Homepage: Agenda 21 Treffpunkt
Suchen Themen Lexikon
Register Fächer Datenbank
Medien Links Daten
Projekte Dokumente  
Schule und Agenda 21
Lokale Agenda Globale Agenda
Homepage: Agenda 21 Treffpunkt
Kontakt
Impressum
   Haftungsausschluss

Daten/Statistiken 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung Anfangsjahr Vorjahr 0 Folgejahr Endjahr

Anzahl: 77

Reiche, arme Länder
Welt 2018
 Globus Infografik 13420
06.09.19    (1457)
dpa-Globus 13420: Reiche und arme Länder
In der Weltkarte sind die zehn reichsten | ärmsten Länder grün|rot gefärbt, gemessen am jährlichem Volkseinkommen je Einwohner im Jahr 2018 (in k $).
CH 83,6  NO 80,8  LU 77,8  US 62,9  QA 61,2  IS 60,7  DK 60,1  IE 59,4  SG 58,8  SE 55,1⟩.
BI 0,28  MW 0,36  NE 0,38  MZ 0,44  MG 0,44  SS 0,46  CF 0,48  CD 0,49  SL 0,50  AF 0,55⟩ Tabelle.
Deutschland liegt mit 47,5 auf Rang 15. In Burundi und Malawi mussten die Einwohner mit weniger als einem US-$ pro Tag auskommen.

Quelle: Weltbank  | Infografik  Tabelle/Infos 

| Armut & Reichtum | Eine-Welt | 2030-Agenda |
HIV-AIDS
Welt 2000-2018
 Globus Infografik 13363
09.08.19    (1416)
dpa-Globus 13363: HIV in der Welt
Die Zahl der HIV-Infizierten (alle Angaben in Millionen (M)) ist von 2000|24,9 laufend gestiegen auf 2018|37,9 (2017|37,2), darunter die meisten Betroffenen (20,6 M) in Ost- und Südafrika. Die Zahl der Neuinfizierten ist ständig gefallen von 2000|2,8 auf 2018|1,7. Die Zahl der AIDS-Toten ist anfangs gestiegen von 2000|1,4 auf 2005|1,7 und danach laufend gesunken auf 2018|0,8. Hauptgründe für die abnehmende Sterblichkeit sind wirksamere Aufklärung und verbesserte Behandlungsmethoden.
Im Jahr 2000 haben die Vereinten Nationen im Rahmen der Millenniumsziele beschlossen, die Verbreitung von Seuchen wie AIDS, Malaria und Tuberkulose wirksam zu bekämpfen (MDG-6), u.a. durch Ausweitung der Versorgung mit lebenswichtigen Medikamenten, die 2018 nur 60% der HIV-Infizierten erhielten. Mit der 2030-Agenda wird dieses Ziel durch das SDG-3 bekräftigt und ausgeweitet.

Quelle: UNAIDS  | Infografik  Tabelle/Infos 

| AIDS/HIV | Gesundheit | Millenniumsziele | 2030-Agenda |
Wasserversorgung
Welt 2017
 Globus Infografik 13371
09.08.19    (1411)
dpa-Globus 13371: Ohne sauberes Wasser
Gemäß 2030-Agenda sollen bis zum Jahr 2030 alle Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser erhalten (SDG-6). Ende 2017 verfügten 5,3 G Menschen über eine Wasserleitung im eigenen Haus (höchstes Niveau der Wasserversorgung). Bei den übrigen 2,2 G war die Wasserversorgung mehr oder weniger eingeschränkt: hoher Zeitaufwand zur Wasserbeschaffung (1,6 G) oder problematische Herkunft des Trinkwassers aus unsicheren Brunnen oder Quellen (435 M), vor allem in China (83,0, Indien 77,8, DR Kongo 29,0). 144 M entnahmen das Wasser direkt aus Flüssen, Teichen, Seen oder Kanälen, vor allem in Nigeria (14,2), Indien (10,1) und Kenia (10,0) Tabelle.

Quelle: WHO/Unicef: Report  Datenbank  | Infografik  Tabelle/Infos 

| Wasser | 2030-Agenda | Indikatoren |
Multidimensionale Armut
 Globus Infografik 13357
02.08.19    (1403)
dpa-Globus 13357: Armut in der Welt
Forscher des UNDP und der Universität Oxford (OPHI) haben den Armutsbegriff der Weltbank ( „finanzielle Armut“: weniger als 1,90 $ pro Tag) erweitert zur "multidimensionalen Armut" mit Indikatoren aus den Bereichen Gesundheit, Bildung und Lebensstandard. Im Jahr 2019 verwendet OPHI insgesamt 10 Indikatoren, die in der Infografik gelistet sind. Aus ihnen wird beim Index der mehrdimensionalen Armut (MPI) der Anteil der Menschen einer Region bestimmt, der gemäß MPI-Methodik* in multidimensionaler Armut lebt. In den 101 untersuchten Ländern mit 5,7 G Menschen beträgt der Anteil 23,1% (1,3 G Menschen, darunter 663 M unter 18-Jährige, davon 428 M unter 10 Jahren). Die Grafik listet jene 11 Länder mit dem größten Anteil (%): ⟨SS 91,9  NE 90,5  TD 85,7  BF 83,8  ET 83,5  CF 79,4  ML 78,1  MG 77,8  BI 74,3  CD 74,0  MZ 72,5⟩ Tabelle.
* Berechnungsbeispiel (MPI/Calculation of the index)
 
Quelle: UNDP, OPHI  | Infografik  Tabelle/Infos 

| Armut & Reichtum | 2030-Agenda | Indikatoren |
Weltbevölkerung
Prognosen 2019-2100
 Globus Infografik 13352
02.08.19    (1402)
dpa-Globus 13352: Das Wachstum der Menschheit
Die Grafik stellt die Entwicklung der Bevölkerung (in G) der Kontinente und weltweit von 2019 bis 2100 gemäß einer UNDESA-Prognose (mittlere Variante*) dar. Die Weltbevölkerung wird von 2019|7,7 laufend wachsen auf 2030|8,5, 2050|9,7 und 2100|10,9. Die Entwicklung der Kontinente ist unterschiedlich (2019|2100|Δ±%): sie schrumpft in Europa (747|630|-16%) und wächst auf allen anderen Kontinenten, besonders stark in Afrika (1308|4280|+227%), dagegen kaum in Asien (4601|4719|+2,6%) Tabelle.
* Rückgang der Fertilitätsrate bis 2100 von derzeit 2,5 auf 1,9 Kinder pro Frau. Würde die Fertilitätsrate nur auf 2,4 sinken, stiege die Weltbevölkerung auf 15,6 G.

Quelle: Vereinte Nationen | Infografik  Tabelle/Infos 

| Bevölkerung | 2030-Agenda | Indikatoren |
Erdüberlastungstag
Welt 2019
Erdüberlastungstag jedes Jahr ein bisschen früher | Statista
29.07.19    (1393)
Statista: Erdüberlastungstag jedes Jahr ein bisschen früher
Jährlich berechnet das Global Footprint Network über den ökologischen Fußabdruck den Erdüberlastungstag (auch "Welterschöpfungstag" genannt, engl. Earth Overshoot Day), 2019 ist es der 29. Juli . Ab diesem Tag sind die regenerierbaren Ressourcen der Erde durch die Menschheit verbraucht bzw. die Aufnahmekapazität für Abfälle, Schadstoffe und Abgase (z.B. CO2-Senken) erschöpft. Ab diesem Datum lebte die Menschheit quasi "auf Pump", also von Übernutzung auf Kosten der jetzt jungen Menschen und künftiger Generationen im Widerspruch zur Zukunftsfähigkeit, dem Kernaspekt von Nachhaltigkeit.
Die Grafik zeigt das Datum des Erdüberlastungstags in 5er Schritten für die Jahre 1970 (29.12.) bis 2015 (5.8.) und für 2019 (29.7.). Das Datum ist ständig vorgerückt; Hauptgrund dafür ist der ressourcenaufwändige Lebensstil vor allem der Industrieländer, zunehmend auch von Schwellenländern wie China und Brasilien. Würden alle Menschen so leben wie z.B. in Deutschland bräuchte es 3,0 Erden. Eine weitere Statista-Grafik zeigt das Ranking der Überlastungsfaktoren für ausgewählte weitere Länder (im Durchschnitt weltweit: 1,75).
US 5,0; AU 4,1; RU 3,2; DE 3,0; CH 2,8; JP 2,8; UK 2,7; FR 2,7; IT 2,7; PT 2,5; ES 2,5; CN 2,2; BR 1,7; IN 0,7⟩

Statista: Infotext  Infografik  Kontext 

| Indikatoren | 2030-Agenda | Nahrung | Rohstoffe | Energie | Klima | Nachhaltigkeit |
Wasserstress
Welt 2019
 Globus Infografik 13330
19.07.19    (1384)
dpa-Globus 13330: Wasserstress: Wo wird das Wasser knapp?
Der Grad der Wasserknappheit wird gemessen anhand der Quote Verbrauch/Ressourcen. Überschreitet sie 25%, spricht man von "Wasserstress". Im Jahr 2018 litten 53 Länder mit 2 G Menschen im Jahresmittel unter Wasserstress. Im weltweiten Durchschnitt liegt die Quote bei 11%, durch die wachsende Weltbevölkerung und als Folge der Klimaerwärmung wird sie vermutlich deutlich steigen.
In der Weltkarte (Quelle: S.14/pdf-27) sind die Länder bezogen auf den Grad des Wasserstresses nach 4 Kategorien gefärbt: dunkelblau (< 10%), hellblau (< 25), gelb (< 70), rot (≥ 70). Besonders von Wasserstress betroffen (rot) sind 22 Länder der MENA-Region. Deutschland zählt zur 3. Kategorie (gelb), ebenso wie z.B. Italien, Spanien, Türkei, China und Japan.

Quelle: World Water Development Report 2019 | Infografik 

| Wasser | 2030-Agenda | Indikatoren |
Nachhaltigkeitsziele
Welt 2019
 Globus Infografik 13287
28.06.19    (1408)
dpa-Globus 13287: Nachhaltigkeitsziele
Im Jahr 2015 haben 193 Staaten die 2030-Agenda beschlossen mit dem Ziel, 17 Nachhaltigkeitsziele (SDGs) bis 2030 umzusetzen. Das Sustainable Development Solutions Network (SDSN) bewertet bei den Vertragsländern, in wie weit sie die einzelnen 17 SDGs erfüllen (jeweils mit einem Wert von 0 bis 100%). Der Durchschnitt der 17 Einzelwerte dient dann als Index für das jeweilige Land. Die Grafik zeigt das Ranking der Top20 Staaten:
DK 85,2  SE 85,0  FI 82,8  FR 81,5  AT 81,1  DE 81,1⟩ ...⟨IE 78,2  CA 77,9⟩  Tabelle.
Die Einzelwerte und den Index samt detaillierter Länderanaylsen publiziert das SDSN 2019 zum ersten Mal im Sustainable Development Report. Beim anstehenden Zwischenbilanzgipfel der Staats- und Regierungschefs im September wird er ernüchternd wirken: Kein Land wird vermutlich alle Ziele erreichen.
Bei Deutschland, wie auch bei allen anderen OECD-Staaten, gibt es den größten Aufholbedarf beim Klimaschutz und nachhaltigem Konsum. Der bisherige ressourcenaufwändige Lebensstil verbunden mit extrem hohen Schadstoff- und Müllaufkommen, externalisiert auf Kosten und zu Lasten ärmerer Länder, bedarf einer grundlegendenen Umkehr in Richtung mehr Nachhaltigkeit.

Quelle: SDSN  Bertelsmann-Stiftung  | Infografik  Tabelle/Infos 

| 2030-Agenda | Indikatoren |
Artensterben
Welt 2019
 Globus Infografik 13193
17.05.19    (1356)
dpa-Globus 13193: Bedrohte Natur
Das Ausmaß des Artensterbens war in der Menschheitsgeschichte noch nie so groß wie heute. Laut Bericht des Weltbiodiversitätsrats IPBES sind etwa 1M von 8M Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Die Infografik informiert über einige Kernaspekte des Berichts: Anteil der vom Aussterben bedrohten Arten (Amphibien 40%, Meeressäuger 33, Haie 33, Korallen 33); Anteile der durch den Menschen deutlich veränderten Naturräume (Meere 66%, Land 75%); Anteil der Landfläche weltweit, deren landwirtschaftliche Produktivität sich verschlechtert hat (23%).
Der Verlust an Biodiversität in Kombination mit dem Klimawandel gefährdet insbesondere die Ernährungssicherheit der Menschheit, weil reduzierte genetische Ressourcen die Fähigkeit zur Anpassung an die globale Erwärmung drastisch verringern: z.B. fehlen künftg vermehrt Getreidearten, die auch bei höheren Temperaturen und verringerten Niederschlägen noch genügend Ernteertrag liefern.

