟨RO 364; FR 360; GR 355; BE 313⟩
M: ⟨LV 480; LT 479; SE 439; NL 412⟩ ... ⟨ES 331; BE 289; RO 288; GR 259⟩
Ranking der unbezahlten Arbeitszeiten (Min.pro Tag) von Frauen | Männern:
F: ⟨LT 308; IT 305; PT 302; BG 298⟩ ... ⟨FR 234; UK 232; BE 214; FI 211⟩
M: ⟨SE 194; DK 186; EE 169; LT 166⟩ ... ⟨RO 125; IT 108; GR 107; PT 77⟩
In allen Ländern (Ausnahme: NL -12; DK -7) arbeiten Frauen insgesamt länger als Männer, am meisten in Portugal (+105) und Griechenland (+96) (DE +17). Unbezahlt* arbeiten Frauen in allen Ländern länger. Ranking (Min. pro Tag; DE 105, Rang 14):
PT 225; IT 197; GR 170; IE 157⟩  ... ⟨FR 86; BE 132; FI 139; DK 57; SE 46⟩.
*Arbeiten im Haushalt, Betreuung/Pflege von Familienmitgliedern, Ehrenamt

Quelle: ILO | Infografik  Tabelle/Infos 

| Frauen | Gendergap | Bevölkerung |
Erstgeburtsalter
EU 2017
 Globus Infografik 13099
29.03.19    (1332)
dpa-Globus 13099: Alter der Mütter
Das Durchschnittsalter der Mütter bei Erstgeburt ist in den letzten 5 Jahren im EU-Durchschnitt laufend gestiegen: von 2013|28,7 auf 2017|29,1 Jahre. Ranking 2017:
IT 31,1; ES 30,9; LU 30,8; GR 30,4⟩ ... ⟨LV 26,9; RO 26,5; BG 26,1⟩ Tabelle
Deutschland lag mit 29,6 Jahren über dem EU-Durchschnitt (29,1) auf Rang 8.

Weitere Daten (nicht Teil der Grafik, aus der Quelle ergänzt):
2017 wurden in der EU28 5,075 M Kinder geboren (Vorjahr: 5,148), davon entfielen 45|36|19% auf das erste|zweite|≥ dritte Kind. Die Fruchtbarkeitsrate lag bei 1,59 Geburten/Frau (Vorjahr: 1,60) (Reproduktionsniveau 2,1). Ranking:
FR 1,90; SE 1,78; IE 1,77; UK 1,74⟩ ... ⟨IT 1,32; CY 1,32; ES 1,31; MT 1,26⟩.
Deutschland liegt mit 1,57 auf Rang 14.
Top3-Länder bei der Geburtenzahl (k): ⟨DE 785; FR 770; UK 755⟩.

Quelle: Eurostat | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Frauen | Kinder/Jugendliche | Bevölkerung |
Frauenquote im Vorstand
EU28 Unternehmen
 Globus Infografik 13085
22.03.19    (1324)
dpa-Globus 13085: Frauen im Vorstand
Im Jahr 2018 betrug die Frauenqote unter den Führungskräften in den größten börsennotierten Unternehmen im EU28-Durchschnitt 26,7% . In 11 Staaten lag die Quote über dem Durchschnitt, insgesamt variiert sie unter den Staaten um den Faktor 5,5.:
FR 44,0; IT 36,4; SE 36,1; FI 34,5; DE 33,8⟩ ... ⟨MT 9,5; GR 9,1; EE 8,0⟩ Tabelle
Unter den Geschäftsführenden ist die Frauenquote mit 17 % noch geringer. Die Spanne reicht von 28% in Litauen bis 5% in Österreich.
Datenquelle ist die eurostat-Arbeitskräfteerhebung, eine umfassende Stichprobenerhebung in allen 28 EU-Ländern. Zu den größten börsennotierten Unternehmen zählt Eurostat die Unternehmen im Blue-Chip-Index (Unternehmen mit großem Marktanteil und hohem Bekanntheitsgrad, u.a. jene im EURO STOXX50)

Quelle: Eurostat | Infografik  Tabelle/Infos  Kontext 

| Gendergap | Frauen |
Gender Pay Gap
DE 2006-2018
 Globus Infografik 13082
22.03.19    (1323)
dpa-Globus 13082: Die Lücke beim Gehalt
Der durchschnittliche unbereinigte* Bruttostundenlohn der Frauen | Männer ist von 2006 13,91|17,90 € kontinuierlich gestiegen auf zuletzt 2018 17,09|21,60 €. Der gerundete "Gender Pay Gap" (GPG)* schwankte bis 2014 zwischen 22% und 23% und ist seitdem 21%.
* inkl.: Teilzeit, geringer entlohnte typische Frauenberufe, weniger Karriere und geringeres Dienstalter: sie verursachen 3/4 der Gehaltslücke. Das restliche Viertel resultiert aus geringerer Entlohnung trotz vergleichbarer Tätigkeit und Qualifikation. Wird nur der letzte Faktor berücksichtigt, spricht man vom "bereinigten" GPG. Er betrug 2014 (aktuellster Stand) rund 6%.

Quelle: destatis | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Gendergap | Equal Pay Day | Frauen |
Gender Pay Gap
DE 1995-2018
Keine Veränderung beim Gender Pay Gap | Statista
14.03.19    (1322)
Statista: Keine Veränderung beim Gender Pay Gap
Im Jahr 2018 lag der durchschnittliche unbereinigte¹ Bruttoverdienst der Frauen|Männer laut destatis bei 17,09|21,60 €, der Gehaltsabstand ("Gender Pay Gap"(GPG)) betrug also 21%², wie schon 1995 und wieder durchgängig seit 2017. Rein rechnerisch mussten Frauen bis zum 18.03.18³ ("Equal Pay Day") quasi umsonst arbeiten. In Ostdeutschland lag der GPG deutlich niedriger bei 7%, weil dort die Hauptursachen für die Gehaltslücke (typische Frauenberufe mit geringerer Bezahlung, viel Teilzeit, weniger Karriere) nicht so ausgeprägt sind. In der EU28 ist der GPG nur in Estland (25,6) deutlich größer als in Deutschland, in UK (20,8) und Tschechien (21,1) ähnlich groß und in den meisten anderen Ländern deutlich geringer mit Minimum in Italien und Luxemburg (5,0) (eurostat 2017)
1 inkl. Teilzeit/geringfügiger Beschäftigung und Azubis/Praktikanten
2 17,09/21,60 = 0,79 = (100 - 21)%
3 365•21% = 77 (77.Tag im Jahr = 18. März)

Statista: Infotext  Infografik  Serie  Kontext 

| Gendergap | Equal Pay Day | Frauen | Konsum & Produktion | Indikatoren |
Women in Work Index
OECD 2019
Länder mit den besten Arbeitsbedingungen für Frauen | Statista
08.03.19    (1314)
Statista: Länder mit den besten Arbeitsbedingungen für Frauen
Die Infografik listet die Top10-Staaten beim "Women in Work Index", der von PwC als gewichtetes Mittel aus 5 Indikatoren* als Zahl zwischen 0 und 100 (Bestwert) berechnet wird: ⟨IS 79,1; SE 76,1; NZ 73,6; SI 73,5; NO 72,3; LU 71,9; DK 70,1; PL 69,2; FI 67,6; BE 66,1⟩.
Deutschland (62,0) liegt auf Rang 18 von 33 analysierten OECD-Ländern, deren Daten interaktiv bei PwC abgerufen werden können.
* Gender-Gap bei der (1) Bezahlung und (2) Teilhabe am Arbeitsmarkt; (3) Zugang zum Arbeitsmarkt; (4) Arbeitslosenquote; (5) Vollzeitquote  (Datenstand: 2017)

