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Daten/Statistiken Archiv-Übersicht Vorjahr 2017 Folgejahr

Automatisierung-Jobs
OECD
Automatisierung, Jobs;: Globus Infografik 12032/ 13.10.2017
13.10.17   (974)
dpa-Globus 12032: Automatisierung gefährdet Jobs
Durch Automatisierung/ Digitalisierung sind in den OECD-Länder (a) 9 % aller Arbeitsplätze gefährdet wegzufallen und (b) 25 % könnten sich in ihrem Anforderungsprofil erheblich verändern. Die Grafik präsentiert eine Rangliste aus 13 von 35 OECD-Staaten:
(a) von [GR 13 %; DE 12AT 12;  ES 12] bis [ FR 9 %; US 9; FI 7; SE 7]
(b) von [CZ 36 %; SK 35; IT 34; DE 31] bis [SE 23 %; ES 22; FI 21; FR 21] Tabellenansicht

Quelle: OECD     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Konsum & Produktion | Armut & Reichtum | Eine-Welt |
Digitalindex
EU-2017
Digitalindex-EU-2017: Globus Infografik 12036/ 13.10.2017
13.10.17   (973)
dpa-Globus 12036: Europa Digital
Die Europäische Kommission bewertet die digitale Leistungsfähigheit eines Staates durch den Digitalindex, eine Zahl zwischen 0 und 1, die berechnet wird aus 31 Indikatoren aus 5 Kategorien (Konnektivität; digitale Fähigkeiten; Internetnutzung; Stand digitaler Technik; digitale Dienste der Behörden). Der EU28-Durchschnitt beträgt 0,52; 15|13 Staaten liegen darüber|darunter: von an der Spitze [DK 0,71; FI 0,68; SE 0,68; NL 0,67; LU 0,61] bis zum Ende [HR 0,43; IT 0,42; GR 0,38; BG 0,38; RO 0,33]
Deutschland rangiert mit 0,56 auf Platz 11. Bei der Frequenzverwaltung und beim Online-Shopping ist es Vorreiter. Aufholbedarf besteht aber beim schnellen Breitband-Internet und beim E-Government: nur 19 % der Deutschen nutzen Online-Angebote der Behörden, EU-weit sind es 34 %.
  
Quelle: Europ.Kommission: Daten  Report 2017    Infografik-Bezug  Tabelle/ Infos 

| Bevölkerung | Konsum & Produktion |
Erneuerbare Energien
DE-1996-2016
Erneuerbare-Energien-DE-1996-2016: Globus Infografik 12027/ 06.10.2017
06.10.17   (972)
dpa-Globus 12027: Erneuerbare Energien
Beim Klimagipfel in Paris 2015 hat die Völkergemeinschaft beschlossen, dass die globale Erwärmung auf 2 °C, möglichst sogar auf 1,5 °C eingebremst wird. Deshalb hat sich die Bundesregierung ergeizige Ziele gesetzt: der Anteil Erneuerbarer Energien (EE) am gesamten Energieverbrauch soll bis 2025|2050 auf mindestens 40 %|80 % gesteigert werden. Zwar ist der EE-Anteil in den letzten 20 Jahren deutlich gewachsen: 1996|1,8 %; 2006|6,3 %; 2016|12,6 %. Wenn der EE-Ausbau aber so langsam weitergeht wie seit 2006 (Verdopplung in 10 Jahren), dann werden 2025 nur ca. 25 statt 40 % geschafft. Im Sektor Verkehr sank der EE-Anteil sogar seit 2006 von 6,5 % auf 5,1 %. Auch der Sektor Wärme/Kälte wächst viel zu langsam: 2016 nur 13,4 %. Der Stromsektor dagegen ist mit 2016|31,7 % auf einem guten Pfad. Tabellenansicht

Quelle: Bundeswirtschaftsministerium     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Erneuerbare Energien | Strom | Ökostrom | EW-Strom | EW-Verkehr | EW-Wärme |
Wohnungsheizungen-DE-2016
Wohnungsheizungen-DE-2016: Globus Infografik 12029/ 06.10.2017
06.10.17   (971)
dpa-Globus 12029: So werden die Wohnungen warm
Anteil (%) der Heizungsarten in bestehenden Wohungen | Neubauten:
Erdgas 49,4|44,1; Öl 26,3|0,9; Fernwärme 13,7|23,5; Strom 2,7|0,9; Wärmepumpen 1,8|24,0; Holzpellets u.a. 6,1|6,6. Tabellenansicht
Erdgas dominiert weiterhin mit 44 %. Zwar habben Fernwärme und Wärmepumpen stark zugelegt, dennoch kommt die Energiewende im Sektor Wärme/Kälte gemessen an den Zielen der Bundesregierung (bis 2025 mindestens 40 % EE-Anteil) viel zu langsam voran: bis Ende 2016 wurden erst 13,4 % geschafft (→ Globus 12027)
  
Quelle: BdEW     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Energie | EW-Wärme | Treibhausgase |
Solarstrom
DE-2000-2016
Solarenergie-DE-2000-2016: Globus Infografik 12004/ 29.09.2017
29.09.17   (957)
dpa-Globus 12004: Strom aus Sonnenenergie
Die jährlich neu installierte Photovoltaikleistung (in Megawatt-peak (MWp)) stieg von 2000|45 auf das Allzeithoch 2012|7600 und brach dann dramatisch ein auf zuletzt 2016|1530, weil die Bundesregierung die Solarstromförderung stark kürzte.
Die Solarstrommenge (TWh) stieg von 2000|0,064 auf das Allzeithoch 2015|38,7 und sank zuletzt etwas auf 2016|38,3, das sind 6,4 % vom Stromverbrauch im Inland (594,7 TWh).
Laut BSW-Statistikpapier wurden im Jahr 2016 durch den Solarstrom rund 24 Millionen Tonnen (Mt) des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) eingespart.

Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft (BS)     Infografik-Großansicht  

| Solarenergie | Erneuerbare Energien | Ökostrom |
Metropolen
EU-2015
Metropolen-EU-2015: Globus Infografik 11989/ 22.09.2017
22.09.17   (970)
dpa-Globus 11989: Europas größte Metropolen
Die Grafik listet die 13 bevölkerungsreichsten Metrolregionen in Europa, (Einwohner in Milllionen (M): Die Liste* beginnt mit [LO 12,1; PA 11,9; MA 6,7; BE 5,1] und endet mit [NE 3,6; MN 3,3; HH 3,2; WA 3,1  Tabellenansicht . 
Bei Indikatoren wie BIP, Beschäftigungsquote, Einkommen pro Kopf sind Metropolregionen oft besser als Orte außerhalb, woraus eine Migration vom Land in die Stadt resultiert, die allerdings im Zuge von Segregration die Lebenslage verschärft in Problembezirken, oft jenseits des Stadtkerns (z.B. Banlieues in Paris): schlechte Wohnverhältnisse in Hochhausvierteln; Arbeitslosigkeit, prekäre Beschäftigung; Kriminalität; Parallelgesellschaften.
* Die Liste bei Wikipedia beginnt mit Moskau (15,1 M) und Istanbul (14,8 M).
  
Quelle: Eurostat: Stat.Jahrbuch d. Regionen, S. 234    Infografik-Bezug  Tabelle/ Infos    

| Bevölkerung | Nachhaltigkeit | 2030-Agenda |
Bildungsausgaben-OECD-2014
Bildungsausgaben-OECD-2014: Globus Infografik 11990/ 22.09.2017
22.09.17   (969)
dpa-Globus 11990: Investieren in Bildung
Der Anteil der Bildungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP) beträgt im Durchschnitt der OECD 5,2 %. Unter den ausgewählten 18 OECD-Staaten variiert die Quote um den Faktor 1,8: GB 6,6; DK 6,5; NO 6,2; US 6,2; BE 5,8; PT 5,8; FI 5,7; SE 5,4; OE 5,2; AT 4,9; TR 4,9; PL 4,7; DE 4,3ES 4,3; IT 4,0; SK 3,9; CZ 3,9; HU 3,8; LU 3,6.Tabellenansicht
Ergänzug (zgh): Dass Luxemburg als reicher Staat am Ende liegt, beruht auf seinem rechentechnisch stark überhöhten BIP durch viele Pendler und Firmen, die ihren Sitz in die Steueroase verlegt haben. Weitaus aussagekräfiger sind die Bildungsausgaben pro Auszubildendem* (in k€), wo Luxemburg mit weitem Abstand an der Spitze liegt. Das Ranking von 34** OECD-Ländern beginnt mit [LU 24,0 k€; CH 17,4; US 16,3; NO 15,5] und endet mit [HU 6,1; CL 5,1; TR 4,3; MX 3,7].Tabellenansicht
* in Schule, Hochschule, Berufsschule (engl. Bezeichnung: student)
** ohne Griechenland (fehlende Daten)
  
Quelle: OECD     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Bevölkerung | Schule | BIP |
Armutsgefährdung
DE-Großstädte-2016
Armutsgefährdung-DE-Grossstaedte-2016: Globus Infografik 11999/ 22.09.2017
22.09.17   (958)
dpa-Globus 11999: Armutsgefährdung in deutschen Großstädten
Der Durchschnitt der Armutsgefährdungsquoten* der 15 bevölkerungsreichsten Städte stieg von 2006|16,6 % unter Schwankungen auf das Allzeithoch 2015|20,0% und sank dann etwas auf zuletzt 2016|19,1 %. Bezogen auf Deutschland insgesamt lag die Quote im gesamten Zeitraum deutlich darunter, stieg aber ebenfalls von 2006|14,0% unter Schwankungen auf zuletzt 2016|15,7%.
Die Rangliste der Top15 Großstädte beginnt mit [DO 24,2; N 23,3; DU 22,8] und endet mit [HH 14,9; S 13,8; M 10] Tabellenansicht
* Anteil der Menschen mit einem Einkommen unter der Armutsgefährdungsschwelle (60 % vom Median-Einkommen in Deutschland). Ergänzung: Kritik am Median als Bezugsgröße: s. Infos 

Quelle: Stat.Ämter d. Bundes u.d. Länder     Infografik-Großansicht   Tabelle/ Infos 

| Armut & Reichtum | Bevölkerung |
Agrarsubventionen
OECD-2016
Agrarsubventionen-2016: Globus Infografik 11974/ 08.09.2017
08.09.17   (966)
dpa-Globus 11974: Agrarsubventionen 2016
Im Schnitt der 36 OECD-Mitglieder (35 Staaten + EU) betrug die Quote der staatlichen Subventionen an den Bruttoeinkünften der Landwirte 18,8 %, 0,9 Prozentpunkte mehr als 2015. Unter den ausgewählten 14 Mitgliedern (13 Staaten + EU) varriert die Quote extrem: NO 60,4; IS 59,6; CH 58,2; KR 49,2; JP 48,0; TR 27,9; EU 21,0; IL 17,1; CA 10,7; US 8,7; MX 8,0; CH 2,8; AU 2,0; NZ 0,9. 
In den 28 EU-Ländern (22 OECD + 6 Nicht-OECD*) betrug die Quote 21,0 %.
* in der EU, aber nicht in der OECD: BG HR LT MT RO CY

Quelle: OECD     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Nahrung | Eine-Welt |
Soziales_Netz
DE-2016
Soziales_Netz-DE-2016: Globus Infografik 11965/ 08.09.2017
08.09.17   (964)
dpa-Globus 11965: Das soziale Netz
Die Grafik präsentiert die vielfältigen Sozialleistungen in Deutschland in Form eines Netzes, wobei die Größe des jeweiligen Knotens dem Umfang der Leistung entspricht. Das gesamte Sozialbudget 2016 umfasst rund 983* Milliarden Euro (G€) (31 % vom BIP (3134 G€)) und verteilt sich auf 30 Einzelleistungen. Die mit weitem Abstand größten Posten sind die Renten- (29,8 %) und Krankenversicherung (22,4 %). Einstellig folgen Beamtenpensionen (5,6%), Kindergeld u. Familienleistungsausgleich (4,5%) sowie Lohnfortzahlung (4,4%), zusammen bereits 2/3 des gesamten Sozialbudgets.  xls-Tabelle
* Achtung: Die aus den BMAS-Daten hier berechnete Summe ist rund 36 G€ größer als die von BMAS angegebene Summe: 947 G€ (= 918 G€ + 29 G€ steuerliche Leistungen). Details dazu in der xlsx-Tabelle  zu den BMAS-Daten.

Quelle: BMAS  Infografik-Bezug   Tabelle/Infos   xlsx-Tabelle 

| Bevölkerung |
Armutsgefährdungsquote
DE-2016
Armutsgefährdung-DE-2016: Globus Infografik 11968/ 08.09.2017
08.09.17   (959)
dpa-Globus 11968: Von Armut bedroht
Die Armutsgefährdungsquote* im Jahr 2016 in Deutschland insgesamt betrug 16 %, in 9|7 Bundesländern lag die Quote über|unter diesem Durchschnitt: HB 22,6 % ; ST 21,4; MV 20,4; BE 19,4; NW 17,8; SN 17,7; SL 17,2; TH 17,2; NI 16,7; BB 15,6; RP 15,5; HE 15,1; SH 15,1; HH 14,9; BY 12,1; BW 11,9. Tabellenansicht
* Anteil der Menschen mit einem Nettoäquivalenzeinkommen (NÄE) unter der Armutsgefährdungsschwelle = 60 % des Median-NÄE in Deutschland.  
Im Bundesdurchschnittlag die Schwelle bei Einpersonenhaushalten bei 969 €, bei Paaren mit zweiKindern unter 14 Jahren bei 2035 € pro Monat.
Ergänzung (zgh): Kritik am Median als Bezugsgröße für die Schwelle
  
Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Armut & Reichtum | Bevölkerung |
Bildungsmonitor
DE-2017
Bildungsmonitor-DE-2017: Globus Infografik 11950/ 01.09.2017
01.09.17   (967)
dpa-Globus 11950: Bildungscheck: Wo stehen die Bundesländer?
Der Bildungsmonitor, jährlich veröffentlicht vom IW-Köln und dem INSM, vergleicht die Bildungssysteme der Bundesländer anhand von 12 Handlungsfeldern mit insgesamt 93 Indikatoren (vom Kindergarten über die Grundschule bis zur Hochschule), die zu einem Wert zwischen 0 und 100 verrechnet werden: SN 70,4; TH 63,8; BY 61,4; BW 58,8; HH 55,7; SL 54,8; MV 52,1; NI 51,7; ST 51,2; HE 50,7; RP 50,0; BB 47,4; SH 47,3; NW 45,3; HB 43,9; BE 42,7 Tabellenansicht.
Sachsen liegt zum 12. mal auf Rang 1: in den meisten der 12 Handlungsfelder schnitt Sachsen sehr gut ab, Aufholbedarf gibt es u.a. bei der Integration. Schlusslicht Berlin kämpft weiter u.a. mit hohen Abbrecherquoten in Schule und Berufsausbildung (besonders unter Ausländern). Top1-Aufsteiger ist das Saarland: deutlich mehr Ausgaben je Schüler, erhöhte Betreuung an Schulen und verbesserte Forschungsleistung der Hochschulen.

Quelle: IW-Köln   INSM        Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Bevölkerung |
Langzeitarbeitslose
DE-2017
Langzeitarbeitslose-DE-2017: Globus Infografik 11947/ 01.09.2017
01.09.17   (956)
dpa-Globus 11947: Langzeitarbeitslose
Im Juli 2017 registrierte die Bundesagentur für Arbeit 2,52 Millionen (M) Arbeitslose, darunter rund 0,9 M (35,7 %) Langzeitarbeitslose (mindestens 1 Jahr ohne Job). In der Karte sind die 401 Kreise/ kreisfreien Städte gemäß ihres Anteils an Langzeitarbeitslosen von dunkelrot ( ≥ 50 %) bis blassgelb (< 30 %) eingefärbt. Die Grafik listet die 5 Kreise mit dem höchsten bzw. niedrigsten Anteil: [Recklinghausen 53,0; Mühlheim a.d.Ruhr 52,7; Uckermark 50,7; Oder-Spree 49,8; Mansfeld-Südharz 49,4] bzw. [Kitzingen 16,5; Augsburg 16,2; Erding 16,1; Eichstätt 11,1; Pfaffenhofen a.d. Ilm 11,0].
Die 30 Kreise mit den geringsten Anteilen lagen bis auf eine Ausnahme alle in Bayern.

Quelle: Bundesagentur für Arbeit     Infografik-Großansicht  

| Bevölkerung | Armut & Reichtum |
BIP-Welt-2016
BIP-Welt-2016: Globus Infografik 11944/ 25.08.2017
25.08.17   (968)
dpa-Globus 11944: Die größten Volkswirtschaften der Welt
Rangliste der 20 Staaten mit der größten Wirtschaftsleistung (BIP in Billionen US-Dollar):
US 18,6; CN 11,2; JP 4,9; DE 3,5GB 2,6; FR 2,5; IN 2,3; IT 1,8; BR 1,8; CA 1,5;
 KR 1,4; RU 1,3; ES 1,2; AU 1,2; MX 1,0; ID 0,9; TR 0,9; NL 0,8; CH 0,7; SA 0,6 Tabellenansicht
Drei Schwellenländer haben ihr BIP in den vergangenen Jahren so stark gesteigert, dass sie inzwischen zu den Top10 zählen: (2) CN 11,2; (7) IN 2,3; (9)  BR 1,8.
 
Quelle: Weltbank     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    

| BIP | Konsum & Produktion |
Migrationshintergrund
DE-2016
Migrationshintergrund-DE-2016: Globus Infografik 11934/ 25.08.2017
25.08.17   (955)
dpa-Globus 11934: Menschen mit Migrationshintergrund
Ende 2016 lebten in Deutschland insgesamt 82,4 Millionen (M) Menschen, darunter 18,6 M (22,6 %) mit Migrationshintergrund, darunter 12,7 | 5,8 M mit1 | ohne2 eigene Migrationserfahrung.
1  1. Generation: 7,6 M zugewanderte Ausländer + 5,1 M Deutsche*
2   2.u.3. Generation: 4,5 M Deutsche** + 1,4 Ausländer (in DE geboren)
* Spätaussiedler, selbst zugewanderte eingebürgerte ehemalige Ausländer
** in Deutschland geborende, eingebürgte Ausländer; Kinder von eingebürgerten Ausländern; deutsche Kinder ausländischer Eltern; Kinder von Spätaussiedlern.

