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Daten/Statistiken Energie/ Rohstoffe/ Ressourcen Anfangsjahr Vorjahr 2012 Folgejahr Endjahr

Anzahl: 24

KfW-Nachhaltigkeits-
Indikator
KfW-Nachaltigkeitsindikator:  Grafik Großansicht
27.12.12    (445)
FR-Grafik: KfW-Nachhaltigkeitsindikator
Der Nachaltigkeitsindikator der KfW Bankengruppe misst seit 2006 den Fortschritt bei der nachhaltigen Entwicklung in Deutschland. als Durchschnitt aus 3 Bereichsindikatoren für Wirtschaft, Umwelt und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Jeder Bereichsindikator ist wiederum Durchschnitt der Bewertung von gewissen Basisindikatoren (u.a.: Konsum pro Kopf; Energieeffizienz; Anteil Erneuerbarer Energien; Treibhausgase; Luftqualität; Erwerbstätigkeit; Bildung; Integration von Ausländern). Dazu wird die Entwicklung des Basisindikators im Jahr bewertet im Vergleich zur Dekade davor durch Zuweisung einer Ganzahl von -2 bis +2: Je stärker negativ bzw. positiv desto mehr Rückschritt bzw. Fortschritt beim Basisindikator, 0 bedeutet Gleichstand.
Im Jahr 2011 zeigten die Bereichsindikatoren leichte Fortschritte (in () der Vorjahreswert): Wirtschaft 0,9 (0,8); Umwelt 0,5 (0,3); Gesellschaft 0,6 (0). Die Grafik zeigt die Entwicklung der 3 Bereichsindikatoren in den Jahren 2006 bis 2011. Im Bereich Wirtschaft steigt der Bereichsindikator seit 2007, bei Umwelt und gesellschaftlichem Zusammenhang seit 2010. Der Gesamtindikator (=Durchschnitt der Bereichsindiaktoren) stieg zuletzt von 0,37 auf 0,67. (Hintergrund / Kritik)
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Fortschritte in Wirtschaft und Umweltschutz [FR 27.12.12]

| Indikatoren | Nachhaltigkeit | Energieeffizienz | Erneuerbare | Treibhausgase |
Energiemix
DE 2012
Eneergiemix-2012:  Grafik Großansicht
19.12.12    (446)
AGEB-Grafik: Primärenergiemix 2012
Nach vorläufigen Berechnungen der AGEB steigt der Primärenergieverbrauch (PEV) in Deutschland im Jahr 2012 trotz mehrmonatiger kühler Witterung im 1. Halbjahr nur gering auf 13.512 PJ, weil die nachlassende Konjunktur und die wachsende Energieeffizienz dämpfend wirkte. Anteile der Energieträger in % (in () Vorjahreswert):
Mineralöl 33,3 (33,9); Erdgas 21,0 (20,9); Steinkohle 12,4 (12,1); Braunkohle 12,2 (11,6); Kernenergie 8,0 (8,8); Erneuerbare 11,7 (10,9).
  
Die Grafik ist abgedruckt in der Presseerklärung Nr.08/2012 [AGEB 19.12.12]Serie 

| Energie | Primärenergie | Energiemix | Erdöl | Erdgas | Kohle | Atomenergie | Erneuerbare |
Wohnenergie
DE 2010
Energieverbrauch Haushalte in Deutschland: Vergleich 2000 mit 2010; Verteilung 2010 nach Anwendungsbereiichen / Infografik Globus 5394 vom 13.12.2012
13.12.12    (441)
dpa-Globus 5394: Energie fürs Wohnen
Der Energieverbrauch in Deutschland je Haushalt (temperaturbereinigt, in kWh) sank von 20135 (Gas 7781, Öl 6112, Strom 3505, Fernwärme 1042, Kohle 384) im Jahr 2000 um 20,2 % auf 16072 in 2010 (Gas 6075, Öl 3411, Strom 3437, Fernwärme 1096, Kohle 291). 2010 verteilt sich der Energieverbrauch der Haushalte wie folgt auf die Anwendungsbereiche (in %): Raumwärme 71, Warmwasser 13, Elektrogeräte 9, sonstige Prozesswärme (z.B. Kochen, Warmwasser für Geschirrspüler) 6, Beleuchtung 2. Der mit 71 % (11411 kWh) herausragende Anteil der Raumwärme zeigt, wie wichtig die energetische Sanierung der Gebäude für die Energiewende im Wärmebereich ist. Bei Neubauten senkt die Passivhaus-Bauweise den Raumwärmebedarf auf unter 15 kWh/m², ein Plusenergie-Haus produziert netto sogar noch Energie.