Statista: Infotext  Infografik  Kontext 

| Gendergap | Frauen | Bevölkerung |
Frauenquote
Ost-|West-DE 2019
Ostdeutsche Frauen sind erfolgreicher | Statista
06.03.19    (1313)
Statista: Ostdeutsche Frauen sind erfolgreicher
Auch 30 Jahre nach dem Mauerfall 1989 sind Ostdeutsche in Führungspositionen unterrepräsentiert, darunter allerdings deutlich überproportional viele weiblich: Z.B. sind unter allen 193 Vorstandsmitgliedern der 30 DAX-Konzerne nur 4 Ostdeutsche, darunter aber 3 Frauen (75%), dagegen unter den Westdeutschen nur 10%. Dieser überproportional hohe Anteil der Ost- im Vergleich zu den Westfrauen zeigt sich laut einer aktuellen Studie (pdf) in allen vier analysierten Sektoren (Frauenanteil an vertretenen Ost-|Westdeutschen in %):
  • Politik: Bundesregierung 71|27; Bundestag 34|30; Parteivorsitz 73|27
  • Wirtschaft: DAX-Vorstände 75|10; Arbeitgeberverbände 50|8; Gewerkschaften 17|9
  • Justiz: Bundesrichter 43|34; Landesrichter 48|38
  • Hochschulen: Rektoren u. Präsidenten 100|20; Hochschulkanzler 50|24.

Statista: Infotext  Infografik  Kontext 

| Frauen | Bevölkerung |
Frauenquote
EU28+6 2017
 Globus Infografik 13031
22.02.19    (1307)
dpa-Globus 13031: Frauen in Wissenschaft & Technik
Im Jahr 2017 arbeiteten 17,6 M Menschen in der EU28 als Wissenschaftler und Ingenieure, darunter 40,5 % Frauen. Unter den Staaten variiert die Frauenquote um den Faktor 2,2.
LT 56,5; BG 53,4; LV 53,1; PT 51,4; DK 50,4⟩ ... ⟨DE 32,9; FI 28,7; HU 25,5; LU 25,5⟩ Tabelle. Werden noch 6 weitere mögliche Beitrittskandidaten einbezogen, nimmt Norwegen mit 53,8% Rang 2 ein.
Beginn der Rangfolge in absoluten Zahlen (k) in der EU 28 (Frauen insgesamt 7.149):
UK 1.435, DE 1.072, FR 731, ES 666, PL 582, IT 373, NL 315, SE 283⟩ Tabelle

Quelle: Eurostat | Infografik  Tabelle/Infos  Serie  Kontext 

| Frauen |
Frauenquote
DE 2014-2019
Frauenquote im Vorstand Globus Infografik 12970
25.01.19    (1279)
dpa-Globus 12970: Frauen im Vorstand
Die Frauenquote (in %) im Vorstand von börsennotierten Unternehmen (DAX, SDAX, MDAX) ist von 2015|5,0 kontinuierlich gestiegen auf zuletzt 2019|8,6. Die Rangfolge der 8 Branchen mit dem höchsten Anteil weiblicher Vorstände 2019 beginnt mit der Telekommunikation (16 %) und endet mit Pharma/ Biowissenschaften (8%) Tabelle
Die höchste Frauenquote bei den Vorstandsmitgliedern haben DAX-Konzerne (14,5%), gefolgt von MDAX (7,7) und SDAX (5,2). Anteil der Unternehmen mit mindestens einer Frau im Vorstand: DAX 76,7%, MDAX 26,7, SDAX 20,0. Insgesamt ist in 2/3 der Unternehmen der Vorstand nur mit Männern besetzt.
Seit Anfang 2016 sind die 101 börsennotierten Unternehmen per Gesetz verpflichtet, bei der Neubesetzung ihres Aufsichtsrats eine Frauenquote von 30% einzuhalten, was jedoch bisher nicht für Vorstände gilt.

Quelle: Ernst & Young | Infografik  Tabelle/Infos  Kontext 

| Frauen | Bevölkerung |
Menschenhandel
Welt 2016
Menschenhandel Welt 2016 Globus Infografik 12960
18.01.19    (1272)
dpa-Globus 12960: Handelsware Mensch
Weltweit wurden 2016 rund 25000 Opfer von Menschenhandel entdeckt, davon (%):
Frauen 49, Mädchen 23, Männer 21, Jungen 7.
Der untere Teil der Grafik zeigt, zu welchen Anteilen Frauen, Mädchen, Männer und Jungen betroffen sind von sexueller Ausbeutung, Zwangsarbeit, Organentnahme und Sonstigem. Sexuelle Ausbeutung dominiert bei Frauen (83% ) und Mädchen (72), Zwangsarbeit bei Männern (82) und Jungen (50). Die Organentnahme findet nur bei Männern statt und ist mit einem Anteil von 1% vergleichsweise gering Tabelle.

Quelle: UNODC | Infografik  Tabelle/Infos 

| Frauen | Kinderarbeit | Globale Agenda 21 | Eine-Welt | Konflikte |
Gleichstellung
Welt 2018
 Globus Infografik 12944
11.01.19    (1265)
dpa-Globus 12944: Gleichstellung weltweit
Das WEF publiziert jährlich den Global Gender Gap Report. Im Report 2018 werden 149 Länder im Hinblick auf den Gendergap bewertet anhand ihres GGGI (Global Gender Gap Index), der angibt, zu wieviel % die Lücke geschlossen wurde. Er wird aus vier Subindikatoren berechnet: (1) wirtschaftlicheTeilhabe (42%), (2) Zugang zu Bildung (4,4%), (3) Gesundheit (4,4%), (4) politischer Einfluss (Empowerment) (77%).
Ranking: ⟨IS 86, NO 84, SE 82, FI 82, NI 81⟩ ... ⟨TD 58, SY 57, IQ 55, PK 55, YE 50⟩.
Zum Vergleich: ⟨DE 78, US 72, CN 67⟩ Tabelle. DE rutschte von Rang 12 auf 14.
Im Durchschnitt der 149 Länder lag der GGGI 2018 bei 68,0 % (= Vorjahr). Nur der 1.Subindikator verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr.
In der Weltkarte ist für 8 Regionen notiert, wie viele Jahre es bei gleichbleibender Tendenz dauern würde, bis der Gendergap geschlossen würde: von Westeuropa (61) bis Ostasien (171).

Quelle: Global Gender Gap Report 2018 | Infografik  Tabelle/Infos  Serie  Kontext 

| Gendergap | Frauen | Indikatoren |
Frauenquote
DE 1993-2017
 Globus Infografik 12746
05.10.18    (1223)
dpa-Globus 12746: Frauen in Führungspositionen
Der Anteil (%) der Frauen in Führungspositionen ist von 1993|25,9 auf das Allzeithoch 2011|30,3 gestiegen und dann etwas abgefallen auf zuletzt 2017|29,2. Aufgeschlüsselt nach Branchen ergeben sich große Unterschiede: Von "Erziehung und Unterricht" (64,6%) bis "Baugewerbe" (11,0%) Tabellenansicht.

