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Daten/ Statistiken:    2008 -glo-

Rohstoffe
Rohstoffe, Ressourcen, Primärenergierträger, Mineralöl, Erdgas, Steinkohle, Braunkohle, Industrierohstoffe, Metalle / Infografik Globus 2533 vom 19.12.2008

19.12.08   (28)
Globus-Infografik: Bergeweise Rohstoffe
Die in den letzten Jahren stark gestiegenen Rohstoffpreise und ihr jäher Absturz ab Mitte 2008 in Folge der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise hat wieder einmal ins öffentliche Bewusstsein gerückt, wie wichtig eine ausreichende Rohstoffversorgung bei verkaftbaren Preisen ist. Im Fokus standen bisher eher die fossilen Energien (Erdöl, Erdgas, Kohle) sowie die Stromerzeugung. Daneben verbraucht der Bundesbürger zahlreiche weitere Rohstoffe, insgesamt rund 1000 Tonnen im Verlaufe seines Lebens, z.B. mineralische und metallische Rohstoffe, die auf vielfältige Weise bei der Produktion von Gütern und der Bereitstellung sowie Erhaltung der Infrastruktur genutzt werden.
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| Rohstoffe | Fossile Energien | Strom | Primärenergie |
Kernspaltung
 Kernspaltung, Kettenreaktion, Otto Hahn, Lise Meitner, Radioaktivität, Uran,  / Infografik Globus 2525 vom 19.12.2008

19.12.08   (27)
Globus-Infografik: Die Kernspaltung
In Erinnerung an die Entdeckung der Kernspaltung im Dezember 1938 durch Lise Meitner und Otto Hahn veranschaulicht die Grafik den Ablauf bei der atomaren Kettenreaktion: Ein Neutron wird auf einen Atomkern von Uran 235 geschossen, wodurch Uran 236 entsteht, das nach kurzer Zeit meist in Krypton und Barium zerfällt. Dabei wird Energie abgestrahlt und es werden Neutronen frei, die ihrerseits wieder neue Urankerne spalten usw. Ungebremst setzt diese Kettenreaktion gewaltige Energiemengen in kurzer Zeit frei, was zum Bau von Atombomben führte. 1945 warfen die USA je eine Atombombe auf Hiroshima und Nagasaki ab und verursachten damit Tote, Verwunde und Langzeit-Strahlenschäden in bisher nicht gekannten Ausmaß. Ab 1954 gelang es, die Kettenreaktion in Kernkraftwerken so zu verlangsamen, das die enormen Energiemengen zur Stromerzeugung genutzt werden konnten.  Im Jahr 2007 betrug der Anteil des Atomstroms in Deutschland 22,1 % und weltweit 17 %.
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| Atomenergie | Uran | Atomwaffen |
Treibhausgasreduktion
Kyoto-Protokoll, Treibhausgas-Reduktion, Klimaschutzziele, Deutschland 2007 / Infografik Globus 2515 vom 15.12.2008