Quelle: IPBES | Infografik 

| Bio-Vielfalt | Nahrung | Indikatoren | Globale Agenda 21 | 2030-Agenda |
Konflikte/Kriege
Welt 2018
 Globus Infografik 13069
15.03.19    (1329)
dpa-Globus 13069: Kriege 2018
Laut HIIK gab es 2018 weltweit 372 Konflikte, davon wurden 213 gewaltsam ausgetragen, 16 mit der Intensität eines Krieges. Im Vergleich zum Vorjahr deeskalierten einige Kriege in Asien, Europa, Subsahara-Afrika, Myanmar, Ukraine, DR Kongo und Südsudan. Drei Konflikte intensivierten sich dagegen (Sinai-Halbinsel; Afrin in Syrien; Türkei vs. PKK) bis zum Krieg, 13 weitere wurden in etwa mit gleicher Intensität weitergeführt.

Quelle: HIIK | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Konflikte | Eine-Welt | Globale Agenda 21 | 2030-Agenda |
Infektionskrankheiten
Welt 1990-2017
Todesfälle durch Infektionskrankheiten gehen zurück | Statista
06.02.19    (1288)
Statista: Todesfälle durch Infektionskrankheiten gehen zurück
Die Todesfälle weltweit durch Infektionskrankheiten, gegen die geimpft werden kann, sind zusammen von 1990|3,3 M auf 2017|1,8 M gesunken: Tuberkulose -26%, Meningitis -38, Masern -86, Keuchhusten -46, Hepatitis B-0,4, Tetanus -59. Die Hauptgründe für den Rückgang sind laut RKI (pdf) verbesserte Hygiene, Ernährung sowie Schutzimpfungen. Ohne den wachsenden Einfluss von Impfgegnern könnten noch größere Erfolge bei der Prävention erziehlt werden. Laut WHO verbreiten zahlreiche Websites irreführende Behauptungen zu Impfstoffen und verunsichern damit Eltern und Patienten. Besonders groß ist der Anteil der Impfkritiker in Frankreich (2015: 41%); in Deutschland, wo es keine Impfpflicht sondern nur eine Impfempfehlung (STIKO) gibt, beträgt er rund 10%.

Statista: Infotext  Infografik 

| Gesundheit | 2030-Agenda | WHO |
Welterschöpfungstag
 Globus Infografik 12955
18.01.19    (1269)
dpa-Globus 12955: Welterschöpfungstag
Der Earth Overshoot Day fiel 2018 auf den 1.8., d.h. ab August waren die regenerierbaren Ressourcen der Erde durch die Menschheit verbraucht bzw. die Aufnahmekapazität für Abfälle, Schadstoffe und Abgase (z.B. CO2-Senken) erschöpft. Ab diesem Datum lebte die Menschheit quasi "auf Pump", also von Übernutzung auf Kosten der jetzt jungen Menschen und künftiger Generationen im Widerspruch zur Zukunftsfähigkeit, dem Kernaspekt von Nachhaltigkeit. Der ökologische Fußabdruck der Länder weltweit variiert extrem, entsprechend auch der landesbezogene "Overshoot Day" (DE 02.05.):
QA 09.02.  LU 19.02.  AE 04.03.  US 15.03.⟩ ... ⟨MA 17.12.  VN 21.12⟩ Tabelle.

Quelle: Global Footprint Network | Infografik  Tabelle/Infos  Kontext 

| Indikatoren | 2030-Agenda | Nahrung | Rohstoffe | Energie | Klima |
Fragile States Index
FSI 2018
 Globus Infografik 12894
14.12.18    (1233)
dpa-Globus 12894: Stabile und fragile Staaten 2018
Der Fragile States Index (FSI) bewertet bei 178 Ländern die Gefahr zu kollabieren anhand von 12 Faktoren (u.a. wirtschaftliche Entwicklung, Gesundheitssystem, Braindrain, Konflikte, Menschenrechte). In der Weltkarte sind die Staaten von dunkelrot (sehr fragil) bis dunkelgrün (sehr stabil) eingefärbt. Die fragilsten (hoher FSI) bzw. stabilsten (niedriger FSI) Staaten sind:
SS 113,4; SO 113,2; YE 112,7; SY 111,4; CF 111,5; CD 110,7⟩
LU 20,8; IS 20,7; IE 20,3; DK 19,8; CH 19,2; NO 18,3; FI 17,9⟩ Tabellenansicht.
Deutschland (Rang 167) wird in 6 Kategorien (u.a. Menschenrechte, öffentliche Dienste) mit „exzellent“ bewertet. Nur "durchschnittlich" waren "gruppenbezogene Missstände", wie z.B. Diskriminierung und ethnische Gewalt sowie "Flüchtlinge".
  
Quelle: The Fund for Peace: Pressemitteilung  Report | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Armut & Reichtum | Nahrung | Globale Agenda 21 | Konflikte | 2030-Agenda | Indikatoren |
Index menschlicher Entwicklung
HDI 2018
 Globus Infografik 12872
07.12.18    (1226)
dpa-Globus 12872: Lebensbedingungen in der Welt
Der UN-Bericht zur menschlichen Entwicklung (Human Development Report (HDR)) bewertet jedes Jahr fast alle Staaten im Hinblick auf Lebenserwartung, Gesundheit, Zugang zu Wissen und menschenwürdigem Lebensstandard zusammenfassend durch den Human Development Index (HDI), eine Zahl zwischen 0 und 1, je größer, desto höher der Entwicklungsstand. Die Grafik listet die 5 Staaten mit dem höchsten bzw. niedrigstem HDI:
NO 0,954; CH 0,944; AU 0,939; IE 0,938; DE 0,936⟩;
BI 0,417; TD 0,404; SS 0,388; CF 0,367; NE 0,354⟩ Tabellenansicht.

Quelle: UNDP | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| HDI | 2030-Agenda | Eine-Welt | Globale Agenda 21 |
Energiebedarf
Welt 2000-2040
Energiebedarf_Welt 2000-2040: Globus Infografik 12848/ 23.11.2018
23.11.18    (1222)
dpa-Globus 12848: Der globale Energiehunger
Die IEA publiziert jährlich den "World Energy Outlook" (WEO). Im WEO 2018 prognostiziert die IEA die Entwicklung des Energiebedarfs bis zum Jahr 2040 nach 3 Szenarien bezogen auf den Grad der Umsetzung der Energiewende: (S1) neue Maßnahmen der 2030-Agenda; (S2) angekündigte politische Maßnahmen, z.B. zum Pariser Klimaabkommen; (S3) aktuelle ergriffene Maßnahmen.
Der Energiebedarf ist das Produkt aus zwei Faktoren: Einwohnerzahl und Energieverbrauch pro Kopf. Weltweit und auch in den Regionen des Südens (Lateinamerika, Afrika, Naher Osten, Asien/Pazifik) wachsen beide Faktoren, folglich dort auch der Energieverbrauch. In den nördlichen Regionen ist die Entwicklung uneinheitlich: Nordamerika: Anstieg bei S2/S3; Europa: Rückgang; Eurasien: Anstieg. Tabellenansicht
  
Quelle: World Energy Outlook 2018  | Infografik    Tabelle/Infos

| Primärenergie | Energiewende | 2030-Agenda |
Malaria-Verbreitung
Welt 2017
Malaria-Verbreitung_Welt 2017: Globus Infografik 12843/ 23.11.2018
23.11.18    (1220)
dpa-Globus 12843: Malaria - vor allem in Afrika eine große Gefahr
Im Jahr 2017 waren weltweit 219 M Menschen an Malaria erkrankt mit 435 k Todesfällen, darunter die Top15 Länder (in k):
NG 81,6; CD 46,0; BF 27,8; TZ 22,3⟩ ... ⟨CM 11,6; GH 10,9; CI 9,6⟩ Tabellenansicht.
Nachdem die Malaria-Fälle weltweit jahrlang zurück gingen, registrierte die WHO 2017 zum zweiten Mal in Folge einen Anstieg. Mit dem Ziel Nr. 3 (Gesundheit) der 2030-Agenda will die UN Malaria-Erkrankungen und Todesfälle bis 2030 um 90 % reduzieren, was nach Einschätzung der WHO nur erreicht werden kann, wenn die Mittel zur Eindämmung von Malaria deutlich erhöht werden: 2017 waren es 3,1 G$, ab 2020 seien mindestens 6,6 G$ pro Jahr notwendig. Bereitzustellen sind vor allem Moskitonetze, die mit einem Insektizid behandelt sind, und für Schwangere Prophylaxe-Medikamente, um der Ansteckung der ungeborenen Kinder vorzubeugen.

Quelle: WHO  |  Infografik   Tabelle/Infos 

| Gesundheit | 2030-Agenda | Eine-Welt |
ökologischer Fußabdruck
Welt 2014
 Globus Infografik 12815
09.11.18    (1205)
dpa-Globus 12815: Der ökologische Fußabdruck der Länder
In der Weltkarte sind 188 Länder gemessen an ihrem ökologischem Fußabdruck im Jahr 2014 von dunkelrot (gha > 7,0) bis grün (gha < 1,75) gefärbt.
Die Länder mit dem höchsten|niedrigsten ökologischen Fußabdruck (gha pro Kopf):
QA 15,7; LU 12,3; AE 9,8; MN 9,5; BH 8,7; US 8,7; CA 8,0; KW 7,6; DK 7,1⟩
ER 0,5; TL 0,6; BI 0,6; HT 0,7; CD 0,8; AF 0,8; RW 0,8; PK 0,8; BD 0,8⟩ Tabellenansicht.
Die Erde bot 2014 eine Biokapaziät von 1,7 gha/Kopf. Laut Ranking lagen 132 von 188 Staaten über dieser Schwelle, darunter DE mit 5,0 auf Rang 38. Im erdweiten Durchschnitt lag der ökologische Fußabdruck 2014 bei 2,8 gha/Kopf, er war also um den Fakor 2,8/1,7=1,65 zu groß. Seitdem ist der ökologische Fußabdruck weiter gestiegen, d.h. es wären inzwischen geschätzt rund 1,8 Erden erforderlich, um den aktuellen Ressourcenverbrauch bzw. das Volumen an Abfall, Müll und Schadstoffen der Menschheit nachhaltig zu decken bzw. zu absorbieren.
 
Quelle: Global Footprint Network | Infografik  Tabelle/Infos  Serie  Kontext 

| Indikatoren | 2030-Agenda | Globale Agenda 21 |
Welthunger-Index
WHI 2018
 Globus Infografik 12775
19.10.18    (1193)
dpa-Globus 12775: Hunger in der Welt
Jährlich bewertet die Welthungerhilfe zusammen mit IFPRI die Ernährungslage in Ländern weltweit durch den Welthunger-Index (WHI), der berechnet wird aus 4 Quoten: Unterernährte in der Gesamtbevölkerung sowie Untergewicht, Wachstumsverzögerung und Sterblichkeit bei Kindern. Gemäß WHI werden die Länder dann sortiert und einer von 6 Gruppen zugeordnet. Beim WHI 2018 werden 132 Staaten erfasst, darunter 13 ohne Daten, von denen bei 7 die Lage größtenteils besorgniserregend ist. Verteilung der 119 Staaten mit WHI-Wert:
"Gravierend": 1: Zentr.Afrika.Rep.(CD) (vor allem Folge des Bürgerkriegs).
"Sehr ernst": 6: ⟨TD; YE; MG; ZM; SL; HTTabelle.
Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Lage verschlechert wegen bewaffneter Konflikte und der Folgen der Klimaerwärmung. Ca. 124 Millionen (M) Menschen leiden unter akutem Hunger (deutlicher Anstieg), 151 M Kinder unter Wachstumsverzögerung und 51 M Kinder unter Auszehrung. Bei Fortschreibung der aktuellen Trends werden etwa 50 Länder das 2.Hauptziel (SDG-2) der 2030-Agenda, die Beseitigung des Hungers, nicht schaffen.

