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  nachwachsende Rohstoffe (NAWARO) Lexikon

Begriff
Hintergrund
Nachwachsende Rohstoffe sind natürliche organische Stoffe, die aus Pflanzen gewonnen werden, z.B. aus Holz, Faserpflanzen (Baumwolle, Flachs, Jute), öl-, zucker- oder stärkehaltigen Pflanzen (Raps, Rüben, Kartoffeln) und Stroh.
Nutzungsweisen Sie werden in vierfacher Weise genutzt:
1) direkt als Baustoff: z.B. Holz beim Hausbau
2) als Ausgangsmaterial für weitere technische Aufarbeitung: Holz-Produkte; Produkt aus Faserpflanzen (Textilien: Baumwollhemd; Jutetasche);
Öle, Fette, Farbstoffe, Heilmittel
3) zur Energieerzeugung aus Biomasse: z.B. Holz/ Holzpellets; Biogas aus Bio-Abfällen
4) als alternativer Kraftstoff: z.B. Biodiesel aus Raps oder anderen ölhaltigen Pflanzen.
regenerativ

Im Gegensatz z.B. zu fossilen Rohstoffen sind nachwachsende Rohstoffe regenerativ, d.h. sie erzeugen sich ständig selbst, indem sie mittels der Photosynthese Kohlenstoff aus der Atmosphäre umwandeln in organische Stoffe. Wegen der begrenzten Anbaufläche sind sie aber - im Gegensatz zu den meisten anderen Erneuerbaren Energien - nicht unerschöpflich. Ihr Potenzial wird zwar als deutlich größer als ihr aktueller Einsatz eingeschätzt, dennoch zeichnet sich schon eine Verknappung von Anbauflächen ab, die sich bei einer weiter wachsenden Weltbevölkerung noch verstärken wird.

Konkurrenz zur
Erzeugung von
Nahrungsmitteln

 

Mit zunehmenden Ausbau geraten die nachwachsenden Rohstoffe immer mehr in Konkurrenz zur Erzeugung von Nahrungsmitteln: Entweder werden statt Nahrungsmittelpflanzen nun Energiepflanzen angebaut, oder die bisherigen Pflanzen werden nicht mehr nur für die Ernährung sondern z.B.auch für die Herstellung von Biokraftstoffen genutzt: Z.B. verursachte die inzwischen stark ausgeweitete Produktion von Ethanol aus Mais in den USA eine Preisexplosion bei den ebenfalls aus Mais hergestellten Tortillas in Mexiko. [H1] Die zunehmende energetische Nutzung von Agrarflächen verteuert tendenziell vor allem die Grundnahrungsmittel, was das Hungerproblem weltweit verschärfen könnte.
   
CO2-Neutralität
Treibhausgase
Die Pflanzen entnehmen während ihrer Wachstumsphase der umgebenden Atmosphäre soviel Kohlenstoff (CO2), wie sie später - z.B. bei Verbrennung - wieder an die Atmosphäre abgeben. Anders als die fossilen Energien erhöhen sie also nicht den Treibhauseffekt, sondern sind klimaneutral.
Diese Klimaneutralität kann jedoch verletzt werden, falls im Zuge der Ausweitung von Anbauflächen für nachwachsende Rohstoffe bisherige CO2-Speicher (Wald, Moore, Weiden) vernichtet oder so verändert werden, dass ihre CO2-Speicherfähigkeit geschwächt oder vernichtet wird und in der Folge zusätzlich CO2 und andere Treibhausgase (vor allem Methan) freigesetzt werden [1] [H2] .)
  
Ersatz von
endlichen Rohstoffen

Das Potenzial nachwachsender Rohstoffe wird erst allmählich erkannt und nur ansatzweise genutzt. In Deutschland z.B. werden derzeit (Stand:Mai 2007) nur auf ca. 4 % der landwirtschaftlich genutzten Fläche nachwachsende Rohstoffe angebaut.
  => Daten/ Statistiken [inaro]     Anbauflächen in Deutschland [FNR]
  
Bei der Energieerzeugung und in der sonstigen Produktion könnten sie eine weitaus größere Rolle spielen als bisher und dazu beitragen, dass endliche erschöpfliche Rohstoffe zunehmend durch nachwachsende Rohstoffe ersetzt werden. Allerdings ist dabei auf strikt nachhaltige Bewirtschaftung zu achten (-> Folgeabschnitt)
  
nachhaltige Entwicklung Nachwachsende Rohstoffe sind daher ein wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen Entwicklung. Die Agenda 21/ Kapitel 16 sieht daher im Ausbau und in der verstärkten Nutzung der nachwachsenden Rohstoffe einen zentralen Aspekt einer zukunftsfähigen Entwicklung.
Gegenbeispiele
zur Nachhaltigkeit
Leider sind inzwischen zahlreiche Prozesse zu verzeichnen, wo nachwachsenden Rohstoffe auf nicht nachhaltige Weise genutzt oder ausgebaut wurden. Viele Pflanzenöle z.B., die Industrieländer importieren, werden häufig unter keinen oder sehr niedrigen ökologischen und sozialen Standards produziert und vernichten riesige Regenwaldflächen in Südostasien und Amazonien, weil dort auf den zuvor abgeholzten oder abgebrannten Flächen Plantagen für Ölpalmen und Soja angelegt werden. Dadurch wird das eigentliche Ziel, CO2 einzusparen, ins Gegenteil verkehrt: Die vernichteten Regenwälder und Torfschichten fallen auf Dauer als CO2-Speicher aus. Außerdem setzen Brandrodung und die dadurch ausgelösten Torfbrände wie auch die Entwässerung der Torfschichten in Indonesien gewaltige Mengen CO2 frei: pro Jahr allein in Indonesien rund 2 Mrd. Tonnen CO2,  etwa die Hälfte der CO2- Emissionen aller EU-Staaten[Q11]  [H2]
 
  

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Presse-/ Medien-
Datenbank
Der Presse-/Medienspiegel (Tages-, Wochenzeitungen, Monatszeitschriften und Online-Medien sowie Infos aus Newslettern von Umweltverbänden und NGOs) bieten vielfältige aktuelle und Hintergrund-Informationen.
Alle Datenbank-Einträge zum Thema  "nachwachsende Rohstoffe ":
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Radio- und Fernseh-
Sendungen
Der Radio- und Fernseh-Sendungen bieten vielfältige vielfältige aktuelle und Hintergrund-Informationen:    =>  Programm-Vorschau
 
