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Daten/Statistiken Armut & Reichtum: Deutschland, Europa, weltweit Anfangsjahr Vorjahr 0 Folgejahr Endjahr

Anzahl: 133

Einkommensteuer
Verteilung DE 2018
 Globus Infografik 13019
15.02.19    (1298)
dpa-Globus 13019: Einkommensteuer 2018: Wer zahlt wie viel Steuern?
Die Grafik stellt die Einkommensteuerverteilung mittels Dezilen dar, wobei die beiden unteren zum untersten Fünftel zusammengefasst sind Tabelle.
Das untere Fünftel mit einem zu versteuerndem Einkommen (zvE) unter 12.042 € zahlt nur 0,2 % der gesamten Einkommensteuer, denn laut BVG darf das Existenzminimum nicht besteuert werden. Daher wird nur das den Grundfreibetrag (2018: 9.000 €) übersteigende Einkommen besteuert. Mit wachsendem zvE wächst der Anteil am Steueraufkommen bis auf 54,8 % (oberstes Dezil: zvE  ≥ 86.445€), denn in Deutschland ist der Steuertarif progressiv, allerdings nur bis zum Spitzensteuersatz von 45 % (zvE ≥ 260.532 €). Jedoch sind Reiche, deren Einkommen zum großen Teil aus Zinsen/ Dividenden besteht, von der Progression weitestgehend ausgenommen, denn Einkünfte aus Kapitalvermögen werden seit der Steuerreform 2009 nur noch pauschal mit der Abgeltungssteuer von 25 % besteuert.

Quelle: Bundesfinanzministerium | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Einkommensteuer | Armut & Reichtum |
Vermögensverteilung
Welt 2018
 Globus Infografik 12994
01.02.19    (1283)
dpa-Globus 12994: Die globale Wohlstandspyramide
Im Jahr 2018 verfügten die weltweit 42 M Millionäre (0,8% der Weltbevölkerung) zusammen über 142 T$ (44,8 % des globalen Vermögens). Am unteren Ende der Wohlstandspyramide besaßen 3,2 G Erwachsene (63,9% der Weltbevölkerung) zusammen 6,2 T$ (1,9% des globalen Vermögens) Tabelle.
Auch der Vergleich ausgewählter Länder zeigt enorme Ungleichheit, z.B. beim Armutsindikator "Anteil Erwachsener < 10 k$" (in %): ⟨IN 91, ID 85, RU 80, BR 74, ZA 64, DE 41, CL 36, CN 33, US 28, CA 21, UK 18, CH 14, AU 6, JP 5, KR 2⟩.
Bemerkenswert ist z.B. der enorme Unterschied zwischen den Schwellenländern Indien und China, aber auch unter entwickelten Ländern, z.B. der sehr hohe Wert Deutschlands, der weit über allen entwickelten Ländern der Liste liegt und sogar über China.

Quelle: Global Wealth Report 2018 | Infografik  Tabelle/Infos  Serie  Kontext 

| Armut & Reichtum | Indikatoren | 2030-Agenda |
Hartz-IV-Regelsätze
DE 2019
 Globus Infografik 12962
18.01.19    (1273)
dpa-Globus 12962: Hartz-IV-Regelsätze
Wer erwerbsfähig ist, seinen Lebensunterhalt aber nicht aus eigenen Mitteln bestreiten kann, kann Arbeitslosengeld II (Hartz IV) beantragen. Leistungsberechtigte erhalten einen Regelsatz, der zum 1.1.2019 um 5 bis 8 € erhöht wurde: er variiert von 424 € (Alleinstehende) bis 245 € (unter 6-Jährige) Tabelle.
Der Regelbetrag soll die monatlichen Ausgaben für Ernährung, Kleidung, Energie, Körperpflege, Hausrat und Bedürfnisse des täglichen Lebens abdecken. Außerdem werden die regelmäßigen Kosten für die Krankenversicherung sowie für Unterkunft und Heizung übernommen. Hinzu kommen Einmalleistungen (u.a. Erstausstattung für die Wohnung inkl. Haushaltsgeräten und für Bekleidung sowie bei Schwangerschaft und Geburt; Einschulung der Kinder, PC-Kauf, Klassenfahrt, Abi-Feier). Ergänzt werden Mehrbedarfe für Menschen in schwierigen Lebenslagen (u.a. Alleinerziehende, Schwangere, Behinderte).
 
Quelle: Bundesregierung | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Armut & Reichtum | Bevölkerung |
Fragile States Index
FSI 2018
 Globus Infografik 12894
14.12.18    (1233)
dpa-Globus 12894: Stabile und fragile Staaten 2018
Der Fragile States Index (FSI) bewertet bei 178 Ländern die Gefahr zu kollabieren anhand von 12 Faktoren (u.a. wirtschaftliche Entwicklung, Gesundheitssystem, Braindrain, Konflikte, Menschenrechte). In der Weltkarte sind die Staaten von dunkelrot (sehr fragil) bis dunkelgrün (sehr stabil) eingefärbt. Die fragilsten (hoher FSI) bzw. stabilsten (niedriger FSI) Staaten sind:
SS 113,4; SO 113,2; YE 112,7; SY 111,4; CF 111,5; CD 110,7⟩
LU 20,8; IS 20,7; IE 20,3; DK 19,8; CH 19,2; NO 18,3; FI 17,9⟩ Tabellenansicht.
Deutschland (Rang 167) wird in 6 Kategorien (u.a. Menschenrechte, öffentliche Dienste) mit „exzellent“ bewertet. Nur "durchschnittlich" waren "gruppenbezogene Missstände", wie z.B. Diskriminierung und ethnische Gewalt sowie "Flüchtlinge".
  
Quelle: The Fund for Peace: Pressemitteilung  Report | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Armut & Reichtum | Nahrung | Globale Agenda 21 | Konflikte | 2030-Agenda | Indikatoren |
Armutsgefährdung
Bundesländer 2017
 Globus Infografik 12817
09.11.18    (1208)
dpa-Globus 12817: Von Armut bedroht
Im Jahr 2017 betrug die Armutsgefährdungsquote* in Deutschland 15,8%. Unter den Bundesländern variierte die Quote stark:
a) ⟨HB 23,0; ST 21,0; MV 19,4⟩  ...  ⟨HH 14,7; BW 12,1; BY 12,1⟩
b) ⟨HH 18,7; HB 18,2; BE 17,4⟩  ...  ⟨BB 13,1; SN 12,4; TH 11,8⟩ Tabellenansicht.
* Anteil der Personen mit einem Einkommen unter der Armutsgefährdungsschwelle
 = 60% des Median-Einkommens berechnet mit dem a) Bundesmedian b) Landesmedian (nicht Teil der Infografik).

Quelle: Statistisches Bundesamt | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Armut & Reichtum |
Mindestsicherung
DE 2017
 Globus Infografik 12809
02.11.18    (1197)
dpa-Globus 12809: Auf Unterstützung angewiesen
Ende 2017 haben rund 7,6 M Menschen in Deutschland Leistungen der sozialen Mindestsicherung* bezogen, 9,2% der Bevölkerung. Unter den Bundesländern variiert die Quote erheblich (Faktor 3,7).
HB 18,0; BE 17,7; HH 13,4; ST 11,8; NW 11,7⟩ ... ⟨BW 5,6; BY 4,9⟩ Tabelle.
Besonders die Zahl der Empfänger gemäß Asylbewerberleistungsgesetz sank deutlich auf 468 k (-36%), da viele nach Abschluss ihres Asylverfahrens nicht mehr die Bedingungen erfüllten.
* u.a. Hartz-IV, Sozialhilfe, Grundsicherung im Alter, Asylbewerber

Quelle: Statistisches Bundesamt | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Armut & Reichtum | Bevölkerung |
Vermögensverteilung
Welt 2017
 Globus Infografik 12800
26.10.18    (1196)
dpa-Globus 12800: So ungleich ist das Vermögen verteilt
Im Jahr 2017 stieg das Brutto|Netto-Geldvermögen* der privaten Haushalte weltweit um 7,7|8,3% auf 168,3|128,5 Billionen Euro (T€).
Das Vermögen ist extrem ungleich verteilt (Brutto-|Nettovermögen pro Kopf in k&€)
Reichste, ärmste Region: Nordamerika 200,3|160,4; Osteuropa 6,5|4,5 (West-: 87,2|61,1).
Reichstes, ärmstes Land: Schweiz 261,1|174,0; Ukraine 0,64|0,53  (DE 73,6|52,4).
Die Tabelle(n) bieten Daten zu allen Regionen und ein Ranking von 53 Ländern.
* Bankeinlagen, Wertpapieren, Versicherungen;
Schulden werden beim Netto abgezogen, beim Brutto bleiben sie unberücksichtigt

Quelle: Allianz Global Wealth Report 2018 | Infografik  Tabelle/Infos  Kontext 

| Armut & Reichtum |
soziale Ausgrenzung
EU 2017
 Globus Infografik 12794
26.10.18    (1194)
dpa-Globus 12794: Armut und soziale Ausgrenzung in der EU
Der Anteil (%) der Menschen, die von Armut oder sozialer Ausgrenzung* betroffen waren, ist im Durchschnitt der EU28 von 2012|24,8 laufend gesunken auf 2017|22,5 (Vorjahr: 23,5).
Ranking: ⟨BG 38,9; RO 35,7; GR 34,8⟩ ... ⟨SK 16,3; FI 15,7; CZ 12,2⟩ Tabelle
Deutschland liegt mit 19,0 (Vorjahr: 19,7) auf Rang 18 (wie Vorjahr).
* nach EU-weit vergleichbarer Datenquelle EU-SILC, wenn mindestens eins von drei Kriterien erfüllt ist (Anteil beim EU28-Durchschnitt)
a) Armutsgefährdung: Haushaltseinkommen < 60 % des Median-Einkommens (16,9 %)
b) erhebliche materielle Entbehrung: Personen können sich Grundlegendes (z.B. Heizung, Strom) nicht leisten (6,9 %)
c) sehr geringe Erwerbstätigkeit der unter 60-Jährigen (9,3 %)

Quelle: Eurostat | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Armut & Reichtum |
Haushaltseinkommen
DE Kreise 2016
Haushaltseinkommen_DE Kreise 2016: Globus Infografik 12767/ 12.10.2018
12.10.18    (1255)
dpa-Globus 12767: Das Einkommen der Haushalte
Das durchschnittlich verfügbare Jahreseinkommen der privaten Haushalte je Person (VEK in k) betrug in Deutschland im Jahr 2016 im Durchschnitt 21,9. In der Deutschlandkarte sind die 401 Kreise (294 Landkreise + 107 kreisfreie Städte) anhand des VEKs von dunkelblau (≥ 27) bis hellgrau (< 20) eingefärbt. Selbst nach 28 Jahren Wiedervereinigung zeigt die Karte deutliche Unterschiede zwischen Ost und West. Auf Länderebene ist Hamburg (24,4) Spitzenreiter, gefolgt von allen Ländern im Westen, dann Berlin und die Länder im Osten mit Schlusslicht Mecklenburg-Vorpommern (18,2). Auch auf Kreisebene überwiegt die Ost-West-Trennung von Starnberg (35,0) an der Spitze bis Halle (17,2) auf dem drittletzten Platz. Das Schlusslicht bilden allerdings zwei westdeutsche Städte: Duisburg (16,9) und Gelsenkirchen (16,2) xls-Tabelle.

Quelle: VGRdL | Infografik-Bezug    xlsx 

| Armut & Reichtum | Bevölkerung |
Kinderarmut
Hartz-IV DE 2017
 Globus Infografik 12741
28.09.18    (1213)
dpa-Globus 12741: Kinder in Hartz-IV-Familien
Der Anteil der Kinder¹ in Hartz IV-Haushalten² in Deutschland ist im Zeitraum 2012 bis 2017 kontinuierlich von 12,8% auf 14,2% gestiegen. Unter den Bundesländern variiert der Anteil um den Faktor 4,7:
HB 31,2; BE 29,1; ST 20,3; HH 20,0⟩ ... ⟨RP 11,6; BB 8,2; BY 6,6⟩ Tabelle.
Ende 2017 waren insgesamt 2.028.907 Kinder betroffen, darunter (%): < 6 Jahre: 37,4; 6 bis 14: 49,3; > 14: 13,3. 48% lebten in Haushalten von Alleinerziehenden.
1 unverheiratete unter 18-Jährige in Bedarfsgemeinschaften
2 Haushalte, die Arbeitslosengeld II gemäß SGB II beziehen

Quelle: Bundesagentur für Arbeit | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Armut & Reichtum | Kinder/Jugendliche | Bevölkerung | Indikatoren |
Arbeitslosenquote
EU28 2017
 Globus Infografik 12721
21.09.18    (1190)
dpa-Globus 12721: Arbeitslose in der EU
Im Jahr 2017 betrug die Arbeitslosenquote* im Durchschnitt der EU28 7,6%, ab 2013 (10,9%) der vierte Rückgang in Folge. Unter den EU-Staaten variiert die Quote um den Faktor 7,4. Die 8 Staaten mit der höchsten bzw. niedrigsten Arbeitslosenquote:
GR 21,5; ES 17,2; IT 11,2; HR 11,1; CY 11,1; FR 9,4; PT 9,0; LV 8,7⟩
NL 4,9; PL 4,9; RO 4,9; MT 4,6; GB 4,4; HU 4,2; DE 3,8; CZ 2,9⟩ Tabelle.
Deutschland (3,8%) hat die 2.niedrigste Quote.
*Anteil der 15- bis 64-jährigen Arbeitslosen an der Erwerbsbevölkerung (Erwerbstätige plus Arbeitslose)

Quelle: Eurostat | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Arbeit & Umwelt | Armut & Reichtum | Indikatoren |
Sozialbudget
DE 2017
 Globus Infografik 12651
17.08.18    (1163)
dpa-Globus 12651: Das soziale Netz
Das Sozialbudget 2017 umfasst rund 1.033* Milliarden Euro (G€) (31,7% vom BIP (3263 G€)) und verteilt sich auf 30 Einzelleistungen. Die mit weitem Abstand größten Posten sind die Renten- (29,4 %) und Krankenversicherung (22,1 %). Einstellig folgen Beamtenpensionen (5,6%), sowie Lohnfortzahlung (5,0%), Kindergeld (4,4%) und Kinder-/Jugendhilfe (4,2%), zusammen bereits 3/4 des Sozialbudgets. 
* Achtung: Die aus den BMAS-Daten hier berechnete Summe ist rund 38 G€ größer als die von BMAS angegebene Summe. Details dazu in der xlsx-Tabelle.

Quelle: BMAS | Infografik  Tabelle/Infos  Serie  Zeitreihe 

| Armut & Reichtum | Bevölkerung |
Gehaltsabstand
DAX-Konzerne 2017
Gehaltsabstand_DAX-Konzerne 2017: Globus Infografik 12580/ 13.07.2018
13.07.18    (1144)
dpa-Globus 12580: Große Gehaltsabstände
Ein Indikator für Lohngerechigkeit in Unternehmen ist das Verhältnis der Vorstandsvergütung zur Mitarbeitervergütung (engl. "manager to worker pay ratio"). Laut IMU ist dieses Verhältnis bei den DAX-Konzernen von 2005 bis 2017 im Durchschnitt von 42 auf 71 gestiegen (+69%). Im Jahr 2017 beginnt die Rangfolge mit der Deutschen Post (159) und endet bei der Commerzbank (20) Tabellenansicht.

Quelle: IMU: Studie  Pressemitteilung     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   


| Armut & Reichtum | Sozialwissenschaften |
Millionäre
Welt 2017
Millionäre_Welt 2017: Globus Infografik 12558/ 29.06.2018
29.06.18    (1133)
dpa-Globus 12558: Mehr Millionäre
Die Anzahl (M) der Dollar-Millionäre ist im Zeitraum 2007 bis 2017 weltweit gestiegen (10,9|18,1), am stärksten in Asien/Pazifik (3,3|6,2), Nordamerika (3,4|5,7) und Europa (3,1|4,8). Top10 Länder (M): ⟨US 5,3; JP 3,2; DE 1,4; CN 1,3; FR 0,6; GB 0,6; CH 0,4; CA 0,4; AU 0,3; IT 0,3⟩ Tabellenansicht.
Etwa 90 % aller Millionäre besitzen 1-5 M$. Etwa 174800 Superreiche erreichen mehr als 30 M$ und ihr Vermögen stieg 2017 überdurchschnittlich stark um 12 %. Sie besitzen knapp 35 % des Gesamtvermögens aller Dollar-Millionäre.

Quelle: World Wealth Report     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    


| Armut & Reichtum |
Verdienste
DE 2017
Verdienste_DE 2017: Globus Infografik 12514/ 08.06.2018
08.06.18    (1119)
dpa-Globus 12514: Verdienste in Deutschland
Die Tabelle vergleicht den durchschnittlichen Bruttomonatsverdienst* von vollzeitbeschäftigten Männern und Frauen aufgeschlüsselt nach 14 Bereichen im Jahr 2017. Bei Männern|Frauen beträgt das Maximum 5716|4210 (im Bereich "Versicherungsdienstleistungen") und das Minimum 2437|2133 ("Gastgewerbe"). Tabellenansicht
Ein Maß für den geschlechterspezifischen Unterschied ist die Quote Frauen-/Männerverdienst. Sie ist mit 99,3% im Bereich "Wasserversorgung" am höchsten und mit 65,4 % bei "Kunst, Unterhaltung und Erziehung" am kleinsten. xls-Tabelle
Für die geschlechterspezifischen Verdienstunterschiede sieht das WSI zwei Hauptgründe: (1) In den Branchen gibt es typische Frauen- bzw. Männerberufe und erstere werden traditionell geringer entlohnt. (2) In den betrieblichen Hierarchien besetzen Männer häufiger höhere Positionen als Frauen.
* ohne Sonderzahlungen (z.B. Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, Prämien)

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos     xlsx-Tabelle


| Konsum & Produktion | Armut & Reichtum | Frauen |
Top10 Bevölkerungen
Top10 Bevölkerungen;: Globus Infografik 12518/ 08.06.2018
08.06.18    (1118)
dpa-Globus 12518: Wo leben die meisten?
Im Jahr 1950 gab es nur 4 Länder [,|staat; CN,IN,US,SU] mit mehr als 100 Millionen (M) Einwohnern, 2016 waren es bereits 13. China und Indien haben sogar die Milliardengrenze weit überschritten.
Top10 im Jahr 2016 (M): ⟨CN 1379; IN 1324; US 323; ID 261; BR 208; PK 193; NG 186; BD 163; RU 144; MX 128⟩, zusammen 58% der Weltbevölkerung. Tabellenansicht
Die Weltbevölkerung hat sich von 1950|2,5 G bis 2016|7,44 G fast verdreifacht. Nach UN-Prognosen wird sie bis 2050 auf ca. 9,7 G steigen. Indien wird dann mit geschätzten 1,7 G deutlich vor China liegen (1,4 G).Sorgen bereitet vor allem die Verdopplung der Bevölkerung in Afrika: von 2017|1,26 G auf 2050|2,53 G (→ Globus 11871). Schon jetzt ist der mangelhafte Zugang zu überlebenswichtigen Ressourcen (erträgliches Klima, Wasser, Nahrung, Unterkunft) verbunden mit Perspektivlosigkeit vor allem bei jungen Menschen weit verbreitet und wird sich sehr wahrscheinlich noch dramatisch verstärken. In der Folge wächst der Migrationsdruck besonders in Richtung Europa.

Quelle: Weltbank   UN     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos  Serie 

| Bevölkerung | Armut & Reichtum | Migration |
Langzeitarbeitslose
EU28 2017
Langzeitarbeitslose_EU28 2017: Globus Infografik 12436/ 27.04.2018
27.04.18    (1089)
dpa-Globus 12436: Lange Zeit ohne Job
Der Anteil der "über sehr lange Zeit"* Arbeitslosen (Alter: 15-74 Jahre) an allen Arbeitslosen betrug im Durchschnitt der EU 28,0 %. Unter den 28 Staaten variiert die Quote um den Faktor 6,5, von ⟨SK 45,0; IT 38,4; BG 36,4; PT 34,2; BE 32,0⟩ bis ⟨DK 9,0; SE 8,1⟩ Tabellenansicht.
Deutschland (26,5 %) liegt auf Rang 10 etwas unter dem EU-Durchschnitt.
* ≥ 2 Jahre arbeitslos, abweichend von üblicherweise 1 Jahr.

Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    

| Armut & Reichtum | Bevölkerung | Arbeit & Umwelt |
Erwerbstätigenquote
EU 2017
Erwerbstätigkeit_EU 2017: Globus Infografik 12425/ 27.04.2018
27.04.18    (1086)
dpa-Globus 12425: Erwerbstätigkeit in der EU
Die Beschäftigungsquote (%) der 20 bis 64 Jährigen betrug 2017 im EU28-Durchschnitt 72,2 (Euroraum 19: 71,0). Unter den 28 EU-Staaten variiert die Quote um den Faktor 1,4, von ⟨SE 81,8; DE 79,2; EE 78,7; CZ 78,5; GB 78,2; NL 78,0⟩ bis ⟨HR 63,6; IT 62,3; GR 57,8⟩ Tabellenansicht.
Im Rahmen von »Europa 2020" verfolgt die EU das Ziel, bis 2020 eine Erwerbstätigenquote von mindestens 75 % zu erreichen, wobei für jeden Mitgliedstaat eine eigene nationale Quote festgelegt wurde, um die Situation und die Möglichkeiten der einzelnen Mitgliedsstaaten bei der Zielerreichung zu berücksichtigen. Mit 79,2 % hat Deutschland seine Vorgabe 77 % bereits erfüllt, wie auch 7 weitere Staaten [,|staat; CZ, EE, LT, IE, HR, LV, MT]

Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   


| Arbeit & Umwelt | Bevölkerung | Armut & Reichtum |
Vermögensverteilung
Welt 2017
 Globus Infografik 12409
20.04.18    (1081)
dpa-Globus 12409: Globale Vermögensverteilung 2017
Laut Oxfam* ist die Kluft zwischen Arm und Reich weiter gewachsen: 2017 verfügten die 42 reichsten Personen über soviel Vermögen wie die ärmsten 3,7 Milliarden Menschen (ärmere Hälfte der Weltbevölkerung); das reichste Prozent der Menschheit besaß mehr als die übrigen 99 %. Die Zahl der Milliardäre ist zwischen 2016 und 2017 so stark gestiegen wie nie zuvor. Auch Deutschland ist trotz guter Konjunktur weiter geprägt durch hohe Ungleichheit: die reichsten 40 Personen besaßen 2017 soviel Vermögen wie die ärmere Hälfte der Bevölkerung.
* Oxfams Angaben basieren auf Daten der Credit Suisse und Schätzungen des Magazins "Forbes".

Quelle: Credit suisse    Oxfam | Infografik  Tabelle/Infos  Serie  Kontext 

| Armut & Reichtum | Eine-Welt | Indikatoren |
Jugendarbeitslosigkeit
EU 2018
Jugendarbeitslosigkeit_EU 2018: Globus Infografik 12398/ 13.04.2018
13.04.18    (1079)
dpa-Globus 12398: Arbeitslose Jugend in der EU
Die Arbeitslosenquote* der Jugendlichen (15-24 Jahre) im Februar 2018 betrug im Durchschnitt der EU28 15,9 %. Unter den Staaten variiert die Quote um den Faktor 7,3,
von ⟨GR 45,0; ES 35,5; IT 32,8⟩ bis ⟨CZ 7,5; NL 7,2; DE 6,2⟩ Tabellenansicht.
* Die Quote bezieht sich auf Jugendliche, die dem Arbeitsmarkt tatsächlich zur Verfügung stehen (Erwerbspersonen), Jugendliche in Ausbildung oder im Studium werden daher ausgeklammert.

Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Kinder/Jugendliche | Arbeit & Umwelt | Bevölkerung | Armut & Reichtum | Indikatoren |
Mindestlohn
EU 2018
Mindestlohn_EU 2018: Globus Infografik 12342/ 16.03.2018
16.03.18    (1058)
dpa-Globus 12342: Mindestlohn in der EU
Die Grafik listet den gesetzlichen Mindestlohn pro Stunde in 22 von insgesamt 28 EU-Ländern.
Ranking: ⟨LU 11,55; FR 9,88; NL 9,68; IE 9,55; BE 9,47⟩ bis ⟨LT 2,45; BG 1,57⟩ Tabellenansicht
Fünf EU-Staaten haben eine deutlich höhere Lohnuntergrenze als Deutschland. Unter den größeren Volkswirtschaften liegen nur Großbritannien (8,56 €) knapp und Spanien (4,46 €) deutlich darunter. Allerdings ist ein Vergleich mit Italien nicht möglich, da es zu den 6 Ländern (DK, FI, IT, AT, SE, CY) zählt, die keinen Mindestlohn eingeführt haben.

Quelle: WSI Tarifarchiv     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   


| Armut & Reichtum | Arbeit & Umwelt |
Einkommen
DE-2017
Einkommensverteilung-DE-2017: Globus Infografik 12302/ 23.02.2018
23.02.18    (1042)
dpa-Globus 12302: Wie das Einkommen verteilt ist
Die Grafik zeigt die Anteile der Einkommensgruppen beim monatlichen Nettoeinkommen* der Haushalte in Deutschland im Jahr 2017 (Untergrenze in € | Anteil in %):
0 €|12,6 %;  1100|10,9;  1500|13,7;  2000|14,2;  2600|22,8;  4000|21,5;  7500|4,3.  Tabellenansicht
* Summe aller Einkünfte inkl. Sozialleistungen, Kapitalerträge u.a., abzgl. Steuern und Sozialabgaben

Quelle: GfK GeoMarketing     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   


| Armut & Reichtum | Konsum & Produktion |
Armutsgefährdung
Stadtbewohner EU
Armut-Ausgrenzung_Stadtbewohner-EU-2016: Globus Infografik 12295/ 16.02.2018
16.02.18    (1039)
dpa-Globus 12295: Armut und soziale Ausgrenzung in Städten
Im Jahr 2016 betrug der Anteil der von Armut* und sozialer Ausgrenzung** bedrohten Stadtbewohner in der EU28 im Durchschnitt 23,6 %. Unter den Staaten variiert die Quote um den Faktor 2,6. Die Rangfolge beginnt mit [GR 33,6 %; BG 31,1; IT 30,3; BE 29,3; ES 25,9] und endet mit [ HU 18,4; FI 17,2; PL 16,2; CZ 14; SK 13].  DE liegt mit 23,7 % auf Rang 11 etwas über dem EU-Durchschnitt.Tabellenansicht
* Armutsgefährdung: Haushaltseinkommen < 60 % des Median-Einkommens
** Soziale Ausgrenzung: Personen, die sich Grundlegendes nicht leisten können (z.B. Waschmaschine)
und/oder die in Haushalten mit sehr geringer Erwerbstätigkeit leben

Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 


| Armut & Reichtum | Bevölkerung |
Arbeitslosigkeit
DE-2016
Arbeitslosigkeit_DE-2016: Globus Infografik 12221/ 12.01.2018
12.01.18    (1022)
dpa-Globus 12221: Die tatsächlichen Kosten der Arbeitslosigkeit
Die Arbeitslosigkeit in Deutschland hat im Jahr 2016 über 55 G€ Kosten (30 G€ Leistungen* + 25 G€ Mindereinnahmen**) verursacht, die sich so verteilen: Arbeitslosgengeld I 20 %; Arbeitslosengeld II (Hartz IV) 35; Mindereinnahmen Sozialbeiträge 29; Mindereinnahmen Steuern 17.
Getragen wurden die Kosten durch: Bund 32 %; Bundesagentur für Arbeit 23; Rentenversicherung 16; Gemeinden 12; Krankenversicherung 9; Länder 7; Pflegeversicherung 1.Tabellenansicht
* u.a. Arbeitslosengeld   **u.a. Ausfälle bei Lohn- und Einkommensteuer- sowie Mehrwertsteuer

Quelle: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   


| Arbeit & Umwelt | Armut & Reichtum | Konsum & Produktion | Einkommensteuer |
Hartz-IV-Regelsätze
DE 2018
Hartz-IV-Regelsätze_DE-2018: Globus Infografik 12202/ 05.01.2018
05.01.18    (1017)
dpa-Globus 12202: Hartz-IV-Regelsätze
Wer erwerbsfähig ist, seinen Lebensunterhalt aber nicht aus eigenen Mittelnbestreiten kann, kann Arbeitslosengeld II (Hartz IV) beantragen. Leistungsberechtigte erhalten einen Regelsatz, der zum 1.1.2018 um bis zu 7 € erhöht wurde: er variiert von 416 € für Alleinstehende bis 240 € für unter 6-Jährige. Tabellenansicht
Der Regelbetrag soll die monatlichen Ausgaben für Ernährung, Kleidung, Energie, Körperpflege, Hausrat und für Bedürfnisse des täglichen Lebens abdecken. Außerdem werden die regelmäßigen Kosten für die Krankenversicherung sowie für Unterkunft und Heizung übernommen. Hinzu kommen Einmalleistungen (u.a. Erstausstattungen für die Wohnung inkl. Haushaltsgeräten und für Bekleidung sowie bei Schwangerschaft und Geburt; Einschulung der Kinder, PC-Kauf, Klassenfahrt, Abi-Feier). Ergänzt werden Mehrbedarfe für Menschen in schwierigen Lebenslagen (u.a. Alleinerziehende, Schwangere, Behinderte).
 
Quelle: Bundesregierung     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   
Serie 

| Armut & Reichtum | Sozialwissenschaften |
Sozialleistungen
EU 2015
 Globus Infografik 12170
15.12.17    (1008)
dpa-Globus 12170: Sozialschutz in der EU
Im Jahr 2015 haben die EU-Länder (ohne Polen) 3,992 Billionen Euro für den Sozialschutz ausgegeben, davon in %: [Alter und Hinterbliebene 45,2; Krankheit, Gesundheitsversorgung, Invalidität 37,3; Familie und Kinder 8,6; Arbeitslosigkeit 4,8; Wohnen und soziale Ausgrenzung 4,1].
Länder-Ranking der Sozialausgaben 2015 (% vom BIP):
FR 33,9; DK 323; FI 31,6; BE 30,4; NL 30,2⟩ ... ⟨EE 16,4; LT 15,6; LV 14,9; RO 14,6⟩ Tabelle.

Quelle: Eurostat | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Armut & Reichtum | Bevölkerung | Sozialwissenschaften |
Kinderarmut
EU-2016
Kinderarmut-EU-2016: Globus Infografik 12167/ 15.12.2017
15.12.17    (1005)
dpa-Globus 12167: Kinder in Armut
Die Zahl (in M) der armen* Kinder unter 18 Jahren fiel von 2010|26,0 auf den Tiefpunkt 2011|25,7 und stieg anschließend auf den höchsten Wert im gesamten Zeitraum: 2012|26,4. Danach sank die Zahl laufend auf zuletzt 2016|24,8.
Unter den EU-Ländern variiert die Kinderarmutsquote* (in %) um den Faktor 3,6. Die Rangfolge beginnt mit [RO 49,2; BG 45,6; GR 37,5; HU 33,6; IT 33,2] und endet mit [NL 17,6; CZ 17,4; SI 14,9; FI 14,7; DK 13,8] Tabellenansicht. DE belegt mit 19,3 % Rang 23.
* Laut Definition durch Eurostat gilt ein Mensch als arm oder sozial ausgegrenzt, wenn er mindestens eins von den drei folgenden Kriterien erfüllt: Er
1) ist nach Zahlung von Sozialleistungen von Armut bedroht (Einkommensarmut)
2) kann sich wichtige Ausgaben fürs Wohnen oder für Gebrauchsgüter nicht leisten
3) lebt in einem Haushalten mit sehr niedriger Erwerbstätigkeit.

Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Armut & Reichtum | Kinder/Jugendliche | Indikatoren |
Mindestsicherung
DE 2006-2016
Soziale_Mindestsicherung_DE 2006-2016: Globus Infografik 12156/ 08.12.2017
08.12.17    (997)
dpa-Globus 12156: Staatliche Unterstützung
Die Anzahl der Menschen (in M) in Deutschland, die Leistungen aus der sozialen Mindestsicherung bezogen, fiel vom Höchstwert 2008|8,07 M stetig (Ausnahme 2009) auf das Tief 2011|6,96. Danach stieg die Anzahl wieder jedes Jahr auf das Hoch 2015|7,99. Zuletzt (2016) sank sie auf 7,86, die sich so verteilen: Arbeitslosengled II 4,32 M; Sozialgeld 1,65; Grundsicherung 1,03; Asylbewerber 0,73; Hilfe zum Lebensunterhalt 0,13. Tabellenansicht

Quelle: Statistisches Bundesamt   Statistische Landesämter     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   


| Armut & Reichtum | Bevölkerung |
Index soziale Gerechtigkeit
DE, EU 2017
Index-soziale-Gerechtigkeit-DE-2017: Globus Infografik 12132/ 01.12.2017
01.12.17    (995)
dpa-Globus 12132: Wie gerecht ist Deutschland?
Die Bertelsmann Stiftung berechnet jährlich für jeden EU-Staat den "Index der sozialen Gerechtigkeit" aus 6 Dimensionen (Armut, Bildung, Arbeitsmarkt, sozialer Zusammenhalt, Gesundheit, Generationengerechtigkeit ) mit insgesamt 49 Indikatoren (Details: s. Infos). Der EU28-Durchschnitt beträgt 5,85; 14|14 liegen über|unter dem Durchschnitt. Die Rangfolge beginnt mit [DK 7,39; SE 7,31; FI 7,14; CZ 6,84; SI 6,74] und endet mit [ES 4,96; IT 4,84; BG 4,19; RO 3,99; GR 3,70] Tabellenansicht.
Die Infografik listet die Einzelwerte für die 6 Indikatoren für  DE (6,71, Rang 7) im Vergleich zur EU. Besonders in den Dimensionen Arbeitsmarkt und Gesundheit schneidet DE gut ab: jeweils Rang 2. Bei Armut und Bildung (jeweils Rang 11) besteht jedoch Nachholbedarf, besonders bei Immigranten.

Quelle: Bertelsmann Stiftung     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 


| Bevölkerung | Armut & Reichtum | Indikatoren |
Sozialwohnungen
DE 1990-2014
Sozialwohnungen_DE_1990-2014: Globus Infografik 12131/ 01.12.2017
01.12.17    (994)
dpa-Globus 12131: Sozialer Wohnraum in Deutschland
Die Wohnungsnot hat in Deutschland in den letzten Jahren stark zugenommen. Der Hauptgrund dafür ist, dass der Bestand an Sozialwohnungen seit 1990 laufend gefallen ist: von 2,87 auf zuletzt (2015) 1,29 Millionen, die sich wie folgt auf die Bundesländer verteilen (in 1000, gerundet): [NW 477; BY 147; BE 122; HE 101; NI 81; HH 87; RP 63; BW 60; BB 54; SH 50; ST 18; HB 8; TH 8; SN 7; MV 7; SL 1] Tabellenansicht.

Quelle: Deutscher Bundestag   BAGW     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   


| Armut & Reichtum | Bevölkerung |
Lohn-Illusion
DE 1991-2017
Lohn-Illusion: Globus Infografik 12128/ 24.11.2017
24.11.17    (992)
dpa-Globus 12128: Die Lohn-Illusion
Die Grafik zeigt die Entwicklung des durchschnittichen Monatverdiensts je Arbeitnehmer in Deutschland von 1991 bis 2017 (in EUR). Der Bruttolohn stieg von 1659 auf 2854 (+ 72 %), der Nettolohn1 von 1159 auf 1895 (+ 64 %), der Reallohn2 dagegen fiel zunächst auf ein Allzeittief von 1095 im Jahr 2009. Danach stieg er leicht an und überbot mit 1185 EUR erstmals 2015 seinen Anfangswert. 2017 wird er mit geschätzt 1218 EUR gerade mal 59 EUR über seinem Anfangswert liegen, die reale Kaufkraft ist also seit 1991 nur um 5,1 % gestiegen.
1 Nettolohn = Bruttolohn - Steuern - Sozialabgaben
2 Reallohn = Nettolohn preisbereinigt, in Preisen von 1991

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos     xlsx-Tabelle

| Konsum & Produktion | Armut & Reichtum | Einkommensteuer |
Armutsgefährdung
EU28-2016
 Globus Infografik 12074
03.11.17    (979)
dpa-Globus 12074: Armut und soziale Ausgrenzung in der EU
Der Anteil der Menschen (in % der Gesamtbevölkerung), die im Jahr 2016 von Armut oder sozialer Ausgrenzung* betroffen waren, betrug im Durchschnitt der EU28 23,4 %; in 13|15 Staaten lag die Quote über|unter dem Durchschnitt. Das Länderranking beginnt mit ⟨BG 40,4; RO 38,8; GR 35,6; LT 30,1; IT 28,7⟩ und endet mit ⟨AT 18,0; NL 16,8; DK 16,7; FI 16,6; CZTabelle. Deutschland liegt mit 19,7 auf Rang 18.
* nach EU-weit vergleichbarer Datenquelle EU-SILC, wenn mindestens eins von drei Kriterien erfüllt ist (Anteil beim EU28-Durchschnitt)
a) Haushaltseinkommen < 60 % des Median-Einkommens (17,2 %)
b) Personen können sich Grundlegendes (z.B. Heizung, Strom) nicht leisten (10,4 %)
c) unter 60-Jährige leben in Haushalten mit sehr geringer Erwerbstätigkeit (7,5 %)

Quelle: Eurostat | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Armut & Reichtum |
BIP-pro-Einwohner
DE-Kreise-2015
BIP-pro-Einwohner_DE-Kreise-2015: Globus Infografik 12053/ 20.10.2017
20.10.17    (976)
dpa-Globus 12053: Wirtschaftsleistung der Regionen
In der Deutschlandkarte sind die 401 Kreise (294 Landkreise + 107 kreisfreie Städte) gemäß ihres BIPs pro Einwohner im Jahr 2015 (in 1000 (k)) von dunkelblau (≥ 33 k) bis hellgrau (< 22 k) eingefärbt. Die BIP-hohen Regionen befinden sich überwiegend im Westen und Süden. Spitzenreiter sind [Ingolstadt 132 k, Wolfsburg 110, Landkreis München 98]; das Schlusslicht bilden 3 Landkreise aus Rheinland-Pfalz: [Rhein-Pfalz 17 k; Kusel 16; Südwestpfalz 15]. Tabellenansicht
Die Hauptstadt Berlin liegt mit 35 k auf Platz 126.

Quelle: VGRDL vgrdl       Infografik-Bezug        Tabelle/ Infos   

| BIP | Armut & Reichtum |
Automatisierung-Jobs
OECD
Automatisierung, Jobs;: Globus Infografik 12032/ 13.10.2017
13.10.17    (974)
dpa-Globus 12032: Automatisierung gefährdet Jobs
Durch Automatisierung/ Digitalisierung sind in den OECD-Länder (a) 9 % aller Arbeitsplätze gefährdet wegzufallen und (b) 25 % könnten sich in ihrem Anforderungsprofil erheblich verändern. Die Grafik präsentiert eine Rangliste aus 13 von 35 OECD-Staaten:
(a) von [GR 13 %; DE 12AT 12;  ES 12] bis [ FR 9 %; US 9; FI 7; SE 7]
(b) von [CZ 36 %; SK 35; IT 34; DE 31] bis [SE 23 %; ES 22; FI 21; FR 21] Tabellenansicht

Quelle: OECD     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Konsum & Produktion | Armut & Reichtum | Eine-Welt | OECD |
Vermögensungleichheit
Welt 2016
 Globus Infografik 12026
06.10.17    (975)
dpa-Globus 12026: So ungleich ist das Vermögen verteilt
Das Bruttogeldvermögen* (BGV) ist 2016 weltweit** um 7,1 % auf 169,2 Billionen Euro (T€) gestiegen, ein neuer Rekordwert.
In der Weltkarte sind für 6 Regionen jeweils 3 Werte notiert: BGV pro Kopf in k€ | Anteil am Welt-BGV in % | Anteil an der Weltbevölkerung in %: Nordamerika 212,3|45,0|4,9; Lateinamerika 7,3|2,0|6,4; Westeuropa 84,9|20,9|5,7; Osteuropa 6,1|1,4|5,4; Asien 14,4|28,1|44,8; Australien & Neuseeland 129,9|2,2|0,4 Tabelle.
Noch stärker ist die Ungleichverteilung auf Länderebene (BGV pro Kopf in k€):
[CH 269, US 222, DK 146] ... [IN 1,4; ID 1,3; UA 0,8] Tabelle.
Deutschland liegt mit 70,4 auf Rang 19.
* Wert von Bankeinlagen, Wertpapieren, Versicherungen; Schulden werden nicht berücksichtigt; ohne Immobilien; ohne Ansprüche auf Rente aus Umlagesystemen
** 53 Staaten weltweit, die rund 90 % des weltweiten BIP und 69 % der Weltbevölkerung abdecken.

