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Daten/Statistiken Anfangsjahr Vorjahr 2021 Folgejahr Endjahr

Anzahl: 81

importierte Entwaldung
EU trägt stark zu Tropenwald-Zerstörung bei | Statista
14.04.21    (1911)
Statista: EU trägt stark zu Tropenwald-Zerstörung bei
Die Grafik listet den Anteil von Ländern und der EU an der sog. "importierten Entwaldung" bei Tropenwäldern, also ihrer Abholzung im Zusammenhang mit dem internationalen Handel, von 2005 bis 2017: ⟨CN 24 EU 16 IN 9 US 7 JP 5⟩.
Importe von Soja, Palmöl und Rindfleisch, gefolgt von Holzprodukten, Kakao und Kaffee, haben den größten Anteil an der "importierten Entwaldung", die indirekt auch CO2 erzeugt, durch die EU 2017 rund 116 MtCO2e, mehr als 1/4 der THG-Emissionen der EU im Sektor Landwirtschaft. Diese indirekten Emissionen werden bisher in offiziellen THG-Statistiken nicht bilanziert. Von dem in Vegetation und Böden weltweit gespeicherten Kohlenstoff entfallen mehr als 17% auf die Tropenwälder, die deshalb herausragend wichtig sind als CO2-Senke im Kohlenstoffkreislauf. Als Folge von Waldzerstörung wird weniger CO2 gespeichert, was die CO2-Konzentration in der Atmosphäre und damit die globale Erwärmung durch verstärkten Treibhauseffekt erhöht. Außerdem kann der enorme Artenreichtum der Tropenwälder z.B. in der Medizin genutzt werden: bereits 25% der Substanzen in Medikamenten stammen aus Regenwaldpflanzen, obwohl erst ca. 1% dieser Pflanzen auf ihre medizinische Verwendbarkeit getestet wurde.

Quelle: WWF: Report (pdf)

Statista: Infotext  Infografik 

| Wald | Treibhausgase | Klimaerwärmung | Bio-Vielfalt |
Bildungsausgaben
DE 2019
 Globus Infografik 14587
09.04.21    (1907)
dpa-Globus 14587: Für Bildung und Wissenschaft
Im Jahr 2019 wurden in Deutschland* insgesamt 325,6 G€ (9,4% vom BIP) für Bildung und Wissenschaft ausgegeben, 13,8 G€ (4,4%) mehr als im Vorjahr. Die mit weitem Abstand beiden größten Posten sind die Erstausbildung (Kindergärten, Schulen, Hochschulen, duale Ausbildungen) mit 57%, gefolgt von außeruniversitären Einrichtungen 28%, zusammen bereits 85%. Die restlichen 15 % verteilen sich auf diverse Posten (u.a. Weiterbildung, Jugendarbeit, Bildungsförderung, private Haushalte, Bildungs- und Wissenschaftsinfrastruktur).
*öffentlichen Haushalte, Unternehmen, Organisationen ohne Erwerbszweck und die privaten Haushalte

Quelle: Destatis: Pressemitteilung  Bildungsausgaben  | Infografik  Tabelle/Infos 

| Indikatoren |
Staatsverschuldung
DE 1991-2020
 Globus Infografik 14592
09.04.21    (1906)
dpa-Globus 14592: Deutschlands Staatsschulden
Nach vorläufigen Zahlen sind die Staatsschulden in Deutschland 2020 drastisch um 274 G€ (13%) gestiegen auf 2332 G€, das sind 70,0% vom BIP. Nachdem 2019 erstmals seit 2002 die Maastricht-Schwelle von 60% unterschritten wurde, liegt die Staatsverschuldung nun 10 %P darüber, hauptsächlich als Folge der Konjunkturdämpfung und dem geringeren Steueraufkommen als Folge der Coronakrise. Rund 3/4 des Schuldenanstiegs entfielen auf den Bund, da er ein Großteil der pandemiebedingten Lasten schulterte.

Quelle: Deutsche Bundesbank  | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Konsum & Produktion | Indikatoren | SARS-CoV-2 |
Coronatests
Positivrate KW 8-13
So viele Corona-Tests sind positiv | Statista
08.04.21    (1905)
Statista: So viele Corona-Tests sind positiv
Ein wichtiger Indikator für die Verbreitung von SARS-CoV2 ist die Testpositivrate, also die Anzahl der positiven in Relation zu allen Test auf das Coronavirus. Diese Rate ist seit der Kalenderwoche (KW) 08/2021 laufend gestiegen von 6,2% auf zuletzt 11,1% (KW 13) (bisheriges Maximum: 16% in KW-53/2020). Auch der Anteil der bei den Test erkannten Mutanten aus Großbritannien, Südafrika und Brasilien mit höherer Reproduktionszahl R steigt weiter, weshalb das RKI die Gefährdung durch COVID-19 weiter für sehr hoch einschätzt.

Quelle: RKI: Lagebericht 07.04.21

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 |
Ausländer
DE 2002-2020
 Globus Infografik 14577
01.04.21    (1912)
dpa-Globus 14577: Aus aller Welt
Die Grafik zeigt die Entwicklung der Ausländerzahl gemäß AZR in Deutschland von 2002 bis 2020 (in M): sie fiel anfangs von 2002|7,3 auf 2004|6,7 und verharrte auf diesem Niveau bis 2010. Danach stieg sie laufend an auf zuletzt 2020|11,4, (+204 k|+1,8% ggü.Vorjahr). Die Wachstumsrate 2020 war coronabedingt die geringste seit 10 Jahren. Besonders groß war die Rate bei Bulgaren (+7,9%) und Rumänen (+6,8%). Top10 Herkunftsländer 2020 (in k):
TR 1462 PL 867 SY 818 RO 799 IT 646 HR 427 BG 389 GR 364 AF 272 RU 263⟩ Tabelle
 
Quelle: Destatis: AZR   Pressemitteilung  | Infografik  Tabelle/Infos  Serie  Zeitreihe 

| Bevölkerung | Ausländer | Migration |
Waldflächen
Welt 2020
 Globus Infografik 14568
01.04.21    (1910)
dpa-Globus 14568: Die größten Wälder der Welt
Von den 14.934 Mha Landfläche der Erde sind 4.060 Mha (27,2%) mit Wald bedeckt. Die Grafik listet die 10 Länder mit der größten Waldfläche (in Mha):
RU 815 BR 497 CA 347 US 310 CN 220 AU 134 CD 126 ID 92 PE 72 IN 72⟩ Tabelle
Die weltweite Waldfläche konzentriert sich auf wenige Länder, z.B. entfallen auf die Top2|5 bereits 32|54%. Besonders in Südamerika wurde die Waldfläche in den letzten Jahrzehnten drastisch reduziert durch Umwandlung in Viehweiden und Anbauland für Soja: allein von 1990 bis 2020 um 178 Mha. Insgesamt beläuft sich der Nettoverlust weltweit von 1990 bis 2020 jährlich auf 4,74 Mha, in den Jahrzehnten davor war er noch höher: 5,17 bis 7,84 Mha.
(Vergleich: Deutschland insgesamt 35,76, davon Wald 11,42)

Quelle: FAO: State of the World‘s Forests 2020  | Infografik  Tabelle/Infos 

| Wald | Globale Agenda 21 |
Kinderzahl je Frau
EU27 2001-2019
 Globus Infografik 14575
01.04.21    (1904)
dpa-Globus 14575: Geburten je Frau in der EU
Im Jahr 2019 sank die Geburtenzahl in der EU27 weiter auf 4,2 M Kinder, das sind im Durchschnitt 1,53 Kinder pro Frau. Die Grafik zeigt die Entwicklung dieser Fertilitätsrate seit 2001 mit dem Maximum 1,57 in den Jahren 2008, 2010, 2016, seitdem sank die Rate laufend Tabelle.
Ranking der EU27-Staaten gemäß Fertilitätsrate 2019:
FR 1,86 RO 1,77 CZ 1,71 IE 1,71 SE 1,71⟩ ... ⟨IT 1,27 ES 1,23 MT 1,14⟩ Tabelle
Deutschland (Rang 16) liegt mit 1,54 nur knapp über dem EU-Durchschnitt 1,53.

Quelle: Eurostat  | Infografik  Tabelle/Infos 

| Bevölkerung |
Windkraft
 Globus Infografik 14565
01.04.21    (1903)
dpa-Globus 14565: Windkraft - Nutzen und Probleme
Ende 2020 erzeugten rund 29600 Onshore-Windkraftanlagen (WKA) mit knapp 55 GW Nennleistung 41% des Ökostroms, zusammen mit den Offshore-WKA sogar mehr als 50%. Vor diesem Hintergrund informiert die Grafik über die Vor- und Nachteile von Windenergie, u.a.: • kostenlose Primärenergie (Wind) • sehr geringe Emissionen von Treibhausgasen und Schadstoffen • schnelle Amortisierung ▮ Beeinträchtigung des Landschaftbildes • großer Flächenbedarf von Windparks • Kollisionsgefahr für Vögel und Fledermäuse • Lärm • mangelnde Versorgungssicherheit durch volatile Stromerzeugung • teils schwer recycelbare Materialien (z.B. Rotorblätter).

Quelle: UBA  BMWi  BMWi  BWE  | Infografik 

| Windenergie | Ökostrom | nachhaltige Energie | Erneuerbare | Treibhausgase |
Arbeitsunfähigkeit
DE 2019
Darum fehlen deutsche Arbeitnehmer | Statista
01.04.21    (1902)
Statista: Darum fehlen deutsche Arbeitnehmer
Aus Anlass des diesjährigen Weltgesundheitstags am 7. April zeigt die Grafik den Anteil der vier häufigsten Krankheiten an den Arbeitsunfähigkeitstagen 2019 in Deutschland bei Frauen und Männer (in %):
♀ ➊ Psyche 20,0 ➋ Muskel-Skelett 19,0 ➌ Atmung 15,4 ➍ Verletzungen 9,1
♂ ➊ Muskel-Skelett 23,4 ➋ Verletzungen 14,4 ➌ Psyche 14,2 ➍ Atmung 13,6
11 Tage sind Erwerbstätige in Deutschland im Durchschnitt krankgeschrieben, wobei ein Großteil der Erkrankungen psychische Ursachen hat. Die Daten zeigen, wie wichtig Maßnahmen zur Prävention bei psychischen Erkrankungen für Unternehmen sein sollten.

Quelle: DAK (pdf)

Statista: Infotext  Infografik 

| Gesundheit |
Fleischverzehr
DE 1995-2020
Fleischverzehr sinkt langsam | Statista
30.03.21    (1900)
Statista: Fleischverzehr sinkt langsam
Der Fleischverbrauch (in kg) ist von 2010|62,4 langsam gesunken auf zuletzt 2020|57,3 (Allzeittief seit Beginn der Erfassung 1989). Differenziert nach Fleischarten ist die Entwicklung uneinheitlich.
Fleischart 1995 2000 2005 2010 2015 2020
Rind-/Kalb
11,5
9,7
8,4
8,9
9,5
9,8
Schwein
39,8
39,5
39,5
40,2
37,9
32,8
Geflügel
8,0
9,6
10,5
11,4
12,0
13,3
gesamt
62,1
61,5
60,4
62,4
61,1
57,3

Laut UBA geht die Reduzierung des Fleischkonsums viel zu langsam voran: gemessen an der WHO-Empfehlung sei eine Halbierung des Fleischkonsums das Ziel.

Quelle: BLE

Statista: Infotext  Infografik 

| Nahrung | Treibhausgase |
7-Tage-Inzidenz
Altersgruppen DE
Immer mehr Kinder infizieren sich mit COVID-19 | Statista
29.03.21    (1899)
Statista: Immer mehr Kinder infizieren sich mit COVID-19
In der ersten und zweiten Corona-Welle waren Kinder (<15 Jahre) und Jugendliche weniger betroffen, in der nun dritten Welle steigen jedoch die Inzidenzen auch in den Altersgruppen 0-4, 5-9, 10-14, 15-19 und 20-24, wie die Grafik für die Kalenderwochen 33-2020 bis 11-2021 zeigt. Am stärksten ist die 7-Tage-Inzidenz zuletzt bei den unter 15-Jährigen gestiegen: in den letzten 4 Wochen hat sie sich mehr als verdoppelt. Ein Grund für diesen rasanten Anstieg ist vermutlich das häufigere Testen auch von Kindern, der andere, dass die Virus-Mutation B.1.1.7 auch bei Kindern und Jugendlichen infektiöser ist als der ursprüngliche Virus SARS-CoV-2. Auch Long Covid-Fälle nehmen in dieser Altersgruppe zu.