Quelle: Welthungerhilfe, IFPRI | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Welthunger-Index | Hunger | Indikatoren | 2030-Agenda |
Gender Pay Gap
Bund 2018
 Globus Infografik 12677
31.08.18    (1169)
dpa-Globus 12677: Gender Pay Gap in Deutschland
In Deutschland verdienen Frauen|Männer durchschnittlich 14,84|18,99 €/Stunde, die Lohndifferenz beträgt also 4,15 €/Stunde, das sind 21,9 % vom Männerloh. Diese Quote wird Gender Pay Gap (GPG) genannt, und zwar der "unbereinigte" GPG, bei dem alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verglichen werden. Beim "bereinigtem" GPG werden nur Männer und Frauen mit vergleichbarer Qualifikation und Berufserfahrung einbezogen.
Die Grafik listet den GPG der Bundesländer für das Jahr 2014*.
unbereinigt: ⟨BW 26,8; BY 24,4; HE 24,2⟩ ... ⟨MV 6,9; BB 6,5; ST 5,3⟩.
bereinigt: ⟨BB 9,3; MV 7,4; HB 6,9⟩ ... ⟨RP 5,2; NW 4,7; SH 4,4⟩ Tabellenansicht.
* Daten aus der Verdienststrukturerhebung 2014

Quelle: Statistischs Bundesamt  Infografik  Tabelle/Infos  Serie  Kontext 

| Gendergap | Equal Pay Day | Frauen | Indikatoren | 2030-Agenda |
HIV-AIDS
Welt 2017
HIV-AIDS_Welt 2017: Globus Infografik 12637/ 10.08.2018
10.08.18    (1159)
dpa-Globus 12637: HIV-Infektionen weltweit
Weltweit sind 2017 geschätzte 37 Millionen (M) Menschen mit HIV infiziert, die sich so auf die Regionen verteilen (M): Ost- und Südafrika 19,6; West- und Zentralafrika 6,1; Asien und Pazifik 5,2; West-, Zentraleuropa und Nordamerika 2,2; Lateinamerika und Karibik 2,1; Osteuropa und Zentralasien 1,4; Naher Osten und Nordafrika 0,2 Tabellenansicht.

Quelle: UNAIDS     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| AIDS/HIV | Gesundheit | Millenniumsziele | 2030-Agenda |
HIV-AIDS
Welt 2000-2017
HIV-AIDS_Welt 2000-2017: Globus Infografik 12630/ 03.08.2018
03.08.18    (1157)
dpa-Globus 12630: HIV in der Welt
Die Zahl (M) der HIV-Infizierten ist von 2000|27,4 kontinuierlich gestiegen auf 2017|36,9, darunter 19,6 M (53% ) in Ost- und Südafrika.
Die Zahl HIV-Neuinfizierter dagegen fiel infolge bessere Aufklärung und Ausweitung der Behandlungsmethoden stetig von 2000|2,8 auf 2017|1,8. Die Zahl der AIDS-Toten stieg zunächt von 2000|1,5 auf 2005|1,9 und fiel danach auf 2017|0,9.
Der Kampf gegen AIDS und andere Seuchen (u.a. Malaria, Tuberkulose) zählt zu den Millenniumszielen und der 2030-Agenda.

Quelle: UNAIDS     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| AIDS/HIV | Gesundheit | Globale Agenda 21 | 2030-Agenda |
Ministerinnenquote
Welt 2017
 Globus Infografik 12481
25.05.18    (1109)
dpa-Globus 12481: Frauenquote in der Regierung
Im Jahr 2017 waren nur in 6 von 186 Staaten mindestens die Hälfte der Minister weiblich. Die Grafik listet die 15 Staaten mit der höchsten Ministerinnen-Quote: von ⟨BG 52,9; FR 52,9; NI 52,9; SE 52,2⟩ bis ⟨NO 38,9; FI 38,5; ES 38,5⟩.
Die häufigsten Themenbereiche, in denen Frauen das Ministerium leiteten, waren Umwelt- und Energie (108), "soziale Angelegenheiten“ sowie „Familie, Jugend, Senioren und Behinderte“. Eher selten arbeiteten Frauen als Ministerinnen für das Verteidigungs- oder Wirtschaftsministerium.
Deutschland lag 2017 mit einer Frauenquote von 5/15=33,3% auf Rang 23. In der neuen Regierung ab 2018 erhöhte Kanzlerin Merkel die Zahl der Ministerinnen von 5 auf 6: Katarina Barley, Ursula von der Leyen, Julia Klöckner, Franziska Giffey, Svenja Schulze, Anja Karliczek. Dadurch stieg die Quote auf 6/15= 40%.

Quelle: Vereinte Nationen     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos  Kontext 

| Frauen | Indikatoren | 2030-Agenda |
Malariatote
Welt 2016
Malariatote_Welt 2016: Globus Infografik 12466/ 18.05.2018
18.05.18    (1105)
dpa-Globus 12466: Malaria - vor allem in Afrika eine große Gefahr
Im Jahr 2016 erkrankten weltweit 216 M Menschen an Malaria, rund 455 k starben. In der Weltkarte sind die 15 Länder mit den meisten Malariatoten nach 4 Kategorien gefärbt im Hinblick auf die absolute Zahl von Malariatoten. Die Rangfolge der Top15 beginnt mit (in k) ⟨NG 101; CD 61; IN 24⟩ und endet mit ⟨GN 9; CM 8; TD 7⟩ Tabellenansicht.
Jahrelang sanken die Malariafälle, aber aktuell ist der Kampf gegen die Seuche laut WHO ins Stocken geraten. Der Hauptgrund dafür ist, dass zu wenig Geld für Mückennetze zum Schutz vor der Anopheles-Mücke (Überträgerin der Malaria) und für Medikamente zur Verfügung steht. 2015 hatte sich die WHO im Rahmen der 2030-Agenda das Ziel gesetzt, jährlich 5,5 G$ für die Bekämpfung von Malaria einzusetzen, aber nach Angaben von Pedro Alonso (Leiter des WHO-Malaria-Programms) wurde nur ca. die Hälfte erreicht.

Quelle: WHO   WHO     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Gesundheit | WHO | 2030-Agenda |
Entwicklungshilfe
Welt 2017
 Globus Infografik 12412
20.04.18    (1083)
dpa-Globus 12412: Entwicklungshilfe 2017
Die 28 Geberländer (DAC-Staaten) haben 2017 insgesamt 146,6 G$ Entwicklungshilfe geleistet, im Durchschnitt 0,31 % vom BNE. Die Grafik listet von 22 DAC-Staaten die Aufwendungen a) absolut in G$ und b) in % vom BNE.
a) ⟨US 35,3; DE 24,7; GB 17,9; JP 11,5; FR 11,4; IT 5,7; SE 5,5⟩ ... ⟨GR 0,3⟩ Tabelle
b) ⟨SE 1,01; LU 1,00; NO 0,99; ES 0,72; DK 0,72; GB 0,70; DE 0,66⟩ ... ⟨PL 0,13⟩ Excel-Tabelle
Laut Millenniumszielen sollen die Staaten mindestens 0,7 % vom BNE leisten. Ranking b) zeigt, dass nur 6 Staaten dieses Ziel erfüllen. Deutschland erreichte die 0,7 % zum ersten Mal 2016 (allerdings nur unter Einbeziehung von Aufwendungen für Flüchtlinge), fiel aber 2017 etwas auf 0,66 % zurück. Auch die 24,7 G$ 2017 beinhalten wieder zum Teil Ausgaben für Flüchtlinge.

Quelle: OECD | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Eine-Welt | Globale Agenda 21 | Indikatoren | Millenniumsziele | 2030-Agenda |
Frauengleichstellung in der Politik
Welt 2017
Frauen in Regierungen_Welt 2017: Globus Infografik 12417/ 20.04.2018
20.04.18    (1080)
dpa-Globus 12417: Frauen in der Regierung
Die Geschlechtergleichstellung (gender equality) ist das fünfte von insgesamt 17 Oberzielen für Nachhaltige Entwicklung, die bis zum Jahr 2030 umgesetzt werden sollen (2030-Agenda). Dieses Oberziel umfasst u.a. den Zugang zu Bildung, gesicherte Gesundheitsversorgung und gute Erwerbsmöglichkeiten für Mädchen und Frauen. Auch sollen Teilhabe und Einfluss von Frauen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gestärkt werden. Ein Indikator für den Bereich Politik ist die Anzahl von Frauen an der Spitze der Regierung | des Parlaments: er betrug weltweit 7,2 | 19 % *. Ein weiterer Indikator für den Grad der Gleichstellung in der Politik ist, wieviel Ministerien und politische Geschäftsbereiche von Frauen geleitet werden. Weltweit sind es 1237* Frauen in 186 Ländern. Die Grafik listet die Anzahlen aufgeschlüsselt nach Ressorts:
Top 3: Umwelt/Energie 108; Soziales 102; Familie, Kinder, Jugend, Ältere, Behinderte 96
Flop3: Finanazen 19; Wirtschaft 19; Verteidigung 15. Tabellenansicht
* Stand: Anfang 2017

Quelle: Vereinte Nationen     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 


| Frauen | Indikatoren | Millenniumsziele | 2030-Agenda | Globale Agenda 21 |
Gender-Gap-Report
Welt-2017
 Globus Infografik 12401
13.04.18    (1075)
dpa-Globus 12401: Gleichstellung der Geschlechter
Das Weltwirtschaftsforum (WEF) publiziert zum zwölften Mal den Global Gender Gap Report. Im Report für das Jahr 2017 werden 144 Länder im Hinblick auf die Gleichstellungslücke (Gendergap) bewertet anhand von 4 Themenbereichen: (1) wirtschaftliche Teilhabe, (2) Zugang zu Bildung, (3) Gesundheit sowie (4) politische Mitwirkungsmöglichkeiten. Notiert wird, zu wieviel % die Lücke geschlossen wurde. Die Rangfolge beginnt mit ⟨IS 88 %; NO 83; FI 82; RW 82; SE 82⟩ und endet mit ⟨IR 58; TD 58; SY 57; PK 55; YE 52⟩ Tabellenansicht.
Im weltweiten Durchschnitt lag die Gleichstellungsquote im Jahr 2017 bei 68 %, etwas weniger als im Vorjahr (68,3 %). Die größten Fortschritte bei der Gleichstellung der Geschlechter machten die nordischen Länder, wie schon in den vergangenen Jahren. Deutschland konnte sich leicht verbessern auf 78 % (Rang 12). Beim Themenbereich Bildung schreitet die Gleichstellung am schnellsten voran und die Lücke könnte innerhalb der nächsten 13 Jahre geschlossen werden, beim Arbeitsmarkt dagegen wird es beim aktuellen Reformtempo noch 217 Jahre dauern.

Quelle: Weltwirtschaftsforum  Infografik  Tabelle/Infos  Serie  Kontext 

| Gendergap | Frauen | Indikatoren | 2030-Agenda | Globale Agenda 21 |
Gender Pay Gap
DE 2006-2017
Gehaltslücke_DE 2006-2017: Globus Infografik 12397/ 13.04.2018
13.04.18    (1074)
dpa-Globus 12397: Die Lücke beim Gehalt
Der durchschnittliche Bruttostundenverdienst* in Deutschland von Frauen | Männern (€) ist im Zeitraum 2006 bis 2017 kontinuierlich gestiegen von 13,91|17,90 auf 16,59|21,00. Im gesamten Zeitraum ist die Gehaltslücke (Gender Pay Gap) nur leicht von 23 % auf 21 % gefallen.
Verursacht wird die Gehaltslücke zu 2/3 durch folgende Faktoren: Frauen und Männer sind in unterschiedlichenBranchen und Berufen tätig und Positionen werden ungleich besetzt. Frauen arbeiten deutlich häufiger in Teilzeit und haben oft ein niedrigeres Dienstalter als Männer.Dasrestliche Drittel resultiert darau, dass Frauen trotz vergleichbarer Tätigkeit und Qualifikationschlechter bezahlt werden. Dieser "bereinigte GenderPay Gap" betrug 2014 rund 6 %.
* unabhängig vom Beschäftigungsumfang (z. B. Vollzeit, Teilzeit) und der Stellung im Beruf (z. B. Hilfs-, Führungskraft)

Quelle: Statistisches Bundesamt  Infografik  Tabelle/Infos  Serie  Kontext 

| Gendergap | Equal Pay Day | Frauen | Indikatoren | 2030-Agenda |
Demokratische-Freiheit
Welt 2107
Demokratische-Freiheit_Welt 2107: Globus Infografik 12387/ 06.04.2018
06.04.18    (1073)
dpa-Globus 12387: Freiheit weltweit
Die Nichtregierungsorganisation Freedom House erstellt jährlich einen Report, in dem der Grad der demokratischen Freiheit in Ländern/Regionen weltweit aus Indikatoren wie Freiheit bei Wahlen, dem Schutz von Minderheiten, Pressefreiheit und Rechtsstaatlichkeit als Score-Wert berechnet wird. Im Report 2018 werden 210 Länder/ Regionen bewertet. Im Verlauf von 2017 haben sich 71|35 Länder verschlechtert | verbessert. In der Weltkarte sind die Staaten/Regionen nach 3 Kategorien gefärbt: frei (39%)1, teilweise frei (24%)1, nicht frei (37%)1. Die 10 freiesten bzw. am wenigsten freien2 Länder/Regionen sind:
FI 100; NO 100; SE 100; CA 99; NL 99; AU 98; LU 98; NZ 98; UY 98; DK 97⟩
SA 7; SO 7; UZ 7; TM 4; EH 4; ER 3; KP 3; SS 2; TI 1; SY -1⟩3 Tabellenansicht
1 Anteil an der Weltbevölkerung    2 gemessen am Score-Wert
3 Tibet ist kein eigenständiger Staat, es hat daher keinen Ländercode: TI wird hier hilfsweise verwendet

Quelle: Freedom House     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    


| 2030-Agenda | Indikatoren | Eine-Welt | Globale Agenda 21 |
Frauenquote
EU28-2016
Frauenanteil_Wissenschaftler_Ingenieure-EU28-2016: Globus Infografik 12319/ 02.03.2018
02.03.18    (1047)
dpa-Globus 12319: Frauen in Wissenschaft & Technik
Im Jahr 2016 arbeiteten 17,2 M Menschen in der EU28 als Wissenschaftler und Ingenieure, darunter 40,1 % Frauen. Unter den Staaten variiert die Frauenquote um den Faktor 2,4.
Rangfolge: [LT 58,4 %; BG 53,9; LV 52,4; SE 49,0] bis [AT 32,0; HU 31,3; FI 28,3; LU 24,8].Tabellenansicht
DE liegt mit 32,7 % auf Rang 24, weit unter dem EU28-Durchschnitt.
Top-Länder in absoluten Zahlen: GB 1,4 M; DE 1,1; FR 0,7; ES 0,6; PL 0,6; IT 0,4.

Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    
Serie  Kontext 

| Frauen | Indikatoren | 2030-Agenda |
Zivilgesellschaft
Welt 2017
Atlas-Zivilgesellschaft_Welt-2017: Globus Infografik 12290/ 16.02.2018
16.02.18    (1037)
dpa-Globus 12290: Raum für eine freie Zivilgesellschaft
Der Atlas der Zivilgesellschaft von Civicus (weltweite Allianz zur Bürgerbeteiligung) bewertet, in welchem Ausmaß Regierungen freies zivilgesellschaftliches Handeln (Meinungsäußerung, Presse/ Medien, Versammlungen, Vereinigungen, Internetzugang, Netzwerke) einschränken oder behindern. In der Weltkarte sind die Staaten gefärbt nach 5 Kategorien von dunkelgrün ("offen") bis dunkelrot ("geschlossen"):
"offen": 2% * (148 M): 22 Staaten: u.a.: DE   NO   SE   FI   EE   LV   PT   NZ  
"eingeengt": 16 % (1,2 G): 64 Staaten, u.a.: CA   US   CL   AR   ZA   AU   JP  
"beschränkt": 37% (2,8 G): 53 Staaten, u.a.: BR   MA   IN   ID  
"unterdrückt": 18 % (1,3 G): 34 Staaten, u.a.:  MX   VE   CO   AL   TR   RU  
"geschlossen": 27 % (2,0 G): 21 Staaten, u.a.:  CN   IR   SA   LY   SD   ET  
* Anteil an der Weltbevölkerung: 7,5 Milliarden (G)

Quelle: Civicus, Brot für die Welt     Infografik-Bezug    


| Globale Agenda 21 | Eine-Welt | 2030-Agenda |
Better-Life-Index
OECD-2017
Better-Life-Index_OECD-2017: Globus Infografik 12244/ 26.01.2018
26.01.18    (1032)
dpa-Globus 12244: Better Life Index
Der Better Life Index bewertet die Lebensqualität in den 35 OECD-Staaten basierend auf 11 Kategorien auf einer Skala von 0 bis 10. Die Grafik listet die Top15-Staaten [NO  DK  AU  SE  CA  CH  IS  US  FI  NL  NZ  BE  DE  LU  IE] und beispielhaft für NO (R1),  DE (R13) und MX (R35) die Einzelwerte.Tabellenansicht
NO erzielt seine höchsten Werte bei Lebenszufriedenheit (10,0), Sicherheit (9,9) und Umwelt (9,4). DE erreicht nur Werte über 8: Sicherheit (8,8), Verhältnis zw. Arbeit u. Privatleben (8,3), Arbeit (8,2). Die besten Werte für MX sind: gesellschaftliches Engagement (6,7), Lebenszufriedenheit (6,4), Gesundheit (6,3).
  
Quelle: OECD   Deutsche Pressemitteilung     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| 2030-Agenda | Indikatoren | Globale Agenda 21 | OECD |
Wasserverteilung
Erde, Atmosphäre
Wasserverteilung_Erde: Globus Infografik 12227/ 19.01.2018
19.01.18    (1027)
dpa-Globus 12227: So verteilt sich das Wasser der Erde
Das gesamte Wasservolumen der Erde wird auf 1,4 Milliarden Kubikkilometer (Gkm³) geschätzt, davon 97,5 % Salzwasser in Meeren/Ozeanen und 2,5 % Süßwasser in Gletschern (68,7%), im Grundwasser (30,1%), in Permafrostböden (0,8%) sowie auf der Erdoberfläche und in der Atmosphäre (0,4%). Nur der letzte Posten (140.000 km³*) ist leicht zugänglich für Trinkwasser und Bewässerung. In der Tabelle wird dieser Teil weiter aufgeschlüsselt (Seen 67,4%, Bodenfeuchte 12,2%, u. weitere) Tabellenansicht.
*0,4% von 2,5% von 1,4 G = 0,4•10-2  • 2,5•10-2 • 1,4•109 = 1,4•105 = 140.000
 
Quelle: WHO     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   


| Wasser | Globale Agenda 21 | 2030-Agenda |
Rote-Liste
Welt-2017
Rote-Liste_Welt-2017: Globus Infografik 12178/ 22.12.2017
22.12.17    (1012)
dpa-Globus 12178: Wirbeltiere auf der Roten Liste
Auf der Erde sind 68.674 verschiedene Wirbeltierarten bekannt und beschrieben, davon sind 1710 vom Aussterben bedroht, 2966 stark gefährdet, 3698 gefährdet, 37718 gering bzw. nicht gefährdet und 22482 nicht bewertet. Die Infografik stellt die Zahlen aufgeschlüsselt für Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphieben und Fische dar. Tabellenansicht

Quelle: IUCN   WWF     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 


| Bio-Vielfalt | Globale Agenda 21 | 2030-Agenda |
Alterstruktur
Welt-2020
Alterstruktur-Welt-2020: Globus Infografik 12182/ 22.12.2017
22.12.17    (1011)
dpa-Globus 12182: So alt ist die Welt
Laut UN Population Prospects 2017  wird das Median-Alter weltweit im Jahr 2020 30,9 Jahre betragen. Japan | Niger hat mit 48,2|15,1 Jahren das höchste|niedrigste Median-Alter. Deutschland rangiert mit 46,6 nach Italien (47,9) auf Platz 3. Bei den Regionen reicht die Spanne von Südeuropa (45,9) bis "Mittel-Afrika (17,4); beim Entwicklungsstand von "mehr entwickelt" (42,1) bis "am wenigsten entwickelt" (20,4); beim Einkommen von "hoch" (41,5) bis "niedrig" (18,9). xls-Tabelle
  
Quelle: UN Population Prospects 2017     Infografik-Bezug    xlsx-Tabelle


| Bevölkerung | Eine-Welt | Globale Agenda 21 | 2030-Agenda |
Leseleistung
Welt-2016
Leseleistung_Welt-2016: Globus Infografik 12172/ 22.12.2017
22.12.17    (1007)
dpa-Globus 12172: Leseleistung von Viertklässlern
Laut der neuen Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU) ist Deutschland bei der Leseleistung der Viertklässler im Vergleich zu anderen Staaten abgesunken, wie die Rangfolge ausgewählter Staaten und Regionen zeigt: [RU 581; SG 576; FI 566; PL 565; GB 559; SE 555; US 549; IT 548; OECD 541; EU 540;  DE 537ES 528;  FR 511; OM 418; MA 358] Tabellenansicht.
Zwar liegt DE (537) über dem internationalem Mittelwert (521), aber etwas unter dem OECD- (541) und auch dem EU-Mittelwert (540).
Seit 2001 ist der Anteil der Viertklässler in DE mit einer nur rudimentären Lesefähigkeit (kaum in der Lage, Verständnisfragen zu einfachen Texten zu beantworten) von 16,9 auf 18,9 % gestiegen. Allerdings ist auch der Anteil besonders leistungsstarker Leser von 8,6 auf 11,1 % gestiegen. Für IGLU wird in DE eine repräsentative Stichprobe von rund 4000 Viertklässlern an 200 zufällig ausgewählten Grund- und Förderschulen erhoben.

Quelle: IEA     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos

| Schule | Indikatoren | 2030-Agenda | Globale Agenda 21 |
Altersstruktur
Welt-2017
Altersstruktur_Welt-2017: Globus Infografik 12145/ 08.12.2017
08.12.17    (1001)
dpa-Globus 12145: Junge Welt, alte Welt
Im weltweiten Durchschnitt beträgt der Anteil (%) der ≤14- | ≥ 65-Jährigen an der Gesamtbevölkerung 26|9. Unter den Regionen variieren die Anteile erheblich: Afrika 41|3; Lateinamerika, Karibik 26|8; Asien 24|8; Australien, Ozeanien 23|12; Nordamerika 19|15; Europa 16|18. Tabellenansicht
In Deutschland (13|21) wird die Alterung der Bevölkerung weiter fortschreiten, was die sozialen Sicherungssysteme vor große Herausforderungen stellen wird, da sie hauptsächlich über Umlagen der sozialversicherungspflichtigen Erwerbstätigen finanziert werden: immer weniger Einzahler müssen immer mehr alte Menschen versorgen.

Quelle: Deutsche Stiftung Weltbevölkerung     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    

| Bevölkerung | Globale Agenda 21 | 2030-Agenda |
moderne Sklaven
Welt-2016
Sklaven_Welt-2016: Globus Infografik 12149/ 08.12.2017
08.12.17    (999)
dpa-Globus 12149: Moderne Sklaven
Die Stiftung "Walk Free Foundation" schätzt, dass im Jahr 2016 rund 10|30 M Kinder|Erwachsene in sklavenartigen Verhältnissen lebten: Zwangsarbeit in der Privatwirtschaft 3,0|13,0; Zwangsprostitution 1,0|3,8; staatlich verhängte Zwangsarbeit 0,3|3,8; Zwangsheirat 5,7|9,8 Tabellenansicht.
Vor allem betroffen sind Mädchen und Frauen (Anteil 84 %), darunter mehr als 1/3 jünger als 18 Jahre. Formen der modernen Sklaverei gibt es in jeder Region der Welt, am häufigsten jedoch in Afrika: 9,2 M (8 ‰ der Gesamtbevölkerung Afrikas)

Quelle: Walk Free Foundation, ILO     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   


| Kinderarbeit | Kinderrechte | Frauen | Globale Agenda 21 | 2030-Agenda |
Jugendarbeitslosigkeit-Welt-2016
Jugendarbeitslosigkeit-Welt-2016: Globus Infografik 12134/ 01.12.2017
01.12.17    (996)
dpa-Globus 12134: Arbeitslose Jugend
Weltweit waren 2016 im Durchschnitt 13,0 % (70,7 M) der Jugendlichen (15-24-Jährige) arbeitslos. In der Weltkarte sind die Jugendarbeitslosenquoten nach Regionen gelistet. Die Rangfolge beginnt mit [Naher Osten 30,4; Nordafrika 29,0; Europa 19,3] und endet mit [Südasien 10,9; Nordamerika 10,6; Ostasien 10,4] Tabellenansicht
Die ILO prognostiziert für 2018 einen Anstieg der Jugendarbeitslosenzahl um 0,4 M weltweit, weshalb immer mehr Jugendliche auswandern wollen, was Vor- und Nachteile für die Herkunftsländer hat: Finden die Auswanderer Arbeit, können sie ihre Familien mit Geldüberweisungen und damit auch die lokale Wirtschaft unterstützen. Oft wandern jedoch die Fähigsten mit höherer Bildung aus. Dieser Braindrain wirkt sich stark negativ auf die Herkunftsländer aus.

