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Daten/Statistiken Treibhauseffekt Anfangsjahr Vorjahr 2019 Folgejahr Endjahr

Anzahl: 16

SUV CO2-Ausstoß
So viel mehr CO2 stoßen SUVs aus | Statista
05.11.19    (1539)
Statista: So viel mehr CO2 stoßen SUVs aus
Aufgrund ihrer Bauart (schwerer, breiter, höher) stoßen SUV mehr CO2 aus als vergleichbare normale Limousinen, wie die Statista-Grafik an drei PKW-Gruppen nachweist (kg CO2): VW + 427; BMW + 569; Mercedes +663 (berechnet mit: 20.000 km/Jahr; 2,37 kg CO2/Liter Benzin (DEKRA); Verbrauch gemäß NEFZ-Verfahren).
Zum Vergleich: für den CO2-Mehrausstoß bei VW (427 kg) könnte ein 1-Personen-Haushalt ca. ein halbes Jahr lang Strom beziehen (½ • 1800 kWh • 500 g CO2/kWh = 450 kg CO2)

Statista: Infotext  Infografik 

| Treibhausgase | Mobilität/Verkehr |
Primärenergie
Welt 2018
 Globus Infografik 13478
04.10.19    (1495)
dpa-Globus 13478: Weltenergie 2018
Im Jahr 2018 wurden weltweit 580,5 EJ Primärenergie verbraucht (+2,9% zum Vorjahr). Dieser Anstieg war stärker als der durchschnittliche Anstieg von 2007 bis 2017 (+1,5 %/Jahr).
Die Kreisdiagramme stellen die Verteilung auf die Regionen und die Energiearten dar Tabelle.
Die fossilen Energien dominieren mit zusammen 84,7%, gefolgt von den Erneuerbaren Energien (10,8%) und der Kernenergie (4,4%).
Hinweis (zgh): Gemessen am 2°C-Ziel ist der Anteil der fossilen Energien immer noch viel zu hoch und der Ausbau der Erneuerbaren Energien schreitet viel zu langsam voran.

Quelle: BP: Statistical Review of World Energy  | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Energie | Erdöl | Erdgas | Kohle | Atomenergie | Erneuerbare | Energiewende | Treibhausgase | 2 °C - Schwelle |
Baumbestand
Welt 2015
 Globus Infografik 13471
27.09.19    (1485)
dpa-Globus 13471: Drei Billionen Bäume gibt es auf der Erde
Seit den Anfängen der Zivilisation ist der globale Baumbestand um 46% gesunken auf geschätzte 3,04 Billionen (T) Bäume im Jahr 2015. Derzeit werden pro Jahr rund 15 Milliarden (G) Bäume gefällt.
Die Grafik informiert über die Anzahl der Bäume (in G) in 14 verschiedenen Vegetationszonen von der Tundra (95) und Taiga (749) über die Nadel- (151) und Laubwälder (363) in den gemäßigten Zonen bis hin zum tropischen Regenwald (799) mit einem noch etwas größeren Baumbestand als in den borealen Wäldern der Taiga (749) Tabelle.
Hinweis (zgh): Bäume binden durch ihr Wachstum den Kohlenstoff (C) des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) aus der Umgebungsluft und verringern dadurch den Treibhauseffekt, umgekehrt erhöht Abholzung den Treibhauseffekt. Einer der wichtigsten Maßnahmen zur Einhaltung des 2°C-Ziels ist daher das Eindämmen der immer noch umfangreichen Brandrodung im tropischen Regenwald und der großvolumigen Abholzung im borealen Nadelwald. Außerdem könnte Aufforstung in großem Maßstab einen ergänzenden Beitrag zum Abbremsen der globalen Erwärmung leisten.