Quelle: Allianz Global Wealth Report 2017 | Infografik  Tabelle/Infos  Kontext 

| Armut & Reichtum | Globale Agenda 21 | Eine-Welt | 2030-Agenda |
Armutsgefährdung
DE-Großstädte-2016
Armutsgefährdung-DE-Grossstaedte-2016: Globus Infografik 11999/ 22.09.2017
22.09.17    (958)
dpa-Globus 11999: Armutsgefährdung in deutschen Großstädten
Der Durchschnitt der Armutsgefährdungsquoten* der 15 bevölkerungsreichsten Städte stieg von 2006|16,6 % unter Schwankungen auf das Allzeithoch 2015|20,0% und sank dann etwas auf zuletzt 2016|19,1 %. Bezogen auf Deutschland insgesamt lag die Quote im gesamten Zeitraum deutlich darunter, stieg aber ebenfalls von 2006|14,0% unter Schwankungen auf zuletzt 2016|15,7%.
Die Rangliste der Top15 Großstädte beginnt mit [DO 24,2; N 23,3; DU 22,8] und endet mit [HH 14,9; S 13,8; M 10] Tabellenansicht
* Anteil der Menschen mit einem Einkommen unter der Armutsgefährdungsschwelle (60 % vom Median-Einkommen in Deutschland). Ergänzung: Kritik am Median als Bezugsgröße: s. Infos 

Quelle: Stat.Ämter d. Bundes u.d. Länder     Infografik-Großansicht   Tabelle/ Infos 

| Armut & Reichtum | Bevölkerung |
Armutsgefährdung
Bundesländer 2016
Armutsgefährdung-DE-2016: Globus Infografik 11968/ 08.09.2017
08.09.17    (959)
dpa-Globus 11968: Von Armut bedroht
Die Armutsgefährdungsquote* im Jahr 2016 in Deutschland insgesamt betrug 16 %, in 9|7 Bundesländern lag die Quote über|unter diesem Durchschnitt: HB 22,6 % ; ST 21,4; MV 20,4; BE 19,4; NW 17,8; SN 17,7; SL 17,2; TH 17,2; NI 16,7; BB 15,6; RP 15,5; HE 15,1; SH 15,1; HH 14,9; BY 12,1; BW 11,9. Tabellenansicht
* Anteil der Menschen mit einem Nettoäquivalenzeinkommen (NÄE) unter der Armutsgefährdungsschwelle = 60 % des Median-NÄE in Deutschland.  
Im Bundesdurchschnittlag die Schwelle bei Einpersonenhaushalten bei 969 €, bei Paaren mit zweiKindern unter 14 Jahren bei 2035 € pro Monat.
Ergänzung (zgh): Kritik am Median als Bezugsgröße für die Schwelle
  
Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos Serie 

| Armut & Reichtum | Bevölkerung |
Langzeitarbeitslose
DE-2017
Langzeitarbeitslose-DE-2017: Globus Infografik 11947/ 01.09.2017
01.09.17    (956)
dpa-Globus 11947: Langzeitarbeitslose
Im Juli 2017 registrierte die Bundesagentur für Arbeit 2,52 Millionen (M) Arbeitslose, darunter rund 0,9 M (35,7 %) Langzeitarbeitslose (mindestens 1 Jahr ohne Job). In der Karte sind die 401 Kreise/ kreisfreien Städte gemäß ihres Anteils an Langzeitarbeitslosen von dunkelrot ( ≥ 50 %) bis blassgelb (< 30 %) eingefärbt. Die Grafik listet die 5 Kreise mit dem höchsten bzw. niedrigsten Anteil: [Recklinghausen 53,0; Mühlheim a.d.Ruhr 52,7; Uckermark 50,7; Oder-Spree 49,8; Mansfeld-Südharz 49,4] bzw. [Kitzingen 16,5; Augsburg 16,2; Erding 16,1; Eichstätt 11,1; Pfaffenhofen a.d. Ilm 11,0].
Die 30 Kreise mit den geringsten Anteilen lagen bis auf eine Ausnahme alle in Bayern.

Quelle: Bundesagentur für Arbeit     Infografik-Großansicht  

| Bevölkerung | Armut & Reichtum |
Sozialleistungen
DE 1966-2016
Sozialbudget-DE-1966-2016: Globus Infografik 11912/ 11.08.2017
11.08.17    (965)
dpa-Globus 11912: Die Ausgaben für den Sozialstaat
Die Sozialleistungen (in Milliarden Euro (G€) | in % vom BIP) sind in den letzten 50 Jahren in Deutschland laufend gestiegen: von 1966|50 G€|20,2 % auf 2016|918 G€|29,3 %. Tabelle.
Der starke Anstieg resultiert aus der laufenden Anpassung an die Preisentwicklung und der Einführung neuer Leistungen (vor allem Pflegeversicherung und Elternzeit).
Die mit weitem Abstand größten Posten im Sozialbudget 2016 sind die Ausgaben für die Renten- (31,9 %) und Krankenversicherung (24,0 %). Einstellig folgen Beamtenpensionen (6,0%), Kindergeld u. Familienleistungsausgleich (4,8%) sowie Lohnfortzahlung (4,7%)
(→ Globus 11965)

Quelle: BMAS: Sozialbericht 2017 Tabelle/Infos  Serie 

| Armut & Reichtum | Bevölkerung | Konsum & Produktion | BIP |
Jugendarbeitslosigkeit
DE-2000-2016
Jugendarbeitslosigkeit-DE-2000-2016: Globus Infografik 11906/ 11.08.2017
11.08.17    (963)
dpa-Globus 11906: Junge Menschen ohne Job
Die Arbeitslosenzahl (k) der Jugendlichen* in Deutschland stieg zunächst von 2000|429 auf das Allzeithoch 2005|620 (Folge der Dotkom-Blase und der Terroranschläge 2001) und fiel dann unter Schwankungen (Zischenhoch 2009|378 wegen der Finanzkrise ab 2007) zuletzt auf das Allzeittief 2016|241.
2016 waren in Deutschland insgesamt 5,3 % Jugendliche arbeitslos. Unter den Bundesländern variiert die Jugendarbeitslosenquote** stark um den Faktor 3,8: MV 10,9; ST 9,9; HB 9,6; BE 9,5; BB 8,2; SN 7,2; TH 6,7; NW 6,6; SL 6,2; SH 5,9; NI 5,7; HH 5,6; DE 5,3; HE 5,0; RP 4,7; BY 3,2; BB 2,9.Tabellenansicht

* 15 bis 24 Jahre    ** in % aller zivilen jugendlichen Erwerbspersonen
  
Quelle: BA   BA     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Kinder/Jugendliche | Bevölkerung | Armut & Reichtum |
Jugendarbeitslosigkeit
EU-2016
Jugendarbeitslosigkeit-EU-2016: Globus Infografik 11864/ 21.07.2017
21.07.17    (961)
dpa-Globus 11864: Arbeitslose Jugend in der EU
Die Arbeitslosenquote der 15-bis 24-Jährigen* betrug im EU-Durchschnitt 18,7 %. In 13|15 Ländern lag die Quote darüber|darunter. Das Ranking beginnt mit [GR 47,3; ES 44,4; IT 37,8] und endet mit [NL 10,8; CZ 10,5; DE 7,0] Tabellenansicht.
In den Krisenländern hat sich die Arbeitsmarktsituationlangsam verbessert, z.B. erreichte die Quote in Griechenland 2013 mit 58,3 % ihr Allzeithoch. Auch in Spanien und Italien ging die Quote leicht zurück.
* Grundwert bei den Quoten sind alle Erwerbspersonen, also Menschen, die demArbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Ausgenommen sind Nichterwerbspersonen, z.B. Menschen in der Ausbildungoder im Studium.

Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Bevölkerung | Armut & Reichtum | Arbeit & Umwelt |
Slums Afrika-2014
Slums-Welt-2014: Globus Infografik 11873/ 21.07.2017
21.07.17    (952)
dpa-Globus 11873: Afrika: Leben in Slums
Das elfte der 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung fokussiert auf Städte und Kommunen, die "nachhaltig" sind, d.h. in denen fünf Grundbedürfnisse erfüllt werden: (1) sauberes Wasser; (2) Sanitäranlagen; (3) sicheres Wohn-/Aufenthaltsrecht; (4) genügend Wohnfläche (max. 3 Personen pro Raum); (5) robuste Häuser. Stadtsiedlungen, in denen mindestens eines dieser Grundbedürfnisse nicht gegeben ist, werden als Slum definiert.
In der Afrikakarte sind die Staaten anhand des Anteils der Slumbewohner an der Stadtbevölkerung von rot (≥  70 %) bis gelb (< 40 %) eingefärbt. Die 13 Staaten mit dem höchsten Anteil sind: SS 95,6 %; CF 93,3; SD 91,6; TD 88,2; GW 82,3; MZ 80,3; MR 79,9; MG 77,2; SL 75,6; CD 74,8; ET 73,9; SO 73,6; NE 70,1 Tabellenansicht.
In vielen dieser Länder fliehen Menschen vor Bürgerkrieg, Gewalt und Hunger und landen in den Elendsvierteln der Städte, so auch im Südsudan: das IDMC schätzt die Zahl der Binnenflüchtlinge 2016 auf 1,9 Millionen (M), das sind 15 % der Gesamtbevölkerung (12,5 M). (→ Globus 11824)

Quelle: Weltbank: Interaktive Karte  Studie   Infografik-Großansicht   Tabelle/ Infos 

| Millenniumsziele | 2030-Agenda | Armut & Reichtum | Globale Agenda 21 |
Wohnungsnot
DE-2017
Wohnungsnot-DE-2017: Globus Infografik 11837/ 07.07.2017
07.07.17    (946)
dpa-Globus 11837: Teure Städte
In der Deutschlandkarte sind die 402 Land- und Stadtkreis anhand der Angebots-Nachfrage-Relation ihres Wohnungsmarktes von dunkelrot (sehr angespannt) bis dunkelgrau (rückläufige Nachfrage) eingefärbt. Die ländlichen Räumen zeigen überwiegend eine rückläufige Nachfrage, vor allem in Mittel- und Ostdeutschland (ausgenommen der Großraum Berlin). In 108 von 402 Kreisen ist die Lage dagegen problematisch, in den Ballungsräumen der bevölkerungsreichsten Großstädte sogar sehr angespannt. Dort kann sich ein Haushalt mit mittleren Einkommen weniger als 70 Quadratmeter Warmmiete leisten: S 66 m²; F 64; K 63; D 63; HH 57; B 56; M 54. Tabellenansicht
Im Bundesdurchschnitt beträgt das mittlere Haushaltseinkommen 2168 Euro netto, wovon im Durchschnitt rund 35 % (759 €) für die Warmmiete aufgewendet werden, was im Bundesdurchschnitt einer Mietwohnung mit 77 m² entspricht. Experten schätzen, dass jährlich 400.000 neue Wohnungen entstehen müssten, um die Wohnungsnot hinreichend zu lindern.

Quelle: Verbändebündnis Wohnungsbau, prognos    Infografik-Großansicht    Tabelle/ Infos    

| Bevölkerung | Armut & Reichtum |
Monatsverdienste-DE-2016
Monatsverdienste-DE-2016: Globus Infografik 11777/ 02.06.2017
02.06.17    (931)
dpa-Globus 11777: Verdienste in Deutschland
Der Bruttostundenlohn bei Vollzeitbeschäftigen variiert unter den 15 Tätigkeitsbereichen bei Männer von 5491 € (Finanz- und Versicherungsdienstleister) bis 2400 € (Gastgewerbe), bei Frauen von 4095 € (Energieversorung) bis 2071 (Gastgewerbe). In allen Bereichen liegt der Frauenlohn deutlich unter dem Männerlohn, besonders stark bei "Kunst, Unterhaltung und Erholung" (- 31,4 %), am wenigsten im Baugewerbe (-1,4 %). Tabellenansicht

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Armut & Reichtum | Frauen |
Hartz-IV-Strafen-2016
Hartz-IV-Strafen-2016: Globus Infografik 11739/ 19.05.2017
19.05.17    (922)
dpa-Globus 11739: Strafen für Hartz-IV-Empfänger
Die Kurve zeigt die Anzahl der Fälle, in denen Jobcenter in Deutschland Hartz-IV-Beziehern wegen Pflichtverletzungen Leistungen gekürzt haben, im Zeitraum 2007 bis 2016 (in k, gerundet). Die Anzahl fiel von 2007|783 auf das Bereichstief 2009|726 und stieg danach kontinuierlich auf das Bereichshoch 2012|1022. Danach sank die Zahl wieder auf zuletzt 939.
Die Sanktionsgründe im Jahr 2016 verteilen sich wie folgt (in %):
Termin-/Meldepflichtversäumnis 76,0; 
Verstoß gegen Eingliederungsvereinbarung, z. B. keine aktive Arbeitssuche 10,0; 
Weigerung, Arbeit/Ausbildung/Maßnahme aufzunehmen oder weiterzuführen 9,9; 
Sonstige Pflichtverletzung 4,1. Tabellenansicht

Quelle: Bundesagentur für Arbeit     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    

| Armut & Reichtum | Bevölkerung |
Entwicklungshilfe
Welt-2016
Entwicklungshilfe-Welt-2016: Globus Infografik 11690/ 21.04.2017
21.04.17    (906)
dpa-Globus 11690: Entwicklungshilfe 2016
Die 28 Geberländer (DAC-Staaten) haben 2016 insgesamt 142,6 Mrd. US-Dollar Entwicklungshilfe geleistet. Top-Staaten (Mrd. $): US 33,6; DE 24,7GB 18,0; JP 10,4; FR 9,5; NL 5,0; SE 4,9; IT 4,9; NO 4,4; ES 4,1; CA 4,0; CH 3,6; AU 3,0;  DK 2,4; BE 2,3.
Laut Millenniumsziel sollen die Staaten mindestens 0,7 % vom BNE* leisten. Dieses Ziel erreichten nur NO 1,11 %; LU 1,00; SE 0,94; DK 0,75; GB 0,70; DE 0,70;  NL 0,65 liegt etwas darunter. Tabellenansicht   xls-Tabelle
DE erzielte die 0,7 % nur, weil die Ausgaben für Flüchtlinge eingerechnet wurden. Ohne diese Ausgaben betrug die Quote nur 0,52 %, wie im Vorjahr.
* Bruttonationaleinkommen

Quelle: OECD     Infografik-Bezug   Tabelle/ Infos    xlsx-Tabelle

| Eine-Welt | Millenniumsziele | 2030-Agenda | Globale Agenda 21 | Migration | Armut & Reichtum |
Armutsgefährdungsquote
DE-2015
Armutsgefährdungsquote-DE-2015: Globus Infografik 11675/ 13.04.2017
13.04.17    (900)
dpa-Globus 11675: Von Armut bedroht
Die Armutsgefährungsquote* (in %) ist in Deutschland von 2005|12,2 gestiegen auf 2015|16,7. Im Jahr 2015 waren Alleinerziehende (33,7) und Alleinlebende (33,1) mit Abstand am meisten und Paare mit 1 Kind (10,1) oder 2 Kindern (8,7) am wenigsten betroffen. Im Hinblick auf die Erwerbssituation waren Arbeitslose (69,1) mit Abstand am meisten und Erwerbstätige (9,7) am wenigsten gefährdet. Wie schon in den Vorjahren hatten Frauen (17,4) ein höheres Armutsrisiko als Männer (15,9). Tabellenansicht
* Anteil der Menschen mit einem Nettoäquivalenzeinkommen (NÄE) unter der Armuts-gefährdungsschwelle (= 60 % des Median-NÄE in Deutschland).Diese Schwelle lag z.B. für Alleinlebende bei 1033 € und für Familien mit zwei unter 14-jährigen Kindern bei 2170 €.
Die Berechnung der Schwelle relativ zum Median ist umstritten (s.dpa-Globus 11291)

Quelle: Statistisches Bundesamt   Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Armut & Reichtum |
Einkommensverteilung
DE-2016
Einkommensverteilung-DE-2016: Globus Infografik 11612/ 17.03.2017
17.03.17    (887)
dpa-Globus 11612: Wie das Einkommen verteilt ist
Die Grafik zeigt die Anteile der Einkommensgruppen beim monatlichen Nettoeinkommen* der Haushalte in Deutschland im Jahr 2016 (Untergrenze in € | Anteil in %):
0 €|13,2 %;  1100|11,2;  1500|14,0;  2000|14,2;  2600|22,7;  4000|20,6;  7500|4,0.  Tabellenansicht
* Summe aller Einkünfte inkl. Sozialleistungen, Kapitalerträge u.a., abzgl. Steuern und Sozialabgaben

Quelle: GfK GeoMarketing     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Armut & Reichtum | Bevölkerung |
Armut, soziale Ausgrenzung
EU-2015
Armut_soziale Ausgrenzung-EU-2015: Globus Infografik 11590/ 02.03.2017
02.03.17    (877)
dpa-Globus 11590: Armut und soziale Ausgrenzung in der EU
Der Anteil der Menschen (in % der Gesamtbevölkerung), die im Jahr 2015 von Armut oder sozialer Ausgrenzung* betroffen waren, betrug im Durchschnitt der EU-28 23,7 %; in 13|15 Staaten lag die Quote über|unter dem Durchschnitt. Die Länderliste beginnt mit [BG 41,3; RO 37,3; GR 35,7; LV 30,9; LT 29,3; HR 29,1] und endet mit [DK 17,7; FR 17,7; FI 16,8; NL 16,4; SE 16,0; CZ 14,0]. Tabellenansicht
Deutschland (20,0 %) auf Rang 18 liegt unter dem Durchschnitt.
* Laut EU-weit vergleichbarer Datenquelle EU-SILC, wenn mindestens eins von drei Kriterien erfüllt ist (Anteil beim EU-Durchschnitt)
a) Haushaltseinkommen < 60 % des mittleren Einkommens (17,3 %)
b) Personen können sich Grundlegendes (z.B. Heizung, Strom) nicht leisten (10,5 %)
c) unter 60-Jährige leben in Haushalten mit sehr geringer Erwerbstätigkeit (8,1 %)
  
Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    

Serie 

| Armut & Reichtum | Bevölkerung |
Mindestsicherung
DE-2015
Mindestsicherung-DE-2015: Globus Infografik 11552/ 10.02.2017
10.02.17    (869)
dpa-Globus 11552: Auf Unterstützung angewiesen
Ende 2015 erhielten 7,99 Millionen Menschen in Deutschland Leistungen der sozialen Mindestsicherung (Hartz IV, Sozialhilfe, Grundsicherung im Alter, Unterstützung für Asylbewerber, ...), das waren 9,7 % aller Einwohner. In 11|5 Bundesländern lag die Quote über|unter dem Bundesdurchschnitt. Die Länder mit der höchsten bzw. niedrigsten Quote waren [BE 19,4; HB 18,5; HH 13,9; ST 13,4; MV 13,1] bzw. [TH 9,4; HE 9,3; RP 7,8; BW 6,0; BY 5,2]. Tabellenansicht
Vor allem durch den starken Anstieg der registrierten Asylbewerber stieg die Zahl der Leistungsempfänger 2015 kräftig an: 8,6 % mehr als im Vorjahr.