Quelle: Internationale Arbeitsorganisation     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    


| Arbeit & Umwelt | Migration | Globale Agenda 21 | 2030-Agenda |
Alphabetisierung
Welt-2015
Alphabetisierung-Welt-2015: Globus Infografik 12094/ 10.11.2017
10.11.17    (983)
dpa-Globus 12094: Landkarte der Alphabetisierung
Im Jahr 2016 konnten 750 Millionen (M) Menschen ab 15 Jahren nicht lesen und schreiben, unter den Jugendlichen (15-24 Jahre) waren es 102 M (9 %). Der Alphabetisierungsgrad bei Jungen|Mädchen betrug 93|90 %. In der Weltkarte sind die Staaten nach 4 Kategorien (<50 %, <70, < 90, >90) gemäß des Grads der Alphabetisierung der Jugendlichen von dunkel- bis hellrot gefärbt. Gravierend gering ist der Alphabetisierungsgrad in Subsahara-Afrika und Teilen Südasiens.
Ranking < 50 %: [ML 49 %; LR 49; AF 47; GN 46; SS 37; CF 36; TD 31; NE 24] Tabellenansicht
Die drei Hauptgründe für mangelnde Alphabetisierung sind: schlechter Zugang zuBildung (u.a. weite Schulwege); frühzeitiger Abbruch; schlechte Qualität der Bildung.

Quelle: Unesco eAtlas of Literacy_Karte     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Bevölkerung | Eine-Welt | 2030-Agenda |
Umweltverschmutzung-Welt-2015
Umweltverschmutzung-Welt-2015: Globus Infografik 12092/ 10.11.2017
10.11.17    (981)
dpa-Globus 12092: Tödliche Umweltverschmutzung
Weltweit starben 2015 rund 9 M Menschen vorzeitig durch Umweltverschmutzung, darunter durch: Luftverschmutzung (Verkehr, offenes Feuer u.a.): 6,5 M; Wasserverschmutzung (keine Sanitäranlagen, verschmutztes Trinkwasser): 1,8; Schadstoffe am Arbeitsplatz: 0,8; Schwermetalle und Chemikalien im Boden: 0,5; Bleivergiftungen 0,5*  Tabellenansicht
In der Weltkarte sind die Staaten gemäß der Anzahl je hk Einwohner vorzeitiger Todesfälle durch Umweltverschmutzung nach 4 Kategorien (<75; ≤  100; ≤  150; >151) von hellgrau bis schwarz eingefärbt. Am stärksten betroffen ist Indien: 2,5 M (192/hk**). In Neu-Delhi wurde Anfang November 2017 der Gesundheitsnotstand ausgerufen wegen extrem hoher Feinstaubwerte: > 900 µg/m³, mehr als 18-fache des WHO-Grenzwerts von 50 µg/m³. Für Deutschland wird die Anzahl der vorzeitigen Toten auf 62 k/Jahr (77/hk***) beziffert, vor allem durch Luftschadstoffe (besonders Feinstaub).
* Summe aufgrund von Überschneidungen > 9 M
** 2,5 M/1300 M = 0,00192 = 192/hk;  *** 62 k/81 M = 6.200/81 hk=76,5/hk
  
Quelle: The Lancet     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Gesundheit | Chemikalien | Wasser | Boden | Feinstaub | 2030-Agenda |
Welthunger-Index
WHI 2017
 Globus Infografik 12048
20.10.17    (977)
dpa-Globus 12048: Hunger in der Welt
Aktuell leiden weltweit 815 Millionen Menschen unter Hunger, darunter sind 20 % von Hungersnöten bedroht. Jährlich bewertet die Welthungerhilfe zusammen mit IFPRI die Ernährungslage in Ländern weltweit (2017: 132 Staaten) durch den Welthungerindex (WHI), der aus den 4 Indikatoren Kindersterblichkeit, Unterernährung, Untergewicht und Wachstumsverzögerung berechnet wird. Anhand ihres WHI (Wert zwischen 0 bis 100, je höher desto schlimmer) werden die Länder sortiert und einer von 6 Gruppen zugeordnet ("gravierend" bis "niedrig") sowie in der Weltkarte entsprechend eingefärbt (von dunkelrot bis hellgrün. "Gravierend" ist die Lage in einem Staat: CF 50,9, durch den Bürgerkrieg seit 2013 und durch Folgen des Klimawandels. "Sehr ernst" in 7 Staaten: ⟨TD 43,5; SL 38,5; MG 38,3; ZM 38,2; YE 36,1; SD 35,5; LR 35,3⟩.
Im Ranking folgen dann: "ernst": 44; "mäßig": 24; "niedrig": 43; ohne Daten, größtenteils besorgniserregend : 13. Tabelle

Quelle: Welthungerhilfe/IFPRI | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Welthunger-Index | Hunger | Nahrung | 2030-Agenda | Indikatoren |
Vermögensungleichheit
Welt 2016
 Globus Infografik 12026
06.10.17    (975)
dpa-Globus 12026: So ungleich ist das Vermögen verteilt
Das Bruttogeldvermögen* (BGV) ist 2016 weltweit** um 7,1 % auf 169,2 Billionen Euro (T€) gestiegen, ein neuer Rekordwert.
In der Weltkarte sind für 6 Regionen jeweils 3 Werte notiert: BGV pro Kopf in k€ | Anteil am Welt-BGV in % | Anteil an der Weltbevölkerung in %: Nordamerika 212,3|45,0|4,9; Lateinamerika 7,3|2,0|6,4; Westeuropa 84,9|20,9|5,7; Osteuropa 6,1|1,4|5,4; Asien 14,4|28,1|44,8; Australien & Neuseeland 129,9|2,2|0,4 Tabelle.
Noch stärker ist die Ungleichverteilung auf Länderebene (BGV pro Kopf in k€):
[CH 269, US 222, DK 146] ... [IN 1,4; ID 1,3; UA 0,8] Tabelle.
Deutschland liegt mit 70,4 auf Rang 19.
* Wert von Bankeinlagen, Wertpapieren, Versicherungen; Schulden werden nicht berücksichtigt; ohne Immobilien; ohne Ansprüche auf Rente aus Umlagesystemen
** 53 Staaten weltweit, die rund 90 % des weltweiten BIP und 69 % der Weltbevölkerung abdecken.

Quelle: Allianz Global Wealth Report 2017 | Infografik  Tabelle/Infos  Kontext 

| Armut & Reichtum | Globale Agenda 21 | Eine-Welt | 2030-Agenda |
Metropolen
EU-2015
 Globus Infografik 11989
22.09.17    (970)
dpa-Globus 11989: Europas größte Metropolen
Die Grafik listet die 13 bevölkerungsreichsten Metrolregionen in Europa, (Einwohner in Milllionen (M): Die Liste* beginnt mit [LO 12,1;  PA 11,9;  MA 6,7;  BE 5,1] und endet mit [NE 3,6;  MN 3,3;  HH 3,2;  WA 3,1] Tabelle.
Bei Indikatoren wie BIP, Beschäftigungsquote, Einkommen pro Kopf sind Metropolregionen oft besser als Orte außerhalb, woraus eine Migration vom Land in die Stadt resultiert, die allerdings im Zuge von Segregration die Lebenslage verschärft in Problembezirken, oft jenseits des Stadtkerns (z.B. Banlieues in Paris): schlechte Wohnverhältnisse in Hochhausvierteln; Arbeitslosigkeit, prekäre Beschäftigung; Kriminalität; Parallelgesellschaften.
* Die Liste bei Wikipedia beginnt mit Moskau (15,1 M) und Istanbul (14,8 M)

Quelle: Eurostat: Stat.Jahrbuch d.Reg.,S.234 | Infografik  Tabelle/Infos  Serie  Kontext 

| Bevölkerung | Nachhaltigkeit | 2030-Agenda |
Ökologische Probleme
Welt-2017

01.09.17    (1038)
bpb: Daten und Infografiken zu ökologischen Problemen
Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) stehlt zu sechs ökologischen Kernproblemen jeweils eine Infografik zusammen mit einem ausführlichen Hintergrundtext und teils umfangreichen Datenreihen bereit.
Erderwärmung; jährliche Änderung der Waldbestände; Wasserverbrauch weltweit; Fischbestände auf offener See; bedrohte Arten; ökologischer Fußabdruck und Biokapaziät.

Überblickseite [bpb, 01.09.2017]


| Klimaerwärmung | Wald | Wasser | Nahrung | Bio-Vielfalt | Globale Agenda 21 | 2030-Agenda |
Slums Afrika-2014
Slums-Welt-2014: Globus Infografik 11873/ 21.07.2017
21.07.17    (952)
dpa-Globus 11873: Afrika: Leben in Slums
Das elfte der 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung fokussiert auf Städte und Kommunen, die "nachhaltig" sind, d.h. in denen fünf Grundbedürfnisse erfüllt werden: (1) sauberes Wasser; (2) Sanitäranlagen; (3) sicheres Wohn-/Aufenthaltsrecht; (4) genügend Wohnfläche (max. 3 Personen pro Raum); (5) robuste Häuser. Stadtsiedlungen, in denen mindestens eines dieser Grundbedürfnisse nicht gegeben ist, werden als Slum definiert.
In der Afrikakarte sind die Staaten anhand des Anteils der Slumbewohner an der Stadtbevölkerung von rot (≥  70 %) bis gelb (< 40 %) eingefärbt. Die 13 Staaten mit dem höchsten Anteil sind: SS 95,6 %; CF 93,3; SD 91,6; TD 88,2; GW 82,3; MZ 80,3; MR 79,9; MG 77,2; SL 75,6; CD 74,8; ET 73,9; SO 73,6; NE 70,1 Tabellenansicht.
In vielen dieser Länder fliehen Menschen vor Bürgerkrieg, Gewalt und Hunger und landen in den Elendsvierteln der Städte, so auch im Südsudan: das IDMC schätzt die Zahl der Binnenflüchtlinge 2016 auf 1,9 Millionen (M), das sind 15 % der Gesamtbevölkerung (12,5 M). (→ Globus 11824)

Quelle: Weltbank: Interaktive Karte  Studie   Infografik-Großansicht   Tabelle/ Infos 

| Millenniumsziele | 2030-Agenda | Armut & Reichtum | Globale Agenda 21 |
Entwicklungshilfe
Welt-2016
 Globus Infografik 11690
21.04.17    (906)
dpa-Globus 11690: Entwicklungshilfe 2016
Die 28 Geberländer (DAC-Staaten) haben 2016 insgesamt 142,6 G$ Entwicklungshilfe geleistet. Ranking (G$):
US 33,6; DE 24,7; GB 18,0; JP 10,4; FR 9,5; NL 5,0; SE 4,9⟩ ... ⟨GR 0,3⟩ Tabelle.
Laut Millenniumsziel sollen die Staaten mindestens 0,7 % vom BNE leisten. Dieses Ziel erreichten nur ⟨NO 1,11%; LU 1,00; SE 0,94; DK 0,75; GB 0,70; DE 0,70Excel-Tabelle
Deutschland erzielte die 0,7 % nur, weil die Ausgaben für Flüchtlinge eingerechnet wurden. Ohne diese Ausgaben betrug die Quote nur 0,52 %, wie im Vorjahr.

Quelle: OECD | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Eine-Welt | Millenniumsziele | 2030-Agenda | Globale Agenda 21 | Migration | Armut & Reichtum |
Gender Pay Gap
DE 2006-2016
 Globus Infografik 11647
31.03.17    (891)
dpa-Globus 11647: Die Lücke beim Gehalt
Der durchschnittlicher Bruttostundenverdienst* in Deutschland (in Euro) bei Frauen|Männern ist von 2006 bis 2016 kontinuierlich gestiegen von 13,91|17,90 auf 16,26|20,71; die Gehaltslücke (GenderPay Gap) ist aber nur leicht gefallen von 23 % auf 21 %. Gründe für die Gehaltslücke sind Faktoren wie geringer bezahlte typische Frauenberufe, niedrigere Positionen, mehr Teilzeitarbeit, geringeres Dienstalter. Diese Faktoren bewirken etwa 2/3 der Gehaltslücke, das restliche Drittel resultiert daraus, dass Frauentrotz vergleichbarer Tätigkeit und Qualifikation schlechter bezahlt werden.
* unabhängig vom Beschäftigungsumfang (z.B. Vollzeit, Teilzeit) und der Stellung im Beruf (z.B. Hilfs-, Führungskraft)

Quelle: Statistisches Bundesamt  Infografik  Tabelle/Infos  Serie  Kontext 

| Gendergap | Equal Pay Day | Frauen | Indikatoren | 2030-Agenda |
World-Happiness-Index 2017
World-Happiness-Report-2017: Globus Infografik 11652/ 31.03.2017
31.03.17    (890)
dpa-Globus 11652: Wie glücklich ist die Welt?
Der World Happiness Report 2017 analysiert anhand von Statistiken und Umfragen, wie glücklich die Menschen in 155 Ländern sind. Für jedes Land wird ein Happiness-Index berechnet u.a. aus folgenden Indikatoren: Bruttoinlandsprodukt pro Kopf; durchschnittliche Lebenserwartung; Einkommen; Fürsorge; Freiheit; Großzügigkeit; Ehrlichkeit; gute Regierungsführung; Korruption. Gemäß Index (Wert zwischen 0 (sehr unglücklich) und 10 (sehr glücklich)) werden die Länder in eine Rangfolge gebracht. Die glücklichsten bzw. unglücklichsten Länder sind:
NO 7,54; DK 7,52; IS 7,50; CH 7,49; FI 7,47; NL 7,38; CA 7,32; NZ 7,31; 
LR 3,53; GN 3,51; TG 3,50; RW 3,47; SY 3,46; TZ 3,35; BI 2,91; CF 2,68. Tabellenansicht