Quelle: Statistisches Bundesamt  | Infografik    Tabelle/Infos  Kontext 

| Frauen | Bevölkerung |
Gender Pay Gap
Bund 2018
 Globus Infografik 12677
31.08.18    (1169)
dpa-Globus 12677: Gender Pay Gap in Deutschland
In Deutschland verdienen Frauen|Männer durchschnittlich 14,84|18,99 €/Stunde, die Lohndifferenz beträgt also 4,15 €/Stunde, das sind 21,9 % vom Männerloh. Diese Quote wird Gender Pay Gap (GPG) genannt, und zwar der "unbereinigte" GPG, bei dem alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verglichen werden. Beim "bereinigtem" GPG werden nur Männer und Frauen mit vergleichbarer Qualifikation und Berufserfahrung einbezogen.
Die Grafik listet den GPG der Bundesländer für das Jahr 2014*.
unbereinigt: ⟨BW 26,8; BY 24,4; HE 24,2⟩ ... ⟨MV 6,9; BB 6,5; ST 5,3⟩.
bereinigt: ⟨BB 9,3; MV 7,4; HB 6,9⟩ ... ⟨RP 5,2; NW 4,7; SH 4,4⟩ Tabellenansicht.
* Daten aus der Verdienststrukturerhebung 2014

Quelle: Statistischs Bundesamt  Infografik  Tabelle/Infos  Serie  Kontext 

| Gendergap | Equal Pay Day | Frauen | Indikatoren | 2030-Agenda |
Lebensunterhalt
DE 2017
Lebensunterhalt_DE 2017: Globus Infografik 12600/ 20.07.2018
20.07.18    (1148)
dpa-Globus 12600: Die Finanzierung des Lebensunterhalts 2017
Die Art, wie der Lebensunterhalt finanziert wird, hängt stark vom Alter ab: bei den unter 18-Jährigen zu 72,1% aus Einkünften der Angehörigen, bei den 18 bis 64-Jährigen zu 72,1 % aus eigener Erwerbstätigkeit, bei den über 64-Jährigen zu 89 % aus Renten/ Pensionen.
Von besonderem Interesse ist, zu welchem Anteil die Erwerbsfähigen (18 bis 64 Jahre) ihren Lebensunterhalt aus eigener Erwerbstätigkeit finanzieren. Der Anteil ist von 2000|63,2% auf 2017|72,1% gestiegen. Der Unterschied zwischen Frauen und Männern war im Jahr 2000 noch sehr ausgeprägt (52,4%|73,7%), hat sich aber bis 2017 deutlich reduziert auf 65,8%|78,2%.

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   


| Bevölkerung | Frauen |
Verdienste
DE 2017
Verdienste_DE 2017: Globus Infografik 12514/ 08.06.2018
08.06.18    (1119)
dpa-Globus 12514: Verdienste in Deutschland
Die Tabelle vergleicht den durchschnittlichen Bruttomonatsverdienst* von vollzeitbeschäftigten Männern und Frauen aufgeschlüsselt nach 14 Bereichen im Jahr 2017. Bei Männern|Frauen beträgt das Maximum 5716|4210 (im Bereich "Versicherungsdienstleistungen") und das Minimum 2437|2133 ("Gastgewerbe"). Tabellenansicht
Ein Maß für den geschlechterspezifischen Unterschied ist die Quote Frauen-/Männerverdienst. Sie ist mit 99,3% im Bereich "Wasserversorgung" am höchsten und mit 65,4 % bei "Kunst, Unterhaltung und Erziehung" am kleinsten. xls-Tabelle
Für die geschlechterspezifischen Verdienstunterschiede sieht das WSI zwei Hauptgründe: (1) In den Branchen gibt es typische Frauen- bzw. Männerberufe und erstere werden traditionell geringer entlohnt. (2) In den betrieblichen Hierarchien besetzen Männer häufiger höhere Positionen als Frauen.
* ohne Sonderzahlungen (z.B. Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, Prämien)

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos     xlsx-Tabelle


| Konsum & Produktion | Armut & Reichtum | Frauen |
Ministerinnenquote
Welt 2017
 Globus Infografik 12481
25.05.18    (1109)
dpa-Globus 12481: Frauenquote in der Regierung
Im Jahr 2017 waren nur in 6 von 186 Staaten mindestens die Hälfte der Minister weiblich. Die Grafik listet die 15 Staaten mit der höchsten Ministerinnen-Quote: von ⟨BG 52,9; FR 52,9; NI 52,9; SE 52,2⟩ bis ⟨NO 38,9; FI 38,5; ES 38,5⟩.
Die häufigsten Themenbereiche, in denen Frauen das Ministerium leiteten, waren Umwelt- und Energie (108), "soziale Angelegenheiten“ sowie „Familie, Jugend, Senioren und Behinderte“. Eher selten arbeiteten Frauen als Ministerinnen für das Verteidigungs- oder Wirtschaftsministerium.
Deutschland lag 2017 mit einer Frauenquote von 5/15=33,3% auf Rang 23. In der neuen Regierung ab 2018 erhöhte Kanzlerin Merkel die Zahl der Ministerinnen von 5 auf 6: Katarina Barley, Ursula von der Leyen, Julia Klöckner, Franziska Giffey, Svenja Schulze, Anja Karliczek. Dadurch stieg die Quote auf 6/15= 40%.

Quelle: Vereinte Nationen     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos  Kontext 

| Frauen | Indikatoren | 2030-Agenda |
Frauengleichstellung in der Politik
Welt 2017
Frauen in Regierungen_Welt 2017: Globus Infografik 12417/ 20.04.2018
20.04.18    (1080)
dpa-Globus 12417: Frauen in der Regierung
Die Geschlechtergleichstellung (gender equality) ist das fünfte von insgesamt 17 Oberzielen für Nachhaltige Entwicklung, die bis zum Jahr 2030 umgesetzt werden sollen (2030-Agenda). Dieses Oberziel umfasst u.a. den Zugang zu Bildung, gesicherte Gesundheitsversorgung und gute Erwerbsmöglichkeiten für Mädchen und Frauen. Auch sollen Teilhabe und Einfluss von Frauen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gestärkt werden. Ein Indikator für den Bereich Politik ist die Anzahl von Frauen an der Spitze der Regierung | des Parlaments: er betrug weltweit 7,2 | 19 % *. Ein weiterer Indikator für den Grad der Gleichstellung in der Politik ist, wieviel Ministerien und politische Geschäftsbereiche von Frauen geleitet werden. Weltweit sind es 1237* Frauen in 186 Ländern. Die Grafik listet die Anzahlen aufgeschlüsselt nach Ressorts:
Top 3: Umwelt/Energie 108; Soziales 102; Familie, Kinder, Jugend, Ältere, Behinderte 96
Flop3: Finanazen 19; Wirtschaft 19; Verteidigung 15. Tabellenansicht
* Stand: Anfang 2017

Quelle: Vereinte Nationen     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 


| Frauen | Indikatoren | Millenniumsziele | 2030-Agenda | Globale Agenda 21 |
Gender-Gap-Report
Welt-2017
 Globus Infografik 12401
13.04.18    (1075)
dpa-Globus 12401: Gleichstellung der Geschlechter
Das Weltwirtschaftsforum (WEF) publiziert zum zwölften Mal den Global Gender Gap Report. Im Report für das Jahr 2017 werden 144 Länder im Hinblick auf die Gleichstellungslücke (Gendergap) bewertet anhand von 4 Themenbereichen: (1) wirtschaftliche Teilhabe, (2) Zugang zu Bildung, (3) Gesundheit sowie (4) politische Mitwirkungsmöglichkeiten. Notiert wird, zu wieviel % die Lücke geschlossen wurde. Die Rangfolge beginnt mit ⟨IS 88 %; NO 83; FI 82; RW 82; SE 82⟩ und endet mit ⟨IR 58; TD 58; SY 57; PK 55; YE 52⟩ Tabellenansicht.
Im weltweiten Durchschnitt lag die Gleichstellungsquote im Jahr 2017 bei 68 %, etwas weniger als im Vorjahr (68,3 %). Die größten Fortschritte bei der Gleichstellung der Geschlechter machten die nordischen Länder, wie schon in den vergangenen Jahren. Deutschland konnte sich leicht verbessern auf 78 % (Rang 12). Beim Themenbereich Bildung schreitet die Gleichstellung am schnellsten voran und die Lücke könnte innerhalb der nächsten 13 Jahre geschlossen werden, beim Arbeitsmarkt dagegen wird es beim aktuellen Reformtempo noch 217 Jahre dauern.