Quelle: Statistisches Bundesamt   bpb     Infografik-Großansicht 

| Migration | Bevölkerung |
Sozialbudget
DE-1966-2016
Sozialbudget-DE-1966-2016: Globus Infografik 11912/ 11.08.2017
11.08.17   (965)
dpa-Globus 11912: Die Ausgaben für den Sozialstaat
Die Sozialleistungen (in Milliarden Euro (G€) | in % vom BIP) sind in den letzten 50 Jahren in Deutschland laufend gestiegen: von 1966|50 G€|20,2 % auf 2016|918 G€|29,3 %. Tabellenansicht
Der starke Anstieg resultiert aus der laufenden Anpassung an die Preisentwicklung der Einführung neuer Leistungen (vor allem Pflegeversicherung und Elternzeit).
Die mit weitem Abstand größten Posten im Sozialbudget 2016 sind die Ausgaben für die Renten- (31,9 %) und Krankenversicherung (24,0 %). Einstellig folgen Beamtenpensionen (6,0%), Kindergeld u. Familienleistungsausgleich (4,8%) sowie Lohnfortzahlung (4,7%)
(→ Globus 11965)

Quelle: BMAS: Sozialbericht 2017    Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Armut & Reichtum | Bevölkerung | Konsum & Produktion | BIP |
Jugendarbeitslosigkeit
DE-2000-2016
Jugendarbeitslosigkeit-DE-2000-2016: Globus Infografik 11906/ 11.08.2017
11.08.17   (963)
dpa-Globus 11906: Junge Menschen ohne Job
Die Arbeitslosenzahl (k) der Jugendlichen* in Deutschland stieg zunächst von 2000|429 auf das Allzeithoch 2005|620 (Folge der Dotkom-Blase und der Terroranschläge 2001) und fiel dann unter Schwankungen (Zischenhoch 2009|378 wegen der Finanzkrise ab 2007) zuletzt auf das Allzeittief 2016|241.
2016 waren in Deutschland insgesamt 5,3 % Jugendliche arbeitslos. Unter den Bundesländern variiert die Jugendarbeitslosenquote** stark um den Faktor 3,8: MV 10,9; ST 9,9; HB 9,6; BE 9,5; BB 8,2; SN 7,2; TH 6,7; NW 6,6; SL 6,2; SH 5,9; NI 5,7; HH 5,6; DE 5,3; HE 5,0; RP 4,7; BY 3,2; BB 2,9.Tabellenansicht

* 15 bis 24 Jahre    ** in % aller zivilen jugendlichen Erwerbspersonen
  
Quelle: BA   BA     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Kinder/Jugendliche | Bevölkerung | Armut & Reichtum |
Primärenergie
Welt 2016
Weltenergie-2016: Globus Infografik 11903/ 04.08.2017
04.08.17   (962)
dpa-Globus 11903: Weltenergie 2016
Der weltweite Primärenergieverbrauch (PEV) ist im letzten Jahr um 1 % gestiegen auf nun 555,8 EJ. (Anstieg in den letzten 10 Jahren jährlich im Durchschnitt um 1,8 %).
Anteile der Regionen (%): Asien u. Australien 42,0; USA, Kanada 19,6; Lateinamerika 6,7; Europa (inc. ehemalige UdSSR) 21,6; Naher Osten 6,7; Afrika 3,3.
Anteile der Energiearten (%): Öl 33,3; Kohle 28,1; Gas 24,1; Erneuerbare Energien 10,0; Kernenergie 4,5. Tabellenansicht
  
Quelle: BP     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Primärenergie |  | Erdgas | Kohle | Atomenergie | Erneuerbare Energien |
kinderlose Frauen
DE-2016
kinderlose_Frauen-DE-2016: Globus Infografik 11898/ 04.08.2017
04.08.17   (953)
dpa-Globus 11898: Frauen ohne Kinder
Der Anteil der Frauen, die "endgültig kinderlos" bleiben, ist unter leichten Schwankungen von 12,0 % (Geburtsjahr 1933) auf das Allzeithoch 20,3 % (Geburtsjahr 1965) gestiegen und hat sich in den 5 Folgejahren (bis Geburtsjahr 1970) bei etwa 20 % stabilisiert. Gleichzeitig erreichte die Geburtenziffer erstmals seit 1982 wieder den Wert von 1,5 Kindern je Frau. Unter den 40- bis 44-jährigen Akademikerinnen ist die Kinderlosigkeit sogar zurückgegangen: von 28 % (2012) auf 25 % (2016). Ob dieser Trend anhält, ist jedoch derzeit nicht einschätzbar.

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Großansicht    

| Bevölkerung | Frauen |
Naturkatastrophen
Welt 2016
Naturkatastrophen-2016: Globus Infografik 11878/ 28.07.2017
28.07.17   (954)
dpa-Globus 11878: Naturkatastrophen 2016
Der Rückversicher Munich Re registierte 2016 insgesamt 1300 Schadensereignisse, darunter 750 Naturkatastrophen mit insgesamt 9200 Toten. Die direkten Gesamtschäden betrugen 175 Milliarden US-Dollar (G$). In der Weltkarte sind die Orte der 15 schadensgrößten Katastrophen markiert und farblich kategorisiert nach a) Erdbeben (Anzahl 4), b) Stürme (5), c) Überschwemmungen (4) und d) Temperaturextreme/ Dürren/ Waldbrände (2). Die drei schwersten Katastrophen waren: Erdbeben, Japan (14./16.4): 31,0 G$; Hurrikan Matthew, USA, Bahamas, Haiti (28.9.-9.10): 9,7 G$; Erdbeben, Italien (26./30.10): 6,5 G$.
Auffällig hoch ist der Anteil der Überschwemmungen (knapp 1/3 der Gesamtschäden). SolcheEreignisse werden künftig als Folge der Klimaerwärmung häufiger auftreten.

Quelle: Munich Re     Infografik-Großansicht  

| Naturkatastrophen | Erdbeben | Hochwasser | Hurrikane |
Jugendarbeitslosigkeit
EU-2016
Jugendarbeitslosigkeit-EU-2016: Globus Infografik 11864/ 21.07.2017
21.07.17   (961)
dpa-Globus 11864: Arbeitslose Jugend in der EU
Die Arbeitslosenquote der 15-bis 24-Jährigen* betrug im EU-Durchschnitt 18,7 %. In 13|15 Ländern lag die Quote darüber|darunter. Das Ranking beginnt mit [GR 47,3; ES 44,4; IT 37,8] und endet mit [NL 10,8; CZ 10,5; DE 7,0] Tabellenansicht.
In den Krisenländern hat sich die Arbeitsmarktsituationlangsam verbessert, z.B. erreichte die Quote in Griechenland 2013 mit 58,3 % ihr Allzeithoch. Auch in Spanien und Italien ging die Quote leicht zurück.
* Grundwert bei den Quoten sind alle Erwerbspersonen, also Menschen, die demArbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Ausgenommen sind Nichterwerbspersonen, z.B. Menschen in der Ausbildungoder im Studium.

Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Bevölkerung | Armut & Reichtum | Arbeit & Umwelt |
Geburtenrate-EU-2016
Geburtenrate-EU-2016: Globus Infografik 11868/ 21.07.2017
21.07.17   (960)
dpa-Globus 11868: Geburtenrate in der EU
Die Geburtenrate* betrug in der EU28 insgesamt 10,0 ‰, (17|11 Länder darüber|darunter). An der Spitze liegen [IE 13,5; SE 11,8; GB 11,8; FR 11,7; LV 11,2; CY 11,1], das Schlusslicht bilden [DE 9,3BG 9,1; HR 9,0; ES 8,7; GR 8,6; PT 8,4; IT 7,8] Tabellenansicht.
Wird die Liste um 6 Staaten in Europa und die Türkei erweitert (EU28+7), ändert isch das Ranking besonders an der Spitze: TR 16,5IE 13,5; ME 12,2; IS 12,0; SE 11,8.
Deutschland konnte sich zwar von 9,0 auf 9,3 verbessern, liegt aber weit unten auf Rang 22 (EU28) bzw. Rang 28 (EU28+7).
* Lebendgeburten pro Tausend Einwohner

Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Bevölkerung |
Slums Afrika-2014
Slums-Welt-2014: Globus Infografik 11873/ 21.07.2017
21.07.17   (952)
dpa-Globus 11873: Afrika: Leben in Slums
Das elfte der 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung fokussiert auf Städte und Kommunen, die "nachhaltig" sind, d.h. in denen fünf Grundbedürfnisse erfüllt werden: (1) sauberes Wasser; (2) Sanitäranlagen; (3) sicheres Wohn-/Aufenthaltsrecht; (4) genügend Wohnfläche (max. 3 Personen pro Raum); (5) robuste Häuser. Stadtsiedlungen, in denen mindestens eines dieser Grundbedürfnisse nicht gegeben ist, werden als Slum definiert.
In der Afrikakarte sind die Staaten anhand des Anteils der Slumbewohner an der Stadtbevölkerung von rot (≥  70 %) bis gelb (< 40 %) eingefärbt. Die 13 Staaten mit dem höchsten Anteil sind: SS 95,6 %; CF 93,3; SD 91,6; TD 88,2; GW 82,3; MZ 80,3; MR 79,9; MG 77,2; SL 75,6; CD 74,8; ET 73,9; SO 73,6; NE 70,1 Tabellenansicht.
In vielen dieser Länder fliehen Menschen vor Bürgerkrieg, Gewalt und Hunger und landen in den Elendsvierteln der Städte, so auch im Südsudan: das IDMC schätzt die Zahl der Binnenflüchtlinge 2016 auf 1,9 Millionen (M), das sind 15 % der Gesamtbevölkerung (12,5 M). (→ Globus 11824)

Quelle: Weltbank: Interaktive Karte  Studie   Infografik-Großansicht   Tabelle/ Infos 

| Millenniumsziele | 2030-Agenda | Armut & Reichtum | Globale Agenda 21 |
Weltbevölkerung
2017-2100
Weltbevölkerung-2017-2100: Globus Infografik 11871/ 21.07.2017
21.07.17   (951)
dpa-Globus 11871: Das Wachstum der Menschheit
Die UN prognostiziert ein weiteres Anwachsen der Weltbvölkerung (in Milliarden (G)): von derzeit 7,6 auf 8,6 (2030), 9,8 (2050) und 11,2 (2100). Die Bevölkerungsentwicklung der Weltregionen (Millionen (M)) ist stark unterschiedlich, wie der Vergleich der Jahre 2017|2100 zeigt: Asien 4504|4780 (+6%); Afrika 1256|4468 (+256%); Europa 742|653 (-12%); Lateinamerika/Karibik 646|712 (+10%); Nordamerika 361|499 (+38%); Ozeanien 41|72 (+76%) Tabellenansicht.
Bei dieser mittleren Prognose wird angenommen, dass die Fruchtbarkeitsrate (Fertilität = durchschnittliche Kinderzahl pro Frau) von heute 2,5 auf 2,0 bis 2100 sinkt. Bliebe die Fertiliät bei 2,5, würde die Weltbevölkerung auf 16,5 G wachsen.
Besonders die Bevölkerungsexplosion in Afrika (Verdopplung auf 2,53 G bis 2050) wird diesen Kontinent mit enormen Problemen konfrontieren und auch Europa durch die wahrscheinlich stark steigende Migration. 

Quelle: Vereinte Nationen     Infografik-Großansicht      Tabelle/ Infos   

| Bevölkerung | Migration |
Ausländer
DE-2002-2016
Ausländer-DE-2002-2016: Globus Infografik 11845/ 07.07.2017
07.07.17   (950)
dpa-Globus 11845: Aus aller Welt
Seit 2014 ist die Zahl der Ausländer in Deutschland um 1,9 Millionen (M) auf 10,0 M Ende 2016 angewachsen, die höchste Zahl seit Einführung des Ausländerzentralregisters im Jahr 1967.
Top10 Herkunftsländer (in k): TR 1.493; PL 783; SY 638; IT 611; RO 534; GR 348; HR 333; BG 263; AF 253; RU 245. Tabellenansicht
Top4-Staaten beim Zuwachs 2016:  AF + 92,8 %;  SY + 74,0;  RO 17,9;  BG + 16,0.

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Migration |  | Bevölkerung |
PKW-Dichte EU-2015
PKW-Dichte-EU-2015: Globus Infografik 11846/ 07.07.2017
07.07.17   (949)
dpa-Globus 11846: Pkw-Dichte in der EU
Bei der PKW-Dichte (gemessen in Pkw pro 1000 Einwohner) im Jahr 2015* liegen [LU 661; MT 634; IT 610; FI 590; CY 575] an der Spitze und [SK 375; HR 358; LV 345; HU 325; RO 261] am Ende des Landerrankings. Tabellenansicht
DE liegt mit 548 auf Rang 6 und erreicht damit sein bisheriges Allzeithoch (2010: 527).
* Stand 2015, davon abweichend vier Länder


Quelle: Eurostat, Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    

| Mobilität/Verkehr |
Produktivität-Landwirtschaft-DE-1950-2014
Produktivität-Landwirtschaft-DE-1950-2014: Globus Infografik 11836/ 07.07.2017
07.07.17   (948)
dpa-Globus 11836: Ein Landwirt ernährt
Die Produktivität in der Landwirtschaft (gemessen mit der Anzahl der Menschen, die Landwirt ernährt) ist in den vergangenen Jahrzehnten enorm gestiegen: von 1959|10 auf 2014|155.Tabellenansicht
Dieser gewaltige Produktivitätsfortschritt wurde möglich durch Maschinisierung, Automatisierung und neuerdings auch Digitalisierung, durch verbesserte Produktionsmethoden sowie den Einsatz von Kunstdünger, Pflanzenschutzmitteln und Gentechni, allerdings verbunden mit Negativfolgen für Menschen, Tiere und Umwelt.

Quelle: BLE     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Nahrung | Gen-/Biotechnologie | Grüne Gentechnik | Konsum & Produktion |
Wohnungsnot
DE-2017
Wohnungsnot-DE-2017: Globus Infografik 11837/ 07.07.2017
07.07.17   (946)
dpa-Globus 11837: Teure Städte
In der Deutschlandkarte sind die 402 Land- und Stadtkreis anhand der Angebots-Nachfrage-Relation ihres Wohnungsmarktes von dunkelrot (sehr angespannt) bis dunkelgrau (rückläufige Nachfrage) eingefärbt. Die ländlichen Räumen zeigen überwiegend eine rückläufige Nachfrage, vor allem in Mittel- und Ostdeutschland (ausgenommen der Großraum Berlin). In 108 von 402 Kreisen ist die Lage dagegen problematisch, in den Ballungsräumen der bevölkerungsreichsten Großstädte sogar sehr angespannt. Dort kann sich ein Haushalt mit mittleren Einkommen weniger als 70 Quadratmeter Warmmiete leisten: S 66 m²; F 64; K 63; D 63; HH 57; B 56; M 54. Tabellenansicht
Im Bundesdurchschnitt beträgt das mittlere Haushaltseinkommen 2168 Euro netto, wovon im Durchschnitt rund 35 % (759 €) für die Warmmiete aufgewendet werden, was im Bundesdurchschnitt einer Mietwohnung mit 77 m² entspricht. Experten schätzen, dass jährlich 400.000 neue Wohnungen entstehen müssten, um die Wohnungsnot hinreichend zu lindern.

Quelle: Verbändebündnis Wohnungsbau, prognos    Infografik-Großansicht    Tabelle/ Infos    

| Bevölkerung | Armut & Reichtum |
Atomrüstung
Welt-2017
Atomrüstung-Welt-2017: Globus Infografik 11847/ 07.07.2017
07.07.17   (945)
dpa-Globus 11847: Atomare Rüstung
Anfang 2017 besaßen 9 Länder zusammen geschätzte 14.935 Nuklearwaffen, darunter 4.150 einsatzbereite: RU 7000; US 6800; FR 300; CN 270; GB 215; PK 130-140; IN 120-130; IL 80; KP 10-20. Tabellenansicht
Laut SIPRI gibt es derzeit keine Anzeichen dafür, dass die Atommächte in absehbarer Zukunft auf Nuklearwaffen verzichten. Alle Atommächte seien dabei, ihre Arsenale zu modernisieren. Mitte der 1980er Jahre gab es rund 70.000 Atomwaffen. Gegenüber 2016 ist die Zahl um 460 zurückgegangen.

Quelle: Sipri     Infografik-Großansicht      Tabelle/ Infos   

| Atomwaffen | Atomwaffensperrvertrag | Sicherheitsrat |
Wohnkosten-Preisniveaus-EU-2016
Wohnkosten-Preisniveaus-EU-2016: Globus Infografik 11826/ 30.06.2017
30.06.17   (947)
dpa-Globus 11826: Wo das Wohnen am teuersten ist
Die Wohnkosten* 2016 variieren innerhalb der EU28 um das 5,5-Fache: von GB 160 bis BG 29. 10|18 EU-Staaten liegen über|unter 100 (DE 108).
Werden weitere 9 Staaten aus Europa hinzugenommen, variiert das Preisniveau sogar um den Faktor 7,4. Das Landerranking dieser 37 Staaten beginnt mit [CH 186; GB 160; LU 155; DK 146; IE 142] und endet mit [AL 32; ME 32; RS 31; BG 29; BA 25]. Tabellenansicht
* Miete, Strom, Energie, Wasser, indiziert: EU28-Durchschnitt =100.