Die Sendungen können oft längere Zeit in der jeweiligen Mediathek bzw. auf der Website des Senders online abgerufen werden. Anhand des folgenden Archivs können kontextbezogene Sendungen recherchiert werden
Jahrgang:  2009  2010  2011  2012  2013  2014  2015  2016  2017 

Daten/Statistiken/ Infografiken: Aktuelles   (die jüngsten Datensätze)
Energie-Wohnen
DE-2015
Energie-Wohnen-DE-2015: Globus Infografik 11755/ 26.05.2017
26.05.17   (928)
dpa-Globus 11755: Energie fürs Wohnen
Im Jahr 2015 verbrauchte ein durchschnittlicher privater Haushalt in Deutschland 16.073 Kilowattstunden (kWh) Energie*, darunter (Anteil in %): Gas 39; Strom 20; Mineralöl 20; Erneuerbare Energien (Biomasse, Solarthermie u.a.) 14; Fernwärme 8.
Bei den Anwendungen der Energie (Anteil in %) dominiert mit weitem Abstand Heizen 70, gefolgt von Warmwasser 13, Kommunikation/Unterhaltung 9, Kochen/Waschen u.a. 6, Beleuchtung 2. Tabellenansicht
* Ergänzung (zgh): ohne Energie für Mobilität (PKW, ÖPNV, Flugzeug): Sie würde auf Platz 1 oder 2 rangieren (s. Rechnung: Tabelle/ Infos)

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug 

| Energie | Energiewende | Strom | Erdgas | Erdöl | Solarenergie | Biomasse |
Ökostrom-DE-2015
Ökostrom-DE-2015: Globus Infografik 11073/ 17.06.2016
17.06.16   (766)
dpa-Globus 11073: Strom aus erneuerbaren Energien
Der Anteil der Erneuerbaren Energien (EE) an der Bruttostromerzeugung in Deutschland ist von 1991 bis 2015 kontinuierlich gestiegen von 3,2 % auf 30,1 %, die sich wie folgt auf die Energieträger verteilen: Windenergie 13,5; Biomasse 6,8; Sonnenenergie 5,9; Wasserkraft 3,0; Müll 0,9. 
Ziel der Bundesregierung ist, den EE-Anteil an der Stromerzeugung bis zum Jahr 2050 auf 80 % zu steigern.

Quelle: AGEB     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Ökostrom | Strom | Erneuerbare Energien | EW-Strom | Windenergie | Biomasse | Solarenergie | Wasserkraft |
Grüne Jobs
Grüne Jobs / Globus Infografik 10710 vom 18.12.2015
18.12.15   (629)
dpa-Globus 10710: Grüne Jobs
Die Anzahl der Beschäftigten (in Tausend (T)) im Bereich Erneuerbare Energien stieg von 161 T 2004 auf ein Allzeitmaximum von 400 T 2012. Danach sank sie auf 355 T im Jahr 2014, darunter (in T): Windenergie 149 T, Biomasse 120, Solarenergie 49, Geothermie 17, Wasserkraft 12, öffentlich geförderte Forschung/ Verwaltung 8. Besonders stark sank die Beschäftigtenzahl im Bereich Solarenergie: 2013 um knapp 40 % auf 68.500, 2014 um 28 % auf 49.300. Hauptgrund dafür war die Halbierung der Zahl installierter Photovoltaik-Anlagen. Nur in der Windbranche stieg die Anzahl der Arbeitsplätze.

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie       Infografik-Bezug  

| Arbeit & Umwelt | Erneuerbare Energien | Windenergie | Biomasse | Solarenergie | Geothermie | Wasserkraft |
Daten/Statistiken/ Infografiken: Archiv   (jahrgangsweise chronologisch)
Jahrgang:  2007  2008  2009  2010  2011  2012  2013  2014  2015  2016  2017 
  
 

zum Seitenanfang ältere Daten / Statistiken / Infografen
Infografik: Biodiesel in Deutschland: Produktion und Absatz 2000 - 2005; Großansicht [FR]
Großansicht 14 Tage [FR]
Infografik: Biodiesel in Deutschland: Produktion und Absatz 2000 - 2005
Jahr: Produktion/Absatz einschl. Importmengen; Angaben in Tausend Tonnen:
00:220/330; 01:227/450; 02:450/550; 03:750/810; 04*:980/1180; 05*: 1450/1975
* Prognose, Daten aus: FR-Infografik, Quelle: VDB
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: "Rafiniert, Ingo. Umweltfreundliche Autofahrer können gratis tanken: pflanzliches Frittieröl aus der Pommesbude"
[FR, 18.11.05, 14 Tage online]
=> Nachwachsende Rohstoffe  
  

 
Dokumente: Aktuelles   (die jüngsten Datensätze)
WEO-2014
WEO-2014
12.11.14   (114)
IEA: World Energy Outlook 2014
Jährlich im November veröffentlicht die IEA ihren "World Energy Outlook" (WEO), eine umfangreiche Datensammlung zur Entwicklung der Primärenergieträger in der Vergangenheit sowie Prognosen, in diesem Jahr erstmals bis zum Jahr 2040, samt daraus sich ergebender Konsequenzen für die Versorgungssicherheit sowie den Umwelt- und Klimaschutz. Erfasst werden die nicht regenerierbaren Energiequellen (Öl, Kohle, Gas, Atomkraft) und einige der regenerierbaren (Wasserkraft, Windkraft, Solarenergie, Biomasse) im Hinblick auf Energienachfrage und - angebot sowie Energiehandel und Investitionen in Infrastruktur. 2014 zählen u.a. die Gas- und Ölschwemme, verursacht durch Fracking in den USA, zu den Schwerpunktthemen. Aus diesem Datenpool werden ergänzend diverse Statistitiken zu den energiebedingten CO2-Emissionen abgeleitet. Zunehmend werden auch Aspekte wie Energieverteuerung und Folgen der Klimaerwärmung analysiert. Wie schon in den letzten Jahren sieht die IEA die Risiken wachsen, dass das 2°C-Ziel weit verfehlt wird und schlägt deshalb verschiedene Maßnahmen zum drastischen Reduktion der Treibhausgas-Emissionen vor.
  
