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Stromerzeugung und -verteilung
Strommix    Lastverlauf    Top10-Länder beim Bruttostrom 
Umrechnungen: 1 Terawattstunde (TWh) = 1 Mrd. Kilowattstunden = 3,6 Petajoule (PJ)
Begriffe:
Bruttostromerzeugung = incl. Netzverluste und Eigenverbrauch der Kraftwerke
  Strommix in Deutschland:
Bruttostromerzeugung, Stromimport und -export

Anteile der Energieträger am Bruttostromverbrauch
 

S0 Bruttostromerzeugung = 100 %  (incl. Netzverlust + Eigenverbrauch)
S1 Importstrom (Stromzuflüsse aus dem Ausland)
S2 Exportstrom (Stromabflüsse ins Ausland)
S3 Saldo = S1 - S2 = Import - Export
S4 Brutto-Inlandsstromverbrauch = S0 + S3 = S0 + S1 - S2
Die Anteile in den Spalten S5 bis S12 beziehen sich auf S0 = 100 %
S5 Braunkohle   S6 Steinkohle    S7 Erdgas   S8 Erdöl    S9 Summe S5 bis S8
S10 Kernenergie
S11 Erneuerbare Energien: Aufschlüsselung in Tabelle -> Öko-Strommix
S12 Sonstige Energien     
S13 zur Kontrolle: Delta: Abweichung der Summe S9 bis S12 von 100 % in Prozentpunkten (%-P)





Aufteilung der EE:
Ökostrom-Mix


Daten-Tabellen:


Primärenergie-
verbrauch (PEV)


Endenergie-
Verbrauch (EEV)


 
S0
S1
S2
S3
S4
S5
S6
S7
S8
S9
S10
S11
S12
S13
   
Brutto
TWh
Imp
TWh
Exp
TWh
Saldo
TWh
Inland
TWh
Braun
%
Stein
%
Gas
%
Öl
%
Fossil
Σ %
Kern
%
EE
%
Son
%
Δ
%-P
2016
648,4
27,0
80,7
-53,7
594,7
23,1
17,2
12,4
0,9
53,6
13,1
29,0
4,3
0,0
2015
646,9
33,6
85,4
-51,8
595,1
23,9
18,2
9,6
1,0
52,7
14,2
29,0
4,1
0,0
2014
626,7
38,9
74,5
-35,6
591,1
24,9
18,9
9,7
0,9
54,4
15,5
25,8
4,3
0,0
2013
637,7
38,4
72,2
-33,8
603,9
25,2
20,0
10,6
1,1
56,9
15,3
23,7
4,1
0,0
2012
628,6
44,2
67,3
-23,1
605,6
25,6
18,5
12,2
1,2
57,5
15,8
22,6
4,1
0,0
2011
612,1
49,7
56,0
-6,3
605,8
24,5
18,4
14,1
1,2
58,2
17,6
20,1
4,1
0,0
2010
632,4
42,2
59,9
-17,7
614,7
23,1
18,5
14,1
1,4
57,1
22,2
16,5
4,2
0,0
2009
595,6
40,6
54,9
-14,3
581,3
24,5
18,1
13,6
1,7
57,9
22,6
15,9
3,6
0,0
2008
640,7
40,2
62,7
-22,5
618,2
23,6
19,4
13,9
1,5
58,4
23,2
14,5
3,9
0,0
2007
640,6
44,3
63,4
-19,1
621,5
24,2
22,2
12,2
1,6
60,2
21,9
13,8
4,1
0,0
2006
639,6
46,1
65,9
-19,8
619,8
23,6
21,6
11,8
1,7
58,7
26,2
11,2
3,9
0,0
2005
622,6
53,4
61,9
-8,5
614,1
24,8
21,5
11,7
1,9
59,9
26,2
10,0
3,9
0,0
2004
617,5
44,2
51,5
-7,3
610,2
25,6
22,8
10,2
1,7
60,3
27,1
9,2
3,4
0,0
2003
608,8
45,8
53,8
-8,1
600,7
26,0
24,1
10,3
1,7
62,1
27,1
7,5
3,3
0,0
2002
586,7
46,2
45,5
0,7
587,4
26,9
22,9
9,6
1,5
60,9
28,1
7,9
3,1
0,0
2001
586,4
43,5
44,8
-1,3
585,1
26,4
23,6
9,5
1,0
60,5
29,3
6,6
3,6
0,0
2000
576,6
45,1
42,1
3,1
579,6
25,7
24,8
8,5
1,0
60,0
29,5
6,6
3,9
0,0
  
Quelle: AGEB:   Strommix 1990-2016,  Stand: 07.02.2017, 2016: vorläufig.
  
