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FAO (Food and Agriculture Organization)

Welternährungstag 2004
W
orld Food Day (WFD)
 16.10. 2004
  

Welternährungstag 2004: Biodiveristät im Dienste der  ErnährungssicherheitBiodiversität -
im Dienste der
Ernäherungs-
sicherheit
Welternährungsgipfel 2002

  Einführung/ Aktuelles   Hintergrund 
    Ursachen für Hunger und Unterernährung
   Daten  Dokumente  Unterricht  Presse 
 Links 

Spendenaktion: Nahrungsspende / Give Free Food

Aktuelle Informationen 

   

FAO Gründung
16.10.1945

Aus Anlass der Gründung der FAO (Food and Agriculture Organization) am 16.10.1945 erinnert der UNO-Gedenktag alljährlich am 16.10. an die gewaltigen Probleme ausreichender Versorung mit Lebensmitteln und sauberem Trinkwasser in vielen Ländern und Regionen weltweit.

Daten/ Zahlen
für 2004

Während 842 Millionen Menschen hungern müssen, ist nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO eine Milliarde Menschen übergewichtig.

Zur Zeit leiden weltweit etwa 842 Millionen Menschen an Unterernährung, davon 798 Millionen in Entwicklungsländen. Von insgesamt 170 Millionen Kindern unter 5 Jahren werden 6 Millionen im Verlaufe des Jahres 2004 sterben, das sind 12 Kinder pro Minute. Ingesamt sterben täglich rund 100.000, im Jahr 30 Millionen Menschen an Unterernährung, mehr als an Aids, Malaria und Tuberkulose zusammen. Hunger und Unterernährung fordern jährlich auch mehr Tode als die Summe aller derzeitigen Kriege und Konflikte.
Diese alarmierenden Zahlen ergeben sich aus dem jüngsten Report, den der Sonderberichterstatter der UN-Menschenrechtskommission für das Recht auf Nahrung, Jean Ziegler, am 14.10.04 aus Anlass des Welternährungstages am 16.10.04 in Genf vorgelegt hat.
  
Ziel der FAO
seit 1996:
Halbierung der Zahl
der Hungernden weltweit bis 2015
Schon beim vorletzten Welternährungsgipfel 1996 hatte sich die FAO das Ziel gesetzt, die Zahl der Hungernden bis zum Jahr 2015 zu halbieren.
Dieses Ziel wurde dann noch einmal bekräftigt bei der UN-Vollversammlung im Jahr 2000, bei der die sog. Millenniumsziele beschlossen wurden: Die Halbierung von Armut und Hunger bis 2015 steht an erster Stelle der 8 Millenniumsziele.
  
 

Leider ist die Zahl der Unterernährten entgegen dieser Zielsetzung gegenüber 2003 sogar noch um insgesamt 2 Millionen angestiegen. Eine weitere Zunahme ist wahrscheinlich, z.B. in Indien, Indonesien, Nigeria, Pakistan und dem Sudan, so die Prognose Zieglers in seinem Report.
Laut Ziegler reichen die derzeit weltweit produzierten Nahrungsmittel rein rechnerisch, um 12 Mrd. Menschen täglich mit 2700 Kilokalorien zu versorgen, also fast doppelt so viel, wie für ca. 6,4 Milliarden Erdenbürger benötigt wird.
Trotzdem wird nach Einschätzung Zieglers die Zahl der Hungernden bis 2015 nicht halbiert werden können. Er sieht die Ursachen - auch bei wachsender Bevölkerung - weniger in der Produktion als in der Verteilung der im Durchschnitt ausreichenden Nahrung und macht dafür die Privatisierung bisher öffentlicher Dienstleistungen und die fortschreitende Liberalisierung verantwortlich. Der Markt könne aber das Hungerproblem nicht lösen, warnt Ziegler und ermahnt die Politik: "Es ist Zeit, dass die Regierungen sich für das Recht auf Nahrung genauso einsetzen wie für andere Menschenrechte".