15.12.08   (26)
Globus-Infografik: Klimaschutzziel erreicht
Im Rahmen des Kyoto-Protokolls hat sich Deutschland verpflichtet, seine Treibhausgasemissionen im Durchschnitt der Jahre 2008 bis 2012 um mindestens 21 % im Vergleich zu 1990 zu reduzieren. Mit 957 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten hat Deutschland sein Kyoto-Ziel bereits im Jahr 2007 erreicht und muss daher in den 5 Folgejahren 2008 bis 2012 dafür sorgen, dass die Emissionen nicht wieder steigen.
Reduktiongrade in ausgewählten Sektoren: Gewerbe/ Handel/ Dienstleistungen - 45 %; Industrie - 42 %; Privathaushalte -34 %; Energie - 21,7%; Verkehr - 6,9 %.
Entgegen dem übergreifenden Reduktionstrend stiegen allerdings die Treibhausgasemissionen durch die Stromerzeugung.
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| Kyoto-Protokoll | Treibhausgase |
Atommüll-Endlager-Gorleben
 Atommüll-Endlager Gorleben / Infografik Globus 2495 vom 05.12.2008
05.12.08   (25)
Globus-Infografik: Das geplante Atommüll-Endlager Gorleben
Das Atommüll-Problem ist immer noch nicht gelöst: Der vorhandene und künftig noch anfallende Atommüll muss über Millionen Jahre sicher gelagert werden. Die 1979 begonnende Erkundung des Salzstocks in Gorleben wurde im Zuge der Vereinbarung zum Atomausstieg ab 2000 bis 2010 storniert. Während die Befürworter (u.a. Wirtschaftsministerium) den Salzstock in Gorleben für die Endlagerung hochradioaktiven Mülls für geeignet einschätzen, halten die Kritiker den Salzstock für geologisch nicht stabil genug und verweisen auf Wassereinbrüche im Versuchsendlager Asse II, deren Bekanntwerden ab Juni 2008 die Atommüll-Kontroverse neu entfachten. Sie fordern daher eine bundesweite Suche nach geeigneten Lagerstätten.
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| Atomenergie | Atomausstieg | CASTOR | Müll/Recycling |
Weltbevölkerung-2050
Projektionen der Weltbevölkerung bis 2050: 4 Szenarien / Infografik Globus 2475 vom 21.11.2008
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21.11.08   (20)
Globus Infografik: Weltbevölkerung: Wohin geht die Menschheit
Projektionen zur Entwicklung der Weltbevölkerung bis 2050 in Milliarden
Durch Variation der Kinderzahl pro Frau entwickelt die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung vier Szenarien für die Entwicklung der Weltbevölkerung bis 2050: Bleibt die Kinderzahl konstant auf dem aktuellen Niveau von 2,55 Kindern pro Frau, verdoppelt sich die Weltbevölkerung fast auf knapp 12 Mrd. Gelingt dagegen ein Absenken der Kinderzahl auf 2,1 Kinder pro Frau (Reproduktionsquote), steigt die Weltbevölkerung auf 9,2 Milliarden. Bei einer sehr optimistischen Variante von nur 1,52 Kindern/ Frau steigt die Weltbevölkerung nur noch wenig auf 7,8 Milliarden. Eine weitere hohe Variante (2,52 Kinder/ Frau) zeigt, dass gerade im oberen Bereich der Kinderzahl schon ein geringes Absenken zu einer deutlichen Verringerung der Weltbevölkerung um 1 Mrd. führt.
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| Bevölkerung | Millenniumsziele |
Treibhausgase-2006
Treibhausgas-Bilanz 2006: Länder des Kyoto-Protokolls, USA  / Infografik Globus 2467 vom  21.11.08
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21.11.08   (16)
Globus-Infografik: Treibhausgas-Bilanz 2006: ausgewählte Länder des Kyoto-Protokolls und USA
Nach Angaben des UN-Klimasekretariats (UNFCCC) ist der Treibhausgas-Ausstoß der 40 Industrieländer des Kyoto-Protokolls seit 1990 (Referenzjahr des Kyoto-Protokolls) um 4,7 % gesunken, was aber vor allem am Zusammenbruch alter Industriestrukturen in der damaligen DDR und weiteren Ländern des ehemaligen Ostblocks in den 90er Jahren lag. Von 2000 bis 2006 sind die Treibhausgas-Emissionen wieder gestiegen, insgesamt um 2,3 %. Daher ist es fraglich, ob das Kyoto-Ziel,  5,2 % Reduktion im Durchschnitt der Jahre der 1. Verpflichtungsphase 2008-2012, doch noch geschafft wird.
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| Kyoto-Protokoll | Klimawandel | Treibhausgase |
Welthungerindex
Hungerbekämpfung; Agrarsubventionen; Entwicklungspolitik; lokale Märkte / Infografik Globus 2417 vom Problem ko
23.10.08   (59)
Globus-Infografik: Kampf gegen den Hunger
Die Welthungerhilfe erstellt anhand mehrerer Kriterien den Welthunger-Index eines Landes. Je schlimmer die Versorgungssituation ist, desto höher ist der Index-Wert. Im Zeitraum 1990 bis 2008 konnten einige Länder z.T.große Fortschritte bei der Nahrungsmittelversorgung erzielen: Peru verringerte z.B. seinen Index-Wert um mehr als 70 %: 1990 war die Lage noch "ernst", heute wird der Hunger als "mäßig" eingestuft. Syrien, Türkei, Ägypten, Brasilien und Mexiko konnten ihren Indexwert unter 5 senken, d.h. es existiert praktisch kein Hunger-Problem mehr.
Vor allem in einigen Subsahara-Ländern hat sich die Lage dagegen verschlechtert. In der Demokratischen Republik Kongo, in Burundi, Guinea-Bissau, Liberia und auf den Komoren
hat sich die Ernährungslage durch Konflikte und politische Instabilität von "sehr ernst" auf "gravierend" verschärft.