  => Großansicht: Bezug     Großansicht: Galerie Serie 

| Energie | Endenergie | Erdöl | Erdgas | Kohle | Strom | EW-Wärme |
Fahrplan-Energiewende
Fahrplan-Energiewende:  Grafik Großansicht
03.12.12    (444)
ifeu-Grafik: Fahrplan Energiewende
Die Energiewende ist ein komplexer Prozess, der die Handlungsfelder Stromerzeugung/ Stromnachfrage, Wärme und Verkehr aber auch Gesellschaft umfasst denn ihre Umsetzung wird Jahrzehnte dauern und nur gelingen, wenn gesellschaftliche Akzeptanz durch Partizipation erreicht wird. Was immer noch fehlt ist ein "Masterplan", der Struktur in die Umsetzung der Energiewende bringt. Einen Diskussionsimplus dazu stellt ein interdisziplinäres Team von IFEU und IBP mit ihrem "Fahrplan -Energiewende" vor: Die o.g. fünf Handlungsfelder werden analysiert und grafisch zu einem Gesamtplan in Form eines "U-Bahn-Streckenplans" integriert.
 
Die Fahrplan ist abgedruckt auf S. 14/15 im Fahrplan Energiewende. Technische und gesellschaftliche Stationen auf dem Weg zu einem nachhaltigen Energiesystem [ifeu 03.12.12]

| Energiewende | EW-Strom | EW-Wärme | EW-Verkehr | nachhaltige Energie |
Klimaschutzindex
2013
Stromkabel-Norger:  Grafik Großansicht
03.12.12    (438)
Germanwatch: Klimaschutz-Index 2013
Jedes Jahr im Nov./Dez. publiziert Germanwatch in Zusammenarbeit mit CAN-Europe den Klimaschutz-Index (KSI), der die 58 Staaten mit dem größten CO2-Ausstoß anhand von 15 Indikatoren bewertet (u.a. Energieverbrauch; EE-Anteil; Effizienz-Niveau; CO2-Emissionen; Klimapolitik). Der KSI ist ein Vergleichswert von 0 bis 100: Ein Staat erhält 0 bzw. 100 Punkte, falls er bei allen 13 Indikatoren der schlechteste bzw. beste ist. Anhand des KSI werden die Staaten in eine Rangfolge geordnet und eingeteilt in die Gruppen "sehr gut", "gut", "mäßig", "schlecht" und "sehr schlecht", die in der Weltkarte von dunkelgrün bis dunkelrot eingefärbt sind, wobei "sehr gut" bisher unbesetzt ist, da kein Staat hinreichenden Klimaschutz betreibt.
Top5: Dänemark 72,6; Schweden 69,4; Portugal 67,8; Schweiz 67,6; Deutschland 67,5.
Flop5: Saudi-Arabien 26,9; Iran 35,8; Kasachstan 40,0; Kanada 45,2; Türkei 46,6.

Die Weltkarte ist abgedruckt auf pdf-S.6 der Tabellen-und Karten zum KSI-2013 (4,7 MB)    Serie 