Quelle: Eurostat: Daten  interaktive Grafik      Infografik-Bezug    Tabelle/ Infos   

| Konsum & Produktion |
Binnenflüchtlinge
Welt-2016
Binnenflüchtlinge-Welt-2016: Globus Infografik 11824/ 30.06.2017
30.06.17   (944)
dpa-Globus 11824: Flüchtlinge im eigenen Land
Ende 2016 betrug die Zahl der Binnenflüchtlinge (Internal Displaced Persons (IDP)) infolge von Konflikten (Gewalt, Unterdrückung, Krieg) 40,3 Millionen (M), fast doppelt so viele wie im Jahr 2000 und 6,9 M mehr als 2015, darunter 6,6 M im Hochrisikobereich (high-risk contexts), vor allem in Syrien und Subsahara Afrika, wo die Dem.Rep.Kongo besonders betroffen ist. Die Liste der 24 Staaten mit den meisten konfliktbedingten Binnenflüchtlingen beginnt mit [CO 7,2; SY 6,3; SD 3,3; IQ 3;  CD 2,2] und endet mit [LY 0,3; CI 0,3; CY 0,3; ET 0,3; GT 0,3]. Tabellenansicht
Hinzu kommen 24,2 M neue Binnenflüchtlinge infolge von Naturkatastrophen (u.a. Stürme, Überschwemmungen, Erdbeben).

Quelle: IDMC     Infografik-Großansicht      Tabelle/ Infos 

| Migration | Konflikte | Naturkatastrophen |
Einbürgerungen-DE-1990-2016
Einbürgerungen-DE-1990-2016: Globus Infografik 11809/ 23.06.2017
23.06.17   (943)
dpa-Globus 11809: Neue Staatsbürger
In Zahl eingebürgter Ausländer in Deutschland (in k, gerundet) stieg zunächst von 1981|36 auf das Allzeithoch 1995|314 und fiel dann auf das Allzeittief 2008|94. Danach stieg die Zahl wieder unter leichten Schwankungen auf 2016|110.
Die Top10 Herkunftsstaaten 2016 waren: TR 16,3 kPL 6,6; UA 4,0; KO 4,0; RO 3,8; IT 3,6; IQ 3,6; GR 3,4; HR 3,0; GB 2,9. Tabellenansicht
Deutlich zugenommen im Vergleich zu 2015 haben die Einbürgerungen aus Griechenland (+ 13 %), Rumänien (+ 28 %) und herausragend aus Großbritannien (+ 361 %) infolge des Brexit.

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    

| Migration | Bevölkerung |
Hausmüll-Bundesländer-2015
Hausmüll-Bundesländer-2015: Globus Infografik 11813/ 23.06.2017
23.06.17   (942)
dpa-Globus 11813: Der Abfall in den Bundesländern
Im Jahr 2015 betrug das gesamte Abfallaufkommen in Deutschland 37,4 Millionen Tonnen (Mt), darunter 15,5 Mt Haus- und Sperrmüll, das waren 188 kg pro Einwohner. Unter den Bundesländern variiert die Quote enorm: um den Faktor 2. Das Landerranking beginnt mit [HH 279; BE 247; SH 230] und endet mit [ BY 165; SN 148; BW 141] Tabellenansicht.
Getrennt gesammelte Wertstoffe machtenfast ein Drittel des gesamten Abfallaufkommens aus.

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    

| Müll/Recycling |
Preisniveaus-EU-2016
Preisniveaus-EU-2016: Globus Infografik 11816/ 23.06.2017
23.06.17   (941)
dpa-Globus 11816: Wo ist es am teuersten?
Die Preisniveaus* 2016 variieren innerhalb der EU-28 um fasst das Dreifache: von DK 139 bis BG 48. 12|16 EU-Staaten liegen über|unter 100 (DE 104).
Werden weitere 9 Staaten aus Europa hinzugenommen, variiert das Preisniveau sogar um den Faktor 3,5. Das Landerranking dieser 37 Staaten beginnt mit [CH 161; IS 147; NO 140; DK 139; IE 125; LU 124] und endet mit [RO 52; BA 51; AL 49; RS 49; BG 48; MK 46] Tabellenansicht.
* indiziert: EU-Durchschnitt =100: die Daten basieren auf einer Preiserhebung von über 2400 Verbrauchsgütern undDienstleistungen in ganz Europa.

Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    

| Konsum & Produktion |
Flüchtlinge
Welt-2016
Flüchtlinge-Welt-2016: Globus Infografik 11810/ 23.06.2017
23.06.17   (940)
dpa-Globus 11810: Flüchtlinge weltweit
Ende 2016 zählte das UNHCR weltweit 66,5 Millionen (M) Flüchtlinge, 0,3 M mehr als 2015, darunter 40,3 | 22,5 M Binnen- | Auslands-Flüchtlinge plus 2,8 M, die einen Asylantrag stellten. Die Haupt-Herkunfts- bzw. Aufnahmeländer der Auslandsflüchtlinge waren [SY 5,5 MAF 2,5; SS 1,4; SO 1,0] bzw. [TR 2,9 MPK 1,4; LB 1,0; IR 1,0] Tabellenansicht
Pro Einwohner beherbergte der Libanon die meisten Flüchtlinge: 169 pro 1000.

Quelle: UNHCR     Infografik-Großansicht      Tabelle/ Infos   

| Migration | Konflikte |
Baumschäden
DE-2016
Baumschäden-DE-2016: Globus Infografik 11804/ 16.06.2017
16.06.17   (939)
dpa-Globus 11804: Baumschäden in Deutschlands Wäldern
Die Grafik vergleicht den Anteil der Bäume (in %) mit deutlichen Schäden (1991|2016:
alle Baumarten 30|28
, darunter die vier häufigsten Baumarten (zusammen 3/4 der Waldfläche): Fichte 29|31Kiefer 33|14Buche 26|52Eiche 35|28 (grün: Verbesserung, rot/orange: Verschlechterung).
Unter den Bundesländern variiert der Anteil (in %) von [HE 40; TH 37; BW 37] bis [MV 15; BE 11; BB 9]. Tabellenansicht
* Kronenverlichtung ≥  25 %

Quelle: BMEL-Waldzustandsbericht    Infografik-Großansicht      Tabelle/ Infos   

| Wald |
Großfamilien
EU-2016
Großfamilien-EU-2016: Globus Infografik 11795/ 16.06.2017
16.06.17   (938)
dpa-Globus 11795: Großfamilien in der EU
Im Jahr 2016 lebten in 30 % der 220 Millionen Haushalte in der EU-28 Kinder*. Der Anteil (in %) der Haushalte mit drei Kindern und mehr an allen Haushalten mit Kindern* betrug 2016 im Durchschnitt der 28 EU-Staaten 12,9. In 14|14 Staaten lag der Anteil über|unter dem Durchschnitt. An der Spitze lagen [IE 26,6; FI 19,9; BE 18,6; FR 17,4; GB 17,1], das Schlusslicht bildeten [CZ 9,4; ES 8,4; IT 8,0; PT 6,1; BG 5,5]. Tabellenansicht
Deutschland rangierte mit 11,6 % (etwas mehr als 1 Million Haushalte) auf Platz 18.
* Kinder unter 15 Jahren oder jungeLeute zwischen 15 und 24 Jahren, die sozial und finanziell vom Elternhaushalt abhängig waren.

Quelle: Eurostat: Daten  Pressemitteilung     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 
  

| Bevölkerung |
Global Peace Index
(GPI), Welt-2017
Weltfriedensindex-2017: Globus Infografik 11779/ 09.06.2017
09.06.17   (937)
dpa-Globus 11779: Globaler Frieden
Der Weltfriedensindex (Global Peace Index (GPI)) versucht, den Grad der Friedfertigkeit eines Staaten zu berechnen mittels Indikatoren aus 3 Gruppen: Konflikte im In- und Ausland, gesellschaftliche Sicherheit, Militarisierung. Beim Weltfriedensindex 2017 wurden 23 Indikatoren verwendet und 163 Staaten bewertet. An der Spitze liegen [ISNZPTATDK]. Das Schlusslicht bilden [YESSIQAFSY]. Tabellenansicht
Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Friedfertigkeit bei 93|68 Staaten erhöht|verringert.
Top5 Auf-|Absteiger: CFLKKHPTDJ    |   ETBISAMLLS.
Die USA wurden um 11 Plätze auf Rang 114 abgestuft, vor allem wegen wachsender Ungleichheit, mehr Korruption und schwindender Pressefreiheit. Deutschland liegt auf Rang 16 (wie Vorjahr).
 
Quelle: Institute for Economic and Peace     Infografik-Großansicht      Tabelle/ Infos 

| Konflikte | Terrorismus | Indikatoren |  | Globale Agenda 21 |
Papierverbrauch
Welt-1980-2015
Papierverbrauch-Welt-1980-2015: Globus Infografik 11782/ 09.06.2017
09.06.17   (936)
dpa-Globus 11782: Papierverbrauch in der Welt
Der Verbrauch von Papier, Pappe und Karton weltweit (in Millionen Tonnen (Mt)) ist von 1980|170 gestiegen auf 2015|411. Die Top10-Staaten beim Papierverbrauch 2015 waren: CN 105,6 MtUS 70,9; JP 26,8; DE 20,6IN 13,1; KR 9,7; BR 9,2; GB 9,1; FR 8,7.  Tabellenansicht
Verteilung des Verbrauchs 2015: Verpackung 56 %; Bedrucken/ Beschreiben/ Kopieren 25 %; Hygieneartikel 8 %.
* rechnerischer Verbrauch = Produktion + Import - Export

Quelle: Verband deutscher Papierfabriken     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    

|  | Wald | Konsum & Produktion | Müll/Recycling |
Bundeshaushalt
DE-2017
Bundeshaushalt-DE-2017: Globus Infografik 11785/ 09.06.2017
09.06.17   (935)
dpa-Globus 11785: Das Hauptbuch der Nation
Für das Jahr 2017 weist der Bundeshaushaltsplan Einnahmen und Ausgaben von rund 329 Millarden Euro aus. Wie in den drei Jahren zuvor ist die Nettokreditaufnahme null (keine Neuverschuldung, "Schwarze Null"). Umsatzsteuer und Lohn-/Einkommensteuer sind bei weitem die beiden größten Einnahmequellen: zusammen bereits 68 % aller Staatseinnahmen. Bei den Ausgaben ragt "Arbeit und Soziales" mit fast 42 % heraus, mit weitem Abstand folgen "Verteidigung" (11,2 %), "Verkehr, digitale Infrastruktur" (8,5 %), "Bundesschuld" (6,1 %)*; "Bildung, Forschung" (5,3 %). Diese Top5-Posten umfassen 73 % der Gesamtausgaben, alle weiteren liegen unter 5 %. Tabellenansicht
52 % des Bundeshaushalts beziehen sich auf die soziale Sicherung (u.a. Sozialversicherungen 34 %, Arbeitsmarktpolitik 11 %, Eltern-/Erziehungsgeld u. Mutterschutz 2 %).
* Ergänzung (zgh): Aufgrund der EZB-Niedrigzinspolitik rangiert der Schuldendienst erst auf Platz 4, in normalen Zinsphasen lag er überwiegend auf Platz 2.
  
Quelle: Bundesfinanzministerium     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos     

| Konsum & Produktion | Ökosteuer | Einkommensteuer |
Fahrradklima-Test
DE-Städte 2016
Fahrradklima-Test 2016: Globus Infografik 11767/ 02.06.2017
02.06.17   (934)
dpa-Globus 11767: Mit dem Rad in der Stadt
Alle zwei Jahre stellt der ADFC beim sog. "Fahrradklima-Test" 27 Fragen zum Radfahren in Städten, u.a.: Umfang und Zustand des Radwegenetzes; Sicherheit beim Fahren; Diebstahlgefahr; Abstellmöglichkeiten. Rund 120.000 Menschen aus 539 Städten haben 2016 den Fragebogen ausgefüllt. Das Ranking (Schulnoten: 1 sehr gut; usw.) von 77 Großstädten beginnt mit [MS 3,07; KA 3,09; FR 3,28] und endet mit [GL 4,59; WI 4,61; HA 4,72] Tabellenansicht
Wie in den Vorjahren war Münster auch 2016 die "fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands", verlor ab weiter Punkte: von 2003|1,88 auf 2016|3,07. Hauptkritikpunkt: die inzwischen unterdimensionierte Infrastruktur verbunden mit steigenden Unfallzahlen.
Unter den 39 Großstädten mit mehr als 200.000 Einwohnern erreichten nur 18 eine Note < 4, unter den 4 Millionenstädten nur München (1,5 M; Note: 3,78; Rang 13/39). In der mit Abstand größten Stadt Berlin (3,5 M; 4,34; 36/39) wurden besonders die vielen gefährlichen Radwege (direkt neben der Autofahrbahn, schmal, viele Falschparker) sowie der massive Fahrraddiebstahl kritisiert. Noch etwas schlechter schnitt Köln (1,0 M; 4,37; 37/39) ab, etwas besser Hamburg (1,9 M; 4,19; 31/39).

Quelle: ADFC     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    

| Mobilität/Verkehr |
Außenhandel
DE-2016
Außenhandel-DE-2016: Globus Infografik 11771/ 02.06.2017
02.06.17   (933)
dpa-Globus 11771: Plus und Minus im deutschen Außenhandel
Seit Jahren exportiert Deutschland drastisch mehr als es importiert: 2016 betrug der Überschuss 252 Milliarden Euro (G€), 8 G€ mehr als 2015.
Top12 (Export > Import): GB 50,4 G€; US 49,0; FR 35,8; AT 21,1; AE 13,6; ES 12,8; SE 10,7; IT 9,7; KR 9,5; PL 8,3; AU 6,8; SA 6,7.
Top12 (Export < Import): CN 17,7; VN 6,2; IE 6,0; RU 4,9; NL 4,3; BD 4,2; CZ 4,1; NO 3,9; JP 3,6; MY 2,8; HU 2,2; KZ 1,8.Tabellenansicht

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Konsum & Produktion | Weltmarkt |
Mobiliät-DE-2017
Mobiliät-DE-2017: Globus Infografik 11775/ 02.06.2017
02.06.17   (932)
dpa-Globus 11775: Mobilität im Alltag
Laut einer Befragung von 2030 Personen ab 14 Jahren bleibt das Auto das wichtigste Verkehrsmittel: 37 % nutzen es täglich, 33 % mehrmals die Woche. Weitaus weniger werden Fahrrad (14 %|18 %) und öffentliche Verkehrsmittel (11|10) verwendet. Tabellenansicht
Allerdings können sich knapp 2/3 der regelmäßigen Autonutzer vorstellen, häufiger auf das Rad umzusteigen, falls u.a das Radwegenetz und die Abstellmöglichkeiten verbessert werden.

Quelle: Umweltbundesamt     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Mobilität/Verkehr | EW-Verkehr |
Monatsverdienste-DE-2016
Monatsverdienste-DE-2016: Globus Infografik 11777/ 02.06.2017
02.06.17   (931)
dpa-Globus 11777: Verdienste in Deutschland
Der Bruttostundenlohn bei Vollzeitbeschäftigen variiert unter den 15 Tätigkeitsbereichen bei Männer von 5491 € (Finanz- und Versicherungsdienstleister) bis 2400 € (Gastgewerbe), bei Frauen von 4095 € (Energieversorung) bis 2071 (Gastgewerbe). In allen Bereichen liegt der Frauenlohn deutlich unter dem Männerlohn, besonders stark bei "Kunst, Unterhaltung und Erholung" (- 31,4 %), am wenigsten im Baugewerbe (-1,4 %). Tabellenansicht

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Armut & Reichtum | Frauen |
Top-Einzelhandel
DE-2016
Top-Einzelhandel-DE-2016: Globus Infografik 11766/ 02.06.2017
02.06.17   (930)
dpa-Globus 11766: Die Großen im Einzelhandel
Die 30 größten Lebensmittel-Einzelhändler konnten ihren Umsatz 2016 um 1,9 % auf rund 255 Milliarden Euro (G€) steigern.
Die Top10 waren (Umsatz in G€): Edeka 53,8; Schwarz (Lidl, Kaufland) 37,8; Rewe 35,8; Aldi 28,3; Metro 26,3; Amazon 10,4; Lekkerland 9,3; Tengelmann 7,6; dm 7,5; Rossmann 6,1. Die Top4 umfassen einen Markanteil von 58 %. Tabellenansicht
Unter den Top10 verzeichnete nur Metro einen Rückgang: - 3,3 G€. Bei der zuvor selbständigen Kette Kaiser-Tengelmann brach der Umsatz um 10 % ein. In der Folge wurden 400 Filialen anfang 2017 von Edeka übernommen, ein Teil davon wurden an Rewe weiter verkauft.

Quelle: Lebensmittelzeitung, dfv     Infografik-Bezug  

| Konsum & Produktion |
Durchschnittsalter
DE-Kreise-2015
Durchschnittsalter-DE-Kreise-2015: Globus Infografik 11765/ 02.06.2017
02.06.17   (929)
dpa-Globus 11765: So alt ist Deutschland
Das Durchschnittsalter in Deutschland insgesamt ist deutlich von 2000|40,6 auf 2015|43,9 gestiegen. Unter den 402 Stadt- und Landkreisen variiert es um 9,7 Jahre. Die drei Kreise mit dem niedrigsten bzw. höchsten Durchschnittsalter: [Freiburg im Breisgau 39,8; Heidelberg 39,7; Vechta 40,1] bzw. [Dessau-Roßlau 49,5; Altenburger Land 49,4; Suhl 49,1]
In der Deutschlandkarte sind die 402 Kreise anhand ihres Durchschnittalters nach 5 Stufen (jeweils linke Intervallgrenze: 0; 42,0; 43,5; 45,0; 46,5) von hellgrün (niedrig: überwiegend Kreise mit Universitäts- und Großstädten) bis dunkelblau (hoch: überwiegend ländliche Kreise ) eingefärbt. Hellgrün sind viele Kreis in Süd- und in Nordwest-Deutschland, die dunkelblauen Kreise häufen sich in Ostdeutschland.