Quelle: Sustainable Development Solutions Network   Infografik-Großansicht   Tabelle/ Infos    Serie 

| Indikatoren | 2030-Agenda | Globale Agenda 21 | Eine-Welt |
Fragile-Staaten-Index
Welt-2016
Fragile_Staaten-2016: Globus Infografik 11533/ 03.02.2017
03.02.17    (867)
dpa-Globus 11533: Fragile Staaten 2016
In der Weltkarte sind die Staaten im Hinblick auf ihren "Fragile States Index" von dunkelgrün (sehr stabil) bis dunkelrot (sehr fragil) eingefärbt. Der Index bewertet die Gefahr eines Landes zu kollabieren ("gescheiterter Staat") anhand von 12 Bereichen (u.a.: Flüchtlinge; Menschenrechte; innere Konflikte; Diskriminierung; ethnische Gewalt; öffentliche Dienste; Gesundheitssystem; Armut; Abwanderung von Fachkräften (Braindrain)).
Die 5 stabilsten bzw. fragilsten von insgesamt 178 Ländern: [NO 177; FI 178; DK 175; CH 174; DE 165] bzw. [SO 1; SS 2; CF 3; SD 4; YE 4]. Tabellenansicht
Deutschland bleibt auf dem guten Rang 165. Sechs Kategorien, darunter Menschenrechte und öffentliche Dienste, werden mit "exzellent" bewertet, nur durchschnittlich waren "gruppenbezogene Missstände"(u.a.. Diskriminierung, ethnische Gewalt) und "Flüchtlinge".

Quelle: The Fund for Peace     Infografik-Großansicht      Tabelle/ Infos 

| Eine-Welt | Migration | Konflikte | Globale Agenda 21 | 2030-Agenda | Indikatoren |
Lebensbedingungen
Lebensbedingungen-2016: Globus Infografik 11472/ 06.01.2017
06.01.17    (854)
dpa-Globus 11472: Ungleiche Lebensbedingungen
Die Lebensbedingungen werden anhand von 5 Indikatoren verglichen: Zugang zu (1) sauberem Wasser und zu (2) sanitären Einrichtungen; (3) Kindersterblichkeit; (4) Besuch weiterführender Schulen; ( 5) Gesundheitsausgaben. Unter den Ländern mit niedrigem bis mittlerem Einkommen sind die Bedingungen in Subsahara-Afrika am schlimmsten und die in Europa und Zentralasien am besten. Noch deutlich besser sind die Lebensbedingungen in Ländern mit hohem Einkommen. Tabellenansicht
Seit 2011 wurden allerdings deutliche Fortschritte erzielt: Z.B. sank die Kindersterblichkeit in allen Regionen, besondes stark in Subsahara-Afrika: von 130 auf 83 Kinder pro 1000.
 
Quelle: Weltbank     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Armut & Reichtum | Globale Agenda 21 | 2030-Agenda | Indikatoren |
Welthunger-Index
WHI 2016
Welthungerindex-2016: Globus Infografik 11320/ 21.10.2016
21.10.16    (815)
dpa-Globus 11320: Hunger in der Welt
Jährlich bewertet die Welthungerhilfe zusammen mit IFPRI die Ernährungslage in Ländern weltweit durch den Welthungerindex (WHI), der aus den 4 Indikatoren Kindersterblichkeit, Unterernährung, Untergewicht und Wachstumsverzögerung berechnet wird. Anhand ihres WHI (je höher desto ernster die Lage) werden die Länder dann sortiert und einer von 6 Gruppen zugeordnet sowie in der Weltkarte entsprechend eingefärbt.
gravierend (50≤WHI): kein Land, aber von einigen Staaten Afrikas fehlen Daten
sehr ernst (35≤ WHI<50): CF TD  ZM  HT MG YE  SL.
ernst (20≤ WHI<35):  einige Länder West-/Südafrikas u. Asiens, u.a.: PK  IN  ID
mäßig (10≤ WHI<20): einige Länder Lateinam./ Asiens, u.a.: EC  BO  EG  ZA 
wenig (WHI<10): viele Länder Südam./ Nordasiens, u.a.: MX  BR  CL  AR  SA  RU
unproblematisch: entwickelte Industrieländer
Die Zahl unterernährter Menschen sank in den letzten 2 Jahren von 843 Millionen (M) auf 795 M, obwohl die Weltbevölkerung gewachsen ist. Vor allem bewaffnete Konflikte (u.a. Syrien, Jemen, Subsahara-Staaten) sind oft die Hauptursache für Hunger und Mangelernährung.

Quelle: Welthungerhilfe, IFPRI     Infografik-Großansicht Serie 

| Welthunger-Index | Hunger | Nahrung | Globale Agenda 21 | Millenniumsziele | 2030-Agenda |
Wasserversorgung
Welt-2015
Wasserversorgung-Welt-2015: SZ-Infografik 27.08.2016
27.08.16    (804)
SZ-Grafik: Alles im Fluss
Aus Anlass der Weltwasserwoche vom 28.8.- 2.9.16 in Stockholm stellt die Grafik Basisdaten zur Versorgung mit Trinkwasser und Sanitäranlagen weltweit zusammen, darunter: Gesamtvolumen an Salz- und Süßwasser; Verteilung der Süßwassermenge; Zugang zu Trinkwasser und Sanitäranlagen.   Tabellenansicht
  
Quelle: Süddeutsche Zeitung    Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Wasser | Globale Agenda 21 | Millenniumsziele | 2030-Agenda |
Entwicklungshilfe
DE-2014
Entwicklungshilfe-DE-2014: Globus Infografik 11194/ 18.08.2016
18.08.16    (803)
dpa-Globus 11194: Deutsche Entwicklungshilfe
Im Jahr 2014 gab Deutschland insgesamt 8.700 Millionen Euro (M€) für internationale Entwicklungszusammenarbeit aus. Die Top10 Empfängerländer waren (in M€):
AF 339,0; BR 352,8; IN 328,3; CN 320,7; MA 312,6; MM 266,4; TK 259,2; SY 208,4; MX 187,8; CL 122,4. Tabellenansicht 
Beispiele für Schwerpunkte der Förderung unter den Top10-Staaten:
Afghanistan: Stärkung von Staat und Zivilgesellschaft
Brasilien: Energieerzeugung und -versorgung
Indien: Finanzwesen, Energieversorgung und -erzeugung
Syrien: humanitäre Hilfe

Quelle: BMZ     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Eine-Welt | Millenniumsziele | 2030-Agenda |
HIV-Aids Welt-2015
HIV-Aids-Welt-2015: Globus Infografik 11192/ 18.08.2016
18.08.16    (802)
dpa-Globus 11192: HIV in der Welt
Im Zeitraum 2000 bis 2015 stieg die Zahl der HIV-Infizierten von 28,9 Millionen (M) auf 36,7 M. Die Zahl der Neuinfektionen sank dagegen von 3,2 M auf 2,1 M. Die Zahl der AIDS-Toten stieg zunächst an auf 2,0 M 2005 und fiel danach auf zuletzt 1,1 M. Tabellenansicht
Gründe für den Rückgang der Zahl der Neuinfektionen und der Toten sind bessere Aufklärung und Ausweitung der Behandlungsmethoden: Ende 2015 erhielten geschätzte 17 M lebensrettende antiretrovirale Medikamente, Ende 2000 waren es nur 0,8 M. Der Kampf gegen Seuchen wie AIDS zählt zu den 8 Millenniumszielen (Ziel 6) und auch den 17 Zielen der 2030 Agenda (Ziel 3)

Quelle: UNAIDS     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| AIDS/HIV | Gesundheit | Globale Agenda 21 | Millenniumsziele | 2030-Agenda |
Entwicklungshilfe
Welt 2015
 Globus Infografik 10973
28.04.16    (725)
dpa-Globus 10973: Entwicklungshilfe 2015
Die Entwicklungshilfe aller 28 Geberländer (DAC, Teil der 34 OECD-Staaten) im Jahr 2015 betrug 131,6 G$). Die Grafik listet 22 ausgewählte DAC-Staaten mit zusammen 128,8 G$, darunter die Top10: US 31,1; GB 18,7; DE 17,8; JP 9,3; FR 9,2; SE 7,1; NL 5,8; CA 4,3; NO 4,3; IT 3,8. Tabelle
In Relation zum BNE ergibt sich eine völlig andere Rangfolge. Top10: SE 1,4; NO 1,05; LU 0,93; DK 0,85; NL 0,76; GB 0,71; FI 0,56; CH 0,52; DE 0,52; BE 0,42 Tabelle.
Ziel der Millenniumsziele war eine Entwicklungshilfe von mindestens 0,7 % vom BNE. Diese Marke erreichten jedoch nur 6 Länder. Deutschland liegt mit 0,52 weit darunter. Im Durchschnitt leisten die 28 Geberländer 0,30% vom BNE als Entwicklungshilfe.

Quelle: OECD | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Eine-Welt | Globale Agenda 21 | BIP | Millenniumsziele | 2030-Agenda | OECD |
Geteilte Welt 2015
Geteilte Welt: Globus Infografik 10979/ 28.04.2016
28.04.16    (722)
dpa-Globus 10979: Geteilte Welt 2015
Ende 2015 lebten über 7,3 Mrd. Menschen auf der Erde, 85,3 % davon in den 152 Schwellen- und Entwicklungsländern (SL|EL). Bei der Weltwirtschaftsleistung ist der Anteil der SL|EL jedoch nur 57,6 %, bei den Weltexporten (Güter u. Dienstleistungen) sogar nur 36,7 %. Komplementär verhalten sich die Anteile der 39 Industrieländer (IL): 14,6 % der Weltbevölkerung, 42,4 % bei der Weltwirtschaftsleistung und 63,3 % der Weltexporte.Tabellenansicht
Nach Prognosen des Internationalen Währungsfonds für 2016 werden die SL|EL jedoch leicht aufholen, da ihr Wirtschaftswachstum mit 4,1 % |4,6 % etwas größer ist als in den IL mit 1,9 bis 2,0 %.
 
Quelle: Internationaler Währungsfonds       Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Konsum & Produktion | BIP | Bevölkerung | Eine-Welt | Globale Agenda 21 | Armut & Reichtum | Millenniumsziele | 2030-Agenda |
Gender Pay Gap
EU 2014
 Globus Infografik 10896
17.03.16    (713)
dpa-Globus 10896: Verdienstgefälle zwischen Frauen und Männern 2014
Im Jahr 2014 verdienten Frauen im EU-Durchschnitt 16,1 % weniger als Männer, d.h. umgerechnet: 100 € für Männer, 84 € für Frauen.
Die 8 Staaten mit dem a) höchsten, b) geringsten Verdienstgefälle (in %):
a)  EE 28,3;  AT 22,9;  CZ 22,1;  DE 21,6;  SK 21,1;  ES 18,8;  GB 18,3;  FI 18,0;
b)  HR 10,4;  RO 10,1;  BE 9,9;  LU 8,6;  PL 7,7;  IT 6,5;  MT 4,5;  SI 2,9. Tabellenansicht
Dieser sog. "unbereinigte Gender Pay Gap" ist ein erster Ansatz zur Berechnung geschlechtsspezifischer Verdienstunterschiede. Bei genauerer Analyse des Verdienstgefälles sind eine Vielzahl kultureller, sozialer, demografischer und ökonomischer Faktoren zu berücksichtigen, z.B. vermehrte Teilzeitarbeit bei Frauen, Karriereknick durch Kindererziehung, geringerer Verdienst in frauentypischen Berufen.