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   Serie 

| Armut & Reichtum | Bevölkerung |
Lebensbedingungen
Lebensbedingungen-2016: Globus Infografik 11472/ 06.01.2017
06.01.17    (854)
dpa-Globus 11472: Ungleiche Lebensbedingungen
Die Lebensbedingungen werden anhand von 5 Indikatoren verglichen: Zugang zu (1) sauberem Wasser und zu (2) sanitären Einrichtungen; (3) Kindersterblichkeit; (4) Besuch weiterführender Schulen; ( 5) Gesundheitsausgaben. Unter den Ländern mit niedrigem bis mittlerem Einkommen sind die Bedingungen in Subsahara-Afrika am schlimmsten und die in Europa und Zentralasien am besten. Noch deutlich besser sind die Lebensbedingungen in Ländern mit hohem Einkommen. Tabellenansicht
Seit 2011 wurden allerdings deutliche Fortschritte erzielt: Z.B. sank die Kindersterblichkeit in allen Regionen, besondes stark in Subsahara-Afrika: von 130 auf 83 Kinder pro 1000.
 
Quelle: Weltbank     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Armut & Reichtum | Globale Agenda 21 | 2030-Agenda | Indikatoren |
Hartz-IV-Regelsätze
DE 2017
Hartz-IV-Regelsätze: Globus Infografik 11456/ 23.12.2016
23.12.16    (853)
dpa-Globus 11456: Hartz-IV-Regelsätze
Wer erwerbsfähig ist, seinen Lebensunterhalt aber nicht aus eigenen Mitteln bestreiten kann, kann Arbeitslosengeld II (Hartz IV) beantragen. Leistungsberechtigte erhalten einen Regelsatz, der zum 1.1.2017 um bis zu 5 € erhöht wurde: er variiert von 409 € für Alleinstehende bis 237 € für unter 6-Jährige.Tabellenansicht
Der Regelbetrag soll die monatlichen Ausgaben für Ernährung, Kleidung, Energie, Körperpflege, Hausrat und für Bedürfnisse des täglichen Lebens abdecken. Außerdem werden die regelmäßigen Kosten für die Krankenversicherung sowie für Unterkunft und Heizung übernommen. Hinzu kommen Einmalleistungen (u.a. Erstausstattungen für die Wohnung inkl. Haushaltsgeräten und für Bekleidung sowie bei Schwangerschaft und Geburt; Einschulung der Kinder, PC-Kauf, Klassenfahrt, Abi-Feier). Ergänzt werden Mehrbedarfe für Menschen in schwierigen Lebenslagen (u.a. Alleinerziehende, Schwangere, Behinderte).
 
Quelle: Bundesregierung     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   Serie 

| Armut & Reichtum | Sozialwissenschaften |
Langzeitarbeitslose
EU-2015
Langzeitarbeitslose-EU-2015: Globus Infografik 11444/ 23.12.2016
23.12.16    (849)
dpa-Globus 11444: Lange Zeit ohne Job
Der Anteil der 15 bis 74 Jährigen, die im Jahr 2015 mindestens 24 Monate arbeitslos waren, betrug im EU-Durchschnitt 30,1 %. 18|10 Staaten liegen unter|über dem Durchschnitt. Die 5 Staaten mit der niedrigsten bzw. höchsten Quote sind [SE 8,6 %; LU 11,5; DK 11,8; FI 11,9; AT 12,9] bzw. [ PT 40,7 %; IE 41,2; HR 42,1; SK 46,9; GR 51,2].   Tabellenansicht 
Deutschland liegt mit 28,6 % nur knapp unter dem EU-Durchschnitt. Langzeitarbeitslosigkeit verfestigt sich mit der Zeit, d.h. je länger eine(r)r arbeitslos ist, desto schwerer findet sie/er wieder einen neuen Job. Daraus folgen finanzielle Engpässe sowie psychologische und soziale Belastungen.

Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Arbeit & Umwelt | Armut & Reichtum | Bevölkerung | Indikatoren |
Mindestsicherung
DE-2015
: Globus Infografik 11412/ 02.12.2016
02.12.16    (842)
dpa-Globus 11412: Staatliche Unterstützung
Ende 2015 konnten in Deutschland 7,99 Millionen Menschen ihren Lebensunterhalt nur dank staatlicher Transferzahlungen bestreiten, darunter (Anteil in %, gerundet:) Hartz IV/ Arbeitslosengeld II (Alg II) 53,1; Sozialgeld 19,9, Grundsicherung im Alter u. bei Erwerbsminderung 13,0; Leistungen für Asylbewerber 12,1; Hilfe zum Lebensunterhalt 1,8. Tabellenansicht
Im Vergleich zu 2014 stiegen Anzahl und Anteil der Empfänger, vor allem weil drastisch mehr Asylbewerber Leistungen gemäß Asylbewerberleistungsgesetz bezogen: 2014|2015 rund 363.000 | 975.000.

Quelle: Statistisches Bundesamt   Statistische Landesämter   Infografik-Bezug  Tabelle/ Infos 

| Armut & Reichtum | Bevölkerung | Migration |
Reichste Länder
Welt 2015
Reichste_Länder-2015: Globus Infografik 11413/ 02.12.2016
02.12.16    (841)
dpa-Globus 11413: Die reichsten Länder der Welt
Die Grafik listet die Top10-Staaten beim Bruttonationaleinkommen (BNE)1 pro Einwohner 2015 (kaufkraftbereinigt in 1000-US-$, gerundet): QA 141; MO 121; SG 81; LU 71; AE 71; NO 65; CH 62; HK 58; US 56; SA 55; NL 48; DE 48AT 48; SE 47.  Tabellenansicht
1 Das Bruttonationaleinkommen bezeichnet das gesamte Ergebnis des Wirtschaftsprozesses in einem Staat während eines Jahres (kaufkraftbereinigt). Für Liechtenstein und Monaco liegen keine Angaben vor.
  
Quelle: Weltbevölkerung Datenreport     Infografik-Bezug    Tabelle/ Infos 

| Armut & Reichtum | BIP | Eine-Welt |
Lohn-Illusion
DE 1991-2016
Lohn-Illusion-DE-1991-2016: Globus Infografik 11410/ 02.12.2016
02.12.16    (840)
dpa-Globus 11410: Die Lohn-Illusion
Die Grafik zeigt die Entwicklung des durchschnittichen Monatverdiensts je Arbeitnehmer in Deutschland von 1991 bis 2016 (in EUR). Der Bruttolohn stieg von 1659 auf 2787 (+ 68 %), der Nettolohn1 von 1159 auf 1849 (+ 60 %), der Reallohn2 dagegen fiel zunächst auf ein Allzeittief von 1095 im Jahr 2009. Danach stieg er leicht an und überbot mit 1185 EUR erstmals 2015 seinen Anfangswert. 2016 wird er mit geschätzt 1208 EUR gerade mal 49 EUR über seinem Anfangswert liegen, die reale Kaufkraft ist also seit 1991 nur um 4,2 % gestiegen.
1 Nettolohn = Bruttolohn - Steuern - Sozialabgaben [xls-Tabelle]
2 Reallohn = preisbereinigt, in Preisen von 1991

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug 

| Arbeit & Umwelt | Konsum & Produktion | Armut & Reichtum | Einkommensteuer |
Kinderarmut EU-2015
Kinderarmut-EU-2015: Globus Infografik 11391/ 25.11.2016
25.11.16    (835)
dpa-Globus : Kinder in Armut
Im Jahr 2015 waren 16,9 % (25 Millionen) der unter 18-Jährigen in der EU armutsgefährdet1. 14 Staaten lagen über, 14 unter dem Durchschnitt. Deutschland rangierte mit einer Quote von 18,5 auf Platz 22 im unteren Drittel.
Die 5 Staaten mit der höchsten bzw. kleinsten Quote: [RO 46,8; BG 43,7; GR 37,8; HU 36,1; ES 34,4] bzw. [NL 17,2; SI 16,6; DK 15.7; FI 14,9; SE 14,0] Tabellenansicht.
Mit steigendem Bildungsniveau der Eltern nimmt die Quote ab. Fast 2/3 aller Kinder in der EU, deren Eltern ein geringes Bildungsniveau aufwiesen, waren von Armut bedroht. Bei Kindern von Eltern mit einem höheren Bildungsabschluss (Fachhochschule oder Universität) lag der Anteil bei 10,6 %.
1 Als armutsgefährdet und sozialausgegrenzt gilt man nach Definition von Eurostat, wenn man mindestens eins von drei Kriterien erfüllt:
a) man ist nach Zahlung von Sozialleistungen von Armut bedroht (Einkommensarmut);
b) die finanziellen Mittel sind so eingeschränkt, dass man sich wichtige Ausgaben fürs Wohnen und für Gebrauchsgüter nicht leisten kann;
c) man lebt in einem Haushalt mit sehr niedriger Erwerbstätigkeit.
  
Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Armut & Reichtum | Kinder/Jugendliche | Indikatoren |
Versichertenrenten
DE-2015
Versichertenrenten-DE-2015: Globus Infografik 11331/ 28.10.2016
28.10.16    (828)
dpa-Globus 11331: So hoch sind die Renten
Die Höhe der monatlichen Rente in der gesetztlichen Rentenversicherung wird nach der Rentenformel berechnet und ist im Wesentlichen das Produkt aus angesammelten Entgeltpunkten und ihrem Rentenwert, der vom Gesetzgeber jährlich am 1.Juli angepasst wird: ab 1.7.16: 30,45|28,66 € West|Ost pro Entgeltpunkt. Die jährlichen Entgeltpunkte berechnen sich als Quotient aus dem persönlichem und dem durchschnittlichen Bruttojahresarbeitsentgelt aller Versicherten (2016: 36.267|31.594 € in West|Ost). Die Standardrente (45 Entgeltpunkte) beträgt also 45 • 30,45|28,66 € = 1370,25|1289,70 €.
Durch unterbrochene Erwerbsbiografien wird diese Rentenhöhe jedoch bei weitem nicht von allen Versicherten erreicht (s. Tabelle), insbesondere nicht von vielen Hausfrauen in den Westländern, die in Versorgerehen meist keine oder nur geringe eigene Rentenansprüche erworben haben, im Gegensatz zu Ostfrauen mit oft langjähriger Erwerbstätigkeit. Daher unterscheidet sich der Anteil von sehr niedrigen (< 300 €) Frauenrenten besonders stark: 25,3|2,5 % in West|Ost. Da bei Männern das Erwerbsleben im Osten gleichförmiger verlief als im Westen (weniger Selbstständige/ Freiberufler, keine längere Arbeitslosigkeit) konzentrieren sich ihre Renten in der Mitte, während sie im Westen stärker divergieren: mehr hohe aber auch mehr sehr niedrige Renten.

Quelle: Deutsche Rentenversicherung     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Bevölkerung | Frauen | Armut & Reichtum |
Armutsgefährdungsquote
EU-2015
Armutsgefährdungsquote-EU-2015: Globus Infografik 11336/ 28.10.2016
28.10.16    (824)
dpa-Globus 11336: Armutsgefährdet
Die Armutsgefährdungsquote* lag im EU-28 weiten Durchschnitt bei 17,3 %, in 10 Ländern lag sie darüber, in 16 darunter. Die 5 Länder mit der höchsten bzw. niedrigsten Quote: [RO 25,4; LV 22,5; LT 22,2; ES 22,1; BG 22,0] bzw. [FI 12,4; SK 12,3; DK 12,2; NL 12,1; CZ 9,7].  DE liegt mit 16,7 etwas unter dem EU-Durchschnitt auf Rang 11. Tabellenansicht
Ergänzung (zgh): Da die Quote jeweils bezogen auf den Landes-Median berechnet wird, ist ein unmittelbarer Vergleich nicht möglich, d.h. aus den so berechneten Quoten lassen sich kaum vergleichende Aussagen ableiten z.B. über Armut in absoluten Zahlen oder zum Lebensstandard. Dafür eher geeignet sind weitere Daten von Eurostat zu materieller Entbehrung und/oder sehr niedriger Erwerbstätigkeit: davon betroffen waren im Jahr 2015 in der EU 119 von 510 Millionen Menschen (23,3 %).
* Anteil der Menschen mit einem Nettoäquivalenzeinkommen (NÄE) unter der jeweiligen nationalen Armutsgefährdungsschwelle (= 60 % des Median-NÄE im jeweiligen Land).

Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Armut & Reichtum | Bevölkerung | Indikatoren |
Armutsgefährdung
Bundesländer 2015
Armutsgefährdungsquote-Bundesländer-2015: Globus Infografik 11291/ 07.10.2016
07.10.16    (822)
dpa-Globus 11291: Von Armut bedroht
Im Jahr 2015 betrug die Armutsgefährdungsquote* (in %) im deutschlandweiten Durchschnitt 15,7 (2014: 15,4). In 10 Bundesländern [HB 24,8 %; BE 22,4; MV 21,7; ST 20,1; TH 18,9; SN 18,6; NW 17,5; SL 17,2; BB 16,8; NI 16,5] war sie größer, in HH gleich und in 5 Ländern [RP 15,2 %; SH 14,6; HE 14,4; BW 11,8; BY 11,6] kleiner. Die Quote Ostdeutschlands (19,7 %) lag deutlich über der Westdeutschlands (14,7 %). Tabellenansicht
* Anteil der Menschen in Privathaushalten mit einem Einkommen unter der Armutsgefährdungsschwelle ( = 60 % des Medianeinkommens in Deutschland). Im Bundesdurchschnitt lag diese Schwelle bei Einpersonenhaushalten bei 942 Euro, bei Paaren mit zwei Kindern unter 14 Jahren bei 1.978 Euro monatlich.

Quelle: Statistische Ämter d.Bundes u.d. Länder  Infografik-Bezug   Tabelle/ Infos Serie 

| Armut & Reichtum | Bevölkerung |
ärmste Länder 2015
aermste_Laender-2015: Globus Infografik 11283/ 30.09.2016
30.09.16    (820)
dpa-Globus 11283: Die ärmsten Länder der Welt 2015
Im Jahr 2015 lagen die 13 ärmsten* Länder alle in Subsahara-Afrika: BI 260; CF 320; MW 350; LR 380; NE 390; CD 410; MG 420; GM 460; TG 540; MZ 580; GW 590; ET 590.Tabellenansicht
Zum Vergleich: DE 45.790; US 54.960; CH 84.180; NO 93.820.
Deutschland belegte Rang 26 von insgesamt 217 Ländern
* gemessen am Bruttonationaleinkommen (BNE) je Einwohner in US-Dollar,umgerechnet nach Weltbank-Methode

Quelle: Weltbank     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    

| Armut & Reichtum | Eine-Welt |
Armutsrisikoquote
Großstädte-DE-2015
Armutsrisiko_Großstadte-DE-2015: Globus Infografik 11276/ 30.09.2016
30.09.16    (819)
dpa-Globus 11276: Von Armut bedrohte Großstädter
Die Armutsrisikoquote* (in %) in Deutschland insgesamt ist seit 2006 unter leichten Schwankungen von 14,0 auf zuletzt (2015) 15,7 gestiegen. In den 15 bevölkerungsreichsten Städten war die Qote im Durchschnitt im gesamten Zeitraum deutlich größer: sie stieg von 16,6 auf 20,0. Unter diesen Top15-Städten variiert die Quote um den Faktor 2,8. Die 4 Städte mit der höchsten bzw. niedrigsten Quote:
[DU 26,6; DO 25,7; L 25,1; HB 23,1] bzw. [HH 15,7; S 14,8; F 14,2; M 9,6].Tabellenansicht
* Anteil der Menschen mit einem Einkommen1 unter der Armutsrisikoschwelle2
1 Nettoäquivalenzeinkommen (NÄE)     2 60 % des Bundesmedians der NÄE
Diese relative Definition von Armut steht allerdings in der Kritik (s. ergänzende Infos)

Quelle: Statistische Ämter d. Bundes u.d. Länder   Infografik-Bezug  Tabelle/ Infos 

| Armut & Reichtum | Bevölkerung |
Jugendarbeitslosigkeit
EU-2016
Jugendarbeitslosigkeit-EU-2016: Globus Infografik 11081/ 24.06.2016
24.06.16    (777)
dpa-Globus 11081: Arbeitslose Jugend in der EU
In der Europakarte sind die 28 EU-Staaten im Hinblick auf den Grad der Jugendarbeitslosigkeit* von dunkelrot (> 40 %) bis dunkelblau (< 10 %) gefärbt. Der EU-28-Durchschnitt beträgt 19,0 %. Unter den Ländern variiert die Quote sehr stark: von der Spitze [GR 51,4; ES 45,6; HR 38,9; IT 36,7; PT 31,1] bis zum Ende [DK 11,2; AT 10,6; CZ 9,7; MT 9,4; DE 7] Tabellenansicht.
*Arbeitslosenquote der 15- bis 24-Jährigen im März 2016

Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug     Tabelle/ Infos   

| Kinder/Jugendliche | Bevölkerung | Armut & Reichtum |
Kinderarmut
Hartz-IV DE 2015
Kinderarmut-Hartz-IV_2015: Globus Infografik 11070/ 17.06.2016
17.06.16    (778)
dpa-Globus 11070: Kinder in Hartz-IV-Familien
Der Anteil der Kinder* in Deutschland, die Hartz IV** beziehen, ist im Zeitraum 2010 bis 2015 kontinuierlich von 12,5 % auf 13,8 % gestiegen. Von dem im Jahr 2015 insgesamt 1,93 Millionen (M) betroffenen Kindern waren rund 0,701 M unter 6 Jahre, 0,962 M 6 bis 14 Jahre und 0,268 M über 14 Jahre alt. Gut die Hälfte lebt in Haushalten von Alleinerziehenden.
Unter den Bundesländern variiert der Anteil stark: von der Spitze [BE 31,4; HB 30,3; ST 21,8; HH 19,9; MV 19,2; NW 17,7] bis zum Ende [HE 13,8; NI 13,5; RP 10,6; BW 7,5; BY 6,2]. Tabellenansicht
* nur unverheiratete unter 18-Jährige in Bedarfsgemeinschaften
** Sozialleistungen nach dem Sozialgesetzbuch II

Quelle: Bundesagentur für Arbeit     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 
Serie 

| Armut & Reichtum | Kinder/Jugendliche | Indikatoren |
Langzeitarbeitslose
EU Q3-2015
Langzeitarbeitslose-EU_Q3-2015: Globus Infografik 11077/ 17.06.2016
17.06.16    (769)
dpa-Globus 11077: Langzeitarbeitslose in der EU
Der Anteil der Langzeitarbeitslosen* an allen Erwerbstätigen** betrug im Durchschnitt der 28 EU-Staaten 4,3 % (10,5 Millionen); 12 Länder liegen über dem Durchschnitt, 3 sogar 2-stellig: GR 17,7; ES 10,8; HR 10,4;   SK 7,6; PT 6,9; CY 6,6; IT 6,2; BG 5,2; IE 5,2; LV 4,9; SI 4,8; FR 4,4; EU 4,3; BE 4,2; LT 3,6; HU 3,0; RO 3,0; NL 2,9; CZ 2,4; FI 2,4; MT 2,2; EE 1,9; DE 1,9; AT 1,6; DK 1,6; LU 1,6; LU 1,6; SE 1,5; GB 1,5. Tabellenansicht  
Von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind vor allem Geringqualifizierte, in südlichen Ländern aber auch viele gut Ausgebildete, in Deutschland (Rang 22) vor allem ältere Arbeitnehmer: Mehr als 26 % der Langzeitarbeitslosen sind älter als 55 Jahre – der EU-Durchschnitt liegt in dieser Altersgruppe bei 14 %.
* mindestens 12 Monate lang arbeitslos,   ** 15-74 Jährige