Quelle: BBSR     Infografik-Großansicht     

| Bevölkerung |
Energie-Wohnen
DE-2015
Energie-Wohnen-DE-2015: Globus Infografik 11755/ 26.05.2017
26.05.17   (928)
dpa-Globus 11755: Energie fürs Wohnen
Im Jahr 2015 verbrauchte ein durchschnittlicher privater Haushalt in Deutschland 16.073 Kilowattstunden (kWh) Energie*, darunter (Anteil in %): Gas 39; Strom 20; Mineralöl 20; Erneuerbare Energien (Biomasse, Solarthermie u.a.) 14; Fernwärme 8.
Bei den Anwendungen der Energie (Anteil in %) dominiert mit weitem Abstand Heizen 70, gefolgt von Warmwasser 13, Kommunikation/Unterhaltung 9, Kochen/Waschen u.a. 6, Beleuchtung 2. Tabellenansicht
* Ergänzung (zgh): ohne Energie für Mobilität (PKW, ÖPNV, Flugzeug): Sie würde auf Platz 1 oder 2 rangieren (s. Rechnung: Tabelle/ Infos)

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug 

| Energie | Energiewende | Strom | Erdgas | Erdöl | Solarenergie | Biomasse |
Bioprodukte
DE-2017
Bioprodukte-DE-2017: Globus Infografik 11756/ 26.05.2017
26.05.17   (927)
dpa-Globus 11756: Die Bio-Kundschaft
Die Grafik informiert über die Ergebnisse des sog. "Ökobarometers", eine repräsentative Befragung von 1004 Personen ab 14 Jahren in Deutschland im Januar 2017 zu ihrem Konsum von Biolebensmitteln. Die am meisten gekauften Produkte sind Eier, Gemüse, Obst und Kartoffeln. Bei den Orten, wo gekauft wird, dominieren Supermarkt, Discounter und Wochenmarkt. Tabellenansicht
Als wichtigste Gründe für den Kauf von Biolebensmittel werden artgerechte Tierhaltung und die Verwendungvon weniger Zusatz- und Verarbeitungshilfsstoffen genannt.

Quelle: BMEL, Ökobarometer 2017     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Nahrung |  | Gesundheit | Chemikalien |
Fairtrade
DE-1993-2016
Fairtrade-DE-1993-2016: Globus Infografik 11757/ 26.05.2017
26.05.17   (926)
dpa-Globus 11757: Fair gehandelt
Der Umsatz der Produkte mit Fairtrade-Siegel in Deutschland (in Millionen (M) Euro) stieg zunächst vergleichsweise langsam von 1993|29 auf 2005|72, danach immer steiler auf zuletzt 2016|1155.
Im Jahr 2016 betrug der Umsatz von Fairtrade-Produkten 1,2 Mrd. €, darunter (Anteile in %): Bananen/ Südfrüchte 11; Blumen 10; Eiscreme 8; Textilien 7; Kalte Mischgetränke 4  Tabellenansicht.
Das Transfair-Siegel soll garantierten, dass bei der Herstellung soziale Standards eingehalten werden, u.a.: stabile Preise für Bauern und Arbeiter; Verbot von ausbeuterischerKinderarbeit und Diskriminierung; die Beachtung von Arbeitsrecht, Tariflöhnen und des Versammlungsrechtsder Mitarbeiter.

Quelle: Transfair     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    

| Fairer Handel | Konsum & Produktion | Eine-Welt | Nachhaltigkeit |
Fischfangmengen
Welt-2016
Fischfangmengen-Welt-2016: Globus Infografik 11758/ 26.05.2017
26.05.17   (925)
dpa-Globus 11758: Frisch gefangen
Laut "Meeresatlas" sind rund 8 % der Fischbestände maximal genutzt, 31 % überfischt oder gar zusammengebrochen, da sie nicht nachhaltig bewirtschaftet werden.
Im Jahr 2015 wurden weltweit 81,2 Millionen Tonnen (Mt) gefischt. Die 10 Staaten mit den höchsten Fangmengen sind (in 1000 Tonnen (kt)): CH 939; JP 880; KR 649; TW 624; ID 372; PH 346; ES 297; US 222; FR 98.Tabellenansicht
Der "Meeresatlas" informiert umfassend über Zustand und Bedeutung der Meere mit u.a. folgenden Themen: Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten; Kohlendioxidspeicher; Versauerung; Verschmutzungdurch Plastikmüll; Eintrag von Düngemitteln; Überfischung.

Quelle: Heinrich-Böll-Stiftung     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    

| Nahrung | Eine-Welt | Bio-Vielfalt |
Handelspartner-DE-2016
Handelspartner-DE-2016: Globus Infografik 11760/ 26.05.2017
26.05.17   (924)
dpa-Globus 11760: Deutschlands wichtigste Handelspartner
Im Jahr 2016 betrug das gesamte Handelsvolumen Deutschlands 2162 Milliarden Euro (G€) (= 1207 G€ Export + 955 G€ Import), davon entfielen fast fast 80 % auf die 20 wichtigsten Handelspartner Deutschlands (Anteil in %): Die Rangfolge beginnt mit [CH 7,9; FR 7,7; US 7,6; NL 7,5; GB 5,6] und endet mit [SE 1,8; TR 1,7; DK 1,4; SK 1,3; RO 1,2].Tabellenansicht

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Konsum & Produktion | Eine-Welt | Weltmarkt |
Steuerverteilung
DE-2016
Steuerverteilung-DE-2016: Globus Infografik 11762/ 26.05.2017
26.05.17   (923)
dpa-Globus 11762: Die Verteilung der Steuern
Im Jahr 2016 nahm der Staat insgesamt 705,8 Milliarden Euro (G€) Steuern ein, darunter (Anteile in %): Gemeinschaft a 72,1; Bund b 14,8; Länder 3,2; Gemeinden 9,3; Zölle 0,7.
Anteil (in %) nach der Umverteilung: Bund 40,9; Länder 40,9; Gemeinden 14,0; EU 4,2.
a vor allem Umsatz-/Mehrwertsteuer 217 G€, Lohnsteuer 185 G€
b u.a. KFZ-Steuer

Quelle: Bundesfinanzministerium     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Konsum & Produktion | Ökosteuer | Einkommensteuer |
Hartz-IV-Strafen-2016
Hartz-IV-Strafen-2016: Globus Infografik 11739/ 19.05.2017
19.05.17   (922)
dpa-Globus 11739: Strafen für Hartz-IV-Empfänger
Die Kurve zeigt die Anzahl der Fälle, in denen Jobcenter in Deutschland Hartz-IV-Beziehern wegen Pflichtverletzungen Leistungen gekürzt haben, im Zeitraum 2007 bis 2016 (in k, gerundet). Die Anzahl fiel von 2007|783 auf das Bereichstief 2009|726 und stieg danach kontinuierlich auf das Bereichshoch 2012|1022. Danach sank die Zahl wieder auf zuletzt 939.
Die Sanktionsgründe im Jahr 2016 verteilen sich wie folgt (in %):
Termin-/Meldepflichtversäumnis 76,0; 
Verstoß gegen Eingliederungsvereinbarung, z. B. keine aktive Arbeitssuche 10,0; 
Weigerung, Arbeit/Ausbildung/Maßnahme aufzunehmen oder weiterzuführen 9,9; 
Sonstige Pflichtverletzung 4,1. Tabellenansicht

Quelle: Bundesagentur für Arbeit     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    

| Armut & Reichtum | Bevölkerung |
Aufklärungsquote
DE-2016
Straftaten-Aufklärungsquote-DE-2016: Globus Infografik 11741/ 19.05.2017
19.05.17   (921)
dpa-Globus 11741: Den Tätern auf der Spur
Die Aufklärungsquote von Straftaten in Deutschland* insgesamt schwankt seit Jahren zwischen 53,1 % und 56,3 %; 2016 betrug sie 56,2 %. Über 90 % lag die Quote bei folgenden Strafttaten: Erschleichung von Leistungen 99,1; Mord und Totschlag 94,6; Rauschgiftdelikte 93,6, Verstoß gegen das Waffengesetz 93,1. vorsätzliche Körperverletzung 91,1; Ladendiebstahl 90,6.
Weit unterdurchschnittlich ist die Aufklärungsquote bei massenhaften Straftaten, u.a. PKW-Diebstahl 25,1; Sachbeschädigung 24,8; Computer-Datenabgriff 23,1; Wohnungseinbruch 16,9; Straßenkriminaliät 16,3; Fahrraddiebstahl 8,8; Taschendiebstahl 6,4. Tabellenansicht
* Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) erfasst nur Fälle, die bekannt geworden sind. Außerdem gilt ein Fall schon als aufgeklärt, wenn mindestens ein dringend Tatverdächtiger ermittelt wurde, unabhängig davon, ob er später angeklagt oder verurteilt wird.
  
Quelle: Bundeskriminalamt     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Bevölkerung | Konflikte | Indikatoren |
Steuereinnahmen
DE-1992-2016
Steuereinnahmen-DE-1992-2016: Globus Infografik 11746/ 19.05.2017
19.05.17   (920)
dpa-Globus 11746: Steuereinnahmen
Die Steuereinnahmen des Staates (Bund, Länder und Gemeinden, in Mrd.Euro) sind von 1992|374,1 insgesamt um 88,7 % auf das Allzeithoch 2016|705,8 gestiegen. Nur in den Jahren 1996, 1997, 2001, 2002 und 2009 war die Veränderung gegenüber dem Vorjahr negativ, besonders stark (-6, 6 %) nach der Finanz- und Wirtschaftskrise 2009. Tabellenansicht
2016 entfielen 72,1 % auf die gemeinschaftlichen Steuern (u.a. Lohn-/Einkommensteuer, Umsatzsteuer) und 14,8 % auf die Bundessteuern (u.a. Energiesteuer, Solidaritätszuschlag).
(→ Steuerspirale 2016)
 
Quelle: Bundesministerium der Finanzen     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Konsum & Produktion | Einkommensteuer | Ökosteuer |
minderjährige Flüchtlinge
EU 2016
minderjährige_Flüchtlinge-EU2016: Globus Infografik 11743/ 19.05.2017
19.05.17   (919)
dpa-Globus 11743: Unbegleitete Flüchtlingskinder
Im Jahr 2016 haben 63.290 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge einen Asylantrag in der EU gestellt (Anteile in %):
Top-Aufnahmeländer: DE 57; IT 10; AT 6; GB 5; BG 4; GR 4.
Top-Herkunftsländer: AF 38; SY 19; IQ 7; ER 5; SO 4; GM 4.
nach Altersklassen: < 14 Jahre: 10; 14 - 15 Jahre: 21; 16 - 17 Jahre: 68
nach Geschlecht: Mädchen 11; Jungen 89. Tabellenansicht

Quelle: Eurostat     Infografik-Großansicht      Tabelle/ Infos 

| Migration |
Asylentscheide-DE_2006-2016
Asylentscheide-DE_2006-2016: Globus Infografik 11726/ 12.05.2017
12.05.17   (917)
dpa-Globus 11726: Asylanträge: Wie wurde entschieden?
Die Anzahl der Asylanträge (Erst- und Folgeanträge, in k, gerundet) stieg von 30,1 im Jahr 2006 zunächst bis etwa 2010 nur allmählich an, dann bis 2014 immer steiler auf 202,8, in den letzten beiden Jahren dann extrem auf zuletzt (2016) 745,5. Die Zahl der Entscheidungen über Asylanträge verlief bis 2010 fast deckungsgleich, wich dann jedoch wegen zunehmender Überforderung des BAMF infolge explosionsartig steigender Antragszahlen immer stärker nach unten ab auf 59 % aller Anträge 2015. Erst 2016 konnte die Kluft wieder deutlich verringert werden auf 93 %.
Verteilung der Asylentscheidungen 2016 (in %): Asylberechtigt 0,3; Flüchtling 36,5; subsidiärer Schutz 22,1; Abschiebungsverbot 3,5; Ablehnung 25,9; formelle Verfahren 12,6.
Die Schutzquote (in %) betrug insgesamt 62,4. Unter den Herkunftsländern variiert sie stark. Die höchsten bzw. niedrigsten Quoten unter den Top10 Herkunftsländern: Syrien 98, Eritrea 92, Irak 80 bzw. Albanien 0,4; Pakistan 3,3; Russ. Förderation 5,2.

Quelle: BAMF     Infografik-Großansicht      Tabelle/ Infos 

| Migration |
Importeure
Welt-2016
Importeure-Welt-2016: Globus Infografik 11730/ 12.05.2017
12.05.17   (916)
dpa-Globus 11730: Die größten Importeure der Welt
Im Jahr 2016 wurden weltweit Güter im Umfang von 15.799 Milliarden Dollar (G$) importiert, davon entfallen 80 % auf die Top25 Staaten. Das Länderranking beginnt mit [US 2.251;  CN 1.587; DE 1.055GB 636; JP 607; FR 573] und endet mit [PL 197; AU 196; TH 195; RU 191; VN 174]. Tabellenansicht  xls-Tabelle
Die Top3 Staaten (US, CNDE) umfassen bereits 31 % der weltweiten Importe. Sie sind zugleich auch die Top3 beim Ungleichgewicht in der Handelsbilanz (Export - Import): Überschuss: CN + 511, DE + 285; Defizit: US - 796, gefolgt von GB - 227.
  
Quelle: WTO     Infografik-Bezug       Tabelle/ Infos     xlsx-Tabelle

| Konsum & Produktion | Weltmarkt |
Staatsfinanzen
EU-2016
Staatsfinanzen-EU-2016: Globus Infografik 11718/ 05.05.2017
05.05.17   (915)
dpa-Globus 11718: Eurozone: Blick auf die Staatsfinanzen 2016
Laut Maastricht-Kriterien darf das Haushaltsdefizit eines Eurolands höchstens 3 % vom BIP betragen. Dieses Kriterium I efüllen 17 von 19 Euroländern, nur [FR -3,4; ES -4,5] nicht, 8 Länder [LU 1,6; MT 1,0; DE 0,8GR 0,7; NL 0,4; CY 0,4; EE 0,3; LT 0,3] haben sogar einen Haushaltsüberschuss.
Weitaus wichtiger als der Haushaltssaldo ist die Staatsverschuldung: sie soll unter 60 % vom BIP bleiben. Dieses Kriterium II erfüllen nur 6 sehr kleine Volkswirtschaften: MT 58,3 %; SK 51,9; LT 40,2; LV 40,1; LU 20,0; EE 9,5. Viele Experten halten Quoten ab etwa 100 % für sehr kritisch [GR 179,0; IT 132,6PT 130,4; CY 107,8; BE 105,9; ES 99,4] und darunter bis etwa 80 % auch noch für kritisch [FR 96,0AT 84,6; SI 79,7].  Tabellenansicht
Deutschland konnte seine Staatsverschuldung dank günstiger Konjunktur und hohem Steueraufkommen senken von der Spitze 81,0 % (2010) auf 68,3 %. Eine ernste Gefahr für die Eurozone stellen dagegen die weiteren drei großen Volkswirtschaften Frankreich, Italien und Spanien dar. Sollte ihre Verschuldung in den nächsten Jahren nicht nachhaltig angegangen werden, könnte daran die Eurozone zerbrechen.
 
Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    

| Konsum & Produktion | Indikatoren |
Einbürgerungen
EU-2015
Einbürgerungen-EU-2015: Globus Infografik 11714/ 05.05.2017
05.05.17   (914)
dpa-Globus 11714: Mit neuem Pass
Im Jahr 2015 wurden insgesamt 841.000 Ausländer in die EU eingebürgert.
Top3 Herkunftsländer (in 1000): Marokko 86,1; Albanien 48,4; Türkei 35,0.
Top3 Aufnahmeländer (in 1000): IT 178; GB 118; ES 114.
Die Einbürgerungsquote* beträgt im EU-Durchschnitt 24 ‰**. In 13|15 Ländern lag die Quote über|unter dem EU-Durchschnitt. Das Länderranking beginnt mit [SE 67 ‰; PT 52; PL 37; FI 36; IT 36] und endet mit [AT 7 ‰; LV 6; CZ 6; EE 5; SK 5] Tabellenansicht.
Deutschland (Rang 20) liegt mit einer Quote von 15 ‰ deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 24 ‰.
* = eingebürgerte Ausländer/ ansässige Ausländer; die Quote enthält alle Arten der Einbürgerung, z.B. auch durch Heirat
** 24 ‰ = 24 Promille = 24 pro 1000 = 24/1000 = 0,024

Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Bevölkerung | Migration |
Globalisierungs-Index
Welt 2017
Globalisierungs-Index-Welt-2017: Globus Infografik 11712/ 05.05.2017
05.05.17   (913)
dpa-Globus 11712: Mit der Welt verflochten
Alljährlich seit 1970 veröffentlicht die ETH Zürich ihren Globalisierungsindex, ein Maß dafür, wie stark ein Land wirtschaftlich, politisch und sozial mit dem Rest der Welt verflochten ist. Der Index wird berechnet aus 23 Indikatoren (u.a. Volumen der Direktinvestitionen im Ausland; Größe der Touristenströme; Mitgliedschaft in internationalen Organisationen) als Zahl von 0 (sehr gering) bis 100 (sehr stark globalisiert).
Das Länderranking beginnt mit [NL 92,84; IE 92,15; BE 91,75] und endet mit [SK 84,36;  LU 84,21; SG 83,65].
Die großenVolkswirtschaften sind aufgrund ihrer Marktgröße mehr auf ihre Binnenwirtschaft hin orientiert und daher eher weiter hinten platziert, z.B. US 27;  CN 71;  JP 39;  DE 16

Quelle: ETH Zürich     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    

| Eine-Welt | Globale Agenda 21 | Weltmarkt |
Arbeitnehmerentgelt-Brutto-Netto
Arbeitnehmerentgelt-Brutto-Netto: Globus Infografik 11711/ 05.05.2017
05.05.17   (912)
dpa-Globus 11711: Dreimal Lohn: Arbeitnehmerentgelt, Bruttolohn, Nettolohn
Das Arbeitnehmerentgelt ist in der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR) der eigentliche Lohn des Arbeitnehmers. Nur etwas mehr als die Hälfte des Arbeitnehmerentgelts werden nach Abzug von Lohnsteuer und Sozialabgaben als Nettolohn an den Arbeitnehmer ausgezahlt.
Durchschnittswerte 2016 pro Arbeitnehmer pro Monat: Arbeitnehmerentgelt 3397 € (100 %); Bruttolohn 2784 € (82,0 %); Nettolohn 1840 € (54,2 %).
Vom Bruttoentgelt vereinnahmt der Staat also direkt 45,8 %, vom ausgezahlten Nettolohn gehen dann durch Konsum weitere Steuern ab (u.a. Mehrwertsteuer, Energiesteuer, Stromsteuer: s. Steuerspirale (xls)). Nach Berechnungen (WiWo 7.6.13) von Stefan Homburg verbleibt letztendlich weniger als ein Drittel beim Arbeitnehmer. (Hintergrund: Abgabenquote, Lohnquote, Volkseinkommen)
  
Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug     

| Konsum & Produktion | Einkommensteuer | Ökosteuer | BIP |
Exportländer
Welt-2015
Exportländer-Welt-2015: Globus Infografik 11700/ 28.04.2017
28.04.17   (918)
dpa-Globus 11700: Die größten Exporteure der Welt 2016
Weltweit wurden 2016 Güter im Umfang von rund 16.000 Milliarden Dollar (G$) exportiert, darunter die Top25 Länder mit zusammen 12.646 G$. Das Ranking beginnt mit [CN 2.098 G$; US 1.455; DE 1.340JP 645; NL 570] und endet mit [TH 215; PL 203; AU 190; MY 189; BR 185]. Tabellenansicht
Die Top3 Staaten (CNUS, DE) umfassen bereits 31 % der weltweiten Exporte. Sie sind zugleich auch die Top3 beim Ungleichgewicht in der Handelsbilanz (Saldo Export - Import): Überschuss: CN + 511, DE + 285; Defizit: US - 796, gefolgt von GB - 227.
 
