Homepage: Agenda 21 Treffpunkt
Suchen Themen Lexikon
Register Fächer Datenbank
Medien Links Daten
Projekte Dokumente  
Schule und Agenda 21
Lokale Agenda Globale Agenda
Homepage: Agenda 21 Treffpunkt
Kontakt
Impressum
   Haftungsausschluss

Daten/Statistiken Klima: Klimaforschung, Klimaschutz, Klimawandel Anfangsjahr Vorjahr 2021 Folgejahr Endjahr

Anzahl: 10

Windkraft
 Globus Infografik 14565
01.04.21    (1903)
dpa-Globus 14565: Windkraft - Nutzen und Probleme
Ende 2020 erzeugten rund 29600 Onshore-Windkraftanlagen (WKA) mit knapp 55 GW Nennleistung 41% des Ökostroms, zusammen mit den Offshore-WKA sogar mehr als 50%. Vor diesem Hintergrund informiert die Grafik über die Vor- und Nachteile von Windenergie, u.a.: • kostenlose Primärenergie (Wind) • sehr geringe Emissionen von Treibhausgasen und Schadstoffen • schnelle Amortisierung ▮ Beeinträchtigung des Landschaftbildes • großer Flächenbedarf von Windparks • Kollisionsgefahr für Vögel und Fledermäuse • Lärm • mangelnde Versorgungssicherheit durch volatile Stromerzeugung • teils schwer recycelbare Materialien (z.B. Rotorblätter).

Quelle: UBA  BMWi  BMWi  BWE  | Infografik 

| Windenergie | Ökostrom | nachhaltige Energie | Erneuerbare | Treibhausgase |
Fleischverzehr
DE 1995-2020
Fleischverzehr sinkt langsam | Statista
30.03.21    (1900)
Statista: Fleischverzehr sinkt langsam
Der Fleischverbrauch (in kg) ist von 2010|62,4 langsam gesunken auf zuletzt 2020|57,3 (Allzeittief seit Beginn der Erfassung 1989). Differenziert nach Fleischarten ist die Entwicklung uneinheitlich.
Fleischart 1995 2000 2005 2010 2015 2020
Rind-/Kalb
11,5
9,7
8,4
8,9
9,5
9,8
Schwein
39,8
39,5
39,5
40,2
37,9
32,8
Geflügel
8,0
9,6
10,5
11,4
12,0
13,3
gesamt
62,1
61,5
60,4
62,4
61,1
57,3

Laut UBA geht die Reduzierung des Fleischkonsums viel zu langsam voran: gemessen an der WHO-Empfehlung sei eine Halbierung des Fleischkonsums das Ziel.

Quelle: BLE

Statista: Infotext  Infografik 

| Nahrung | Treibhausgase |
Treibhausgase
DE 2020
Emissionen sinken 2020 um 8,7 Prozent | Statista
17.03.21    (1892)
Statista: Emissionen sinken 2020 um 8,7 Prozent
Ziel der Bundesregierung war, die Treibhausgas-(THG)-Emissionen (in MtCO2e) in Deutschland bis 2020 um mindestens 40% im Vergleich zu 1990 zu senken, also auf 60 % von 1251 = 751. Entgegen früherer Prognosen wurde dieses Reduktionsziel doch noch erreicht, denn der THG-Ausstoß sank 2020 drastisch um 8,7% auf 739. Der Hauptgrund für diese THG-Reduktion in einem Ausmaß, das zuvor für unmöglich gehalten wurde, war die Rezession infolge der Corona-Pandemie. Hinzu kamen der EE-Ausbau und die CO2-Bepreisung. Wenn die Konjunktur nach der Pandemie anspringt, wird der THG-Ausstoß vermutlich wieder steigen. Die nächsten Reduktionsziele (bis 2030: 45% von 1251 = 563; bis 2050: 20% von 1251 = 250) können daher nur erreicht werden, wenn die Energiewende deutlich forciert wird.

Quelle: UBA

Statista: Infotext  Infografik 

| Treibhausgase | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle | Energiewende |
Baumschäden
DE 2010-2060
Der deutsche Wald verliert seine Krone | Statista
26.02.21    (1882)
Statista: Der deutsche Wald verliert seine Krone
Die Grafik zeigt den Anteil verlichteter Waldkrone an der gesamten Waldfläche in Deutschland von 2010 bis 2020 nach 3 Kategorien:
ohne Verlichtung | Warnstufe | deutliche Verlichtung (in %):
2010 38|39|23 2020 21|42|37 .
Die Daten belegen eine massive Verschlechterung des Kronenzustands seit 2010. Hauptverantwortlich sind der Niederschlagsmangel und Temperaturanstieg der vergangenen Jahre, die die Ausbreitung des Borkenkäfers befördern und gleichzeitig die Anfälligkeit für den Borkenkäferbefall erhöhen, der wiederum den Wassertransport in Bäumen verringert bis zu ihrem Absterben.