Quelle: RKI-Lagebericht
Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 |
Environmental Performance Index
Welt 2020
 Globus Infografik 14561
26.03.21    (1913)
dpa-Globus 14561: Vitalitätscheck Wie gesund ist die Natur?
Der Environmental Performance Index (EPI) bewertet die Qualität der Umweltgesundheit und Vitalität der Ökosysteme in Ländern weltweit. Der Index wird berechnet mittels 32 Indikatoren aus 11 Kategorien als Zahl zwischen 0 und 100 (Bestwert). Beim EPI 2020* werden 180 Länder erfasst, die in der Weltkarte zur Stufung [30, 40, 50, 70] gefärbt sind. Ranking gemäß EPI (hier gerundet)
DK 83 LU 82 CH 82 UK 81 FR 80⟩ ... ⟨CI 26 SL 26 AF 26 MM 25 LR 23⟩ Tabelle
Deutschland (EPI 77,2) liegt auf Rang 10.
* Die Berechnungen basieren auf Daten aus 2019 oder früher, d.h. die Folgewirkungen der Buschbrände in Brasilien und Australien sowie der Coronapandemie sind nicht erfasst

Quelle: Yale Center for Environment Law & Policy, Yale University  | Infografik  Tabelle/Infos 

| Bio-Vielfalt | Klima | Wasser | Müll/Recycling | Natur & Umwelt | Globale Agenda 21 | 2030-Agenda |
Waldbestand
EU 2020
 Globus Infografik 14557
26.03.21    (1908)
dpa-Globus 14557: Die Wälder der EU
Im Jahr 2020 umfasste die EU27 insgesamt eine Landfläche von rund 423 Mha, davon 159 Mha Wald (38%). Ranking der EU27-Länder gemäß Waldanteil (in %):
FI 66,2 SE 62,5 SI 61,1 EE 53,8⟩ ... ⟨DK 14,6 IE 11,2 NL 9,9 MT 1,5⟩ Tabelle.
Deutschland (Rang 15) liegt mit 31,9% deutlich unter dem EU-Durchschnitt 37,7%
Wälder sind wichtige Ökosysteme, die wertvolle nicht ersetzbare Leistungen erbringen, u.a.: Erzeugen von Sauerstoff durch Fotosynthese; Reinigung der Luft; CO2-Senke durch Speichern von Kohlenstoff; wesentlicher Teil des Wasserkreislaufs durch Speichern von Regen im Waldboden; Erholungsort. Der Erhalt - bzw. die Wiederherstellung - gesunder Wälder ist daher zentraler Bestandteil einer nachhaltigen Entwicklung. ( Der Begriff "Nachhaltigkeit" stammt aus der Forstwirtschaft )

Quelle: Eurostat  | Infografik  Tabelle/Infos 

| Wald | Nahrung | Natur & Umwelt | Boden |
Generation 65+
EU27 2020
 Globus Infografik 14556
26.03.21    (1901)
dpa-Globus 14556: Generation 65+
Vor allem als Folge steigender Lebenserwartung ist die Altenquote¹ in der EU27 im Jahr 2020 weiter gestiegen auf 20,6% (Vorjahr: 20,0). Über diesem EU-Durchschnitt lagen 7 Länder, darunter Deutschland (Rang 5). Rangliste für das Jahr 2020 (in %):
IT 23,2 GR 22,3 FI 22,3 PT 22,1 DE 21,8⟩ ... ⟨CY 16,3  LU 14,5  IE 14,4⟩ Tabelle.
Italien an der Spitze hat die niedrigste Kinderquote² (13,0%) und die 3.kleinste Fertilitätsrate³ (1,27) (nach Malta 1,14; Spanien 1,23). Umgekehrt hat Irland am Ende die höchste Kinderquote (20,3%) und 3.höchste Fertilitätsrate (1,71) (). (Deutschland 13,7%|1,54).
1 Anteil der ab 65-Jährigen (Tab-A) bzw. der 2 unter 15-Jährigen (Tab-K) an der Bevölkerung
3 durchschnittliche Kinderzahl pro Frau (Tab-F, Stand 2019)

Quelle: Eurostat: Tab-A   Tab-K   Tab-F | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Bevölkerung |
Corona-Todesfälle Altersstruktur
89% der Corona-Toten waren im Alter 70+ | Statista
25.03.21    (1845)
Statista: 89% der Corona-Toten waren im Alter 70+
Ältere Menschen sind unter jenen, die an* oder mit* COVID-19 gestorben sind, stark überrepräsentiert: ≥70|<50 Jährige mit 88,7|0,8 %, das Maximum 46,4% liegt bei den 80-89-Jährigen. Altersstruktur (≥ Stufe %):
0 0,01 10 0,004 20 0,1 30 0,2 40 0,6 50 2,6 60 7,8 70 19,4 80 46,4 90 22,9
* Die RKI-Statistik umfasst nur Gestorbene, bei denen der Erreger SARS-CoV-2 direkt im Labor nachgewiesen wurde, darunter solche, die "an" dem Virus gestorben sind, wo also COVID-19 die eigentliche Todesursache war (der Großteil der Erkrankten), und solche, die "mit" dem Virus gestorben sind, wo COVID-19 in Kombination mit bestimmten Vorerkrankungen zum Tod führte.

Quelle: RKI-Lagebericht

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 |
Corona-Lockdown
Ostern 2021
So dürfen Sie Ostern (nicht) feiern | Statista
23.03.21    (1898)
Statista: So dürfen Sie Ostern (nicht) feiern
Um die 3.Welle der COVID-19-Pandemie einzudämmen, hat die MPK am 22.03.21 verschärfte mehrtägige Kontaktbeschränkungen über Ostern (sog. "Osterruhe") beschlossen: es dürfen sich maximal 5 Personen aus höchstens 2 Haushalten treffen, wobei Kinder unter 14 Jahren nicht mitzählen. Die Regeln gelten unabhängig davon, ob die beteiligten Personen verwandt sind. Die Grafk veranschaulicht an 3 Beispielen, welche Kombinationen möglich sind und welche nicht:
[ ] steht für Haushalt
1) [ 2 Eltern] + [Kind_1+PatnerIn + Enkel], aber nicht [Kind_2] aus 3.Haushalt
2) [ 2 Eltern + 2 Kinder >14] + [Kind_3], aber nicht PartnerIn von Kind_3 als 6.Person
3) [ 3 FreudInnen ] + [ 2 FreundInnen], aber nicht ein(e) 6.FreundIn

Quelle: Bund-Länder-Beschluss

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 |
Weltwassertag-2021
Nachhaltigkeitsziel Wasser: pbp Infografik, 21.03.2021
22.03.21    (1897)
bpb-APuZ: Wasser
Aus Anlass des diesjährigen Weltwassertags am 22.03. hat die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) für ihre Monatszeitschrift "Aus Politik und Zeitgeschichte" (APuZ) das Thema "Wasser" gewählt mit 7 Hintergrundartikeln, darunter "Wasser auf die Mühlen der Entwicklungsziele" mit der Grafik links. Sie veranschaulicht, wie zentral das Entwicklungsziel SDG-6 ("Sauberes Wasser und Saniäreinrichtungen") der 2030-Agenda in Beziehung zu weiteren Zielen steht: Gesundheit (SDG-3), die Bekämpfung von Armut (SDG-1) und Hunger (SDG-2), Bildung (SDG-4) und Gleichstellung der Geschlechter (SDG-5), da Wasserholen häufig von Frauen und Mädchen erledigt wird. Auch Nachhaltigkeit beim Klimaschutz (SDG-13), in Kommunen (SDG-11), beim Arbeiten und Wirtschaften (SDG-8) sowie beim Produzieren und Konsumieren (SDG-12) erfordern nachhaltiges Wassermanagement.

Quelle: pbp-APuZ 12/22.03.2021

| Wasser | 2030-Agenda | Globale Agenda 21 | Nachhaltigkeit |
Wasserverbrauch
Welt 2018
So viel Wasser verbraucht die Welt | Statista
22.03.21    (1895)
Statista: So viel Wasser verbraucht die Welt
Der jährliche Weltwassertag am 22.März wurde vom Erdgipfel (UNCED) 1992 in Rio initiiert und in der Agenda 21 (Kap.18.12 p)) vorgeschlangen. Er will durch Aktionen weltweit immer wieder herausstellen, wie existenziell wichtig die Versorgung mit Wasser ist und dass deshalb nachhaltig mit den Wasserressourcen der Erde umgegangen werden muss. Der Weltwassertag 2021 steht unter dem Motto "Valuing Water", wobei der Begriff "Wert" umfassend gemeint ist: er geht weit über finanzielle Gesichtspunkte hinaus und beinhaltet auch ökologische, soziale und kulturelle Aspekte. Vor diesem Hintergrund listet die Grafik ein Ranking zum Wasserverbrauch* pro Kopf 2018 in ausgewählten Ländern (in m³=1000 l ):
EE 1357 US 1207 GR 962 AU 703 ES 670 CN 420 FR 417 DE 297 SE 243 KE 80⟩.

* Entnahme aus Grund- oder Oberlächenwasser aller Sektoren (u.a. Privathaushalte, Kleingewerbe, Industrie (außer Wasserkraftanlagen), Landwirtschaft): weitere Details in der Legende zur Quelle.
Quelle: OECD

Statista: Infotext  Infografik 

| Wasser | Nahrung | 2030-Agenda | Globale Agenda 21 |
COVID-19-Fälle
Intensivmedizin
Intensivstationen so voll wie während erster Welle | Statista
22.03.21    (1883)
Statista: Intensivstationen so voll wie während erster Welle
Die Grafik zeigt die Entwicklung der COVID-19-Fälle mit intensivmedizinischer Behandlung in Deutschland von März 2020 bis März 2021. Die Kurve hat ihr erstes Hoch im April 2020 mit fast 3000 Fällen und ihr zweites anfang Januar 2021 mit rund 5800. Nach einem Tief etwas unter 3000 Mitte März 2021 ist die Kurve wieder gestiegen auf zuletzt (21.03.) 3044.
Die Zahl der belegten Intensivbetten hat sich von 20.000 Ende Sep.2020 auf 19.700 Mitte März 2021 leicht verringert, die Zahl der noch freien Betten hat sich dagegen von 8000 auf 4135 fast halbiert. Hinzu kommt noch eine Notfallreserve von 10.000 (Auslastung am 15.03.21).

Quelle: DIVI-Intensivregister

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 |
Bevölkerungsstruktur
Welt 1950-2090
So wächst und altert die Weltbevölkerung | Statista
19.03.21    (1894)
Statista: So wächst und altert die Weltbevölkerung
Die Grafik zeigt die Entwicklung der Weltbevölkerung nach Größe und Altersstruktur von 1950 - 2020 und Prognose für 2055|2090 (mittleres UN-Szeanrio). Aufgrund der Alterung der Bevölkerung wandelt sich die Altersstufung immer mehr von der früheren Pyramiden- zur Kastenform, wie die Grafik veranschaulicht. Ein Indikator für den Grad der Alterung ist das Medianalter: es variiert von Niger 15,1, Uganda 16,4, Mali 1,64 bis Deutschland 46,6, Italien 47,9, Japan 48,4 (). Eine Hauptursache für hohes|niedriges Medianalter ist eine geringe|hohe Fertilitätsrate: Japan 1,4; Niger 7,0 (DE 1,6). Inzwischen versucht die japanische Regierung, die Alterung zu bremsen durch Steigerung der Fertilitätsrate auf 1,8 bis 2026, u.a. durch höheres Kindergeld. In alternden Gesellschaften wächst das Risiko der Überforderung der Sozialsysteme, denn immer weniger Erwerbstätige müssen immer mehr Alte versorgen und finanzieren.

Quelle: UNDESA: WPP -2019

Statista: Infotext  Infografik 

| Bevölkerung | Indikatoren | Globale Agenda 21 |
Ökologischer Fußabdruck
Welt 2017
Die Welt ist nicht genug | Statista
17.03.21    (1893)
Statista: Die Welt ist nicht genug
Im globalen Durchschnitt überlastet die Menschheit seit 1970 die Ressourcen der Erde, 2017 (jüngster Datenstand) um den Faktor 1,75 (= ökologischer Fußabdruck/ Erdkapazität). Besonders die ressourcenaufwendige Lebensweise in den Industrieländern treibt den Faktor in die Höhe, wie das Ranking der Überlastungsfaktoren für ausgewählte Länder im Jahr 2017 zeigt:
US 5,03 AU 4,55 AT 3,77 RU 3,43 DE 2,94 FR 2,88 UK 2,63 CN 2,32 IN 0,75⟩.
Z.B. bedeutet der Überlastungsfaktor 2,94 für Deutschland: hätten alle Menschen der Erde (2017 rund 7,5 G) den gleichen ökologischen Fußabdruck wie im Durchschnitt in Deutschland, würden 2,94 Erden benötigt. Eine weitere Veranschaulichung der Erdüberlastung ist der "Earth Overshoot Day" ("Welterschöpfungstag"), jener Tag im Jahr, ab dem die Erdkapazität überlastet wird. Hätten alle Menschen der Erde z.B. 2020 im Durchschnitt so gelebt wie in Deutschland, wären die Ressourcen bereits ab dem 3.5. überlastet gewesen ().
  