Abweichungen von AGEB-Tabellen durch dortige Nachberechnungen möglich.
keine Gewähr für die Daten in der Tabelle 


Stromanteil am Endenergieverbrauch (EEV):
2007: 22,2 % von 8585 PJ, Rang 3 nach Kraftstoffen (28,9 %) und Gas (25,2 %).
(Daten für 2007: Quelle: BWK 6/2009, Tabelle 2, S.12-13)
       
Stromlastverlauf in Deutschland: EEX-Grafik Lastverlauf in Deutschland:
Der deutschlandweite tägliche Lastverlauf und der Beitrag von konventionellen (Braun- u. Steinkohle, Kernenergie, Wasser-) Kraftwerken sowie Wind- und Solarkraft kann bei der Tranzparenzplattform der Strombörse EEX in Leipzig eingesehen werden.
Danach ergeben sich in etwa folgende Bandbreiten:
Spitzenlast:  60 - 70 GW
;    Grundlast:  30 - 40 GW.
Wind: 0 - 25 GW;   Solar: 0 - 30 GW.
   
Ökostrom-Verbundnetz (Super-Grid): FR-Infografik
Großansicht [FR]

Problem für die Energiewende beim Strom:
Da das Aufkommen von Wind- und Solarkraft regional (auch deutschlandweit) stark schwankt, sogar phasenweise einerseits nahe 0 GW, andererseits immer häufiger über der erforderlichen Spitzenlast liegt, werden die Probleme bei der Anpassung von Stromnachfrage und -angebot im Zuge des erforderlichen Ausbaus von Wind-und Solarstrom stark wachsen. Da die anderen - im Prinzip grundlastfähigen - regenerierbaren Stromquellen (Wasserkraft, Biomasse, Geothermie, Gezeiten- und Meeresenergie) auf absehbare Zeit nur einen geringen Teil an Grundlast und Regelenergie bieten, müssen weitreichende und umfassende Änderungen und Erweiterungen an der Strominfrastruktur in der folgenden Prioritätenreihenfolge vorgenommen werden:

  1. drastische Steigerung der Energieeffizienz und -suffizienz zur Absenkung sowohl der Spitzenlast als auch des Strombedarfs insgesamt
  2. Anpassung der Stromnachfrage an das schwankende Stromangebot und Glättung des Lastverlaufs durch ein "intelligentes Netz" (Smart Grid)
  3. weiträumige Vernetzung (Super Grid) mit besserem Stromausgleich im Großverbund
  4. drastische Ausweitung der Stromspeicherung

Ohne nennenswerte Erfolge bei 1) werden die kompensierenden Maßnahmen in 2) bis 4) kaum zu bewältigen sein. Ohne 2) und 3) würden die dann erforderlichen Kapaziäten bei der Stromspeicherung gigantische Dimensionen annehmen: Mindestens 20.000 GWh Speichervolumen müsste bereitgestellt werden, das 500-Fache der aktuellen Speicherkapazität in Deutschland (siehe Anmerung [16] in Energiewende-Strom)

Diese Aspekte werden in der Seite zur Energiewende-Strom detaillierter beschrieben
   

  Installierte Kraftwerks-Nennleistung in Deutschland:

Angaben deutschlandweit in GW:
Jahr 2010:   insgesamt 96,3; darunter 8,4 von den 7 älteren AKW.
Die restlichen 87,9 teilen sich auf in: 7,9 Überschuss-Reserve + 80,0 Höchstlast*
* Jahreshöchstlast = Maximum der Stomnachfrage in den vergangenen 10 Jahren.
Datenquelle: Umweltbundesamt, zitiert nach: SZ 16.3.11, S.7
 
Jahr 2007:   insgesamt 137,5 GW;   darunter:
PV 3,8; Öl 5,4; Müll ?; Biomasse ?; Wasser 10,1; Gas 21,3; Kernkraft 21,3; Wind 22,2; Kohle 51,8 (darunter: Braunkohle 22,5; Steinkohle 29,3)
  