  Gemäß Ziegler fehlt es vor allem an politischem Willen, die selbst gesteckten Ziele auch tatsächlich umzusetzen. Über weitere Ursachen, warum die Hunger- und Armutsbekämpfung bisher so wenig erfolgreich war, informiert die
  =>  Übersichtseite zum Welternährungstag   im Unterabschnitt

  =>  Hintergrund  > Ursachen für Hunger und Unterernährung
   


zum Seitenanfang   Hintergrund-Informationen

 

  Allgemeine übergreifende Hintergrund-Infos bietet die
  =>  Übersichtseite zum Welternährungstag,
darunter folgende Inhalte:
  - Definiton für Hunger und Unterernährung
  - Ursachen für Hunger und Unterernährung
  
Thema 2004:

 Biodiversität -
im Dienste der Ernährungssicherheit

"Biodiversity for
Food Security"

FAO: World Food Day 2004:  Biodiversity for Food Security
World Food Day 2004
Das Schwerpunktthema für den Welternährungstag 2004 lautet:
   "Biodiversität - im Dienste der Ernährungssicherheit"

Zu diesem Thema werden hier demnächst Informationen eingestellt, die u.a. die Kontroverse über die "Grüne Gentechnik" aufgreifen, insbesondere die Frage, ob gentechnisch veränderte Pflanzen in der Landwirtschaft die Ernährungssituation in den unterentwickelten Ländern verbessern können.
Die FAO stellte in ihrem Welternährungsbericht 2004 erstmals den Einsatz der Grünen Gentechnik als Möglichkeit dar, Ernteerträge zu steigern und die Qualität der Nahrungsmittel zu verbessern (z.B. "Goldener Reis"), und löste damit eine heftige Debatte aus. Gentechnik-Gegner warfen der FAO vor, den falschen Versprechen der Gentechnik-Konzerne (Monsanto, Syngenta) zu folgen.
Zahlreiche NGOs (u.a. Greenpeace) lehnen die Grüne Gentechnik ab, u.a. weil durch sie die Biodiversität gefährdet sei.
Der Erhalt der Biodiversität ist aber auch auch nach Einschätzung der FAO eine wesentliche Grundlage einer nachhaltigen Sicherung der Ernährung. Kritiker werfen der FAO daher Inkonsequenz vor.
  
Artenvielfalt als
wichtige Grundlage
der Ernährung
Artenvielfalt ist eine wichtige Grundlage der menschlichen Ernährung. In dem Maße, in dem die Vielfalt schrumpfe, gehe diese Grundlage verloren, mahnte auch Kofi Annan am 13.10.2004. Laut UNO-Angaben hat sich aber die Ernährungsbasis bereits auf wenige Arten und Sorten verengt:
   •   90% der tierischen Produkte stammen von nur 14 Säugetier- und Vogelarten
   •   50% der weltweit durch Nahrungsaufnahme zugeführten Kalorien liefern nur 3 Pflanzen (Weizen, Mais, Reis), obwohl es immer noch rund 30.000 genießbare Pflanzenarten gibt.
  
Gen-Pflanzen
gefährden Artenvielfalt

Kritiker der Grünen Gentechnik meinen, dass Gen-Pflanzen auf Dauer die Artenvielfalt drastisch verringern. Die gentechnisch verbesserten Pflanzen haben zunächst Vorteile für die Bauern, da sie z.B. Schädlinge besser abwehren, höhere Erträge und mehr Qualität liefern (Bsp."Goldener Reis"). Aufgrund dieser Vorteile gehen die Bauern immer mehr zu den genverbesserten Pflanzen über, wodurch die tradionellen Sorten nach und nach aufgegeben werden. Am Ende bleiben nur noch wenige Sorten übrig, der Genpool der ursprünglichen Artenvielfalt geht auf immer verloren, falls die Gene nicht zuvor in Gendatenbanken gespeichert werden.
 