Quelle: Weltwirtschaftsforum  Infografik  Tabelle/Infos  Serie  Kontext 

| Gendergap | Frauen | Indikatoren | 2030-Agenda | Globale Agenda 21 |
Gender Pay Gap
DE 2006-2017
Gehaltslücke_DE 2006-2017: Globus Infografik 12397/ 13.04.2018
13.04.18    (1074)
dpa-Globus 12397: Die Lücke beim Gehalt
Der durchschnittliche Bruttostundenverdienst* in Deutschland von Frauen | Männern (€) ist im Zeitraum 2006 bis 2017 kontinuierlich gestiegen von 13,91|17,90 auf 16,59|21,00. Im gesamten Zeitraum ist die Gehaltslücke (Gender Pay Gap) nur leicht von 23 % auf 21 % gefallen.
Verursacht wird die Gehaltslücke zu 2/3 durch folgende Faktoren: Frauen und Männer sind in unterschiedlichenBranchen und Berufen tätig und Positionen werden ungleich besetzt. Frauen arbeiten deutlich häufiger in Teilzeit und haben oft ein niedrigeres Dienstalter als Männer.Dasrestliche Drittel resultiert darau, dass Frauen trotz vergleichbarer Tätigkeit und Qualifikationschlechter bezahlt werden. Dieser "bereinigte GenderPay Gap" betrug 2014 rund 6 %.
* unabhängig vom Beschäftigungsumfang (z. B. Vollzeit, Teilzeit) und der Stellung im Beruf (z. B. Hilfs-, Führungskraft)

Quelle: Statistisches Bundesamt  Infografik  Tabelle/Infos  Serie  Kontext 

| Gendergap | Equal Pay Day | Frauen | Indikatoren | 2030-Agenda |
Frauenquote
EU28-2016
 Globus Infografik 12319
02.03.18    (1047)
dpa-Globus 12319: Frauen in Wissenschaft & Technik
Im Jahr 2016 arbeiteten 17,2 M Menschen in der EU28 als Wissenschaftler und Ingenieure, darunter 40,1 % Frauen.
Unter den Staaten variiert die Frauenquote um den Faktor 2,4.
LT 58,4%; BG 53,9; LV 52,4; SE 49,0⟩ ... ⟨AT 32,0; HU 31,3; FI 28,3; LU 24,8⟩ Tabelle.

Deutschland liegt mit 32,7 % auf Rang 24, weit unter dem EU28-Durchschnitt.
Top-Länder (absolut in M): ⟨GB 1,4; DE 1,1; FR 0,7; ES 0,6; PL 0,6; IT 0,4⟩.

Quelle: Eurostat  | Infografik  Tabelle/Infos  Serie  Kontext 

| Frauen | Indikatoren | 2030-Agenda |
moderne Sklaven
Welt-2016
Sklaven_Welt-2016: Globus Infografik 12149/ 08.12.2017
08.12.17    (999)
dpa-Globus 12149: Moderne Sklaven
Die Stiftung "Walk Free Foundation" schätzt, dass im Jahr 2016 rund 10|30 M Kinder|Erwachsene in sklavenartigen Verhältnissen lebten: Zwangsarbeit in der Privatwirtschaft 3,0|13,0; Zwangsprostitution 1,0|3,8; staatlich verhängte Zwangsarbeit 0,3|3,8; Zwangsheirat 5,7|9,8 Tabellenansicht.
Vor allem betroffen sind Mädchen und Frauen (Anteil 84 %), darunter mehr als 1/3 jünger als 18 Jahre. Formen der modernen Sklaverei gibt es in jeder Region der Welt, am häufigsten jedoch in Afrika: 9,2 M (8 ‰ der Gesamtbevölkerung Afrikas)

Quelle: Walk Free Foundation, ILO     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   


| Kinderarbeit | Kinderrechte | Frauen | Globale Agenda 21 | 2030-Agenda |
kinderlose Frauen
DE-2016
kinderlose_Frauen-DE-2016: Globus Infografik 11898/ 04.08.2017
04.08.17    (953)
dpa-Globus 11898: Frauen ohne Kinder
Der Anteil der Frauen, die "endgültig kinderlos" bleiben, ist unter leichten Schwankungen von 12,0 % (Geburtsjahr 1933) auf das Allzeithoch 20,3 % (Geburtsjahr 1965) gestiegen und hat sich in den 5 Folgejahren (bis Geburtsjahr 1970) bei etwa 20 % stabilisiert. Gleichzeitig erreichte die Geburtenziffer erstmals seit 1982 wieder den Wert von 1,5 Kindern je Frau. Unter den 40- bis 44-jährigen Akademikerinnen ist die Kinderlosigkeit sogar zurückgegangen: von 28 % (2012) auf 25 % (2016). Ob dieser Trend anhält, ist jedoch derzeit nicht einschätzbar.

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Großansicht    

| Bevölkerung | Frauen |
Monatsverdienste-DE-2016
Monatsverdienste-DE-2016: Globus Infografik 11777/ 02.06.2017
02.06.17    (931)
dpa-Globus 11777: Verdienste in Deutschland
Der Bruttostundenlohn bei Vollzeitbeschäftigen variiert unter den 15 Tätigkeitsbereichen bei Männer von 5491 € (Finanz- und Versicherungsdienstleister) bis 2400 € (Gastgewerbe), bei Frauen von 4095 € (Energieversorung) bis 2071 (Gastgewerbe). In allen Bereichen liegt der Frauenlohn deutlich unter dem Männerlohn, besonders stark bei "Kunst, Unterhaltung und Erholung" (- 31,4 %), am wenigsten im Baugewerbe (-1,4 %). Tabellenansicht

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Armut & Reichtum | Frauen |
Arbeitsmodelle-Eltern
DE-2015
Arbeitsmodelle-Eltern-DE-2015: Globus Infografik 11643/ 31.03.2017
31.03.17    (978)
dpa-Globus 11643: Arbeitende Eltern
Beruf und Familie zu vereinbaren, ist in Deutschland nach wie vor schwierig, da es zu wenig Kitas und Ganztagsschulen gibt, so dass nur selten beide Eltern in Vollzeit* weiter arbeiten können oder wollen. Meist sind es dann die Mütter, die in Teilzeit* gehen oder ganz aufhören zu arbeiten. Laut Mikrozensus 2015 ergeben sich folgende Anteile (in %) für die Arbeitsmodelle: Vater Vollzeit, Mutter nicht berufstätig: 51,4; Vater Vollzeit, Mutter Teilzeit: 24,0; beide Vollzeit: 8,3; beide nicht berufstätig: 8,2. Diese vier häufigsten Modelle umfassen bereits 92 %, die restlichen 8 % verteilen sich auf 5 weitere Modelle. Tabellenansicht
* Beim Mikrozensus gilt für die Wochenarbeitszeit: Teilzeit: < 25 h; Vollzeit: > 36 h;
von 25 bis 36 h entscheiden die Befragten auf dem Fragebogen selbst, ob die Stelle eher eine Voll- oder Teilzeitstelle ist.