| Treibhausgase | Klimaerwärmung | Klimawandel | 2 °C - Schwelle | Kippelemente | Erneuerbare | Energieeffizienz | Kyoto-Protokoll |
Strompreisbestandteile
Strompreisbestandteile:  Grafik Großansicht
15.11.12    (431)
FR-Grafik: Strompreisbestandteile
Laut Vergleichsportal Verivox haben mindestens 238 von knapp 1000 Stromversorgern in Deutschland Preiserhöhungen im Durchschnitt um 11,6 % ab dem 1.1.13 angekündigt, z.B. Ökostrom-Anbieter Lichtblick von 24,19 auf 27,48 Ct/kWh (+13,6 %). Die Versorger begründen diese drastische Erhöhung mit der Weiterreichung folgender Mehrkosten in Ct/kWh: EEG-Umlage 2,00; KWK-Umlage 0,15; Netzkosten 1,14; zusammen 3,29 (= 13 % von 25,31). Für 2013 wird ein Durchschnittspreis für Privatverbraucher von insgesamt 28,17 Ct/kWh prognostiziert, der sich so aufteilt: Stromerzeugung/-vertrieb 7,55 + Netzkosten 6,52 = 14,07 (49,9 %). Hinzu kommen folgende vom Staat bestimmte Kosten: EEG-Umlage 5,28 + Mehrwertsteuer 4,50 + Stromsteuer 2,05 + Konsessionsabgabe an Gemeinden 1,69 + Netzkostenbefreiung energieintensiver Industrien 0,33 + Haftung für Offshore-Windanlagen 0,25 = 14,10 (50,1 %).
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Strompreise steigen um 12 Prozent [FR 15.11.12]

| Strom | EEG | Erneuerbare | Ökostrom | EW-Strom |
Erdgas-Fracking
Erdgas-Fracking in Deutschland; Anzahl Bohrungen 1961 bis 2011 / Infografik Globus 5323 vom 08.11.2012
08.11.12    (464)
dpa-Globus 5323: Erdgas-Fracking
Mit der Fracking-Methode können Erdgasvorkommen aus schwer zugänglichen Gesteinsschichten in großer Tiefe (Schiefergas) gefördert werden. Fracking ist hoch umstritten, weil dabei ein Chemikalien-Wasser-Sand-Gemisch in den Untergrund gepresst wird, wodurch Grund- und Trinkwasser verseucht werden können. Die Methode wird vor allem in den USA schon seit 5 Jahren großvolumig angewendet und hat dort einen neunen Gas- und Erdölboom ausgelöst, der nun zunehmend auch andere Länder motiviert, eigene Lagerstätten per Fracking zu erschließen. In Deutschland wird Fracking bereits seit 1961 vereinzelt praktiziert: Die Grafik listet die Anzahl der jährlichen Bohrungen seit 1961 nach Angaben von ExxonMobile: insgesamt 180, laut UBA sogar 275.
Die Schätzungen der per Fracking wirtschaftlich förderbaren Schiefergasvorräte in Deutschland unterscheiden sich stark: UBA 13 J, BGR 7-22 J; Joachim Pfeiffer: 30 J
(J = Jahres-Erdgasverbrauch = 100 Mrd. Kubikmeter).

=> Großansicht: Bezug

| Fracking | Erdgas | Chemikalien | Wasser |
Atommuellendlager
Atommüllendlager:  Grafik Großansicht
19.10.12    (419)
FR-Grafik: Atommüllendlager
In der Deutschlandkarte sind mögliche Standorte für hochradioaktiven Atommüll nach 3 Kategorien eingefärbt: Salzstöcke, Tonsteinformationen (Kreide/ Jura) und kristalline Gesteinsformationen (Granit). Bei den Salzstöcken werden 5 Standorte in Niedersachsen ausgewiesen: Neben Gorleben, der bisher aus politischen Gründen einzige Standort der näher erkundet und teilweise schon ausgebaut wurde, werden noch Waddekath, Gülze-Sumte, Zwischenahn und Wahn benannt. Neben Salzstöcken sind auch Tonstein-Formationen geeignet. Sie kommen in Norddeutschland, am Bodensee und in der Region bei Ulm vor. Granit-Formationen finden sich im Süden und Osten von Dresden und südlich von Hof. Die Endlagersuche soll ergebnisoffen erfolgen, Kritiker sehen jedoch in den bisherigen Verfahrensvorschlägen von Umweltminister Altmaier eine Bevorzugung von Gorleben.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Altmaiers Turbo zündet nicht [FR 19.10.12]