Quelle: Global Footprint Network

Statista: Infotext  Infografik  Serie 

| Indikatoren |
Treibhausgase
DE 2020
Emissionen sinken 2020 um 8,7 Prozent | Statista
17.03.21    (1892)
Statista: Emissionen sinken 2020 um 8,7 Prozent
Ziel der Bundesregierung war, die Treibhausgas-(THG)-Emissionen (in MtCO2e) in Deutschland bis 2020 um mindestens 40% im Vergleich zu 1990 zu senken, also auf 60 % von 1251 = 751. Entgegen früherer Prognosen wurde dieses Reduktionsziel doch noch erreicht, denn der THG-Ausstoß sank 2020 drastisch um 8,7% auf 739. Der Hauptgrund für diese THG-Reduktion in einem Ausmaß, das zuvor für unmöglich gehalten wurde, war die Rezession infolge der Corona-Pandemie. Hinzu kamen der EE-Ausbau und die CO2-Bepreisung. Wenn die Konjunktur nach der Pandemie anspringt, wird der THG-Ausstoß vermutlich wieder steigen. Die nächsten Reduktionsziele (bis 2030: 45% von 1251 = 563; bis 2050: 20% von 1251 = 250) können daher nur erreicht werden, wenn die Energiewende deutlich forciert wird.

Quelle: UBA

Statista: Infotext  Infografik 

| Treibhausgase | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle | Energiewende |
Konsumausgaben
Hauhalte DE 2020
Deutschland konsumiert 2020 weniger | Statista
15.03.21    (1888)
Statista: Deutschland konsumiert 2020 weniger
Als Folge der COVID-19-Pandemie sind die Konsumausgaben in Deutschland 2020 insgesamt um 4,6% im Vergleich zum Vorjahr eingebrochen, der stärkste Rückgang seit dem 2.Weltkrieg. Veränderung nach Zeitraum und Konsumsektor (in %)
Inlands-Konsumausgaben privater Haushalte 2020 H1 H2
Verbrauchsgüter, z.B. Lebensmittel, Getränke 1,4 2,5 0,3
kurzlebige Gebrauchsgüter, z.B. Bekleidung -5,4 -8,3 -2,7
langlebige Gebrauchsgüter, z.B. Möbel, Geräte, PKW -0,2 -8,5 7,8
Dienstleistungen, z.B. Gastronomie, Beherbergung -8,7 -8,2 -9,1
insgesamt  -4,6 -5,3 -4,0
Alle Zeiträume und Sektoren verzeichnen deutliche Rückgänge mit vier Ausnahmen (grün):
- Verbrauchsgüter durch mehr Ausgaben für Nahrungsmittel/Getränke
- langlebige Verbrauchsgüter in H2 u.a. wegen hoher KFZ-Nachfrage
Quelle: Statistisches Bundesamt

Statista: Infotext  Infografik 

| Konsum & Produktion | SARS-CoV-2 |
Staatsfinanzen
DE 2008-2020
 Globus Infografik 14529
12.03.21    (1891)
dpa-Globus 14529: Deutschlands Staatsfinanzen 2020
Die Grafik zeigt die Entwicklung des Finanzierungssaldos beim Staatshaushalt (Einnahmen - Ausgaben) absolut (G€) und in Relation zum BIP (%) von 2008 bis 2020. Nach dem Rekorddefizit 2009|-112,3|-4,4 durch die damalige Weltwirtschafts- und Finanzkrise ist der Saldo laufend gestiegen auf das Bereichshoch 2018|61,6|1,8 und dann etwas gefallen auf 2019|52,5|1,5. Infolge der Corona-Pandemie sanken die Einnahmen (-3,0%), während die Ausgaben stiegen (+9,3%), weshalb der Saldo dramatisch einbrach auf 2020|-139,6|-4,2. Damit wurde erstmals seit 2011 wieder die Maastricht-Schwelle für das Haushaltsdefizit (3% vom BIP) überschritten (). Da die Haushaltslücke über weitere Schulden finanziert wurde, wuchs die Staatsverschuldung auf rund 71% vom BIP, deutlich mehr als die Maastricht-Schwelle für die Staatsverschuldung (60% vom BIP), die 2019 mit 59,8% nur einmal seit 2002 knapp eingehalten worden war (). Da die Staatsfinanzen aller EU-Staaten durch die Corona-Pandemie stark beeinträchtigt worden sind, hat die EU-Kommission die Maastricht-Kriterien für 2020 und 2021 ausgesetzt.

Quelle: destatis: Pressemitteilung  Bruttoinlandsprodukt  | Infografik  Serie  Zeitreihe 

| Konsum & Produktion | Indikatoren |
Drei Mal Lohn
 Globus Infografik 14535
12.03.21    (1890)
dpa-Globus 14535: Drei Mal Lohn
Das Arbeitnehmerentgelt (AE) ist in der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR) der eigentliche Lohn des Arbeitnehmers. Nach Abzug von Lohnsteuer und Sozialabgaben werden etwas mehr als die Hälfte vom AE als Nettolohn an den Arbeitnehmer ausgezahlt. Die Sozialabgaben werden aufgeteilt in einen Arbeitgeber (AG)- und Arbeitnehmeranteil (AN), wobei nur Letzterer auf der Lohnabrechnung auftaucht, zusammen mit dem Bruttolohn (= AE - AG), der als Basis für die Berechnung der Lohnsteuer und der Sozialabgaben gewählt wird.
Durchschnittswerte 2020 pro Monat in Euro:
Arbeitnehmerentgelt 3772 (100 %); Bruttolohn 3092 (82,0 %); Nettolohn 2084 (55,2 %).
Vom AE vereinnahmt der Staat also direkt 44,8 %, vom ausgezahlten Nettolohn gehen dann durch Konsum weitere Steuern ab (u.a. Mehrwertsteuer, Energiesteuern, Versicherungssteuern: s. Steuerspirale (xlsx)). Nach Berechnungen (WiWo 7.6.13) von Stefan Homburg verbleibt letztendlich weniger als ein Drittel beim Arbeitnehmer. (Hintergrund: Abgabenquote, Lohnquote, Volkseinkommen)

Quelle: Statistisches Bundesamt  | Infografik  Serie 

| Konsum & Produktion | BIP | Armut & Reichtum |
Lohnillusion
DE 1991-2020
 Globus Infografik 14528
12.03.21    (1889)
dpa-Globus 14528: Die Lohnillusion
Die Grafik zeigt die Entwicklung des durchschnittichen Monatverdiensts je Arbeitnehmer in Deutschland von 1991 bis 2020 (in €). Der Bruttolohn stieg von 1657 auf 3092 (+ 86,6%), der Nettolohn¹ von 1161 auf 2084 (+ 79,5%), der Reallohn² dagegen fiel zunächst von 1161 auf das Allzeittief von 2009|1117. Danach stieg er leicht auf zuletzt 2020|290 €, nur 129 € über seinem Anfangswert. Die reale Kaufkraft ist also seit 1991 nur um 11,1% gestiegen.
1 Nettolohn = Bruttolohn - Steuern - Sozialabgaben
2 Reallohn = Nettolohn preisbereinigt, in Preisen von 1991

Quelle: Statistisches Bundesamt  | Infografik  Serie  Zeitreihe 

| Armut & Reichtum | BIP |
Bruttoinlandsprodukt
DE 2020
 Globus Infografik 14523
12.03.21    (1886)
dpa-Globus 14523: Das Bruttoinlandsprodukt 2020
Als Folge hauptsächlich der COVID-19-Pandemie sank das BIP Deutschlands 2020 drastisch auf 3332,2 G€ (– 4,9% ggü. Vorjahr), der stärkste Einbruch seit der Wirtschafts- und Finanzkrise 2009 (– 5,7% ggü. Vorjahr).
Das BIP kann auf drei Weisen berechnet werden:
Entstehung: Bruttowertschöpfung + Steuern – Subventionen
Verwendung: Privatkonsum + Staatskonsum  + Investitionen + Außenbeitrag¹
Verteilung: Volkseinkomen² +Abgaben–Subventionen + Abschreibungen + Außensaldo³
1 Außenbeitrag= Export – Import
2 Volkseinkommen = Löhne/Gehälter + Unternehmens-/Vermögenseinkommen
3 Außensaldo = Einkommen der Ausländer im Inland  – Einkommen der Inländer im Ausland

Quelle: Statistisches Bundesamt  | Infografik  Serie 

| BIP | Konsum & Produktion |
Altersstruktur
DE 2019-2060
So stark altert die deutsche Bevölkerung bis 2060 | Statista
12.03.21    (1881)
Statista: So stark altert die deutsche Bevölkerung bis 2060
Durch fortschreitende Alterung der Bevölkerung in Deutschland hat sich die frühere Pyramidenform der Bevölkerungsstruktur immer mehr zur "Urnenform" verändert: unten schmal, nach oben breiter werdend. Diese Entwicklung setzt sich fort, wie 30 Varianten und Modellrechnungen (pdf, destatis) bis 2060 zeigen. Dieser demografische Wandel wird hauptsächlich bestimmt durch drei Faktoren: Geburtenhäufigkeit, Lebenserwartung, Wanderungssaldo. Nach interaktiver Eingabe dieser 3 Parameter bei destatis wird dort die Altersstruktur grafisch dargestellt, z.B. die mittlere Variante für 2019 und Prognose für 2060 der Statista-Grafik. Sie hat das Maximum 1964|2,1 M (Lebensalter 55), die Spitze der Baby-Boomer (1955-1969) infolge des Wirtschaftswunders der 1950-er Jahre. Wenn diese geburtenstarken Jahrgänge demnächst in Rente gehen, wird die umlagenfinanzierte Gesetzliche Rentenversicherung stark belastet: immer weniger Renten-Einzahler müssen für immer mehr Renten-Empfänger aufkommen.

Quelle: 14. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung

Statista: Infotext  Infografik 

| Bevölkerung |
Gender Pay Gap
Frauen verdienten 18% weniger als Männer | Statista
09.03.21    (1880)
Statista: Frauen verdienten 18% weniger als Männer
In Deutschland fällt der Equal Pay Day dieses Jahr auf den 10. März*: bis zu diesem Tag haben die Frauen in Deutschland quasi umsonst gearbeitet, weil sie 2020 im Durchschnitt 18,3%** weniger als Männer verdienten. Diese geschlechtsspezifische Lohnlücke (unbereinigter*** Gender-Pay-Gap) betrug 2005 noch 23%, ist seitdem aber in der Tendenz gefallen (Zeitreihe in %):
2015 22 2016 21 2017 20 2018 20 2019 19 2020 18 .
* rechnerisch ergibt sich aus 18,3% der 7.3.|21.3. gemäß Definition 1|2 ()
** Frauenlohn/Männerlohn = 18,62 €/22,78 € = 0,817 = 1 - 18,3%
*** Maßstab ist der tatsächliche durchschnittliche Lohn pro Stunde ohne Rausrechnung von Effekten wie Teilzeit oder Minijobs

Quelle: Destatis
Statista: Infotext  Infografik 

| Equal Pay Day | Gendergap | Frauen |
Women in Work Index
OECD 2021
So steht es um Arbeitsbedingungen für Frauen | Statista
09.03.21    (1879)
Statista: So steht es um Arbeitsbedingungen für Frauen
Jährlich zum Weltfrauentag am 8.März veröffentlicht PwC seinen "Women in Work Index", bei dem 33 OECD-Länder im Hinblick auf die wirtschaftliche Stellung von Frauen bewertet werden durch eine Zahl von 0 bis 100. Der Index wird berechnet als gewichtetes Mittel aus 5 Quoten* zur Beschäftigung und Gleichstellung, darunter die Lohnlücke (Gender-Pay-Gap). Die Grafik listet die Top3 und weitere 7 ausgewählte Staaten (Index, gerundet):
IS 78 NZ 76 SE 76 CH 67 UK 66 DE 64 AT 60 US 58 ES 54 MX 45⟩.
Deutschland liegt mit 63,8 auf Rang 19 von 33 untersuchten Ländern.
Im Fokus des Reports-2021 stehen die besonders negativen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Stellung von Frauen im Arbeitsmarkt, in deren Folge die geschlechtsbedingten Lücken noch verschärft werden.
* Gender-Gap bei (1) Bezahlung und (2) Teilhabe am Arbeitsmarkt (3) Zugang zum Arbeitsmarkt (4) Arbeitslosenquote (5) Vollzeitquote

Quelle: Women in Work Index 2021 (pdf)

Statista: Infotext  Infografik  Serie  Kontext 

| Gendergap | SARS-CoV-2 | OECD |
Erdbeben
Welt 1900-2021
Schwere Beben | Statista
09.03.21    (1878)
Statista: Schwere Beben
Am 11.03.2011 löste das extrem starke Tohoku-Erdbeben (Magnitude 9,1) einen der folgenschwersten Tsunamis aus, der über 20.000 Menschen tötete und zur Kernschmelze in Fukushima führte. Aus Anlass des 10. Jahrestags zeigt die Grafik die Anzahl von Erdbeben mit einer Magnitude von 7 bis 8 und über 8 von 1900 bis Anfang 2021. Danach ist im Durchschitt pro Jahr mit mindestens 15|1 Beben mit Magnnitude >7|>8 zu rechnen, derart schwere Beben sind also nicht sonderlich selten. Allein im laufenden Jahr ereigneten sich bereits 6 Beben mit Magnitude > 7.
 