Bespiele von
Artenverlust
// Beispiele für Artenverlust bei Kulturpflanzen werden noch eingestellt:
   z.B. bei Apfelsorten, Kartoffelsorten, Reis
 
Reis

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2004 zum "Reisjahr" ausgerufen, um die herausragende Bedeutung des Reises für die Ernährung der Menschheit deutlich zu machen und Probleme aufzuzeigen, die sich schon jetzt und mehr noch für die Zukunft abzeichnen.
Fast 3 Mrd. Menschen, davon 2 Mrd. in Asien, ernähren sich hauptsächlich von Reis. Dass in vielen asiatischen Ländern das Wort Reis gleichbedeutend mit "Nahrung" ist,
unterstreicht die existenzielle Bedeutung, die der Reis als Grundnahrungsmittel für einen Großteil der Menschheit hat.
In China, dem Ursprungsland von Reis, gibt es heute noch über 75000 Reissorten, eine
der größten genetischen Ressourcen der Welt. Dieser Gen-Schatz ist aber gefährdet, da China kommerziell großflächig Gen-Reis anbauen will. Kritiker befürchten, dass die tradionellen Reissorten dann immer weniger angebaut und durch Gen-Übertragung (Pollenflug) vom Gen-Reis kontaminiert werden, so dass ihr Genom verfälscht wird. Nach und nach könnten die traditionellen Reissorten aussterben und mit ihnen genetische Ressourcen, die sich in Zukunft z.B. in Folge des Klimawandels noch als überlebenswichtig erweisen könnten: genetische Vielfalt erhöht die Chancen, auch unter veränderten Klima- und Umweltbedingungen Reissorten zu finden, die ausreichende Erträge und Qualität liefern, um ein Großteil der Menschheit zu ernähren.
  

Wasserverbrauch Als „Brot Asiens“ liefert Reis weltweit rund 1/5 der Nahrungsenergie. Weil der Reisanbau aber sehr viel Wasser verbraucht - für 1 kg Reis werden bis zu 5000 Liter benötigt - fürchten Experten, dass mit zunehmender Wasserknappheit in Folge des Klimawandels in 20 Jahren 1/4 der Anbauflächen nicht mehr wie bisher üblich bestellt werden kann. Als mögliche Lösungen zeichnen sich ab:
Die Entwicklung von Reispflanzen, die weniger Wasser brauchen oder sogar Trockenheit ertragen: dies könnte mit konventionellen Methoden wie Züchtung oder mittels Grüner Gentechnik versucht werden, wie beim "Goldenen Reis", bei dem ein Resitenz-Gen gegen Pflanzenschutzmittel sowie Gene zur Produktion von Beta-Carotin und Eisen eingebaut wurden, um die bisher weit verbreitete Mangelernährung durch herkömmlichen Reis zu beheben.
Alternative Anbaumethoden, bei der die Reis-Setzlinge früher als üblich und in größerem Abstand gepflanzt sowie die Böden nur feucht gehalten werden, statt sie zu überfluten.


zum SeitenanfangDaten / Statistiken / Infografiken

   
  FAO-Report: The State of Food Insecurity in the World 2004
// Der Report ist z.Z. online noch nicht abrufbar
  
Infografik / Infotext
WHH-Infografik:  Hungernde weltweit
Großansicht

Die Zahl der Hungernden steigt wieder.
Betroffen sind vor allem Südasien und Afrika 

Der Grafik-Service der Welthungerhilfe (DWHH) bietet die Infografik mit einem erläuterndem Text an:
"Die Zahl der chronisch unterernährten Menschen ist weltweit auf über 840 Millionen gestiegen. Mitte der 90er Jahre wiesen die Statistiken der UNO noch Fortschritte im Kampf gegen den Hunger aus. In den im Jahr 2000 verabschiedeten. Milleniumszielen hat sich die Weltgemeinschaft verpflichtet, die Zahl der Hungernden bis zum Jahr 2015 zu halbieren. Dieses Ziel ist mittlerweile in weite Ferne gerückt. Sowohl in Südasien als auch in Schwarzafrika machen Bevölkerungswachstum und nachlassende Wirtschaftskraft, aber auch Kriege und Aids die Erfolge im Kampf gegen den Hunger zunichte
 
weiter... / ganzer Text/     Kopiervorlagen zum Download
   
Infografik / Infotext
Infografik: Ungleiche Nahrung. Kaum tierische Nahrungskalorien in den Entwicklungsländern / Welthungerhilfe
Großansicht
=> Nahrung > Daten
Ungleiche Nahrung. Kaum tierische Nahrungskalorien in den Entwicklungsländern:
Der Grafik-Service der Welthungerhilfe (WHH) bietet die Grafik mit einem erläuterndem Text an:
"Weltweit werden jährlich rund zwei Milliarden Tonnen Getreide produziert. Statistisch betrachtet stehen damit für jeden der etwa 6,2 Milliarden Erdbewohner die täglich notwendigen 2500 Nahrungskalorien zur Verfügung. Dennoch hungern fast 1 Milliarde Menschen. Hauptursache für den Hunger ist die Armut. Über 2 Milliarden Menschen müssen von weniger als 2 US-$ am Tag leben. Viele haben nicht genug Geld, um ausreichend Nahrung für sich und ihre Familie zu kaufen."  weiter.. [www.welthungerhilfe.de]
Download:  Grafik  [pdf /137KB]    Infotext [Word.doc /24KB]
    