Quelle: Welthandelsorganisation WTO     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Konsum & Produktion | Weltmarkt |
Strommix
DE 1990-2016
Strommix-DE-1990-2016: Globus Infografik 11708/ 28.04.2017
28.04.17   (911)
dpa-Globus 11708: Strommix - früher und heute
In den Jahren 1990|2016 wurden insgesamt rund 550|648 TWh Strom erzeugt. Der Vergleich des Stommixes der Jahre 1990|2016 zeigt eine deutliche Verschiebung weg von den tradionellen Energiequellen (Anteile in %: Braunkohle 31,1|23,1; Kernenergie 27,7|13,1; Steinkohle 25,6|17,2; Mineralöl 2,0|0,9) hin zu den erneuerbaren Energien 3,6|29,0 und zu Erdgas 6,5|12,4, das als Übergangsenergie zu den erneuerbaren Energien gilt. Diese rangieren inzwischen auf Platz 1, allerdings gefolgt von der besonders klimaschädlichen Braunkohle. Die Atomstrommenge hat sich von 1990 bis 2016 etwas mehr als halbiert auf 84,6 TWh (13,1 % der Bruttostromerzeugung). Tabellenansicht
Ergänzung (zgh): Durch den Atomausstieg werden die aktuell noch betriebenen 8 Atomkraftwerke schrittweise bis 2022 vom Netz genommen. Damit die Versorgungs-sicherheit gewährleistet bleibt und kein Stromausfall im großen Ausmaß (Blackout) entsteht, müssen parallel im Zuge einer forcierten Energiewende a) die Erneuerbaren Energien und b) großvolumige Stromspeicher sowie c) Stromtrassen und d) die intelligente Vernetzung von Stromerzeugern - und verbrauchern (smart grid) ausgebaut werden. Wegen b) kommt noch e) die Umwandlung von Strom in Wasserstoff und/ oder Methan (Power to Gas) hinzu. In allen fünf Bereichen liegt die Entwicklung stark hinter den Erfordernissen zurück. Dadurch wächst das Risiko, dass der Atomausstieg ein 3.Mal revidiert wird (doppelte Merkel-Wende in der Energiepolitik 2010/2011), oder dass vermehrt Kohlestrom den rückgängigen Atomstrom ersetzt, was aktuell in Phasen passiert, wo das Ökostromaufkommen nicht ausreicht (z.B. wg. Dunkelflaute) oder nicht weiträumig genug verteilt werden kann (z.B. wg. unzureichendem Netzausbau). Dies ist mit eine Ursache dafür, dass der CO2-Ausstoß Deutschlands 2016 wieder gestiegen ist.
 
Quelle: AG Energiebilanzen     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Strom | EW-Strom | Kohle | Erdgas | Erdöl | Atomenergie | Atomausstieg | Erneuerbare Energien |
Staatsschulden
DE 1991-2016
Staatsschulden-DE-1991-2016: Globus Infografik 11701/ 28.04.2017
28.04.17   (910)
dpa-Globus 11701: Deutschlands Staatsschulden
Die Staatsverschuldung* (Milliarden €) ist von 1991|618 auf den Höchsstand 2013|2190 gestiegen und danach etwas gesunken auf zuletzt 2016|2140.
In Relation zum Bruttoinlandsprodukt (in %) ist sie von 1991|39,1 auf den Höchstwert 2010|81,0 gestiegen und dann gefallen auf zuletzt 2016|68,3.
Laut Frühjahrsprognose des Sachverständigenrats wird die Schuldenquote Ende 2017|2018 auf unter 66|64 % sinken und sich damit allmählich dem Maastricht- Ziel von 60 % nähern.
* Gesamtschulden der öffentlichen Haushalte (Bund, Länder, Kommunen)

Quelle: Bundesbank   Bundesbank    Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Konsum & Produktion | BIP | Indikatoren |
Militärausgaben
Welt 2004-2016
Militärausgaben-Welt-2004-2016: Globus Infografik 11704/ 28.04.2017
28.04.17   (909)
dpa-Globus 11704: Militärausgaben weltweit
Die Militärausgaben weltweit (Milliarden US-Dollar) sind von 2004|1315 auf den Höchstwert 2011|1700 angestiegen und dann wieder etwas gefallen auf das Zwischentief 2014|1664. Zuletzt stiegen sie wieder leicht auf 2016|1688.
Top10 Staaten (Anteil an den weltweiten Ausgaben in %): US 36,3; CN 12,8; RU 4,1; SA 3,8; IN 3,3; FR 3,3; GB 2,9; JP 2,7; DE 2,4KR 2,2. Tabellenansicht
Den stärksten Anstieg bzw. Rückgang verzeichnete die Region Asien/Ozeanien (+4,6 %) bzw. Zentralafrika/Karibik (- 9,1 %). In Nordamerika sind die Militärausgaben erstmals seit 2010 wieder gestiegen (+ 1,7 %), in Deutschland um + 2,9 % im Vergleich zu 2015.

Quelle: SIPRI     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Waffen | Konflikte | Globale Agenda 21 |
Pressefreiheit
Welt-2016
Pressefreiheit-Welt-2016: Globus Infografik 11697/ 28.04.2017
28.04.17   (908)
dpa-Globus 11697: Pressefreiheit
Jährlich erstellt Reporter ohne Grenzen eine Rangliste der Presse- und Informationsfreiheit in 180 Ländern. Top5- bzw. Flop5-Staaten 2016: [NO; SE; FI; DK; NL] bzw. [CN; SYTM; ER; KP] Tabellenansicht.
In der Weltkarte sind die Länder nach 5 Kategorien von dunkelgrün (gute Lage) bis dunkelrot (sehr ernste Lage) eingefärbt. Zur besten Kategorie zählen die skandinavischen Länder, Belgien, Niederlande, Irland, Neuseeland und auch Deutschland (Rang 16). Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Lage in knapp 2/3 der 180 Länder verschlechtert, weil auch in an sich demokratisch verfassten Ländern die Überwachung durch Geheimdienste ausgebaut und gleichzeitig Journalisten zunehmend angegriffen sowie Whistleblower verstärkt bedroht und verfolgt werden.

Quelle: Reporter ohne Grenzen     Infografik-Großansicht      Tabelle/ Infos    

| Konflikte | Eine-Welt | Globale Agenda 21 | Indikatoren |
Steuer-Abgabenlast
OECD-2016
Steuer-Abgabenlast-IL-2016: Globus Infografik 11688/ 21.04.2017
21.04.17   (907)
dpa-Globus 11688: Steuer- und Abgabenlast in den Industrieländern
Die Tabelle listet den Anteil (in %) der Steuern und Sozialabgaben vom Arbeitseinkommen* eines Durchschnittsverdieners in 24 von insgesamt 35 OECD-Staaten für einen Single bzw. für eine Familie**. Die Länderliste beginnt mit [BE 54,0|38,6; DE 49,4|34,0HU 48,2|33,7] und endet mit [MX 20,1|20,1; NZ 17,9|6,2; CL 7,0|7,0; ]. Tabellenansicht
Wegen der hohen Steuer- und Abgabenlast in DE fordern der Bund der Steuerzahler und weitere Verbände eine Entlastung von kleinen bis mittleren Einkommen, z.B. durch eine Änderung des Einkommensteuertarifs oder die Abschaffung des Solidaritätszuschlags.
* abzüglich staatlicher Zuschüsse
** Single ohne Kinder; Familie: verheiratet, 1 Verdiener, 2 Kinder

Quelle: OECD     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    

| Konsum & Produktion | Einkommensteuer |
Entwicklungshilfe
Welt-2016
Entwicklungshilfe-Welt-2016: Globus Infografik 11690/ 21.04.2017
21.04.17   (906)
dpa-Globus 11690: Entwicklungshilfe 2016
Die 28 Geberländer (DAC-Staaten) haben 2016 insgesamt 142,6 Mrd. US-Dollar Entwicklungshilfe geleistet. Top-Staaten (Mrd. $): US 33,6; DE 24,7GB 18,0; JP 10,4; FR 9,5; NL 5,0; SE 4,9; IT 4,9; NO 4,4; ES 4,1; CA 4,0; CH 3,6; AU 3,0;  DK 2,4; BE 2,3.
Laut Millenniumsziel sollen die Staaten mindestens 0,7 % vom BNE* leisten. Dieses Ziel erreichten nur NO 1,11 %; LU 1,00; SE 0,94; DK 0,75; GB 0,70; DE 0,70;  NL 0,65 liegt etwas darunter. Tabellenansicht   xls-Tabelle
DE erzielte die 0,7 % nur, weil die Ausgaben für Flüchtlinge eingerechnet wurden. Ohne diese Ausgaben betrug die Quote nur 0,52 %, wie im Vorjahr.
* Bruttonationaleinkommen

Quelle: OECD     Infografik-Bezug   Tabelle/ Infos    xlsx-Tabelle

| Eine-Welt | Millenniumsziele | 2030-Agenda | Globale Agenda 21 | Migration | Armut & Reichtum |
Ökolandbau
DE-1995-2015
Ökolandbau-DE-1995-2015: Globus Infografik 11686/ 21.04.2017
21.04.17   (905)
dpa-Globus 11686: Mehr Ökobetriebe
Die Zahl der Betriebe (in k, gerundet) mit ökologischem Anbau* ist von 1995|6,6 auf 2015|24,7 gestiegen, entsprechend ist auch ihr Anteil an allen Agrarbetrieben von 1995|1,1 % auf 2015|8,7 % gewachsen.Tabellenansicht
Etwas über 1 Million Hektar Ackerfläche wurden zuletzt ökologisch bewirtschaftet, ca. 6,5 % der gesamten Ackerfläche, erhbelich weniger als 20 %, das Ziel der Bundesregierung.
*Zu den Regeln des Ökolandbau gehören u.a. der Verzichtauf leichtlösliche mineralische Düngemittel, auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel undauf gentechnisch veränderte Organismen.

Quelle: BMEL   Infografik-Bezug   Tabelle/ Infos    

| Ökolandbau | Nahrung | Chemikalien | Grüne Gentechnik | GVO |
Todesurteile-Hinrichtungen
Welt-2016
Todesurteile-Hinrichtungen-Welt-2016: Globus Infografik 11683/ 21.04.2017
21.04.17   (904)
dpa-Globus 11683: Todesurteile und Hinrichtungen 2016
In der Weltkarte sind die Länder mit Hinrichtungen schwarz und solche mit Todesurteilen grau gefärbt. Das Land mit den bei weitem meisten Exekutionen ist China: Amnesty International (AI) schätzt die Zahl auf mehrere Tausend. Offzielle Zahlen liegen nicht vor, da China seine Hinrichtungen als Staatsgeheimnis behandelt. Laut AI wurden 2016 mindestens 1032 Menschen in weiteren 22 Ländern hingerichtet, 602 weniger als im Vorjahr. Nach China sind die 9 Länder mit den meisten Hinrichtungen (Mindestzahl): IR 567;  SA 154;  IQ 88;  PK 87;  EG 44;  US 20;  SO 14;  MY 9;  BD 10. Tabellenansicht 
Die USA (Rang 7) waren seit 2006 zum ersten Mal nicht unter den Top5, weil laut AI u.a. Chemikalien für die Giftspritzen knapp wurden, denn immer mehr Pharmahersteller verweigerten die Lieferung von Produkten, die für Hinrichtungen oder Folter verwendet werden können und die deshalb einem EU-Export-Verbot unterliegen.
  
Quelle: Amnesty International     Infografik-Großansicht      Tabelle/ Infos    

| Konflikte | Menschenrechte | Eine-Welt | Globale Agenda 21 |
Elektroautos
DE 2008-2017
Elektroautos-DE-2008-2017: Globus Infografik 11685/ 21.04.2017
21.04.17   (903)
dpa-Globus 11685: Mit Elektroantrieb
Die Anzahl* der Elektro-|Hybrid-PKW ist langsam gestiegen von 2008: 1.436|17.307 auf 2017: 34.022|165.405.
Der Vergleich der Jahre 2008|2017 zeigt, dass der Anteil der Elektroantriebe zwar etwas gestiegen ist, aber extrem gering bleibt: Benzin 75,0 % |65,5 %; Diesel 24,4|32,9; Flüssiggas 0,4|1,0; Erdgas 0,1|0,2; Hybrid 0,042|0,4; Elektro 0,003|0,1. Tabellenansicht
Um elektrische Antriebe zu fördern, werden sie ab Juli 2016 subventioniert: Elektro-|Hybrid-PKW erhalten eine Förderung von 4000|3000 Euro, wobei die eine Hälfte der Bund übernimmt und die andere als Preisnachlass vom Verkäufer gewährt wird. Eine weitere Förderung bietet die Steuerfreiheit des kostenlosen oder verbilligten Aufladens der Elektrofahrzeuge im Betrieb des Arbeitgebers.
* jeweils zu Jahresbeginn

Quelle: Kraftfahrtbundesamt     Infografik-Großansicht      Tabelle/ Infos    

| Elektroauto | Mobilität/Verkehr | EW-Verkehr |
Umweltrisiken
DE-2016
Umweltrisiken-DE-2016: Globus Infografik 11681/ 21.04.2017
21.04.17   (902)
dpa-Globus 11681: Bedrohte Umwelt
Im Rahmen der diesjährigen* UBA-Studie "Umweltbewusstsein und Umweltverhalten" wurden im August 2016 2030 Personen ab 14 Jahren danach befragt, welches Umweltproblem** sie für bedrohlich hielten (in %): An der Spitze lagen der Plastikmüll in den Weltmeeren (74) und die Abholzung von Wäldern (71). Am wenigsten bedrohlich wurden die Entstehung von Megastädten (38) und die Rohstoffverknappung (34) bewertet. Tabellenansicht
* Zweijahresrhythmus  **vorgegebene Antworten, Mehrfachnennungen

Quelle: Umweltbundesamt     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Natur & Umwelt | Wald | Bio-Vielfalt | Klimaerwärmung | Chemikalien | Nahrung | Bevölkerung | Ressourcenkonflikte |
Verkehrstote
Bundesländer-2016
Verkehrstote-Bundesländer-2016: Globus Infografik 11673/ 13.04.2017
13.04.17   (901)
dpa-Globus 11673: Gefahr Straßenverkehr
Im Jahr 2016 starben 3214 Menschen auf deutschen Straßen, 39 Tote pro Million Einwohner, die niedrigste Quote seit 60 Jahren. In 9|7 Bundesländern lag die Quote über|unter dem Bundesdurchschnitt. Die Länderliste beginnt mit [ST 59, MV 55, NI 53] und endet mit den drei Stadtstaaten [HB 19, BE 16, HH 16]. Tabellenansicht
Anzahl von Verletzten im Straßenverkehr 2016: 396.709, 0,8 % mehr als 2015.
Die Anzahl der Unfälle stieg um 2,8 % auf die höchste Zahl seit der Wiedervereinigung: 2,6 Millionen (M), darunter 2,3 M nur mit Sachschaden.
  
Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    

| Mobilität/Verkehr |
Armutsgefährdungsquote
DE-2015
Armutsgefährdungsquote-DE-2015: Globus Infografik 11675/ 13.04.2017
13.04.17   (900)
dpa-Globus 11675: Von Armut bedroht
Die Armutsgefährungsquote* (in %) ist in Deutschland von 2005|12,2 gestiegen auf 2015|16,7. Im Jahr 2015 waren Alleinerziehende (33,7) und Alleinlebende (33,1) mit Abstand am meisten und Paare mit 1 Kind (10,1) oder 2 Kindern (8,7) am wenigsten betroffen. Im Hinblick auf die Erwerbssituation waren Arbeitslose (69,1) mit Abstand am meisten und Erwerbstätige (9,7) am wenigsten gefährdet. Wie schon in den Vorjahren hatten Frauen (17,4) ein höheres Armutsrisiko als Männer (15,9). Tabellenansicht
* Anteil der Menschen mit einem Nettoäquivalenzeinkommen (NÄE) unter der Armuts-gefährdungsschwelle (= 60 % des Median-NÄE in Deutschland).Diese Schwelle lag z.B. für Alleinlebende bei 1033 € und für Familien mit zwei unter 14-jährigen Kindern bei 2170 €.
Die Berechnung der Schwelle relativ zum Median ist umstritten (s.dpa-Globus 11291)

Quelle: Statistisches Bundesamt   Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Armut & Reichtum |
Kriege 2016
Kriege-2016: Globus Infografik 11671/ 13.04.2017
13.04.17   (899)
dpa-Globus 11671: Kriege 2016
Im Jahr 2016 verzeichnete das Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung (HIIK) insgesamt 402 Konflikte, 226 davon wurden gewaltsamausgetragen. Besonders betroffen war die Subsahara-Region: in 8 der 48 Staaten gab es gewaltsame Auseinandersetzungen und Anschläge mit hohen Opferzahlen. Zwei neue Kriege kammen 2016 hinzu, weitere 16 wurden mit gleicher Gewalt wie im Vorjahr ausgetragen. In Europa wird der Krieg in der Ukraine als einziger hochgewaltsamer Konflikt weiter geführt.