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Bevölkerung | Kinder/Jugendliche | Frauen | Arbeit & Umwelt |
Gender Pay Gap
DE 2006-2016
 Globus Infografik 11647
31.03.17    (891)
dpa-Globus 11647: Die Lücke beim Gehalt
Der durchschnittlicher Bruttostundenverdienst* in Deutschland (in Euro) bei Frauen|Männern ist von 2006 bis 2016 kontinuierlich gestiegen von 13,91|17,90 auf 16,26|20,71; die Gehaltslücke (GenderPay Gap) ist aber nur leicht gefallen von 23 % auf 21 %. Gründe für die Gehaltslücke sind Faktoren wie geringer bezahlte typische Frauenberufe, niedrigere Positionen, mehr Teilzeitarbeit, geringeres Dienstalter. Diese Faktoren bewirken etwa 2/3 der Gehaltslücke, das restliche Drittel resultiert daraus, dass Frauentrotz vergleichbarer Tätigkeit und Qualifikation schlechter bezahlt werden.
* unabhängig vom Beschäftigungsumfang (z.B. Vollzeit, Teilzeit) und der Stellung im Beruf (z.B. Hilfs-, Führungskraft)

Quelle: Statistisches Bundesamt  Infografik  Tabelle/Infos  Serie  Kontext 

| Gendergap | Equal Pay Day | Frauen | Indikatoren | 2030-Agenda |
Führungspositonen
Frauen EU-2015
Frauen-Führungspositonen-EU-2015: Globus Infografik 11628/ 24.03.2017
24.03.17    (892)
dpa-Globus 11628: Frauen in Führungspositionen
Der Anteil der Frauen an allen leitenden Positionen* 2015 betrug im Durchschnitt der 28 EU-Staaten 33,1 %. In 10|18 Ländern lag der Anteil über|unter dem Durchschnitt. Die Rangliste beginnt mit [LV 43,9 %; HU 40,8; PL 40,6; SE 39,7; LT 39,6] und endet mit [NL 26,5 %; HR 26,1; GR 25,8; CY 24,2; LU 18,0]. Tabellenansicht
Deutschland lag mit 29,4 % auf Rang 20 weit unter dem EU-Durchschnitt. Die höchsten Anteile von Frauen in Führungspositionen wiesen die jüngeren Altersgruppen auf: bis zu 24 Jahre 27,8 %; 25- bis 39-Jährige 33,1%
*Vorstände, Geschäftsführerinnen sowie Führungskräfte in Handel, Produktion und Dienstleistungen

Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Frauen |
Mütteralter-EU-2015
 Globus Infografik 11624
17.03.17    (886)
dpa-Globus 11624: Das Alter der Mütter
Im Jahr 2015 betrug das Durchschnittsalter der Mütter bei Erstgeburt im Durchschnitt der 28 EU-Staaten 28,9 Jahre; in 12 | 16 Ländern lag es über | unter dem Durchschnitt. Länder-Ranking: ⟨IT 30,8; ES 30,7; GR 30,2; LU 30,2; NL 29,7; IE 29,6; DE 29,5⟩ ... ⟨EE 27,2; LT 27,1; SK 27,1; PL 27,0; LV 26,5; RO 26,3; BG 26,0⟩ Tabelle

2015 wurden in der EU insgesamt 5,1 Millionen Babys geboren, darunter die Top3 Länder (in 1000): ⟨FR 800; GB 777; DE 738⟩.

Quelle: Eurostat | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Bevölkerung | Frauen |
Frauenquote
DE-2006-2016
Frauen-Spitzengremien-DE-2006-2016: Globus Infografik 11584/ 02.03.2017
02.03.17    (879)
dpa-Globus 11584: Frauen in Spitzengremien
Die Grafik zeigt die Entwicklung des Anteils der Frauen in den A(ufsichtsräten und V(orständen der 200 größten Unternehmen Deutschlands (ohne Finanzsektor) in % im Zeitraum 2006 bis 2016.
A: kontinuierlicher Anstieg von 7,8 auf zuletzt 22,6.Tabellenansicht
V: von 1,2 unter Schwankungen auf 2012|4,0, seitdem stetiger Anstieg auf zuletzt 8,2.
Der Anstieg bei den Aufsichtsräten ist deutlich stärker, weil dort seit 2016 eine Frauenquote von 30 % vorgeschrieben ist, die aber mit zuletzt 22,6 % noch längst nicht erreicht ist. Bei Fortschreibung aktueller Trends würde es bei den Aufsichtsräten bzw. Vorständen 18 bzw. mehr als 60 Jahre bis zum Gleichstand dauern.

Quelle: DIW     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos Kontext 

| Frauen | Bevölkerung |
Versichertenrenten
DE-2015
Versichertenrenten-DE-2015: Globus Infografik 11331/ 28.10.2016
28.10.16    (828)
dpa-Globus 11331: So hoch sind die Renten
Die Höhe der monatlichen Rente in der gesetztlichen Rentenversicherung wird nach der Rentenformel berechnet und ist im Wesentlichen das Produkt aus angesammelten Entgeltpunkten und ihrem Rentenwert, der vom Gesetzgeber jährlich am 1.Juli angepasst wird: ab 1.7.16: 30,45|28,66 € West|Ost pro Entgeltpunkt. Die jährlichen Entgeltpunkte berechnen sich als Quotient aus dem persönlichem und dem durchschnittlichen Bruttojahresarbeitsentgelt aller Versicherten (2016: 36.267|31.594 € in West|Ost). Die Standardrente (45 Entgeltpunkte) beträgt also 45 • 30,45|28,66 € = 1370,25|1289,70 €.
Durch unterbrochene Erwerbsbiografien wird diese Rentenhöhe jedoch bei weitem nicht von allen Versicherten erreicht (s. Tabelle), insbesondere nicht von vielen Hausfrauen in den Westländern, die in Versorgerehen meist keine oder nur geringe eigene Rentenansprüche erworben haben, im Gegensatz zu Ostfrauen mit oft langjähriger Erwerbstätigkeit. Daher unterscheidet sich der Anteil von sehr niedrigen (< 300 €) Frauenrenten besonders stark: 25,3|2,5 % in West|Ost. Da bei Männern das Erwerbsleben im Osten gleichförmiger verlief als im Westen (weniger Selbstständige/ Freiberufler, keine längere Arbeitslosigkeit) konzentrieren sich ihre Renten in der Mitte, während sie im Westen stärker divergieren: mehr hohe aber auch mehr sehr niedrige Renten.

Quelle: Deutsche Rentenversicherung     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Bevölkerung | Frauen | Armut & Reichtum |
moderne Sklaverei
Welt-2016
moderne_Sklaverei;_Welt-2016: Globus Infografik 11055/ 10.06.2016
10.06.16    (763)
dpa-Globus 11055: Moderne Sklaverei
Im Jahr 2016 leben weltweit geschätzte 45,8 Millionen (M) Menschen in Zwangsverhältnissen, die als "moderne Sklaverei" bezeichnet werden: Lebensverhältnisse, in denen Menschen die Kontrolle über ihren Körper oder die Art ihrer Arbeit entzogen wird, vor allem Menschenhandel, Zwangsarbeit, Leibeigenschaft, Zwangsheirat und Zwangsprostitution. Jährlich ermittelt die australischen Stiftung "Walk Free Foundation" im "Global Slavery Index", wie groß der Anteil der versklavten Menschen in den Ländern ist. In der Weltkarte sind sie im Hinblick auf diesen Anteil von schwarz (sehr hoch) über rot (hoch) bis hellgelb (sehr gering) eingefärbt. Die 5 Staaten mit dem höchsten Anteil (%) sind: KP 4,3; UZ 4; KH 1,6; IN 1,4; QA 1,4.
In absoluten Zahlen leben die meisten Sklaven in den beiden bevölkerungsreichsten Staaten Indien (18,4 M) und China (3,4 M). In Deutschland leben geschätzte 14500 Menschen in sklavenartigen Verhältnissen, vor allem durch Zwangsheirat und Zwangsprostitution.