ZEIT: Infografik: Stromerzeuger in Deutschland
Großansicht [ZEIT 33/04]
Infografik: Anteile der 4 größten Stromerzeuger an der Kraftwerksleistung
Die gesamte in Deutschland installierte Kraftwerksleistung beträgt 102300 Megawatt. Davon entfallen zusammen 79 % auf die 4 größten Kraftwerksbetreiber:
   E.on: 34 %; RWE: 27 %; Vattenfall: 11 %; EnBW: 7 %; Sonstige: 21 %.
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel "Minister für das Monopol. Wolfgang Clement sollte die Stromindustrie an die Kandare nehmen. Doch sein neues Regulierungswerk kann den Energiekonzernen nichts anhaben". [ZEIT 33/ 5.8.04]
   

Bruttostromerzeugung
= Strom incl. Eigenverbrauch der Kraftwerke

Qellen bis 2006:
Fischer Weltalmanach
2007 bis 2009

Quelle ab 2007:   AGEB
(vorige Tabelle)

Freie Felder: Daten sind bisher noch nicht publiziert oder noch nicht recherchiert

Top10 Länder bei der Bruttostromerzeugung in TWh ( = Mrd. kWh)
 
  
Welt
USA
China
Russl.
Japan
Deut.
Indien
Kanada
Frankr.
GB
Brasilien
2009
596*
2008
639*
2007
638
2006
637
574
398
2005
17020
4027
2397
952
872
620
613
594
576
414
386
2004
16845
3792
2114
931
859
588
588
568
554
419
386
2003
16663
3687
1839
914
920
588
540
563
550
353
365
2000
15440
3792
1313
877
941
557
496
581
541
375
581
 * vorläufige Daten
 
Infografik: Stromnetz der Zukunft; Großansicht [FR]
Großansicht [FR]
Infografik: Stromnetz der Zukunft
In die Landkarte Europas, Nordafrikas und des Nahen Osten ist ein Szenario für ein künftiges Stromnetz eingezeichnet, in dem die Potenziale der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien (Solarkraftwerken in Nordafrika und Arabien, Wasserkraft in Skandinavien, Geothermie in Island und auf dem Balkan) in einem Supernetz miteinander verbunden werden.
   
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: Ökostrom soll aus Afrika kommen.
[FR, 14.03.07, 14 Tage online]
  
Infografik: Deutscher Strommarkt: größte Verkäufer 2003; Großansicht [FR]
Großansicht [FR]
Infografik: Deutscher Strommarkt: größte Verkäufer 2003
Verkaufte Strommenge 2003 in Mrd. kWh
gelbe Balken: konventioneller Strom: RWE 102,5; EON 85,2; ENBW 64,0; Vattenfall 31,6; EWE 11,0; MVV Energie 8,3; GEW RheinEnergie 7,9; N-Ergie 5,1; Stadtwerke München 5,0; Stadtwerke Hannover 4,9.
grüne Balken: Ökostrom insgesamt 3,5, darunter: Lichtblick 1,3; Naturenergie 1,1; Greenpeace/Unite 0,2; Energiewerke Schönau (EWS) 0,1; sonstige* 0,8.
* von traditionellen Anbietern, Quelle: VDEW
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: "Übernahme in der Ökostrombranche. Greenpeace Energy versorgt von Januar an Kunden von Unite / Freie Versorger wollen Preise weniger stark anheben." [FR, 25.10.05, 14 Tage online]
  
Infografik: Die größten Stromverkäufer; Großansicht [FR]
Großansicht bis 21.12 [FR]
Infografik: Die größten Stromverkäufer
Unternehmen und verkaufte Stromenergie in Mrd. kWh im Jahr 2003/04:
RWE Essen: 102,5; EON Düsseldorf: 85,2; EnBW Karlsruhe: 64,0; Vattenfall Europe Berlin: 31,6; EWE Oldenburg: 11,0; MVV Energie Mannheim: 8,3; GEW Rhein-Energie Köln: 7,9; N-Energie Nürnberg: 5,1; Ökostromer 1,7; darunter Lichtblick 0,65. (Quelle: VDEW)
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: "Grüne Energie immer attraktiver. Tariferhöhungen bei den konventionellen Versorgern steigern die Chancen der "alternativen" Anbieter" [FR, 08.12.04, online bis 21.12.04]
  