Quelle: USGS

Statista: Infotext  Infografik 

| Erdbeben | Tsunami | Fukushima |
Reaktorkatastrophe
Fukushima 11.03.2011
Die Reaktorkatatstrophe von Fukushima in Zahlen | Statista
09.03.21    (1877)
Statista: Die Reaktorkatatstrophe von Fukushima in Zahlen
Am 11.03.2011 löste das extrem schwere Tohoku-Erdbeben (Stärke 9,1) einen gewaltigen Tsunami aus mit bis zu 16,7 m hohen Wellen, die das direkt an der Küste gelegene Kernkraftwerk Fukushima Daiichi überschwemmten. Die Wassermassen stoppten die Stromversorgung und in der Folge die Kühlung der Brennstäbe, was in 3 von 6 Reaktoren zur Kernschmelze und zu einem Super-GAU der höchsten Stufe 7 auf der INES-Skala führte. Zum 10. Jahrestag der Nuklearkatastrophe von Fukushima stellt die Grafik weitere Kenndaten dieser folgenschwersten Reaktorkatastrophe seit Tschernobyl 1986 zusammen:
Tote 15.899 • Vermisste 2527 • Verletzte 6000 • Radius der Evakuierungszone 20 km • Anzahl Evakuierter 2012|164.865; 2020|36.811 • verseuchtes Kühlwasser 1,1 Mm³ • eingelagerte kontaminierte Erde 20 Mm³ • Atomstromanteil in Japan 2010|24,6%, 2015|0,9%, 2020|6,4%.
Aus Anlass der Atomkatastrophe in Fukushima widerrief das Kabinett Merkel II (CDU/CSU+FDP) Ende Mai 2011 seinen Beschluss vom Oktober 2010 zur Laufzeitverlängerung der AKW (Endjahr 2036) und setzte damit den Atomausstieg vom Kabinett Schröder I (SPD+Grüne) von 2000 (Endjahr 2021) - etwas abgewandelt - wieder in Kraft: 2021 werden 3 weitere und 2022 die letzten 3 Reaktorblöcke stillgelegt.

Statista: Infotext  Infografik 

| Fukushima | Tschernobyl | Atomenergie | Atomausstieg |
Lebensmittelabfall
Das Ausmaß der weltweiten Lebensmittelverschwendung | Statista
09.03.21    (1876)
Statista: Das Ausmaß der weltweiten Lebensmittelverschwendung
Weltweit landen geschätzte 931 Mt Lebensmittel im Abfall, obwohl sie für den Verzehr geeignet sind, z.B. wegen Überproduktion, MHD-Überschreitung oder Fehlplanung, darunter rund 570 Mt in privaten Haushalten. Die Grafik listet die zehn Länder mit dem höchsten jährlichen Lebensmittelabfall absolut (in Mt)
CN 91,6 IN 68,8 US 19,4 JP 8,2 DE 6,2 FR 5,5 UK 5,2 RU 5,2 ES 3,6 AU 2,6⟩.
In Relation zur Bevölkerungszahl ergibt sich eine deutlich andere Rangfolge (kg/Kopf):
AU 102 FR 85 ES 77 UK 77 DE 75 CN 64 JP 64 US 59 IN 50 RU 33⟩.
Diese gigantische Verschwendung von Lebensmitteln gefährdet nicht nur die Welternährung sondern verstärkt mit seinem Anteil von 8-10% an allen THG-Emissionen erheblich die Klimaerwärmung. Die Halbierung der vermeidbaren Verluste von Lebensmitteln ist daher wesentliches Ziel der 2030-Agenda (SDG 12.3)

Quelle: UNEP: Food Waste Index Report 2021

Statista: Infotext  Infografik 

| Nahrung | 2030-Agenda |
Zuzüge/Fortzüge
DE 1950-2019
 Globus Infografik 14511
05.03.21    (1887)
dpa-Globus 14511: Zu- und Abwanderung in Deutschland
Die Grafik zeigt die Anzahl der Zuzüge|Fortzüge nach|aus Deutschland von 1950 bis 2019 (hier in k). Markiert sind die Anfangs- (2015:96|87) und Endwerte (2019:1559|1232) sowie bei den Zuzügen die Zwischenhochs (1965:792; 1970:1043; 1980:736; 1992:1502; 2015:2137) und bei den Fortzügen die Zwischentiefs (1968:404; 1979:419; 1987:399; 2001:606). In der Grafik sind die Positiv- und Negativ-Phasen des Wanderungssaldos (Zuzüge - Fortzüge) farblich makiert. In nur 4 kurzen Phasen war der Saldo negativ, seit 1999 ist er durchgängig positiv mit dem Spitzenwert 2015:1100, danach sank er schnell auf zuletzt 2019:327. Destatis rechnet 2020 mit einem Saldo von 180 bis 240.

Quellen: destatis  destatis  bpb  | Infografik 

| Migration |
Bruttoinlandsprodukt
DE 2008-2020
 Globus Infografik 14510
05.03.21    (1885)
dpa-Globus 14510: Die Leistung unserer Wirtschaft
Im Jahr 2020 betrug das BIP rund 3332 G€, im Vergleich zum Vorjahr nominal|real¹ 3,4|4,9% weniger, laut Zeitreihe der stärkste Einbruch seit der Wirtschafts-und Finanzkrise 2009 infolge der COVID-19-Pandemie. Im unteren Teil schlüsselt die Infografik das BIP nach Entstehung, Verwendung und Verteilung auf Tabelle.
1 preisbereinigt. d.h. Inflation rausgerechnet

Quelle: Statistisches Bundesamt  | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| BIP | Konsum & Produktion |
Baumschäden
DE 2000-2020
 Globus Infografik 14515
05.03.21    (1884)
dpa-Globus 14515: Baumschäden in Deutschland
Der Anteil der Bäume mit deutlicher Kronenverlichtung* (in %) hat sich von 2000|23 zunächst stark schwankend zwischen 23 und 31 entwickelt und ist dann ab 2017 deutlich gestiegen auf das Allzeit 2020|37 mit folgender Verteilung auf die Baumarten (in %):
Buche 55 • Eiche 38 • andere Laubbäume 30 • Fichte 44 • Kiefer 26 • andere Nadelbäume.
Laut BMEL zählen die Baumschäden 2020 zu den schwersten seit Beginn der Untersuchungen. Die anhaltende Dürre seit 2018 verursacht verfrühtes Abfallen von Laub und Nadeln und begünstigt bei Fichten den Borkenkäferbefall bis hin zum Absterben.
* Verlust von über 25% der normalen Blatt-/Nadelmasse

Quelle: BMEL: Waldzustandserhebung 2020 | Infografik  Serie 

| Wald | Natur & Umwelt |
COVID-Öffnungsplan
Diese Öffnungsschritte plant die Regierung | Statista
05.03.21    (1875)
Statista: Diese Öffnungsschritte plant die Regierung
Der bisherige Lockdown wird grundsätzlich bis zum 28.März verlängert, kombiniert mit Öffnungen, abhängig von der regionalen 7-Tage-Inzidenz (Summe der Neuinfektionen der letzten 7 Tage/100.000). Der Öffnungsplan gliedert sich in 5 Stufen, die in der Grafik dargestellt werden: In der linken Spalte wird stichwortartig notiert, welche Bereiche geöffnet werden können, in der rechten unter welchen Bedingungen und Modalitäten, u.a.: Masken-/Testpflicht; Terminvorgabe; Begrenzung von Personen/ Haushalten; Höchstgrenzen für die Personendichte z.B. in Läden.
1. seit 1.3.: • Grundschulen, Kitas • Friseur_innen
2. ab 8.3.: • Buchhandlungen, Blumenläden, Gartenmärkte • körpernahe Dienstleistungen; Fahr-/Flugschulen
3. ab 8.3. bei Inzidenz  < 50 bzw. 50 − 100:
    • Einzelhandel • Museen, Galerien, Zoos, Gärten, Gedenkstätten • Individalsport
4. 14 Tage später frühestens ab 22.3. bei Inzidenz < 50 bzw. 50 − 100:
    • Theater, Kino • Außengastronomie • kontaktfreier Sport • Kontaktsport
5. 14 Tage später, frühestens ab 5.4. bei Inzidenz < 50 bzw. 50 − 100:
    • Einzelhandel • Kontaktsport • Freizeitveranstaltungen
Für alle Öffnungsschritte gilt eine "Notbremse": steigt die Inzidenz an 3 aufeinander folgenden Tagen über 100, treten ab dem 2.Werktag danach die Vormärz-Lockdownregeln wieder in Kraft:
➊ Treffen mit max. 1 Person aus fremden Haushalt ➋ Einzelhandel nur für täglichen Bedarf ➌ nur Abhol-Gastronomie ➍ Museen, Kultur etc. geschlossen ➎ nur Individual-Sport
Quelle: MPK 03.03.21 (pdf)

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 |
Strommix
Japan 1990-2019
Wie Fukushima Japans Energiemix verändert hat | Statista
04.03.21    (1873)
Statista: Wie Fukushima Japans Energiemix verändert hat
Das Tohoku-Erdbeben 2011 verursachte einen schweren Tsunami, der im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi zu einem Super-GAU führte. Diese folgenschwerste Reaktorhavarie seit Tschernobyl 1986 jährt sich am 11.03.2021 zum zehnten Mal. Aus diesem Anlass stellt die Grafik den Strommix* (in TWh) Japans dar (stark gerundet): er stieg von 1990|900 stetig auf den Hochpunkt 2010|1150 und fiel seitdem auf 2019|1000. Nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima wurden die meisten AKW in Japan abgestellt, entsprechend brach der Anteil des Atomstroms 2011 von zuvor rund 25% auf 1,7% ein. Seit 2015 ist er wieder stetig gestiegen auf zuletzt 6,4%. Der EE-Anteil wurde seit 2011 stark ausgebaut auf zuletzt 19%.
* Anteil der Primärenergien (Erdgas, Erdöl, Kohle, Atom, EE, andere) an der Stromerzeugung
Quelle: IEA

Statista: Infotext  Infografik 

| Fukushima | Atomenergie | Atomausstieg |
Plastikmüll-Export
DE 2000-2020
Deutschland exportiert weniger Plastikmüll | Statista
03.03.21    (1874)
Statista: Deutschland exportiert weniger Plastikmüll
Der Export von Kunststoffabfällen aus Deutschland (in Mt) ist von 2000|0,31 auf den Hochpunkt 2012|1,51 gestiegen und danach gesunken auf zuletzt 2020|1,00. Bis 2017 war China mit 346 kt der Hauptabnehmer. Seit China den Import von Plastikmüll 2018 verboten hat, ist Malaysia mit 171 kt der größte Importeur aus Deutschland.
Plastikmüllexport der EU-Länder: Ranking mit Daten aus 2019 (in kt):
DE 1091 BE 476 NL 390 FR 386 IT 206⟩
Quelle: destatis