| Atomenergie | Atomausstieg |
Erdgas-Fracking
Erdgasgewinnung; Fracking; nicht konventionelles Erdgas / Infografik Globus 5279 vom 18.10.2012
18.10.12    (425)
dpa-Globus 5279: Erdgasgewinnung durch Fracking
Mit "Fracking" (Kurzform für: Hydraulic_Fracturing) wird eine neuartige Fördermethode für Erdgas bezeichnet, mittels der Erdgas aus bisher nicht zugänglichen Gesteinsschichten (sog. "unkonventionelle" Vorkommen) gefördert werden kann: ein Gemisch (sog. "Frack-Fluid") aus Wasser, Chemikalien und Sand wird unter hohem Druck in den Untergrund gepresst, wodurch das Gestein aufgebrochen und das eingeschlossene Gas freigegeben wird.
Fracking wird schon einige Jahre vor allem in den USA großvolumig angewendet und verspricht auch in Deutschland reiche Ausbeute, vor allem in Nordrhein-Westfalen (NRW), Niedersachsen, Nord-Hessen und dem Oberrheingraben, ist jedoch hierzulande hoch umstritten. Laut einer Risikostudie für NRW enthält das Frack-Fluid krebserregende und erbgutverändernde Bestandteile, die ins Trinkwasser gelangen könnten. Deshalb haben sich in NRW und Niedersachsen Bürgerinitiativen gegen Fracking gebildet.
 
  Großansicht:  Bezug    schleswig-holstein.de

| Fracking | Erdgas | Chemikalien | Wasser | Gesundheit |
Rohstoffe-DE
Rohstoffe in Deutschland:  Grafik Großansicht
29.09.12    (421)
FR-Grafik: Rohstoffvorkommen in Deutschland
Da die Preise vieler Rohstoffe, besonders von Zinn und Seltenen Erden steigen, werden eine Reihe von Rohstoff-Vorkommen in Deutschland förderwürdig. Vor diesem Hintergrund zeigt die Deutschlandkarte die Lagerstätten von fossilen Energien (Erdöl, Erdgas, Braun- und Steinkohle) und von Erzen (Silder, Gold, Zinn, Nickel, Lithium, Kupfer, Wolfram, Zink, Seltene Erden, Fluss- und Schwerspat).
Im Jahr 2010 wurden insgesamt Rohstoffe im Umfang von 109,3 Mrd.Euro importiert, die sich wie folgt auf die Rohstoffarten veteilen (in %): Erdöl 36,8; Erdgas 22,0; NE-Metalle 14,9; Edelmetalle 8,5; Eisen/Stahl 5,9; Stahlveredler 5,2, Kohle 4,3; Nichtmetalle 1,9; Sonstige Metalle < 0,5.

Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Rohstoffreiches Deutschland [FR 29.09.12]

| Rohstoffe | Seltene Erden |
Ökostromumlage
Oekostromumlage:  Grafik Großansicht
11.09.12    (418)
FR-Grafik: Verteilung der Ökostrom-Umlage
Die Förderung der Erneuerbaren Energien (EE) wird in Deutschland laut EEG nicht über Steuern sondern durch eine Umlage finanziert, die alle Stromkunden mit einem Verbrauch unter 10 GWh/Jahr) zu tragen haben, während Großverbraucher (stromintensive Industrie) nahezu völlig befreit sind. Im Jahr 2012 fallen insgesamt 3,592 Ct/kWh an, die sich wie folgt auf die EE-Arten verteilen (in %): Photovoltaik 56,2; Biomasse 25,3; Onshore|Offshore-Wind 13,5|1,1; Gase, Geothermie, Wasserkraft 1,2; sonstige 2,7.
Besonders problematisch ist der hohe Aufwand für die Photovolatik (PV), weil einerseits der PV-Anteil an der Stromerzeugung (2011: 3,2 %) und an der gesicherten Leistung (1 %) extrem gering ist, während andererseits die Kosten mit ca. 10-20 Ct/kWh im Vergleich hoch sind.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Ökostrom-Quote statt EEG [FR 11.09.12]