Quelle: Bertelsmann-Stiftung    Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Arbeit & Umwelt | Armut & Reichtum | Bevölkerung | Indikatoren |
Zukunftsperspektiven
DE-Kreise
Zukunftsperspektiven;_DE-Regionen: Globus Infografik 11048/ 03.06.2016
03.06.16    (760)
dpa-Globus 11048: Ungleiche Zukunftsperspektiven
Seit 2004 gibt das Forschungsinstitut Prognos alle drei Jahre den "Zukunftsatlas" heraus, in dem für die 402 Kreise und kreisfreien Städte ein Index aus 29 makro- und sozioökonomischen Indikatoren (u.a. Arbeitsmarkt, Wohlstan, soziale Lage) berechnet wird, der die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit abbilden soll. In der Deutschlandkarte sind die Kreise im Hinblick auf die so berechnete Zukunftsfähigkeit von dunkelblau (beste Chancen) bis dunkelrot (sehr hohe Risiken) eingefärbt. Die Spitzenreiter liegen in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen; die Schlusslichter in Ostdeutschland.   Tabellenansicht

Quelle: Prognos     Infografik-Großansicht      Tabelle/ Infos 

| Indikatoren | Armut & Reichtum | Bevölkerung |
BIP-Einwohner
Bundesländer 2015
Bundesländer_BIP_EW-2015: Globus Infografik 11031/ 26.05.2016
26.05.16    (753)
dpa-Globus 11031: Die Länder und ihre Wirtschaftskraft
Im Jahr 2015 lebten 81,2 Millionen (M) Einwohner in Deutschland und das Bruttoinlandsprodukt betrug 3026 Milliarden Euro (G€). Unter den Bundesländern varriert die Einwohnerzahl von an der Spitze NW 17,6 MBY 12,7; BW 10,7; NI 7,8; HE 6,1 bis am Ende  ST 2,2; SL 1,9; HH 1,8; MV 1,6; HB 0,7.
Beim Bruttoinlandsprodukt bilden NW 646; BY 549; BW 461; HE 263; NI 259 die Spitze und TH 57; ST 56; MV 40; SL 35; HB 32 das Ende. Tabellenansicht
Beim BIP pro Einwohner (in 1000 €) liegen HH 61,8, HB 47,6, BY 43,1 vorne und TH 26,2, ST 25,2, MV 24,9 hinten. (s. Globus 10998)

Quelle: VGRDL   Statistisches Bundesamt   Infografik-Bezug   Tabelle/ Infos 

| BIP | Bevölkerung | Armut & Reichtum |
Kaufkraft
Bundesländer-2016
Kaufkraft-Bundesländer-2016: Globus Infografik 11014/ 20.05.2016
20.05.16    (752)
dpa-Globus 11014: Kaufkraft 2016
Im Durchschnitt verfügt jeder Einwohner in Deutschland über eine Kaufkraft von 21879 €, 2,0 % mehr als im Vorjahr. Unter den Bundesländern variiert die Kaufkraft um den Faktor 1,3; von HH 24024, BY 23843 und  BW 23368 an der Spitze bis am Ende TH 18587, ST 18335 und MV 18216. Noch größer ist die Spreizung auf Ebene der 402 Kreise (295 Landkreise + 107 kreisfreie Städte): Von 31850 € in Starnberg bis zu 17194 € in Görlitz. Tabellenansicht

Quelle: GfK     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Konsum & Produktion | Armut & Reichtum |
BIP pro Einwohner
Bundesländer-2015
BIP-Bundesländer-2015: Globus Infografik 10998/ 13.05.2016
13.05.16    (743)
dpa-Globus 10998: Die Wirtschaftskraft der Bundsländer 2015
Im Jahr 2015 betrug das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner (in Tausend (T)) im Durchschnitt in Deutschland 37,1 T; nur 5 L änder liegen darüber: HH 61,7; HB 47,6; BY 43,1; HE 43,1; BW 42,7; DE 37,1NW 36,5; BE 35,4; SL 35,4; NI 32,9; RP 32,8; SH 30,1; SN 27,8; BB 26,5; TH 26,4; ST 25,2; MV 24,9. Tabellenansicht 
Die beiden Stadtstaaten an der Spitze profitieren stark von Pendlern aus dem Umland, da deren Leistung zum BIP des Ortes gerechnet wird, an dem sie arbeiten. Dieser Effekt ist einer der Hauptursachen dafür, dass Hamburg mit so großem Abstand vorne liegt. Die 5 letzten der Liste sind Länder aus Ostdeutschland.

Quelle: VGRdL     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| BIP | Konsum & Produktion | Armut & Reichtum |
materielle-Deprivation
EU-2015
Wenn das Geld nicht reicht: Globus Infografik 10976/ 28.04.2016
28.04.16    (735)
dpa-Globus 10976: Wenn das Geld nicht reicht
Im Jahr 2015 waren in der EU 41 Millionen Menschen (8,2 % der Bevölkerung) von materieller Deprivation¹ betroffen, darunter besonders Alleinerziehende (17,3 %) und Einpersonenhaushalte (11 %). Die Grafik listet die 15 EU-Staaten mit dem höchsten Anteil (in %): BG 34,2; RO 24,6; GR 22,2; HU 19,4; LV 16,4; CY 15,3; LT 13,9; HR 13,8; IT 11,5; SK 9,9; PT 9,6; IE 8,4; MT 8,1; PL 8,1; ES 6,4.  Tabellenansicht  
In Deutschland beträgt der Anteil 5 %, besonders niedrig ist er in SE 0,7;  LU 1,4;  FI 2,2.  (alle EU-Länder: s.u. Quelle)
¹ Menschen, die sich mindestens 4 von 9 Ausgaben (s. Infos) nicht leisten können.

Quelle: Eurostat       Infografik-Bezug     Tabelle/ Infos 

| Armut & Reichtum | Bevölkerung | Indikatoren |
Geteilte Welt 2015
Geteilte Welt: Globus Infografik 10979/ 28.04.2016
28.04.16    (722)
dpa-Globus 10979: Geteilte Welt 2015
Ende 2015 lebten über 7,3 Mrd. Menschen auf der Erde, 85,3 % davon in den 152 Schwellen- und Entwicklungsländern (SL|EL). Bei der Weltwirtschaftsleistung ist der Anteil der SL|EL jedoch nur 57,6 %, bei den Weltexporten (Güter u. Dienstleistungen) sogar nur 36,7 %. Komplementär verhalten sich die Anteile der 39 Industrieländer (IL): 14,6 % der Weltbevölkerung, 42,4 % bei der Weltwirtschaftsleistung und 63,3 % der Weltexporte.Tabellenansicht
Nach Prognosen des Internationalen Währungsfonds für 2016 werden die SL|EL jedoch leicht aufholen, da ihr Wirtschaftswachstum mit 4,1 % |4,6 % etwas größer ist als in den IL mit 1,9 bis 2,0 %.
 
Quelle: Internationaler Währungsfonds       Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Konsum & Produktion | BIP | Bevölkerung | Eine-Welt | Globale Agenda 21 | Armut & Reichtum | Millenniumsziele | 2030-Agenda |
Kinderarmut
DE-2014
Kinderarmut in Deutschland: Globus Infografik 10974/ 28.04.2016
28.04.16    (721)
dpa-Globus 10974: Kinderarmut in Deutschland
Im Jahr 2014 betrug die Kinder-Armutsgefährdungsquote (A)* in Deutschland 19,0 % (= 2,47 Mio Kinder). Sie variiert stark innerhalb der 39 Bezirke, die in der Karte von dunkelrot (A ≥ 25 %) bis hellgrün (A < 13 %) eingefärbt sind.
Die 5 Bezirke mit der a) höchsten b) niedrigsten Quote (in %):
a) Bremen 33,1; Sachsen-Anh.. 28,7; Leipzig 27; Mecklenb.-Vorp. 26,9; Berlin 26,8;
b) Unterfranken 12,4; Freiburg 12,1; Tübingen 10,5; Oberpfalz 9,6; Oberbayern 9,1.Tabellenansicht 
Arbeitsmarktsituation und Familienstruktur haben den größten Einfluss auf die Quote. Sie ist daher in Westdeutschland (17,8) deutlich geringer als in Ostdeutschland (24,6).
*Anteil der Kinder unter 18 Jahren in Haushalten mit einem Einkommen unter der Armutsgefährdungsschwelle ( = 60 % des Median-Einkommens, z.B. 1926 €/Monat für eine Familie mit 2 Eltern und 2 Kinder unter 14 Jahren)
 
Quelle: WSI       Infografik-Bezug       Tabelle [htm] 

| Armut & Reichtum | Bevölkerung | Kinder/Jugendliche |
Sozialleistungen
EU 2014
 Globus Infografik 10929
07.04.16    (719)
dpa-Globus 10929: Sozialschutz in der EU 2014
Im Jahr 2014 gaben die 28 EU-Staaten im Durchschnitt 19,5 % vom BIP (40,4 % der Staatsausgaben) für "Soziale Sicherung" aus. In allen Staaten ist die Alterssicherung mit Abstand der größte Posten, es folgen Krankheit u. Erwerbsunfähigkeit sowie Ausgaben für Hinterbliebene, Arbeitslosigkeit, Familie u. Kinder.

Unter den EU-Staaten variiert die Quote stark:
FI 25,4; FR 24,8; DK 24,5; AT 21,7; IT 21,5; SE 21,3; GR 20,1; SK 20,0; BE 19,9; EU 19,5; DE 18,8; LU 18,6; PT 18,5; SI 18,0; ES 17,6; NL 16,9; GB 16,5; PL 16,1; HR 15,7; HU 15,6; MT 13,7; BG 13,4; IE 13,2; CZ 13,2; CY 12,2; EE 11,8; LV 11,5; LT 11,5; RO 11,4⟩. Tabelle

Mit großem Abstand auf die Sozialausgaben folgen die Kosten des Gesundheitssystems : 7,2 % des BIP (15,0 % der Staatsausgaben).

Quelle: Eurostat | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Sozialwissenschaften | Armut & Reichtum | BIP |
Arbeitslosengeld
Arbeitslosengeld / Globus Infografik 10906 vom 24.03.2016
24.03.16    (707)
dpa-Globus : Das Arbeitslosengeld
Am 1.10.2015 waren in Deutschland 2,7 Millionen (M) Arbeitslose registriert, darunter haben 2,4 M finanzielle Hilfen vom Staat zur Sicherung ihres Lebensunterhalts erhalten. Unter den Leistungsempfängern erhielten 72,7 % | 24,5 % Arbeitslosgeld (ALG) I | ALG II, weitere 2,8 % waren sog. Aufstocker (ALG-I + ggf. ALG-II).
ALG-I: i.d.R. 60 % des Nettogehalts der 12 Monate vor der Arbeitslosigkeit. Bezugsdauer: bei unter 50-Jährigen maximal 1 Jahr, bei ab 50-Jährigen gestaffelt von 1 bis 2 Jahren.
ALG-II ("Hartz-IV"): Regelsatz von derzeit 404 € + Zusatzleistungen (u.a. Wohnen, Heizung) + Einmalleistungen (u.a. Ausstattung der Wohnung).
Ab dem 3. Jahr der Arbeitslosigkeit erhalten alle Leistungsberechtigte den Regelsatz, egal ob sie früher erwerbstätig waren oder nicht.

Quelle: Bundesagentur für Arbeit     Infografik-Bezug  

| Armut & Reichtum | Sozialwissenschaften | Bevölkerung |
Mindestlohn-EU
Mindestlohn-EU / Globus Infografik 10873 vom 10.03.2016
10.03.16    (710)
dpa-Globus 10873: Mindestlohn in der EU
In 22 von 28 EU-Staaten wurde per Gesetz ein Mindest-Stundenlohn (€) eingeführt. Er varriert stark von LU 11,12;  FR 9,67;  NL 9,36;  GB 9,23;  IE 9,15;  BE 0,10;  DE 8,50 auf den ersten 7 Rängen bis zu SK 2,33;  LV 2,20;  CZ 2,15;  LT 2,13;  HU 2,06;  RO 1,40;  BG 1,24. Ohne Mindestlohn: DK  FI  IT  AT  SE CY   Tabellenansicht
In Deutschland (Rang 7) wurde der gesetzliche Mindestlohn zum 1.1.15 eingeführt, allerdings mit Einschränkungen und Übergangsregelungen. Ausgenommen sind z.B. Jugendliche unter 18 Jahren ohne Berufsabschluss; Auszubildende und Hospitanten, bei denen das Praktikum zur Ausbildung gehört oder kürzer als drei Monate ist. Für Langzeitarbeitslose (seit mindestens einem Jahr nicht erwerbstätig) gilt der Mindestlohn erst nach einem halben Jahr. Bei Zeitungszustellern soll er schrittweise bis 2017 eingeführt werden. Ab 1.1.18 soll er ohne Ausnahme gelten und am 1.1.17 sowie 1.1.19 angepasst werden.

Quelle: WSI Tarifarchiv       Infografik-Bezug       Tabelle [htm]

| Armut & Reichtum | Konsum & Produktion | BIP | Sozialwissenschaften |
Hartz-IV-Regelsätze
DE 2016
Hartz-IV-Regelsätze / Globus Infografik 10824 vom 11.02.2016
11.02.16    (659)
dpa-Globus 10824: Hartz-IV-Regelsätze
Die Tabelle listet die monatlichen Regelsätze beim Arbeitslosengeld II ("Hartz-IV") für erwerbsfähige Leistungsberechtigte und ihre Kinder: von 404 € für Alleinstehende oder Alleinerziehende bis 237 € für unter-6-Jährige.Tabellenansicht
Z.B. erhält ein Ehepaar mit zwei 14 bis 17-jährigen Kindern zusammen 364 € • 2 + 306 € • 2 = 1340 €. Dieser Betrag soll die monatlichen Ausgaben für Ernährung, Kleidung, Haushaltsenergie, Körperpflege, Hausrat und für Bedürfnisse des täglichen Lebens abdecken. Hinzu kommen regelmäßige Kosten für Unterkunft und Heizung sowie Einmalleistungen, z.B. für die Ausstattung der Wohnung.

Quelle: Bundesagentur für Arbeit       Infografik-Bezug     Tabelle [htm]Serie 

| Armut & Reichtum | Sozialwissenschaften | Bevölkerung |
Fragile States Index
FSI 2015
Fragile Staaten 2015 / Globus Infografik 10674 vom 04.12.2015
04.12.15    (626)
dpa-Globus 10674: Fragile Staaten 2015
In der Weltkarte sind 178 Staaten im Hinblick auf den Grad ihrer "Fragilität" von dunkelrot (sehr fragil) bis dunkelgrün (sehr stabil) gefärbt. Die 5 gefährdesten Staaten sind Südsudan, Somaila, Zentr. Afrik. Republik, Dem.Rep.Kongo und Sudan; die fünf stabilsten sind Finnland, Schweden, Dänemark, Norwegen und Luxemburg. Deutschland liegt erst auf Rang 14 der stabilsten Staaten: zwar wird es in fünf Kategorien (u.a. Menschenrechte, öffentliche Dienste) mit "exzellent" bewertet, schneidet aber nur durchschnittlich ab beim Indikator "gruppenbezogene Missstände" (u.a. Diskriminierung und ethnische Gewalt).
Die "Fragilität" wird gemessen mit dem "Fragile States Index" (FSI), der von der privaten Denkfabrik "The Fund for Peace" berechnet wird aus 12 Indikatoren, darunter Bevölkerungsdruck, innere Konflikte, Armut/ wirtschaftlicher Niedergang, ungleiche Entwicklung, Menschenrechte und öffentliche Dienste.

Quelle: The Fund for Peace       Infografik-Bezug  Serie 

| Armut & Reichtum | Nahrung | Globale Agenda 21 | Konflikte | Indikatoren | HDI | NWI |
Armutsgefährdungs-
Quote 2005-2014
Armutsgefährdung-2014 / Globus Infografik 10643 vom 12.11.2015
12.11.15    (668)
dpa-Globus 10643: Von Armut bedroht
Als armutsgefährdet gilt, wer mit weniger als der Armutsschwelle (60 % des mittleren Einkommens*) auskommen muss. Sie betrug z.B. 2014 für Alleinlebende 987 €, für Familien mit 2 unter 14-jährigen Kindern 2072 €.
Der Anteil der Armutsgefährdeten wird als Armutsgefährdungsquote bezeichnet. Sie ist seit 2005 von 12,2 % auf 16,7 % im Jahr 2014 gestiegen. Sie hängt stark vom Haushaltstyp (11 bis 33 %) und der Erwerbssituation (10 bis 67 %) ab und ist bei Frauen (17 %) höher als bei Männern (16 %). Tabellenansicht
* mittleres Einkommen = Median-Äquivalenzeinkommen

Quelle: Statistisches Bundesamt       Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Armut & Reichtum | Bevölkerung | Sozialwissenschaften |
Lohn-Illusion-2015
Lohn-Illusion-2015 / Globus Infografik 10633 vom 12.11.2015
12.11.15    (667)
dpa-Globus 10633: Die Lohn-Illusion
Die Grafik zeigt die Entwicklung des durchschnittichen Monatverdiensts je Arbeitnehmer in Deutschland von 1991 bis 2015 (in €). Der Bruttolohn stieg von 1659 auf 2724 (+ 64 %), der Nettolohn* von 1159 auf 1753 ( +56 %), der Reallohn ** dagegen fiel zunächst auf ein Allzeittief von 1115 im Jahr 2009. Danach stieg er leicht an und überbot mit 1162 € 2013 erstmals seinen Anfangswert. 2015 lag er mit 1210 € gerade mal 51 € über seinem Anfangswert, die reale Kaufkraft ist also im gesamten Zeitraum seit 1991 nur um 4,4 % gestiegen.
* Nettolohn = Bruttolohn - Steuern - Sozialabgaben
** Reallohn = preisbereinigt, in Preisen von 1991

Quelle: Statistisches Bundesamt       Infografik-Bezug  

| Konsum & Produktion | Armut & Reichtum | Einkommensteuer | BIP | UGR | NWI | HDI |
Gerechtigkeitsindex
2015
Gerechtigkeitsindex-2015 / Globus Infografik 10624 vom 06.11.2015
06.11.15    (640)
dpa-Globus 10624: Soziale Gerechtigkeit 2015
Die Bertelsmann-Stiftung bewertet jährlich für die EU-Staaten den Grad der sozialen Gerechtigkeit durch den Gerechtigkeitsindex, eine Zahl zwischen 0 bis 10 (höchster Wert), die aus den Indikatoren Armut, Bildung, Arbeitsmarkt, Gesundheit, Generationengerechtigkeit, gesellschaftlicher Zusammenhalt und Nicht-Diskriminierung berechnet wird. Die Werte werden im jährlichen Index-Report publiziert. Der Report 2015 stellt eine wachsende Kluft zwischen Alt und Jung fest, verursacht durch hohe Jugendarbeitslosigkeit, wachsende Verschuldung und Alterung der Gesellschaften.
Die Grafik listet den Index für jedes EU-Land und für die EU im Durchschnitt:
SE 7,23;  DK 7,10;  FI 7,02;  NL 6,84;  CZ 6,68;  AT 6,57;  DE 6,52;  LU 6,44;  SI 6,28;  EE 6,24;  BE 6,19;  FR 6,18;  GB 5,97;  LT 5,67;  PL 5,46;  MT 5,43;  SK 5,33; EU 5,63IE 5,14;  CY 5,33;  PT 4,98;  LV 4,98;  HR 4,93;  HU 4,73;  ES 4,73;  IT 4,69;  BG 3,78;  RO 3,74;  GR 3,61.  Tabellenansicht
Wie auch bei anderen Indikatoren (z.B. HDI) schneiden die skandinavischen Länder am besten ab. Das Schlusslicht bilden krisengeplagte Staaten wie Griechenland, Rumänien, Bulgarien. In Deutschland mangelt es immer noch an Generationengerechtigkeit, vor allem weil der Bildungserfolg weiter stark von der sozialen Herkunft abhängt.