Informationen: Überblick/ Inhaltsverzeichnis/ Bestellung / Presse-Präsentation  
Download: Pressepräsentation mit den zentralen Aussagen und Infografiken [pdf]

| Energie | Fossile Energien | Erdöl | Kohle | Erdgas | Atomenergie | Erneuerbare Energien | Windenergie | Solarenergie | Wasserkraft | Biomasse | Fracking | Treibhausgase | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle |
Energieverbrauch
D-2012.
Energieverbrauch-2012.:  Grafik Großansicht
22.03.13   (112)
AGEB-Jahresbericht: Energieverbrauch 2012 in Deutschland
Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Primärenergieverbrauch (PEV) 2012 um 0,9 % auf 13.645 PJ .  Hauptgrund für den Anstieg war der erhöhte Wärmebedarf aufgrund wesentlich kühlerer Witterung, temperaturbereinigt  sank der PEV 0,8 % infolge gedämpfter Konjunktur (BIP-Anstieg 0,7 % ). Der Verbrauch von Braun- bzw. Steinkohle stieg um 5,3 bzw. 3,1 %, Erdgas stieg um 1,4 %, Erdöl sank um 0,5 %. Durch die Stilllegung von Kernkraftwerken sank der Anteil der Kernenergie von 8,7 auf 8 % und die Erneuerbaren Energien stiegen von 10,8 auf 11,6 %. Der Bruttostromverbrauch betrug 595 TWh, der niedrigste Wert seit 2003. Die Bruttostromerzeugung stieg auf 617 TWh, wobei der Anteil der Kernenergie von 17,7 auf 16,1 % sank und die Erneuerbaren von 20,3 auf 22 % stiegen. Wichtigster Energieträger blieb aber die Braunkohle, deren Anteil sogar von 24,6 auf 25,7 % stieg, was wegen der hohen CO2-Emissionen besonders klimaschädlich ist.

Download: Jahresbericht 2012: Energieverbrauch in Deutschland [pdf, 1,0 MB, AGEB 22.03.13]

| Erneuerbare Energien | Primärenergie | Endenergie | Erdöl | Erdgas | Kohle | Strom | Ökostrom | Erneuerbare Energien | Windenergie | Solarenergie | Wasserkraft | Biomasse | Geothermie | Emissionshandel |
WEO-2012
IEA: World Energy Outlook (WEO) 2012
12.11.12   (102)
IEA: World Energy Outlook 2012
Jährlich im November veröffentlicht die IEA ihren "World Energy Outlook" (WEO), eine umfangreiche Datensammlung zur Entwicklung der Primärenergieträger in der Vergangenheit sowie Prognosen bis zum Jahr 2035 samt daraus sich ergebender Konsequenzen für die Versorgungssicherheit und den Umwelt-/Klimaschutz. Erfasst werden die nicht regenerierbaren Energiequellen (Öl, Kohle, Gas, Atomkraft) und einen Teil der regenerierbaren (Wasserkraft, Windkraft, Solarenergie, Biomasse) im Hinblick auf Energienachfrage und - angebot sowie Energiehandel und Investitionen in Infrastruktur. Aus diesen Daten werden ergänzend diverse Statistitiken zu den energiebedingten CO2-Emissionen abgeleitet. Zunehmend werden auch Aspekte wie Energieverteuerung und Folgen der Klimaerwärmung (u.a. Kühlwassermangel) analysiert. Wie schon im WEO 2011 sieht die IEA die Risiken wachsen, dass das 2°C-Ziel weit verfehlt wird und schlägt deshalb ein umfassendes Maßnahmenbündel zur drastischen Steigerung der Energieeffizienz vor.
  
Informationen: Überblick/ Inhaltsverzeichnis/ Bestellung / Presse-Präsentation  
Download: Pressepräsentation mit den zentralen Aussagen und Infografiken [pdf, 890 KB]

| Energie | Erdöl | Erdgas | Kohle | Atomenergie | Wasserkraft | Windenergie | Solarenergie | Biomasse | Energiesparen | Energieeffizienz |
Dokumente: Archiv   (jahrgangsweise chronologisch)
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Download: Bündnis 90 Die Grünen: Wörlitzer Erklärung 2005

Wörlitzer Erklärung 2005: "Weg vom Öl. Auf dem Weg ins postfossile Zeitalter"
Zum Abschluss ihrer Klausurtagung am 14.1.05 in Wörlitz beschloss die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen die s.g. Wörlitzer Erklärung. Quintessenz der Erklärung: Weg von fossilen und hin zu nachwachsenden Rohstoffen, umgesetzt über die 4 x 25 % Strategie: Bis 2020 sollen jeweils 25% bei der stofflichen Nutzung, beim Strom, bei der Wärme und beim Treibstoff durch nachwachsende Rohstoffe bzw. Erneuerbare Energien bereitgestellt werden.
Download der Wörlitzer Erklärung [pdf, 55 KB, 7 S.; Gruene-Fraktion.de]
 => Energie > Dokumente   => Daten: Öl-Gas
  

Strategiepapier
Bündnis 90/ Die Grünen: Bundestagsfraktion


Download des Strategiepapiers

[pdf, 327 KB, 19 S.
gruene-fraktion]
"Ölwechsel": "Weg vom Erdöl - hin zu nachwachsenden Rohstoffen"
Das Strategiepapier wurde von der Bundestagsfraktion von Bündnis90/ Die Grünen am 09.11.04 beschlossen. Darin plädieren Bündnis90 / Die Grünen für eine Doppelstrategie:
  - die Minderung des Energie- und Ressourcenverbrauchs durch mehr
    Energieeffizienz
  - den Ersatz fossiler Energien durch nachwachsende Rohstoffe und sonstige
    Erneuerbare Energien   

Als Ziel bis zum Jahr 2020 wird  4 mal  25% gefordert:
  1) 25 % der stofflichen Nutzung durch nachwachsende Rohstoffe
  2) 25 % der Stromerzeugung durch Erneuerbare Energien mit einem hohen Beitrag nachwachsender Rohstoffe (Biomasse)
  3) 25 % der Wärmeerzeugung durch Erneuerbare Energien mit einem hohen Beitrag nachwachsender Rohstoffe (Biomasse)
  4) 25 % der Kraftstoffe auf Basis alternativer Kraftstoffe mit einem hohen Beitrag der Biokraftstoffe

Um diese Ziele zu erreichen, wird ein Förderprogramm für die nachwachsenden Rohstoffe gefordert ähnlich dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG).
 