Quelle: HIIK     Infografik-Großansicht      Tabelle/ Infos 

| Konflikte |
Asylerstanträge
EU-2008-2016
Asylerstanträge-EU-2008-2016: Globus Infografik 11679/ 13.04.2017
13.04.17   (898)
dpa-Globus 11679: Auf der Suche nach Asyl
Die Zahl der Asylerstanträge in der EU (in k, gerundet) ist von 2008|153 auf den Höchstwert 2015|1.257 gestiegen und danach etwas gefallen auf 2016|1.204.
Top-Aufnahmeländer (in k): DE 722, IT 121, FR 76, GR 50,  AT 40, GB 39, HU 2.
Top-Herkunftsländer (in k): SY 335, AF 183, IQ 127, PK 48, NG 46, IR 40, ER 33. Tabellenansicht 

Quelle: Eurostat   Eurostat     Infografik-Großansicht      Tabelle/ Infos   

| Migration | Bevölkerung |
Asylsuchende-EU-2016
Asylsuchende-EU-2016: Globus Infografik 11656/ 07.04.2017
07.04.17   (894)
dpa-Globus 11656: Asylsuchende in der EU
Anzahl der Erstanträge auf Asyl in der EU-28 (in k, gerundet): 2016|1.204; 2015|1.256; 2014|563).
Top5-Staaten 2016 (in k): DE 722, IT 121, FR 76, GR 50, AT 40, zusammen 84 %.
Top5 gemäß Erstanträge pro Million Einwohner im Jahr 2016: DE 8.789; GR 4.625; AT 4.587; MT 3.989; LU 3.582. Tabellenansicht  xls-Tabelle
Hauptherkunftsländer 2016 waren Syrien (335 k (80 % in DE) und Afghanistan (183 k).

Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug   Tabelle/ Infos     xlsx-Tabelle

| Migration | Bevölkerung |
Steuerspirale
DE 2016
Steuerspirale-2016: Globus Infografik 11655/ 07.04.2017
07.04.17   (893)
dpa-Globus 11655: Steuerspirale 2016
Im Jahr 2016 hat der Staat (Bund, Länder und Gemeinden) rund 706 Mrd. € Steuern eingenommen, nominal 4,8 % mehr als im Vorjahr. Die mit Abstand größten Steuern sind die Lohn*-/Einkommensteuer (34 %) und Mehrwertsteuer (31 %), zusammen bereits 65 %. Mit weitem Abstand folgen Gewerbesteuer (7 %), Energiesteuer (6 %) und Körperschaftsteuer (4 %). Diese 5 Steuern zusammen umfassen 81 %. Es folgen weitere 25 Steuerarten mit geringem Anteil. xls-Tabelle
* Die Lohnsteuer ist vorab vom Lohn einbehaltene Einkommensteuer. Sie wird in der Grafik als eigenständige Steuer (Rang 2) dargestellt.

Quelle: Bundesministerium der Finanzen     Infografik-Bezug   xls-Tabelle

| Konsum & Produktion | BIP | Einkommensteuer | Ökosteuer |
Treibhausgas-Ausstoß
DE-2015
Treibhausgase-DE-2015: Globus Infografik 11658/ 07.04.2017
07.04.17   (889)
dpa-Globus 11658: Treibhausgase in Deutschland
Der Treibhausgasausstoß Deutschlands, in Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten* (Mt CO2ä), sank von 1990|1251 unter leichten Schwankungen auf 2015|902, insgesamt um 27,9 %. Ziel der Bundesregierung ist - 40 % bis 2020. Da die Emissionen in 2016 angestiegen sind auf 906 Mt, gerät dieses Ziel immer weiter in die Ferne. Hauptursache sind unzureichende energetische Sanierung von Gebäuden und steigende Emissionen im Verkehrssektor.
* globale Erwärmungswirkung der Treibhausgase im Vergleich zu Kohlendioxid

Quelle: Umweltbundesamt     Infografik-Großansicht      Tabelle/ Infos 

| Treibhausgase | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle |
Erneuerbare-Energien
EU-2015
Erneuerbare-Energien-EU-2015: Globus Infografik 11648/ 31.03.2017
31.03.17   (897)
dpa-Globus 11648: Energie aus Sonne, Wind und Wasser
Der Anteil der erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch (Industrie, Gewerbe, Haushalte, Verkehr) im Jahr 2015 betrug im Durchschnitt der 28 EU-Staaten 16,7 %. In 13|15 Ländern liegt er über|unter dem EU-Durchschnitt. Die Länderliste beginnt mit [SE 53,9 %; FI 39,3; LV 37,6; AT 33,0; DK 30,8] und endet mit [GB 8,2 %; BE 7,9; NL 5,8; LU 5,0; MT 5,0] Tabellenansicht.
Ziel der EU ist ein Anteil von 20 % bis 2020 und 27 % bis 2030, wobei für jeden Staat ein eigener Zielwert festgelegt wurde, um der unterschiedlichen Ausgangssituation, der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und dem Potenzial bei erneuerbarer Energien gerecht zu werden.
Deutschland (Rang 18) liegt mit 14,6 % deutlich unter dem EU-Durchschnitt und soll bis 2020 eine Quote von 18 % erreichen.
Spitzenreiter in Europa (nicht EU-Mitglied) sind Norwegen (70,2 %) und Island (69,4 %).

Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Erneuerbare Energien | Energiewende | Endenergie |
G20: Einwohner-BIP
2015
G20-Einwohner-BIP-2015: Globus Infografik 11641/ 31.03.2017
31.03.17   (896)
dpa-Globus 11641: G20: Einwohner und Wirtschaftskraft
Die G20 (Gruppe der 20) ist ein informeller Zusammenschluss der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (19 Einzelstaaten + EU). Die G20 umfasst rund 4,7 Milliarden Einwohner (ca. 64 % der Weltbevölkerung), 80 % der globalen Wirtschaftskraft und 80 % der weltweiten Exporte.
Die Tabelle listet die Bevölkerung in Millionen, von [CN 1371, IN 1311, EU 510, US 321] bis [AR 43, CA 36, SA 32, AU 24] ), und die Wirtschaftskraft je Einwohner in 1000 $, von [US 56; SA 54; AU 48; DE 47; CA 46] bis [BR 16; CN 14; ZA 13; ID 11; IN 6]. Tabellenansicht

Quelle: G20.org     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Bevölkerung | BIP | Eine-Welt |
Gehaltslücke
DE-2006-2016
Gehaltslücke-DE-2006-2016: Globus Infografik 11647/ 31.03.2017
31.03.17   (891)
dpa-Globus 11647: Die Lücke beim Gehalt
Der durchschnittlicher Bruttostundenverdienst* in Deutschland (in Euro) bei Männern|Frauen ist von 2006 bis 2016 kontinuierlich gestiegen von 17,90|13,91 auf 20,71|16,26; die Gehaltslücke (GenderPay Gap) ist aber nur leicht gefallen von 23 % auf 21 %. Gründe für die Gehaltslücke sind Faktoren wie geringer bezahlte typische Frauenberufe, niedrigere Positionen, mehr Teilzeitarbeit, geringeres Dienstalter. Diese Faktoren bewirken etwa 2/3 der Gehaltslücke, das restliche Drittel resultiert daraus, dass Frauentrotz vergleichbarer Tätigkeit und Qualifikation schlechter bezahlt werden.
* unabhängig vom Beschäftigungsumfang (z.B. Vollzeit, Teilzeit) und der Stellung im Beruf (z.B. Hilfs-, Führungskraft)

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Großansicht      Tabelle/ Infos   

| Frauen | Indikatoren | 2030-Agenda |
World-Happiness-Index
2017
World-Happiness-Report-2017: Globus Infografik 11652/ 31.03.2017
31.03.17   (890)
dpa-Globus 11652: Wie glücklich ist die Welt?
Der World Happiness Report 2017 analysiert anhand von Statistiken und Umfragen, wie glücklich die Menschen in 155 Ländern sind. Für jedes Land wird ein Happiness-Index berechnet u.a. aus folgenden Indikatoren: Bruttoinlandsprodukt pro Kopf; durchschnittliche Lebenserwartung; Einkommen; Fürsorge; Freiheit; Großzügigkeit; Ehrlichkeit; gute Regierungsführung; Korruption. Gemäß Index, ein Wert zwischen 0 (sehr unglücklich) und 10 (sehr glücklich) werden die Länder in eine Rangfolge gebracht. Die zehn glücklichsten bzw. unglücklichsten Länder sind:
Top10: NO 7,54; DK 7,52; IS 7,50; CH 7,49; FI 7,47; NL 7,38; CA 7,32; NZ 7,31; AU 7,28; SE 7,28.
Flop10: YE 3,59; SS 3,59; LR 3,53; GN 3,51; TG 3,50; RW 3,47; SY 3,46; TZ 3,35; BI 2,91; CF 2,68. Tabellenansicht

Quelle: Sustainable Development Solutions Network   Infografik-Großansicht   Tabelle/ Infos    

| Indikatoren | 2030-Agenda | Globale Agenda 21 | Eine-Welt |
Lebenserwartung-Ländevergleich
Lebenserwartung-Ländevergleich: Globus Infografik 11636/ 24.03.2017
24.03.17   (895)
dpa-Globus 11636: Immer älter
Die Tabelle listet die Lebenserwartung von Frauen|Männern für das Geburtsjahr 2010|2030 für 13 ausgewählte Industriestaaten. Für alle Länder ist sie für Geburtsjahr 2030 höher als für 2010 und bei Frauen höher als bei Männern, wobei dieser Unterschied etwas kleiner wird. Bei Frauen variiert die Lebenserwartung 2010|2030 von KR 84,2|90,8 bis RO 77,5|81,2, bei Männern von KR 77,1|84,1 bis RO 70,1|74,7.   Tabellenansicht
Auch in Deutschland steigt die Lebenserwartung: bei Frauen|Männer von 82,8|77,9 auf 85,9| 82,0 Jahre. Dass Männer früher sterben, liegt hauptsächlich daran, dass sie öfter tödlich verletzt werden und ungesünder leben.

Quelle: The Lancet    Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Bevölkerung | Indikatoren |
Führungspositonen
Frauen EU-2015
Frauen-Führungspositonen-EU-2015: Globus Infografik 11628/ 24.03.2017
24.03.17   (892)
dpa-Globus 11628: Frauen in Führungspositionen
Der Anteil der Frauen an allen leitenden Positionen* 2015 betrug im Durchschnitt der 28 EU-Staaten 33,1 %. In 10|18 Ländern lag der Anteil über|unter dem Durchschnitt. Die Rangliste beginnt mit [LV 43,9 %; HU 40,8; PL 40,6; SE 39,7; LT 39,6] und endet mit [NL 26,5 %; HR 26,1; GR 25,8; CY 24,2; LU 18,0]. Tabellenansicht
Deutschland lag mit 29,4 % auf Rang 20 weit unter dem EU-Durchschnitt. Die höchsten Anteile von Frauen in Führungspositionen wiesen die jüngeren Altersgruppen auf: bis zu 24 Jahre 27,8 %; 25- bis 39-Jährige 33,1%
*Vorstände, Geschäftsführerinnen sowie Führungskräfte in Handel, Produktion und Dienstleistungen

Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Frauen |
Energieabhängigkeit
EU-2015
Energieabhängigkeit-EU-2015: Globus Infografik 11626/ 24.03.2017
24.03.17   (888)
dpa-Globus 11626: Abhängig von Energie-Importen
Wie schon seit mehr als 10 Jahren lag die Energieabhängigkeit der EU-28 im Jahr 2015 weiter über 50 %. Der Anteil der Energieeinfuhren (netto) am gesamten Inlandsverbrauch (in %) betrug im EU-28-Durchschnitt 54 %. In 14|14 Ländern liegt der Anteil über|unter dem Durchschnitt. Die Länderliste beginnt mit [CY 98 %; MT 97; LU 96; IE 89; BE 84] und endet mit [SE 30 %; PL 29; RO 17; DK 13; EE 7] Tabellenansicht.
Am geringsten ist der Anteil in jenen Ländern, die über entsprechend große heimische Ressourcen verfügen und diese auch nutzen, wie z.B Polen mit seinen großen Kohlereserven oder Länder wie Dänemark, die verstärkt auf Erneuerbare Energien (30,8 %) setzen. Deutschland (Rang 11) liegt mit 62 % deutlich über dem EU-Durchschnitt. Zwar verfügt DE über große Kohlereserven, deren Nutzung aber zu teuer ist und auch aus Klimagründen (insbesondere Braunkohle) reduziert werden muss. Der Anteil des Ökostroms konnte inzwischen zwar auf ca. 1/3 gesteigert werden, der Ausbau der Erneuerbaren Energien im Wärmebereich und Verkehrssektor schreitet aber viel zu langsam voran, so dass der Anteil der fossilen Energien am Primärenergieverbrauch (79 % ) und damit die Energieabhängigkeit weiter viel zu hoch bleibt.
  
Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    

| Energieabhängigkeit | Energiewende | Primärenergie | Fossile Energien |
Einkommensverteilung
DE-2016
Einkommensverteilung-DE-2016: Globus Infografik 11612/ 17.03.2017
17.03.17   (887)
dpa-Globus 11612: Wie das Einkommen verteilt ist
Die Grafik zeigt die Anteile der Einkommensgruppen beim monatlichen Nettoeinkommen* der Haushalte in Deutschland im Jahr 2016 (Untergrenze in € | Anteil in %):
0 €|13,2 %;  1100|11,2;  1500|14,0;  2000|14,2;  2600|22,7;  4000|20,6;  7500|4,0.  Tabellenansicht
* Summe aller Einkünfte inkl. Sozialleistungen, Kapitalerträge u.a., abzgl. Steuern und Sozialabgaben

Quelle: GfK GeoMarketing     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Armut & Reichtum | Bevölkerung |
Mütteralter-EU-2015
Mütteralter-EU-2015: Globus Infografik 11624/ 17.03.2017
17.03.17   (886)
dpa-Globus 11624: Das Alter der Mütter
Im Jahr 2015 betrug das Durchschnittsalter der Mütter bei Erstgeburt im Durchschnitt der 28 EU-Staaten 28,9 Jahre; in 12 | 16 Ländern lag es über | unter dem Durchschnitt. Die Länderliste beginnt mit [IT 30,8; ES 30,7; GR 30,2; LU 30,2; NL 29,7; IE 29,6; DE 29,5] und endet mit [EE 27,2; LT 27,1; SK 27,1; PL 27,0; LV 26,5; RO 26,3; BG 26,0]. Tabellenansicht
2015 wurden in der EU insgesamt 5,1 Millionen Babys geboren, darunter die Top3 Länder (in Tausend, gerundet): FR 800; GB 777; DE 738.

Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    

| Bevölkerung | Frauen |
Öllieferanten-DE-2016
Öllieferanten-DE-2016: Globus Infografik 11603/ 10.03.2017
10.03.17   (885)
dpa-Globus 11603: Deutschlands Öllieferanten
Im Jahr 2016 hat Deutschland insgesamt 91,1 Millionen Tonnen (Mt) Rohöl importiert, 0,2 Mt weniger als im Vorjahr. Top12-Lieferländer (Anteil in %): RU 39,5 %; NO 12,2; GB 10,0; KZ 9,2; AZ 5,6; NG 4,2; DZ 3,6; IQ 3,4; LY 2,0; EG 1,9; MX 1,0; SA 0,9.
Die Importe konzentrieren sich auf wenige Länder, z.B. (kumulierte Anteile in %, gerundet): Top2|52 %, Top3|62, Top5|77, Top10|92. Tabellenansicht
Die Ölrechnung sank von 32,5 auf 26,1 Mrd. €, weil der Ölpreis im Jahresdurchschnitt von 356 auf 287 Euro pro Tonne (€/t) fiel. Im Dezember 2016 stieg er ab wieder auf über 360 €/t, so dass 2017 insgesamt mit steigenden Sprit- und Heizölkosten zu rechnen ist.

Quelle: BAFA     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    

| Erdöl | Ölpreis | Fossile Energien | Energieabhängigkeit |
Windkraftleistung
DE 2000-2016
Windkraft-DE-2016: Globus Infografik 11610/ 10.03.2017
10.03.17   (884)
dpa-Globus 11610: Windenergie in Deutschland
Die Windkraft-Leistung in Gigawatt (GW) stieg von 2000|6,095 GW kontinuierlich an auf 2016|50,001 GW. 2016 wurden 80 TWh Windstrom erzeugt, 12,3 % des Bruttostroms.
Ende 2016 waren in Deutschland 28.000 Windkraftanlagen (WKA) installiert.
Bei den Bundesländern bzw. der Nord-/Ostsee beginnt die Liste mit [NI 5925; BB 3633; NW 3339; SH 3336; ST 2794] und endet mit [SL 149; Ostsee 101; HB 87; HH 51; BE 5]. Tabellenansicht
Die Top4 Länder stellen bereits 58 % der WKA.

Quelle: DEWI     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Windenergie | Erneuerbare Energien | Ökostrom | EW-Strom |
Verkehrsleistung
DE-2015
Verkehrsleistung-DE-2015: Globus Infografik 11600/ 10.03.2017
10.03.17   (883)
dpa-Globus 11600: Deutschland mobil
2015 betrug die Verkehrsleistung im Personenverkehr 1179 Mrd. Personenkilometer, davon (in %): PKW 80,3; Eisenbahn 7,7; Linienbus, U-Bahn u.a. 6,7; Flugzeug 5,2.
Im Güterverkehr betrug die Transportleistung 2016 660 Mrd. Tonnenkilometer, davon (in %): LKW 71,5; Eisenbahn 17,6; Binnenschiff 8,1; Pipeline 2,8. Tabellenansicht
Fossil betriebene Verbrennungsmotoren haben immer noch mit weitem Abstand den höchsten Anteil an der Verkehrsleistung (PKW 80 %, LKW 72 %), die aus Gründen des Klimaschutzes notwendige Energiewende im Vekehr steckt somit noch in den Anfängen.