Stromhandel in Europa

Stromhandel im europäischen Verbundnetz (Saldo: Export-Import)
Weitere Daten / Bilder beim VDEW (Rubrik: Strommarkt)
 
zum SeitenanfangStromverbrauch
Stromverbrauch
pro Kopf



Stromverbrauch in
privaten Haushalten
Stromverbrauch-Haushalt:  Grafik Großansicht
Großansicht/Daten

Bruttostromverbrauch pro Kopf 2009:  596 TWh/ 82 M = 7268 kWh  

Stromverbrauch in privaten Haushalten pro Jahr
 
(1) Personen im Haushalt
(2) Stromverbrauch pro Haushalt
(3) Stromverbrauch pro Kopf
(1)
(2)
(3)
Anzahl

kWh

kWh
1

1944

1994
2
3417
1709
3
4350
1450
4
5149
1287
5
6135
1227
6
7199
1120
7
8123
1160
8
8775
1097
9
8955
995
10
9011
901

Tabellendaten aus einer Erhebung von Check24 im Zeitraum Juni 2007 bis 2009 anhand von 200.000 Anbieterwechseln, zitiert aus Wikipedia (Zugriff 26.10.12)
Im privaten Haushalt (ohne Industrie, Verkehr etc.) ist der Pro-Kopf-Verbrauch je nach Haushaltstyp rund. 4- bis 8-fach so klein wie der deutschlandweite Durchschnittsverbrauch von rund 7270 kWh, d.h. ein Großteil des Stromverbrauchs fällt außerhalb der privaten Haushalte in der Industrie und im Verkehr an.
Mit wachsender Personenzahl im Haushalt sinkt der Stromverbrauch pro Kopf tendenziell, da mehrere Personen gleichzeitig die selbe strombasierte Dienstleistungen nutzen können, z.B. zusammen Fernsehen oder Musik hören,den selben Kühlschrank nutzen, beim selben Licht lesen. Beim Kochen und Kühlen z.B. verbrauchen 2 Erwachsene + 2 Kinder kaum mehr Strom als nur 2 Erwachsene. Umgekehrt: Der Trend zu immer mehr Single-Haushalten erhöht den Stromverbrauch stark.
Ein weiterer Hauptgrund daür, dass trotz steigender Energieeffizienz eher mehr Strom verbraucht wird, ist der sog. Rebound-bzw. Backfire-Effekt: Kosteneinsparungen durch preiswertere Geräte und bessere Energieeffizienz verleiten zu mehr Konsum. Wird der alte Röhrenfernseher z.B. ersetzt durch einen zwar energieeffizienten aber deutlich größeren LED-TV und ein weiteres Zweitgerät, erhöht sich ggf. der Stromverbrauch.
Der Stromverbrauch pro Haushalt hängt stark davon, ob und in welchem Umfang mit Strom gekocht, Warmwasser bereitet oder sogar geheizt wird. Auch die Länge der Anwesenheit zu Hause (Renter oder Berufstätiger) hat ein nennenswerten Einfluss auf den Stromverbrauch.
Der durchschnittliche Strombedarf aller Haushalte betrug 3891 kWh.
 

 

Stromverbrauch der
39 Millionen deutschen Haushalte:

im Jahr 2002:
138 Milliarden kWh
= 3538 kWh/Haushalt


Anteile am Stromverbrauch der Haushalte 2002 in %
Kühl- und Gefrierschränke, andere Haushaltsgeräte
30
Bügeln, Kochen, Trocknen
18
Heizung, Klimaanlagen
17
Warmwasser
17
Unterhaltungselektronik, Telekommunikation, Computer
10
Licht
8
Quellen: VDEW, Statistisches Bundesamt
  

Stromverbrauch

Pro-Kopf-Verbrauch von Strom international: ausgewählte Länder in 2001
Pro-Kopf-Verbrauch von Strom in Europa / Jahr 2000/ 2001
Weitere Daten / Grafiken beim VDEW (Rubrik: Strommarkt)
  
 
zum SeitenanfangStrompreis / Stromkosten
Infografik: Strompreis an der Leipziger Strombörse; Großansicht [FR]
Großansicht [FR]
Infografik: Strompreis an der Leipziger Strombörse
Die rote Kurve zeigt den Anstieg des Strompreises an der Leipziger Strombörse seit einem Jahr: von 33,15 € / MWh im Nov. 2004 auf 47,30 €/ MWh im Nov. 2005.    
An der Strombörse in Leipzig werden Strommengen für den Folgetag am Spotmarkt und für Monate/ Quartale/ Kalenderjahre am Terminmarkt gehandelt.
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: "Strom an der Börse teurer wie nie. Industriekunden ohne neuen Vertrag stehen jetzt unter Zugzwang / Windkraft wirkt zeitweise bereits preisdämpfend. " [FR, 21.11.05, 14 Tage online]
  