   
Unterrichtsmaterialien: Aktuelles   (die jüngsten Datensätze)
NAWARO
Nachwachsende Rohstoffe:  Grafik Großansicht
Unterrichtspaket
28.05.10   (42)
FNR: Nachwachsende Rohstoffe
Das Unterrichtspaktet der Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe (FNR) thematisiert in vier Modulen folgende Schwerpunkte der nachwachsenden Rohstoffe (NAWARO): Stoffliche Verwertung (Einsatz in der chemischen Industrie); energetische Nutzung (regenerative Energie aus Biomasse); Klimawandel, Nachhaltigkeit und regionale Wertschöpfung. Eine NAWARO-Werkstatt mit Experimenten und Erkundungen rundet das jeweilige Modul ab.
Die Materialien eignen sich für den fächerübergreifenden Unterricht in den Jahrgängen 5 bis 12 und umfassen Themen aus den Fächern Geographie, Physik, Chemie, Biologie, Deutsch, Wirtschaft / Recht und Sozialkunde / Politik. Das Paket wird ab September 2010 ausgeliefert und kann ab sofort bestellt werden.
  
Unterrichtspaket:   Infos, Bestellung      Flyer:  Download [pdf, 3,1 MB]

| NaWaRo | Biomasse |  | Rohstoffe | Klimaerwärmung | Treibhausgase | Nachhaltigkeit |
Klimaschutz
Broschüre Klimaschutz: Allianz Umweltstiftung
Broschüre
01.12.09   (26)
Allianz-Umweltstiftung: Informationen zum Thema "Klimaschutz".  Erkenntnisse, Lösungsansätze und Strategein.
Aus Anlass des Weltklimagipfels in Kopenhagen vom 7.-18.12.09 in Kopenhagen hat die Allianz Umweltstiftung eine 48 seitige Broschüre erstellt mit umfangreichen und anschaulich bebilderten Hintergrundinformationen zu den Hauptquellen der für die globale Erwärmung verantwortlichen Treibhausgase, Möglichkeiten ihrer Reduktion durch Ausweitung der Erneuerbaren Energien, verstärktes Energiesparen und Erhöhung der Energieeffizienz. Auch die kontroverse Diskussion über die Atomenergie und die Kohle-Verstromung unter Einsatz von CCS-Technologien werden in Text und Bild dargestellt. Aufgrund der übersichtlichen Strukturierung, den gut verständlichen Texten in Kombination mit hervorragenden Infografiken und Folien ist die Klimaschutzmappe sehr gut für den Unterricht geeignet.
Mit der neuen Broschüre setzt die Allianz-Umweltstiftung ihre Publikationsreihe "Wissen" fort, die den Anspruch verfolgt, fachlich fundiert aber nicht wertend über verschiedene Umweltthemen zu informieren. In dieser Reihe sind bisher Broschüren zu den Themen "Wasser", "Tropenwald" und "Klima" erschienen.

Broschüre:   Infos/Hintergrund/Links    Download (pdf, 6,2 MB, 48 Seiten)

| Klimawandel | Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | Kyoto-Protokoll | Emissionshandel | CDM | Solarenergie | Wasserkraft | Windenergie | Biomasse |  |
Unterrichtsmaterialien: Archiv   (jahrgangsweise chronologisch)
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DIN A 4 Ringordner
Folienatlas

Nachwachsende Rohstoffe: Folienatlas
ISBN 3-7614-2426-4,
300 S., 23,30 €

Nachwachsende Rohstoffe: Beispiel-SeiteM. Benz, K.-H. Scharf, T. Weber (Hrsg.): Nachwachsende Rohstoffe. Straubing 2001
Der sehr preiswerte Folienatlas enthält 16 Einheiten für den Unterricht in der Sek. I und II. Sie bilden kein durchgehendes Konzept, sondern sollen Bausteine für einen fachübergreifenden Unterricht sein. Mit einer 4-farbigen Folie beginnt jeweils der Einstieg in ein Thema. Es werden die notwendigen Fachinformationen geliefert und eine sehr große Anzahl von Kopier- und Folienvorlagen, sowie Arbeitsblätter, Fragen- und Antwortkataloge und eine Sammlung von Experimenten zu den Bereichen: Grundlagen, Biomasse, Pflanzenöl Treibstoffe, Alkohol Treibstoffe, Biogas, Holz, Cellulose, Flachs, Hanf, Pflanzenöle, Stärke und Zucker.    
Die Materialien werden für den Unterricht in Biologie, Chemie, Deutsch, Erdkunde, Wirtschaft, Politik und Ethik angeboten. Der Folienatlas wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten in Auftrag gegeben.  
Direktbezug nur über: Centrales Agrar-Rohstoff-Marketing- und Entwicklungs-Netzwerk (C.A.R.M.E.N. e.V.), Schulgasse 18, 94315 Straubing,
Tel. 09421/960-300, Fax:-333   contact@carmen-ev.de   www.carmen-ev.de

   
Nachwachsende Rohstoffe / Online-Bestellung bei Amazon

ISBN 3-7614-2361-6
81 S., 12,80 €.

 Online-Bestellung
bei Amazon.de


=> Biologische Vielfalt
=> Biodiversität
 

Cornelia Sommer, Jürgen Mayer: Nachwachsende Rohstoffe.
Eine umweltgerechte Alternative? Kl. 9/10, Aulis Verlag, Köln 2001,
Mit der Konvention zur biologischen Vielfalt verpflichteten sich 1992 in Rio de Janeiro auf der Konferenz für Umwelt und Entwicklung die unterzeichnenden Staaten zum Erhalt der Biodiversität, der Vielfalt der Organismen und ihrer ökologischen Beziehungen. Sie verpflichteten sich auch, vereinbarte Richtlinien in allen Bereichen der Gesellschaft, also auch in der Bildungspolitik, umzusetzen.
Die Unterrichtseinheit "Nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt" bietet hierzu zahlreiche Anregungen und Materialien. Sie umfasst die 3 Module
 "Vielfalt der Pflanzen" (Kl. 5/6), "Mode zum Wegwerfen?" (Kl. 7/8),  "Nachwachsende Rohstoffe - eine umweltgerechte Alternative?" (Kl. 9/10).
Jedes Modul gliedert sich in mehrere Unterrichtsabschnitte mit ausführlichen Sachinformationen für die Lehrkräfte und methodischen Hinweisen, die vorgeschlagene Unterrichtsabläufe erläutern. Kernstück der verschiedenen Unterrichtsabschnitte sind die kopierfertigen Schülerarbeitsblätter zu den Bereichen: Kohlenstoffdioxid und Treibhauseffekt, Nachhaltige Landwirtschaft, Lebenszyklen Stärkeprodukt und Plastikprodukt sowie Ökobilanz. Sie enthalten zahlreiche Schülerexperimente, Aufgaben, Abbildungen und Texte.
Von Lehrkräften aller Schultypen im Unterricht erprobt, stellt diese Sammlung aus dem IPN hervorragendes Material für ein brandaktuelles Thema zur Verfügung. Alle Module bieten zudem zahlreiche Anreize, fächerübergreifend und projektorientiert zu unterrichten.