Statista: Infotext  Infografik 

| Müll/Recycling |
Atomreaktoren
Welt 01-2021
Asien setzt auf Atomstrom | Statista
02.03.21    (1872)
Statista: Asien setzt auf Atomstrom
Am 11.3.21 jährt sich zum zehnten Mal der Super-GAU in Fukushima, verursacht durch einen Tsunami nach dem Tohoku-Erdbeben 2011. Damals vollzog die Merkel-Regierung eine zweite fundamentale Wende in der Energiepolitik, die den Atomausstieg von 2000 modifiziert als Stufenplan der Reaktorstilllegungen wieder in Kraft setze. Danach gehen 2021 drei weitere und 2022 die letzten drei Reaktoren vom Netz. Weltweit wird die Atomkraft jedoch nicht grundsätzlich beendet, denn es werden in den Regionen noch Reaktoren gebaut | geplant | vorgeschlagen (Anzahl):
➊ Asien 33|58|220 ➋ Europa 13|32|52 ➌ Nahost/Afrika 3|4|25 ➍ Lateinamerika 2|1|9 ➎ Nordamerika 2|3|20.
Von den 442 noch aktiven Reaktoren () sind ca. 2/3 älter als 30 Jahre, darunter 16 (+4 neuere) an der Grenze Deutschlands (). Da die Energiewende viel zu langsam vorangeht, wächst inzwischen die Tendenz, die Laufzeit älterer Reaktoren zu verlängern ()
Quelle: World Nuclear Association

Statista: Infotext  Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Fukushima | Atomenergie | Atomausstieg |
Glasfaseranschlüsse
OECD 06-2020
Glasfaserausbau kommt in Deutschland kaum voran | Statista
01.03.21    (1871)
Statista: Glasfaserausbau kommt in Deutschland kaum voran
Im Juni 2020 betrug der Anteil der Glaserfaseranschlüsse an allen Festnetz-Breitbandanschlüssen im Durchschnitt der 37 OECD-Staaten 29,2%. 20 Staaten lagen unter dem Durchschnitt, darunter auch Deutschland, mit nur 4,7% abgeschlagen auf Rang 33. Ranking (in %, Top6 gerundet):
KR 84 JP 81 LT 76 SE 73 LV 70 ES 70⟩ ... ⟨DE 4,7 UK 3,9 AT 3,3 BE 1,3 GR 0,2⟩ Tabelle
Durch Vergleich von ⟨KR SE ES US DE⟩ zeigt die Grafik, dass der Glasfaseranteil in Deutschland nicht nur gering, sondern auch seit Juni 2015 kaum voran gekommen ist.
Quelle: OECD, xls

Statista: Infotext  Infografik  Tabelle/Infos 

| Konsum & Produktion | OECD |
Baumschäden
DE 2010-2060
Der deutsche Wald verliert seine Krone | Statista
26.02.21    (1882)
Statista: Der deutsche Wald verliert seine Krone
Die Grafik zeigt den Anteil verlichteter Waldkrone an der gesamten Waldfläche in Deutschland von 2010 bis 2020 nach 3 Kategorien:
ohne Verlichtung | Warnstufe | deutliche Verlichtung (in %):
2010 38|39|23 2020 21|42|37 .
Die Daten belegen eine massive Verschlechterung des Kronenzustands seit 2010. Hauptverantwortlich sind der Niederschlagsmangel und Temperaturanstieg der vergangenen Jahre, die die Ausbreitung des Borkenkäfers befördern und gleichzeitig die Anfälligkeit für den Borkenkäferbefall erhöhen, der wiederum den Wassertransport in Bäumen verringert bis zu ihrem Absterben.

Quelle: Waldzustandserhebung 2020

Statista: Infotext  Infografik  Serie 

| Wald | Klimawandelfolgen |
Stromverbrauch
DE Haushalte 2019
 Globus Infografik 14503
26.02.21    (1870)
dpa-Globus 14503: Stromverbrauch in Deutschlands Haushalten
Der Stromverbrauch in den Haushalten Deutschlands (in TWh) ist von 2009|139,2 auf 2019|125,7 gesunken mit folgenden Anteilen der Anwendungsbereiche (2019 in %):
➊ Wärmen (Kochen, Waschen, Trocknen, Bügeln) 30 ➋ Kühlen (Kühl-/Gefriergeräte) 23 ➌ IuK 17 ➍ Warmwasser (Baden, Duschen, u.ä.) 12 ➎ Beleuchtung 8 ➏ Heizung 6 ➐ mechanische Haushaltsgeräte 3 ➑ Klimakälte 1.
Der Heizungsanteil (6%) ist gering, da hier andere Energieträger (Erdgas, Öl, Fernwärme ) dominieren. Als Folge der Klimaerwärmung mit häufigeren Hitzewellen (wie z.B. 2018) wird der Anteil der Klimakälte (1%), der bisher kaum eine Rolle spielte, vermutlich wachsen ()

Quelle: BDEW  | Infografik 

| Strom |
Fischfang
Weltmeere
1950-2018
Fischfang auf Weltmeeren seit 1950 stark angestiegen | Statista
24.02.21    (1869)
Statista: Fischfang auf Weltmeeren seit 1950 stark angestiegen
Der marine Fischfang (in Mt) ist von 1950|17,3 auf das Maximum 1996|86 gestiegen und schwankt seitdem um die 80er Schwelle, zuletzt 2018|84,4.
Die Grafik zeigt die Entwicklung in den vier großen Fanggebieten:
➊ Pazifik +648% ➋ Atlantik +134% ➌ Indischer Ozean +1308% ➍ südlicher Ozean
Der enorme Anstieg wurde möglich durch technologischen Fortschritt: größere Netze; 3D-Sonargeräte; digitale Karten und Satellitennavigation; Tiefseefischen. In der Folge gelten inzwischen 1/3 der kommerziellen Fischarten als überfischt und rund 60% als maximal genutzt. Fangquoten sollen die Überfischung eindämmen, sind aber nach Einschätzung von Umweltorganisationen oft zu hoch angesetzt.

Quelle: FAO

Statista: Infotext  Infografik 

| Nahrung | Bio-Vielfalt |
Handelspartner
DE 2020
Deutschlands wichtigste Handelspartner | Statista
22.02.21    (1868)
Statista: Deutschlands wichtigste Handelspartner
Deutschlands wichtigster Handelspartner, gemessen am Außenhandelsvolumen (Import + Export), ist seit 2016 China: 2020 betrug das Volumen 212,1 G€ (+3,0% zum Vorjahr trotz Coronakrise).
Die Grafik listet die Top10 Handelspartner Deutschlands 2020 (in G€, gerundet):
CN 212 NL 173 US 172 FR 148 PL 123 IT 114 CH 102 UK 102 AT 100 CZ 83⟩.
Ranking von 239 Staaten zu Export, Import, Volumen, Saldo: Download (xlsx), hier jeweils die Top10 (G€, gerundet):
Export: ⟨US 104 CN 96 FR 91 NL 84 UK 67 PL 65 IT 61 AT 60 CH 56 BE 43⟩.
Import: ⟨CN 116 NL 88 US 68 PL 58 FR 57 IT 54 CH 45 CZ 43 AT 40 BE 37⟩.
Quelle: destatis

Statista: Infotext  Infografik  Serie 

| Weltmarkt | Konsum & Produktion |
NO2-Emissionen
DE 2015-2020
Bessere Luft in Städten | Statista
18.02.21    (1865)
Statista: Bessere Luft in Städten
Seit 2010 gilt in der EU bei den Stickstoffdioxyd (NO2)-Emissionen ein Grenzwert von 40 µg/m³ im Jahresmittel. Die Grafik zeigt die Entwicklung der NO2-Emissionen von 2015 bis 2020 für die vier Messstellen in Deutschland mit den höchsten Werten 2020 (µg NO2/m³, Stand: 1.2.12):
➊ Landshuter  München 54 ➋ Habichtstr. Hamburg 41 ➌ Graf-von-Galen-Ring Hagen 39 ➍ Am Neckartor Stuttgart 38.
Die Kurven für München, Stuttgart und Hamburg sind im gesamten Zeitraum gesunken, für Hagen ab 2018. Zuletzt lagen Hagen und Stuttgart knapp unter, Hamburg knapp über dem Grenzwert 40; nur München noch deutlicher darüber. Deutschlandweit wurde der Grenzwert 2020 nach vorläufigen Daten an ca. 3 bis 4 % der bisher ausgewerteten 400 Messstationen überschritten (2019 noch 21%). Die COVID-19-Pandemie hat nur wenig zur Emissionsreduktion beigetragen, weitaus wichtiger waren verbesserte Fahrzeugtechnik, lokale Tempolimits und Fahrverbote sowie der Einsatz schadstoffärmerer Busse und auch günstigere Wetterlagen.

Quelle: UBA

Statista: Infotext  Infografik 

| Chemikalien | Klima | Mobilität/Verkehr |
Stromverbrauch
Bitcoin 17.2.21
Bitcoin verbraucht mehr Strom als die Schweiz | Statista
17.02.21    (1867)
Statista: Bitcoin verbraucht mehr Strom als die Schweiz
Der $-Kurs der Kryptowährung Bitcoin ist seit 2011 von unter 10 auf aktuell über 50.000 gestiegen, weshalb die Digitalwährung wieder verstärkt in den Fokus gerät, u.a. der hohe Stromverbrauch. Bitcoins werden "geschürft" durch aufwendige Rechnenoperationen und Transaktionen werden per Blockchain auf einer Vielzahl von Computern und in Datenzentren weltweit dezentral geteilt, beides verbunden mit einem enormen Stromverbrauch, der inzwischen weltweit auf 40 bis 265 TWh pro Jahr geschätzt wird. Laut Cambridge Bitcoin Electricity Consumption Index (CBECI) liegt der Stromverbrauch aktuell bei 119 TWh und übersteigt damit den Stromverbrauch der meisten Länder: nur 30 von insgesamt 219 im CIA Factbook erfassten Staaten hatten 2019 einen höheren Stromverbrauch. Vor diesem Hintergrund listet die Grafik ein Ranking mit 7 ausgewählten Staaten (TWh im Jahr 2019):
CN 6510 US 3990 DE 524 UK 301 Bitcoin 119 NL 111 CH 56 NZ 41⟩

Quelle: CBECI

Statista: Infotext  Infografik 

| Strom |
Siedlungsabfälle
EU 2019
Eine halbe Tonne Müll pro EU-Bürger_in | Statista
17.02.21    (1866)
Statista: Eine halbe Tonne Müll pro EU-Bürger_in
Im Jahr 2019 fielen in der EU insgesamt 225 Mt Siedlungsabfälle an, das sind 502 kg/Kopf, 7 kg mehr als im Vorjahr (Höchstwert: 2008|518 kg). Die Grafik zeigt das Ranking von 7 ausgewählten Ländern, hier Anfang und Ende aller EU-Länder (kg/Kopf):
DK 844 LU 791 MT 694 CP 642 DE 609 IE 598 AT 588⟩ ... ⟨PL 336 RO 280⟩
Auswahl Nicht-EU-Länder ⟨NO 776 CH 709 UK 463⟩.
Quelle: Eurostat

Statista: Infotext  Infografik  Serie 

| Müll/Recycling |
CO2-Grenzwert für PKW
So hoch sind die CO2-Grenzwerte für Pkw weltweit | Statista
17.02.21    (1864)
Statista: So hoch sind die CO2-Grenzwerte für Pkw weltweit
Ab 2021 gilt in der EU der reduzierte Grenzwert von 95 g CO2 pro km für die durchschnittlichen CO2-Emissionen der Neu-PKW-Flotte eines Herstellers. Im Vergleich zu anderen Ländern weltweit ist dies der niedrigste Wert (VDA-Ranking ausgewählter Länder in gCO2/km | l Benzin/100 km*):
SA 142|6,2 • CA 119|5,1 • US 118|5,1 • CN 117|5,0 • KR 97|4,2 • EU 95|4,1⟩.
Bisher waren die tatsächlichen CO2-Emissionen im Durchschnitt rund 40% höher als auf dem Prüfstand beim alten Testverfahren NEFZ, auch die neuen WLTP-Werte werden zunächst ca. 20% höher sein als die Real-Emissionen. Diese Lücke könnte sogar noch größer werden, wenn die Hersteller - wie in der Vergangenheit - die Motorsteuerung beim Testen im Hinblick auf das neue Testverfahren manipulieren.
* Verbrennen von 1 l Bezin|Diesel verursacht 2,37|2,65 kg CO2 ()

Statista: Infotext  Infografik 

| Treibhausgase | Mobilität/Verkehr |
wärmste Jahre
Welt 1880-2020
Die wärmsten Jahre seit 1880 | Statista
15.02.21    (1862)
Statista: Die wärmsten Jahre seit 1880
Die Kältewelle der letzten Wochen ist vermutlich auch eine der Folgen der globalen Erwärmung in der Arktis verbunden mit Wetterextremen, bei denen arktische Kaltluft weit nach Süden vorstößt und lange anhält ( ). Das Risiko für solche Wetterextreme wächst mit der Klimaerwärmung. Vor diesem Hintergrund listet die Grafik die zehn klimatisch wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880. Diese Top10 liegen alle - bis auf 2005 (Rg 9) - im Zeitraum ab 2010, die Top7 sogar alle ab 2014. Angegeben wird die Abweichung der globalen Durchschnittstemperatur des Jahres vom Durchschnitt der Jahre 1901-2000 in °C:
➊ 2016|0,99 ➋ 2020|0,98 ➌ 2019|0,95 ➍ 2015|0,91 ➎ 2017|0,91 ➏ 2018|0,83 ➐ 2014|0,74 ➑ 2010|0,72 ➒ 2005|0,67 ➓ 2013|0,67

Quelle: NCDC

Statista: Infotext  Infografik 

| Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle | Kippelemente |
Boden-Biodiversität
 Globus Infografik 14467
12.02.21    (1863)
dpa-Globus 14467: Der Boden in Gefahr
Die Böden weltweit sind die Basis der Ernährung einer immer noch wachsenden Menschheit. Existenziell wichtig ist folglich der Erhalt oder die Verbesserung ihrer Fruchtbarkeit, deren Grundlage eine Vielzahl von Bodenorganismen bilden, die jedoch gefährdet sind durch vielfältige negative Einflüsse menschlichen Handels, u.a. durch: Abholzung,Brandrodung, intensive Landwirtschaft, Bodenverdichtung und -versiegelung, Versauerung bzw. Versalzung, Erosionen,Erdrutsche, Verluste organischer Substanz, Störung des Nährstoff-Gleichgewichts.