Quelle: Nature  | Infografik  Tabelle/Infos 

| Wald | Eine-Welt | Globale Agenda 21 | Treibhausgase |
CO2-Bepreisung
DE 2020-2030
Bundesregierung wenig ambitioniert bei CO2-Bepreisung | Statista
25.09.19    (1477)
Statista: Bundesregierung wenig ambitioniert bei CO2-Bepreisung
Nachdem das ursprüngliche Klimaziel der Bundesregierung (-40% CO2 bis 2020 im Vergleich zu 1990*) als gescheitert gilt, soll nun mit dem neuen Klimaschutzprogramm vom 20.9.19 das Klimaziel für 2030 (-55% CO2 im Vergleich zu 1990*) umgesetzt werden. Dazu soll ab 2021 ein CO2-Preis von 10 €/t im Verkehrs- und Wärmesektor eingeführt werden, ab 2020 dann 20 €/t und anschließend jedes Jahr 5 € mehr bis auf 35 €/t im Jahr 2025. Danach soll eine maximale Emissionsmenge festgelegt, die jedes Jahr verringert wird.
Viele Klimaexperten halten diese CO2-Bepreisung für viel zu gering. Die Infografik zeigt daher den CO2-Preisverlauf von zwei weiteren aktuellen Modellen mit deutlich höheren Preisen pro Tonne CO2:
a) DIW: linerarer Anstieg von 2020|50 € auf 2030|150 €
b) MCC/PIK: linerarer Anstieg von 2020|35 € auf 2030|180 €.

* Referenzjahr des Kyoto-Protokolls


Statista: Infotext  Infografik 

| Treibhausgase | Emissionshandel |
Meinungsumfrage Klimawandel
Welt 2019
Der menschengemachte Klimawandel ist (nicht) real | Statista
16.09.19    (1469)
Statista: Der menschengemachte Klimawandel ist (nicht) real
Die Infografik zeigt den Anteil (in %) von befragten Erwachsenen in 10 ausgewählten Ländern* weltweit, die den Klimawandel für real und hauptsächlich menschengemacht halten. ⟨IN 71  ES 69  IT 66  UK 51  DE 49  FR 48  CN 45  US 38  SA 35  NO 35⟩.
Kommentar (zgh): Die Daten zeigen, dass in Ländern, wo typische Folgen der Klimaerwärmung schon stärker erlitten wurden (z.B. Spanien, Italien: Dürre, Hitze, Waldbrände; Wasserknappheit; Starkregen mit verheerenden Überflutungen), der Klimawandel überwiegend für real gehalten wird. In Ländern dagegen, die stark von der Nutzung oder dem Verkauf fossiler Energien profitieren (USA, Saudi-Arabien, Norwegen), wird die Klimaerwärmung relativiert, teils sogar geleugnet, nicht zuletzt infolge jahrzehnte langer Kampagnen der Desinformation, besonders ausgeprägt in den USA (). Aber auch in Deutschland haben sog. "Klimaskeptiker" über die Medien unverhältnismäßig viel Einfluss ausgeübt (), so dass nur 49% der Befragten den Klimawandel für real und menschengemacht halten, 35% sehen uns Menschen mindestens teilweise verantwortlich und 5% leugnen sogar den anthropogenen Einfluss auf die globale Erwärmung.
* YouGov-Studie: Meinungsumfrage vom 11.6. bis 22.7.2019 in 28 Ländern mit vier möglichen Antworten:  Mensch ist a) haupt- b) teil- c) nicht-verantwortlich, d) kein Klimawandel.

Statista: Infotext  Infografik 

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung |
Globale Temperatur
Welt 1880-2018
 Globus Infografik 13426
06.09.19    (1459)
dpa-Globus 13426: Die globale Temperatur
Die Grafik zeigt die Abweichung der globalen Temperatur im Zeitraum von 1880 bis 2018 zur 13,9°C-Referenzgeraden* (Nulllinie). Bis etwa 1935 verlief die Kurve immer unter der Nulllinie, ab etwa 1975 laufend oberhalb mit steigender Tendenz. Die letzten 5 Jahre waren laut NOAA die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen1880: 2014|+0,74°C; 2015|+0,90; 2016|+1,00 (Maximum); 2017|+0,91; 2018|+0,83.
Die globale Temperatur wird in der Tendenz weiter steigen, weil weiter Treibhausgase in der Größenordnung von 50 GtCO2e pro Jahr in die Atmosphäre emittiert werden, wo sie sich anreichern und den Treibhauseffekt verstärken mit verheerenden Folgen.
* 13,9°C = Durchschnittstemperatur von 1901 bis 2000.