Infografik: Länder mit Anbau von Gen-Pflanzen (Stand 2003)/ Großansicht bei Spiegel-Online
Großansicht [Spiegel-Online]

Infografik: Länder mit Anbau von Gen-Pflanzen (Stand 2003)
Die Infografik ist eingebettet in den Artikel "Satt durch Designer-Pflanzen?"
[Spiegel-Online, 13.9.04]. Der Artikel geht der Frage nach, ob die Grüne Gentechnik wirklich den Armen hilf und ob durch flächendeckenden Anbau von gentechisch optimierten Pflanzen der Hunger in der Welt gelindert werden kann.
=> Daten/ Statistiken zu Gen-Pflanzen
=> Grüne Gentechnik     Gentechnisch veränderte Organismen (GVO)
  

Infografik: Ackerbau mit Gen-Pflanzen
Großansicht [FR]

Lexikon:
GVO
Grüne Gentechnik
Infografik: Ackerbau mit Gen-Pflanzen
Die Kurve (links) zeigt den steilen Anstieg der Anbauflächen mit Gen-Pflanzen (GVO) von 1996 bis 2003 (Angaben in Millionen Hektar):
1996/ 2,8;  1998/ 27,8;  2000/ 44,2;   2003/ 66,7.
Das Kreisdiagramm gibt die Verteilung der Anbaufläche 2003 auf die Länder an:
USA 63%; Argentinien 21 %; Kanada 6%; Brasilien 4 %; China 4 %; Südafrika 1 %; Australien/ Indien/ Rumänien 1%.
Das Säulendiagramm (unten) gibt den Anteil transgener Pflanzen an der Gesamt-Anbaufläche an: Soja 55%; Baumwolle 22 %; Raps 16%; Mais 11 %.
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: "Pioniere gesucht. Sachsen-Anhalt will zur blühenden Gen-Landschaft werden, doch die Bauern zögern noch" [FR, 16.01.04]
  
  weitere Daten bietet die Extraseite zum Welternährungsgipfel 2002, insbesondere zahlreiche Infografiken der Welthungerhilfe
und die Daten/ Statistiken/ Infografiken   zum Agenda 21 Thema
  => Ernährung & Landwirtschaft  
   

zum Seitenanfang   Dokumente

 

Stellungnahme

Welthungerhilfe
Genetische Verarmung bedroht Ernährung.
Der Verlust der biologische Vielfalt bedroht die Ernährungssicherung in den Entwicklungsländern. Im vergangenen Jahrhundert sind 3/4 der genetischen Vielfalt verloren gegangen. Hoch gezüchtete Pflanzenarten haben zahlreiche einheimische Sorten verdrängt. Die neuen Sorten sind zwar ertragreicher, aber anfälliger für Krankheiten und klimatische Schwankungen, außerdem können die Bauern kein Saatgut für sich ziehen. weiter.. [Welthungerhilfe]

  
Studie

Welthungerhilfe 

Grüne Gentechnik:  Chancen und Risiken für die internationale Ernährungssicherung
Was sind die Chancen, was die Risiken gentechnisch veränderter Nahrungsmittel für die internationale Ernährungssicherung? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die im Auftrag der Welthungerhilfe erstellte Studie von Prof. Michael Krawinkel und Johanna Mahr vom Institut für Ernährungswissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen. Die Studie fasst den derzeitigen Stand der Forschung zu gentechnisch veränderten Pflanzen zusammen.
Download der Studie [pdf, 406 KB, 59 S., Welthungerhilfe]
  