| Ökostrom | Erneuerbare | EEG | EW-Strom |
EEG-Umlage-Befreiung
EEG-Umlage-Befreiung:  Grafik Großansicht
31.08.12    (417)
taz-Grafik: Firmen mit EEG-Umlage-Befreiung
Insgesamt 734 energieintensive Firmen sind ganz oder teilweise von der EEG-Umlage befreit. Aufgrund der vorliegenden Anträge könnte ihre Zahl auf über 1000 steigen. In der Deutschlandkarte kann per Klick auf den Standort der jeweiligen Firma deren Adresse und Produktionsschwerpunkt abgerufen werden. Die Standorte sind in 10 Kategorien (Chemie, Bahnen, NE-Metalle, Papier, Eisen & Stahl, Zement, Holz, Metall, Ernährung, Energie, Sonstiges) eingeteilt, die per Auswahl gefiltert werden können.
Durch die Befreiung fehlen im Jahr 2012 (2013) rund 2,5 (4) Mrd. Euro, die zusätzlich von den übrigen Stromkunden bezahlt werden müssen. Die EEG-Umlage wird voraussichtlich von derzeit 3,59 auf ca. 4,8 bis 5,3 Ct/kWh Datenquelle erhöht werden.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Firmen ohne Ökoumlage [taz 31.08.12]

| EEG | Erneuerbare | Ökostrom | EW-Strom |
Rohstoffe-Afrika
Rohstoffreichtum Afrikas:  Grafik Großansicht
06.08.12    (405)
FR-Grafik: Rohstoffreichtum Afrikas
Die Afrikakarte zeigt länderweise die Vorkommen an Uran, Eisen, Gold, Kohle, Kupfer, Öl und Gas. Der immense Reichtum an Rohstoffen und weiterer Ressourcen (fruchtbare Böden, Wasser und Energie) bietet vielen Staaten große Chancen auf eine nachhaltige Entwicklung. Noch allerdings herrscht der Rohstofffluch vor: während sich Eliten und Machthaber mittels Korruption und Rohstoffschmuggel bereichern und bewaffnen, lebt die Bevölkerung in bitterer Armut und leidet unter den Kämpfen rivalisierender Milizen, die teils bis zum Bürgerkrieg eskalieren, wie z.B. im Kongo.
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Die bittere Armut einer reichen Nation [FR 06.08.12]

| Rohstoffe |  | Ressourcenkonflikte | HDI | Globale Agenda 21 |
Biogasanlage
Biogas-Anlage; Funktionsweise; Funktionsschema; Fermenter; Gärung; Blockheizkraftwerk / Infografik Globus 5082 vom 12.07.2012
12.07.12    (428)
dpa-Grafik: So funktioniert eine Biogas-Anlage
Die Infografik erklärt schematisch die Funktionsweise einer Biogasanlage: Biomasse (u.a. Pflanzen, Kuhmist, Bioabfälle) wird im Fermenter von Mikroorganismen ohne Licht und Sauerstoff unter Zufuhr von Wärme abgebaut, wodurch Biogas (Methan und Kohlendioxid) entsteht. Nach entsprechender Aufbereitung kann das Gas in das Erdgasnetz eingespeist werden und als Kraftstoff für Erdgasautos dienen oder in einem Blockheizkraftwerk Strom und Wärme erzeugen.
Die Biogas-Erzeugung ist stark in die Kritik geraten, weil ihre Förderung nach dem EEG in den letzten Jahren einen massiven Anstieg des Maisanbaus verursacht hat, wodurch Grünlandflächen in Deutschland dramatisch zurückgegangen sind: von 1990 bis 2009 um 875 000 Hektar. Dies schädigt das Klima, da Grünland mehr Kohlenstoffdioxid (CO2) dauerhaft bindet als Ackerland. Außerdem wird durch die Ausbreitung von Monokulturen der Lebensraum vieler Pflanzen- und Tierarten vernichtet.