Quelle: Waldzustandserhebung 2020

Statista: Infotext  Infografik  Serie 

| Wald | Klimawandelfolgen |
NO2-Emissionen
DE 2015-2020
Bessere Luft in Städten | Statista
18.02.21    (1865)
Statista: Bessere Luft in Städten
Seit 2010 gilt in der EU bei den Stickstoffdioxyd (NO2)-Emissionen ein Grenzwert von 40 µg/m³ im Jahresmittel. Die Grafik zeigt die Entwicklung der NO2-Emissionen von 2015 bis 2020 für die vier Messstellen in Deutschland mit den höchsten Werten 2020 (µg NO2/m³, Stand: 1.2.12):
➊ Landshuter  München 54 ➋ Habichtstr. Hamburg 41 ➌ Graf-von-Galen-Ring Hagen 39 ➍ Am Neckartor Stuttgart 38.
Die Kurven für München, Stuttgart und Hamburg sind im gesamten Zeitraum gesunken, für Hagen ab 2018. Zuletzt lagen Hagen und Stuttgart knapp unter, Hamburg knapp über dem Grenzwert 40; nur München noch deutlicher darüber. Deutschlandweit wurde der Grenzwert 2020 nach vorläufigen Daten an ca. 3 bis 4 % der bisher ausgewerteten 400 Messstationen überschritten (2019 noch 21%). Die COVID-19-Pandemie hat nur wenig zur Emissionsreduktion beigetragen, weitaus wichtiger waren verbesserte Fahrzeugtechnik, lokale Tempolimits und Fahrverbote sowie der Einsatz schadstoffärmerer Busse und auch günstigere Wetterlagen.

Quelle: UBA

Statista: Infotext  Infografik 

| Chemikalien | Klima | Mobilität/Verkehr |
CO2-Grenzwert für PKW
So hoch sind die CO2-Grenzwerte für Pkw weltweit | Statista
17.02.21    (1864)
Statista: So hoch sind die CO2-Grenzwerte für Pkw weltweit
Ab 2021 gilt in der EU der reduzierte Grenzwert von 95 g CO2 pro km für die durchschnittlichen CO2-Emissionen der Neu-PKW-Flotte eines Herstellers. Im Vergleich zu anderen Ländern weltweit ist dies der niedrigste Wert (VDA-Ranking ausgewählter Länder in gCO2/km | l Benzin/100 km*):
SA 142|6,2 • CA 119|5,1 • US 118|5,1 • CN 117|5,0 • KR 97|4,2 • EU 95|4,1⟩.
Bisher waren die tatsächlichen CO2-Emissionen im Durchschnitt rund 40% höher als auf dem Prüfstand beim alten Testverfahren NEFZ, auch die neuen WLTP-Werte werden zunächst ca. 20% höher sein als die Real-Emissionen. Diese Lücke könnte sogar noch größer werden, wenn die Hersteller - wie in der Vergangenheit - die Motorsteuerung beim Testen im Hinblick auf das neue Testverfahren manipulieren.
* Verbrennen von 1 l Bezin|Diesel verursacht 2,37|2,65 kg CO2 ()

Statista: Infotext  Infografik 

| Treibhausgase | Mobilität/Verkehr |
wärmste Jahre
Welt 1880-2020
Die wärmsten Jahre seit 1880 | Statista
15.02.21    (1862)
Statista: Die wärmsten Jahre seit 1880
Die Kältewelle der letzten Wochen ist vermutlich auch eine der Folgen der globalen Erwärmung in der Arktis verbunden mit Wetterextremen, bei denen arktische Kaltluft weit nach Süden vorstößt und lange anhält ( ). Das Risiko für solche Wetterextreme wächst mit der Klimaerwärmung. Vor diesem Hintergrund listet die Grafik die zehn klimatisch wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880. Diese Top10 liegen alle - bis auf 2005 (Rg 9) - im Zeitraum ab 2010, die Top7 sogar alle ab 2014. Angegeben wird die Abweichung der globalen Durchschnittstemperatur des Jahres vom Durchschnitt der Jahre 1901-2000 in °C:
➊ 2016|0,99 ➋ 2020|0,98 ➌ 2019|0,95 ➍ 2015|0,91 ➎ 2017|0,91 ➏ 2018|0,83 ➐ 2014|0,74 ➑ 2010|0,72 ➒ 2005|0,67 ➓ 2013|0,67