INTERGOVERNMENTAL WORKING GROUP FOR THE ELABORATION
OF A SET OF VOLUNTARY GUIDELINES TO SUPPORT THE
PROGRESSIVE REALIZATION OF THE RIGHT TO ADEQUATE FOOD IN
THE CONTEXT OF NATIONAL FOOD SECURITY
Fourth Session
Rome, 23 September 2004
REPORT

Download der Guidelines
[pdf, 219 KB, 30 S.; FAO]
FAO-Guidelines (23.9.04)
Rechtzeitig zum Welternährungstag einigten sich Vertreter von über 120 Staaten in Rom auf freiwillige Leitlinien zum Menschenrecht auf Nahrung. Damit ist es erstmals gelungen, Standards für die Politik festzulegen, die helfen können, dass Recht auf Nahrung in die Praxis umzusetzen.

Die neuen freiwilligen Leitlinien fordern u.a.:  
  eine Beteiligung der Bevölkerung bei der Entwicklung und Umsetzung von Armutsbekämpfungsprogrammen  •  Eingriffe des Staates bei Versagen der Marktwirtschaft  •  Zugang zu Ressourcen  •  Durchführung von Landreformen samt Klärung von Besitz-/ Nutzungsrechten  •  Regelungen zur nachhaltigen Gestaltung von Nahrungsmittelhilfen  •  Verpflichtung von Besatzungsmächten zur Sicherung der Ernährung in besetzten Gebieten.
  
Stellungnahme Welthungerhilfe: Die Deutsche Welthungerhilfe begrüßt den Durchbruch bei den Verhandlungen der FAO, die zum ersten Mal international das Recht auf Nahrung festschreibt.
 


zum SeitenanfangUnterrichtsmaterialien

 

Nr.2 (März/April)/2003
Unterrichtsmaterialien:  Gentechnologie
Die Wochenschau  Nr.2 (März/April)/2003,  Sek. II  bietet eine Fülle von Ausschnitten aus Zeitungsartikeln und Fachbüchern sowie Grafiken und Statistiken zum Thema Gentechnologie. Diese Materialsammlung wird ergänzt durch kurze Begriffs-/Faktenerklärungen, Definitionen, Infoboxen, Aufgaben-/Arbeitsvorschläge. Zahlreiche Internetadressen geben Anregungen für Recherchen im Web.
Themen u.a.: Grüne Gentechnik; Genfood; Gentechnik gegen den Hunger; Welternährung durch nachhaltige Landwirtschaft; GVO-Pflanzen; Freiland-versuche; Gen-Transfer; Gen-Raps; Ökolandbau und Gen-Pflanzen; Gen-Soja; Enzyme; Allergiegefahr; EU-Kennzeichnungsgesetz; Verbrauchermacht;
Gen-Therapie; Genetischer Fingerabdruck; DNA-Analyse; Erbgut-Entschlüsselung; Patente auf Gene; Stammzellen; Präimplantationsdiagnostik (PID)
Weitere Informationen/ ausführliches Inhaltsverzeichnis/ Bezug
=> Unterrichtsmaterialien / Medien
siehe auch: Ernährung & Landwirtschaft
  

www.transgen.de

==>
Ernährung &
Landwirtschaft
  Welternährungstag   
Gen-/ Biotechnologie

"Grüne Gentechnik" - Ein Beitrag zur Welternährung? "
Die 6-seitie Unterrichtseinheit enthält aktuelle Daten und Zahlen zur Lage der Welternährung und zur Unter- /Mangelernährung. Arbeitsblätter erläutern inwieweit die Agrarforschung und der Einsatz gentechnisch veränderter Pflanzen die Versorgung mit Nahrungsmitteln weltweit verbessern könnte. An den Beispielen "Goldener Reis" und "Süßkartoffel" wird aufgezeigt, wie Pflanzen mit Nährstoffen angereichert bzw. Ernteausfälle durch Viren und Schädlinge verhindert werden können. Die Arbeitsvorlagen enthalten Schüleraufgaben und zahlreiche Anregungen/ Links für weitere eigenständige Recherchen.
Im Kontext sind 2 weitere Unterrichtseinheiten interessant:
  -  "Grüne Gentechnik und Lebensmittelsicherheit" und
  -  "Grüne Gentechnik - ein Beitrag zur Entlastung der Umwelt?"
Infos / Hinweis zu diversen Materialien:  www.transgen.de/Service
Direkt zum Download von "Grüne Gentechnik" [pdf, 43,9 KB]
  