Strompreise in Europa/ Großansicht in: DIE ZEIT 10/2.3.06, S.22 Infografik: Starkes Gefälle. Strompreise in ausgewählten EU-Ländern
Strompreis am 1.7.2005 in € pro 100 kWh für
    Privathaushalte (3500 kWh/Jahr)  /  industrielle Verbraucher (2 GWh/Jahr)
Dänemark 23,20/ 10,99; Italien 20,10/ 12,36; Deutschland 18,01/ 10,81;
Schweden 13,33/ 5,44; Frankreich 11,94/ 6,91; Spanien 10,97/ 6,64;
Großbritannien 9,26/ 7,81; Griechenland 6,94/ 7,03.
Daten aus: Infografik ZEIT 10/2.3.06,S.24;  Quelle: Eurostat
Großansicht: online nicht verfügbar, nur in der Printausgabe.
  
Infografik: Strompreise für Industriebetriebe in Europa; Großansicht [FR]
Großansicht [FR, 14 Tage]
Infografik: Strompreise für Industriebetriebe in Europa
Die Tabelle listet durchschnittliche Strompreise in ausgewählten Ländern für einen Industriebetrieb mit 24 Mio. kWh Jahresverbrauch 2004, in Cent/ kWh, inc. Steuern:
Italien 9,20; Deutschland 8,58; Irland (Dublin) 7,77; Österreich (Wien): 7,40; Belgien 7,18; Finnland 6,76; Ungarn 6,60; Portugal (Lissabon) 6,42; Frankreich (Paris) 5,98; Spanien (Madrid) 5,92; Griechenland (Athen) 5,70; Schweden 5,57; Polen 5,33; Tschechien 4,89; Norwegen 4,81; Großbritannien 4,71; Luxemburg 4,57; Lettland 4,24.

Die Kreisgrafik zeigt die Zusammensetzung des Strompreises für Industriebetriebe mit 24 Mio. kWh Jahresverbrauch 2004 (Angaben in %):
   Produktion 30,8;  Steuern/Abgaben 28,0; Netz 25,7;  Sonstiges 15,4.

Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: "Europameister der Strompreise. Deutschlands Energiekosten haben Spitzenniveau / Fehlender Wettbewerb in Europa" [FR, 24.09.04, 14 Tage online]
  
Infografik: Strompreise 2004/ DIE ZEIT 38/2004
Großansicht [ZEIT 38/04]
Infografik: Strompreise für größere Unternehmen 2004
(Nettopreise, ohne Umsatzsteuer, incl. aller Kosten, in Euro-Cent / kWh)
Italien 8,8; Deutschland 7,50; Belgien 7,06; Dänemark 6,84; Niederlande 6,53; Spanien 6,52; USA 6,12; Großbritannien 5,42; Frankreich 5,22; Finnland 4,65.
Außerdem gibt die Datentabelle noch die Veränderung zum Vorjahr sowie den Rang im Vorjahr an.
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel "Deutscher Strom soll teuer bleiben. Strom kostet in der Bundesrepublik viel mehr als bei den Nachbarn. Warum eigentlich?" [Die ZEIT 38/9.9.04] 
  
Infografik: Die Stromrechnung; Großansicht [FR] Großansicht 14 Tage [FR] Infografik: Die Stromrechnung
Durchschnittlichen Stromkosten eines 3-Personen-Musterhaushalts (3500 kWh/a) von 1998 bis 2006  pro Monat in Euro:
1998: 49,95; 1999: 48,20;  2000: 40,66;  2001:41,76;  2002: 46,99; 2003: 50,14;
2004: 52,38; 2005: 54,43; 2006* : 56,76       * Stand: Januar 2006;
Die Kosten von 56,76 Euro in 2006 verteilen sich wie folgt:
  34,74:  Stromerzeugung, - transport, - vertrieb;
    7,83:  Mehrwertsteuer
  14,19:  sonstige Steuern/Abgaben (Konzessionsabgabe, KWK-GesetzEEGÖkosteuer)
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: "Preiszirkus auf dem Strommarkt"
[FR, 22.08.06, 14 Tage online]
  