Quelle: Bertelsmann Stiftung    Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Armut & Reichtum | Arbeit & Umwelt | Sozialwissenschaften | Gesundheit | Frauen | Indikatoren |
Armut-Ausgrenzung
EU 2014
Armut-Ausgrenzung-EU / Globus Infografik 10606 vom 29.10.2015
29.10.15    (637)
dpa-Globus 10606: Armut und soziale Ausgrenzung in der EU
Im Jahr 2014 waren insgesamt 122 Millionen (24,4 %) Menschen in der EU von Armut¹ und/oder sozialer Ausgrenzung² bedroht. Die Grafik listet die 15 am stärksten betroffenen EU-Staaten (Anteil der Bedrohten in %):  RO 40,2;  BG 40,1;  GR 36,0;  LV 32,7;  HU 31,1;  ES 29,2;  IT 28,1;  PT 27,5;  CY 27,4;  LT 27,3;  PL 24,7;  MT 23,8;  BE 21,2;  DE 20,6;  SI 20,4.  Tabellenansicht
¹Armutsgefährdung: Haushaltseinkommen < 60 % vom Medianeinkommen d. Gesamtbevölkerung
²Soziale Ausgrenzung: Personen können sich Grundlegendes (z.B. Heizen, Waschmaschine) nicht leisten und/oder leben in Haushalten mit sehr geringer Erwerbstätigkeit

Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      TabelleSerie 

| Armut & Reichtum | Bevölkerung |
Sozialleistungen
DE 1964-2014
 Globus Infografik 10528
17.09.15    (675)
dpa-Globus 10528: Die Ausgaben für den Sozialstaat
Die Sozialleistungen in Deutschland sind von 41 Mrd.€ (18,8 % v.BIP) im Jahr 1964 auf 849 Mrd. € (29,2 % v.BIP) im Jahr 2014 gestiegen Tabelle. Dieser starke Anstieg beruht aber nicht nur auf der Ausweitung der Sozialleistungen (u.a. Pflegeversicherung, Elternzeit) sondern vor allem auf der Anpassung an steigende Preise für die Sozialleistungen. Mit einem Anteil von jeweils ca. 1/3 sind die Ausgaben für Krankheit sowie fürs Alter die beiden mit Abstand größten von insgesamt 29 Posten im Sozialbudget.

Quelle: BMAS | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Sozialwissenschaften | Gesundheit | Bevölkerung | BIP | Armut & Reichtum |
Armutsgrenze weltweit
1990-2015
Armutsgrenze-1990-2015 / Globus Infografik 10447 vom 07.08.2015
07.08.15    (687)
dpa-Globus 10447: Unter der Armutsgrenze
Die Zahl der Menschen weltweit unter der Armutsgrenze (1,25 Dollar pro Tag kaufkraftbereinigt) sank von 1,9 Milliarden (36,4 %) 1990 auf 0,8 Mrd. (11,5 %) 2015. Der Anteil in den Regionen betrug 2015: Subsahara-Afrika 40,9;  Südasien 18,1;  Lateinamerika u. Karibik 4,3;  Ostasien, Pazifik 4,1;  Naher Osten, Nordafrika 2,0;  Europa, Zentralasien 0,3.  Tabellenansicht
Gemäß den am 25.09.15 beschlossenen 17-Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals, SDGs) will die UN Armut (Ziel 1) und Hunger (Ziel 2) bis 2030 vollständig überwinden.
  
Quelle: Weltbank       Infografik-Bezug          Tabelle [htm]

| 2030-Agenda | Millenniumsziele | Armut & Reichtum | Hunger | Indikatoren | Globale Agenda 21 |
Flüchtlinge
Flüchtlinge / Globus Infografik 10380 vom 09.07.2015
09.07.15    (598)
dpa-Globus 10380: Flüchtlinge in der Welt
Im Jahr 2014 flohen weltweit knapp 60 Millionen (M) Menschen vor Konflikten, Gewalt, Verfolgung und Unterdrückung, davon 19,5 M ins Ausland, vor allem (86 %) in weniger entwickelte ärmere Länder.
Die Weltkarte zeigt die Top-20 Aufnahmeländer (in M): TR 1,59; PK 1,51; LB 1,15; IR 0,98; ET 0,66; JO 0,65; KE 0,55; TD 0,45; UG 0,39; CN 0,30; AF 0,28; US 0,27; IQ 0,27; FR 0,25; SS 0,25; RU 0,24; EG 0,24; SD 0,24; CM 0,23; DE 0,22.
Ursache für die große Zahl an Flüchtlingen sind schon länger anhaltende, aber auch mindestens 15 neue Konflikte in den letzten 5 Jahren, davon Afrika 8, Naher Osten 3, Asien 3 und Europa 1 (Ukraine).

Quelle: UNHCR       Infografik-Großansicht  

| Migration | Bevölkerung | Konflikte | Armut & Reichtum |
Einkommensteuer-
Verteilung 2014
Einkommensteuer / Globus Infografik 10263 vom 07.05.2015
07.05.15    (587)
dpa-Globus 10263: Wer zahlt wie viel Steuern?
Die Grafik stellt die Einkommensteuerverteilung mittels Dezilen dar, wobei die unteren beiden Dezile (unterstes Fünftel) zusammengefasst sind. Für die steigenden Intervalle der zu versteuernden Einkommen (zvE) wird jeweils der Anteil des Steueraufkommens in % notiert:
[0 €: 0,1 % [8594 €: 0,4 % [14546:1,4 [21088:3,1 [27794:5,0 [34841:7,5 [42827:10,7 [54758:16,3 [76472:55,5 (Legende, Datenstand: 2014).
Das untere Fünftel (zvE < 8594 €) zahlt also nur 0,1 % der gesamten Einkommensteuer, denn laut BVG darf das Existenzminiumum nicht besteuert werden. Daher wird nur das den Grundfreibetrag (2014: 8354 €) übersteigende Einkommen besteuert. Mit wachsendem zvE wächst der Anteil am Steueraufkommen bis auf 55,5 % für das oberste Dezil (zvE > 76471 €). Grund dafür ist, dass in Deutschland der Steuertarif progressiv ist, allerdings nur bis zum Spitzensteuersatz von 45 % bei zvE über 250.730 € für Ledige. Jedoch sind Reiche, deren Einkommen zum großen Teil aus Zinsen/ Dividenden besteht, von der Progression weitestgehend ausgenommen, denn Einkünfte aus Kapitalvermögen werden seit der Steuerreform 2009 nur noch pauschal mit der Abgeltungssteuer von 25 % besteuert, also fast nur noch die Hälfte des Spitzensteuersatzes, der vor der Steuerrefom zu zahlen war.
  
Quelle: Bundesfinanzministerium       Infografik-Bezug   Serie 

| Einkommensteuer | Konsum & Produktion | BIP | Armut & Reichtum |
Armut Alleinerziehende
2013
Armut-Alleinerziehende-2013 / Globus Infografik 10215 vom 16.04.2015
16.04.15    (689)
dpa-Globus 10215: Armut bei Alleinerziehenden
Der Anteil der Alleinerziehenden-Haushalte betrug 2013 fast 20 % mit wachsendem Trend. Als Folge des demografischen Wandels sank die Zahl der Familien zwischen 1996 und 2012, die Zahl der alleinerziehenden Familien stieg dagegen um mehr als 300.000, vor allem durch Trennung der Eltern. 90 % der Alleinerziehenden sind Frauen. Deutschlandweit sind fast 40 % der Alleinerziehenden auf Hartz IV angewiesen, bei Paaren sind es nur 7,1 %. Innerhalb der Bundesländer varriert der Anteil stark von ST 56,9 % bis BY 23,6 %. Tabellenansicht
 
Quelle: Bertelsmann Stiftung       Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Armut & Reichtum | Bevölkerung | Sozialwissenschaften |
Online-Datenbank
Online-Atlas:  Grafik Großansicht
09.03.15    (564)
BBSR: Online-Datenbank INKAR
Das Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) stellt seine neue Datenbank INKAR (Indikatoren und Karten zur Raum- und Stadtentwicklung) online zur Verfügung. Mittels über 600 Indikatoren können interaktiv Statistiken, Grafiken und Landkarten erstellt werden zu den Lebensbedingungen in Deutschland und Europa, darunter viele Agenda 21 relevante Themen wie Bildung, Soziales, Armut und Reichtum, Einkommen, Demografie, Wirtschaft, Wohnen, Mobilität, Infrastruktur, Stadt-Land und Umwelt. Lehrer z.B. können mit INKAR auf einfache Art Materialien für den Unterricht erstellen. Sämtliche Daten und Karten lassen sich exportieren und weiternutzen.
  
Datenbank-Inkar: www.inkar.de

| Bevölkerung | Konsum & Produktion | Natur & Umwelt | Armut & Reichtum | Mobilität/Verkehr |
Hartz-IV-Regelsätze
DE 2015
Hartz-IV-Regelsätze / Globus Infografik 10024 vom 08.01.2015
08.01.15    (543)
dpa-Globus 10024: Hartz-IV-Regelsätze
Monatlicher Regelsatz für erwerbsfähige Leistungsberechtige und ihre Kinder in €:
a) Alleinstehende, Alleinerziehende: 399;
b) in einem Haushalt zusammenlebende Partner: 360;
c) 18- bis 24-Jährige im Haushalt der Eltern: 320;
d) 14- bis 17-Jährige: 302;
e) 6- bis 13-Jährige: 267
f) unter 6-Jährige: 234.
Ein Elternpaar (b) mit zwei 14- bis 17-jährigen Kindern (d) erhält also 1324 €. Hinzu kommen Kosten für Unterkunft u. Heizung sowie Einmalleistungen z.B. zur Ausstattung der Wohnung.

Quelle: Bundesagentur für Arbeit     Infografik-Bezug   Serie 

| Armut & Reichtum |
BIP pro Kopf 2013
BIP-EU-2013 / Globus Infografik 10003 vom 02.01.2015
02.01.15    (544)
dpa-Globus 10003: Starkes BIP
Die Grafik listet die Top Staaten beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf im Jahr 2013 ( in US-$) bis Deutschland auf Rang 18, hier die 5 ersten / letzten dieser 18-er Liste.
Top-5: LU 111.162; NO 100.819; QA 93.352; MO 91.376; CH 80.477
Flop-5: DE 45.085; IS 54.263; BE 45.263; FI 47.617; IE 47.400
Liste aller Staaten der Erde [Weltbank]
Bei Staaten wie Luxemburg (LU) mit kleiner Bevölkerung aber vielen Pendlern aus dem Ausland ist das BIP bilanztechnisch stark überhöht, weil es nach dem Inlandsprinzip berechnet wird, so dass auch das von Pendlern aus dem Ausland in Luxemburg Erwirtschaftete zum BIP addiert wird, während beim Quotient BIP/Einwohnerzahl nur die Anzahl der Inländer eingesetzt wird. Außerdem hat Luxemburg als Steuerparadies eine Vielzahl von Unternehmen veranlasst, ihren Firmensitz dort hin zu verlagern, was das BIP stark erhöht.

| BIP | Indikatoren | Konsum & Produktion | Armut & Reichtum |
Armutsschwelle
Die Schwelle zur Armut / Infografik Globus 6812 vom 11.12.2014
11.12.14    (525)
dpa-Globus 6812: Armutsschwelle
Die Armutsschwelle ist per Definition der EU gleich 60 % des Median-Einkommens einer Bevölkerungsgruppe, z.B. einzelner Bundesländer (Landesmediane), Gesamtdeutschlands (Bundesmedian). Wer weniger als die Armutsschwelle verdient, gilt als armutsgefährdet. 2013 lag die Armutsschwelle in Deutschland für Single-bzw. Familienhaushalte* bei 892 € bzw. 1873 €. Die Landesmediane für Single variieren von 735 in MV bis 979 € in BW, bei Familien* von 1660 in TH bis 2055 € in BW.
* 2 Erwachsene + 2 Kinder

Datentabellen [Amtliche Sozialberichtserstattung]     Infografik:  Großansicht: Bezug

| Armut & Reichtum | Bevölkerung |
Fragile States Index
FSI 2014
Fragile Staaten 2014 / Infografik Globus 6801 vom 04.12.2014
04.12.14    (524)
dpa-Globus 6801: Fragile Staaten 2014
In der Weltkarte sind 178 Staaten im Hinblick auf den Grad ihrer "Fragilität" von dunkelrot (sehr gefährdet) bis dunkelgrün (sehr stabil) gefärbt. Sehr stark vom Staatszerfall gefährdet sind Südsudan, Somaila, Zentr. Afrik. Republik, Kongo und Sudan. Die Top5 der stabilsten Staaten sind Finnland, Schweden, Dänemark, Norwegen und Schweiz. Deutschland liegt erst auf Rang 14 der stabilsten Staaten, da es u.a. beim Indikator "Diskriminierung u. ethnische Gewalt" nur durchschnittlich bewertet wird.
Die "Fragilität" wird gemessen mit dem "Fragile States Index" (FSI), der von der privaten Denkfabrik "The Fund for Peace" berechnet wird aus 12 Indikatoren, darunter Bevölkerungsdruck, innere Konflikte, Armut/ wirtschaftlicher Niedergang, ungleiche Entwicklung, Menschenrechte und öffentliche Dienste.
Tabelle aller Staaten, Weltkarte, Indikatoren [FragileStatesIndex]

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| Armut & Reichtum | Globale Agenda 21 | Konflikte | Nachhaltigkeit | HDI | NWI |
Armutsgefährdung
Bundesländer 2013
Armutsgefährdung / Infografik Globus 6791 vom 27.11.2014
27.11.14    (523)
dpa Globus 6791: Armutsgefährdung
Als armutsgefährdet gilt, wer weniger als die Armutsschwelle (60 % des mittleren Einkommens* einer Bevölkerungsgruppe) verdient. Die Armutsschwelle hängt ab vom Haushaltstyp und von der Bezugsgruppe. Für Deutschland insgesamt lag sie 2013 bei einem 1-Personenhaushalt bei 892 €, bei einem Haushalt mit 2 Erwachsenen und 2 Kindern unter 14 Jahren bei 1873 €. In Deutschland waren 2013 16 % armutsgefährdet. In Ost- bzw. Westdeutschland betrug die Armutsgefährdungsquote 19,8 bzw. 14,4 %, in den Bundesländern variiert sie von 11,3 % in Bayern bis 24,6 % in Bremen. Die stärkste Zu- bzw. Abnahme zeigten Hamburg (+ 2,1 Prozentpunkte) bzw. Bremen (- 0,4) .
Vollständige Daten zu den Bundesländern beim Statistischen Bundesamt
* Median des Nettoäquivalenzeinkommens

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| Armut & Reichtum |
Lohnentwicklung
Die Lohn-Illusion / Infografik Globus 6790 vom 27.11.2014
27.11.14    (522)
dpa-Globus 6790: Die Lohn-Illusion
Die Grafik zeigt die Entwicklung des durchschnittichen Monatverdiensts je Arbeitnehmer in Deutschland von 1991 bis 2014 (Angaben in €). Der Bruttolohn stieg von 1659 auf 2636 (+59 %), der Nettolohn* von 1159 auf 1753 ( +51 %), der Reallohn ** fiel dagegen von 1159 auf 1153 (-0,5 %). Ein Arbeitnehmer hat also heute im Durchschnitt nur knapp so viel Kaufkraft wie vor 23 Jahren.
* Nettolohn = Bruttolohn - Steuern - Sozialabgaben
** Reallohn = preisbereinigter Nettolohn, also Berücksichtigung der Inflation
Quelle: Statistisches Bundesamt, Globus Berechnungen

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| Konsum & Produktion | Armut & Reichtum | Einkommensteuer | BIP | UGR | NWI | HDI |
Armutsgefährdungs-
quote 2013
Armutsgefährdungquote / Infografik Globus 6743 vom 06.11.2014
06.11.14    (541)
dpa-Globus 6743: Von Armut bedroht
Die Kurve zeigt die Entwicklung der Armutsgefährdungsquote* (in %) von 2005 bis 2013. Sie stieg anfangs stark, von 12,2 auf 15,2 in nur 2 Jahren, danach schwächer auf 16,1 in 2012. Im letzten Jahr 2013 blieb sie unverändert.
Anteile der Haushalte, die 2013 von Armut gefährdet* waren (in %):
Alleinerziehende 35,2; Alleinlebende 31,9; Paar mit 3 oder mehr Kindern 13,7; Paar ohne Kinder 11,4; Paar mit 1 Kind 11,1; Paar mit 2 Kindern 8,5.
Verteilung nach Erwerbssituation (in %): arbeitslos 69,3; nicht erwerbstätig 24,3; im Ruhestand 15,0; erwerbstätig 8,6.
Insgesamt waren 2013 (wie auch 2012) 17,2 % der Frauen und 15,0 % der Männer armutsgefährdet*.
* Nach Definition der EU gilt als armutsgefährdet, wer weniger als 60 % des Median-Äquivalenzeinkommen der Bevölkerung verdient. Die Armutsgefährdungsquote ist der Anteil der Armutsgefährdeten.
Quelle: Statistisches Bundesamt     

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| Armut & Reichtum |
ärmste Länder weltweit 2012
ärmste Länder weltweit 2012 / Infografik Globus 6409 vom 22.05.2014
22.05.14    (532)
dpa Globus 6409: Die ärmsten Länder der Welt 2012
Als Maßstab für Armut dient das Bruttonationaleinkommen (BNE) je Einwohner in US-$, umgerechnet nach Weltbank-Methode. Das ärmste Land ist nach langen Jahren des Bürgerkriegs die Demokratische Republik Kongo mit 230 Dollar, es folgen Burundi 240, Malawi 320, Liberia 370, Äthiopien 380. Die Grafik listet insgesamt die Top15 der ärmsten Staaten. Datenabelle (xls)

Quelle: Weltbank         Großansicht: Bezug

| Armut & Reichtum | BIP | Globale Agenda 21 | Millenniumsziele |
Sozialleistungen-2013
Das soziale Netz / Infografik Globus 5813 vom 18.07.2013
18.07.13    (510)
dpa-Globus 5813 : Das soziale Netz
Die Grafik listet 27 verschiedene Sozialleistungen im Jahr 2013, die zusammen rund 870 Mrd. Euro umfassen, rund 31 % des BIP (2810 Mrd.). Die mit weitem Abstand größten Aufwendungen entfallen auf die Renten- und Krankenversicherung mit einem Anteil von 30,4 bzw. 22,3 %, zusammen mehr als 50 %. Alle weiteren Leistungen haben einen Anteil unter 6 %: auf Rang 3 die Beamtenpensionen (5,5 %), gefolgt von Kindergeld + Familienlastenausgleich (4,8 %) und Grundsicherung für Arbeitssuche (4,6 %). Diese Top-5 umfassen zusammen etwas mehr als 2/3 aller Leistungen. Das viel diskutierte Ehegattensplitting rangiert mit 3,2 % (28,2 Mrd.) auf Platz 10.