Quelle: Eurostat  Infografik  Tabelle  Serie  Kontext 

| Gendergap | Equal Pay Day | Frauen | Indikatoren | 2030-Agenda |
Frauen-Führungspositionen
EU-2014
Frauen-Führungspositionen-EU-2014 / Globus Infografik 10886 vom 17.03.2016
17.03.16    (712)
dpa-Globus 10886: Frauen in Führungspositionen 2014
Der Anteil der Frauen an allen leitenden Postitionen* 2014 lag im Durchschnitt aller 28 EU-Staaten bei 32,9 %. Unter den EU-Staaten variiert der Anteil (%) erheblich:
Top7: LV 44,5;  HU 40,1;  PL 39,2;  LT 38,7;  SI 37,4;  SE 37,4;  BG 37,1.
Flop7: IT 27,4;  DK 27,1; MT 26,7;  NL 26,0;  HR 23,2;  LU 21,5;  CY 17,8. Tabellenansicht
Deutschland (Rang 19) mit einem Anteil von 29,1 % liegt deutlich unter dem EU-Schnitt (32,9) im unteren Drittel. Alterbezogen waren die Anteile bei den J üngeren (15-24 Jährige: 38,2 %; 25-34: 36,8 %) deutlich höher als der Durchschnitt in Deutschland. Berufsbezogen waren die geschlechtsspezifischen Unterschiede am geringsten bei Akademikern (z.B. bei Ärzten, Juristen, Lehrern, Sozialwissenschaftlern)
*Vorstände, Geschäftsführer/-innen, Führungskräfte im Alter von 15-64 Jahre

Quelle: Eurostat       Infografik-Bezug     Tabelle [htm]

| Frauen | Indikatoren | 2030-Agenda |
Autokratien
Autokratien / Globus Infografik 10885 vom 17.03.2016
17.03.16    (709)
dpa-Globus 10885: Autokratische Länder
Im Rahmen des BTI-Projekts wurden 129 Länder anhand von 17 Kriterien im Hinblick auf die Qualität von Demokratie, Marktwirtschaft und Regierungsführung bewertet. In den Jahren 2013 bis 2015 blieb die Anzahl von Demokratien (74) und Autokratien (55) zwar relativ stabil, aber die Repressionen in den Autokratien sind stark gestiegen. Daher ist die Anzahl der "harten" Autokratien von 33 auf 40 angewachsen. Diese Staaten unterdrücken die politische Opposition bereits im Ansatz und schränken die Freiheitsrechte stark ein. Sie sind in der Weltkarte rot gefärbt (die moderaten gelb). Aber auch in der Hälfte der 74 Demokratien werden Bürgerrechte so stark eingeschränkt, dass sie als "defekt" eingestuft werden.

Quelle: Bertelsmann-Stiftung   Bundeszentrale f. polit.Bildung     Infografik-Großansicht 

| Globale Agenda 21 | Indikatoren | 2030-Agenda |
Welthunger-Index
WHI 2015
Welthungerindex-2015 / Globus Infografik 10595 vom 22.10.2015
22.10.15    (670)
dpa-Globus 10595: Hunger in der Welt
Jährlich bewertet die Welthungerhilfe in Zusammenarbeit mit dem Internationalem Forschungsinstitut IFPRI die Ernährungslage in Ländern weltweit mittels des sog. Welthungerindex (WHI), der aus den Indikatoren wie Kindersterblichkeit, Anteil der unternährten Bevölkerung und Anteil der untergewichtigen Kinder berechnet wird. Anhand ihres WHI-Werts werden die Länder dann einer von 6 Gruppen zugeordnet und in der Weltkarte entsprechend eingefärbt:
gravierend: kein Land, aber von Eritrea, Burundi (2013) fehlen Daten
sehr ernstTD  CF  ZM  MG  AF  HT
ernst: einige Länder West-u. Südafrikas u. Asiens, u.a.: SL  PK  IN  ID
mäßig: einige Länder Mittel- u. Südamerikas u. Asiens, u.a.: EC  BO  EG  ZA 
wenig: viele Länder Südamerikas u. Nordasiens, u.a.: MX  BR  CL  AR  SA  RU
unproblematisch: entwickelte Industrieländer
Zwar hat sich die Ernährungslage in den Entwicklungsländer in den letzten 15 Jahren verbessert, trotzdem ist sie in 52 Ländern immer noch "ernst" oder "sehr ernst". Weltweit ist jeder achte Mensch unausreichend ernährt.

Quelle: Welthungerhilfe/IFPRI   Pressemappe (Infos, Weltkarte)   Infografik-Bezug  Serie 

| Welthunger-Index | Hunger | Nahrung | Millenniumsziele | Globale Agenda 21 |
Malaria-Tote
2010 - 2015
Malaria-Tote-2010-2015 / Globus Infografik 10542 vom 25.09.2015
25.09.15    (677)
dpa-Globus 10542: Weniger Malaria-Tote
Die Zahl der Malaria-Toten sank von 839 Tausend (T) im Jahr 2000 auf 438 T im Jahr 2015. In der Weltkarte wird die Zahl der Malaria-Toten 2000 und 2015 verglichen. In allen Regionen sank die Opferzahl., am stärksten in Lateinamerika u. Karibik (-49 %) sowie in Subsahara-Afrika (-48 %), wo es aber die mit Abstand meisten Opfer gibt: 2015 400 T. Tabellenansicht
Kinder sind besonders betroffen: 2/3 aller Malaria-Opfer sind Kinder unter 5 Jahre. Zur Eindämmung der Seuche wurden über 1 Mrd. Moskito-Netze verteilt. Inzwischen schlafen mehr als 2/3 aller unter-Fünfjährigen unter Netzen.

Quelle: WHO, Unicef       Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

|  | Kinder/Jugendliche | Globale Agenda 21 | Millenniumsziele | Indikatoren | WHO |
nachhaltigste
Industriestaaten-2015
nachhaltigste_Industriestaaten-2015 / Globus Infografik 10543 vom 25.09.2015
25.09.15    (673)
dpa-Globus 10543: Wer sind die nachhaltigsten Industriestaaten?
Um Staaten im Hinblick auf Nachhaltigkeit zu vergleichen, haben Experten im Auftrag der Bertelsmann Stiftung einen Nachhaltigkeitsindex aus 34 Indikatoren zu den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals, SDG) berechnet, darunter die Bereiche Umweltschutz, Wachstumsaussichten, Sozialsystem und Kriminalität. Die Grafik listet eine Auswahl von 20 aus insgesamt 34 OECD-Staaten mit ihrem Indexwert: SE 7,86   NO 7,79   DK 7,55   FI 7,52   CH 7,21   DE 7,08   FR 6,94   AT 6,92   JP 6,91   SI 6,91   GB 6,83   AU 6,65   ES 6,65   IT 6,13   US 5,95   GR 5,88   CL 5,73   HU 5,55   TR 5,19   MX 4,91.  Tabellenansicht
Deutschland (Rang 6) erreicht bei 12 der 34 Indikatoren vordere Plätze, darunter Wirtschaftswachstum, Arbeitslosenquote, Armutsquote, soziale Absicherung, Zahl der Naturschutzgebiete. Punktabzüge gab es aber beim Umweltschutz, u.a. hohes Müllaufkommens, Überdüngung der Böden, Artensterben, Ausbeutung der Wasserressourcen und Feinstaubbelastung.

Quelle: Bertelsmann-Stiftung    Infografik-Bezug     Tabelle [htm]

| BIP | Konsum & Produktion | Müll/Recycling | Boden | Feinstaub | Gesundheit | Natur & Umwelt | Bio-Vielfalt | Wasser | Nachhaltigkeit | Indikatoren | Millenniumsziele | Globale Agenda 21 |
Armutsgrenze weltweit
1990-2015
Armutsgrenze-1990-2015 / Globus Infografik 10447 vom 07.08.2015
07.08.15    (687)
dpa-Globus 10447: Unter der Armutsgrenze
Die Zahl der Menschen weltweit unter der Armutsgrenze (1,25 Dollar pro Tag kaufkraftbereinigt) sank von 1,9 Milliarden (36,4 %) 1990 auf 0,8 Mrd. (11,5 %) 2015. Der Anteil in den Regionen betrug 2015: Subsahara-Afrika 40,9;  Südasien 18,1;  Lateinamerika u. Karibik 4,3;  Ostasien, Pazifik 4,1;  Naher Osten, Nordafrika 2,0;  Europa, Zentralasien 0,3.  Tabellenansicht
Gemäß den am 25.09.15 beschlossenen 17-Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals, SDGs) will die UN Armut (Ziel 1) und Hunger (Ziel 2) bis 2030 vollständig überwinden.
  
Quelle: Weltbank       Infografik-Bezug          Tabelle [htm]

| 2030-Agenda | Millenniumsziele | Armut & Reichtum | Hunger | Indikatoren | Globale Agenda 21 |
Welt-Mütter-Index
2015
Welt-Mütter-Index-2015 / Globus Infografik 10280 vom 15.05.2015
15.05.15    (695)
dpa-Globus 10280: Das Leben von Müttern und Kindern
Alljährlich bewertet die Kinderrechtsorganisation Save the Children die Lebensbedingungen von Müttern und Kindern in 179 Ländern anhand von Faktoren wie Kindersterblichkeit, Bildung sowie der Länge des Mutterschutzes, aus denen der sog. "Welt-Mutter-Index" berechnet wird. Im alljährlichen Mütter-Report werden die Ergebnisse publiziert. Aus dem 16. Report für 2015 ergibt sich folgende Rangfolge für die a) 10 Ländern mit den besten, b) 11 Ländern mit den schlechtesten Lebensbedingungen:
a) NO  FI  IS  DK  SE  NL  ES  DE  AU  BE.
b) HT  SL  GW  TD  CI  GM  NE  ML  CF  CD  SOTabellenansicht
In den Ländern der b)-Liste (in West,-Zentral- u. Ostafrika sowie Haiti) stirbt durchschnittlich eine von 30 Frauen an Komplikationen während der Geburt. Jedes 7. Kind erlebt seinen 5. Geburtstag nicht. Außerdem verursacht die verbreitete chronische Mangelernährung immer mehr geistige und körperliche Entwicklungsstörungen bei Kindern. Wie bei vielen anderen Nachhaltigkeitsindikatoren liegen die skandinavischen Länder auch beim Welt-Mütter-Index auf den ersten Plätzen.

Quelle: Save the Children       Infografik-Bezug     Tabelle [htm]

| Frauen | Kinder/Jugendliche | Kinderarbeit | Kinderrechte | Indikatoren | Millenniumsziele | 2030-Agenda |
Waldzerstörung
2010-2030
Waldzerstörung / Globus Infografik 10256 vom 07.05.2015
07.05.15    (693)
dpa-Globus 10256: Brennpunkte der Waldzerstörung 2010 bis 2030
In der Weltkarte sind Waldflächen nach 3 Kategorien von gefärbt: dunkelgrün: zusammenhängend (u.a. Kanada; Amazonas, Skandinavien bis Sibirien; Kongo); hellgrün: stark zerstückelt (u.a.: Europa, Indien, China) und dunkelrot: akut gefährdet: Diese 11 Regionen und ihr geschätzter Waldverlust von 2010 bis 3030 werden in der Tabelle gelistet. Insgesamt können bis zu 170 Mha verloren gehen. Am stärksten bedroht ist der Regenwald am Amazonas (Waldverlust bis zu 48 Mha), am Mekong (bis zu 30 Mha) und in Borneo (22 Mha). Tabellenansicht
Hauptursachen für den Waldverlust sind die industrielle Landwirtschaft, vor allem die Viehhaltung und der Anbau von riesigen Monokulturen wie Palmöl und Soja.

Quelle: WWF   UNEP        Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Wald | Globale Agenda 21 | Indikatoren | 2030-Agenda |
Entwicklungshilfe
Welt 2014
 Globus Infografik 10218
16.04.15    (690)
dpa-Globus 10218: Entwicklungshilfe 2014
Die 28 Geberländer (DAC-Staaten) haben 2014 insgesamt 135,2 G$ Entwicklungshilfe geleistet. Im Schnitt waren das 0,29% vom BNE, weitaus weniger als das Millenniumsziel 0,7 %. Dieses Ziel erreichen nur ⟨SE 1,10; LU 1,07; DK 0,85; UK 0,71⟩ Excel-Tabelle.
Beim Volumen der Hilfe sind die Top5-Staaten (Mio $ | % vom BNE):
US 32729|0,19;  GB 19387|0,71;  DE 16249|0,41FR 10371|0,36;  JP 9188|0,19 Tabelle.

Quelle: OECD | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Eine-Welt | Globale Agenda 21 | Indikatoren | Millenniumsziele | 2030-Agenda |
Gender Pay Gap
DE 2010-2014
 Globus Infografik 10176
26.03.15    (568)
dpa-Globus 10176: Die Lücke beim Gehalt
Die vier Kurven zeigen die Entwicklung des durchschnittlichen Bruttostundenverdiensts unabhängig vom Beschäftigungsumfang (z.B. Voll-/Teilzeit) und der Stellung im Beruf (z.B. Hilfs-/ Führungskraft) von Männern und Frauen in West- u. Ostdeutschland von 2010 bis 2014. In diesem Zeitraum verringerte sich die Lohnlücke zwischen Männern u. Frauen in Westdeutschland etwas von 23,7 % auf 22,9 %, in Ostdeutschland stieg sie dagegen von 6,7 % auf 8,7 %.
Nach Einschätzung des Statistischen Bundesamtes resultiert die Lohnlücke (unbereinigter Gender Pay Gap) zu 2/3 aus folgenden Faktoren: niedrigere Löhne in typischen Frauenberufen sowie geringere Karrierestufen, mehr Teilzeit und niedrigeres Dienstalter bei Frauen. Das restliche Drittel beruht auf schlechterer Bezahlung trotz vergleichbarer Tätigkeit und Qualifikation.