  
Unterrichtsmappe

Direktbezug über:
Welthaus Bielefeld e.V.
August-Bebel-Str. 62
33602 Bielefeld
Tel. 0521 - 9 86 48-0
eMail: welthaus@aol.com
www.welthaus.de/publikat.html
 

PalmPool e.V. (Hrsg.): Nachwachsende Rohstoffe der Erde
Unterrichtsmappe Sek. I /II, 60 S., DIN A 4, 1 Poster, 10 Folien, 9,90 € + Versand
Die Unterrichtsmappe enthält eine Broschüre, (inkl. 10 Folien und 1 Poster), die Hintergrundinformationen zu nachwachsenden Rohstoffen der Erde im Zusammenhang von Umwelt und Entwicklung vorstellt.
Dazu gehören die Folien:
 - Umweltprobleme und Lösungsstrategien
 - Was sind nachwachsende Rohstoffe
 - Energienutzung im CO2-Kreislauf
 - Produktlinien
 - Vorteile nachwachsender Rohstoffe Gegenüber fossilen Rohstoffquellen
 - Nachwachsende Rohstoffe rund um den Globus
 - Interessenkonflikte bei der Rohstoffnutzung zwischen Nord und Süd
 - Nachhaltige Entwicklung durch Nachwachsende Rohstoffe?
 - Die Produktlinienanalyse (PLA): Vom Acker bis zur Entsorgung
 - Alternativen - Was wir tun können
An ausgewählten Rohstoffpflanzen werden die Vorteile pflanzlicher Rohstoffe im Gegensatz zu nichterneuerbaren, fossilen Rohstoffen dargestellt. Berücksichtigt werden dabei die sozialen, ökonomischen und ökologischen Auswirkungen, insbesondere im Hinblick auf die Produzenten in den Ländern des Südens.
Adressliste von Ausleihstellen des Rohstoff-Sacks 
   =>  Landwirtschaft   Regenerative Energien   Eine Welt  
  


Lehrerheft    Schülerheft
pdf/1,3MB    pdf/2,9MB


Foliensatz  pdf/1,4MB
Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V
Hofplatz 1, 18276 Gülzow, Tel. 03843/69300/
Fax 03843/6930102
Direktbestellung
Email: info@fnr.de, Internet: www.fnr.de
Nachwachsende Rohstoffe. Die Natur als chemische Fabrik
Lehrmaterialien für den naturwissenschaftlichen Unterricht in der Sek I.
Das "Basispaket" enthält 30 Schülerhefte (mehrfarbig), Handreichungsmappe mit 17 Folien, 17 Arbeitsbögen und Lehrerbegleitheft, sowie einen Videofilm (Kreisläufe statt Einbahnstrassen). Gesamtpreis 8,00 Euro, gefördert durch das Bundes-ministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft.
Die vom Institut für Didaktik der Chemie der Universität Frankfurt entwickelten Unterrichtseinheiten bieten für Chemiekollegen, Biologen und Geographen aufbereitete Unterrichtsansätze. Die wichtigsten Fakten, die Rohstoffe und ihre Verwendungsmöglichkeiten werden umfassend und didaktisch ansprechend dargestellt. Die Inhalte von Schülerheft, Lehrerheft, Arbeitsbögen und Folien stehen als pdf-Dateien zum Gratis-Download bereit: www.fnrservice.de/schulmaterial
Dort besteht auch die Möglichkeit, die verschiedenen Varianten vom Gesamtpaket über den Schülerheftesatz bis hin zur CD-Rom direkt beim Schroedel Verlag zu bestellen. Eine CD-ROM mit druckgerecht aufbereiteten Dateien (ISBN 3-507-99977-3) kann zum Preis von 6,00 Euro extra bestellt werden.
Die Themen des Schülerheftes sind:
  - Nachwachsende Rohstoffe - Die Natur als chemische Fabrik
  - Pflanzenöle und Pflanzenfette - Stoffe der 1000 Möglichkeiten
  - Zucker und Kohlenhydrate - Ein Baukasten der Natur
  - Faseriges aus Pflanzen - Alte und neue Anwendungen
  - Rohstoff Holz - Nicht nur für Möbel
  - Mutter Natur als Apotheke - Pflanzen mit Heilwirkung
  - Sonnenenergie auf Umwegen - Treibstoffe vom Acker.
Zusatzlieferung von 30 Schülerheften kostet 6,00 Euro extra (ISBN 3-507-99978-1)
Unterrichtsmaterialien
Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR)
F
achagentur
Nachwachsende
Rohstoffe e.V.
www.fnr.de
Buch / CD-Rom:  Energie aus Biomasse
Auch wenn das vorliegende Lehrmaterial in erster Linie für den Einsatz an Berufsschulen konzipiert wurde, so liefert es auch für allgemeinbildende Schulen eine Fülle von Möglichkeiten. Die Themenschwerpunkte der sieben Kapitel reichen von den Eigenschaften der Biomasse über die energetische Nutzung und politischen Rahmenrichtlinien bis hin zur Entwicklung von Bioenergieprojekten. Das Buch ist klar gegliedert und besticht durch seine vielen Tabellen und Grafiken, die auch auf CD-Rom verfügbar sind und sich so als Folien ausdrucken lassen.
Zu bestellen sind das Buch und die CD-Rom zu je 5 EUR (+ Versand)
bei www.fnr.de unter dem Punkt Literatur, Kategorie: SCHULMATERIAL
  
Projekt: Nachwachsende Rohstoffe/ Uni Bielefeld, Die Universität Bielefeld, Fakultät für Chemie (Prof. Blume), bietet umfangreiche online abrufbare Unterrichtsmaterialien zu nachwachsenden Rohstoffen an.
Neben umfangreichen detailliertem Basiswissen und Hintergrund-Infos werden auch Experimentieranleitungen angeboten.
Das gut strukturierte vielfältige Angebot ist für die Sek.I / Sek.II geeignet.
http://dc2.uni-bielefeld.de/dc2/nachwroh/
  