Quelle: NOAA  | Infografik 

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle | Kippelemente |
Top-Soja-Produzenten
Welt 1980-2019
Regenwaldrodung macht Brasilien zum Soja-Produzenten Nr. 1 | Statista
27.08.19    (1443)
Statista: Regenwaldrodung macht Brasilien zum Soja-Produzenten Nr. 1
Die Grafik zeigt die Entwicklung der Sojaernten (in Mt) der vier führenden Anbauländer von 1980/82 bis 2019/20 auf Basis von USDA-Daten (pdf). In China ist die Sojaernte etwas gestiegen von ca. 10 auf 17, in Argentien von 0 auf 53, in den USA von ca. 58 auf 105 und in Brasilien von ca. 18 auf 123, wobei der Anstieg dort seit 2010/11 der weitaus stärkste ist. Inzwischen übertrifft die Sojaernte Brasiliens jene der USA um 18 Mt. Die drastische Ausweitung des Sojaanbaus in Brasilien geht einher mit fortschreitender Brandrodung und Abholzung des Regenwalds in Amazonien. Einer der Hauptabnehmer des Sojas ist die EU: 36% ihres Soja-Imports, größtenteils für Futtermittel, kommt aus Brasilien. Deutschland zählt zu den Top-Importeuren von Soja aus Brasilien.

Statista: Infotext  Infografik 

| Nahrung | Wald | Treibhausgase | Klimaerwärmung |
individuelle
CO2-Bilanz
DE 2019
 Globus Infografik 13394
23.08.19    (1440)
dpa-Globus 13394: Die persönliche CO2-Bilanz
Aktuell summiert sich der Treibhausgas-(THG)-Ausstoß pro Person in Deutschland auf 11,6 Tonnen CO2-Äquivalent (t CO2e) im Durchschnitt der Bevölkerung
(zum Vergleich: Frankreich, Italien: 7,0 t).
Die THG-Emissionen könnten in Deutschland auf 5,8 t pro Kopf halbiert werden, falls gewisse Einsparmaßnahmen vollzogen würden, die in den Tabelle(n) gelistet sind.
Bereich: jährlicher THG-Ausstoß pro Person aktuell | nach Reduktion (in t CO2e):
Ernährung: 1,7|1,2; Mobilität: 2,2|0,2; Heizung/Strom: 2,4|1,3; Konsum: 4,6|2,5; öffentliche: 0,7|0,7.
Beim UBA kann der individuelle THG-Ausstoß berechnet werden. Bei einem CO2-reduzierten Lebensstil kann er sogar unter 5 t CO2e liegen, bei hohem Energieverbrauch durch Strom und Heizung sowie vielen Kilometern per PKW und zusätzlich noch Fernflügen werden nicht selten 50 t überschritten.
Emissionswerte zum überschlägigen Rechnen: 1000 kWh Strom: 0,5 t; 10.000 kWh-Gas: 3 t; 10.000 km per PKW | Flugzeug ca. 1,3|3,0 t).