Photoausstellung
Photoausstellung: "Zwischen Natur und Kultur: Mensch, Ernährung, biologische Vielfalt" / Großansicht bei der GTZ

Großansicht [GTZ]

Deutschen Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ)
"Zwischen Natur und Kultur: Mensch, Ernährung, biologische Vielfalt"
Anlässlich des "Welternährungstages 2004" präsentiert das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung eine Fotoausstellung zur Frage, ob die Vielfalt der Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen einen Beitrag zur Hungerbekämpfung leisten kann.
Die Fotoausstellung umfasst 48 großformatige Bilder, die überwiegend Menschen aus ländlichen Regionen Afrikas und Lateinamerikas bei landwirtschaftlichen Tätigkeiten und beim Verkauf ihrer Produkte auf lokalen Märkten zeigen. Der Großteil dieser Fotos findet sich auch im kostenlosen Begleitband zur Ausstellung, den das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung erstellt hat. Die Ausstellung ist bis zum 5.11.04 in Berlin zu sehen und soll danach in Rom gezeigt werden.
[gekürzt aus: Regierung online]
Bei der Deutschen Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ), die die Fotoausstellung zur Verfügung stellt, können die Bilder in Großansicht online betrachtet werden:  www.gtz.de/agrobiodiv/news/ausstellung/index.htm
 
FIAN-Ausstellung: Der Hunger schreit zum Himmel
3 Kunststoff-Rollcharts, Format ca. A1, zum Verleih, Infos: u.strauss@fian.de
Tel. 02323/919-2662.
FIAN-Ausstellung: Der Hunger schreit zum Himmel
"Hunger macht Schlagzeilen, z.B. wenn er durch Naturkatastrophen oder Kriege ausgelöst wird. Davon sind lediglich rund 10% der weltweit Hungernden betroffen. Der Löwenanteil des Hungers - der chronische, schleichende, bohrende Hunger - scheint hingegen kaum eine Meldung wert. Statistisch nahezu unsichtbar ist auch der hohe Anteil von Frauen und Mädchen an der Zahl der Hungernden und chronisch Mangelernährten zwischen 60 und 70%.
Die Ausstellung legt den Schwerpunkt auf diese besondere Situation.
"  
    weiter...  [FIAN]
  
FIAN-Faktenblatt:  Land in Frauenhand? / Online Bestellung bei FIAN FIAN-Faktenblatt:  Land in Frauenhand?
Agrarreformen, Landmärkte und Geschlechterverhältnisse;
8-seitiges Informationsblatt mit Beispielen aus verschiedenen Ländern und besonderem Schwerpunkt auf der Situation der Frauen.
Zu bestellen im FIAN-Online-Shop (Best.-Nr. C11)
oder telefonisch: 02323/ 490 099.

 
=> Lexikon-Beitrag:  FIAN  
  

Online-Bestellung
[natur+kosmos]
Revolution im Reisfeld. Die Suche nach dem Korn von morgen.
Das von den Vereinten Nationen ausgerufene "Internationale Reisjahr 2004" und der Welternährungstag am 16.10.04 sind Anlass für natur+kosmos, Reis zum Schwerpunktthema der Oktober-Ausgabe zu wählen. Das reich bebilderte Dossier eignet sich für Referate und umfasst folgende Inhalte:
Hintergrund: Zu Besuch bei Familie Lee. Im Nordosten Thailands pflanzen Bauern Jasminreis ökologisch an. Fairer Handel beschert ihren Familien bescheidenen Wohlstand.  weiter... [natur+kosmos]
Hintergrund: Schluckspecht Reis. Weil der tradionelle Reisbau zu viel Wasser verbraucht, werden ganze Landstriche bald austrocknen. Neue Sorten und Anbau-verfahren sollen Abhilfe schaffen.
Hintergrund: Tausendsassa Reis. Die Körner sind nicht nur zum Essen sondern auch zum Trinken da. Sie stecken aber auch in Puder, Rouge und Cremes.
Infokasten: Geschichte der Kulturpflanze Reis
Infokasten: Die äußere Schicht von Reis enthält wertvolle Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine.
  