Nachwachsende Rohstoffe für Grundschüler

Nachwachsende Rohstoffe für Grundschüler           
Die neuen Unterrichtsmaterialien bieten für Grundschulen Module für verschiedene Rohstoffe wie Stärke, Pflanzenfasern, Pflanzenfarben, Holz und Biokraftstoffen: jeweils mehrere Arbeitsblätter sowie didaktisch-methodische Hinweise für ihren Einsatz. Zum 67-seitigen Unterrichtsmaterial enthält die Mappe eine 20-seitige Sachinformation für die Lehrkraft, ein 4-seitiges Schülerblatt im Klassensatz sowie die CD "Dr. Nawaro" mit Liedern zu nachwachsenden Rohstoffen
Das Material wurde als Kooperationsprojekt der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR), der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) und dem information.medien.agrar e.V. (i.m.a) herausgegeben.
Es kann für 9,90 EUR zzgl. 3,90 EUR Porto- und Versandkosten bei der i.m.a unter www.ima-agrar.de oder per Fax unter 0228 9799 375 bestellt werden.
[gekürzt aus: i.m.a-Newsletter 26.05.06]
  

DVD-Film
Film: Stroh im Kopf. Ein alter Baustoff wiederentdeckt
VHS oder DVD (DVD enthält 3 Sprachversionen)
PAL, 43min, Preis: DVD: € 29,90 ; VHS: € 27,90
Dieser Film zeigt den aktuellen Stand des Einsatzes von Stroh bei Bauten in Deutschland. Ein Haus in Niedersachsen wird durch den Bauprozess begleitet, weitere Beispiele von Strohballenhäusern erläutern Technik und Gestaltungs-möglichkeiten. In Interviews mit Bauherren, Architekten und Experten werden wichtige Fragen beantwortet.
Stroh ist bauphysikalisch besonders gut geeignet: es hat einen sehr hohen Wärmedämmwert, der weit über den Standards von Niedrigenergiehäusern liegt; Wände aus Strohballen sind atmungsfähig und bieten ein gesundes Wohnklima. Als nachwachsender Rohstoff steht Stroh in vielen Regionen der Erde preiswert oder sogar als Abfallprodukt kostenlos zur Verfügung und kann daher einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung liefern.
Weitere Infos/ Bestellung unter:  www.oekofilm.de
  

online-Lernprogramm

Nachwachsende Infos über Nachwachsende Rohstoffe für Nachwachsende Schüler
Das Theodor-Heuss-Gymnasium in Wolfsburg hat in Kooperation mit der Volkswagen AG ein online-Lernprogramm entwickelt. Themen sind Faserpflanzen und ihre Anwendung in Verbundstoffen, ökologische Bewertung ihres Einsatzes im Autobau, die EU-Richtlinien zur Altautoverwertung und ein Wissens-Quiz.
www.projekte-n21.wolfsburg.de/nhochdrei

 
Schulprojekt Am Richard-Wagner-Gymnasium fand im Schuljahr 1999/2000 im 6. Jahrgang der Wahlunterricht "Natur und Technik" statt. Schwerpunkt des 1. Halbjahres war das Projekt "Nachwachsende Rohstoffe".
Weitere Infos: www.rwg-bayreuth.de/chemie/unterricht/
  


"Nawaro"-Fingerfarben
Die "Nawaro"-Fingerfarben aus nachwachsenden Rohstoffen wurden im Öko-Test-Heft 2/98 unter 20 untersuchten Produkten als einzige mit "Empfehlenswert" ausgezeichnet.
Die tropffreien und auswaschbaren Fingerfarben von "Nawaro" sind wasserlöslich und auch mit dem Pinsel vermalbar. Die Farben sind aus nachwachsenden Rohstoffen gefertigt. Je 150 g im Töpfchen. (Für Kinder ab 2 Jahren unter der Aufsicht von Erwachsenen verwendbar.)
[aus: memo-Werbung]
Literatur
Karl-Heinz Tetzlaff: Biowasserstoff / Online-Bestellung bei Libri.de
Online-Bestellung
bei Libri.de


=>
Erneuerbare Energien  => Brennstoffzelle
=> nachwachsende Rohstoffe
Karl-Heinz Tetzlaff: Bio-Wasserstoff - Eine Strategie zur Befreiung aus der selbstverschuldeten Abhängigkeit vom Öl, BoD Verlag, Norderstedt 2005,
ISBN 3-8334-2616-0, 448 Seiten, 121 Abbildungen, 63 Tabellen, 142 Literaturzitate, 44,50 EUR. Online-Bestellung bei Libri.de  
Um die jetzige Abhängigkeit vom Erdöl zu mindern, empfiehlt Tetzlaff den massiven Einsatz von Brennstoffzellen, betrieben mit Wasserstoff gewonnen aus Biomasse. Diese Art der Energiegewinnung "direkt vom Acker" sei nur etwa halb so teuer wie die aus Erdöl und hoch effizient, so die Berechnungen Tetzlaffs, wobei die positiven Effekte für den Klimaschutz (Vermeidung von Treibhausgasen) und aus der verringerten Gefahr von Konflikten um knappe Rohstoffe (wie z.B. beim Irakkrieg) noch nicht einmal berücksichtigt wurden.
Das Buch versteht sich einerseits als "technische Gebrauchsanweisung" zur Umsetzung einer umfassenden Solarwirtschaft, setzt sich andererseits aber auch mit den Hemmnissen bei der Umsetzung in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auseinander, wobei insbesondere Fehlentwicklungen und das Versagen von Eliten angeprangert werden.
Durch einbezogenes „Insiderwissen“ (Tetzlaff war als Ingenieur in der industriellen Forschung und Entwicklung tätig) liest sich das Buch streckenweise spannend wie ein Krimi. Es wendet sich in erster Linie an den technisch interessierten Laien, Energieexperten werden vom umfangreichen technischen Anhang profitieren.

Infos, Inhaltsverzeichnis, Leseprobe [bio-wasserstoff.de, Website des Autors]
 
     
   

zum Seitenanfang interne Links
internes Lexikon fossile Energien   Erneuerbare Energien  EEG   Energieeffizienz
  
Spezials:  Erdöl/ Erdgas:  Daten/ Statistiken/ Infografiken   
Ober-Thema  Energie/ Ressourcen  
    
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externe Lexika Umweltdatenbank  Naturstrom   ecolonia-Ökoservice   Umwelt-Suche  
  
Wikipedia: Vogelgrippe Systematische, gutstrukturierte ergiebige Darstellung mit zahlreichen internen und externen Links: Nachwachsende Rohstoffe  [Wikipedia]
Achtung: Wikipedia ist eine "freie" Enzyklopädie: keine Gewähr für Korrektheit  
Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR)
Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR)  e.V.: www.fnr.de
Als Projektträger des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft  (BMVEL) unterstützt die FNR Forschung, Entwicklung und Markteinführung im Bereich Nachwachsende Rohstoffe.
In der Rubrik  Literatur > Schulmaterial  bietet die FNR eine Reihe von Unterrichtsmaterialien für Sek.I / Sek.II an. (s.u.: Unterricht):