Quelle: FAO State of Knowledge of Soil Biodiversity 2020  | Infografik 

| Boden | Bio-Vielfalt | Natur & Umwelt | Nahrung | Globale Agenda 21 |
Alkoholunfälle
DE 1999,2009,2019
So viele Unfälle verursacht Alkohol im Straßenverkehr | Statista
11.02.21    (1861)
Statista: So viele Unfälle verursacht Alkohol im Straßenverkehr
Die Grafik vergleicht die Anzahl der in Deutschland polizeilich erfassten Unfälle unter Alkoholeinfluss gesamt (ohne + mit Personenschaden) sowie die Verletzten und Getöteten im 10-Jahresabstand:
Jahr: Unfälle ||Verletzte | Tote
1999: 69.976 || 36.976 | 1.114
2009: 43.821 || 21.735 |   440
2019: 35.590 || 17.182 |   228
Alle drei Spalten zeigen einen deutlichen Rückgang, hauptsächlich wegen der schrittweise gesenkten Promillegrenze: 1953: 1,5 ‰ (kaum Wirkung); 1973: 0,8 ‰, 2001: 0,5 ‰.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Statista: Infotext  Infografik 

| Gesundheit | Mobilität/Verkehr |
Corona-Mutante B.1.1.7
Bundesländer 31.01.21
Britische Corona-Mutation in 13 Bundesländern nachgewiesen | Statista
08.02.21    (1859)
Statista: Britische Corona-Mutation in 13 Bundesländern nachgewiesen
In der Deutschlandkarte sind die Bundesländer gemäß Anzahl der gemeldeten Fälle der neuen Coronavirus-Variante B.1.1.7 von SARS-CoV-2 mit Ursprung in Großbritannien gefärbt von grau (= 0) über Rottöne bis Dunkelrot (>40).
SH 47 NW 22 BE 20 HE 17 MV 15 HB 11 HH 10 BW 7 BY 6 TH 6 NI 4 SN 2 BB 1 RP 0 SL 0 ST 0⟩.
Da die Reproduktionszahl R der Mutante B.1.1.7 um etwa 0,5 Punkte höher ist als bei den bisher zirkulierenden Virusvarianten, ist mit einer zunehmenden Verbreitung von B.1.1.7 zu rechnen.

Quelle: RKI

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 |
Bloomberg-Innovationsindex-2021
Das sind die innovativsten Länder der Welt | Statista
05.02.21    (1857)
Statista: Das sind die innovativsten Länder der Welt
Die Grafik listet die Top10-Länder beim Bloomberg Innovation Index* 2021, eine Zahl zwischen 0 und 100 (bester Wert):
KR 90,5 SG 87,8 CH 87,6 DE 86,5 SE 86,4 DK 86,1 IL 85,5 FI 84,9 NL 84,3 AT 83,9⟩.
Deutschland fiel gegenüber dem Vorjahr vom ersten auf den vierten Rang zurück. Negativ gewertet wurden der Mangel an Facharbeitern und an Technologien der nächsten Generation, positiv dagegen vor allem die Milliarden-Investitionen in Elektromobilität und autonomes Fahren, die hohen Kapazitäten im Maschinenbau und die hohe Zahl an Hochtechnologieunternehmen.
* Der Index wird berechnet aus einer Vielzahl von Indikatoren u.a. aus den Bereichen Forschung & Entwicklung, Produktionsfähigkeit und Konzentration von High-Tech-Unternehmen.

Quelle: Bloomberg Innovation Index 2021

Statista: Infotext  Infografik 

| Konsum & Produktion | Elektroauto | Eine-Welt |
hospitalisierte COVID-19-Fälle
DE 02.02.21
So viele Corona-Patienten kommen ins Krankenhaus | Statista
04.02.21    (1860)
Statista: So viele Corona-Patienten kommen ins Krankenhaus
Das Diagramm zeigt die Anzahl hospitalisierter COVID-19-Fälle von Kalenderwoche (KW) 10/2020 bis KW 4/2021 mit zwei deutlich ausgeprägten Wellen und ihrem jeweiligen Hochpunkt: KW 14|6076; KW 51|10.752.
Nach Einschätzung von Experten wird die Zahl der Hospitalisierten noch einige Wochen etwa auf dem derzeitigen Stand verharren, möglicherweise aber wieder ansteigen, falls sich die neue Virusvariante B.1.1.7 stärker ausbreitet. Viele Intenstivstationen könnten in der Folge überlastet werden, da sie unter einem starken Mangel an Pflegekräften leiden ().

Quelle: RKI

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 |

Demokratie-Index-2020
Der Stand der Demokratie | Statista
04.02.21    (1858)
Statista: Der Stand der Demokratie
The Economist bewertet jährlich den Grad der Demokratie in Ländern weltweit mit seinem Demokratieindex, eine Zahl von 0 bis 10 (bester Wert). Der globale Durchschnittswert hat sich von 2019|5,44 auf 2020|5,37 etwas verschlechtert. Die analysierten 167 Länder sind in der Weltkarte gemäß Stufung [1; 2; ... 10] gefärbt von dunkelrot (autoritäres Regime) bis dunkelblau (vollständige Demokratie) und in 4 Kategorien gruppiert (Anzahl|Anteil %):
➊ ≥0 autoritäres Regime 57|34,1 ➋ ≥4 Hybridregime 35|21,0 ➌ ≥6 unvollständige Demokratie 52|31,1 ➍ ≥8 vollständige Demokratie 23|13,8.
Deutschland (8,67) zählt zwar zur höchsten Kategorie "vollständige Demokratie", erreicht aber nicht die höchste Stufe ≥ 9 wie die folgenden Staaten mit Index > 9:
Top: ⟨NO 9,81 IS 9,37 SE 9,26 NZ 9,25 CA 9,24 FI 9,20 DK 9,15⟩.
Flop: ⟨TD 1,55 SY 1,43 CF 1,32 CD 1,13 KP 1,08⟩.
Knapp ausgeschieden aus Kategorie 4 nach 3 ist Frankreich (7,99). Vor allem in Afrika und Arabien verschlechterten sich die Indexwerte deutlich.

Quelle: The Economist Intelligence Unit

Statista: Infotext  Infografik 

| Eine-Welt | Globale Agenda 21 | 2030-Agenda | Indikatoren |
Krebstote
DE-2019
 destatis N010_231
03.02.21    (1856)
Destatis: Krebs war 2019 für ein Viertel aller Todesfälle in Deutschland verantwortlich
Zum diesjährigen Weltkrebstag am 4.2. veröffentlicht Destatis die Sterbezahlen zum Jahr 2019 für Deutschland: insgesamt 940, davon Krebstote: Männer|Frauen: 125|106. Krebs ist die Ursache für rund ¼ aller Todesfälle, dieser Anteil ist in den letzten 20 Jahren nahezu konstant geblieben. Krebs als Todesursache kommt in allen Altersgruppen vor, z.B. 1-14 Jährige 23%, 45-65-Jährige 39% (häufigste Todesursache).
Krebstote nach Krebsart (Anzahl in k):
➊ Lunge-/Bronchien 44,8 ➋ Bauchspeicheldrüse 19,2 ➌ Brust 18,7 ➍ Dickdarm 15,8.
Bei der Krebshäufigkeit zeigen sich deutliche Geschlechterunterschiede: häufigste Krebsart bei Männern Lunge/Bronchien 27,9 k; bei Frauen Brust 18,5 k.
"Bösartige Neubildung der Bronchien und der Lunge" ist mit 44,8 k dritthäufigste Todesursache nach Herzkrankheiten (73,5 k) und Demenz (45,1 k). Unter den Top20-Todesursachen sind weitere 6 Krebsarten bei Destatis gelistet.

Quelle: Destatis / Pressemitteilung 

| Gesundheit |
Klima-Risiko-Index
2021 (2000-2019)
 Globus Infografik 14443
29.01.21    (1854)
dpa-Globus 14443: Am stärksten von Wetterkatastrophen betroffen
Mit ihrem jährlichen Klima-Risiko-Index (KRI) bewertet die NGO Germanwatch, wie stark Länder von Wetterextremen (u.a. Stürme, Starkregen, Hochwasser, Hitzewellen, Dürren) betroffen wurden. Einbezogen werden die Folgen für Menschen und die direkten ökonomischen Schäden. Der KRI 2021 wird berechnet für 180 Länder als Rangwert ihrer Betroffenheit zum Jahr 2019 (Jahresindex) und für den Zeitraum 2000-2019 (Langzeitindex). In diesen 20 Jahren verursachten weltweit mehr als 11 k Extremwetterereignisse mehr als 475 k Tote und rund 2,56 T$ Schäden.
Top10 betroffene Staaten: L)angzeitindex, J)ahresindex, KRI (gerundet):
L): ⟨PR 7  MM 10  HT 14  PH 18  MZ 26  BS 21  BD 28  PK 29  TH 30  NP 31⟩.
J): ⟨MZ 3  ZW 6  BS 7  JP 15  MW 15  AF 16  IN 17  SS 17  NI 18  BO 20⟩ Tabelle.
Der Jahresindex 2017|'18|'19 Deutschlands mit den Rängen 40|3|56 zeigt, wie extrem sich die Dürre und Hitze in Europa 2018 hierzulande auswirkte. Auch beim Langzeitindex liegt Deutschland (Ränge 25|17|18) im Vergleich zu vielen Industrieländern weit vorne, hauptsächlich wegen der Dürre und Hitzewelle 2003 und 2018, verbunden mit vielen vorzeitigen Toten, Ernteausfällen, Wald- und sonstigen Schäden. Hinzu kamen die Orkane Kyrill 2007 und Friederike 2018 sowie wiederholt Hochwasser an Elbe (2002, 2006, 2013), Donau (2002, 2005, 2009, 2013) und Oder (2009, 2010) .

Quelle: Germanwatch  | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Naturkatastrophen | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | Hochwasser | Hurrikane |
Korruptionsindex
Welt 2020
So korrupt ist die Welt | Statista
28.01.21    (1853)
Statista: So korrupt ist die Welt
Transparency International berechnet jährlich den Korruptionswahrnehmungsindex (engl. Corruption Perceptions Index (CPI)), ein Wert von 0 (hochkorrupt) bis 100 (integer) von Ländern weltweit. Der CPI 2020 umfasst 179 Länder, die in der Weltkarte gemäß CPI von hellgelb bis dunkelrot gefärbt sind.
CPI-Rangfolge: ⟨DK 88 NZ 88 FI 85⟩ ... ⟨SY 14 SO 12 SS 12⟩.
Deutschland (CPI 80, Rang 12) könnte sich noch verbessern z.B. durch mehr Transparenz bei Nebeneinkünften von Abgeordneten und der Einflussnahme von Lobbyisten auf Entscheider sowie bei der Finanzierung von Parteien, darunter Wahlkampfspenden im Umfeld der 2021 anstehenden Landtagswahlen (BW  RP  ST  BE  MV  TH) und Bundestagswahl ().