Quelle: BMVI   Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Mobilität/Verkehr | Fossile Energien | EW-Verkehr | Treibhausgase |
Kohle, Öl, Gas
EU-28 2015
Kohle_Öl_Gas_EU-2015: Globus Infografik 11601/ 10.03.2017
10.03.17   (882)
dpa-Globus 11601: Die Bedeutung von Kohle, Öl und Gas
Im Jahr 2015 verbrauchte die EU-28 fossile Energien* im Umfang von 1.626 Millionen Tonnen Rohöleinheiten (MtRÖL) pro Jahr, 1,2 % mehr als 2014, aber deutlich unter dem langjährigen Hoch von 1840 MtRÖL im Jahr 2006.
Der Anteil fossiler Energien am Energieverbrauch im Durchschnitt der EU-28 betrug 2015 rund 73 %, in 16|12 Staaten lag der Anteil über|unter dem Durchschnitt. Die Länderliste beginnt mit [CY 94; NL 93; IE 92; PL 91; EE 87] und endet mit [SI 62; LV 61; FR 49; FI 46; SE 30].Tabellenansicht
*Kohle, Kohleprodukte, Erdgas, Rohöl, Mineralölerzeugnisse

Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    

| Kohle | Erdöl | Erdgas | Fossile Energien | Energieabhängigkeit |
Stromrechnung
DE 2000-2017
Stromrechnung-DE-2000-2017: Globus Infografik 11598/ 10.03.2017
10.03.17   (881)
dpa-Globus 11598: Die Stromrechnung
Die durchschnittlichen monatlichen Stromkosten eines Drei-Personen-Haushaltes (3500 kWh/Jahr ) in Euro sind von 2000|40,66 kontiunierlich (Ausnahme: 2015) auf 2017|85,07 gestiegen. 2017 setzen sich die Stromkosten so zusammen: Transport 21,82; EEG-Umlage 20,07; Erzeugung, Vertrieb 16,42; Mehrwertsteuer 13,59; Stromsteuer 5,98; Konzessionsabgabe 4,84; Sonstiges*2,35. Tabellenansicht
Dass die EEG-Umlage so groß ist, beruht vor allem auf einer falschen Finanzierung der Energiewende: als gesamtgesellschaftliche Aufgabe hätte sie durch das Steueraufkommen des Staates erfolgen sollen. Stattdessen wurden über eine EEG-Umlage nur die Stromverbraucher herangezogen, zudem nur die Verbraucher mit kleinem bis mittlerem Stromverbrauch, während ein beträchtlicher Teil der Großverbraucher durch Sonderregelungen von der Umlage befreit blieb.
* Offshore-Haftungsumlage, Umlage für abschaltbare Lasten sowie Abgaben nach der Stromnetzentgelt-Verordnung und dem Kraftwärmekopplungsgesetz
 
Quelle: BdEW     Infografik-Großansicht      Tabelle/ Infos   

| Strom |
Windenergie
Welt 2001-2016
Windenergie_Welt-2001-2016: Globus Infografik 11596/ 02.03.2017
02.03.17   (880)
dpa-Globus 11596: Windenergie weltweit
Die weltweit installierte Windkraft in Gigawatt (GW) ist kontinuierlich von 2001|24 auf 2016|487 gestiegen. Die Top10 Länder bei der installierten Leistung im Jahr 2016 waren: CN 169; US 82; DE 50; IN 29; ES 23; GB 15; FR 12; CABR 11; IT 9. Tabellenansicht
Besonders stark war der Zubau von Windkraft in China (2015|+30, 2016|+23), um die Abhängigkeit von Kohle zu verringern. Auf Rang 2 bzw. 3 beim Zubau 2016 lagen die USA (+ 8) bzw. Deutschland (+5).

Quelle: Global Wind Energy Council     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Windenergie | Erneuerbare Energien | Ökostrom | EW-Strom |
Frauen-Quote
DE-2006-2016
Frauen-Spitzengremien-DE-2006-2016: Globus Infografik 11584/ 02.03.2017
02.03.17   (879)
dpa-Globus 11584: Frauen in Spitzengremien
Die Grafik zeigt die Entwicklung des Anteils der Frauen in den A(ufsichtsräten und V(orständen der 200 größten Unternehmen Deutschlands (ohne Finanzsektor) in % im Zeitraum 2006 bis 2016.
A: kontinuierlicher Anstieg von 7,8 auf zuletzt 22,6.Tabellenansicht
V: von 1,2 unter Schwankungen auf 2012|4,0, seitdem stetiger Anstieg auf zuletzt 8,2.
Der Anstieg bei den Aufsichtsräten ist deutlich stärker, weil dort seit 2016 eine Frauenquote von 30 % vorgeschrieben ist, die aber mit zuletzt 22,6 % noch längst nicht erreicht ist. Bei Fortschreibung aktueller Trends würde es bei den Aufsichtsräten bzw. Vorständen 18 bzw. mehr als 60 Jahre bis zum Gleichstand dauern.

Quelle: DIW     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Frauen |
Waffenhandel
Welt-2012-2016
Waffenhandel-Welt-2012-2016: Globus Infografik 11589/ 02.03.2017
02.03.17   (878)
dpa-Globus 11589: Der internationale Waffenhandel
Anteile der größten Ex(porteure bzw. Im(porteure am Welthandel mit konventionellen Großwaffen 2012 bis 2016 in %.
Ex: US 33; RU 23; CN 6; FR 6; DE 6GB 5; ES 3; IT 3; UA 3; IL 2; NL 2.
Im: IN 13; SA 8; AE 5; CN 5; DZ 4; TR 3; AU 3; IQ 3; PK 3; VN 3; EG 3.  Tabellenansicht
Deutschland lieferte Waffen an insgesamt 60 Länder (Top3: KR GR US), darunter 28 % an europäische Staaten.

Quelle: SIPRI     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Waffen | Konflikte |
Armut, soziale Ausgrenzung
EU-2015
Armut_soziale Ausgrenzung-EU-2015: Globus Infografik 11590/ 02.03.2017
02.03.17   (877)
dpa-Globus 11590: Armut und soziale Ausgrenzung in der EU
Der Anteil der Menschen (in % der Gesamtbevölkerung), die im Jahr 2015 von Armut oder sozialer Ausgrenzung* betroffen waren, betrug im Durchschnitt der EU-28 23,7 %; in 13|15 Staaten lag die Quote über|unter dem Durchschnitt. Die Länderliste beginnt mit [BG 41,3; RO 37,3; GR 35,7; LV 30,9; LT 29,3; HR 29,1] und endet mit [DK 17,7; FR 17,7; FI 16,8; NL 16,4; SE 16,0; CZ 14,0]. Tabellenansicht
Deutschland (20,0 %) auf Rang 18 liegt unter dem Durchschnitt.
* Laut EU-weit vergleichbarer Datenquelle EU-SILC, wenn mindestens eins von drei Kriterien erfüllt ist (Anteil beim EU-Durchschnitt)
a) Haushaltseinkommen < 60 % des mittleren Einkommens (17,3 %)
b) Personen können sich Grundlegendes (z.B. Heizung, Strom) nicht leisten (10,5 %)
c) unter 60-Jährige leben in Haushalten mit sehr geringer Erwerbstätigkeit (8,1 %)
  
Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    



| Armut & Reichtum | Bevölkerung |
Asylablehnung
DE-2016
Asylablehnung-DE-2016: Globus Infografik 11581/ 24.02.2017
24.02.17   (874)
dpa-Globus 11581: Asyl abgelehnt
Die Infografik zeigt die Entwicklung von 3 Kenngrößen von abgelehnten Asylanträgen im Zeitraum 2007 bis 2016. Angegeben wird hier jeweils der Anfangswert sowie der T(iefpunkt und H(ochpunkt.
A: Anzahl (in k, gerundet): 2007|12,8; T 2008|6,8; H 2016|173,8
B: Anteil an allen Asylanträgen (%): 2007|44,6; T 2016|25,0; H 2010|56,6
C: abgeschobene Asylbewerber (in k, gerundet): 2007|9,6; T 2010|7,6; H2016|25,4
Die meisten Ausländer, die 2016 ohne Duldung ausreisepflichtig waren, kamen aus den Westbalkanstaaten, u.a. Albanien 5,7 k, Serbien 3,9, Rumänien 3,0, Kosovo 2,9. Tabellenansicht

Quelle: BAMF     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    

| Migration |
Verteidigungsausgaben
NATO-Staaten 2016
Verteidigungsausgaben-NATO-2016: Globus Infografik 11582/ 24.02.2017
24.02.17   (873)
dpa-Globus 11582: Verteidigungsausgaben der Nato-Staaten
Nachdem die Verteidigungsausgaben der NATO-Staaten* im Zeitraum 2011 bis 2015 kontinuierlich gesunken sind, stiegen sie 2016 erstmals wieder an auf 918,3 Milliarden Dollar (G$) (2,43 % vom BIP). Top10 Staaten bei den Ausgaben: US 664,1 G$; GB 60,3; FR 43,6; DE 40,7; IT 21,9; CA 15,4; TR 11,6; ES 11,1; PL 9,3; NL 9,0. Tabellenansicht
2014 hatte die Nato beschlossen, bis 2024 mindestens 2 % vom BIP für Verteidigung aufzuwenden. Der bisher realisierte Anteil liegt bei vielen Staaten deutlich darunter, wie die Top10 Liste zeigt: US 3,61 %; GR 2,38; BG 2,21; EE 2,16; PL 2,00; FR 1,78; TR 1,56; NO 1,54; LT 1,49; RO 1,48. Tabellenansicht
Deutschland lag mit 1,19 % auf Rang 15.
* 27 von 28 Nato-Staaten: ohne Island (keine Daten)
  
Quelle: NATO     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    

| Waffen | Konflikte |
Wärmerekorde
Welt 2010-2016
Wärmerekorde-2010-2016: Globus Infografik 11567/ 17.02.2017
17.02.17   (872)
dpa-Globus 11567: Wärmerekorde
Die globale Durchschnittstemperatur des 20. Jahrhunderts betrug 13,9 °C. Dieser Wert wird in der Grafik als Referenzwert (Nulllinie) gewählt. Dargestellt wird die Abweichung der jährlichen Durchschnittstemperatur vom Referenzwert im Zeitraum 1880 bis 2016. Von 1880 bis ca. 1938 war sie durchgängig negativ, danach schwankte sie bis etwa 1975 um die Nulllinie. Seit ca. 1980 steigt sie unter leichten Schwankungen laufend an und markiert seit 2014 jedes Jahr neue Wärmerekorde:
2014| + 0,74 °C, 2015| + 0,90 °C, 2016| + 0,94 °C.
Mit 14,84 °C im Jahr 2016 übersteigt die Erderwärmug das vorindustrielle Niveau (13,6 °C) um + 1,24 °C, schon bedrohlich nah an der Schwelle von + 1,5 °C, die laut Pariser Klimaabkommen möglichst nicht überschritten werden sollte, um gefährliche Störungen im globalen Klimasystem zu vermeiden. Ab sogar + 2 °C werden mit hoher Wahrscheinlichkeit Kipp-Elemente im Klimasystem ausgelöst mit irreversiblen katastrophalen Folgen. Die bisherigen nationalen Klimaziele reichen bei weitem nicht aus, dieses Szenario zu verhindern. Deshalb müssen beim nächsten Klimagipfel Ende 2017 in Bonn konkrete und verbindliche Maßnahmen zur Treibhausgas-Reduktion beschlossen werden.
  
Quelle: NOAA     Infografik-Großansicht    

| Treibhauseffekt | Treibhausgase | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle | Kipp-Punkte |
Umweltzerstörung
Welt-2015
Umweltzerstörung-Welt-2015: Globus Infografik 11564/ 17.02.2017
17.02.17   (871)
dpa-Globus 11564: Tagesbilanz der Umweltzerstörung
Die Infografik bilanziert die tägliche Umweltzerstörung anhand von 7 Indikatoren:
CO2-Emissionen: 99 Mt; Wald-Vernichtung 35600 ha, Frischwasser-Verbrauch 11 Gm3; Ackerland-Abnahme 33 kha; Fischfang 256 kt; 3 neue Pflanzen- und Tierarten auf der "Roten Liste"; Müll-Volumen 3,6 Mt. Tabellenansicht
Diese Tagesbilanz der Umweltzerstörung veranschaulicht die nicht nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen in vielen Bereichen, z.B. Überfischung, Übernutzung der Böden verbunden mit Erosion und vor allem die Klimaerwärmung durch zuviel Treibhausgase mit langfristig so gravierenden Folgen, dass die Lebensgrundlagen auf der Erde für Jahrtausende existenziell reduziert werden.

Quelle: IUCN Red List   UN/Wald, Ackerland   WB/ Frischwasser   WB/Abfall   EK/Kohlendioxid   FAO/Fischfang        Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Natur & Umwelt | Bio-Vielfalt | Boden | Nahrung | Wasser | Müll/Recycling | Treibhausgase |
Globale Handelsströme
2015
Globale_Handelsströme-2015: Globus Infografik 11556/ 17.02.2017
17.02.17   (870)
dpa-Globus 11556: Globale Handelsströme
Die Grafik zeigt die intra- und interregionalen Handelströme im Jahr 2015. Wegen einer schwachen Weltkonjunktur durch geringe Nachfrage und sinkender Ölpreise schrumpften die Exporte insgesamt um 14 %. Auch alle Regionen verzeichneten einen Rückgang: Nordamerika 8 %; Asien/Pazifik 8; Europa 12; Lateinamerika 21; Afrika 30; GUS/Russland 32; Nahost 35.
Weltweit wurden Waren im Wert von rund 16 Billionen (T) US-Dollar ($) gehandelt. Die größten Exporteure waren China 2,275 T$, USA 1,505 und Deutschland 1,329.
  
Quelle: WTO    Infografik-Großansicht 

| Weltmarkt | Konsum & Produktion | WHO | Globale Agenda 21 |
Mindestsicherung
DE-2015
Mindestsicherung-DE-2015: Globus Infografik 11552/ 10.02.2017
10.02.17   (869)
dpa-Globus 11552: Auf Unterstützung angewiesen
Ende 2015 erhielten 7,99 Millionen Menschen in Deutschland Leistungen der sozialen Mindestsicherung (Hartz IV, Sozialhilfe, Grundsicherung im Alter, Unterstützung für Asylbewerber, ...), das waren 9,7 % aller Einwohner. In 11|5 Bundesländern lag die Quote über|unter dem Bundesdurchschnitt. Die Länder mit der höchsten bzw. niedrigsten Quote waren [BE 19,4; HB 18,5; HH 13,9; ST 13,4; MV 13,1] bzw. [TH 9,4; HE 9,3; RP 7,8; BW 6,0; BY 5,2]. Tabellenansicht
Vor allem durch den starken Anstieg der registrierten Asylbewerber stieg die Zahl der Leistungsempfänger 2015 kräftig an: 8,6 % mehr als im Vorjahr.

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Armut & Reichtum | Bevölkerung |
Korruptionsindex-2016
Korruptionsindex-2016: Globus Infografik 11547/ 10.02.2017
10.02.17   (868)
dpa-Globus 11547: Korruption weltweit
Der Korruptionsindex von Transparency International bewertet die in Wirtschaft, Politik und Verwaltung wahrgenommene Korruption durch einen Index zwischen 0 (höchste Korruption) bis 100 (niedrigste Korruption). Von insgesamt 176 untersuchten Ländern weltweit erreichten in diesem Jahr nur 69 % mindestens 50 Punkte. Die Länder mit der geringsten bzw. höchsten Korruption sind [DKNZ 90; FI 89; SE 88; CH 86; NO 85; SG 84; NL 83; CA 82; DELUGB 81] bzw. [IQVE 17; GW 16; AF 15; LY 14/ SDYE 14; SY 13; KP 12; SS 11; SO 10]. Tabellenansicht
Schon seit 10 Jahren ist Somalia das Land mit der höchsten Korruption. Besonders verschlechtert hat sich im letzten Jahr die Situation in Katar, vor allem durch den Verdacht auf umfangreiche Bestechung im Zusammenhang mit der Fußballweltmeisterschaft 2022.

Quelle: Transparency International     Infografik-Großansicht      Tabelle/ Infos    

| Transparency | Globale Agenda 21 | Indikatoren |
Fragile-Staaten-Index
Welt-2016
Fragile_Staaten-2016: Globus Infografik 11533/ 03.02.2017
03.02.17   (867)
dpa-Globus 11533: Fragile Staaten 2016
In der Weltkarte sind die Staaten im Hinblick auf ihren "Fragile States Index" von dunkelgrün (sehr stabil) bis dunkelrot (sehr fragil) eingefärbt. Der Index bewertet die Gefahr eines Landes zu kollabieren ("gescheiterter Staat") anhand von 12 Bereichen (u.a.: Flüchtlinge; Menschenrechte; innere Konflikte; Diskriminierung; ethnische Gewalt; öffentliche Dienste; Gesundheitssystem; Armut; Abwanderung von Fachkräften (Braindrain)).
Die 5 stabilsten bzw. fragilsten von insgesamt 178 Ländern: [NO 177; FI 178; DK 175; CH 174; DE 165] bzw. [SO 1; SS 2; CF 3; SD 4; YE 4]. Tabellenansicht
Deutschland bleibt auf dem guten Rang 165. Sechs Kategorien, darunter Menschenrechte und öffentliche Dienste, werden mit "exzellent" bewertet, nur durchschnittlich waren "gruppenbezogene Missstände"(u.a.. Diskriminierung, ethnische Gewalt) und "Flüchtlinge".