Quelle: Walk Free Foundation     Infografik-Bezug   Serie 

| Menschenrechte | Kinderarbeit | Frauen | Globale Agenda 21 |
Kinderanteil
EU-2015
Kinderzahl;_EU-2015: Globus Infografik 11049/ 03.06.2016
03.06.16    (758)
dpa-Globus 11049: Kinder in der EU
Der Anteil der Kinder unter 15 Jahren an der Gesamtbevölkerung im Jahr 2015 variiert in den 28 EU-Staaten um den Faktor 1,7; von IE 22,1 an der Spitze bis DE 13,2 am Ende. Die 8 Staaten mit dem höchsten / niedrigsten Kinderanteil (in %):
IE 22,1; FR 18,6; GB 17,7; SE 17,3; BE 17,0; DK 17,0; LU 16,7; NL 16.7.
GR 14,5; HU 14,5; PT 14,4; MT 14,3; AT 14,3; BG 13,9; IT 13,8; DE 13,2. Tabellenansicht
In den letzten 20 Jahren sank der Kinderanteil in allen EU-Ländern, insgesamt von 18,4 % auf 15,6 %. Besonders stark war der Rückgang in Zypern und Polen, wo der Kinderanteil um 8,6 bzw. 8,1 Prozentpunkte sank.

Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Bevölkerung | Kinder/Jugendliche | Frauen | Indikatoren |
Geburtenrate
OECD 1970-2013
Geburtenrate-OECD-2013: Globus Infografik 10994/ 06.05.2016
06.05.16    (739)
dpa-Globus 10994: Geburtenrate in OECD-Ländern
Das OECD-Factbook (pdf-S.17) listet die Geburtenziffer* für alle 34 OECD-Staaten und 6 weitere Staaten für die Jahre 1970, 1980, 1990, 2000 und 2005 bis 2013. Im übergreifenden Trend geht die Geburtenziffer* zurück.xls-Tabelle
Die Infografik zeigt die 10 Staaten mit der höchsten Geburtenziffer* im Jahr 2013 [IL 3,03; MX 2,22; TR 2,07; NZ 2,01; FR 1,98; IE 1,96; IS 1,93; SE 1,89; AU 1,88; US 1,86] und der niedrigsten [JP 1,43; DE 1,41IT 1,39; SK 1,34; HU 1,34; GR 1,30; ES 1,27; PL 1,26; PT 1,21; KR 1,19]. Tabellenansicht
1970 war die Geburtenziffer deutlich höher, wie eine Auswahl der 5 höchsten und niedrigsten beispielhaft zeigt: von [MX 6,72; TR 5,00; KR 4,53; CL 3,95; IE 3,87] bis [HU 1,97; DK 1,95; SE 1,94; CZ 1,91; FI 1,83]. Tabellenansicht
* durchschnittliche Kinderzahl der 15-bis 49-jährigen Frauen

Quelle: OECD    Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    xls-Tabelle

| Bevölkerung | Kinder/Jugendliche | Frauen | Indikatoren | OECD |
Erstgeburtsalter
EU-2014
 Globus Infografik 10915
31.03.16    (714)
dpa-Globus 10915: Das Alter der Mütter 2014
Das Alter der Mütter bei der Geburt ihres ersten Kindes liegt im Durchschnitt aller EU-Staaten bei 28,8 Jahren, innerhalb der Staaten variiert es um rund 5 Jahre. Die 8 Staaten mit dem a) niedrigsten, b) höchsten Erstgeburtsalter der Mütter (in Jahren):
a) ⟨BG 25,8; RO 26,1; LV 26,3; EE 26.6; PL 26,9; SK 27,0; LT 27.0; HU 27,7⟩.
b) ⟨DK 29,2; DE 29,4; NL 29,5; IE 30,0; GR 30,0; LU 30,2; ES 30,6; IT 30,7⟩ Tabelle.
2014 wurden in der EU insgesamt 5,1 Millionen (M) Babys geboren, die meisten in Frankreich 0,819 M, Großbritannien 0,776 M und Deutschland 0,715 M. Bei der Geburtenrate* liegt Deutschland abgeschlagen auf Rang 25, während Frankreich und Großbritannien vorne auf Rang 2 /3. liegen (s. Goblus-10642)
* Geburten pro 1000 Einwohner:

Quelle: Eurostat | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Bevölkerung | Frauen |
Lebenserwartung
DE 2012/14
Lebenserwartung-DE-2014 / Globus Infografik 10920 vom 31.03.2016
31.03.16    (704)
dpa-Globus 10920: So lange leben wir noch
Die Tabelle zeigt die durchschnittliche restliche Lebenserwartung von Frauen und Männern in Abhängigkeit vom Alter. Bei Geburt beträgt sie bei Frauen|Männern 83,1|78,1; im Alter von 100: 2,1|1,8 Jahre. Tabellenansicht
In jedem Alter ist die restliche Lebenserwartung bei Frauen größer als bei Männern; die Differenz nimmt aber von anfangs 5 auf 0,3 Jahre ab:
Alter | Differenz: 0|5; 20|4,9; 40|4,6; 60|3,7; 70|2,7; 80|1,5; 90|0,6; 100|0,3. Tabellenansicht
Die Lebenserwartung ist in den vergangen Jahren deutlich gestiegen, z.B. zum Zeitpunkt der Geburt bei Jungen um 2 Jahre 3 Monate und bei Mädchen um 1 Jahr 6 Monate.

Quelle: Statistisches Bundesamt       Infografik-Bezug      Tabelle [htm]Serie 

| Bevölkerung | Frauen |
Gender Pay Gap
EU 2014
 Globus Infografik 10896
17.03.16    (713)
dpa-Globus 10896: Verdienstgefälle zwischen Frauen und Männern 2014
Im Jahr 2014 verdienten Frauen im EU-Durchschnitt 16,1 % weniger als Männer, d.h. umgerechnet: 100 € für Männer, 84 € für Frauen.
Die 8 Staaten mit dem a) höchsten, b) geringsten Verdienstgefälle (in %):
a)  EE 28,3;  AT 22,9;  CZ 22,1;  DE 21,6;  SK 21,1;  ES 18,8;  GB 18,3;  FI 18,0;
b)  HR 10,4;  RO 10,1;  BE 9,9;  LU 8,6;  PL 7,7;  IT 6,5;  MT 4,5;  SI 2,9. Tabellenansicht
Dieser sog. "unbereinigte Gender Pay Gap" ist ein erster Ansatz zur Berechnung geschlechtsspezifischer Verdienstunterschiede. Bei genauerer Analyse des Verdienstgefälles sind eine Vielzahl kultureller, sozialer, demografischer und ökonomischer Faktoren zu berücksichtigen, z.B. vermehrte Teilzeitarbeit bei Frauen, Karriereknick durch Kindererziehung, geringerer Verdienst in frauentypischen Berufen.