Infografik: Stromkosten eines 3 Personen-Musterhaushalts; Großansicht [FR]
Großansicht bis 25.04.  [FR]
Quelle: VDEW >Tabelle  
Infografik: Stromkosten eines 3 Personen-Musterhaushalts 1998 - 2005
Durchschnittliche Stromrechnung eines 3-Personen-Musterhaushalts in Euro
mit einem Stromverbrauch von 3500 kWh pro Jahr:
1998
2005
Gesamtpreis, davon entfallen auf:
49,95
54,43
 Stromerzeugung, Transport, Vertrieb
37,60
33,16
 Staatsanteil: Mehrwertsteuer, Konzessionsabgabe, KWK-Gesetz, EEG, Ökosteuer
12,35
21,27
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: "Strompreisanstieg flacht ab. Elektrizitäts-wirtschaft warnt jedoch vor Risiken am Rohölmarkt " [FR, 12.04.05, 14 Tage online]  
  
Stromrechnung 2003 Monatliche Stromrechnung eines 3-Personen-Musterhaushalts (mittlerer Stromverbrauch 3500 kWh/Jahr) in Deutschland in Euro: insgesamt 50,04 €, davon: Stromerzeugung und Vertrieb 29,75; Mehrwertsteuer 6,91; Stromsteuer (Ökosteuer) 5,97; Konzessionsabgabe (regional unterschiedlich) 5,22; Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) 1,28; Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz 0,91.
[aus: Globus Grafik 8198; Quelle: VDEW]

  
"Stand-by"-Verluste
in privaten Haushalten
240 kWh pro Person
16% des Gesamtverbrauchs
"Eine Studie des Fraunhofer ISI Instituts ermittelte einen Stromverbrauch in den Haushalten durch so genannte Leerlauf- und "Stand-by"-Verluste (die Geräte sind nicht richtig ausgeschaltet) in Höhe von etwa 240 kWh je Jahr und Person - diese "Abfallmenge" beträgt zirka 16 % des Gesamtstromverbrauchs im Haushalt." [aus: Was ist wertvoller, blaues oder schwarzes Gold? Zum Umgang der Deutschen mit Wasser und Öl / Hans-Jürgen Leist und Georgios Magoulas über eine dringend anstehende Neuausrichtung der Energiepolitik, in: FR, 4.6.03]
  
Daten/Statistiken/Infografiken: Aktuelles   (die jüngsten Datensätze)
Strompreise
EU28 2017
Strompreise-EU-2017: Globus Infografik 12155/ 08.12.2017
08.12.17   (998)
dpa-Globus 12155: Was kostet der Strom?
Die Infografik listet die Stromkosten* in den 28 EU-Staaten im 1.Halbjahr 2017. Die Rangfolge beginnt mit [DK 3,05 €; DE 3,05; BE 2,80; IE 2,31] und endet mit [RO 1,20 €; HU 1,13; LT 1,12; BG 0,96] Tabellenansicht.
Noch stärker als die Stromkosten variiert der Anteil der Steuern + Abgaben + Umlagen: von [DK 67 %; DE 54; PT 52; SK 42] bis [CZ 18 %; BG 17; HR 15; MT 5] xls-Tabelle
Im Durchschnitt der EU28 sank der Strompreis** im 1. Halbjahr 2017 um 0,5 % im Vergleich zum 1. Halbjahr 2015 auf 20,40 Ct/kWh. Die Spanne reicht von + 22 % in CY bis - 11 % in IT (DE +2,7 %).

* 10-Watt-Glühbirne jeden Tag 3 Stunden lang: 10W•3h •365 = 10,95 kWh
** Stromkosten bei Haushalten mit 2500 bis 5000 kWh /Jahr

Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos     xlsx-Tabelle


| Strom |
Erneuerbare Energien
DE-1996-2016
Erneuerbare-Energien-DE-1996-2016: Globus Infografik 12027/ 06.10.2017
06.10.17   (972)
dpa-Globus 12027: Erneuerbare Energien
Beim Klimagipfel in Paris 2015 hat die Völkergemeinschaft beschlossen, dass die globale Erwärmung auf 2 °C, möglichst sogar auf 1,5 °C eingebremst wird. Deshalb hat sich die Bundesregierung ergeizige Ziele gesetzt: der Anteil Erneuerbarer Energien (EE) am gesamten Energieverbrauch soll bis 2025|2050 auf mindestens 40 %|80 % gesteigert werden. Zwar ist der EE-Anteil in den letzten 20 Jahren deutlich gewachsen: 1996|1,8 %; 2006|6,3 %; 2016|12,6 %. Wenn der EE-Ausbau aber so langsam weitergeht wie seit 2006 (Verdopplung in 10 Jahren), dann werden 2025 nur ca. 25 statt 40 % geschafft. Im Sektor Verkehr sank der EE-Anteil sogar seit 2006 von 6,5 % auf 5,1 %. Auch der Sektor Wärme/Kälte wächst viel zu langsam: 2016 nur 13,4 %. Der Stromsektor dagegen ist mit 2016|31,7 % auf einem guten Pfad. Tabellenansicht

Quelle: Bundeswirtschaftsministerium     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

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Solarstrom
DE-2000-2016
Solarenergie-DE-2000-2016: Globus Infografik 12004/ 29.09.2017
29.09.17   (957)
dpa-Globus 12004: Strom aus Sonnenenergie
Die jährlich neu installierte Photovoltaikleistung (in Megawatt-peak (MWp)) stieg von 2000|45 auf das Allzeithoch 2012|7600 und brach dann dramatisch ein auf zuletzt 2016|1530, weil die Bundesregierung die Solarstromförderung stark kürzte.
Die Solarstrommenge (TWh) stieg von 2000|0,064 auf das Allzeithoch 2015|38,7 und sank zuletzt etwas auf 2016|38,3, das sind 6,4 % vom Stromverbrauch im Inland (594,7 TWh).
Laut BSW-Statistikpapier wurden im Jahr 2016 durch den Solarstrom rund 24 Millionen Tonnen (Mt) des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) eingespart.

Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft (BS)     Infografik-Großansicht  

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Energieagenturen

Energieagentur NRW: www.ea-nrw.de
Deutsche Energie Agentur (DENA): www.deutsche-energie-agentur.de
International Energiy Agency (IEA): www.iea.org
Energiebilanzen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW):
www.ag-energiebilanzen.de
Eine Fülle von Energiedaten bieten insbesondere auch die BAFA und das BMWI
(im folgenden:)

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
BAFA
www.bafa.de

Das Bundesamt stellt eine Fülle von Informationen, Daten und Statistiken bereit, u.a. auch zum Thema Energie: Erdgas, Rohöl, Mineralöl, Steinkohle,
www.bafa.de/ener/index.htm
Die umfangreichen Statistiken finden Sie unter:
http://www.bafa.de/ener/statisti.htm
 

Bundesministerium für
Wirtschaft BMWI
www.bmwi.de

Das Ministerium bietet einige Statistiken zum Thema Energie und Links auf weitere Datensammlungen an:
www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Energie/energiestatistiken.html
 
Energieinformationsdienst
www.eid.de

Der Energie Informationsdienst (EID) ist ein unabhänigiger, wöchentlich erscheinender Informationsdienst für Wirtschaft und Politik mit umfassender Berichterstattung für den deutschen und europäischen Energiemarkt.
Angebot u.a.: kontinuierliche Übersichten zu Öl-, Gas-, Strom- und Kohlepreisen, Recherchen und Kommentare zu aktuellen Ereignissen aus allen Bereichen der Energiewirtschaft. [zusammengestellt aus: www.eid.de/firmenportrait.htm ]
  

Deutsches Energieeffizienz
Institut (DEI)
in Bremerhaven
www.energie-umwelt-datenbank.de

  

Umfassende Energie-Datenbank
Das Deutsche Energieeffizienz Institut (DEI) in Bremerhaven bietet eine umfangreiche Datenbank mit 14 Fachgebieten und einem breiten Themenspektrum an, darunter: Energieeffizientes Bauen, Biogas, Biomasse, Bionik, Fotovoltaik, Geothermie, Kraft-Wärme- Kopplung, Solarthermie, Umwelttechnik, Wasserkraft, Wasserstoff- Technologie, Windkraft und neue Energien.
 

Stand: 01.03.09/zgh Thema:  Energie/ Ressourcen   Daten:  Erdöl/ Erdgas   Rohstoffe
Lexikon:  fossile Energien   Erneuerbare Energien  Atomausstieg
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