Quelle: The Fund for Peace     Infografik-Großansicht      Tabelle/ Infos 

| Eine-Welt | Migration | Konflikte | Globale Agenda 21 | 2030-Agenda | Indikatoren |
Kohleförderung, Kohlepreis
Welt 1987-2015
Kohleförderung-1987-2015: Globus Infografik 11537/ 03.02.2017
03.02.17   (866)
dpa-Globus 11537: Trendwende beim Klimakiller Kohle
Die Grafik informiert über die Entwicklung der Kohleproduktion und des Kohlepreises von 1987 bis 2015. Der Preis (US-Dollar pro Tonne) stieg unter Schwankungen von 1987|31,30 auf das Zwischenhoch 1995|44,50 und sank danach auf das Bereichstief 2002|31,65. Nach dem Bereichshoch 2008|147,67 fiel der Preis unter heftigen Ausschlägen auf zuletzt 2015|56,64.
Die Produktion (Mt) stieg von 1987|4683 unter leichten Schwankungen auf das Bereichshoch 2013|8255 und fiel dann etwas auf zuletzt 2015|7861. Die Top5 Produzenten bzw. Konsumenten 2015 waren: [CN 47,7; US 11,9; IN 7,4; AU 7,2; ID 6,3] bzw.[CN 50,0; IN 10,6; US 10,3; JP 3,1; RU 2,3]. Tabellenansicht
Die IEA prognostiziert einen weiteren Rückgang der Kohle, weil der Anteil des Ökostroms immer weiter zunimmt (2015: + 15 %) und die Nachfrage aus den USA und China fällt. Dadurch stieg der CO2-Ausstoß 2015 nur um 0,1 % im Vergleich zum Vorjahr (davor: rund + 2 %).
  
Quelle: OECD     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Kohle | Fossile Energien | Treibhausgase | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle |
Bruttoinlandsprodukt
DE-2016
Bruttoinlandsprodukt-2016: Globus Infografik 11528/ 03.02.2017
03.02.17   (865)
dpa-Globus 11528: Das Bruttoinlandsprodukt 2016
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) betrug rund 3134 Mrd. Euro, bereinigt* 1,9 % mehr als im Vorjahr. Das BIP kann auf drei Weisen berechnet werden:
Entstehung: Bruttowertschöpfung + Steuern − Subventionen
Verwendung: Konsum Privat + Staat + Investitionen + Export − Import
Verteilung: Volkseinkomen1+Abgaben−Subventionen+Abschreibungen+Außensaldo2
    1 Volkseinkommen = Löhne/Gehälter + Unternehmens-/Vermögenseinkommen
    2 Außensaldo =     Einkommen der Ausländer im Inland
                              − Einkommen der Inländer im Ausland
*preisbereinigt, verkettet, saison- und kalenderbereinigt

Quelle: Statistisches Bundesamt    Infografik-Bezug     xls-Tabelle

| BIP | Konsum & Produktion | NWI | Indikatoren |
Klimasünder-2015
Klimasünder-2015: Globus Infografik 11521/ 26.01.2017
26.01.17   (864)
dpa-Globus 11521: Klimasünder 2015
Die Liste der 14 Staaten mit dem größten energiebedingten CO2-Ausstoß (in Millionen Tonnen CO2) beginnt mit CN 10720, US 5180, IN 2470 und endet mit BR 490, MX 470, AU 450. Zusammen mit der EU-28 stoßen die Top3-Staaten rund 60 % der weltweiten CO2-Emissionen aus. Tabellenansicht xls-Tabelle
Die 3 Staaten mit dem höchsten CO2-Ausstoß pro Kopf (in Tonnen CO2) sind  CA 19,0, AU 18,6, US 16,1. Mit dem 2 °C-Ziel vereinbar sind höchstens 2,5 t CO2 pro Kopf. Unter dieser Schwelle liegen nur 3 Staaten: IN 1,9; ID 2,0; BR 2,3. Die Industriestaaten, auch Deutschland (9,6 t), überschreiten die 2,5-Tonnen-Schwelle um ein Vielfaches. Leider wurde auf dem Weltklimagipfel 2015 in Paris nicht klar festgelegt, wie die notwendige CO2-Reduktion umgesetzt werden soll, was also auf dem nächsten Klimagipfel Anfang November 2017 in Bonn nachgeholt werden muss.
  
Quelle: Europäische Kommission   PBL   Infografik-Bezug   Tabelle/ Infos    xlsx-Tabelle

| Treibhausgase | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle | Kipp-Punkte | Kyoto-Protokoll |
Olpreis-1970-2016
Olpreis-1970-2016: Globus Infografik 11514/ 26.01.2017
26.01.17   (863)
dpa-Globus 11514: Der Ölpreis seit 1970
Die Kurve zeigt die Entwicklung des Ölpreises für ein Barrel OPEC-Rohöl in US-Dollar von 1970 (1,67 $) bis 2016 (40,76 $). Sein Allzeithoch markierte der Ölpreis 2012 mit 109,45 $, sein Allzeittief seit 1976 mit 12,28 $ im Jahr 1998 im Zuge der Asienkrise Tabellenansicht.
Der ÖLpreis hängt stark von wirtschaftlichen Faktoren (Angebot/ Nachfrage, Konjunktur) und politischen Ereignissen (u.a. Konflikte, Kriege, Terroranschläge) sowie der OPEC-Politik ab. Zwölf besonders wichtige Ereignisse sind in der Grafik notiert. Der Preisverfall seit dem Allzeithoch 2012 beruht vor allem auf einem hohen Ölangebot, u.a. verursacht durch den Fracking-Boom in den USA, bei eher geringer Nachfrage durch eine schwächelnde Weltkonjunktur. Hinzu kommt eine Ausweitung der Erneuerbaren Energien. Anfang 2017 beschlossen die OPEC- und einige Nicht-OPEC-Länder (u.a. Russland), die Ölförderung zu drosseln. Das könnte der Beginn eines neuerlichen Ölpreisanstiegs sein.

Quelle: Opec     Infografik-Großansicht      Tabelle/ Infos 

| Ölpreis | Erdöl | OPEC | Fracking |
Raucher-EU-2014
Raucher-EU-2014: Globus Infografik 11520/ 26.01.2017
26.01.17   (862)
dpa-Globus 11520: Raucher in der EU
Der Anteil der Bevölkerung ab 15 Jahren, der täglich raucht, betrug 2014 im EU-Durchschnitt 19,2 %. 11|16* Staaten lagen unter|über dem Durchschnitt. Die Liste beginnt mit [SE 9,8 %; FI 12,6; DK 13,8; GB 14,2; LU 14,6; DE 15,9] und endet mit [LV 24,6; HR 25,0 %; CY 25,7; HU 25,8; GR 27,3; BG 28,2] Tabellenansicht.
EU-weit sind es vor allem Männer, die täglich rauchen (höchster Anteil: Zypern 38,2 %). Bei den Frauen hat Österreich mit 22,1 % den höchsten Anteil.
* ohne Irland
 
Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Rauchen | Gesundheit | Chemikalien |
Ökolandbau-DE-2015
Ökolandbau-DE-2015: Globus Infografik 11512/ 20.01.2017
20.01.17   (861)
dpa-Globus 11512: Ökologischer Landbau in Deutschland
Der Anteil der ökologischen* Anbaufläche an der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche (in %) ist von 1994|1,6 auf zuletzt 2015|6,5 gestiegen. Das Ziel der Bundesregierung (Anteil 20 %) ist damit weit entfernt.
Unter den Bundesländern variiert der Anteil stark: SL 13,0; HE 11,4; BB 10,3; MV 9,4; BW 9,2; RP 8; BY 7,3; ST 4,9; NW 4,7; TH 4,2; SH 4,1; SN 4,1; NI 2,8. Tabellenansicht
* u.a.: keine leichtlöslichen mineralischen Düngemittel, keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel, keine gentechnisch veränderten Organismen.
  
Quelle: BMEL     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Ökolandbau | Nahrung | Gen-/Biotechnologie | Grüne Gentechnik | GVO |
Asyl-Erstanträge
DE-1995-2016
Asylanträge-DE-1995-2016: Globus Infografik 11507/ 20.01.2017
20.01.17   (860)
dpa-Globus 11507: Schutzsuchende in Deutschland
Die Zahl der Asyl-Erstanträge (in k) fiel von 1995|128 auf das Allzeittief 2007|19. Danach stieg die Zahl zunächst langsam, ab 2012 immer steiler: 65, 110, 173, 442, 722.
Die Hauptherkunftsländer 2016 waren (in k, gerundet): SY 266; AF 127; IQ 96; IR 26; ER 19; PK 14; NG 13; RU 11. Auf die Top3-Länder entfielen bereits 68 %. Tabellenansicht
Zusammen mit den Folgeanträgen gingen 2016 745.545 Asylanträge beim BAMF ein. Aufgrund der in 2015 stark angestiegenen Asylbewerberzahlen konnte das BAMF wegen Überforderung zunächst nur einen Teil der Asylanträge bearbeiten. Durch mehr Personal und bessere Organisation konnten inzwischen 695000 Anträge erledigt werden.
 
Quelle: BAMF     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 


| Migration | Bevölkerung |
Umweltgiftreport-2016
Umweltgifte-50-Staaten-2016: Globus Infografik 11505/ 20.01.2017
20.01.17   (859)
dpa-Globus 11505: Die größten Quellen von Umweltgiften
Der Umweltgiftreport 2016 listet die 10 Industriezweige (u.a. Abbau von Erzen u. Gold, Färben, Gerben, Schmelzen und Recycling) mit den größten Ausstoß von Umweltgiften (u.a. Blei, Chrom, Arsen, Cadmium, Quecksilber, Pestizide). Tabellenansicht
Diese Umweltgifte gefährden die Gesundheit von über 32 Millionen Menschen. Bis zu 17 Millionen gesunde Lebensjahre in Ländern mit niedrigem bis mittlerem Einkommen gehen dadurch verloren.

Quelle: Pure Earth, Green Cross     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Chemikalien | Gesundheit | Müll/Recycling |
Einkommensteuer-
Verteilung DE-2015
Einkommensteuerverteilung-DE-2015: Globus Infografik 11501/ 20.01.2017
20.01.17   (858)
dpa-Globus 11501: Einkommensteuer: Wer zahlt wie viel Steuern?
Die Grafik stellt die Einkommensteuerverteilung mittels Dezilen dar, wobei die beiden unteren zum untersten Fünftel zusammengefasst sind. Tabellenansicht
Das untere Fünftel mit einem zu versteuerndem Einkommen (zvE) unter 9510 € zahlt nur 0,1 % der gesamten Einkommensteuer, denn laut BVG darf das Existenzminimum nicht besteuert werden. Daher wird nur das den Grundfreibetrag (2015: 8472 €) übersteigende Einkommen besteuert. Mit wachsendem zvE wächst der Anteil am Steueraufkommen bis auf 54,5 % (oberstes Dezil: zvE  ≥ 80293 €), denn in Deutschland ist der Steuertarif progressiv, allerdings nur bis zum Spitzensteuersatz von 45 % (zvE ≥ 250.730 €). Jedoch sind Reiche, deren Einkommen zum großen Teil aus Zinsen/ Dividenden besteht, von der Progression weitestgehend ausgenommen, denn Einkünfte aus Kapitalvermögen werden seit der Steuerreform 2009 nur noch pauschal mit der Abgeltungssteuer von 25 % besteuert.
 
Quelle: Bundesfinanzministerium     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Einkommensteuer | Konsum & Produktion | Bevölkerung |
Bruttoinlandsprodukt (BIP)
DE-2006-2016
Bruttoinlandsprodukt-DE-2006-2016: Globus Infografik 11500/ 20.01.2017
20.01.17   (857)
dpa-Globus 11500: Die Leistung unserer Wirtschaft
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2016 betrug 3134 Mrd. €, im Vergleich zum Vorjahr nominal 3,3 % und real (preisbereinigt) 1,9 % mehr. Hauptgrund für den Anstieg sind die anhaltend hohe Kaufkraft der Konsumenten infolge von Lohnerhöhungen und günstige Energiekosten. Mit Ausnahme des Jahres 2009 (- 5,6 %, Finanzkrise ab 2007 und Konkurs von Lehman-Brothers am 15.9.08) ist das BIP jedes Jahr real gestiegen, am stärksten 2007 (+ 3,3 %).
2016 setzt sich das BIP* wie folgt zusammen (in %):
Entstehung: Dienstleistung 68,9; Gewerbe 25,7; Baugewerbe 4,8; Land-/Forstwirt. 0,6
Verwendung: privater Konsum 53,5; Staat 19,7; Investitionen 19,0; Außenbeitrag 7,7
Verteilung: Löhne/Gehälter 68,1; Gewinne u. Vermögenserträge 31,9.
*enthält Schätzungen für Schwarzarbeit, Prostitution, Drogenhandel, Tabakschmuggel
  
Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug 

| BIP | Konsum & Produktion | UGR | HDI | NWI |
Bevölkerungsentwicklung
DE-2000-2015
Bevölkerung-DE-2000-2015: Globus Infografik 11510/ 20.01.2017
20.01.17   (850)
dpa-Globus 11510: Bevölkerungsentwicklung in Deutschland
In der Deutschlandkarte sind die 402 Kreise (295 Landkreise + 107 kreisfreie Städte) gemäß der Entwicklung ihrer Einwohnerzahl von 2000 bis 2015 von dunkelgrün (Zuwachs 10 % und mehr) bis dunkelrot (Rückgang 10 % und mehr) eingefärbt. Besonders ausgeprägt ist der Rückgang in vielen Kreisen Ostdeutschlands, am stärksten in der mittelgroßen Stadt Suhl in Thüringen: 22,1 %. Es folgen drei Landkreise in Brandenburg mit ähnlich starker Schrumpfung.
Einsame Inseln in Ostdeutschland sind Leipzig (+ 16,2 %) und Dresden (+ 15,3 %). Zuwächse verzeichen auch die meisten Kreise um Berlin, darunter Potsdam (+ 19,6 %) auf Rang 2 hinter München (+ 20,5 %). Insgesamt ziehen die meisten großen Städte Menschen an, während ländliche Gebiete unter Bevölkerungsrückgang leiden.

Quelle: BBSR     Infografik-Großansicht  

| Bevölkerung |
Müllaufkommen
2015-DE
Müllaufkommen-2015-DE: Globus Infografik 11491/ 13.01.2017
13.01.17   (856)
dpa-Globus 11491: Was landet in der Tonne?
Im Jahr 2015 fielen in Deutschlands Haushalten 37,3 Mt Abfälle an, das sind 454 kg pro Einwohner (2014: 462 kg), die sich so verteilen: Hausmüll 159 kg; organische Abfälle* 117; Sperrmüll 28; sonstige Abfälle 2; getrennt gesammelte Wertstoffe 148 kg, davon Papier 70 kg, Verpackungen 33, Glas 23, sonstige 21. Tabellenansicht
Die Menge des organischen Abfalls* sank von 121 kg auf 117 kg. Grund dafür ist die lang anhaltende Dürreperiode, wodurch weniger Rasenschnitt und anderes organisches Material aus Park- und Gartenpflege anfiel. Die Menge der getrennt gesammelten Wertstoffe (Papier, Glas, Verpackungen) lag mit 147 kg fast auf dem Vorjahresniveau.
*Abfälle aus der Biotonne, Garten- und Parkabfälle,    rundungsbedingte Differenzen

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 


| Müll/Recycling |
BIP-EU-2015
pro Kopf
BIP-EU-2015_pro_Ew: Globus Infografik 11486/ 13.01.2017
13.01.17   (847)
dpa-Globus 11486: Wirtschaftskraft in der EU
In der Europakarte sind die EU28-Staaten hinsichtlich ihres Bruttoinlandsprodukts (BIP) pro Einwohner (Index: EU-Durchschnitt = 100*) von dunkelgrün (Index ≥ 125) bis dunkelrot (Index < 75) eingefärbt. Die Rangfolge beginnt mit [LU 264; IE 177; FR 128; AT 128; DK 127; DE 124] und endet mit [HU 68; SK 68; LV 64; RO 58; HR 57; BG 47]. 11|17 Staaten liegen über|unter dem EU- Durchschnitt Tabellenansicht.
Der im Vergleich extrem hohe Indexwert für Luxemburg liegt zum einen an der hohen Zahl der Grenzgänger,deren Leistung nach dem Inlandsprinzip zum BIP beiträgt, und zum anderen daran, dass eine Vielzahl von Firmen ihren Sitz in die Steueroase Luxemburg verlegt haben, um dort zu sehr niedrigen Sätzen ihre Gewinne zu versteuern. Dies trifft auch auf Irland zu, weshalb auch dieser Indexwert weit über dem von Frankreich auf Rang 3 liegt.
* währungs- und preisniveau-bereinigt

Quelle: Eurostat    Infografik-Großansicht   Tabelle/ Infos 

| BIP | Konsum & Produktion | Indikatoren |
Energiemix-DE-2016
Energiemix-DE-2016: Globus Infografik 11478/ 06.01.2017
06.01.17   (855)
dpa-Globus 11478: Deutschlands Energiemix 2016
Nach ersten Berechnungen ist der Primärenergieverbrauch (PEV) 2016 um 1, 6% im Vergleich zum Vorjahr auf 13.427 PJ (458,2 MtSKE = 3.729,7 TWh) gestiegen, die sich so auf die Primärenergiearten verteilen (in %): Mineralöl 34,0; Erdgas 22,7; Erneuerbare Energien 12,6; Steinkohle 12,2; Braunkohle 11,4; Kernenergie 6,9;  sonstige (incl. Strom-Außenhandel) 0,3. Tabellenansicht

Quelle: AGEB     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Primärenergie | Erdöl | Erdgas | Kohle | Atomenergie | Erneuerbare Energien | Strom | Energiemix |
Lebensbedingungen
Lebensbedingungen-2016: Globus Infografik 11472/ 06.01.2017
06.01.17   (854)
dpa-Globus 11472: Ungleiche Lebensbedingungen
Die Lebensbedingungen werden anhand von 5 Indikatoren verglichen: Zugang zu (1) sauberem Wasser und zu (2) sanitären Einrichtungen; (3) Kindersterblichkeit; (4) Besuch weiterführender Schulen; ( 5) Gesundheitsausgaben. Unter den Ländern mit niedrigem bis mittlerem Einkommen sind die Bedingungen in Subsahara-Afrika am schlimmsten und die in Europa und Zentralasien am besten. Noch deutlich besser sind die Lebensbedingungen in Ländern mit hohem Einkommen. Tabellenansicht
Seit 2011 wurden allerdings deutliche Fortschritte erzielt: Z.B. sank die Kindersterblichkeit in allen Regionen, besondes stark in Subsahara-Afrika: von 130 auf 83 Kinder pro 1000.
 
Quelle: Weltbank     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

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erstellt: 18.10.17/zgh Archiv-Übersicht Vorjahr 2017 Folgejahr

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