Quelle: UBA  | Infografik  Tabelle/Infos 

| Treibhausgase | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle |
Regenwald-Vernichtung
Brasilien 2013-19M8
Der Regenwald brennt | Statista
22.08.19    (1427)
Statista: Der Regenwald brennt
Das Stabdiagramm stellt die Entwicklung der Anzahl der Waldbrände im brasilianischen Regenwald von 2013 bis August 2019 dar. Wissenschaftler vom National Institute for Space Research (INPE) haben mittels Satellitenbildern einen alarmierenden Anstieg auf 74.155 Waldbrände seit Amtsantritt (1.1.19) von Bolsonaro festgestellt, 84% mehr als im gesamten Jahr 2018 und 48% über dem Durchschnitt der Jahre 2013-2018 Tabelle.
Die Waldbrände im südlichem Amazonasbecken waren zuletzt so stark, dass ihre Rauchwolken am 19.8. die Sonne im ca. 2000 km entfernten Sao Paulo verdunkelten. Bolsonaro begründete die Waldbrände mit der Queimada-Saison (für die Jahreszeit typische Trockenperiode). INPE sieht dagegen als Hauptursache Brandstiftung von Bauern mit dem Ziel, Regenwald in Land für Viehzucht und Sojaanbau zu verwandeln. Bolsonaro wird international zunehmend für seine mangelnde Umweltpolitik kritisiert. Zuletzt hatten Norwegen und Deutschland Fördergelder in Millionenhöhe zum Schutz des Regenwaldes storniert.
  
Quelle: National Institute for Space Research (INPE) 

Statista: Infotext  Infografik  Tabelle/Infos 

| Wald | Natur & Umwelt | Treibhausgase | Klimaerwärmung |
Treibhausgase
Verkehrsträger
DE 2017
So viel Treibhausgase verusachen Flugzeug, Bahn & Co. | Statista
07.08.19    (1422)
Statista: So viel Treibhausgase verusachen Flugzeug, Bahn & Co.
Das Diagramm stellt die durchschnittlichen Treibhausgas-(THG)-Emissionen (in gCO2e) nach Verkehrsmitteln pro Kilometer pro Person dar, mit Reisebus (32) und Eisenbahn-Fernverkehr (60) am Anfang und PKW (139) und Flugzeug (201) am Ende Tabelle.
Die THG-Emissionen hängen wesentlich ab vom Grad der angesetzten durchschnittlichen Auslastung des jeweiligen Verkehrsmittels (enthalten in der Grafik), z.B. 1,5 Personen pro PKW oder 82% Auslastung beim Flugzeug.
Die Daten beruhen auf Berechnungen des UBA zum Jahr 2017 mit der Software TREMOD (Transport Emission Model), die von ifeu entwickelt wurde. Beim Flugverkehr berechnet z.B. atmosfair deutlich höhere Werte meist über 300g/km, z.B. für einen Hin-Rückflug Frankfurt. a.M. <-> Rio de Janeiro (Luftlinie 19.168 km) 6.314 kg CO2e, also 329 g/km (→ Luftlinie, Bsp.: Treibhausgas-Ausstoß)



Statista: Infotext  Infografik  Tabelle/Infos 

| Treibhausgase | Mobilität/Verkehr |
SUV-Boom
DE 2014-2019H1
SUVs boomen in Deutschland | Statista
31.07.19    (1429)
Statista: SUVs boomen in Deutschland
Die Zahl der Neuzulassungen von SUV in Deutschland ist rasant gestiegen von 2014|297k auf 2018|630k, ebenso der Anteil an allen Neuzulassungen: von 2014|9,8% auf 2018|18,3% . Dieses starke Wachstum hat sich im 1.Halbjahr 2019 sogar beschleunigt: bis Ende Juni wurden 376k SUV neu zugelassen, 20,3% aller Neuzulassungen Tabelle.
Der Statista Mobility Market Outlook prognostiert eine anhaltende Begeisterung für SUV, obwohl sie mit ihrem hohen CO2-Ausstoß und Platzverbrauch einer Verkehrswende hin zu mehr Nachhaltigkeit entgegenwirken. Anstatt den SUV-Boom einzudämmen z.B. durch mehr Regulierung oder eine CO2-Steuer/-Abgabe oder Abschaffung von Steuerprivilegien (Dienstfahrzeuge), unterstützt der Staat diesen klimaschädlichen Trend sogar: in NRW z.B. wurde seit Ende 2017 die Breite von Stell- und Parkplätzen von 2,30m auf 2,45m erhöht.