  => Großansicht: Bezug     Großansicht: Galerie

| Biomasse | Erneuerbare | Ökostrom | EW-Strom |
Cäsium-Verstrahlung

24.05.12    (403)
SZ-Grafik: Risiko einer Cäsium-137-Verstrahlung
Nach neuen Berechnungen des Max-Plank-Instituts könnte sich ein Super-GAU mit weiträumiger und großvolumgier radioaktiver Verstrahlung weitaus häufiger ereignen als bisher angenommen: Weltweit im Durchschnitt alle 10 Jahre. Westeuropa und besonders Teile Deutschlands werden im Mittel alle 50 Jahre durch eine radioaktive Cäsiumwolke verstrahlt. In der Weltkarte wird das Risiko einer Kontamination durch radioaktives Cäsium-137 nach einem Reaktorunfall in % pro Jahr durch Färbung von hellgelb (0,01) bis dunkelrot (2,0) dargestellt. Besonders hoch ist das Risiko dort, wo im Umfeld viele Reaktoren in Betrieb sind sowie Regionen, die über Winde/Abregnung ebenfalls von radioaktiven Wolken verstrahlt werden können, also Ost-USA, Mittel-Europa und Japan.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Ein Super-GAU pro Jahrzehnt [SZ 24.05.12]

| Atomenergie | Atomausstieg | Gesundheit |
Ölförderung
1990-2035

27.03.12    (401)
SZ-Grafik: Ölförderung 1990-2035
Die Infografik zeigt die Entwicklung der weltweiten Produktion von Öl und Flüssiggas (in Millionen Barrel (Mb) pro Tag, ungefähre Werte durch Ablesen aus der Grafik) von 1990 (65 Mb) bis 2009 (81 Mb) und die Prognose bis 2035 (96 Mb), aufgeschlüsselt in 5 Kategorien (Prognose von 2009 bis 2035 in Mb):
- Erdölfelder in aktueller Produktion: Abfall von 68 auf 16
- noch zu erschließende Erdölfleder: Anstieg von 0 auf 31
- noch zu findendene Erdölfelder: Anstieg von 0 auf 22
- Flüssiggas: Anstieg von 11 auf 17
- unkonventionelle Ölvorkommen (Ölsande, Ölschiefer,...) : Anstieg von 2 auf 10.
    
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Der nächste Ölpreisschock [SZ 27.03.12, S.26]

| Erdöl | Erdgas |
Wassermagel
Wassernot:  Grafik Großansicht
13.03.12    (402)
FR-Grafik: Wassermangel in der Welt
Im Vorfeld des Weltwassertages am 22.03. informiert die Weltkarte über den Grad des Wassermangels in Regionen weltweit durch unterschiedliche Einfärbung:
Hellblau: geringe bis keine Wasserknappheit, u.a. Nordamerika, Europa.
Rot: Wassernotstand, u.a. Mexiko, Magreb, Arab.Halbinsel, Mongolei, Ostaustralien.
Beige: Wasserknappheit befürchtet, u.a. Südafrika, Türkei, Syrien, Iran, Mittelindien.
Oker: ökonomisch bedingte Knappheit, u.a. Peru; Subsahara; Nordindien.
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Die Angst vor Wasser-Kriegen [FR 13.03.12] und beruht auf Daten des Weltwasserberichts (Kernaussagen), der eine gleichartige Weltkarte auf S.390 (pdf-S.17 in Volume 2 [42,3 MB]) zeigt.

| Wasser | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | Ressourcenkonflikte |
Öllieferländer
DE-2011
Deutschlands Öl-Lieferanten; 2011; Öllieferländer; Ölimporte  / Infografik Globus 4829 vom 08.03.2012
08.03.12    (399)
dpa-Globus : Deutschlands Öl-Lieferanten
Im Jahr 2011 importierte Deutschland 90,5 Millionen Tonnen (Mt) Rohöl, 3 % weniger als 2010. Der Preis für die Ölimporte stieg dagegen um 12 Mrd. € auf 53,7 Mrd. €, da der Durchschnittspreis pro Tonne von 446 € auf 593 € stieg. Russland bleibt mit 39,0 % das mit weitem Abstand wichtigste Öllieferland, es folgen Großbritannien (14,0 %), Norwegen (8,2 %), Kasachstan (8,1%) und Nigeria 6,0%. Diese Top5-Länder stellen zusammen bereits 3/4 der gesamten Ölimporte, alle 16 in der Tabelle gelisteten Länder 95,3 %.