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| Hunger | Nahrung | Millenniumsziele | Globale Agenda 21 |
OPEC-Erdöl
OPEC; Rohöl-Produktion 2007; Erdöl-Förderung, Erdöl-Reserven / Infografik Globus 2368 vom 26.09.2008

26.09.08   (34)
Globus-Infografik: Die Bilanz des Ölkartells
Die OPEC (Organization of the Petroleum Exporting Countries) wurde im Jahr 1960 von Irak, Iran, Kuwait, Saudi-Arabien und Venezuela gegründet und besteht heute aus 13 Mitgliedsländern. 2007 förderte die OPEC 44,9 % des weltweiten Rohöls und verfügt über 78,0 % der weltweiten Erdöl-Reserven. Mit Abstand steht Saudi-Arabien an der Spitze, sowohl bei der Förderung (8,8 Millionen Barrel pro Tag (Mb/d)) als auch bei den Ölreserven (264,2 Mrd. Barrel (Gb)). Auf Platz 2 folgt Iran mit ungefähr der Hälfte bei der Förderung (4,0 Mb/d) und den Reserven (136,2 Gb). Deutschland importierte in den 1970-ern über 90 % des Rohöls aus OPEC-Staaten, heute sind es nur noch 20 %.
 
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| OPEC | Erdöl | Fossile Energien |
Armut
Armut in Weltregionen; Bevölkerungsanteil unter Armutsgrenze / Infografik Globus 2320 vom 05.09.2008
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05.09.08   (19)
Globus-Infografik: Halbierte Armut - aber nicht für alle
Gemäß neuer Definition hat die Weltbank die Armutsgrenze bei 1,25 US-Dollar (früher 1 Dollar) pro Tag angesetzt. Zwar konnte die Armutsrate in den Entwicklungs- und Schwellenländern seit 1981 halbiert werden, aber dennoch leben aktuell 1,4 Mrd. Menschen unterhalb der Armutsgrenze. Während Ostasien (vor allem China) sehr erfolgreich in der Armutsbekämpfung war, bleibt die Armutsrate in Subsahara-Afrika fast unverändert bei knapp 50 %. Bei dem starken Bevölkerungswachstum stieg die absolute Zahl der Armen dort von 200 auf 380 Mio. Im Durchschnitt über alle Entwicklungs- und Schwellenländer leben etwa ein Viertel in bitterer Armut.
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| Armut & Reichtum | Millenniumsziele |
CO2-Bilanz
weltweite CO2-Bilanz: CO2-Quellen, CO2-Verursacher: Vergleich 1980 - 2005 / Infografik Globus 2323 vom 05.09.08
Großansicht/ Daten