Quelle: Transparency International
Statista: Infotext  Infografik  Serie 

| Transparency | Indikatoren | Globale Agenda 21 |
Erneuerbare Energien
EU28 2020
Österreich führend bei erneuerbarer Energie | Statista
27.01.21    (1852)
Statista: Österreich führend bei erneuerbarer Energie
Im Jahr 2020 wurde in der EU28 erstmals mehr Strom aus erneuerbaren (EE) (38%) als aus fossilen Energien (FE) (37%) erzeugt. Die Grafik zeigt die Anteile dieser beiden Energiequellen sowie der Atomenergie (AE) an der Stromproduktion für den EU-Durchschnitt und für ausgewählte Länder als Diagramm, hier als Trippel EE|FE|AE (%):
➊ AT 79|21|0 ➋ DK 78|22|0 ➌ DE 44|45|11 ➍ ES 43|34|22 ➎ IT 43|57|0 ➏ UK 42|41|17 ➐ FR 23|9|67
Vor allem Wind- und Solarenergien legten 2020 zu und produzierten 51 TWh mehr Strom als im Vorjahr.

Quelle: Agora Energiewende

Statista: Infotext  Infografik 

| Strom | Ökostrom | EW-Strom | Erneuerbare | Fossile Energien | Atomenergie |
reichste Frauen
Welt 2020
Das sind die reichsten Frauen weltweit | Statista
26.01.21    (1851)
Statista: Das sind die reichsten Frauen weltweit
Der Frauenanteil unter den 2095 Milliardären weltweit beträgt nur 11,9%. Visualcapitalist listet die Top50 gemessen am Reinvermögen, darunter die Top10 der Statista-Grafik (in G$). Alle Top10-Milliardärinnen haben ihr Vermögen erworben durch Erbschaft vom Vater (V) oder Opa über die Mutter (M) oder Ehemann (E) oder durch Scheidung (S).
Françoise Bettencourt-Meyers & Familie 71 (M); Alice Walton 68 (V); MacKenzie Scott 55 (S); Julia Flesher Koch & Familie 45 (V); Yang Huiyan & Familie 31 (V); Jacqueline Mars 29 (V); Susanne Klatten 26 (V); Zhong Huijuan 24 (V); Laurene Powell Jobs & Familie 22 (E); Iris Fontbona & Familie 21 (E).
Susanne Klatten, die reichste Deutsche, hat ihr Vermögen geerbt von ihrem Vater Herbert Quandt, der nach dem 2.Weltkrieg durch die Sanierung von BMW wesentlich beitrug zur Mehrung des Quandts-Vermögens, das vor allem während des Nationalsozialismus geschaffen wurde. Susanne Klatten und ihr Bruder Stefan Quandt sind Hauptaktionäre von BMW.
Quelle: Visualcapitalist   Forbesliste

Statista: Infotext  Infografik 

| Armut & Reichtum | Frauen | Gendergap |
Fake News
Donald Trump
Der Fake News-Präsident | Statista
25.01.21    (1850)
Statista: Der Fake News-Präsident
Donald Trump hat während seiner Amtszeit mit falschen oder irreführenden Aussagen ("Fake News") in Medien und Netzwerken massiv die öffentliche Meinung manipuliert und versucht, Kritiker zu verunglimpfen, darunter die Washington Post. Diese hat insgesamt 30.573 Fake News des Ex-Präsidenten regristriert, darunter (Anzahl in k, gerundet):
➊ Einwanderung 3,2 ➋ Außenpolitik 3,2 ➌ Wahl 3,0 ➍ Coronavirus 2,5 ➎ Außenhandel 2,5 ➏ Wirtschaft 2,5 ➐ Russland 1,8 ➑ Arbeitsmarkt 1,7 ➒ Gesundheitsvorsorge 1,6 ➓ Ukraine-Affaire

Quelle: Washing-Post

Statista: Infotext  Infografik 

| Konsum & Produktion | SARS-CoV-2 | Eine-Welt | Konflikte |
Kinderkrankentage
COVID-19
Wer hat Recht auf die neuen Kinderkrankentage? | Statista
25.01.21    (1849)
Statista: Wer hat Recht auf die neuen Kinderkrankentage?
Im Zuge der verschärften Corona-Beschränkungen in Deutschland müssen viele Eltern ihre Kinder wieder zuhause betreuen, was aber i.d.R. nicht parallel zur Erwerbsarbeit, auch nicht im Home-Office, (vollumfänglich) möglich ist. Um betroffene Eltern wenigstens teilweise zu entlasten, dürfen sie rückwirkend ab dem 5.1.21 doppelt so viele "Kinderkrankentage" in Anspruch nehmen wie zuvor, auch wenn die Kinder nicht krank sind, vorausgesetzt der Zugang zur Schule bzw. zur Kita/ zum Kindergarten ist eingeschränkt und die Eltern sind gesetzlich krankenversichert. Die Grafik informiert über weitere Details, u.a. wie die Kinderkrankentage beantragt werden können.

Quelle: BMFSFJ: aktuelle Meldung (18.1.21)

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 | Kinder/Jugendliche |
Feldfrüchte
Welt 2020
 Globus Infografik 14428
22.01.21    (1848)
dpa-Globus 14428: Pflanzen fürs Fleisch
Von der weltweiten Produktion der wichtigsten Feldpflanzen werden nur rund 40% als Nahrung für Menschen verwendet, fast genau so viel als Viehfutter. Besonders krass ist dieses Missverhältnis bei Soja und Mais: 90% bzw. 59% Viehfutter. Grund dafür ist der hohe Fleischkonsum, der außerdem enorme ökologische Schäden verursacht, weil z.B. Wälder gerodet werden, um Flächen für den Anbau von Futterpflanzen und die Viehhaltung zu gewinnen. Die Grafik listet die Produktionsmenge (Mt) und ihre Verwendung für Mais, Weizen, Ölsaaten, Wurzeln u. Knollen sowie Hülsenfrüchte Tabelle.

Quelle: Fleischatlas 2021  | Infografik  Tabelle/Infos 

| Nahrung | Wald | Energie | Eine-Welt |
Fleischabfall
DE 2021
 Globus Infografik 14431
22.01.21    (1847)
dpa-Globus 14431: Fleisch für die Tonne
Jährlich sterben in Deutschland rund 100 Millionen (M) Tiere, ohne dass ihr Fleisch verzehrt wird, weil sie a) während der Mast verenden, b) aus mangelnder Rentabilität getötet werden oder c) im Supermarkt oder zu Hause in der Mülltonne landen. Die Grafik greift c) auf: sie listet, wie viel Fleisch und Wurst Haushalte in Deutschland jedes Jahr in den Müll werfen, umgerechnet in ganze Tiere: von 8,9 M Hühnern bis 50 k Rindern Tabelle.
Der Fleischatlas analysiert die Gründe für diese enorme Verschwendung (ab S.40) und skizziert Maßnahmen dagegen auf Basis einer grundlegenden Agrarwende weg von der industriealisierten Massentierhaltung hin zu einer artgerechten Tierhaltung und vor allem einer Reduzierung des Fleischkonsums.

Quelle: Fleischatlas 2021  | Infografik  Tabelle/Infos 

| Nahrung | Müll/Recycling |
Welt-Lepra-Tag
Über 200.000 Menschen erkranken jährlich an Lepra | Statista
20.01.21    (1846)
Statista: Über 200.000 Menschen erkranken jährlich an Lepra
Lepra ist nicht besonders ansteckend und seit den 1980er Jahren heilbar, die Anzahl der weltweit an Lepra-Erkrankten ist daher gesunken von 2009|244.797 auf 2019|202.226. Besonders in den Subtropen stellt Lepra allerdings immer noch ein erhebliches Problem dar, an das der jährliche Welt-Lepra-Tag am letzten Sonntag im Januar (31.01.21) erinnern soll. Aus diesem Anlass zeigt die Grafik die Entwicklung der Seuche in den drei am meisten betroffenen Ländern Indien, Brasilien und Indonesien.

Quelle: WHO  Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe

Statista: Infotext  Infografik 

| Gesundheit | 2030-Agenda | WHO | Eine-Welt |
Pipeline-Erdgas
DE 2019
Die Hälfte des Pipeline-Gases kommt aus Russland | Statista
19.01.21    (1844)
Statista: Die Hälfte des Pipeline-Gases kommt aus Russland
Im Jahr 2019 wurden 94% des in Deutschland verbrauchten Erdgases importiert, über die Hälfte aus Russland, das außerdem auch bei Kohle und Erdöl () der Hauptlieferant ist. Die fast fertiggestellte Gaspipeline Nord Stream 2 würde vermutlich die Energieabhängigkeit von Russland weiter erhöhen. Die US-Regierung hat am 19.01.21 bekräftigt, Nord Stream 2 weiter durch Sanktionen zu stoppen (), wohl auch um selbst Flüssigerdgas (LNG aus Fracking) nach Europa liefern zu können. Aus diesem Anlass zeigt die Grafik den Anteil der Top-Lieferländer von Erdgas nach Deutschland über Pipelines im Jahr 2019 (in %).
➊ Russland 50,7 ➋ Norwegen 25,4 ➌ Niederlande 21,4 ➍ übriges Europa 2,6.

Quelle: AGEP, BP

Statista: Infotext  Infografik 

| Erdgas | Fracking | Energieabhängigkeit |
Tabakabsatz
DE 2020
 destatis 21_N003_799
18.01.21    (1843)
Destatis: Absatz von Feinschnitt und Pfeifentabak 2020 deutlich gestiegen
Änderung bei den versteuerten Mengen von Tabakprodukten 2020 ggü.Vorjahr in %:
Pfeifentabak 44,3 • Feinschnitt 10,6 • Zigarren/Zigarellos 3,7 • Zigaretten -1,1%
Der Wert aller versteuerten Tabakwaren 2020 betrug 28,8 G€ (+5,0% ggü.Vorjahr).
Als Folge der COVID-19-Pandemie wurden zeitweise die Grenzen geschlossen, weshalb Raucher weniger preisgünstigere Zigaretten aus dem Ausland kauften, stattdessen mehr Feinschnitt zum Selbstdrehen von Zigaretten, besonders aber mehr Pfeifentabak, dessen Absatz sich von 1838 auf 5989 t mehr als verdreifachte. Hauptverantwortlich für diesen enormen Anstieg sind Produkte für sog. elektrische Erhitzer (vor allem Wasserpfeifentabak), dagegen sank der Absatz von klassischem Pfeifentabak.

Quelle: Destatis / Pressemitteilung 

| Rauchen | Gesundheit | SARS-CoV-2 |
Bruttoinlandsprodukt
DE 2009-2020
 destatis 20811
14.01.21    (1841)
Destatis: Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2020 um 5,0 % gesunken
Nach ersten Berechnungen ist das preisbereinigte BIP 2020 um 5% niedriger als im Vorjahr, der größte Einbruch der Wirtschaftsleistung seit der Weltfinanzkrise 2008/09.
Zeitreihe (±%): 2009 –5,7 2010 4,2 2011 3,9 2012 0,4 2013 0,4 2014 2,2 2015 1,5 2016 2,2 2017 2,6 2018 1,3 2019 0,6 2020 –5,0 .
Hauptgrund für den starken BIP-Rückgang ist die Dämpfung der Konjunktur infolge der COVID-19-Pandemie in fast allen Bereichen, besonders im "Verarbeitenden Gewerbe" (-10,4%) und beim "Handel, Verkehr, Gastgewerbe" (-6,3%). Dagegen wuchs der Online-Handel, auch das Baugewerbe (+1,4%).

Quelle: Destatis / Pressemitteilung 

| BIP | Konsum & Produktion | SARS-CoV-2 |
Wikipedia-Sprachen
Die häufigsten Wikipedia-Sprachen | Statista
13.01.21    (1835)
Statista: Die häufigsten Wikipedia-Sprachen
Vor 20 Jahren (15.01.2001) startete die freie Internet-Enzyklopädie Wikipedia. Weltweit wurden seitdem mehr als 53M Lexikon-Artikel verfasst (). Aus diesem Anlass listet die Grafik die Top10 Sprachen gemäß Anzahl der Artikel (in M|aktive Nutzer* in k):
➊ Englisch 6,23|126 ➋ Cebuano 5,47|0,2 ➌ Schwedisch 3,44|2 ➍ Deutsch 2,52|19 ➎ Französisch 2,29|20 ➏ Niederländisch 2,05|4 ➐ Russisch 1,69|12 ➑ Italienisch 1,67|10 ➒ Spanisch 1,65|15 ➓ Polnisch 1,65|5.
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Statista: Infotext  Infografik 

| Eine-Welt |
Niederschlagsmenge
DE 2020
Die regenreichsten Städte Deutschlands | Statista
13.01.21    (1833)
Statista: Die regenreichsten Städte Deutschlands
2020 war mit einer Durchschnittstemperatur von 10,4°C nach 2018 (10,5°) das zweitwärmste Jahr in Deutschland seit Beginn der Wetteraufzeichnung (). Der Niederschlag lag aber mit 705 mm deutlich über dem im Dürrejahr 2018 (586mm), dem regenärmsten Jahr seit 1921 (578mm) (). Der Niederschlag variiert regional erheblich, wie z.B. die Rangfolge der 10 regenreichsten Städte zeigt (mm):
➊ Oberstdorf 1668 ➋ München 963 ➌ Saarbrücken 841 ➍ Köln-Bonn 750 ➎ Hamburg 668 ➏ Trier 658 ➐ Kiel-Holtenau 637 ➑ Münster/Osnabrück 620 ➒ Düsseldorf 618 ➓ Rostock 603.