  Datentabelle     Großansicht: Bezug Serie 

| Erdöl | Energieabhängigkeit |
EE-Förderung
Förderung erneuerbarer Energien; Erneuerbare Energiegesetz (EEG); EE-Umlage pro kWh; Solaranlagen; Biomasse; Wasserkraft; Gas; Geothermie; Ökostrom-Anteil / Infografik Globus 4833 vom 08.03.2012
08.03.12    (394)
dpa-Globus : Förderung erneuerbarer Energien
Die rote Kurve zeigt den Anstieg des Ökostrom-Anteils von 3,6 % im Jahr 1990 auf 19,9 % im Jahr 2011. Der starke Anstieg liegt vor allem an der Förderung Erneuerbarer Energien (EE) nach dem EEG. Das Kreisdiagramm stellt die Verteilung der EEG-Umlage von insgesamt 3,59 Ct/kWh auf die EE-Arten dar (in Ct): Solaranlagen 1,86; Biomasseanlagen 0,84; Onshore-Windkraft 0,45; Offshore-Windkraft 0,04; Wasserkraft, Gas- und Geothermieanlagen: 0,04; Sonstige 0,37.

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| Erneuerbare | EEG | Windenergie | Solarenergie | Wasserkraft | Geothermie | Ökostrom |
Peakoil

06.03.12    (390)
SZ-Grafik: Peak-Oil: Entwicklung der Ölförderung der 20 größten Ölproduzenten
In der Weltkarte sind die ölproduzierenden Länder, bei denen die Ölproduktion von 2005 bis 2010 zu- bzw. abgenommen hat, blau bzw. rot eingefärbt. Bei 11 von 20 Ländern wurde das Fördermaximum (Peak-Oil) vermutlich bereits überschritten. Vor allem im arabischen Raum sank die Ölförderung teils drastisch, gestiegen ist sie dagegen in Kanada (Abbau von Ölsanden), den USA, Brasilien, Angola, Russland, Kasachstan, Irak, Iran und China. => Datentabelle
Die Grafik ist abgedruck im Artikel "Angst vor dem Öl-Crash" [SZ 06.03.12, S.26], in dem der Energieexperte Jörg Schindler angesichts wahrscheinlicher Ölverknappung eine rechtzeitige Änderung des energie-und ressourcenverschwendenden Lebensstils anmahnt

| Erdöl | Konsum & Produktion | Energiewende | nachhaltige Energie |
Landgrabbing
Landgrabbing: FR-Grafik
20.01.12    (377)
FR-Grafik: Landgrabbing
Laut einer neuen Studie der International Land Coalition (ILC) ist das EU-Ziel, bis 2020 den EE-Anteil im Verkehrssektor auf 10 % zu erhöhen, mitverantwortlich für wachsendes Landgrabbing vor allem in Afrika: 134 von insgesamt 203 Mha sollen dort den Besitzer gewechselt haben, überwiegend mit dem Ziel, Energiepflanzen für die Produktion von Biosprit anzubauen. Der mit Abstand größte Aufkäufer ist China.
Die Infografik zeigt den Anteil von Ackerflächen im Besitz von ausländischen Investoren/ Regierungen ausgewählter Länder (in %): Kongo 6, Rumänien 7, Sudan 8, Argentinien 10, Äthiopien 10, Australien 12, Sierra Leone 15, Uruguay 26.
  