Infografik:  Großansicht: Bezug      Daten:  Tabellenkalkulation (xls)

| Armut & Reichtum | Einkommensteuer |
3-mal Lohn
DE 2012
 Globus Infografik 5597
04.04.13    (484)
dpa-Globus 5597: Dreimal Lohn
Die Summe Nettolohn + Steuern + Sozialabgaben wird mit "Arbeitnehmerentgelt" bezeichnet und nicht mit "Bruttolohn", wie die Bezeichnung "Brutto" suggeriert. Stattdessen ist der "Bruttolohn" jener Betrag, von dem prozentual Lohnsteuer und Sozialversicherungen berechnet werden. Grund für die missverständliche Bezeichnung ist die Aufteilung der Sozialabgaben in einen Arbeitgeber-(19,275 %) und Arbeitnehmeranteil (20,175 %), zusammen 39,45 %. Diese Aufteilung verschleiert die tatsächliche Abgabenhöhe, denn in der Lohnabrechnung taucht nur der Arbeitnehmeranteil auf. Auch nicht aufgeführt sind zusätzliche rund 1,3 % für die Unfallversicherung.
Durchschnittswerte 2012 für abhängig Beschäftige: Arbeitnehmerentgelt 3101 € (100 %); Bruttolohn 2536 € (81,8 %); Nettolohn 1691 € (54,5 %). Vom ursprünglich Verdienten vereinnahmt der Staat also direkt 45,5 %, vom ausgezahlten Rest (54,5 % ) gehen dann durch Konsum weitere Steuern ab (u.a. Mehrwertsteuer, Energiesteuer, Stromsteuer: s. Steuerspirale (xls)). Nach Berechnungen von Stefan Homburg verbleibt letztendlich weniger als ein Drittel beim Arbeitnehmer. (Hintergrund: Abgabenquote)
  
  => Großansicht: BezugSerie 

| Konsum & Produktion | Armut & Reichtum | Einkommensteuer |
soziale Ungleichheit

01.04.13    (482)
FAS-Themenseite: Soziale Ungleichheit, sinkende Aufstiegschancen
Im Vorfeld der Bundestagswahl am 22.9.13 geraten Fragen nach sozialer Gerechtigkeit und Chancengleichheit immer mehr in den Fokus. Zu diesem Kontext bietet die FAS eine Themenseite mit einem ergiebigen Hintergrundtext und folgenden Infografiken:
1) sinkende Einkommensungleichheit (Gini-Koeffizient)
2) Einkommensungleichheit: DE < EU-Schnitt (Quotient oberes/unteres Fünftel)
3) sinkende Vermögensungleichheit (Dezil-Entwicklung)
4) Vermögensverteilung: wachsender Anteil der Reichen (Dezile: 1.-5 | 6.-9.
5) sinkende Aufstiegsmöglichkeiten (Auf-/Abstieg zwischen Einkommensklassen)
6) sinkende Aufstiegsmöglichkeiten (Auf-/Abstieg bei Gering-/ Gutverdienern)
  
Die Infografiken sind eingelinkt im Artikel: Der Aufstieg ist bedroht [FAS 01.04.13]

| Armut & Reichtum |
Armutsquote
Armutsquote:  Grafik Großansicht
28.03.13    (481)
FR-Infografik: Armutsgefährdungsschwelle und -quote in der EU 2010
Die Armutsgefährdungsquote wird in der EU relativ definiert als Anteil der Menschen des jeweiligen Staates mit einem Einkommen unterhalb der Armutsgefährdungsschwelle (= 60 % des Median-Einkommens). Diese Schwelle (für Singles) liegt in Deutschland bei 11426 € und variiert von 1270 € in Rumänien bis 19523 € in Luxemburg. Die höchsten Quoten (in %) haben Bulgarien (22,3); Rumänien (22,3), Spanien (21,8), Griechenland (21,4), Litauen (20,0), Italien (19,6); die niedrigsten Tschechien (9,8), Niederlande (11,0), Österreich (12,6), Slowenien (13,0), Dänemark (13,0), Slowakei (13,6). => Datentabelle (xls)
Diese relative Definition von Armut ist fragwürdig, da z.B. bei gleichmäßigem Sinken der Einkommen etwa infolge einer Rezession die Quote nahezu gleichbleibt.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Wer ist arm? Kommt drauf an [FR 28.03.13]

| Armut & Reichtum |
Nettovermögen
Nettovermögen:  Grafik Großansicht
22.03.13    (476)
FR-Infografik: Nettovermögen von Privathaushalten
Nettovermögen (Vermögen minus Schulden, Rentenansprüche nicht berücksichtigt):
Arithm.Mittel | Median (in 1000 €): Deutschland 195,2|51,4; Frankreich 229,3|113,5; Spanien 285,8|178,3; Italien k.A.|163,9; Österreich 76,4.
Diese Daten aus einer Bundesbank-Studie zeigen, dass die Nettovermögen in Deutschland deutlich geringer und zugleich ungleich verteilter (Median sehr viel kleiner als Durchschnitt) sind als in den anderen großen Euroländern Frankreich, Italien und Spanien: Gemessen am Median ist das Nettovermögen in Frankreich mehr als doppelt, in Spanien und Italien mehr als dreimal so hoch. Die Zahlen belegen eine große Gerechtigkeitslücke: Trotz hoher eigener Vermögen wollen Krisenländer wie Spanien über den ESM gestützt werden durch Steuergelder zum großen Teil aus Deutschland, aber auch aus noch wesentlich ärmeren Ländern wie z.B. die Slowakei oder Estland.

Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Spanier reicher als Deutsche [FR 22.03.13]

| Armut & Reichtum |
Einkommensverteilung
Einkommensverteilung; monatliche Nettoeinkommen / Infografik Globus 5507 vom 14.02.2013
14.02.13    (460)
dpa-Globus : Einkommensverteilung 2012 in Deutschland
Anteile der Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen (= Summe aller Einkünfte wie Lohn bzw. Gehalt, Rente, Mieteinnahmen, Kapitalerträge u.a. inkl. Sozialleistungen, abzgl. Steuern und Sozialabgaben) in Höhe von:
[0: 14,2 % [1100: 11,8 % [1500: 14,6 % [2000:14,4 % [2600: 22,9 % [4000: 18,8 % [7500: 3,5 %. (Legende) (Quelle: GfK GeoMarketing) | Infografik 

| Armut & Reichtum | Einkommensteuer |
Armutsgefährdungs-
Quote
Armutsgefährdungsquote:  Grafik Großansicht
21.12.12    (442)
FR-Grafik: Armutsgefährdungsquote 2011 in Deutschland
Die Armutsgefährdungsquote wird gemäß EU-Standard definiert als Anteil der Menschen (einer Bezugsgruppe¹), deren Einkommen² unterhalb der Armutsgefährdungsschwelle liegt, also weniger als 60 % des mittleren³ Einkommens beträgt (s. Relative Armut).
¹ hier: Staat, Bundesland  ²Nettoäquivalenzeinkommen (Privathaushalte)  ³ Median
Bezogen auf die Bundesländer variiert die Schwelle (in €) beim Single| Familien* -Haushalt zwischen 718|1507 (Mecklenburg-Vorpommern) und 925|1943 (Baden-Württemberg), deutschlandweit betrug sie 848|1781.
* 2 Erwachsene + 2 Kinder (unter 14 Jahre)
Laut Armutsbericht 2012 des Paritätischen Wohlfahrtverbandes betrug die Quote im Jahr 2011 in Deutschland 15,1 % (12,4 Millionen). Besonders betroffen sind Berlin (+ 24,1 %) und NRW (+ 19,4 %, Duisburg + 45 %, Essen + 50 %). In der Deutschlandkarte sind die Regionen nach 3 Kategorien eingefärbt:  ]0: blau ]12,0: hellrot ]17,1: dunkelrot (Legende). Im Durchschnitt am wenigsten armutsgefährdet sind Bayern und Baden-Württemberg (blau), die mittlere Kategorie (hellrot) umfasst Westdeutschland, Thüringen und Brandenburg. Die restlichen Länder Ostdeutschlands fallen in die höchste Kategorie (dunkelrot).
Hintergrund: absolute vs. relative Armut; Kritik: relative Armut in Euroländern
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Arm trotz Arbeit [FR 21.12.12] Serie 

| Armut & Reichtum |
Einkommensteuer
Tarif DE 2013
Der Einkommensteuer-Tarif / Infografik Globus 5409 vom 20.12.2012
20.12.12    (451)
dpa-Globus 5409: Einkommensteuertarif - Grenzsteuersatz 2013
Nach Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts darf das Existenzminimum nicht besteuert werden, deshalb wird im Einkommensteuergesetz (EStG) ein sog. Grundfreibetrag festgelegt (2013: 8130; 2014: 8354), es wird also nur der Teil des Einkommens besteuert, der den Grundfreibetrag übersteigt. Wieviel Steuer zu zahlen ist, bestimmt der in §32 EStG definierte Steuertarif. Die Änderungsrate des Tarifs wird als "Grenzsteuersatz" bezeichnet und durch die Grafik dargestellt. Er steigt in der Progressionzone (8131 € - 52881 €) von 14 % (Eingangssteuersatz) auf 42 % (Spitzensteuersatz), dem Wert der folgenden Proportionalzone. Diese wurde 2007 noch einmal unterteilt durch Einführung der. sog. Reichensteuer: 45 % ab 250731 €.   
  
  => Tabelle    Großansicht: Bezug     Großansicht: Galerie Serie 

| Einkommensteuer | Konsum & Produktion | Armut & Reichtum |
Lohnentwicklung
Lohn-Illusion; Monatsverdienst; Bruttolohn; Nettolohn; Reallohn;  / Infografik Globus 5400 vom 20.12.2012
20.12.12    (443)
dpa-Globus 5400: Die Lohn-Illusion
Der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst je Arbeitnehmer stieg von 1675 Euro im Jahr 1991 auf geschätzte 2536 Euro im Jahr 2012; auch der Nettolohn (nach Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen) stieg von 1174 auf 1692 Euro, der Reallohn (inflationsbereinigt, in Preisen von 1991) sank jedoch von 1174 auf 1137 Euro, die tatsächliche Kaufkraft sank also um 3,2 %.
  
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| Einkommensteuer | Armut & Reichtum | Konsum & Produktion |
Steuern-Abgaben
Steuern-Abgaben:  Grafik Großansicht
20.09.12    (420)
FR-Grafik: Steuern und Abgaben in Deutschland
Die Grafik bietet einige zentrale Daten aus dem Armuts-und Reichtumsbericht 2012.
Steueraufkommen 2010 insgesamt 530,6 Mrd.€ , darunter in % (in Mrd.€): Einkommensteuer 38,6 (204,5); Umsatzsteuer 33,9 (180,0); vermögensbezogene Steuern 3,9 (21,0); sonstige Steuern 23,6 (125,1).
Sozialabgaben 2011 insgesamt 518,8 Mrd. €, darunter:
Arbeitgeber: Sozialbeiträge 192,6 + sonstige Kosten 81,7
Versicherte: Arbeitnehmer 183,7 + Selbständige 14,3 + sonstige Personen 46,6
Finanzierungsanteile des obersten Zehntels beim Haushaltsbruttoeinkommen in %:
Einkommensteuer 54,0; Sozialversicherungsbeiträge 23,3; indirekte Steuern 19,4.
Einkommensteuer-Spitzensatz in %: In Deutschland sank er von 57,0 im Jahr 1995 auf einen Tiefstwert von 44,3 in 2005 und stieg seitdem auf 47,5 in 2011. Zum Vergleich: Frankreich 46,7; Großbritannien 50,0; Dänemark 51,5; Niederlande 52,0; Schweden 56,4.
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Deutschlands Defizit bei der Umverteilung [FR 20.09.12]

| Einkommensteuer | Armut & Reichtum |
Einkommensteuer
 Globus Infografik 5171
23.08.12    (413)
dpa-Globus 5171: Wer trägt welche Steuerlast
Der Einkommensteuertarif ist in Deutschland progressiv: mit dem zu versteuernden Einkommen E steigt der Steuersatz von 0 % ( E ≤ 8004= Grundfreibetrag) bis auf den Höchstsatz von 45 % (E > 250730). Das unterste Fünftel der Einkommensbezieher bezahlt aufgrund des Grundfreibetrages und weiterer Freibeträge nahezu keine Einkommensteuer, das oberste Fünftel 71,1 %, darunter das oberste Zehntel bereits 54,6 %.
Die Grafik stellt die Einkommensteuerverteilung mittels Dezilen dar, wobei die unteren beiden Dezile (unterstes Fünftel) zusammengefasst werden.
Verteilung: [0:0,1 [8459:0,4 [14033:1,5 [20115:3,4 [26191:5,3 [32173:7,3 [39370:10,9 [50059:16,5 [69582:54,6 (Legende)   Datenstand: 2011

| Infografik  Serie 

| Einkommensteuer | Armut & Reichtum | Konsum & Produktion |
Armutsgrenze
Armutsgrenze; weniger als 1,25 USD; Weltkarte  / Infografik Globus 4872 vom 29.03.2012
29.03.12    (392)
dpa-Globus : Unter der Armutsgrenze
Als Armutsgrenze definiert die Weltbank eine Einkommensschwelle von 1,25 US-Dollar pro Tag. Beim Millenniumsgipfel 2000 in New York hatte die Staatengemeinschaft im Rahmen der Millenniumsziele beschlossen, die Anzahl der in extremer Armut, d.h. unter der Armutsgrenze, Lebender bis 2015 im Vergleich zu 1990 zu halbieren. 1990 lebten 1,9 Mrd. Menschen (53 %) unter der Armutsgrenze, 2008 waren es 1,3 Mrd. (22 %). Damit ist das Millenniumsziel schon vorzeitig erreicht. Gravierend ist jedoch immer noch die Armut in Südasien (36 %) und vor allem in Subsahara-Afrika (47,5%).

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| Armut & Reichtum | Millenniumsziele | Globale Agenda 21 |
Top-10-Manager-Gehälter

18.03.12    (391)
FAS: Top10-Gehälter von DAX-Konzern-Managern im Jahr 2011
Jahresgehalt in Millionen Euro: (1) Martin Winterkorn (VW): 17,4; (2) Dieter Zetsche (Daimler): 8,7;   (3) Peter Löscher (Siemens): 8,6;   (4) Josef Ackermann (Deutsche Bank): 8,0;   (5) Wolfgang Reitzle (Linde): 6,7;  (6) Jürgen Großmann (RWE): 6,4;   (7) Norbert Reithofer (BMW): 6,1;   (8) Herbert Hainer (Adidas): 5,9;   (9) Kasper Rorsted (Henkel): 5,4;   (10) Frank Appel (Deutsche Post): 5,2.
Im Jahr 2011 erzielten Manager der DAX-Konzerne wieder Spitzengehälter in Millionenhöhe, der VW-Chef mit 17,4 Millionen Euro* so viel wie kein Manager der DAX-Liga jemals zuvor. Dies rief breite Entrüstung hervor, nicht nur in der Bevölkerung, in der laut einer Umfrage 71 % Millionengehälter selbst für sehr erfolgreiche Manager für nicht gerechtfertig halten, sondern auch in weiten Kreisen von Investoren, Aktionärsschützern und Mittelständlern, die solch hohe Gehälter für völlig unangemessen halten.
* Vergleich: Das Gehalt von Winterkorn entspricht rund dem 300-bis 400-fachen eines einfachen Angestellten, dem 180-fachen eines Professors, dem 50-fachen der Bundeskanzlerin und dem 15-fachen des Nobelpreises. (Quelle: FAS 18.3.12, S.33)

| Armut & Reichtum |
Einkommensvergleich
Frauen-Männer
Einkommensvergleich-Frauen-Männer; OECD-Länder-Vergleich / Infografik Globus 4848 vom 15.03.2012
15.03.12    (397)
dpa-Globus : Ungleich bezahlt
Laut einer OECD-Studie verdienen Frauen in Deutschland 21,6 % weniger als Männer, so viel weniger wie in keinem anderen Land in Europa. Nur etwas weniger ist das ungleiche Einkommen in Großbritannien (19,8), Finnland (19,7), Schweiz (19,5) und Österreich (19,4). Der OECD-Schnitt liegt bei 15,9 %. Unten in der Liste rangieren Irland (10,4), Polen (10,0), Griechenland (9,6), Belgien (8,9) und Norwegen (8,7).

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| Frauen | Armut & Reichtum | OECD |
Top20-Forbes-Liste
Die reichsten Menschen der Welt; Forbes-Rangliste; Alter, Herkunft; Unternehmen; Vermögen / Infografik Globus 4849 vom 15.03.2012
15.03.12    (396)
dpa-Globus : Die reichsten Menschen der Welt
Die neue Forbes-Liste der Superreichen umfasst weltweit 1226 Dollarmilliardäre, so viele wie nie zuvor. In der Infografik werden die Top20-Reichsten jeweils mit Alter, Herkunft, Unternehmen und Vermögen in Mrd. US-Dollar vorgestellt. Die Liste reicht von Carlos Slim Helú (Mexiko) auf Rang 1 (69 Mrd.) bis Michael Blomberg (USA) auf Rang 20 (22 Mrd.). Der reichste Deutsche ist Karl Albrecht auf Rang 10 mit einem Vermögen von 25,4 Mrd. Die Forbes-Liste enthält insgesamt 55 deutsche Milliardäre.

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| Armut & Reichtum |
Einkommensverteilung
Einkommensverteilung in Deutschland; 2011; Hauseinhaltseinkommen; Nettoeinkommen;  / Infografik Globus 4742 vom 26.01.2012
26.01.12    (415)
dpa-Globus : Einkommensverteilung in Deutschland 2011
Anteile (in %) der Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen * in Höhe von:
[0: 14,1 [1100: 11,8  [1500: 14,4 [2000: 14,5 [2600: 23,2 [4000: 18,7 [7500: 3,4 (Legende)
* Summe aller Einkünfte inkl. Sozialleistungen, Kapitalerträge u.a. abzgl. Steuern und Sozialabgaben
Im Bundesländervergleich ist Berlin besonders von Niedrigeinkommen (< 1100 €) betroffen: knapp 1/4 aller Haushalte. Die höchste Einkommensklasse (> 7 500 €) kommt in Baden-Württemberg mit einem Anteil von 4,5 % am häufigsten vor.

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| Einkommensteuer | Armut & Reichtum |
Armut-DE-2010
Armut in Deutschland / Infografik Globus 4703 vom 05.01.2012
05.01.12    (384)
dpa-Globus : Armut in Deutschland
In der Deutschlandkartesind die Bundesländer gemessen an ihrer Armutsgefährdungsquote* (in %) im Jahr 2010 nach 4 Kategorien eingefärbt:
> 18: Mecklenburg-Vorpommern; Bremen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Berlin
18-15,1: Niedersachsen; NRW; Thüringen, Brandenburg
15-12: Schleswig-Holstein, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland
< 12: Baden-Württemberg, Bayern.
Die Tabelle listet den Anstieg/ Rückgang der Armutsgefährungsquote* 2010 im Vergleich zu 2005 (in Prozentpunkten): Anstieg in NRW (1), Rheinland-Pfalz (0,6), Schleswig-Holstein (0,5), Baden-Württemberg (0,4), Sachsen (02). In allen anderen Ländern ist die Quote gesunken, am stärksten in Brandenburg (-2,9), Sachsen-Anhalt (-2,6), Hamburg (-2,4).
* Anteil der Einwohner, die weniger als 60 % des Median-Einkommens haben
 
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| Armut & Reichtum |
Gini-Koeffizient-OECD
Gini-Koeffizient:  Grafik Großansicht
06.12.11    (369)
FR-Grafik: Gini-Koeffizient der Einkommensungleichheit
Der Gini-Koeffizient (auch Gini-Index genannt) misst das Ausmaß von Ungleichheit einer Verteilung - hier beim Einkommen - durch eine Zahl zwischen 0 (extreme Gleichheit: alle verdienen gleich viel) und 1 (extreme Ungleichheit: einer verdient alles). Die Tabellle listet die Gini-Koffezienten der Ungleichheit beim Einkommen in einer Auswahl von 18 von insgesamt 34 OECD-Ländern. Vergleichsweise ausgeglichene Gesellschaften sind gekennzeichnet durch einen Gini-Index bis etwa 0,25, den Deutschland noch 1985 hatte. Heute haben Slowenien, Dänemark, Norwegen, Schweden und Österreich Gini-Werte unter oder wenig über 0,25. Mit knapp 0,3 liegt Deutschland schon deutlich darüber, aber noch etwas unter dem OECD-Durchschnitt von 0,31. Werte ab 0,38 (USA) beschreiben bereits einen hohen Grad an Ungleichheit. Sehr starke Ungleichheit (Werte ab 0,4 ( z.B. Türkei 0,4; Chile 0,49) weisen meist nur Schwellen- und Entwicklungsländer auf.
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Unsoziales Deutschland [FR 06.12.11, S.12]

| Einkommensteuer | Armut & Reichtum | OECD | OECD |
Lohnentwicklung
Die Lohn-Illusion / Infografik Globus 4643 vom 01.12.2011
01.12.11    (388)
dpa-Globus : Die Lohn-Illusion
Der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst je Arbeitnehmer stieg von 1675 Euro im Jahr 1991 auf geschätzte 2453 Euro im Jahr 2011; auch der Nettolohn (nach Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen) stieg von 1174 auf 1626 Euro, der Reallohn (inflationsbereinigt, in Preisen von 1991) sank jedoch von 1174 auf 1115 Euro, die tatsächliche Kaufkraft sank also um 5 %.    