05.09.08   (18)
Globus-Infografik: Weltweite CO2-Bilanz: Vergleich 1980 mit 2005
Der Treibhausgas-Ausstoß ist in den letzten 25 Jahren stark gestiegen: Von 18,1 Mrd. Tonnen 1980 auf 27,1 Mrd. Tonnen 2005. Nachwievor verursacht die Energieversorgung den größten CO2-Ausstoß, der Verkehr rückte aber auf Platz zwei vor die Industrie, mit steigender Tendenz, weil insbesondere der besonders klimaschädigende Flugverkehr weiter ansteigen wird. Die USA bleiben mit Abstand der größte Klimasünder. China rückte vom dritten Rang 1980 auf den zweiten Rang vor; es ist 2005 für 19 % der CO2-Emissionen veranwortlich, was in etwa dem Anteil an der Weltbevölkerung von 19,4 % entspricht. Ganz anders die USA: Mit einem Anteil von nur ca. 4,5 % an der Weltbevölkerung stoßen sie 21,4 % des Kohlendioxids aus. Deutschland konnte seinen Anteil zwar von 5,9 % auf 3,0 % fast halbieren, verglichen mit Bevölkerungsanteil von nur 1,2 % ist dieser Wert aber stark überproportional.
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| Treibhausgase | Fossile Energien | Mobilität/Verkehr | Kyoto-Protokoll | Klimawandel |
Atomenergie
Atomkraftwerke, Staaten weltweit, Gesamtleistung der AKW weltweit 1960 bis 2030 / Infografik Globus 2311 vom 29.08.2008
Großansicht / Daten
29.08.08   (11)
Globus-Infografik: Atomare Welt: Länder, die Atomenergie erzeugen
In der Weltkarte oben sind jene Länder orange eingefärbt und nummeriert, die AKWs betreiben. Anhand der Nummer kann in der Tabelle unterhalb der Weltkarte das jeweilige Land identifiziert und die Anzahl seiner AKW im Betrieb bzw. im Bau abgelesen werden.
Die Kurve in der Grafik rechts unten zeigt die zeitliche Entwicklung der Gesamtleistung in GW aller AKW weltweit von 0|1960 auf 389,6|2007.
Für Phase 2007 - 2030 werden unterschiedliche Szenarien dargestellt:
1. Szeario: starker Anstieg auf 691 GW bis 2030 u.a. durch Neubau von AKW (auch in Ländern, die derzeit keine AKW haben)
2. Szenario: moderater Anstieg auf 447 GW bis 2030 u.a., wenn heute bereits im Bau befindliche AKW ans Netz gehen.
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| Atomenergie | Atomausstieg | Strom |
Erdgas-Top10-2007
Erdgas: Top10 Förderländer, Verbraucherländer / Infografik Globus 2290 vom 22.08.2008
Großansicht/Daten
22.08.08   (14)
Globus-Infografik: Die Welt am Gashahn 2007
Top 10 Länder: Erdgas-Förderung/ -Verbrauch  (Angaben in Mrd. m³ Erdgas):
Gesamte Förderung. 2944,2;   Gesamter Verbrauch: 3032,7.
Russland (F1| 651,0) und die USA (F2| 539,8) fördern und verbrauchen am meisten Erdgas, wobei in den USA der Verbrauch (V1| 642,1) deutlich größer ist als die Förderung, bei Russland (V2| 466,0) ist es umgekehrt. Für Deutschland (V6| 97,1) ohne nennenswerte eigene Förderung sind die beiden Förderländer Norwegen (F5| 95,6) und Großbritannien (F7| 75,4) nach Russland die Hauptlieferländer.
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| Erdgas | Fossile Energien |
Atommüll
Atommüll: denzentrale Zwischenlager bei AKW; zentrale Zwischenlager, Morsleben, Asse, Konrad, Gorleben / Infografik Globus 2284 vom 15.08.2008
Großansicht / Daten
15.08.08   (9)
Globus-Infografik: Wohin mit dem Atommüll?

Die Globus-Grafik informiert über die

  • dezentralen Zwischenlagern bei 13 Standorten von Atomkraftwerken für abgebrannte Brennelemente
  • zentralen Zwischenlager für hochradioaktiven Atommüll an 4 Standorten
  • Endlager an 4 Standorten
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| Atomenergie | Atomausstieg | Müll/Recycling |
Welt-Aids-Bilanz-2007
AIDS/HIV, UNAIDS-Daten;  Bilanz 2007 / Infografik Globus 2247 vom 31.07.2008
31.07.08   (57)
dpa-Globus: Welt-Aids-Bilanz 2007
Laut aktuellem UNAIDS-Bericht sind ca. 33 Mio Menschen HIV-infiziert, rund 2,7 Mio neu Infizierte kommen hinzu, 2 Mio starben an AIDS. Bisher gibt es keine Heilung und auch kein Impfschutz gegen HIV, Medikamente können den Krankheitsverlauf nur verzögern.  67% der HIV-Infizierten leben in Afrika, 72 % der HIV-Infizierten starben. Die Zahl infizierte Kinder unter 15 Jahren stieg weltweit auf einen Höchstsand von mehr als 2 Mio. 270.000 Kinder starben an AIDS, 370.000 infizierten sich neu.
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: Papst: "Kondome verschlimmern Aids-Problem" [tagesschau 17.3.09]