Quelle: Statista Mobility Market Outlooks 

Statista: Infotext  Infografik  Tabelle/Infos 

| Mobilität/Verkehr | EW-Verkehr | Treibhausgase |
Treibhausgase
DE 1990-2018
 Globus Infografik 13210
24.05.19    (1366)
dpa-Globus 13210: Treibhausgase in Deutschland
Die Treibhausgase-Emissionen (MtCO2e) sanken unter Schwankungen von 1990|1251 auf das Zwischentief 2009|908 als Folge der Weltwirtschaftskrise ab 2007. Nach der Krise stiegen sie sofort wieder auf 2010|943, seitdem der höchste Wert. Bis 2017 verharrten die Emissionen oberhalb von 900, 2018 sanken sie erstmals darunter auf 866, deren Verteilung auf die Sektoren (Energiewirtschaft,Verkehr, Gewerbe, Haushalte, Industrie, Landwirtschaft) rechts in der Grafik aufgeschlüsselt wird Tabelle.
Bis 2018 sanken die THG-Emissionen in Deutschland um 30,8% im Vergleich zu 1990, weit entfernt vom Ziel der Bundesregierung (-40 % bis 2020). Da der Rückgang 2018 um 4,5% vor allem witterungsbedingt war, gilt das 2020-Ziel als nicht mehr erreichbar. Die nächste Zielmarke ist: -55% bis 2030 im Vergleich zu 1990.
 
Quelle: UBA   BMU | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Treibhausgase |
CO2-Emissionen
EU 2018
 Globus Infografik 13194
17.05.19    (1357)
dpa-Globus 13194: CO2-Emissionen in der EU
Der CO2-Ausstoß durch Verbrennen fossiler Energieträger (Kohle, Erdgas, Erdöl) in der EU28 ist 2018 um 2,5% im Vergleich zum Vorjahr gesunken. In 20 Mitgliedsstaaten ging er ebenfalls zurück. Ranking (%):
PT -9,0; BG -8,1; IE -6,8; DE -5,4⟩ ... ⟨UK -0,3; DK -0,2; CZ -0,1⟩.
Ranking der 8 Staaten mit gewachsenem CO2-Ausstoß (%):
LV 8,5; MT 6,7; EE 4,5; LU 3,7; PL 3,5; SK 2,4; FI 1,9; LT 0,6⟩ Tabelle
Aufgrund ihrer Einwohnerzahl (EW), Wirtschaftskraft und CO2-Intensität variiert der Anteil der EU-Mitglieder am EU-Gesamtausstoß sehr stark.
DE 22,5%; UK 11,4; PL 10,3; IT 10,0; FR 10,0; ES 7,7⟩ ... ⟨LV 0,2; CY 0,2; MT 0,0⟩ Excel-Tabelle.
Deutschland (82,9 M EW ) liegt mit weitem Abstand vorn, fast doppelt so viel wie Großbritannien auf Rang 2 (66,2M EW). Der CO2-Ausstoß pro Kopf ist um 58% größer
( (22,5/82,9) / (11,4/66,2) = 1,576).
Die Änderung des CO2-Ausstoßes hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Ob z.B. eine CO2-Abnahme Ergebnis einer effektiven CO2-Reduktionspolitik (Energie-, Verkehrs-, Agrarwende) ist und nicht nur hauptsächlich Folge situativer Änderungen (z.B. schwache Konjunktur, warme Witterung) muss daher für jedes Land analysiert werden. Der CO2-Rückgang in Deutschland resultierte vor allem aus der Dürre und Hitze in Europa 2018 .