Quelle: Eurostat  Infografik  Tabelle  Serie  Kontext 

| Gendergap | Equal Pay Day | Frauen | Indikatoren | 2030-Agenda |
Frauen-Führungspositionen
EU-2014
Frauen-Führungspositionen-EU-2014 / Globus Infografik 10886 vom 17.03.2016
17.03.16    (712)
dpa-Globus 10886: Frauen in Führungspositionen 2014
Der Anteil der Frauen an allen leitenden Postitionen* 2014 lag im Durchschnitt aller 28 EU-Staaten bei 32,9 %. Unter den EU-Staaten variiert der Anteil (%) erheblich:
Top7: LV 44,5;  HU 40,1;  PL 39,2;  LT 38,7;  SI 37,4;  SE 37,4;  BG 37,1.
Flop7: IT 27,4;  DK 27,1; MT 26,7;  NL 26,0;  HR 23,2;  LU 21,5;  CY 17,8. Tabellenansicht
Deutschland (Rang 19) mit einem Anteil von 29,1 % liegt deutlich unter dem EU-Schnitt (32,9) im unteren Drittel. Alterbezogen waren die Anteile bei den J üngeren (15-24 Jährige: 38,2 %; 25-34: 36,8 %) deutlich höher als der Durchschnitt in Deutschland. Berufsbezogen waren die geschlechtsspezifischen Unterschiede am geringsten bei Akademikern (z.B. bei Ärzten, Juristen, Lehrern, Sozialwissenschaftlern)
*Vorstände, Geschäftsführer/-innen, Führungskräfte im Alter von 15-64 Jahre

Quelle: Eurostat       Infografik-Bezug     Tabelle [htm]

| Frauen | Indikatoren | 2030-Agenda |
Berufspendler
1991 / 2012
Berufspendler / Globus Infografik 10856 vom 03.03.2016
03.03.16    (649)
dpa-Globus 10856: Langer Weg zur Arbeit
Ein Vergleich der Jahre 1991 und 2012 zeigt, dass Weglänge und Pendelzeit bei Berufspendlern gestiegen sind. Weg- bzw. Zeitintervall: Anteil 1991|2012 in %:
Entfernung:  <10 km: 63|55,  10-24 km:  26|27,  25-50 km: 8|12,    ≥ 50 km: 3|4. 
Pendelzeit: <10 Min: 32|27,  10-29 Min : 48|47,  30-59 Min: 16|21,   ≥ 60 Min: 4|5.  Tabellenansicht
Laut Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) war 2012 der Anteil der Männer mit einer Pendelzeit ≥ 30 Minuten (28,9 %) mehr als doppelt so hoch wie bei den Frauen (12,5 %). Lange Fahrzeiten führen häufig zu Zeitkonflikten und erschweren die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Kinderlose Frauen haben daher häufiger längere Pendlerwege und -zeiten als erwerbstätige Mütter. Lange Pendelzeiten reduzieren tendenziell die Geburtenrate.

Quelle: Statistisches Bundesamt   BiB       Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Mobilität/Verkehr | Konsum & Produktion | Frauen | Bevölkerung |
Frauenquote
2006-2015
Frauen_Spitzengremien / Globus Infografik 10851 vom 25.02.2016
25.02.16    (661)
dpa-Globus 10851: Frauen in Spitzengremien
Im Zeitraum 2006 bis 2015 ist der Anteil (%) der Frauen in den Vorständen | Aufsichtsräten der 200 größten Unternehmen Deutschlands zwar deutlich von 7,8|1,2 auf 19,7|6,3 gestiegen Tabellenansicht, bleibt aber gering. Wird dieser schwache Aufwärtstrend fortgeschrieben, dauert es noch 25|86 Jahre bis zur Parität in Aufsichtsräten | Vorständen.
Seit 2016 sind etwas über 100 Unternehmen zu einer Frauenquote von 30 % bei Neubesetzung ihres Aufsichtrates verpflichtet. Nur 28 % erfüllten bis Ende 2015 diese Vorgabe.

Quelle: DIW    Infografik-Bezug  Tabelle  Kontext 

| Frauen | Konsum & Produktion | Bevölkerung | Indikatoren |
Geburtenziffer
DE-2014
Geburtenziffer-DE-2014: Globus Infografik 10753/ 08.01.2016
08.01.16    (717)
dpa-Globus 10753: Geburten je Frau
Die Grafik zeigt die Entwicklung der zusammengefassten Geburtenziffer von 1989 bis 2014 in West- und Ostdeutschland (Jahr West|Ost): 1989 1,40|1,57; 1993 1,39|0,78; 1997 1,44|1,04; 2000 1,41|1,22; 2004 1,37|1,31; 2010 1,39|1,46; 2014 1,47|1,54. Tabellenansicht
In Westdeutschland stieg die Geburtenziffer unter Schwankungn von 1,40 (1889) auf ein Zwischenhoch von 1,44 (1997) und sank dann auf ein Tief von 1,36 (2006, 2009). Dannach stieg sie bis 2014 auf 1,47, der höchste Wert im Zeitraum. In Ostdeutschland lag die Geburtenziffer 1989 auf dem Allzeithoch 1,57, brach dann durch die gesellschaftliche Verunsicherung im Zuge der Wiedervereinigung ein auf 0,78 (1993) und stieg dann stetig auf zuletzt 1,54. Seit 2008 liegt die Geburtenziffer im Osten über der im Westen. 2014 lag Sachsen mit 1,57 an der Spitze und das Saarland mit 1,35 am unteren Ende.

Quelle: Statistisches Bundesamt       Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Bevölkerung | Frauen | Indikatoren |
Gerechtigkeitsindex
2015
Gerechtigkeitsindex-2015 / Globus Infografik 10624 vom 06.11.2015
06.11.15    (640)
dpa-Globus 10624: Soziale Gerechtigkeit 2015
Die Bertelsmann-Stiftung bewertet jährlich für die EU-Staaten den Grad der sozialen Gerechtigkeit durch den Gerechtigkeitsindex, eine Zahl zwischen 0 bis 10 (höchster Wert), die aus den Indikatoren Armut, Bildung, Arbeitsmarkt, Gesundheit, Generationengerechtigkeit, gesellschaftlicher Zusammenhalt und Nicht-Diskriminierung berechnet wird. Die Werte werden im jährlichen Index-Report publiziert. Der Report 2015 stellt eine wachsende Kluft zwischen Alt und Jung fest, verursacht durch hohe Jugendarbeitslosigkeit, wachsende Verschuldung und Alterung der Gesellschaften.
Die Grafik listet den Index für jedes EU-Land und für die EU im Durchschnitt:
SE 7,23;  DK 7,10;  FI 7,02;  NL 6,84;  CZ 6,68;  AT 6,57;  DE 6,52;  LU 6,44;  SI 6,28;  EE 6,24;  BE 6,19;  FR 6,18;  GB 5,97;  LT 5,67;  PL 5,46;  MT 5,43;  SK 5,33; EU 5,63IE 5,14;  CY 5,33;  PT 4,98;  LV 4,98;  HR 4,93;  HU 4,73;  ES 4,73;  IT 4,69;  BG 3,78;  RO 3,74;  GR 3,61.  Tabellenansicht
Wie auch bei anderen Indikatoren (z.B. HDI) schneiden die skandinavischen Länder am besten ab. Das Schlusslicht bilden krisengeplagte Staaten wie Griechenland, Rumänien, Bulgarien. In Deutschland mangelt es immer noch an Generationengerechtigkeit, vor allem weil der Bildungserfolg weiter stark von der sozialen Herkunft abhängt.

Quelle: Bertelsmann Stiftung    Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Armut & Reichtum | Arbeit & Umwelt | Sozialwissenschaften | Gesundheit | Frauen | Indikatoren |
Welt-Mütter-Index
2015
Welt-Mütter-Index-2015 / Globus Infografik 10280 vom 15.05.2015
15.05.15    (695)
dpa-Globus 10280: Das Leben von Müttern und Kindern
Alljährlich bewertet die Kinderrechtsorganisation Save the Children die Lebensbedingungen von Müttern und Kindern in 179 Ländern anhand von Faktoren wie Kindersterblichkeit, Bildung sowie der Länge des Mutterschutzes, aus denen der sog. "Welt-Mutter-Index" berechnet wird. Im alljährlichen Mütter-Report werden die Ergebnisse publiziert. Aus dem 16. Report für 2015 ergibt sich folgende Rangfolge für die a) 10 Ländern mit den besten, b) 11 Ländern mit den schlechtesten Lebensbedingungen:
a) NO  FI  IS  DK  SE  NL  ES  DE  AU  BE.
b) HT  SL  GW  TD  CI  GM  NE  ML  CF  CD  SOTabellenansicht
In den Ländern der b)-Liste (in West,-Zentral- u. Ostafrika sowie Haiti) stirbt durchschnittlich eine von 30 Frauen an Komplikationen während der Geburt. Jedes 7. Kind erlebt seinen 5. Geburtstag nicht. Außerdem verursacht die verbreitete chronische Mangelernährung immer mehr geistige und körperliche Entwicklungsstörungen bei Kindern. Wie bei vielen anderen Nachhaltigkeitsindikatoren liegen die skandinavischen Länder auch beim Welt-Mütter-Index auf den ersten Plätzen.