Quelle: Wetterkontor

Statista: Infotext  Infografik 

| Wasser | Natur & Umwelt |
Bevölkerungszahl
DE 2020
 destatis 12411
12.01.21    (1832)
Destatis: Bevölkerungszahl in Deutschland
Die Einwohnerzahl Deutschlands blieb 2020 auf dem Vorjahresstand von 83,2 M, weil das Geburtendefizit ausgeglichen wurde durch einen positiven Wanderungssaldo (Zahlen in k:)
Geburtenzahl: 755 bis 775; Sterbefälle: ≥ 980; Geburtendefizit: ≥ 205;
Wanderungssaldo: 180 bis 240.

Quelle: Destatis / Pressemitteilung  Serie 

| Bevölkerung |
Haushaltsmüll
DE 2019
 Globus Infografik 14403
08.01.21    (1834)
dpa-Globus 14403: Was landet in der Tonne?
Im Jahr 2019 (2018) entsorgten die privaten Haushalte in Deutschland 38,2 (37,9) Mt Müll, 457 (455) kg pro Kopf, die sich wie folgt verteilen ( in %, gerundet): Tabelle
➊ Hausmüll 34 ➋ Biomüll 27 ➌ Papier 14 ➍ Verpackung 7 ➎ Sperrmüll 7 ➏ Sonstiges 6 ➐ Glas 5 .
Der Anstieg um 0,3 Mt entfiel fast ausschließlich auf den Biomüll: 9,9 ➚ 10,2 Mt (+ 2kg/Kopf). Die Wertstoffe (u.a. Papier, Verpackung, Glas) blieben konstant bei 12,1 Mt (146 kg/Kopf).
  
Quelle: Statistisches Bundesamt  | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Müll/Recycling |
Naturkatastrophen
Welt 2020
Die tödlichsten Naturkatastrophen 2020 | Statista
08.01.21    (1831)
Statista: Die tödlichsten Naturkatastrophen 2020
Jährlich erstellt die weltgrößte Rückversicherung Munich RE eine Schadensbilanz zu den Naturkatastrophen. Daten für 2020 (Vorjahr): Anzahl Ereignisse: 980 (860); Gesamtschäden: 210 (166) G$; versicherte Schäden: 82 (57) G$; Todesopfer: 8200 (9435). Bei einigen relevanten Gefährdungen wurden Allzeitrekorde verzeichnet, z.B. eine besonders heftige Hurrikansaison und extreme Waldbrände, deren Eintrittswahrscheinlichkeit als Folge der Klimaerwärmung weiter wächst.
Die Grafik listet die fünf Naturkatastrophen 2020 mit den meisten Todesopfern:
➊ 400:  12.07. - 01.10.: Sturzflut, Überschwemmung, Pakistan,
➋ 281:  01.05. - 12.05.: Sturzflut, Überschwemmung, Uganda, Ruanda, Kenia
➌ 257:  Juni - August: Überschwemmung, Bangladesch
➍ 190:  24.08. - 31.08.: Sturzflut, Afghanistan
➎ 183:  02.11. - 12.11.: Hurrikan Eta, Amerika, Karibik
Wird die COVID-19-Pandemie auch als Naturkastastrophe gewertet, ist ihre Opferzahl mit rund 1,8M 220 mal so groß wie 8200 (Opferzahl der o.g.Naturkatastrophen).

Quelle: Munich Re

Statista: Infotext  Infografik 

| Naturkatastrophen | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | SARS-CoV-2 |
Energiemix
DE 2020
 Globus Infografik 14410
08.01.21    (1830)
dpa-Globus 14410: Deutschlands Energiemix
Nach vorläufigen AGEB-Berechnungen ist der Primärenergieverbrauch (PEV) 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 8,7% gesunken auf 11.691 PJ (398,8 MtSKE), ein historischer Tiefstand. Hauptgrund für den starken Rückgang ist die COVID-19-Pandemie zusammen mit langfristigen Trends im Zuge der Energiewende weg von fossilen hin zu erneuerbaren Energien (EE) (EE-Ausbau; mehr Energieeffizienz)
PEV-Anteile (%) (±Vorjahr in %): Mineralöl 33,9 (-12,1); Erdgas 26,6 (-3,4); EE 16,8 (+3,0); Braunkohle 8,1 (-18,2); Steinkohle 7,6 (-18,3); Kernenergie 6,0 (-14,4); sonstige 1,0.
Da der Verbrauch fossiler Energien stark sank und die EE weiter zulegten, schätzt die AGEB die Reduktion der energiebedingten CO2-Emissionen auf rund 12% (80 Mt) .

Quelle: AGEB  | Infografik  Serie 

| Primärenergie | Erdöl | Erdgas | Kohle | Atomenergie | Erneuerbare | Treibhauseffekt |
Wasserverbrauch
Welternährung
 Globus Infografik 14408
08.01.21    (1829)
dpa-Globus 14408: Wie viel Wasser steckt im Essen?
Der Schwerpunkt des FAO-Reports 2020 ist die "Wasserknappheit": dieser Begriff umfasst neben dem direkten Mangel an Wasser auch die vielerorts unzureichende Infrastruktur der Wasserversorgung und die ungerechte Verteilung der knappen Wasserressourcen. Deren Begrenzheit erfordert einen nachhaltigen Umgang, insbesondere in der Landwirtschaft mit einem Anteil von rund 70% am weltweiten Wasserverbrauch. Bei der Welternährung kann Wasser prinzipiell auf zwei Weisen eingespart werden: a) Erhöhung der Ressourcenproduktivität, d.h. Senken des spezifischen Wasserverbrauchs pro erzeugtem kg Nahrungsmittel, b) Änderung der Ernährungsgewohnheiten weg von Fleisch- und Milchprodukten hin zu Produkten aus Pflanzen.
Vor diesem Hintergrund listet die Grafik den spezifischen Wasserverbrauch (l/kg) von elf Nahrungsmitteln: von Rindfleisch (> 14000) über Eier (> 2800) bis zu Obst (870), Gemüse (237) und Zuckerpflanzen (182) Tabelle.

Quelle: FAO: State of Food and Agriculture 2020  | Infografik  Tabelle/Infos 

| Wasser | Nahrung | Eine-Welt | Nachhaltigkeit |
Elektroautos
DE 2015 - 2020
2020 ist ein Rekordjahr für Elektroautos | Statista
08.01.21    (1828)
Statista: 2020 ist ein Rekordjahr für Elektroautos
Die Anzahl der Neuzulassungen von Hybrid-|Elektro*-Autos ist im Zeitraum 2015 bis 2020 immer mehr gestiegen, besonders im Verlauf von 2020 auf zuletzt 446.756 | 194.163. Die Anzahl der Ladestationen wuchs auf 21.746. Hauptgrund für den starken Anstieg sind die Kaufprämien, die bis Ende 2025 verlängert wurden (): beim Nettolistenpreis <|≥ 40k € beträgt die Prämie 9000|7500 € für ein Elektro-* bzw. 6750|5625 € für ein Plugin-Hybrid-Auto. Außerdem sank das Preisniveau von E-Autos: einige Modelle kosten inzwischen netto weniger als 25k €.
* reinelektrisch: Antrieb nur per Elektromotor, gespeist aus Akku oder Brennstoffzelle

Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt (KBA)

Statista: Infotext  Infografik 

| Elektroauto | Brennstoffzelle |

Grippesaisons
2016/17 - 2020/21
Extrem wenig Influenzaviren in Deutschland | Statista
07.01.21    (1827)
Statista: Extrem wenig Influenzaviren in Deutschland
Die Grafik vergleicht die Entwicklung der an das RKI-gemeldeten Influenza-Fälle in den fünf Grippe-Saisons 2016/17 bis 2020/21 in den Kalenderwochen (KW) 40 bis 49*. Die Kurve zur aktuellen Saison 2020/21 verläuft seit Beginn unterhalb aller anderen Kurven. Während diese etwa ab KW46 deutlich ansteigen, in der Spitze auf über 350, verbleibt die aktuelle Kurve unter der Schwelle von 40. Ursache dafür sind vermutlich die Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie, die auch vor Infektion mit Influenza-Virenen schützen.
* vollständige Grippesaison: KW40 bis KW20 des Folgejahrs

Quelle: RKI-Wochenbericht 53
Statista: Infotext  Infografik 

| Gesundheit | SARS-CoV-2 |

Stromerzeugung
DE 2015, 2020
Wind ist wichtiger als Kohle | Statista
06.01.21    (1826)
Statista: Wind ist wichtiger als Kohle
2020 erzeugten die Erneuerbaren Energien (EE) im Jahresverlauf erstmals mehr Strom (50,9%) als die konventionellen. Zur Verdeutlichung des EE-Ausbaus vergleicht die Grafik die Anteile der Energiequellen an der Stromerzeugung der Jahre 2015|2020 (in %, sortiert nach 2020):
➊ Wind 14,5|27,2 ➋ Kohle 34,0|24,3 ➌ Kernenergie 15,9|12,6 ➍ Gas 5,5|12,2 ➎ Solar 7,1|10,6 ➏ Biomasse 8,6|9,4 ➐ Wasserkraft 3,4|3,8.
Als Folge der COVID-19-Pandemie sank die Stromproduktion auf 484,6 TWh, 5,6% weniger als 2019.

Quelle: ISE

Statista: Infotext  Infografik  Tabelle/Infos 

| Strom | EW-Strom | Kohle |  | Atomenergie | Windenergie | Solarenergie | Wasserkraft | Biomasse |
Uranfördermengen
Welt 2019
Woher das Uran kommt | Statista
05.01.21    (1825)
Statista: Woher das Uran kommt
Durch Anreichern von Uran auf 20 % bricht Iran aktuell das Atomabkommen von 2015 (JCPOA), das einen Höchstwert von 3,67% vorschreibt, was für Brennelemente zum Betrieb von Kernkraftwerken ausreicht*. Aus diesem Anlass listet die Grafik die Top8 Länder bei der Uran-Fördermenge aus Minen im Jahr 2019 (hier Top10, in kt):
KZ 22,8 CA 7,0 AU 6,6 NA 5,5 UZ 3,5 NE 3,0 RU 2,9 CN 1,9 UA 0,8 ZA 0,3⟩.
Im Jahr 2019 wurden weltweit 54,8 kt Uran gefördert. Australien hat mit ca. 1,7 Mt die größten Ressourcen**, weitere rund 6 Mt lagern weltweit in Sedimenten und Gesteinen, die Versorgung mit Uran kann daher auf absehbare Zeit als gesichert angesehen werden.
* Die Produktion von Atomwaffen erfordert die Anreicherung auf mindestens 90%
** Nachgewiesene Rohstoffe, die noch nicht rentabel abbaubar sind. Durch steigende Rohstoffpreise oder effektivere Fördermethoden können aus Ressourcen "Reserven" (rentabel abbaubar) werden.

Quelle: World Nuclear Association (WNA)

Statista: Infotext  Infografik 

| Atomenergie | Atomwaffen | Uran | Iran |

Anteil an COVID-19 Impfungen
Länder mit dem höchsten Anteil an COVID-19-Impfungen | Statista
04.01.21    (1824)
Statista: Länder mit dem höchsten Anteil an COVID-19-Impfungen
Weltweit wurden bis zum 3.1.20* rund 12,34 M Einzeldosen** verimpft, das ist eine Impfquote von 16 pro 10.000 Einwohner. (12,34 • 106 / (7,713 • 109) • 104 = 16)
Die Grafik listet die 11 Staaten mit der höchsten Impfquote:
IR 1259 BH 357 UK 139 US 128 DK 70 RU 55 CN 31 CA 30 DE 29 EE 19 IT 19⟩

* Die meisten Angaben stammen vom 2. oder 3.1.. Ausnahme: CN 31.12.; UK 27.12.
** gezählt wurde jede Einzeldosis, i.d.R. sind jedoch 2 Einzeldosen für eine hinreichende Immunisierung erforderlich.

Quelle: Our World in Data

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 |
  

erstellt: 17.04.21/ zgh Anfangsjahr Vorjahr 2021 Folgejahr Endjahr

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