| AIDS/HIV | Gesundheit | Millenniumsziele |
Atomausstieg
Atomenergie; Atomkraftwerke: Restlaufzeiten, Reststrommengen, Störfälle / Infografik Globus 2215 vom 21.07.2008
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21.07.08   (10)
Globus-Infografik: Auslaufmodell Atomkraft
Die linke Spalte informiert über die Zahl der meldepflichtigen Zwischenfälle seit Inbetriebnahme, sortiert nach Häufigkeit: von Brunsbüttel 451 bis Isar2 62. In der mittleren Spalte sind die Reststrommengen ab Anfang 2008 gelistet: Sie reichen von 10,25 TWh bei Neckarwestheim 1 bis 152,21 TWh bei Neckarwestheim 2. Aus diesen Reststrommengen ergibt sich dann rechnerisch eine Restlaufzeit, die in der rechten Spalte notiert sind: Diese reichen von 2009 (Neckarwestheim 1, Biblis A) bis 2020 (Neckarwestheim 2).
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| Atomenergie | Atomausstieg |
Ökomix-2007
Öko-Mix; Energiemix; Anteil erneuerbarer Energien bei Strom, Wärme, Kraftstoffe / Infografik Globus 2197 vom 04.07.2008
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04.07.08   (12)
Globus-Infografik: Der Öko-Mix 2007
Erneuerbare Energien wie Sonne, Wind und Biomasse sind nicht zuletzt durch die massive Unterstützung und Förderung durch das Erneuerbare Energiegesetz (EEG) rasant gestiegen. Insgesamt wurden in Deutschland im Jahr 2007 rund 222 TWh Energie aus regenerativen Quellen gewonnen, die sich wie folgt auf die Endenergiearten verteilen (in TWh):
      Strom: 87,5;      Wärme: 90,2;        Kraftstoffe: 44,4.
Die Kreisdiagramme veranschaulichen die Anteile der verschiedenen Primärenergiearten bei  Strom, Wärme und Kraftstoffe.
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| Energiemix | Erneuerbare Energien | Ökostrom | Windenergie | Biomasse | Wasserkraft | Solarenergie | Geothermie | Energiewende | nachhaltige Energie |
Mineralöl-Absatz-D
Mineralöl-Absatz, Deutschland, Energieversorgung, Heizöl, Treibstoffe, Benzin, Diesel / Infografik Globus 2160 vom 20.06.2008

20.06.08   (33)
Globus-Infografik: Treibstoff für die Volkswirtschaft: Absatz von Mineralöl in Deutschland 2007
Zwar sank der Absatz von Mineralöl und daraus gewonnenen Produkten (Heizöl, Treibstoffe, Bitumen) von einem Spitzenwert von 149 Millionen Tonnen (Mt) in 1979 auf 108 Mt in 2007, dennoch ist die Wirtschaft auf die Öl-Produkte nach wie vor angewiesen: ohne sie stünden Produktion und Verkehr weitesgehend still. Die Heizölnachfrage sank 2007 wegen milder Witterung, Kaufzurückhaltung in Folge hoher Ölpreise und durch zunehmenden Ersatz von Erdöl- durch Ergas-Heizungen sowie auch durch Heizungsmodernisierung. Die Nachfrage nach Benzin sank um 4% (effizientere Neufahrzeuge, Verlagerung von Bezin- auf  Dieselmotoren), die nach Diesel stieg um 1 % (lebhafte Konjunktur und daher erhöhter Einsatz von Nutzfahrzeugen mit überwiegend Dieselmotor).
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| Erdöl | Fossile Energien |
Windkraft
Windkraft in Deutschland: installierte Leistung, Anteile von Windanlagen-Herstellern
Großansicht/ Daten

20.06.08   (24)
Globus-Infografik: Vom Winde bewegt
Die installierte Windkraftleistung in Deutschland stieg von 55 MW in 1990 an auf 22247 MW in 2007. Für 2012 sind 31944 MW geplant, darunter 3800 MW Off-Shore-Anlagen. Zuletzt hat sich der Ausbau in Folge technischer Probleme und auch wegen der internationalen Finanzkrise, wodurch die Finanzierung schwieriger wird, verzögert. Von daher ist fraglich, ob die für 2017 prognostizierte Kapazität von 44118 MW, darunter 11500 MW Offshore, realisiert werden kann. Optimistischen Schätzungen zufolge könnte im Jahr 2030 etwa 1/3 des Stroms in Deutschland durch Windkraft erzeugt werden. Noch größere Potenziale bieten Länder wie USA, China und Indien oder besonders windreiche Regionen z.B. am Atlantik etwa in Staaten wie Marokko. Deutsche Hersteller und Zulieferer - darunter die Marktführer Enercon, Repower und Nordex - mit mehr als 80000 Beschäftigten exportieren rund 80 % ihrer Produktion und haben einen Weltmarktanteil von rund 33 %.
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| Windenergie | Erneuerbare Energien | Strom | EW-Strom | Ökostrom |
Kohlekraftwerke
Kohlekraftwerke; Stromerzeugung; Kohleverstromung / Infografik Globus 2065 vom 02.05.2008
Großansicht/ Daten