Quelle: Statistisches Bundesamt  Infografik  Serie  Kontext 

| Gendergap | Equal Pay Day | Frauen | Indikatoren | 2030-Agenda |
Trinkwasserzugang
Trinkwasserzugang / Infografik Globus 6822 vom 11.12.2014
11.12.14    (528)
dpa-Globus 6822: Ohne sauberes Wasser
Keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser hatten im Jahr 2012 weltweit knapp 749 Millionen (M) Menschen, die sich wie folgt auf die 10 Regionen verteilten:
(Anzahl in M | Anteil an der jeweiligen Bevölkerung der Region in %):
Subsahara 325|36; Südasien 149|9; Ostasien 114|8; Südostasien 67|11; Lateinamerika 36|6; westliches Asien 20|9; Nordafrika 13|8; Kaukasus/Zentralasien: 11|14; Industrieländer 9|1; Ozeanien 5|44.
Außerdem werden die Anteile (%) der Wasserquellen 1999 | 2012 verglichen:
Anschluss im Haus 45|56; öffentlicher Wasserhahn/ Pumpe/ Brunnen 31|33; unbefestigter Wasseranschluss 17|9; See-/Fluss-/ Bachwasser 7|2.

Quelle: WHO, Unicef      Infografik:  Großansicht: Bezug

| Wasser | Bevölkerung | Globale Agenda 21 | Millenniumsziele | Nachhaltigkeit | Indikatoren | HDI |
Welthunger-Index
WHI 2014
Ernährungslage weltweit; Welthungerindex / Infografik Globus 6711 vom 16.10.2014
16.10.14    (536)
dpa-Globus 6711: Hunger in der Welt
Jährlich bewertet die Welthungerhilfe in Zusammenarbeit mit dem Internationalem Forschungsinstitut IFPRI die Ernährungslage in Ländern weltweit mittels des sog. Welthungerindex (WHI), der aus den Indikatoren Kindersterblichkeit, Anteil der unternährten Bevölkerung und Anteil der untergewichtigen Kinder berechnet wird. Anhand ihrer WHI-Werts werden die Länder dann einer Gruppe zugeordnet: von gravierend (dunkelrot: Eritrea, Burundi) bis blau (unproblematisch). Sehr ernst (orange) ist die Lage in vielen Subsahara-Staaten, in Südostafrika, Bangladesch und Laos; ernst (gelb) in Westafrika, Indien und Indonesien.

Quellen: Deutsche Welthungerhilfe;  IFPRI;       Infografik:  Großansicht: Bezug  Serie 

| Welthunger-Index | Hunger | Nahrung | Gesundheit | Millenniumsziele |
Gleichstellung
 Globus Infografik 6706
16.10.14    (535)
dpa-Globus 6706: Landkarte der Gleichstellung
Im Gender Gap Report 2014 des Weltwirtschaftsforums werden 136 Länder und Regionen in den vier Schlüsselbereichen Gesundheit und Überlebenschancen, Bildungsweg, politische Teilhabe und wirtschaftliche Gleichstellung bewertet und dann in eine Rangfolge gebracht:
Top3: Island, Finnland, Norwegen
Flop3: Jemen, Pakistan, Tschad.
In der Weltkarte sind die Länder von dunkelrot (geringe Gleichstellung) bis dunkelgrün (hohe Gleichstellung) gefärbt. Viel Rot findet sich in Afrika, Naher Osten, Indien und weiteren Teilen Asiens, dunkelgrün ist Skandinavien, mittelgrün u.a. Kanada, USA, Australien u. Deutschland.

Quelle: World Economic Forum  Infografik  Kontext 

| Gendergap | Frauen | Globale Agenda 21 | Millenniumsziele |
ärmste Länder weltweit 2012
ärmste Länder weltweit 2012 / Infografik Globus 6409 vom 22.05.2014
22.05.14    (532)
dpa Globus 6409: Die ärmsten Länder der Welt 2012
Als Maßstab für Armut dient das Bruttonationaleinkommen (BNE) je Einwohner in US-$, umgerechnet nach Weltbank-Methode. Das ärmste Land ist nach langen Jahren des Bürgerkriegs die Demokratische Republik Kongo mit 230 Dollar, es folgen Burundi 240, Malawi 320, Liberia 370, Äthiopien 380. Die Grafik listet insgesamt die Top15 der ärmsten Staaten. Datenabelle (xls)

Quelle: Weltbank         Großansicht: Bezug

| Armut & Reichtum | BIP | Globale Agenda 21 | Millenniumsziele |
Armutsgrenze
Armutsgrenze; weniger als 1,25 USD; Weltkarte  / Infografik Globus 4872 vom 29.03.2012
29.03.12    (392)
dpa-Globus : Unter der Armutsgrenze
Als Armutsgrenze definiert die Weltbank eine Einkommensschwelle von 1,25 US-Dollar pro Tag. Beim Millenniumsgipfel 2000 in New York hatte die Staatengemeinschaft im Rahmen der Millenniumsziele beschlossen, die Anzahl der in extremer Armut, d.h. unter der Armutsgrenze, Lebender bis 2015 im Vergleich zu 1990 zu halbieren. 1990 lebten 1,9 Mrd. Menschen (53 %) unter der Armutsgrenze, 2008 waren es 1,3 Mrd. (22 %). Damit ist das Millenniumsziel schon vorzeitig erreicht. Gravierend ist jedoch immer noch die Armut in Südasien (36 %) und vor allem in Subsahara-Afrika (47,5%).

  Großansicht: Bezug     Großansicht: Galerie

| Armut & Reichtum | Millenniumsziele | Globale Agenda 21 |
Millenniumsziele

16.09.10    (267)
ZEIT-Grafik: Millenniumsziele der Vereinten Nationen
Der UN-Gipfel 2000 beschloss die sog. Millenniumsziele: Bis 2015 sollen bei 8 Kernaspekten der Entwicklung (Armut und Hunger, Kinder- und Müttersterblichkeit; Bildung; Krankheitsbekämpfung; Lebensbedingungen; Gleichberechtigkeit; globale Entwicklungspartnerschaft) substanzielle Entwicklungsfortschritte erreicht werden. Nach 10 Jahren zieht ein UN-Sondergipfel eine Zwischenbilanz. Aus diesem aktuellen Anlass stellt die ZEIT-Grafik die 8 Millenniumsziele in einem Plakat vor und zeigt zugleich, wie die 8 Ziele untereinander vernetzt sind.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Die Millenniums-Aufgabe der Vereinten Nationen [ZEIT 38/16.09.10]

| Millenniumsziele | Eine-Welt | Armut & Reichtum | Hunger | Gesundheit | Frauen |
Weltbevölkerung-2050
Projektionen der Weltbevölkerung bis 2050: 4 Szenarien / Infografik Globus 2475 vom 21.11.2008
Großansicht/ Daten

21.11.08    (20)
Globus Infografik: Weltbevölkerung: Wohin geht die Menschheit
Projektionen zur Entwicklung der Weltbevölkerung bis 2050 in Milliarden
Durch Variation der Kinderzahl pro Frau entwickelt die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung vier Szenarien für die Entwicklung der Weltbevölkerung bis 2050: Bleibt die Kinderzahl konstant auf dem aktuellen Niveau von 2,55 Kindern pro Frau, verdoppelt sich die Weltbevölkerung fast auf knapp 12 Mrd. Gelingt dagegen ein Absenken der Kinderzahl auf 2,1 Kinder pro Frau (Reproduktionsquote), steigt die Weltbevölkerung auf 9,2 Milliarden. Bei einer sehr optimistischen Variante von nur 1,52 Kindern/ Frau steigt die Weltbevölkerung nur noch wenig auf 7,8 Milliarden. Eine weitere hohe Variante (2,52 Kinder/ Frau) zeigt, dass gerade im oberen Bereich der Kinderzahl schon ein geringes Absenken zu einer deutlichen Verringerung der Weltbevölkerung um 1 Mrd. führt.
  => Daten der Infografik/ Großansicht Serie 

| Bevölkerung | Millenniumsziele |
Welthungerindex
Hungerbekämpfung; Agrarsubventionen; Entwicklungspolitik; lokale Märkte / Infografik Globus 2417 vom Problem ko
23.10.08    (59)
Globus-Infografik: Kampf gegen den Hunger
Die Welthungerhilfe erstellt anhand mehrerer Kriterien den Welthunger-Index eines Landes. Je schlimmer die Versorgungssituation ist, desto höher ist der Index-Wert. Im Zeitraum 1990 bis 2008 konnten einige Länder z.T.große Fortschritte bei der Nahrungsmittelversorgung erzielen: Peru verringerte z.B. seinen Index-Wert um mehr als 70 %: 1990 war die Lage noch "ernst", heute wird der Hunger als "mäßig" eingestuft. Syrien, Türkei, Ägypten, Brasilien und Mexiko konnten ihren Indexwert unter 5 senken, d.h. es existiert praktisch kein Hunger-Problem mehr.
Vor allem in einigen Subsahara-Ländern hat sich die Lage dagegen verschlechtert. In der Demokratischen Republik Kongo, in Burundi, Guinea-Bissau, Liberia und auf den Komoren
hat sich die Ernährungslage durch Konflikte und politische Instabilität von "sehr ernst" auf "gravierend" verschärft.

  => Daten der Infografik/ Großansicht

| Hunger | Nahrung | Millenniumsziele | Globale Agenda 21 |
Armut
Armut in Weltregionen; Bevölkerungsanteil unter Armutsgrenze / Infografik Globus 2320 vom 05.09.2008
Großansicht/ Daten

05.09.08    (19)
Globus-Infografik: Halbierte Armut - aber nicht für alle
Gemäß neuer Definition hat die Weltbank die Armutsgrenze bei 1,25 US-Dollar (früher 1 Dollar) pro Tag angesetzt. Zwar konnte die Armutsrate in den Entwicklungs- und Schwellenländern seit 1981 halbiert werden, aber dennoch leben aktuell 1,4 Mrd. Menschen unterhalb der Armutsgrenze. Während Ostasien (vor allem China) sehr erfolgreich in der Armutsbekämpfung war, bleibt die Armutsrate in Subsahara-Afrika fast unverändert bei knapp 50 %. Bei dem starken Bevölkerungswachstum stieg die absolute Zahl der Armen dort von 200 auf 380 Mio. Im Durchschnitt über alle Entwicklungs- und Schwellenländer leben etwa ein Viertel in bitterer Armut.
  => Daten der Infografik/ Großansicht

| Armut & Reichtum | Millenniumsziele |
Welt-Aids-Bilanz-2007
AIDS/HIV, UNAIDS-Daten;  Bilanz 2007 / Infografik Globus 2247 vom 31.07.2008
31.07.08    (57)
dpa-Globus : Welt-Aids-Bilanz 2007
Laut aktuellem UNAIDS-Bericht sind ca. 33 Mio Menschen HIV-infiziert, rund 2,7 Mio neu Infizierte kommen hinzu, 2 Mio starben an AIDS. Bisher gibt es keine Heilung und auch kein Impfschutz gegen HIV, Medikamente können den Krankheitsverlauf nur verzögern.  67% der HIV-Infizierten leben in Afrika, 72 % der HIV-Infizierten starben. Die Zahl infizierte Kinder unter 15 Jahren stieg weltweit auf einen Höchstsand von mehr als 2 Mio. 270.000 Kinder starben an AIDS, 370.000 infizierten sich neu.
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: Papst: "Kondome verschlimmern Aids-Problem" [tagesschau 17.3.09] | Infografik 

| AIDS/HIV | Gesundheit | Millenniumsziele |
  

erstellt: 17.09.19/ zgh 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung Anfangsjahr Vorjahr 0 Folgejahr Endjahr

Homepage: Agenda 21 Treffpunkt
Suchen Lexikon
Register Fächer Datenbank
Medien Links Daten  
Projekte Dokumente  
Schule und Agenda 21
Lokale Agenda Globale Agenda
Homepage: Agenda 21 Treffpunkt

Kontakt über uns Impressum Haftungsausschluss Copyright   © 1999 - 2019  Agenda 21 Treffpunkt