Quelle: Save the Children       Infografik-Bezug     Tabelle [htm]

| Frauen | Kinder/Jugendliche | Kinderarbeit | Kinderrechte | Indikatoren | Millenniumsziele | 2030-Agenda |
Gender Pay Gap
DE 2010-2014
 Globus Infografik 10176
26.03.15    (568)
dpa-Globus 10176: Die Lücke beim Gehalt
Die vier Kurven zeigen die Entwicklung des durchschnittlichen Bruttostundenverdiensts unabhängig vom Beschäftigungsumfang (z.B. Voll-/Teilzeit) und der Stellung im Beruf (z.B. Hilfs-/ Führungskraft) von Männern und Frauen in West- u. Ostdeutschland von 2010 bis 2014. In diesem Zeitraum verringerte sich die Lohnlücke zwischen Männern u. Frauen in Westdeutschland etwas von 23,7 % auf 22,9 %, in Ostdeutschland stieg sie dagegen von 6,7 % auf 8,7 %.
Nach Einschätzung des Statistischen Bundesamtes resultiert die Lohnlücke (unbereinigter Gender Pay Gap) zu 2/3 aus folgenden Faktoren: niedrigere Löhne in typischen Frauenberufen sowie geringere Karrierestufen, mehr Teilzeit und niedrigeres Dienstalter bei Frauen. Das restliche Drittel beruht auf schlechterer Bezahlung trotz vergleichbarer Tätigkeit und Qualifikation.

Quelle: Statistisches Bundesamt  Infografik  Serie  Kontext 

| Gendergap | Equal Pay Day | Frauen | Indikatoren | 2030-Agenda |
Geburtenrate
Geburten je Frau / Infografik Globus 6824 vom 11.12.2014
11.12.14    (527)
dpa Globus 6824: Geburten je Frau
Die Kurve zeigt die Entwicklung der Geburtenrate* in Deutschland von 1990 bis 2012. Sie war anfangs 1,45, fiel dann auf ein Minimum von 1,24 in 1994 und stieg seitdem unter Schwanktungen auf zuletzt 1,41. Zum Erhalt der Bevölkerung müsste die Rate ca. 2,1 betragen. Dass die Bevölkerung dennoch bisher nicht stark fällt, liegt an der hohen Zuwanderung.
Im Jahr 2013 wurden 682.069 Kinder geboren, darunter 49 % Erstkinder, deren Mütter im Durchschnitt 29 Jahre alt waren.
*Zusammengefasste Geburtenziffer der 15- bis 49-Jährigen: die endgültige Quote liegt etwas darüber, weil Kinder auch vor dem 15. und nach dem 49 Lebensjahr geboren werden. Diese Quote kann jedoch erst nach Ende der Gebährfähigkeit ermittelt werden.

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik:  Großansicht: Bezug   

| Frauen | Bevölkerung | Migration |
Gleichstellung
 Globus Infografik 6706
16.10.14    (535)
dpa-Globus 6706: Landkarte der Gleichstellung
Im Gender Gap Report 2014 des Weltwirtschaftsforums werden 136 Länder und Regionen in den vier Schlüsselbereichen Gesundheit und Überlebenschancen, Bildungsweg, politische Teilhabe und wirtschaftliche Gleichstellung bewertet und dann in eine Rangfolge gebracht:
Top3: Island, Finnland, Norwegen
Flop3: Jemen, Pakistan, Tschad.
In der Weltkarte sind die Länder von dunkelrot (geringe Gleichstellung) bis dunkelgrün (hohe Gleichstellung) gefärbt. Viel Rot findet sich in Afrika, Naher Osten, Indien und weiteren Teilen Asiens, dunkelgrün ist Skandinavien, mittelgrün u.a. Kanada, USA, Australien u. Deutschland.

Quelle: World Economic Forum  Infografik  Kontext 

| Gendergap | Frauen | Globale Agenda 21 | Millenniumsziele |
Familien-Ehepaare-Foerderung.
Familien-Ehepaare-Foerderung.:  Grafik Großansicht
05.02.13    (452)
FR-Infografik: Staatliche Förderung von Ehepaaren und Familien 2010
Laut Zwischenbericht einer vom Familienministerium eingesetzten Gutachterkommission sind viele staatliche Leistungen zur Förderung von Ehepaaren und Familien wenig effektiv und oft sogar kontraproduktiv, vor allem jene, die sich nicht auf Familien mit Kindern beziehen, sondern nur auf Ehepaare, wie z.B. der umstrittende Splittingtarif für Ehepaare bei der Einkommensteuer, der alleine rund 10 % (20 Mrd.€) ausmacht. Aus diesem Anlass präsentiert die FR eine Grafik, in der die 156 Einzelmaßnahmen (Gesamtförderung 200,3 Mrd. €) gruppiert werden in 10 Leistungen für Familien (125,5 Mrd.€ = 62,7 %) und 5 Leistungen für Ehepaare (74,8 Mrd.€ = 37,3 %). => Datentabelle
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Kritik von den eigenen Experten [FR 05.02.13, S.7]. Sie fasst Daten zusammen aus der "Bestandsaufnahme der ehe- und familienbezogenen Leistungen" [pdf; BMFSFJ, ohne Datum]

| Einkommensteuer | Kinder/Jugendliche | Frauen |
Einkommensvergleich
Frauen-Männer
Einkommensvergleich-Frauen-Männer; OECD-Länder-Vergleich / Infografik Globus 4848 vom 15.03.2012
15.03.12    (397)
dpa-Globus : Ungleich bezahlt
Laut einer OECD-Studie verdienen Frauen in Deutschland 21,6 % weniger als Männer, so viel weniger wie in keinem anderen Land in Europa. Nur etwas weniger ist das ungleiche Einkommen in Großbritannien (19,8), Finnland (19,7), Schweiz (19,5) und Österreich (19,4). Der OECD-Schnitt liegt bei 15,9 %. Unten in der Liste rangieren Irland (10,4), Polen (10,0), Griechenland (9,6), Belgien (8,9) und Norwegen (8,7).

  Großansicht: Bezug

| Frauen | Armut & Reichtum | OECD |
Millenniumsziele

16.09.10    (267)
ZEIT-Grafik: Millenniumsziele der Vereinten Nationen
Der UN-Gipfel 2000 beschloss die sog. Millenniumsziele: Bis 2015 sollen bei 8 Kernaspekten der Entwicklung (Armut und Hunger, Kinder- und Müttersterblichkeit; Bildung; Krankheitsbekämpfung; Lebensbedingungen; Gleichberechtigkeit; globale Entwicklungspartnerschaft) substanzielle Entwicklungsfortschritte erreicht werden. Nach 10 Jahren zieht ein UN-Sondergipfel eine Zwischenbilanz. Aus diesem aktuellen Anlass stellt die ZEIT-Grafik die 8 Millenniumsziele in einem Plakat vor und zeigt zugleich, wie die 8 Ziele untereinander vernetzt sind.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Die Millenniums-Aufgabe der Vereinten Nationen [ZEIT 38/16.09.10]

| Millenniumsziele | Eine-Welt | Armut & Reichtum | Hunger | Gesundheit | Frauen |
  

erstellt: 23.10.19/ zgh Frauen/ Mädchen; Genderpolitik Anfangsjahr Vorjahr 0 Folgejahr Endjahr

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