02.05.08   (21)
Globus-Infografik: Deutschland setzt auf Kohlekraft
Steinkohle- (949 g CO2/kWh) und Braunkohle-Kraftwerke (1153 g CO2/kWh) haben unter allen gängigen Stromerzeugungsarten mit Abstand die schlechteste Treibhausgasbilanz. Obwohl die Bundesregierung mit ihrem "Integrierten Energie- und Klimaprogramm" (IEKP) die CO2-Emissionen bis 2020 um 40 % im Vergleich zum Jahr 1990 senken will, werden aktuell in Deutschland 20 Kohlekraftwerke geplant, darunter 4 besonders klimaschädliche Braunkohlekraftwerke. Bei 6 weiteren ist die Planung noch offen (3) bzw. zurückgestellt (3). Manche Standorte sind hoch umstritten, z.B. war Hamburg-Moorburg einer der Hauptstreitpunkte in den Koalitionsverhandlungen von Schwarz-Grün. Am 30.9.08 wurde das Großkraftwerk (1640 MW) unter Auflagen genehmigt, gegen die der Betreiber Vattenfall jedoch juristisch vorgehen will.
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| Kohle | Treibhausgase |  | EW-Strom | Strom |
Strommix-2007
Deutschlands Strom-Mix / Infografik Globus 2048 vom 25.04.2008
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25.04.08   (22)
Globus-Infografik: Deutschlands Strom-Mix
Der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung ist 2007 auf 14,2 % gestiegen, d.h. mit 85,8 % ist der Anteil konventioneller Energieträger (Kohle, Erdöl, Erdgas, Uran) immer noch sehr hoch. Damit bleibt die Stromerzeugung der Energiesektor mit dem weitaus höchsten Treibhausgas-Ausstoß. Soll der im Jahr 2000 vereinbarte Atomausstieg wie geplant bis zum Jahr 2021 abgeschlossen werden, muss die Energiewende viel zügiger als bisher umgesetzt werden, insbesondere muss der Verbrauch an Strom durch drastisch erhöhte Energieeffizienz und verstärktes Stromsparen deutlich gesenkt werden. Bei den im Übergang zur Energiewende noch notwendigen Kohle- und Gas-Kraftwerken muss der Wirkungsgrad erhöht werden, vor allem durch Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK).
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| Energiemix | Strom | Kohle | Erdgas | Atomenergie | Windenergie | Biomasse | Wasserkraft | Solarenergie |
Steinkohlebergbau
Steinkohleförderung; Steinkohlebergwerke; Steinkohle-Subventionen; Beschäftigte; Zechensterben / Infografik Globus 1955 vom 07.03.2008
07.03.08   (49)
Globus-Infografik: Steinkohlebergbau: Zechensterben auf Raten
Mit dem Steinkohle-Finanzierungsgesetz vom 20.12.07 einigte sich die Große Koalition, die Landesregierungen von NRW und des Saarlands sowie die Gewerkschaft IG BCE und der ehemalige RAG-Konzern darauf, bis 2018 die subventionierte Steinkohleförderung sozialverträglich zu beenden. Bis 2018 sind weitere 21,6 Mrd.€ Beihilfen geplant. 2012 soll noch einmal überprüft werden, ob ein Restbergbau erhalten werden soll. Bis dahin sollen 4 weitere Zechen geschlossen werden, zunächst "Walsum", dann "Lippe" bis Ende 2008. Das Erdbeben im saarländischen Steinkohlerevier könnte die Schließungspläne für die insgesamt verbliebenen acht deutschen Zechen noch durcheinander bringen.
  