Quelle: NCDC

Statista: Infotext  Infografik 

| Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle | Kippelemente |
Klima-Risiko-Index
2021 (2000-2019)
 Globus Infografik 14443
29.01.21    (1854)
dpa-Globus 14443: Am stärksten von Wetterkatastrophen betroffen
Mit ihrem jährlichen Klima-Risiko-Index (KRI) bewertet die NGO Germanwatch, wie stark Länder von Wetterextremen (u.a. Stürme, Starkregen, Hochwasser, Hitzewellen, Dürren) betroffen wurden. Einbezogen werden die Folgen für Menschen und die direkten ökonomischen Schäden. Der KRI 2021 wird berechnet für 180 Länder als Rangwert ihrer Betroffenheit zum Jahr 2019 (Jahresindex) und für den Zeitraum 2000-2019 (Langzeitindex). In diesen 20 Jahren verursachten weltweit mehr als 11 k Extremwetterereignisse mehr als 475 k Tote und rund 2,56 T$ Schäden.
Top10 betroffene Staaten: L)angzeitindex, J)ahresindex, KRI (gerundet):
L): ⟨PR 7  MM 10  HT 14  PH 18  MZ 26  BS 21  BD 28  PK 29  TH 30  NP 31⟩.
J): ⟨MZ 3  ZW 6  BS 7  JP 15  MW 15  AF 16  IN 17  SS 17  NI 18  BO 20⟩ Tabelle.
Der Jahresindex 2017|'18|'19 Deutschlands mit den Rängen 40|3|56 zeigt, wie extrem sich die Dürre und Hitze in Europa 2018 hierzulande auswirkte. Auch beim Langzeitindex liegt Deutschland (Ränge 25|17|18) im Vergleich zu vielen Industrieländern weit vorne, hauptsächlich wegen der Dürre und Hitzewelle 2003 und 2018, verbunden mit vielen vorzeitigen Toten, Ernteausfällen, Wald- und sonstigen Schäden. Hinzu kamen die Orkane Kyrill 2007 und Friederike 2018 sowie wiederholt Hochwasser an Elbe (2002, 2006, 2013), Donau (2002, 2005, 2009, 2013) und Oder (2009, 2010) .

Quelle: Germanwatch  | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Naturkatastrophen | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | Hochwasser | Hurrikane |
Naturkatastrophen
Welt 2020
Die tödlichsten Naturkatastrophen 2020 | Statista
08.01.21    (1831)
Statista: Die tödlichsten Naturkatastrophen 2020
Jährlich erstellt die weltgrößte Rückversicherung Munich RE eine Schadensbilanz zu den Naturkatastrophen. Daten für 2020 (Vorjahr): Anzahl Ereignisse: 980 (860); Gesamtschäden: 210 (166) G$; versicherte Schäden: 82 (57) G$; Todesopfer: 8200 (9435). Bei einigen relevanten Gefährdungen wurden Allzeitrekorde verzeichnet, z.B. eine besonders heftige Hurrikansaison und extreme Waldbrände, deren Eintrittswahrscheinlichkeit als Folge der Klimaerwärmung weiter wächst.
Die Grafik listet die fünf Naturkatastrophen 2020 mit den meisten Todesopfern:
➊ 400:  12.07. - 01.10.: Sturzflut, Überschwemmung, Pakistan,
➋ 281:  01.05. - 12.05.: Sturzflut, Überschwemmung, Uganda, Ruanda, Kenia
➌ 257:  Juni - August: Überschwemmung, Bangladesch
➍ 190:  24.08. - 31.08.: Sturzflut, Afghanistan
➎ 183:  02.11. - 12.11.: Hurrikan Eta, Amerika, Karibik
Wird die COVID-19-Pandemie auch als Naturkastastrophe gewertet, ist ihre Opferzahl mit rund 1,8M 220 mal so groß wie 8200 (Opferzahl der o.g.Naturkatastrophen).

Quelle: Munich Re

Statista: Infotext  Infografik 

| Naturkatastrophen | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | SARS-CoV-2 |
Energiemix
DE 2020
 Globus Infografik 14410
08.01.21    (1830)
dpa-Globus 14410: Deutschlands Energiemix
Nach vorläufigen AGEB-Berechnungen ist der Primärenergieverbrauch (PEV) 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 8,7% gesunken auf 11.691 PJ (398,8 MtSKE), ein historischer Tiefstand. Hauptgrund für den starken Rückgang ist die COVID-19-Pandemie zusammen mit langfristigen Trends im Zuge der Energiewende weg von fossilen hin zu erneuerbaren Energien (EE) (EE-Ausbau; mehr Energieeffizienz)
PEV-Anteile (%) (±Vorjahr in %): Mineralöl 33,9 (-12,1); Erdgas 26,6 (-3,4); EE 16,8 (+3,0); Braunkohle 8,1 (-18,2); Steinkohle 7,6 (-18,3); Kernenergie 6,0 (-14,4); sonstige 1,0.
Da der Verbrauch fossiler Energien stark sank und die EE weiter zulegten, schätzt die AGEB die Reduktion der energiebedingten CO2-Emissionen auf rund 12% (80 Mt) .

Quelle: AGEB  | Infografik  Serie 

| Primärenergie | Erdöl | Erdgas | Kohle | Atomenergie | Erneuerbare | Treibhauseffekt |
  

erstellt: 13.04.21/ zgh Klima: Klimaforschung, Klimaschutz, Klimawandel Anfangsjahr Vorjahr 2021 Folgejahr Endjahr

Homepage: Agenda 21 Treffpunkt
Suchen Lexikon
Register Fächer Datenbank
Medien Links Daten  
Projekte Dokumente  
Schule und Agenda 21
Lokale Agenda Globale Agenda
Homepage: Agenda 21 Treffpunkt

Kontakt über uns Impressum Haftungsausschluss Copyright   © 1999 - 2021  Agenda 21 Treffpunkt