Welthungerhilfe: Wandzeitung Reis, Vorderseite: größere Ansicht
größere Ansicht  

Welthungerhilfe: Wandzeitung Reis, Rückseite: größere Ansicht
größere Ansicht

WelthungerhilfeWandzeitung zum Thema Reis
Reis ist das Nahrungsmittel für Milliarden Menschen. Um die Bedeutung dieser Getreideart herauszustellen, haben die Vereinten Nationen das Jahr 2004 zum "Jahr des Reises" ausgerufen. Über Hintergründe von Reisproduktion und Reiskonsum informiert eine DIN-A1-formatige Wandzeitung der deutschen Welthungerhilfe (DWHH), die besonders für Schulen geeignet ist.   Bestellnr.: 5327;  Schutzgebühr: 1,50 Euro.

Inhalte der Vorderseite: Hintergrund-Infos zum Reis und zu Experimenten in Forschung und Züchtung, den Reisertrag zu steigern.
Inhalte der Rückseite: Wie kommt der Reis nach Deutschland  •  Wo steckt überall Reis drin  •   Wie Köche Reis zubereiten  •   Reis und Wasser   •   Artenvielfalt gegen Monukultur  •  Von patenten Biopiraten  •   Bioreis  •   Experiment mit Reis  •  Fairer Handel   •  Hilfe für Reisbauern . 
Vorder- und Rückseite ergeben gemeinsam ein Bild, daher am besten zwei Exemplare bestellen.  Online
Bestellung  [Welthungerhilfe]
Weitere vielfältige Infos im Reis-Schwerpunkt der Welthungerhilfe
  

Bestellung:
Publik-Forum, Postf. 2010,
61410 Oberursel,
Redaktion/Zentrale:
06171/7003-0 (Fax -40);   
 redaktion@publik-forum.de
www.publik-forum.de
Publik-Forum: Hunger ist kein Schicksal.
Die Ausgabe Nr.48/2004 von "Publik Forum, Zeitung kritischer Christen" setzt sich im Schwerpunktthema mit den Problemen jetziger und zukünftiger ausreichender Ernährung auseinander. Das 8-seitige Dossier enthält u.a. folgende Beiträge:
Armin Paasch: Hunger kommt nicht über Nacht. Es gibt genung Nahrung für alle - und doch verhungern täglich 24000 Menschen: Ursachen für Hunger; Plädoyer für eine globale Agrarwende.
Armin Paasch: Wann ist Land in Sicht? Bauern besetzen brachliegendes Land; Landlosen-Bewegung; Land in Frauenhand.
Interview mit Jean Ziegler (UN-Sonderbotschafter für das Recht auf Nahrung): Wie kann das Recht auf Nahrung weltweit durchgesetzt werden?
Armin Paasch: Der Erfolg der Hacienda Maloles oder: Wie kleine Akteure große Wirkung erzielen: Pächterfamilien und SaisonarbeiterInnen erlangen eigene Landtitel und befreien sich aus der Abhängigkeit des Großgrundbesitzers Maloles.
Johannes Brandstätter: Rechte statt Appelle. Regierungen müssen reagieren - wenn das Recht auf Nahrung global einklagbar ist.
Armin Paasch ist Sprecher von FIAN.  
   
Weiter Materialien:
=> Grüne Gentechnik   > Unterrichtsmaterialien
=> Extraseite zum Welternährungsgipfel 2002  > Unterrichtsmaterialien
=> Übersicht: Welternährungstage > Unterrichtsmaterialien
   

zum SeitenanfangPresseartikel

 

 

  Presseartikel im Kontext zum Welternährungstag 2004 werden hier demnächst in einer Extraliste zusammengestellt.
Bis dahin können diese Presseartikel aus dem Pressearchiv zum
Agenda 21 Thema "Ernährung und Landwirtschaft" abgerufen werden.
   

zum SeitenanfangLinks


Welternährungsgipfel 2002

Stichwort: FAO

 



Die FAO ist die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen. Sie umfasst heute 183 Einzelstaaten sowie die Europäische Union als Mitglieder. 1945 mit Sitz in Rom gegründet hat sie zum Ziel, Ernährungs und Landwirtschaft zu sichern und die Lebensbedingungen der ländlichen Bevölkerung zu verbessern.
Rund 4.000 Mitarbeiter weltweit beraten u.a. Regierungen in agrarpolitischen Fragen. Deutschland ist nach den USA und Japan der 3.größte Beitragszahler.