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Armut-Reichtum
Die Schwere zwischen Arm und Reich; Armut; Reichtum; Haushaltsnettoeinkommen;  / Infografik Globus 4636 vom 24.11.2011
24.11.11    (367)
dpa-Globus : Die Schere zwischen Arm und Reich
Die Grafik vergleicht die Anteile (in %) im Jahr 1997|2009 der Bevölkerungsschichten, gegliedert in 7 Gruppen anhand ihres monatlichen Haushaltseinkommens (E) im Verhältnis zum Durchschnitt (D), also anhand des Quotienten E/D:
(1) > 2:  3,5|4,7       (2) 1,5-2:  7,6|7,9    (3) 1,25-1,5:  9,4|10,0      (4) 1-1,25:  20,4|17,3
(5) 0,75-1:  28,2|25,3       (6) 0,5-0,75:  23,5|24,4        (7) 0-0,5:  7,5|10,4.
Die Anteile der reicheren Gruppen (1) bis (3) und der ärmeren Gruppen (6) und (7) stiegen auf Kosten der mittleren Gruppen (4) und (5), d.h. die Schere zwischen Reich und Arm hat sich weiter geöffnet.

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Lohnentwicklung
Lohnillusion; Bruttolohn, Nettolohn; Reallohn, 1991 bis 2010 / Infografik Globus 3915 vom 25.11.2010
25.11.10    (285)
dpa-Globus : Die Lohn Illusion
Die Grafik zeigt die Entwicklung des durchschnittlichen monatlichen Verdienstes je Arbeitnehmer in Deutschland in Euro von 1991 bis 2010. Während der Brutto-bzw. /Nettolohn (obere bzw. mittlere Kurve) in diesem Zeitraum von 1643 bzw. 1141 € auf 2363 bzw. 1539 € stieg, fiel der Reallohn (Preisanstieg abgerechnet) von 1141 € auf 1080 €, die Arbeitnehmer können sich also heute 5,3 % weniger leisten als im Jahr 1991.
 
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Millenniumsziele

16.09.10    (267)
ZEIT-Grafik: Millenniumsziele der Vereinten Nationen
Der UN-Gipfel 2000 beschloss die sog. Millenniumsziele: Bis 2015 sollen bei 8 Kernaspekten der Entwicklung (Armut und Hunger, Kinder- und Müttersterblichkeit; Bildung; Krankheitsbekämpfung; Lebensbedingungen; Gleichberechtigkeit; globale Entwicklungspartnerschaft) substanzielle Entwicklungsfortschritte erreicht werden. Nach 10 Jahren zieht ein UN-Sondergipfel eine Zwischenbilanz. Aus diesem aktuellen Anlass stellt die ZEIT-Grafik die 8 Millenniumsziele in einem Plakat vor und zeigt zugleich, wie die 8 Ziele untereinander vernetzt sind.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Die Millenniums-Aufgabe der Vereinten Nationen [ZEIT 38/16.09.10]

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Vermögensverteilung-2007
Vermögenskonzentration: Vergleich 2002 - 2007:  Grafik Großansicht
19.06.10    (255)
FR-Grafik: Vermögenskonzentration von 2002 bis 2007
Laut DIW-Verteilungsbericht 2009 wächst die Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland weiter. Ein Indikator dafür ist die wachsende Konzentration des Vermögens beim reichsten Zehntel (10. Dezil) der Bevölkerung: Der Anteil des Nettovermögens am Gesamtvermögen stieg von 2002 bis 2007 beim 10. Dezil (Dz) um 3,2 Prozentpunkte (Pp), wobei vor allem eine Verschiebung vom 7., 8. und 9. Dz hin zum 10.Dz stattfand: 7. Dz|-1,0 Pp; 8.Dz|-0,7 Pp; 9.Dz|-0,9 Pp.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Freibier für Millionäre [FR 19.06.10]

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Steuern-Abgaben-OECD
Steuern- und Abgabenlast: Deutschland und OECD:  Grafik Großansicht
12.05.10    (241)
FR-Grafik: Steuern- und Abgabenlast in Deutschland im Vergleich zur OECD
Hohe Sozialabgaben bremsen laut OECD-Studie die Beschäftigung in Deutschland. Zwar liegt Deutschland mit einer Steuer- und Abgabenquote von 36,4 % am BIP im OECD-Durchschnitt, der Faktor Arbeit wird aber mit 51 % drastisch höher als im OECD-Mittel (36,4 %) belastet. Besonders hoch im Vergleich zur OECD werden alleinstehende Geringverdiener und Alleinerziehende belastet. Der Anteil der Sozialabgaben an den Staatseinnahmen ist mit 13,3 % ebenfalls höher als das OECD-Mittel 9 %. Die OECD empfiehlt daher, die Sozialsysteme stärker über Steuern zu finanzieren und dazu die Steuerbasis zu verbreitern sowie die Steuersätze z.B. beim Konsum und Grundbesitz zu erhöhen.
  
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Verstädterung-Slums
 Globus Infografik 3435
01.04.10    (233)
dpa-Globus 3435: Am Rande der Städte
Die Verstädterung nimmt immer weiter zu: Der Anteil der Bevölkerung, der in Städten lebt, steigt laut einer UN-Prognose von derzeit ca. 50 % auf  etwa 70 % im Jahr 2050. In der Folge werden auch die Elendsviertel (Slums) besonders in den Megastädten wachsen. Die Grafik informiert über den Anteil der städtischen Bevölkerung im Jahr 2010 in den betroffenen Weltregionen, die in Slums leben (Anteil in %): Subsahara-Afrika 62; Südasien 35, Südostasien 28, Westasien 25, Lateinamerika und Karibik 24, Ozeanien 24, Nordafrika 13.

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Hartz-IV
Hartz IV;  Grundsicherung für Arbeitssuchende; Bedarfsgemeinschaften; Aufstocker / Infografik Globus 3384 vom 04.03.2010
Daten/ Großansicht

04.03.10    (207)
dpa-Globus : Hartz IV in den Bundesländern
Rund 6,8 Mio Menschen in 3,6 Mio Haushalten (sog. "Bedarfsgemeinschaften") erhielten Anfang 2010 in Deutschland die Grundsicherung für Arbeitsuchende (kurz: Hartz IV), darunter 4,9 Mio Hilfebedürftige, die als erwerbsfähig gelten und teilweise auch sind ("Aufstocker"), und 1,8 Mio sog. "nicht erwerbsfähige Hilfebedürftige", meist Kinder unter 15 Jahren. Der Anteil von Hartz-IV-Empfängern ist in Berlin (21,3 %) am höchsten, in Ostdeutschland (17,0 %) fast doppelt so hoch wie in Westdeutschland (8,7 %), vergleichsweise gering in Süddeutschland und am niedrigsten in Bayern (5 %).
 
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| Armut & Reichtum |
Armutsrisiko

18.02.10    (202)
ZEIT-Grafik: Die Armut hat zugenommen
Die Grafik zeigt den Anstieg des Anteils der Bevölkerung in Deutschland, der als "armutsgefährdet" gilt, also über weniger als 60 % des mittleren Einkommens verfügt. In den Jahren von 1997 bis 2007 steigen alle drei Kurven (West-/,Ost-/, Gesamtdeutschland) an: Für Westdeutschland von knapp 10 % auf etwa 13 %, für Ostdeutschland von ca. 13,5 % auf fast 20 % und für Gesamtdeutschland von etwa 10 % auf 14 % (Werte aus der Grafik geschätzt).
Datenquelle: DIW-Wochenbericht Nr.7/17.02.2010  
 
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Viele Kinder, wenig Geld [ZEIT 18.02.10]

| Armut & Reichtum |
Einkommen-Hartz-IV
Wie sich Erwerbsarbeit auf das Nettoeinkommen auswirkt:  Grafik Großansicht
18.02.10    (201)
Tagesschau-Grafik: Wie sich Erwerbsarbeit auf das Nettoeinkommen auswirkt
Der Anreiz für Arbeitslose, sich neue Arbeit zu suchen, ist laut einer neuen OECD-Studie in Deutschland im Vergleich zu anderen Staaten klein, weil schon bei geringem Verdienst relativ hohe Steuern und Abgaben erhoben werden. Die Infografik stellt das Gesamteinkommen ( Nettolohn + Transferleistungen in % des Durchschnittslohns) als Funktion des Bruttoverdienstes in % des Durchschnittlohns dar. Oberhalb von etwa 50 % Bruttoverdienst ergibt sich in etwa folgende Rangfolge im Kurvenverlauf: Irland, Frankreich, Schweden, Schweiz, Deutschland, d.h. im Vergleich dieser 5 Ländern lohnt es sich in Deutschland am wenigsten, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Ganz anders in Irland: die Kurve liegt mit Abstand höher als alle anderen: Schon ab 20 % steigt die Kurve, bei etwa 50 % macht sie einen Sprung auf über 100 %, während sie in Deutschland noch bei 50 % stagniert. Erst ab etwa 65 % steigt die Kurve für Deutschland nennenswert, liegt aber am Ende um ca. 15 % unter der Schweiz, um 20 % unter Schweden, um 25 % unter Frankreich und 55 % unter Irland.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Hartz-IV-Familien haben wenig Anreize zur Jobsuche [Tagesschau 18.02.10]

| Einkommensteuer | Armut & Reichtum | OECD |
Armut-D
Verarmung in Deutschland:  Grafik Großansicht
18.02.10    (195)
FR-Grafik: Armut in Deutschland
Laut DIW-Studie ist der Anteil von Armen in Deutschland von 10 % im Jahr 1998 auf 14 % 2008 gestiegen, das sind 11,5 Mio Betroffene. Als (einkommens-) arm gilt, wer weniger als 60 % des mittleren bedarfsgewichteten Haushalts-Nettoeinkommens der deutschen Bevölkerung verdient. Kinder und junge Erwachsene sowie Alleinerziehene sind besonders von Armut betroffen. Die Grafik informiert über die Höhe der Armutsrisikoschwelle (verfügbares Haushaltseinkommen in €) bei ausgewählten Haushaltstypen: 1 Personenhaushalt: 925; Paar ohne Kinder: 1388; Paar mit 1 Kind: 1665; Paar mit 2 Kindern: 1943; Paar mit 3 Kindern: 2220; Alleinerziehende mit 1 Kind: 1203; Alleinerziehende mit 2 Kindern: 1480.

Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Junge Menschen und Familien verarmen [FR 18.02.10]

| Armut & Reichtum |
Hartz-IV-Regelsatz
Hartz-IV-Regelsatz: FR-Infografik
Text/ Grafik [FR]
10.02.10    (186)
FR-Grafik: Hartz-IV-Regelsatz (Arbeitslosengeld II )
Die Infografik schlüsselt auf, aus welchen Posten sich der bisherige Eckregelsatz von 359 Euro zusammensetzt. Aus diesem Eckregelsatz werden nach festgelegten Prozentsätzen die Regelsätze für Angehörige berechnet: Partner 90 %; Kinder ab 14 Jahren: 80 %; Kinder ab 6 bis 13 incl.Jahren: 70 %; Kinder bis zu 5 Jahren: 60 %. Diese rein prozentuale Art der Berechnung ist vom BVG am 9.2.10 als verfassungswidrig bewertet worden. Der Gesetzgeber wird aufgefordert, bis zum 1.1.2011 eine auf Basis von Statistiken nachvollziehbare Berechnung zu entwickeln, die jedem Bedürftigen gemäß dem Sozialstaatsgebot ein menschenwürdiges Existenzminimum und eine Mindesteilhabe am sozialen und kulturellen Leben sichert. So sind z.B. die Bildungsausgaben für Schulkinder bisher zu wenig berücksichtigt worden.
 
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Berechnung bemängelt, aber nicht die Summe [FR 10.02.10]Serie 

| Armut & Reichtum | Kinder/Jugendliche |
Vermögenswerte-2007
Vermögenswerte in Deutschland; SOEP 2007, Geldvermögen , Rentenansprüche,  Armut  und Reichtum,  Altersvorsorge , Wohlstand  / Infografik Globus 3325 vom 05.02.2010
05.02.10    (185)
dpa-Globus : Vermögen und Unvermögen
Laut DIW-Wochenbericht Nr.3/2010 öffnet sich die Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland immer weiter. mehr als 25 % besitzen inzwischen gar kein Vermögen oder sind sogar verschuldet. Zwar bessern die Rentenansprüche die Vermögensbilanz auf, besonders bei Beamten und Selbständigen. Bei Geringverdienern und Langzeitarbeitslosen bleibt die erworbene Alterssicherung allerdings gering und wegen reduzierter Sozialleistungen verarmen immer mehr Leute im Alter, vor allem in Ostdeutschland.
  
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| Armut & Reichtum |
Reallohn-1992-2009
Reallohn-Entwicklung 1992-2009
21.01.10    (177)
FR-Infografik: Reallohn-Entwicklung der Stundenlöhne 1992 - 2009
Laut aktuellen Daten des Statischen Bundesamtes stiegen die Bruttolöhne pro Stunde nominal um 2,9 %, real (abzüglich Inflationsrate) um 2,5 %, während die monatlichen Bruttolöhne um nominal 0,4 % und real um 0,8 % gesunken sind. Der Hauptgrund für diese ungleiche Entwicklung sind die Arbeitszeiten, die in Folge der Wirtschaftskrise stark gesunken sind.

Die Grafik ist eingebettet im Artikel "Spielen die Löhne verrückt" [FR 21.1.10]

| Armut & Reichtum | Einkommensteuer | Konsum & Produktion |
Vermögensverteilung-2007

20.01.10    (176)
diw-Grafik: Vermögensverteilung 2007 in Deutschland
Laut diw-Wochenbericht Nr.3/2010 dämpft das Altersicherungsvermögen ein wenig die nach wie vor hohe Konzentration der Vermögenswerte, die auch grafisch bei der Verteilung der Dezile deutlich wird. Das reichste Zehntel (rechts) lässt die anderen Zehntel weit hinter sich, das 2. u. 3. ärmste Zehntel verfügt über sehr wenig Geld-/Sachvermögen und nur über geringe Renten- u. Pensionsansprüche, das ärmste Zehntel ist sogar verschuldet und hat nur sehr geringe Rentenansprüche.
  
Eine Großansicht der Grafik befindet sich auf S.10 des diw-Wochenberichts Nr.3/2010 (pdf, 350 KB), S.5 stellt die Vermögensverhältnisse differenziert nach Berufsgruppen als Tabelle vor.

| Armut & Reichtum |
Weltbevölkerung-Daten

01.09.09    (99)
DSW: Datenreport 2009: Soziale und demographische Daten zur Weltbevölkerung
Das starke Anwachsen der Bevölkerung in vielen Entwicklungsländern hält an. Die afrikanische Bevölkerung überschreitet derzeit die 1 Mrd.-Schwelle, bis 2050 wird sie sich auf 2 Mrd. verdoppeln. Hauptgrund dafür sind die hohen Fruchbarkeitsraten und die junge Altersstruktur: fast jeder Dritte ist jünger als 15 Jahre. Jedes Jahr werden 14 Millionen Teenager schwanger, etwa die Hälfte ungewollt. Um so wichtiger wird, dass junge Menschen Zugang zu Sexualaufklärung und Verhütungsmitteln erlangen. Das rasche Bevölkerungswachstum in den Entwicklungsländern konterkariert auch den Kampf gegen Hunger und Armut.
Anders als in den Entwicklungsländern wird die Bevölkerung der Industrieländer zurückgehen: in  Europa von heute 738 Mio auf 702 Mio in 2050. Grund dafür ist die im Durchschnitt viel zu kleine Kinderzahl pro Frau, auch nachdem sie in einigen wenigen Staaten (z.B. Spanien, Schweden, Russland) in den vergangenen Jahren leicht zugenommen hat.

Weitere Informationen    Datenreport 2009 [pdf, 780 KB]

| Bevölkerung | Afrika | Gesundheit | Hunger | Armut & Reichtum |
Armutsatlas-2007
Landkarte: Armut in Deutschland: Großansicht bei tagesschau.de
18.05.09    (76)
Tagesschau: Armutsatlas: Armutsquote in Deutschland (Stand 2007)
Laut EU-Definition gilt als arm, wer weniger als 60 % des mittleren Einkommens auf Bundesebene verdient. Gemessen an dieser Definition sind die Regionen in Deutschland in der Deutschlandkarte nach 6 Kategorien eingefärbt: von Dunkelrot (>20 % Armut) bis Weiß (< 10 % Armut). Laut Armutsatlas, der erstmals vom Paritätischen Gesamtverband auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamts veröffentlicht wurde, sind besonders Regionen ist Ostdeutschland und die Stadtstaaten Bremen und Hamburg von Armut betroffen. Dagegen liegt die Armutsquote in Süddeutschland unter 12,5 %. Die ärmste Region ist Vorpommern (27 % unter der Armutsschwelle).
  
Die Landkarte ist eingebettet im Artikel: Wer ist am ärmsten - Vorpommern oder Hamburg [Tagesschau 18.05.09]

| Armut & Reichtum |
Armut-Reichtum-D
Armut und Reichtum in Deutschland, Durchschnittsvermögen, Verteilung der Vermögen; Dezile; Gini-Koeffizient / Infografik Globus 2603 vom 29.01.2009
29.01.09    (108)
dpa-Globus : Arm und Reich in Deutschland
Das Nettovermögen aller privaten Haushalte in Deutschland betrug 2007 zusammen ca. 6 Billionen €, das sind pro Erwachsenem im Durchschnitt rund 88000 €. Der Median der Vermögensverteilung liegt allerdings bei nur 15300 €, was an der hohen Konzentration des Vermögens bei den Reichen liegt. Das reichste Zehntel verfügt über 61,1 %, das 9. Zehntel über weitere 19,0 %, zusammen besitzt das reichste Fünftel also bereits 4/5 des Gesamtvermögens. Umgekehrt verfügte mehr als ein Viertel aller Erwachsenen über kein Vermögen oder war verschuldet.
 
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| Armut & Reichtum | Sozialwissenschaften |
Hunger_Armut

Großansicht/Daten

13.10.08    (3)
SÖL-Grafik: Weltweite Verteilung von Hunger und Nahrung
Die SÖL-Grafik zeigt die durchschnittlich zur Verfügung stehende Kalorienmenge, die Anzahl und der Anteil unterernährter Menschen in folgenden Länder-Gruppen: Industrieländer, Lateinamerika, Subsahara-Afrika, arabische Welt, GUS, Südasien, Ostasien/Südostasien. Der tägliche Mindestkalorienbedarf liegt laut FAO/ WHO im Mittel bei 1874 kcal/Person. Im Durchschnitt wird er auch in allen Ländergruppen erreicht, wobei die Kalorienmenge mit 2262 kcal in Subsahara-Afrika am kleinsten und mit 3470 kcal in den Industrieländern am höchsten ist. Die höchsten Anteil von Unterernährten sind in Subsahara-Afrika (33 %) und in Südasien (21 % ), die geringsten in den Industrieländern (< 2,5 %) und in der GUS (7 %) zu verzeichnen. Weltweit leiden 862 Mio. Menschen (14 %) unter Nahrungsmangel.
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| Hunger | Nahrung | Armut & Reichtum | Kalorie |
Armut
Armut in Weltregionen; Bevölkerungsanteil unter Armutsgrenze / Infografik Globus 2320 vom 05.09.2008
Großansicht/ Daten

05.09.08    (19)
Globus-Infografik: Halbierte Armut - aber nicht für alle
Gemäß neuer Definition hat die Weltbank die Armutsgrenze bei 1,25 US-Dollar (früher 1 Dollar) pro Tag angesetzt. Zwar konnte die Armutsrate in den Entwicklungs- und Schwellenländern seit 1981 halbiert werden, aber dennoch leben aktuell 1,4 Mrd. Menschen unterhalb der Armutsgrenze. Während Ostasien (vor allem China) sehr erfolgreich in der Armutsbekämpfung war, bleibt die Armutsrate in Subsahara-Afrika fast unverändert bei knapp 50 %. Bei dem starken Bevölkerungswachstum stieg die absolute Zahl der Armen dort von 200 auf 380 Mio. Im Durchschnitt über alle Entwicklungs- und Schwellenländer leben etwa ein Viertel in bitterer Armut.
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| Armut & Reichtum | Millenniumsziele |
  

erstellt: 22.04.19/ zgh Armut & Reichtum: Deutschland, Europa, weltweit Anfangsjahr Vorjahr 0 Folgejahr Endjahr

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