Die Grafik ist abgeruckt im Artikel: Treibstoff statt Brott [FR 20.01.12,S.16]

| Nahrung | Hunger | Boden | Biomasse | Mobilität/Verkehr | EW-Verkehr |
Endenergieverbrauch
Endenergieverbrauch-90-00-09,-fr-120112.jpg:  Grafik Großansicht
12.01.12    (376)
FR-Grafik: Endenergieverbrauch in Deutschland: Strom, Kraftstoffe und Wärme
Anteile der Endenergiearten am Endenergieverbrauch (EEV) in Deutschland in den Jahren 1990|2000|2009 in TWh (1 TWh = 1 Mrd. kWh = 3,6 PJ):
Strom 455|494|495;  Kraftstoffe 702|782|718;   Wärme 1474|1288|1202.
EEV-Summe: 2631|2564|2415; Verteilung 2009 (in %): Wärme 48,8; Kraftstoffe 29,7; Strom 20,5.
Fast die Hälfte des Endenergieverbrauchs (EEV) entfällt auf Wärme, darunter rund 4/5 auf die Klimatisierung von Gebäunden (rund 40 % vom EEV). Doch gerade die Wärmewende bleibt immer mehr hinter den gesteckten Zielen zurück, wie im Artikel "Die Energiewende scheitert im Heizungskeller [FR 12.01.12] analysiert wird, in dem die Grafik abgedruckt ist.

| Endenergie | Energieeffizienz | Energiesparen | Energiewende | EW-Wärme |
Rohölexporte-Iran

09.01.12    (374)
SZ-Grafik: Rohölexporte Irans im 1. Halbjahr 2011
Insgesamt 2,5 Millionen Barrel (Mb) Rohöl exportiert der Iran im Durchschnitt pro Tag, das sind 3,0 % des weltweiten täglichen Ölbedarfs von 82,6 Mb. Irans Ölexporte verteilen sich so auf die Länder (in %):
EU 18 (davon Italien 7, Spanien 6); China 22, Japan 14, Südkorea 10, Indien 13, Türkei 7, Sonstige 16.
  
Die Grafik ist abgedruck im Artikel: Geschäfte mit dem Gottesstaat [SZ 09.01.12, S.7]

| Erdöl | Iran |
Energieimporte-DE-2010

02.01.12    (372)
SZ-Grafik: Öl-Schifftransportrouten und Energieimporte Deutschlands 2010
Vor dem Hintergrund der Drohung Irans, bei Verschärfung der Sanktionen die Straße von Hormus zu blockieren, bietet die Weltkarte einen Überblick über die wichtigsten Schiff-Transportrouten von Erdöl und kritischen Meerengen (Transportvolumen in Mb/Tag): Straße von Hormus 15,5; Straße von Malakka 13,6; Bab el- Mandeb 3,2; Bosporus 2,9; Sueskanal 1,8.
Im Durchschnitt rund 19 % des weltweiten Ölbedarfs (82,6 Mb/Tag) werden durch die Straße von Hormus per Öltanker transportiert, eine Blockade der Meerenge würde den Ölpreis in die Höhe treiben. Die Ölversorgung Deutschlands wäre durch eine Blockade direkt nur wenig betroffen, weil nur 1,6 % der Ölimporte Deutschlands (insgesamt 93,3 Mt) durch die Meerenge transportiert werden. Indirekt würde aber ein starker Anstieg des Ölpreises die Konjunktur in Deutschland dämpfen.
Top12-Öllieferländer (Alpha-2-Code), in Millionen Tonnen (Mt) Rohöl: (1) RU 33,7  (2) GB 13,1  (3) NO 8,8  (4) KZ 8,0  (5) LY 7,2  (6) AZ 3,7  (7) NG 3,0  (8) SY 2,6  (9) EG 1,9  (10) DK 1,7  (11) IR 1,5  (12) DZ 1,0. 
Nach Öl ist Gas die 2.wichtigste Importenergie Deutschlands. Dazu zeigt die Weltkarte die bisherigen 3 Haupt-Pipelines (von Russland nach Deutschland: Nord Stream, Jamal, Druschba) und die Top3-Gas-Lieferländer (in EJ): Russland 1,46; Norwegen 1,31; Niederlande 0,8.  
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Persischer Poker. Märkte reagieren nervös auf Blockade-Drohung Teherans [SZ 02.01.12, S.19]

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erstellt: 22.07.19/ zgh Energie/ Rohstoffe/ Ressourcen Anfangsjahr Vorjahr 2012 Folgejahr Endjahr

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