Die FNR hat folgende Extra-Website zu nachwachsenden Rohstoffen erstellt:   
Das Portal www.nachwachsende-rohstoffe.de fasst alle Internet-Seiten der FNR zusammen und ermöglicht Ihnen den Zugriff auf umfangreiche Informationen zu nachwachsenden Rohstoffen und den von uns betreuten Förderprogrammen.
  

www.nawaro-hessen.de
Nachwachsende Rohstoffe: neues Hessisches Internetportal
Eine Informations- und Kommunikationsplattform zum Thema "Nachwachsende Rohstoffe" hat das Hessische Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Forsten in Kooperation mit der Justus-Liebig-Universität Gießen (Prof. Dr. Wolfgang Friedt) erstellt.
Angebot u.a.: alternative Nutzungsmöglichkeiten von Pflanzen als nachwachsende Rohstoffe; Produkte, Verarbeitung, Forschung; ergiebige strukturierte Linksammlung.
Kostenlose CD-ROM zu nachwachsenden Rohstoffen:
erhältlich bei der Professur für Pflanzenzüchtung, Justus-Liebig-Universität Giessen (Heinrich-Buff-Ring 26-32, 35392 Giessen) sowie beim Hessischen Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Referat: Forschung und Innovation (Hölderlinstr. 1-3, 65187 Wiesbaden).
Weitere Infos [NABU-Tübingen]
 
Bündnis 90/ Die Grünen: Bundestagsfraktion


siehe auch:
Strategiepapier
bei: Dokumenten
Die Bundestagsfraktion von Bündnis90/ DIE GRÜNEN veranstaltete am 13.11.04 ein Diskussionsforum "Weg vom Öl - Nachwachsende Rohstoffe".
Dazu wurde einen Themenspezial zu nachwachsenden Rohstoffen online gestellt, das neben einem Online-Forum vor allem auch aktuelle und Hintergrund-Infos bietet, darunter folgende Rubriken.

I: Stofflicher Bereich: T-Shirts aus Baumwolle; Seile aus Hanf; Dämmstoffe aus Stroh: 3 Beispiele dafür, dass sich nahezu alle Produkte des Alltags mittlerweile auf Basis nachwachsender Rohstoffe herstellen lassen. Dies gilt zunehmend auch für Chemikalien und Kunststoffe, die bislang überwiegend aus Erdöl hergestellt werden.  MEHR

II: Biotreibstoffe: Biodiesel aus Rapsöl; Bioethanol aus Zuckerpflanzen und Getreide; SunDiesel aus Ganzpflanzen, Holz, Stroh oder Bioabfällen. MEHR

III: Energetischer Bereich: Biogas/ Bioenergien aus Altholz, Gülle, Bioabfällen und anderen Abfallstoffe aus pflanzlicher und tierischer Herkunft. MEHR
 

Informationssystem Nachwachsende Rohstoffe (InNaRo) Informationssystem Nachwachsende Rohstoffe (InNaRo)
INARO ist ein trinationales (Deutschland, Frankreich, Schweiz) Projekt zur Förderung von Anbau und Verwertung nachwachsender Rohstoffe
www.inaro.de   
 
Internetplattform zu nachwachsende Rohstoffe (NAWARO)
www.nawaro.com
Die Internetplattform zu nachwachsende Rohstoffen (NAWARO) bietet umfassende Informationen zu Baustoffen, Baukomponenten und Konstruktionen auf Basis Nachwachsender Rohstoffe und beinhaltet Daten zu den Herstellern, Händlern und Verarbeitern.
 
Nachrichtenportal: Nachwachsende Rohstoffe.
www.nachwachsende-rohstoffe.info
  
  Energieagentur NRW: Aktuelle Nachricht vom 04.11.2004:
Erste großtechnische Nawaro-Anlage in Euskirchen erfolgreich in Betrieb
www.ea-nrw.de/_infopool/info_details.asp?InfoID=2637
  
Gesellschaft für nachwachsende Rohstoffe:
www.biorohstoff.de/index1.html
  
Agrarplus: nachwachsende Rohstoffe Österreichisches Informationsportal für Bioenergie und biogene Energieträger
Spezialseite zu nachwachsenden Rohstoffen:
www.agrarplus.at/projekte.nawaro.php
  
Global 2000: nachwachsende Rohstoffe Global 2000: österreichisches Umweltportal:
Informationsseite zu nachwachsenden Rohstoffen:
www.global2000.at/pages/introNAWARO.htm
  
Aktion Holz-Pellets / Landesinitiative Zukunftsenergien NRW
www.aktion-holzpellets.de
Landesinitiative Zukunftsenergien NRWHolz-Pellets - der Brennstoff der Zukunft
Die Landesinitiative Zukunftsenergien NRW propagiert stark die Nutzung von Holzpellets als ökologisch sinnvollen Brennstoff. In Kooperation mit dem Umweltministerium und der Energieagentur NRW verfolgt die Aktion das Ziel, den Holzpelletheizungen einen größeren Marktanteil zu verschaffen.
Neben aktuellen Infos und Materialien zur Aktion bietet die Site auch umfangreiche und vielfältige Hintergrund-Infos zu Holz-Pellets.
  

www.bioheiztechnik.de

Informationsportal: Heizen mit Holz
Umfangreiche und vielfältige aktuelle und Hintergrund-Infos zum Brennstoff Holz.
Inhalte u.a.: verschiedene Holzarten und ihre physikalischen, chemischen Eigenschaften (u.a. Brennwert/ Heizwert); Verbrennungstechniken (Öfen, Pelletsheizkessel, Holzvergaserkessel); Potenzial der Biomasse als gespeicherte Sonnenenergie.
  