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| Kohle | Fossile Energien |
Erdöl-Lieferanten-D
Erdölimport, Erdöl-Lieferanten, Erdöl-Versorgung / Infografik Globus 1930 vom 22.02.2008
22.02.08   (32)
Globus-Infografik: Deutschlands Öl-Lieferanten
Insgesamt hat Deutschland im Jahr 2007 rund 107 Millionen Tonnen Rohöl (Mtoe) importiert; davon 64,3 Mtoe aus den Top3 Ländern Russland, Norwegen und Großbritannien. Besonders der hohe Anteil von Russland (31,8 %) ist problematisch, da Russland seine Energieexporte wiederholt als politisches Druckmittel eingesetzt hat. So hat Russland im Energiestreit mit Weißrussland um die Jahreswende 2006/7 zeitweise die Druschba-Öl-Pipeline gesperrt, die Hauptexportroute für Erdöl aus Westsibirien nach Ost- und Mitteleuropa, die über Weißrussland führt. Dadurch wurde die Ölversorgung mehrerer europäischer Länder, darunter auch Deutschland, beeinträchtigt. Ebenso hat Russland mehrfach seine Erdgas-Exporte genutzt, um politischen Druck auszuüben, so um die Jahreswende 2005/6 und 2008/9 im Gasstreit mit der Ukraine. Die Energieabhängigkeit von Russland dürfte künftig eher noch wachsen, da in vielen anderen Lieferländern die Öl-Förderung rückläufig ist.

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| Erdöl | Fossile Energien | Energieabhängigkeit |  |
Kyoto-Ziele-Prognose
Kyoto-Protokoll: Ziele, Trends, Treibhausgase, Klimawandel / Infografik Globus 1771 vom 15.02.2008
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15.02.08   (17)
Globus-Infografik: Kyoto-Protokoll: Ziele und Trends
Die Globus Infografik untersucht bei einer Auswahl von Industrieländern, die das Kyoto-Protokoll ratifiziert und sich damit zur Treibhausgas-Begrenzung verpflichtet haben, in wie weit sie ihre Vorgabe laut Kyoto-Protokoll einhalten werden. Während die meisten hoch entwickelten Industrieländer die ihnen gesetzte Obergrenze für die Treibhausgasemissionen voraussichtlich z.T. dramatisch überschreiten werden, liegen die Länder in Osteuropa durch den starken Wirtschaftsrückgang nach der Auflösung des Ostblocks in den 1990-er Jahren meist deutlich darunter.
  
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| Kyoto-Protokoll | Treibhausgase | Klimawandel |
OPEC
OPEC Erdöl-Förderquoten Erdöl-Förderung  Erdöl Ölpreis / Infografik Globus 1855 vom 18.01.2008
18.01.08   (31)
Globus-Infografik: OPEC - Die Mitglieder und ihre Förderquoten
Die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) wurde 1960 in Bagdad von Saudi-Arabien, Iran, Irak, Kuwait und Venezuela gegründet mit dem Ziel, durch Bildung eines internationalen Kartells den Ölmarkt zu stabilisieren und dauerhaft möglichst große Gewinne über einen hohen Ölpreis zu erzielen. Die OPEC-Ölminister treffen sich i.d.R vier Mal pro Jahr, um über die Entwicklung des Ölmarkts zu beraten und Förderquoten festzulegen. Bis 2006 wurde eine Bandbreite für den Ölpreis vorgegeben, an die sich die Mitgliedsländer halten sollten. Angesichts der großen Schwankungen des Ölpreises in den letzten Jahren wurde dieses Preisband inzwischen aufgegeben. Die OPEC-Länder fördern pro Tag geschätzte 31 Millionen Barrel (Mb), nur rund 42 % der Gesamtförderung, was die Preissetzungsmacht des Kartells begrenzt, zumal wichtige Nicht-OPEC-Länder wie Russland bisher eigenständig agierten. In der Vergangenheit wurden die Förderquoten von den OPEC-Ländern nicht besonders dizipliniert eingehalten, was sich aber künftig je nach Entwwicklung des Ölmarktes ändern könnte: Zeichnet sich z.B. ein dauerhaft steigender Ölpeis ab, lohnt es sich für das Kartell, die immer wertvoller werdenden Öl-Reserven zurückzuhalten.
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| OPEC | Erdöl | Ölpreis |
  

erstellt: 22.09.17/zgh
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