  
  offizielle Website des World Food Days 2004
Angebot u.a.: aktuelle und Hintergrund-Infos, Programm in Rom;
Audio-/ Videomaterialien; Presseerklärungen,
www.fao.org/wfd/index_en.asp
  
Hunger / Unterernährung

Hunger lindern  per Mausklick.
Die Website bietet Informationen zum Thema "Hunger / Unterernährung"
Auf der Homepage blinkt alle 3,6 Sekunden auf einer Weltkarte das Land auf, wo (statistisch gesehen)  der nächste Mensch wegen Unterernährung stirbt.
Durch Anklicken des Buttons "Give Free Food" auf der Home-page sorgen spendable Firmen (über die Welthungerhilfe) dafür, dass einmal pro Tag ein vom Hungertod Bedrohter eine Tasse Reis, Mais oder Weizen erhält.  

 

Die Deutsche Welthungerhilfe wurde 1962 als Nationales Komitee der Freedom from Hunger Campaign der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) vom damaligen Bundespräsidenten Lübke gegründet. Heute ist sie eine der größten privaten Entwicklungs-Organisationen in Deutschland. Gemeinnützig, politisch und konfessionell unabhängig, arbeitet die Organisation unter einem ehrenamtlichen Vorstand und unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Vorsitzende ist seit November 1996 Ingeborg Schäuble.
Die Website bietet u.a : Aktuelle und Hintergrund-Infos; Projekte; Kontakte; Stellenangebote; Links.
Für den Unterricht besonders interessant ist das umfangreiche Angebot an Infografiken mit erläuternden Texten (siehe: Daten/ Statistiken/ Infografiken)

  


www.fian.de

FoodFirst Informations- & Aktions- Netzwerk (FIAN)
FIAN ist eine internationale Menschenrechtsorganisation für das Recht sich zu ernähren.
 1986 gegründet, hat FIAN heute in Deutschland mehr als 1300 Mitglieder. In elf weiteren Staaten Asiens, Europas, Lateinamerikas und den USA gibt es FIAN-Sektionen.
FIAN tritt dafür ein, dass die Landbevölkerung eine eigenständige Ernährungsbasis und eine entsprechende Rechtsbasis hat, um überhaupt erst in der Lage zu sein, eigene Nahrung produzieren zu können. Das Menschenrecht sich selbst zu ernähren haben die Vereinten Nationen im internationalen Pakt über die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte (Sozialpakt) festgeschrieben.
Weitere Infos im Lexikon-Beitrag zu FIAN.
  
FIAN Seminar
12. - 14. 11. 2004
Frankfurt

Mehr Informationen
[FIAN]
Menschenrecht auf Nahrung - Realität für Frauen?
Genderdimensionen des Zugangs zu Ressourcen

In diesem Seminar soll vor allem die Genderdimensionen des Zugangs zu produktiven Ressourcen im ländlichen Raum sichtbar gemacht werden. Ausgangspunkt ist die These, dass nur durch einen nachhaltigen und rechtlich abgesicherten Zugang zu Ressourcen wie Land, Wasser, Saatgut und Einkommen, das Menschenrecht auf Nahrung für Männer und Frauen Wirklichkeit werden kann.
»Brot für die Welt« ist eine Aktion der kirchlichen Entwicklungszusammenarbeit und wird getragen von allen evangelischen Landes- und Freikirchen Deutschlands. In jährlich mehr als 2000 Projekten und Programmen wird gemeinsam mit Partnern in Übersee Hilfe zur Selbsthilfe geleistet.
Unter "Aktuell" (linke Menüleiste) bietet die Website aktuelle Stellungnahmen und Pressemitteilungen zum Welternährungstag.
Unter "Globales Lernen" bietet die Organisation eine Vielzahl von Unterrichtsmaterialien zum Themenbereich "Eine Welt" im Unterricht an.
  
   
  weitere Links bietet die Extraseite zum Welternährungsgipfel 2002
   

Stand:16.10.04/zgh

Themen:  Welternährungstag      Welternährungsgipfel 

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