Heizen mit Holz - Tipps bei leonardo


=> Feinstaub

Heizen mit Holz: Gutes Klima, aber dreckige Luft?
Heizen mit Holz schon einerseits das Klima, weil Holz als nachwachsender Brennstoff als "klimaneutral" gilt: das beim Verfeuern erzeugte CO2 wurde zuvor vom Baum beim Wachsen aus der Luft entnommen.
Andererseits trägt das Heizen Holz immer mehr zur Belastung der Luft mit Feinstaub, organischen Verbindungen und Stickoxiden bei. Experten fordern daher für Holzöfen eine automatische Regelung und den Einbau von Katalysatoren bzw. Filtern. Außerdem sollte nur unbehandeltes, gut getrocknetes Brennholz mit einer Restfeuchte unter 20 % verheizt werden.
 Link zu einer externen Website Infos/ Tipps zum umweltgerechten Heizen mit Holz [leonardo, 04.12.06]
Dort weitere Links zu:
 - Infos zum Heizen mit Holz beim Umweltbundesamt
 - Stiftung Warentest zu Holzpelletkesseln
 - Holzpelletöfen und - heizkessel mit Blauem Engel
   
zum Seitenanfangergänzende Hinweise

 

Konkurrenz zwischen Energie und Nahrung

Mit zunehmender Nutzung von Anbauflächen zur Erzeugung von Energie aus Biomasse verschärft sich die Konkurrenz zur Produktion von Nahrungsmitteln.
Z.B. erhöhte die starke Ausweitung der Bioethanol-Herstellung aus Mais in den USA den Mais-Import aus Mexiko, was dort zu einem starken Preisanstieg beim Grundnahrungsmittel Mais und in der Folge zu Massenprotesten führte.
[4] [5] [6] [7] [10]  
   

Umwelt- und Klimabelastungen
durch nicht nachhaltige Nutzung von Biomasse:

Beispiele von Umwelt- und Klimabelastungen durch den verstärkten Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen:

  • erhöhte Feinstaubbelastung durch Kamine und Holzheizungen ohne hinreichend gute Verbrennung bzw. wirksame Filter  [1] [2] [9]  
  • Regenwaldzerstörung in Amazonien und Indonesien durch -meist illegale - Abholzung oder Brandrodung, um Brachflächen zu erzeugen, auf denen dann legal Plantagen für Soja oder Palmöl angelegt werden. In Indonesien geraten auch vielerorts die Torfschichten unter dem Regenwald in Brand oder sie werden trockengelegt, was jährlich etwa 2 Mrd. Tonnen CO2 zusätzlich freisetzt.  [3] [8] [11] [12]

 

zum Seitenanfang Anmerkungen
Anmerkungen werden im obigen Text durch [n] markiert, wobei n eine interne Nummer ist, die der zeitlichen Reihenfolge der Einführung der Anmerkungen [1], [2], [3], ..., folgt, die im Zuge von Ergänzungen abweichen kann von der Reihenfolge im Text. Durch einen Klick auf   [n]  gelangt man an die Textstelle der Anmerkung.
  
Bei sich möglicherweise verändernden Quellen (Websites) wird das Datum des Zugriffs (Z TT.MM.JJ) notiert, ansonsten das interne Datum [TT.MM.JJ] der jeweiligen Quelle, sofern vorhanden.
  
[1] Hans Schuh: Allerfeinste Widersprüche. Im Kampf gegen Feinstaub herrscht das Chaos. Städte rebellieren gegen strenge Regeln, auch die EU will sie lockern. Dagegen protestieren Umweltmediziner. Und der Staat fördert das staubreiche Heizen mit Holz. [ZEIT 15.12.05]
[2] Hans Schuh: Das Ende der Gemütlichkeit. Holzöfen setzen gewaltige Mengen an Feinstaub frei. Das torpediert sämtliche Bemühungen zur Reinhaltung der Luft. [ZEIT 4.5.06] 
[3]   Marianne Klute: Löst eure Energieprobleme nicht auf unsere Kosten.
Der indonesische Biodieselboom. [Regenwald-Report 01/2007]
[4] Ralf Streck: Tortilla-Krise in Mexiko. Die Preise für das Grundnahrungsmittel Mais sind in Mexiko stark gestiegen. Da in den USA immer mehr Bioalkohol als Treibstoff produziert wird, hungern nun viele Mexikaner. [heise.de 29.1.07]
[5] kaz/afp/ap: Biosprit-Boom treibt Tortilla-Preise in Rekordhöhen. Mehr als 100.000 Menschen protestierten in Mexiko, weil sie sich Tortillas - dort ein Grundnahrungsmittel - nicht mehr leisten können.
[spiegel.de 1.2.07]
[6] ARD-text: Proteste gegen Teuerung bei Grundnahrungsmitteln in Mexiko [1.2.07, S.130]
[7] Hildegard Strausberg: Ethanol-Durst der USA löst Tortilla-Krise aus.  Da Ethanol u.a. aus Mais hergestellt wird, verteuert sich Maismehl und in der Folge die Tortillas, in Mexiko ein Grundnahrungsmittel, ein Problem besonders für arme Mexikaner  [welt.de 5.2.07]
[8] Marc Engelhardt: Der Orang-Utan mag keinen Biodiesel. Auf der UN-Umweltkonferenz werden die Gefahren von Biokraftstoffen deutlich. Menschenaffen bedroht   [taz 7.2.07]
[9] Hanna Gersmann: Holzklötzchen im Öko-Dilemma. Pelletheizungen gelten als klimafreundliche Alternative zu Öl und Gas. Gleichzeitig blasen sie gesundheitsschädlichen Feinstaub in die Luft. Neue Richtlinien sollen helfen. Von alten Öfen müssen sich Hausbesitzer spätestens 2015 trennen. [taz 10.2.07]
[10]   Stefan Kosch: "Volle Teller wichtiger als volle Tanks". Bei Kraftstoffen aus Biomasse muss man sehr genau hingucken, woher sie stammen, meint Bärbel Höhn, die Vizechefin der Grünen-Bundestagsfraktion. Sie fordert eine Zertifizierung für den Anbau von Energiepflanzen - und Biogas statt Biosprit. [taz 16.2.07]
[11] Torsten Mertz: Biokraftstoffe: Moorleichen im Tank. Die Zerstörung von tropischen Wäldern und Mooren für Bioenergie läuft Klimaschutzbestrebungen zuwider. Der Anbau pflanzlicher Rohstoffe verursacht ein Vielfaches der eingesparten Kohlenstoffemissionen. Wirtschaft und Politik setzen nun verstärkt auf so genannte Biokraftstoffe der zweiten Generation. [punkt.um 5/2007] 
[12] Rat für nachhaltige Entwicklung (RNE): Die Ökobilanz von Palmöl. [RNE Newsletter Nr.9/2.5.07]
Zusammenfassung zur WWF-Studie: "Regenwald für Biodiesel? Ökologische Auswirkungen der energetischen Nutzung von Palmöl  [WWF-Studie, April 2008, WWF-Studie als pdf-Datei zum Download 1,59 MB]
 

Stand: 01.05.07/zgh ThemaEnergie/ Ressourcen
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