Quelle: Eurostat | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Treibhausgase |
THG-Ausstoß
DE 2008-2018
Deutschland senkt den Treibhausgas-Ausstoß um 4,2 Prozent | Statista
04.04.19    (1333)
Statista: Deutschland senkt den Treibhausgas-Ausstoß um 4,2 Prozent
Das Klimaziel der Bundesregierung für 2020 war ursprünglich, den Treibhausgas (THG)-Ausstoß (in MtCO2e) im Vergleich zu 1990 (Referenzjahr des Kyoto-Protokolls) von 1.252 um 40 % auf 751 zu senken. Laut Grafik verharrten die Emissionen seit 2008 über 900, erstmals 2018 wurde diese Schwelle unterboten: nach vorläufigen UBA-Schätzungen lagen sie bei 869, 4,2 % weniger als im Vorjahr, was jedoch vor allem am Wetter lag: der Hitzesommer verursachte einerseits durch die Dürrewelle extreme Tiefstände bei den Flüssen, was Frachten und damit Treibstoffe verteuerte mit weniger Verkehr in der Folge. Im Verkehrssektor sanken daher die THG-Emissionen um 2,9%. Andererseits brachte die vielerorts extreme Sonnenscheindauer mehr Solarstrom. Zusammen mit dem Ausbau der Windkraft und weniger Kohlestrom konnte die Energiewirtschaft ihren THG-Ausstoß um 4,5 % senken. Da die Reduktionen aus wetterbedingten Effekten und nicht aus Maßnahmen zur THG-Reduktion resultierten, gilt das 2020-Ziel als nicht mehr erreichbar. Die nächsten beiden Zielmarken sind: bis 2030 bzw. 2050 Reduzierung auf 563 (-55%) bzw. 250 (-80%) MtCO2e.

Statista: Infotext  Infografik  Serie 

| Treibhausgase | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle | Kyoto-Protokoll |
nachhaltige Ernährung
 Globus Infografik 12997
08.02.19    (1291)
dpa-Globus 12997: Der umweltfreundliche Speiseplan
Um die wachsende Weltbevölkerung nachhaltig zu ernähren, bedarf es einer radikalen Wende bei der Ernährung vor allem in den Industrienationen: pro Tag nur noch 43g Fleisch, dafür 300 g Gemüse und 250 g Joghurt, Käse und andere Milchprodukte Tabelle.

Parallel zur Umstellung der Ernährung bedarf es einer grundlegenden Agrarwende. Für fünf Bereiche haben Wissenschaftler Grenzwerte festgelegt, darunter der Ausstoß von Treibhausgasen, der Wasserverbrauch und der Einsatz nitrathaltiger Düngemittel.

Quelle: The Lancet Vol.393: Studie  Datentabelle | Infografik  Tabelle/Infos 

| Nahrung | Gesundheit | Treibhausgase |
CO2-Reduktion
Tempolimit DE 2019
Weniger Schadstoffausstoß durch Tempolimit | Statista
22.01.19    (1274)
Statista: Weniger Schadstoffausstoß durch Tempolimit
Laut Daten des UBA würde ein Tempolimit von 120 km/h auf Autobahnen den dortigen CO2 | HC | NOx-Ausstoß um 9|9|16% reduzieren. Diese Daten stammen allerdings aus dem Jahr 1995 und beziehen sich nur auf Westdeutschland. Da der CO2-Ausstoß der PKW laufend von 2010|108 Mt auf 2017|115 Mt gestiegen ist infolge von Wachstum bei der Motorleistung sowie der Fahrstrecke auf Autobahnen (2000|203 Gkm; 2016|244 Gkm) und dieser Trend anhält, würde der CO2-Einspareffekt durch ein Tempolimit heute vermutlich größer sein als 1995.

Statista: Infotext  Infografik 

| Treibhausgase | EW-Verkehr |
  

erstellt: 22.11.19/ zgh Treibhauseffekt Anfangsjahr Vorjahr 2019 Folgejahr Endjahr

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